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Auf­takt nach Mass

 

SRCV-Youngster David Maier startete beim Czech Junior Open in Prag mit zwei Siegen erfolgreich ins Turnier.

David Maier läutete sein internationales Sportjahr 2020 mit einem wahren Feuerwerk ein. Der NLA-Akteur des Squash Rackets Clubs Vaduz steht beim Czech Junior Open in Prag nach zwei starken Partien bereits im Viertelfinale.
Nach einem Freilos in Runde eins musste der Liechtensteiner gestern zweimal in den Court steigen. Dabei liess er zuerst Pablo Richet keine Chance. Maier bezwang den Franzosen klar in drei Sätzen mit 11:8, 11:8, 11:4. In der dritten Runde stand er Kristian Mracek gegenüber. Auch der Tscheche stand auf verlorenem Posten, David Maier gewann erneut in drei Sätzen mit 11:3, 11:8, 12:10 und zog ins Viertelfinale ein. Dort trifft er heute auf den Ungarn Simon Nagy, der sich gegen den Schweizer Iain Keeling mit 3:1 (7:11, 11:6, 11:5, 11:7) durchsetzte. Eine machbare Aufgabe für den FL-Squasher, der laut Peter Maier, der als Coach vor Ort dabei ist, gut vorbereitet und topfit nach Tschechien reiste. «David hat sich in Prag einiges vorgenommen. Die ersten beiden Partien haben nun gezeigt, dass er sehr gut drauf ist und noch einiges erreichen kann», so Peter Maier.
David Maier ist in Prag hinter dem Tschechen Marek Panacek und dem Engländer Ben Smith an Nummer 3 gesetzt.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. Januar 2020)

SRC Vaduz startet mit Sieg in die Rückrunde

Der SRC Vaduz bleibt auch im neuen Jahr auf der Siegerstrasse. Im ersten Duell der NLA-Rückrunde liess man auswärts bei den Panthers aus Kriens nichts anbrennen und feierte einen klaren 3:1-Sieg. In der Tabelle bleiben die Vaduzer damit auf Play-off-Kurs.

Mit fünf Siegen in sieben Partien stellte der SRC Vaduz bereits im alten Jahr klar, dass mit ihnen in der diesjährigen Spielzeit zu rechnen ist. Nach zwei 0:4-Pleiten gegen Grabs und Uster kehrte das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti noch vor dem Jahreswechsel auf die Siegerstrasse zurück und hievte sich mit zwei Vollerfolge zum Hinrundenabschluss bis auf den dritten Rang nach vorn. Klar wollte man daher das erste Rückrundenspiel ebenfalls positiv gestalten. Und genau so kam es dann auch. Gegen das Schlusslicht stellten die Residenzler einmal mehr ihr Können unter Beweis und holten sich die nächsten drei Punkte.

Zum ersten Mal überhaupt in dieser Saison lief für den SRCV dabei Legionär Aqeel Rehman aus Österreich auf. Und er belohnte sich auf Position 1 auch gleich. Gegen Amadeo Costa liess er nichts anbrennen und setzte sich verdient mit 3:0 durch. Ebenfalls siegreich gestalteten auch David Maier auf Position 2 und Roger Baumann auf Position 4 ihre Partien – anders als Rehman mussten sie aber einen Satz abgeben. «David hatte etwas Mühe, ins Spiel zu kommen. Danach wurde sein Gegner aber müde und er konnte den Sieg sicher nach Hause spielen», so Bianchetti nach der Partie. Für Baumann hatte der Italiener, der nach seinem Herzinfarkt noch immer pausieren muss, lobende Worte: «Roger hat stark aufgespielt und verdient gewonnen.» Die einzige Niederlage musste derweil Patrick Maier auf Position 3 gegen Jan Kurzmeyer hinnehmen. «In den ersten beiden Sätzen hat er stark dagegengehalten, danach war die Luft etwas draus-sen», meinte Bianchetti.

Nichtsdestotrotz sprach der SRCV-Coach nach dem Auftaktsieg im neuen Jahr natürlich von einem «äus-serst gelungenen Abend». Das auch deshalb weil Tabellenführer Grabs auswärts bei Pilatus Kriens verlor. «Wenn wir in den nächsten Spielen so weitermachen, liegt ein Play-off-Platz auf jeden Fall drin.»

