David Maier spielt sich aufs Podest

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. März 2016)

David Maier mischte am German Junior Open in Hamburg ganz vorn mit. In der U15-Kategorie platzierte sich der SRCV-Nachwuchsakteur im stark besetzten Teilnehmerfeld auf Rang drei.

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Squashnachwuchsspieler David Maier ist derzeit gut in Form. Nach dem fünften Platz am French Junior Open in Lille und dem zweiten Rang in Österreichs Hauptstadt Wien folgte für den 14-Jährigen am German Junior Open in Hamburg der nächste Podestplatz. Nach einem Freilos in Runde eins besiegte Maier den Dänen Tobias Fritz Weel mit 3:1 (11:7, 11:9, 9:11, 11:6). Kurzen Prozess machte er anschliessend auch mit dem Deutschen Luis Grübel. Mit einem 3:0-Erfolg (12:10, 11:6, 12:10) schaffte er damit den Vorstoss unter die letzten acht. Dort bekam er es mit Marek Panacek (CZE) zu tun. Auch diese Hürde übersprang der Nachwuchssportler aus dem Fürstentum und musste beim 3:1 (11:6, 8:11, 11:8, 11:6) erneut nur einen Satz abgeben.
Im Halbfinale blieb Maier dann aber am an Nummer zwei gesetzten Schotten Alasdair Prott hängen und verlor mit 0:3 (7:11, 4:11, 4:11). Das Endspiel knapp verpasst, kämpfte der SRCV-Youngster in seiner letzten Partie um den dritten Schlussrang. Mit einem sehr starken Auftritt setzte er sich gegen Srikar Mummidi aus Wales mit 3:0 (13:11, 11:6, 11:9) durch und durfte sich über einen weiteren Podestplatz freuen. «Er konnte sich hier von Tag zu Tag steigern», so Trainer Peter Maier. «Mit dem dritten Platz können wir auf jeden Fall zufrieden sein.»

SRC Vaduz fährt Sieg ein

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 4. März 2016)

Die Vaduzer Squasher dürfen weiterhin auf einen Play-off-Platz hoffen. Im 17 Saisonspiel der Nationalliga A setzte sich die Truppe um Spielertrainer Davide Bianchetti im Auswärtsspiel bei den Panthers aus Kriens klar mit 3:1 durch. Es war der insgesamt siebte Sieg für den SRCV in der laufenden Saison. Und es war zugleich ein wirklich wichtiger, denn eine minimale Chance, am letzten Spieltag doch noch auf Platz vier vorzustossen, ist dadurch möglich. Legionär Jens Schoor liess auf Position 1 gegen die Schweizer Nummer 9, Cédric Kuchen, nichts anbrennen und siegte verdient mit 3:0.

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Auch Bianchetti, der nach seiner Rückenverletzung in den vergangenen Wochen noch nicht so recht auf Touren kam, heimste am gestrigen Abend einen Sieg ein. Obwohl es ein hart umkämpftes Spiel war, behauptete sich der Italiener am Ende und gewann gegen Jan Kurmeyer ebenfalls mit 3:0.Patrick Maier, der zuvor meist auf Position 4 seine Spiele bestritt, duellierte sich gestern auf Position 3 mit dem im Ranking nur drei Plätze hinter ihm stehenden Dennis Grüter. Der SRCV-Nachwuchsspieler bestätigte seine derzeit gute Form und holte den dritten 3:0-Sieg für das Gästeteam. Die einzige Niederlage musste Michel Haug auf Position vier einstecken. Nachdem er den ersten Satz gegen Alexander Imhof noch knapp für sich entscheiden konnte, hatte er in der Folge das Nachsehen und verlor mit 1:3.

