Kategorie-Archiv: IC Herren NLA

Nächstes Direkt­duell für den SRCV im Kampf um die Play-off-Tickets

 

Hinter dem souveränen Leader Grabs kämpfen fünf Teams, die innerhalb von vier Punkten liegen, um die restlichen drei Play-off-Tickets. Mittendrin ist der SRC Vaduz, auf den heute gegen Sihltal ein Sechs-Punkte-Spiel wartet. Die Vorteile liegen dabei beim SRCV, Sihltal muss auf Nicolas Müller verzichten.

Sechs Runden vor Schluss der NLA-Qualifikation spitzt sich der Kampf um die vier Play-off-Plätze immer mehr zu. Einzig Grabs, dass mit 34 Punkten einsam an der Spizte liegt, muss sich bezüglich Finalturnier keine grossen Sorgen machen. Dahinter herrscht aber ein grosses Gedränge. Das zweitplatzierte Uster (24 Zähler) trennt lediglich vier Punkte vom Sechsten Pilatus Kriens (20). Dazwischen liegen Vaduz (23), Panthers Kriens (22) und Sihltal (22). Angesichts dieser Ausgangslage ist klar, dass in den letzten sechs Spielen jeder Punkt zählt – vor allem gegen die direkte Konkurrenz. Und wie schon letzte Woche gegen Pilatus Kriens, als der SRC Vaduz mit nur einem gewonnenen Punkt Federn lassen musste, kommt es heute zu einem weiteren Sechs-Punkte-Spiel. Und das gegen den Vorjahresmeister Sihltal.
Die Schweizer gehen aber mit einer grossen Hypothek in das Direktduell, sie müssen auf ihren klar besten Aktuer verzichten. Nicolas Müller, seines Zeichens die Nummer 1 der Schweiz und Weltnummer 18, ist derzeit auf der PSA-Tour in den USA im Einsatz. Damit wird sich das Kräfteverhältnis natürlich entscheidend verändern. Dimitri Steinmann rückt bei Sihltal auf die Position 1 vor, dahinter folgen Andreas Dietzsch, Diego Staub und Iain Keeling. Auch dieses Quartett hat ohne Zweifel seine Qualitäten, stellt die Liechtensteiner aber nicht vor eine unlösbare Aufgabe. Zumal der SRCV in Topbesetzung antritt, aber auch nicht ganz ohne Probleme in das Auswärtsspiel geht. Jens Schoor, der letzte Woche gegen Pilatus krankheitsbedingt passen musste, ist immer noch leicht angeschlagen. Auch David Maier spürt die Nachwehen seiner Verletzung, die er sich beim Juniorenturnier in Prag zugezogen hat. Er ist laut Spielertrainer Davide Bianchetti noch nicht zu 100 Prozent fit. Dennoch ist der Italiener optimistsch, dass heute drei Punkte im Heimreisegepäck sind.

«Jens wird es gegen die Schweizer Nummer 2 Dimitri Steinmann schwer haben. Für uns ist aber wichtig, dass er spielt. Damit liegen auf den Positionen 2 bis 4 die Vorteile auf unserer Seite. «Ich strebe auf der Position 2 gegen Andreas Dietzsch einen Sieg an», gibt Bianchetti seine Marschroute klar vor. «Obwohl David noch nicht ganz fit ist, sollte es auf der Position 3 gegen Diego Saub ebenfalls reichen.» Und Roger Baumann ist auf der Position 4 gegen den jungen Iain Keeling klarer Favorit. Insgesamt liegen heute die Vorteile also beim SRC Vaduz, der die grosse Chance, Sihltal zu bezwingen, nutzen will. «Ich bin mir sicher, dass Sihltal die Play-off-Qualifikation schaffen wird, zumal Nicolas Müller in den nächsten Partien wieder aufläuft. Daher wäre ein Dreier gegen den Vorjahresmeister für uns ganz besonders wertvoll», weiss Davide Bianchetti, der die Panthers als schärfsten Rivalen im Play-off-Rennen einschätzt. «Grabs ist praktisch durch, Sihltal wird es, wie schon gesagt, auch schaffen und Uster schätze ich auch sehr stark ein. Damit ist klar, dass wir die Panthers auf Distanz halten müssen.» Und für die Panthers steht heute ebenfalls ein Direktduell an, sie treffen auf Uster.