  • Position 1: Amadeo Costa (SUI 8) – Aqeel Rehman (AUT) 0:3 (3:11, 9:11, 10:12).
  • Position 2: Christoph Zust (SUI 22) – David Maier (SUI 14) 1:3 (13:11, 2:11, 8:11, 2:11).
  • Position 3: Jan Kurzmeyer (SUI 23) – Patrick Maier (SUI 25) 3:1 (6:11, 11:3, 11:5, 13:11).
  • Position 4: Alexander Imhof (SUI 84) – Roger Baumann (SUI 28) 1:3 (0:11, 11:4, 7:11, 7:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 10. Januar 2020)

«Tie­ri­scher» Rück­run­den­auf­takt: SRCV gas­tiert bei den Panthers

In der NLA erfolgt heute der Aufschlag zur Rückrunde. Dabei muss der SRC Vaduz auswärts bei den Panthers aus Kriens antreten. Auch ohne Davide Bianchetti und Jens Schoor, dafür erstmals mit Aqeel Rehman, sind die Residenzler gegen das Schlusslicht Favorit.

Die Liechtensteiner haben sich mit einer soliden Hinrunde eine gute Ausgangslage für das neue Jahr geschaffen. Mit 15 Punkten aus sieben Partien rangiert der SRCV hinter Grabs (18) und Uster (16) auf dem dritten Tabellenrang. Das Polster auf den vierten und letzten Play-off-Platz, den derzeit Bern inne hat, beträgt vier Punkte. Die Panthers zeigten sich in der Hinrunde hingegen «zahnlos». Mit null Punkten zieren sie das Tabellenende.

Das Hinspiel gewannen die Residenzler am 3. Oktober mit 3:1. Das Ergebnis war damals aber zweitrangig. Spielertrainer Davide Bianchetti musste seine Partie auf der Position 1 gegen Christoph Zust beim Stand von 11:5 und 9:5 wegen Herzproblemen abbrechen und wurde mit der Rettung ins Spital gebracht. Es folgte eine Zwangspause, die sich die ganze Hinrunde hinzog. Auch heute steht Bianchetti noch nicht auf dem Court. «Mir geht es schon viel besser. Das Spiel gegen die Panthers kommt aber noch zu früh. Wenn alles so weiter läuft, dann bin ich beim nächsten Spiel in zwei Wochen gegen Bern wieder einsatzbereit», ist der Routiner optimistisch. Neben Bianchetti, der heute in Kriens als Coach dabei ist, wird mit dem Deutschen Jens Schoor ein weiterer starker Legionär fehlen. Dafür gibt Aqeel Rehmann sein Debüt beim SRC Vaduz. Der Österreicher, der in der Vorsaison bei Grabs engagiert war, trifft auf der Position 1 auf Amadeo Costa. «Aqeel hat gute Chancen, seine Partie zu gewinnen», weiss Bianchetti. Gleiches gilt auch für Youngster David Maier auf der Position 2 gegen Christoph Zust. Einen schweren Stand hat hingegen Patrick Maier auf der Position 3 gegen Jan Kurzmeyer. «Das wird eine harte Partie», so Bianchetti, der dafür Roger Baumann auf der Position 4 gegen Alexander Imhof klar in der Favoritenrolle sieht.
Klar ist damit, dass der SRCV das Schlusslicht sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Davon geht Davide Bianchetti aber nicht aus. «Wir sind bereit und streben einen Sieg an, oder zumindest ein Remis mit dem Zusatzpunkt.» Mit einem erfolgreichen Auftakt in die Rückrunde würden die Vaduzer NLA-Squasher die bisher günstige Ausgangslage im Kampf um die vier Play-off-Plätze natürlich weiter verbessern.

  • Position 1: Amadeo Costa (SUI 8) – Aqeel Rehman (AUT). –
  • Position 2: Christoph Zust (SUI 22) – David Maier (SUI 14). –
  • Position 3: Jan Kurzmeyer (SUI 23) – Patrick Maier (SUI 25). –
  • Position 4: Alexander Imhof (SUI 84) – Roger Baumann (SUI 28).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. Januar 2020)

David Maier sichert sich beim Heim­tur­nier Platz 5

 

Im Rahmen der Schweizer Nachwuchsserie «Squash !t» wurde dieses Wochenende im Vaduzer Squash House gross aufgespielt. Siegte David Maier im Vorjahr noch in der Kategorie Open A, landete er dieses Mal in der PSA-Wertung auf dem fünften Platz.