Bianchetti zeigte sich mit den Auftritten seiner Schützlinge zufrieden. «Alle haben eine wirklich gute Partie abgeliefert – das stimmt mich positiv.» Er selbst merke zwar, dass er noch nicht bei 100 Prozent sei, dennoch sei dieser Sieg von grosser Bedeutung. «Es war unser Ziel, hier drei Punkte mitzunehmen, und das haben wir gemacht. Die Chancen auf einen Play-off-Platz sind natürlich klein, doch wir sind weiterhin im Rennen», so Bianchetti. Die Spannung in der NLA bleibt also bis zum letzten Spieltag kommende Woche bestehen. Dann bekommt es der SRCV zu Hause mit Sihltal zu tun.(mm/Foto: MZ)

Panthers Kriens – SRC Vaduz 1:3

Position 1: Cédric Kuchen (SUI 9) – Jens Schoor (GER) 0:3 (8:11, 3:11, 5:11).
Position 2: Jan Kurzmeyer (SUI 19)– Davide Bianchetti (ITA) 0:3 (11:13, 8:11, 8:11).
Position 3: Dennis Grüter (SUI 29) – Patrick Maier (SUI 26) 0:3 (8:11, 6:11, 2:11).
Position 4: Alexander Imhof (SUI 43) – Michel Haug (SUI 30) 3:1 (12:14, 11:5, 15:13, 11:4).

Showdown erst im letzten Spiel

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 3. März 2016) 

Der SRC Vaduz spielt heute im zweitletzten Meisterschaftsspiel vor den Playoffs auswärts gegen Panthers Kriens. Ein Sieg gegen die Innerschweizer ist eingeplant, aufgrund des Rankings realistisch, aber auch dringend nötig.

Im Hinspiel im Dezember sicherte sich Vaduz ohne Topspieler Jens Schoor gegen die Panthers ein Unentschieden mit Zusatzpunkt. Davide Bianchetti gewann damals auf Position 1 gegen Céderic Kuchen und Roger Baumann sicherte sich auf Position 2 gegen Jan Kurzmeyer bei seiner 2:3-Niederlage zumindest zwei Sätze. Die beiden erwähnten Akteure sind wenige Monate später verletzt oder angeschlagen. Roger Baumann verletzte sich an der Ländle-Trophy am Knie und muss nun noch einmal drei Wochen pausieren. Davide Bianchetti konnte wegen eines Bandscheibenvorfalls über zweieinhalb Monate nicht trainieren. Ein Aufwärtstrend ist zwar spürbar, doch ist der Vaduzer Trainer noch weit von seiner normalen Form entfernt. «Er trainierte am Dienstag mit uns. Man merkt schon, dass er sich langsam wieder steigert», erklärt Michel Haug.

Anders als im Hinspiel wird heute Legionär Jens Schoor mitspielen. Der Deutsche sollte gegen Céderic Kuchen (CH 9) gewinnen und Vaduz den ersten 3:0-Sieg sicherstellen. Auf Position zwei trifft der angeschlagene Davide Bianchetti auf Jan Kurzmeyer (CH 19). Auch Bianchetti müsste es trotz Trainingsrückstand gegen den jungen, flinken Innerschweizer zu einem Sieg reichen. Wenn nicht, haben auf Position drei Patrick Maier (CH 26) und auf Position vier Michel Haug (CH 30) die Möglichkeit, gegen Dennis Grüter (CH 29) respektive Alexander Imhof (CH 43) alles klar zu machen. «Aufgrund des Rankings sollte es gegen die Panthers für drei Punkte reichen. Wenn wir auf die Tabelle und damit auch auf die Playoff-Qualifikation schauen, müssen wir auch unbedingt mit drei Punkten zurückkehren», analysiert Michel Haug. Dann nämlich würden die Vaduzer zu Vitis Schlieren, das heute gegen das Zweitplatzierte Pilatus Kriens antritt und wohl chancenlos ist, aufschliessen.