  • Position 1: Dimitri Steinmann (SUI 2) – Jens Schoor (GER).
  • Position 2: Andreas Dietzsch (SUI 17) – Davide Bianchetti (ITA).
  • Position 3: Diego Staub (SUI 60) – David Maier (SUI 16).
  • Position 4: Iain Keeling (SUI 86) – Roger Baumann (SUI 26)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 31. Januar 2019)

Aus­fall von Schoor – SRC Vaduz muss sich mit Punkt begnügen

 

Im direkten Duell trennen sich der SRC Vaduz und Pilatus Kriens mit 2:2. Aufgrund der weniger gewonnenen Sätze gab es für Bianchetti & Co. allerdings nur einen Zähler.

Vier Punkte betrug der Vorsprung auf Pilatus Kriens – einem der vier Kontrahenten im Kampf um die Play-off-Plätze – vor der Partie. Nach der gestrigen Partie, die nicht ganz so ablief, wie man sich das auf Seiten der Vaduzer Squasher vorgestellt hatte, sind es noch deren drei. Legionär Jens Schoor der auf Position 1 gespielt hätte, konnte krankheitsbedingt nicht antreten, was die eigentlich gute Ausgangslage für den SRCV etwas erschwerte. Spielertrainer Davide Bianchetti sprang damit gegen die Schweizer Nummer 3 Reiko Peter ein. Allerdings hatte er nicht viel entgegenzusetzen und verlor mit 0:3. Einen schweren Stand hatte auch David Maier auf Position 2. Gegen Benjamin Fischer konnte der Youngster zwar immerhin einen Satz gewinnen, für mehr reichte es aber nicht.

Dass die Residenzler am gestrigen Abend nicht ganz leer ausgingen, dafür sorgten Roger Baumann und Patrick Maier auf den Positionen 3 und 4. Während Maier einen souveränen 3:0-Sieg einfahren konnte, bekundete Baumann gegen Livio Catenazzi beim 3:2-Erfolg etwas mehr Mühe. In der Endabrechnung gewann Pilatus acht Sätze, Vaduz dagegen nur deren sieben, weshalb der Zusatzpunkt an die Luzerner ging. «Natürlich ist es schade, dass es nicht für mehr gereicht hat», zeigte sich Bianchetti nach der Partie schon etwas enttäuscht und fügte an: «Wäre Jens einsatzbereit gewesen, bin ich sicher, dass wir drei Punkte hätten mitnehmen können. Es wird jetzt noch mal eng im Kampf um die Play-off-Plätze, dennoch müssen wir uns jetzt einfach auf die kommenden Aufgaben konzentrieren.» Eine positive Nachricht gab es am gestrigen Abend dann aber doch noch. Die Panthers aus Kriens – vor diesem Spieltag punktegleich mit Vaduz – verloren ihr Heimspiel gegen Bern mit 1:3.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Reiko Peter (SUI 3) 0:3 (3:11, 8:11, 2:11)
  • Position 2: David Maier (SUI 16) – Benjamin Fischer (SUI 7) 1:3 (7:11, 11:9, 8:11, 5:11).
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 26) – Livio Catenazzi (SUI 54) 3:2 (9:11, 11:5, 11:9, 4:11, 11:6).
  • Position 4: Patrick Maier– Tim Miescher (SUI 94) 3:0 (11:2, 11:3, 12:10).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 25. Januar 2019)

Grosse Chance: Vaduz kann einen direkten Kon­tra­henten abschütteln

 

Im Kampf um die vier Play-off-Plätze steht heute für die Vaduzer NLA-Squasher die wichtige Partie an gegen Pilatus Kriens an. Mit einem Heimsieg könnten Bianchetti und Co. den direkten Kontrahenten um sieben Punkte distanzieren.