Mit NLA-Spieler David Maier und Nachwuchsathlet Jonathan Carballo mischten beim einmal mehr gut besuchten Turnier im Vaduzer Squash House zwei Liechtensteiner mit. Maier stellte sich nach dem Sieg im Vorjahr dieses Mal in der nächst höheren Kategorie der Open PSA, der Herausforderung.
Nach einem Auftaktsieg gegen Lasse Widmer vom SC Uster war dann aber im Viertelfinale bereits Schluss. Gegen Miguel Mathis (ebenfalls Uster), der sich letztlich Platz 3 sicherte, musste sich der SRCV-Spieler in einem Fünfsatzkrimi am Ende knapp geschlagen geben, womit der Traum von einem Podestplatz bereits vorbei war. In den Rangierungsspielen stellte Maier seine Klasse dann aber noch mal unter Beweis, besiegte Sandro Schmetter (Uster) und Tim Rösch (Kriens) und belegte am Ende den fünften Rang. Den Sieg holte sich Cedric Kuchen, der im Finale seinen Teamkollegen Nils Rösch in drei Sätzen mit 11:8, 11.9, 11:5 bezwingen konnte.

Jonathan Carballo belegte in der Kategorie Open C – die im Round-Robin gespielt wurde – den vierten Schlussrang. Die weiteren Kategoriensiege gingen an Lino Andri Kaiser (Open A), Norina Malbasi (Open A 9-13), Noel Holdener (Open B), Marcos Alvarez (Open C) und Jamie Moser (Open D).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 2. Dezember 2019)

SRC Vaduz mit Sieg in die Weihnachtspause

Der Herren des SRC Vaduz haben in der Squash-NLA ihr letztes Spiel im Jahr 2019 gewonnen. Gegen Pilatus Kriens gab es im heimischen Squash House einen hart erkämpften 3:1-Sieg. Vaduz bleibt damit Tabellendritter.

Besonders an den Positionen zwei und drei war es eine ganz enge Kiste. Denn da gab es das Brüder-Duell David Maier gegen Nils Rösch und Patrick Maier gegen Tim Rösch. Und in jeder Familie gab es einen Sieger – jeweils den älteren der Brüder.
Denn David Maier zog gegen Nils Rösch in vier Sätzen den Kürzeren. Dabei machte sich bemerkbar, dass der Liechtensteiner Meister angeschlagen ins Spiel ging und viele zu leichte Fehler machte.

Patrick Maier machte es gegen Tim Rösch besser, musste aber hart kämpfen, ehe er in fünf engen Sätzen den Punkt für Vaduz sicherstellte. Und der ältere Maier-Bruder hätte die Nerven den SRCV-Fans schonen können. Er vergab im 4. Satz einen Matchball, verlor diesen dann mit 10:12 und musste in den entscheidenden Durchgang. Dort machte er gegen den stark spielenden Rösch dann aber den Sack zu.
Ohne grosse Probleme gewannen Jens Schoor, an Nummer 1 gegen Cédric Kuchen, und Roger Baumann an Nummer 4 gegen die eingesprungene Sarah Lüdin jeweils klar mit 3:0.
Für die SRCV-Herren geht es erst im neuen Jahr mit der Rückrunde weiter. Am 9. Januar müssen Schoor und Co. nach Kriens – dann allerdings zu den Panthers.(jts)

Position 1: Jens Schoor – Cédric Kuchen 3:0 (11:7, 11:9, 11:6)
Position 2: David Maier – Nils Rösch 1:3 (9:11, 11:7, 4:11, 7:11)
Position 3: Patrick Maier – Tim Rösch 3:2 (11:7, 5:11, 11:9, 10:12, 11:8)
Position 4: Roger Baumann – Sarah Lüdin 3:0  (11:9, 11:5, 11:7))

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 29. November 2019)

Mit Sieg in die Weih­nachts­pause: Vaduz will Kriens auf Distanz halten

 

Zum NLA-Hinrundenabschluss wartet auf den SRC Vaduz morgen noch ein ganz heisses und wichtiges Duell gegen Pilatus Kriens. Die Residenzler wollen sich mit einem Sieg in die Weihnachtspause verabschieden und gleichzeitig den direkten Konkurrent um die Play-off-Plätze weiter distanzieren.