In der letzten Runde, am 10. März, gingen dann sowohl Vaduz wie auch Vitis Schlieren mit 30 Punkten ins Rennen. Der SRC Vaduz trifft dort im letzten Spiel zu Hause auf Sihltal und Vitis Schlieren ebenfalls zu Hause auf die Pythons Kriens. Die Entscheidung, wer sich schliesslich auf Rang vier behaupten kann, fällt somit im letzten Meisterschaftsspiel. Die Vorteile liegen aber auch so bei Vitis Schlieren. Sie werden ihren Gegner Py- thons Kriens ziemlich sicher bezwingen. Vaduz dürfte gegen Sihltal bedeutend mehr Mühe haben. Die Nummer 1 der Schweiz, Nicolas Müller (Welt-Nr. 28), wird nämlich nicht an die PSG-Turniere in Übersee reisen. Auch sonst ist Sihltal gut besetzt. Auf Position zwei spielt die Nr. 6 der Schweiz, Dimitir Steinmann, und auf den Positionen drei und vier agieren mit Luca Zatti (CH 20) und Andreas Dietzsch (CH 21) starke Gegner.

Schafft Vaduz allerdings die Überraschung und damit den Sprung in die Playoffs, hätten der angeschlagene Davide Bianchetti und der verletzte Roger Baumann über einen Monat Zeit, um wieder fit zu werden. Die Playoffs finden erst nach den Schweizer Meisterschaften am 22. und 23. April statt.

Im Hinspiel war der Deutsche Jens Schoor (vorne) nicht dabei. Heute wird der SRCV-Legionär gegen Céderic Kuchen wohl gewinnen.

David Maier spielt in Wien gross auf

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 1. März 2016)

David Maier stellte beim Austrian Junior Open in Wien sein Talent erneut unter Beweis. Der SRCV-Akteur belegte in dem stark besetzten Turnier in der U15-Kategorie Rang zwei.

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Nach dem fünften Rang am French Junior Open in Lille konnte sich David Maier in Österreichs Hauptstadt nochmals steigern. In der ersten Runde liess er dem Tschechen Jáchym Mracek beim 3:0 (11:4, 11:3, 11:5) keine Chance. Auch in der zweiten Runde gab es einen 3:0-Erfolg. Der Österreicher David Ablinger musste die Überlegenheit von Maier beim 11:6, 15:13, 11:9 anerkennen. Im Viertelfinale wartete dann der Deutsche Luis Grübel. Zwar musste der SRCV-Youngster erstmals einen Satz abgeben, zog mit 11:4, 11:7, 10:12, 11:4 letztlich aber souverän ins Halbfinale ein. Dort stand Maier mit dem Ungarn Tamás Dévald, der in Wien an Nummer 1 gesetzt war, einem ganz harten Brocken gegenüber. Die ersten beiden Sätze gewann Maier mit 11:3, 11:7, den dritten musste er mit 9:11 abgeben. Der FL-Nachwuchsspieler liess sich aber nicht aus der Ruhe bringen und setzte sich im vierten Satz mit 11:6 durch.
Im Finale traf er dann auf den Iren Sam Buckley. Und die beiden lieferten sich ein sehenswertes Duell, wobei Buckley vor allem seine körperlichen Vorteile in die Waagschale warf und die ersten beiden Sätze mit 19:17 und 12:10 gewann. Im dritten Satz kam es zu einer Kollision, bei der sich Maier leicht verletzte und den dritten Satz so klar mit 2:11 abgeben musste. Trotz der Finalniederlage darf David Maier mit dem Gezeigten mehr als zufrieden sein.

Ein 2:2 für den SRC Vaduz

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 26. Februar 2016)

In der drittletzten Runde der Nationalliga A kommen die Vaduzer Squasher, die ohne den Verletzten Roger Baumann antraten, beim Nachbarn Grabs nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Auch angestrebte Zusatzpunkte musste das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti an die Konkurrenz abgeben. In den Sätzen stand es nach vier Partien 6:6, die Entscheidung brachte daher die höhere Anzahl erzielter Punkte. Mit 89:102 hatte der SRC Vaduz in diesem Vergleich klar das Nachsehen und musste sich somit am Ende mit lediglich einem Punkt zufrieden geben. Damit bleibt der Kampf um die vier Play-off-Plätze weiterhin äusserst spannend.