In der Qualifikation sind noch sieben Runden zu spielen. Hinter dem souveränen Leader Grabs (32 Punkte) kämpfen mit Vaduz (22), Panthers Kriens (22), Uster (21), Vorjahresmeister Sihltal (19) und Pilatus Kriens (18) noch fünf Teams um die restlichen drei Play-off-Plätze. Angesichts dieser Ausgangslage ist klar, dass die Liechtensteiner heute die grosse Chance haben, einen dieser direkten Kontrahenten vielleicht schon vorentscheidend zu distanzieren. Mit einem Heimsieg könnte der SRCV das Polster auf Pilatus auf sieben Punkte ausbauen. Und genau das ist auch das Ziel der Vaduzer. «Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns. Wir werden alles daran setzen, dieses Heimspiel für uns zu entscheiden», so SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti, der heute auf der Position 2 auflaufen wird und es mit Benjamin Fischer zu tun bekommt. «Ich bin zwar noch nicht ganz fit, aber guter Dinge, dass ich Fischer schlagen kann.» Auf der Position 1 kommt es zum Duell zwischen SRCV-Legionär Jens Schoor und Reiko Peter, der Schweizer Nummer 3. Hier schätzt der Italiener die Ausgangslage als 50:50 ein.

Klar im Vorteil sieht Bianchetti sein Team auf den Positionen 3 und 4. David Maier und Roger Baumann gehen gegen Livio Catenazzi bzw. Tim Miescher als Favoriten in ihre Spiele. Wobei der Einsatz von David Maier noch nicht fix ist. Der Youngster ist noch vom Turnier in Prag angeschlagen. Bianchetti: «Ob er spielen kann, wird sich heute entscheiden.» Falls nicht, wird sein Bruder Patrick Maier nachrücken und die Position 4 einnehmen. Baumann spielt dann auf 3. «Auch wenn David ausfällt, sollten die Positionen 3 und 4 in unserer Hand bleiben», gibt sich Davide Bianchetti optimistisch.
Los geht die Partie heute gegen Pilatus Kriens im Squash House Vaduz um 19.30 Uhr.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Reiko Peter (SUI 3)
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Benjamin Fischer (SUI 7)
  • Position 3: David Maier (SUI 16) – Livio Catenazzi (SUI 54)
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 26) – Tim Miescher (SUI 94)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 24. Januar 2019)

SRC Vaduz bleibt bei Leader ohne Chance

Eigentlich wollte SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti die Partie gegen Grabs aufgrund von Rückenproblemen auslassen. Da Michel Haug jedoch krankheitsbedingt nicht auflaufen konnte, musste der Italiener kurzfristig einspringen.

Es war die erwartete Niederlage, die der SRC Vaduz im Auswärtsspiel gegen den bisher souveränen Leader Grabs einstecken musste. 0:4 lautete das Schlussresultat aus Sicht der Liechtensteiner.

Bereits vor dem Spiel war klar, dass weder Grabs noch die Vaduzer Squasher in Bestbesetzung antreten werden. Vor dem Spiel kam es bei der heimischen Equipe dann zu einem weiteren Wechsel. Michel Haug, eigentlich auf Position 3 gesetzt, musste wegen Krankheit passen. Daher musste Spielertrainer Davide Bianchetti, der aufgrund von Rückenproblemen eigentlich pausieren wollte, einspringen. Er konnte auf Position 1 gegen Aqeel Rehmann zu Beginn zwar mithalten, am Ende verlor er aber mit 1:3. Einen ganz schweren Stand hatte derweil Roger Baumann auf Position 2. Er musste sich gegen Rudi Rohrmüller klar mit 0:3 geschlagen geben. So auch Marcel Rothmund auf Position 4, der sich wie Bianchetti sagte «aber wirklich gut geschlagen hat». Knapper war die Angelegenheit auf Position 3, wo Patrick Maier beinahe den «Ehrenpunkt» für die Residenzler einfahren konnte. Nach zwei gewonnenen Sätzen musste aber auch er sich geschlagen geben. «Ja, das war ein schwieriges Spiel gegen einen wirklich starken Gegner – und Grabs ist dabei nicht mal in Bestbesetzung angetreten. Wir sind aber nicht die Einzigen die hier verloren haben. Wichtig ist, dass wir in den nächsten Wochen punkten», so Bianchetti.