Der SRC Vaduz startete mit drei Siegen gegen die Panthers, Bern und die Pythons makellos in die neue Saison, führte nach drei Runden die Tabelle an. Danach setzte es gegen die beiden Topteams aus Uster und Grabs aber jeweils 0:4-Niederlagen. Darauf hatte der SRCV in der Vorwoche die richtige Anwort parat und gewann das Duell gegen Sihltal, einem direkten Konkurrenten um die vier Play-off-Plätze, mit 3:1. In der Tabelle rangieren die Vaduzer damit nach sechs Runden hinter Uster und Grabs auf Rang drei.
Zum Hinrundenabschluss steht nun morgen noch eine wichtige Partie auf dem Programm. Die Residenzler empfangen um 19.30 Uhr den Tabellenvierten Pilatus Kriens, der lediglich zwei Punkte hinter dem SRCV liegt. Damit ist die Ausgangslage klar. Mit einem Sieg könnte man Kriens weiter distanzieren und in Sachen Play-off-Teilnahme mit einem schönen Polster in die Weihnachtspause gehen. Bei einer Niederlage würde sich der «Strichkampf» hingegen zuspitzen.

Im morgigen Heimspiel wird Spielertrainer Davide Bianchetti nach seinen Herzproblemen weiter fehlen. «Es geht mir schon viel besser und ich kann auch schon ganz leicht trainieren. Wettkampfmässig rechne ich im Januar mit Einsätzen», gab sich der Italiener schon letzte Woche wieder optimistisch. Der SRCV kann mit Jens Schoor, David Maier, Patrick Maier und Roger Baumann aber trotzdem ein starkes Quartett aufbieten. Gleiches gilt aber auch für Pilatus Kriens, das mit Cédric Kuchen, Nils Rösch, John Williams und Tim Rösch anreist.

Auf den Positionen 1 und 4 liegen die Vorteile beim SRCV. Jens Schoor und Roger Baumann sollten gegen Cédric Kuchen bzw. Tim Rösch laut Patrick Maier den Court als Sieger verlassen. «Wenn Jens und Roger ihre Leistungen abrufen, kann hier nicht viel passieren. Beide sind einfach höher einzustufen.» Patrick Maier bekommt es auf der Position 3 mit John Williams zu tun. Der Australier ist in Vaduz bestens bekannt. Unter seiner Leitung als Spielertrainer holten die Vaduzer in der Saison 2003/04 den ersten von zwei NLA-Meistertiteln. «Ich kenne John bestens, er mich natürlich auch. Das wird sicher eine interessante Partie», weiss Maier. «John ist zwar nicht mehr der Jüngste, aber in einem Spiel kann er das Niveau noch sehr hoch halten. Und das heisst bei einem ehemaligen Weltklassespieler schon einiges.» Und wie sehen die Chancen aus? «Das ist nicht leicht zu beantworten. Da er nicht mehr oft in der NLA-Meisterschaft aufläuft, weiss ich nicht genau, wie er derzeit unterwegs ist», so Maier, der mit seinem Formstand zufrieden ist und sich gegen Williams einen Sieg zutraut. Auf der Position 2 dürfte es zu einem ausgeglichenen Duell zwischen David Maier und Nils Rösch kommen. Patrick Maier: «Beide sind gut drauf, da wird wohl die Tagesform entscheiden. Wobei ich David leicht im Vorteil sehe.»
Insgesamt verspricht der Hinrundenabschluss am Donnerstag (19.30 Uhr) im Squash House Vaduz zwischen dem SRCV und Pilatus Kriens viel Spannung mit vielen tollen Ballwechseln.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Cédric Kuchen (SUI 6)
  • Position 2: David Maier (SUI 14) – Nils Rösch (SUI 7)
  • Position 3: Patrick Maier (SUI 26) – John Williams (SUI 25)
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 27) – Tim Rösch (SUI 42)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 27. November 2019)

Vaduzer NLA-Herren feiern Auswärtssieg

 

Nach zwei klaren 0:4-Pleiten kann der SRC Vaduz wieder drei Zähler bejubeln. Beim Konkurrenten aus Sihltal setzten sich die Residenzler letztlich mit 3:1 durch.