Legionär Jens Schoor legte auf Position 1 gut vor. Er liess seinem Kontrahenten Rudi Rohrmüller kaum eine Chance und setzte sich letztlich verdient mit 3:0 durch. Deutlich schlechter für die Liechtensteiner lief es auf Position 2. Spielertrainer Bianchetti, nach seiner Rückenverletzung immer noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, blieb gegen Ageel Rehman chancenlos und verlor mit 0:3. Ähnlich erging es Michel Haug auf Position 3. Trotz einer kämpferischen Leistung blieb ein Erfolg gegen Luca Wilhelmi aus und er musste sich mit 0:3 geschlagen geben. Für den zweiten Sieg aus Vaduzer Sicht sorgte Patrick Maier auf Postion 4. Er bestätigte seine derzeit gute Form und besiegte Yannick Wilhelmi klar mit 3:0.

Durch den Punktgewinn gegen den Nachbarn aus Grabs kletterte der SRCV immerhin auf Rang fünf in der Tabelle. «Das Unentschieden ist für uns natürlich eher enttäuschend. Wir haben das Beste versucht, leider hat es für den Zusatzpunkt nicht gereicht. Es ist immer noch möglich die Play-offs zu erreichen, doch es wird eine ganz schwere Aufgabe», so Spielertrainer Bianchetti.

Grabs – SRC Vaduz 2:2

Position 1: Rudi Rohrmüller (GER) – Jens Schoor (GER) 0:3 (6:11, 7:11, 9:11).
Position 2: Aqeel Rehman (AUT) – Davide Bianchetti (ITA) 3:0 (11:2, 11:3, 11:2).
Position 3: Luca Wilhelmi (SUI 11) – Michel Haug (SUI 29) 3:0 (11:6, 11:4, 11:6).
Position 4: Yannick Wilhelmi (SUI 36) – Patrick Maier (SUI 30) 0:3 (7:11, 3:11, 4:11).

Heisser Play-off-Kampf – Vaduz gastiert in Grabs

(Quelie: Liechtensteiner Volksblatt, 25. Februar 2015)

Verletzungspech hat den SRC Vaduz im Kampf um die vier Play-off-Plätze ins Hintertreffen gebracht. Auch im heutigen Derby gegen Grabs muss Roger Baumann passen, und Davide Bianchetti tritt alles andere als fit an. Trotzdem sollen (müssen) in der Auswärtspartie Punkte her.

Durch die 1:3-Niederlage in der Vorwoche gegen Uster fiel der SRC Vaduz in der NLA-Tabelle auf Rang sechs zurück, rangiert damit erst- mals in der Saison ausserhalb der Play-off-Plätze. Da sich die Grasshoppers (36 Punkte), Pilatus Kriens (33) und Uster (31) bereits abgesetzt haben, wird sich der SRCV (26) in den letzten drei Runden wohl mit Vitis Schlieren (27) und Sihltal (26) um den vierten und letzten Play-off-Platz streiten. Angesichts der engen Ausgangslage zählt nun jeder Punkt.

Den ersten von drei Showdowns bestreiten die Residenzler heute auswärts in Grabs. Die Vorzeichen für das Nachbarschafts-Derby stehen dabei nicht optimal. Roger Baumann muss wegen seiner Knieprobleme erneut passen. Spielertrainer Davide Bianchetti läuft, wie schon gegen Uster, zwar wieder auf, ist nach seinem Bandscheibenvorfall aber alles andere als hundertprozentig fit. «Ich kann immer noch nicht voll trainieren», so Bianchetti, der es auf der Position 2 mit Österreichs Nummer 1 Aqeel Rehmann zu tun bekommt. «In meiner derzeitigen Verfassung», glaubt der Italiener, «ist das für mich wohl eine zu grosse Nummer.» Auch Michel Haug wird es auf der Position 3 gegen den ehemaligen SRCV-Akteur Luca Wilhelmi sehr schwer haben, zu reüssieren.

Vorteile haben die Liechtensteiner hingegen auf den Positionen 1 und 4. Jens Schoor und Patrick Maier gehen gegen Rudi Rohrmüller bzw. Yannick Wilhelmi als Favoriten in ihre Partien. «Diese beiden Spiele sollten wir für uns entscheiden. Jens und Patrick sind sehr gut drauf», weiss Bianchetti, der in Summe mit einem 2:2-Unentschieden rechnet und auf den Zusatzpunkt spekuliert. «Wir müssen einfach irgendwie mehr Sätze gewinnen, oder gegebenenfalls mehr Punkte machen. Der zweite Zähler wäre für uns in der Endabrechnung sicher Gold wert.

Nach der Partie gegen Grabs warten noch das Auswärtsspiel gegen die Panthers und das Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Sihltal. Im Kampf um die Playoff-Teilnahme bleibt es für den SRC Vaduz also bis zum Schluss spannend.

Position 1: Rudi Rohrmüller (GER) – Jens Schoor (GER)
Position 2: Aqeel Rehman (AUT) – Davide Bianchetti (ITA)

Position 3: Luca Wilhelmi (SUI 11) – Michel Haug (SUI 29)
Position 4: Yannick Wilhelmi (SUI 36) – Patrick Maier (SUI 30)

Maier mit starkem Auftritt in Frankreich

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 23. Februar 2016)

Einen starken Auftritt hatte David Maier beim French Junior Open 2016 in Lille (FRA). Der Nachwuchsakteur des SRC Vaduz spielte sich im 64er-Tableau der U15-Kategorie auf den fünften Schlussrang. Maier startete nach einem Freilos mit einem souveränen 3:0 (11:7, 11:7, 11:8) in der zweiten Runde gegen den Holländer Tjeu Dubbeldam in das internationale Turnier. In der dritten Runde setzte sich der Liechtensteiner gegen den Ägypter Ali Mohamed ebenfalls in drei Sätzen mit 11:8, 11:7, 13:11 durch. Im Viertelfinale erwies sich dann Jared Carter als zu hohe Hürde. Der Engländer gewann mit 11:3, 11:7, 11:3. Carter war auch in weiterer Folge nicht zu bremsen. Er bezwang im Halbfinale den an Nummer 2 gesetzten Ägypter Ismail Abdel Gawad mit 3:0 und im Finale die Nummer 1, den Iren Conor Moran, mit 3:2 und sicherte sich den Turniersieg in der U15-Kategorie.

Für David Maier ging es nach der Niederlage gegen Jared Carter mit den Platzierungsspielen um die Ränge fünf bis acht weiter. Dort konnte der SRCV-Youngster nochmals seine Klasse ausspielen und bezwang zuerst den Ägypter Youssef Mohamed Amr mit 3:0 (11:3, 14:12, 12:10) und danach den Holländer Tom Schreurs mit 3:1 (10:12, 11:5, 11:6, 11:4) und sicherte sich somit den fünften Schlussrang an dem stark besetzten French Junior Open.

Niederlage für den SRC Vaduz

(Quelle; Liechtensteiner Volksblatt, 19. Februar 2016)

Auch am 15. Spieltag in der Nationalliga A, blieb der SRC Vaduz sieglos. Das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti unterlag Uster mit 1:3. Legionär Jens Schoor (Bild) musste sich auf Position 1 knapp mit 2:3 geschlagen geben. Auch Bianchetti auf Position 2, der nach seiner Verletzung (Bandscheibenvorfall) sein erstes Spiel im neuen Jahr bestritt, blieb gegen Florian Pössl chancenlos und verlor mit 0:3. Die dritten Niederlage am gestrigen Abend musste ­Michel Haug auf Position 3 einstecken. Er unterlag Robin Gadola mit 1:3. Für den einzigen Sieg der Vaduzer Squasher sorgte Patrick Maier auf Position 4. Er gewann sein Spiel mit 3:1. «Es wäre mehr dringelegen, doch wir müssen nun in den nächsten Spielen einfach punkten», so Bian­chetti.