Mit dem Ziel, den vierten Saisonerfolg einzufahren, reiste das Vaduzer Squash-Quartett ans Auswärtsspiel zum direkten Konkurrenten Sihltal. Und genau den angestrebten Vollerfolg gab es dann auch. Wie von Spielertrainer Davide Bianchetti prognostiziert – er selbst war als Coach mit dabei – gab es Siege auf den Positionen 2 bis 4 und damit letztlich auch einen verdienten 3:1-Sieg.
Die einzige Niederlage in diesem sechsten NLA-Meisterschaftsspiel musste Jens Schoor auf Position 1 gegen die Weltnummer 27, Nicolas Müller, einstecken. Diese Niederlage war in der Endabrechnung aber nicht weiter schlimm, denn David Maier, Patrick Maier und Roger Baumann erfüllten ihre Pflicht. Während David Maier gegen Andreas Dietzsch den ersten Satz noch abgeben musste, liessen Patrick Maier auf Position drei und Baumann auf Position vier ihren Kontrahenten keine Chance und setzten sich klar mit 3:0 durch. «Das war ein wirklich starker Auftritt vom gesamten Team und wir sind froh, dass wir wieder gewinnen konnten», fasste Patrick Maier zusammen. In der Tabelle festigt der SRC Vaduz damit den dritten Tabellenplatz hinter Uster und Grabs. Kommende Woche wartet auf die Residenzler dann das letzte Spiel der Hinrunde. Und zwar wartet dann Pilatus Kriens, das derzeit nur zwei Punkte hinter Vaduz liegt. «Wir hoffen natürlich auf einen guten und erfolgreichen Abschluss», so Maier.

  • Position 1: Nicolas Müller – Jens Schoor   3:0 (11:7, 11:9, 11:6)
  • Position 2: Andreas Dietzsch – David Maier   1:3 (11:2, 3:11, 4:11, 5:11)
  • Position 3: Sven Stettler – Patrick Maier   0:3 (9:11, 9:11, 6:11)
  • Position 4: Iain Keeling – Roger Baumann   0:3 (8:11, 8:11, 3:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 22. November 2019)

Vaduz will wieder auf die Sie­ger­strasse zurück

Nach den drei Auftaktsiegen gab es zuletzt zwei klare 0:4-Niederlagen. Damit ist der SRC Vaduz in Sachen Play-off-Teilnahme wieder unter Zugzwang. Gegen Sihltal, einem direkten Konkurrenten, sollen heute wieder Punkte her.

Der SRC Vaduz startete mit drei Siegen gegen die Panthers, Bern und die Pythons makellos in die Saison, führte nach drei Runden die Tabelle an. In den nächsten zwei Runden gab es für die Residenzler gegen die beiden Topteams aus Uster und Grabs aber nichts zu holen. Es setzte jeweils 0:4-Niederlagen. Der SRCV rutschte damit hinter dem neuen Leader Uster und Grabs auf Rang drei ab, ist wieder voll im Kampf um die vier Play-off-Plätze involviert. Damit ist klar, es müssen wieder Punkte her. Am besten heute gegen den direkten Konkurrenten Sihltal.

Und die Chancen stehen für die Residenzler gut. Sihltal muss auf Dimitri Steinmann, die Schweizer Nummer 2, verzichten. «Das ist für uns natürlich ein grosser Vorteil», weiss auch SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti. Der Italiener selbst ist nach seinen Herzproblemen weiter nicht einsatzfähig. Aber: «Es geht mir schon viel besser und ich kann auch schon wieder ganz leicht trainieren.» Dieses Jahr wird er aber kein Spiel mehr bestreiten. «Wettkampfmässig rechne ich erst wieder im Januar mit Einsätzen», so der Italiener, der heute als Coach beim Auswärtsspiel vor Ort ist und «sein» Quartett zu Punkten führen will. Vor allem auf den Positionen 2 bis 4 können die Residenzler reüsieren. David Maier, Patrick Maier und Roger Baumann bekommen es mit Andreas Dietzsch, Sven Stettler und Iain Keeling zu tun. «Wenn sie ihre Leistungen abrufen, können alle drei gewinnen», so Bianchetti. Schwer wird es hingegen für Jens Schoor auf der Position 1. Der Deutsche steht Nicolas Müller, der Schweizer Nummer 1 und Weltnummer 27, gegenüber. In Summe ist also ein Sieg möglich. Bianchetti: «Den streben wir auch an, zumindest ein Remis mit Zusatzpunkt.»