SRC Vaduz – Uster 1:3

Position 1: Jens Schoor (GER) – RaphaelKandra (GER) 2:3 (4:11, 4:11, 11:5, 11:8, 7:11).
Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Florian Pössl (GER) 0:3 (8:11, 6:11, 6:11).
Position 3: Michel Haug (SUI 29) – RobinGadola (SUI 12) 1:3 (4:11, 12:10, 3:11, 2:11).
Position 4: Patrick Maier (SUI 30) – Joel Sibert 3:1 (7:11, 11:6, 17:15, 11:5.

SRC Vaduz vor schwerer Aufgabe

(Quelle: Liechtensteiner Voksblatt, 18. Februar 2016)

Squash Der Grunddurchgang in der Nationalliga A geht in die entscheidende Phase. Nun zählt jeder Punkt, vor allem heute. Der SRC Vaduz empfängt um 19.30 Uhr mit Uster einen direkten Konkurrenten um die vier begehrten Play-off-Plätze.

Spielertrainer Davide Bianchetti steht nach einer längeren Pause wieder für den SRC Vaduz im Court.?(Foto: Zanghellini)

Nach der starken Hinrunde wurde der SRC Vaduz in den letzten Wochen durch Verletzungspech zurückgebunden. Spielertrainer Davide Bianchetti konnte im neuen Jahr noch kein einziges Spiel bestreiten, zudem fiel auch noch Roger Baumann mit Knieproblemen aus. Auch Deutschland-Legionär Jens Schoor stand nicht immer zur Verfügung. So gingen wichtige Punkte verloren. Die Konkurrenz ist näher gerückt, macht Druck. So auch der heutige Gegner Uster, der mit den beiden deutschen Legionären Raphael Kandra und Florian Pössl sowie Robin Gadola und Roland Reitinger anreist.

Der SRC Vaduz kann heute wieder auf Jens Schoor zählen und auch Davide Bianchetti meldete sich zurück. Roger Baumann hingegen muss wegen seiner Knieprobleme erneut passen. Für ihn rückt Patrick Maier ins Team. Michel Haug vervollständigt das Quartett aus dem «Ländle».
SRCV-Legionär Jens Schoor bekommt es auf der Position 1 mit seinem Landsmann Kandra zu tun. Das verspricht ein sehr interessantes Duell zu werden. Schoor nimmt in der PSA-Weltrangliste Position 61 ein, Kandra wird auf Rang 46 geführt. «Das wird ein harter Kampf der beiden Landsleute. Die Chancen stehen 50:50», so Bianchetti, der auf der Position 2 gegen Florian Pössl antreten muss. Der zuletzt angeschlagenen Italiener (Bandscheibenvorfall) ist normalerweise zu favorisieren, wobei sich aber erst weisen muss, wie es nach seiner langwierigen Verletzung um seinen Formstand bestellt ist. «Ich konnte nicht wirklich viel trainieren. Von da her ist offen, wie ich mich im Ernstkampf über eine lange Distanz schlagen werde.»
Einen schweren Stand hat Michel Haug auf der Position 3 gegen Robin Gadola, der im Schweizer Ranking 17 Plätze besser klassiert ist, als der SRCV-Akteur. Vor einer lösbaren Aufgabe steht Patrick Maier auf der Position 4 gegen Roland Reitinger. Im Schweizer Ranking liegt der Vaduzer 20 Positionen vor seinem Gegner.
Um im Kampf um die vier Play-off-Plätze nicht noch weiter unter Druck zu kommen, wäre für die Residenzler zumindest ein Remis von grosser Bedeutung. Bianchetti: «In dieser Konstellation wäre das ein Erfolg für uns. Gegen Uster wird das aber sehr schwer werden.»

SRCV Squash Rackets Club Vaduz – Liechtenstein