  • Position 1: Nicolas Müller (SUI 1) – Jens Schoor (GER).
  • Position 2: Andreas Dietzsch (SUI 16) – David Maier (SUI 14).
  • Position 3: Sven Stettler (SUI 32) – Patrick Maier (SUI 26).
  • Position 4: Iain Keeling (SUI 39) – Roger Baumann (SUI 27)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 21. November 2019)

Es geht Schlag auf Schlag: Nächstes Top­spiel für Vaduz

Nach Grabs wartet auf den SRC Vaduz der nächste NLA-Kracher. Die Residenzler empfangen heute (19.30 Uhr) in der 5. Runde Leader Uster. Weiter nicht dabei ist Davide Bianchetti – und das noch länger.

Nach drei Runden mit drei Siegen gegen die Panthers, Bern und die Pythons zierte der SRC Vaduz die Tabellenspitze. In der Vorwoche kam es dann zum Duell mit dem Vorjahresmeister Grabs, welches die Residenzler, die ohne ihre Legionäre Jens Schoor und Davide Bianchetti antreten mussten, mit 0:4 verloren. Mit der ersten Saisonniederlage mussten die Vaduzer den Platz an der Sonne räumen. Diesen nimmt nun der heutige Gegner Uster ein. Die Schweizer stehen mit zwei Siegen gegen die Pythons und Sihltal sowie zwei Remis mit Zusatzpunkt gegen Pilatus Kriens und Grabs nach vier Runden mit zehn Punkten da, haben damit einen Zähler mehr als die Liechtensteiner (2.) auf dem Konto. Damit ist klar, dass heute im Squash House Vaduz das absolute Topspiel der 5. NLA-Runde.

Der SRCV muss bei diesem Schlager weiter auf Spielertrainer Davide Bianchetti verzichten. Der Italiener fehlt nach seinen Herzproblemen aber nicht nur heute, er wird wohl frühestens im Januar wieder im Court stehen können. «Es geht mir schon besser. An Squash, aber auch andere Sportarten, ist derzeit nicht zu denken. Bei mir ist diesbezüglch derzeit absolute Ruhe angesagt», so Bianchetti, der sich momentan auf das Coaching beim SRC Vaduz konzentriert und den heutigen Gegner als sehr stark einschätzt. «Uster stellt ein ausgeglichenes und gutes Team.» Auf der Position 1 bekommt es SRCV-Legionär Jens Schoor mit dem Portugiesen Rui Soares zu tun. Sicher ein interessantes Duell mit einem offenen Ausgang. «Die Chancen stehen 50:50», weiss der Italiener und fügt hinzu: «Wenn wir punkten wollen, muss Jens sein Spiel aber wohl gewinnen.»

Einen schweren Stand haben David Maier und Patrick Maier auf den Positionen 2 und 3. Ihre Kontrahenten Robin Gadola bzw. Joel Siewerdt sind laut Davide Bianchetti höher einzustufen. «Das wird schwer für David und Patrick.» Roger Baumann räumt er hingegen auf der Position 4 gegen Miguel Mathis durchaus Chancen ein. «Mit einer guten Leistung kann Roger punkten.»
In Summe wird es für den SRC Vaduz heute sicher kein einfaches Spiel. Mit dem Heimvorteil ist aber gegen Uster, anders als in der Vorwoche beim 0:4 gegen Grabs, etwas zu holen. «Wir könnten mit einem Punkt gut leben, der Zusatzpunkt wäre aber schon eine Überraschung und ein Sieg wohl eine Sensation», ist Davide Bianchetti realistisch. Angesichts der bisher ausgeglichen verlaufenen Saison wäre jeder Punktgewinn wertvoll, um das angetrebte Ziel, die Play-offs der besten vier Teams, zu erreichen.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Rui Soares (POR).
  • Position 2: David Maier (SUI 14) – Robin Gadola (SUI 4).
  • Position 3: Patrick Maier (SUI 26) – Joel Siewerdt (SUI 15).
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 27) – Miguel Mathis (SUI 19).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 14.11.2019)