  • Position 1: Aqeel Rehmann (AUT) – Davide Bianchetti (ITA) 3:1 (12:10, 11:7, 10:12, 11:2).
  • Position 2: Rudi Rohrmüller (GER) – Roger Baumann (SUI 26) 3:0 (11:3, 11:3, 11:1).
  • Position 3: Pasquale Ruzicka (SUI 28) – Patrick Maier (SUI 31) 3:2 (11:13, 9:11, 11:7, 11:9, 11:7).
  • Position 4: David Heath (SUI 33) – Marcel Rothmund (SUI 58) 3:0 (11:7, 11:3, 11:7).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. Januar 2019)

Absenzen prägen Derby in Grabs: Bau­mann führt SRCV-Quar­tett an

Beim Spitzenspiel der 11. NLA-Runde zwischen Leader Grabs und Verfolger Vaduz steht jeweils der zweite Anzug auf dem Court. Beide Teams müssen ihre Topakteure vorgeben. Favorit bleibt Grabs, der von Roger Baumann angeführte SRCV wird es sehr schwer haben.

Der SRC Vaduz ist mit dem 3:1-Auswärtssieg gegen Pythons Kriens bestens in die Qualifikations-Rückrunde gestartet. In der Tabelle konnte damit der zweite Rang abgesichert werden und der Kurs Richtung Play-offs (Top 4) stimmt. Heute steht die Partie in Grabs auf dem Programm. Und das Nachbarschafts-Derby steht unter besonderen Vorzeichen. Beide Teams verzeichnen viele Absenzen. Der souveräne Leader muss auf seine beiden Toplegionäre Daryl Selby und Joel Makin sowie Yannick und Luca Wilhelmi verzichten. Bei Vaduz fehlen Jens Schoor und David Maier und kurzfristig musste auch Spielertrainer Davide Bianchetti passen. «Ich habe Probleme mit dem Rücken. Daher haben wir uns entschieden, dass ich die Partie gegen Grabs auslasse, damit ich für die nächsten Spiele wieder fit bin», so der Italiener. Damit muss der SRCV ohne sein Top-Trio antreten und Roger Baumann rückt auf die Position 1 vor. Dort bekommt er es mit dem Österreicher Aqeel Rehmann zu tun. Bianchetti: «Roger ist klarer Aussenseiter.» Gleiches gilt auch für Patrick Maier auf der Position 2 gegen den Deutschen Rudi Rohrmüller. Berechtigte Chancen räumt Bianchetti seinem Schützling Michel Haug auf der Position 3 gegen Pasquale Ruzicka ein. Auf Position 4 springt Routinier Marcel Rothmund ein. Er duelliert sich mit einem ganz bekannten Gesicht, dem ehemalige SRCV-Spielertrainer David Heath. Der Schotte ist dabei klarer Favorit.

Insgesamt stellt Grabs die klar bessere zweite Garde und wird seine Tabellenführung wohl ausbauen. «Das ist kein Beinbruch für uns. Die wichtigen und entscheidenden Partien im Kampf um die Play-off-Teilnahme kommen noch», weiss Bianchetti.

  • Position 1: Aqeel Rehmann (AUT) – Roger Baumann (SUI 26)
  • Position 2: Rudi Rohrmüller (GER) – Patrick Maier (SUI 31)
  • Position 3: Pasquale Ruzicka (SUI 28) – Michele Haug (SUI 37)
  • Position 4: David Heath (SUI 33) – Marcel Rothmund (SUI 58)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. November 2019)

SRC Vaduz schlägt die Pythons mit 3:1

Erstes Spiel im neuen Jahr, erster Sieg. Der SRC Vaduz macht da weiter, wo er im alten Jahr aufgehört hat. Gegen die Pythons Kriens gab es den erwarteten 3:1-Erfolg.

Zum Saisonauftakt am 4. Oktober 2018 musste sich der SRC Vaduz zu Hause gegen die Pythons Kriens noch mit einem Unentschieden – mit Extrapunkt – begnügen. Im Rückspiel, dem ersten Kräftemessen in der Nationalliga A im neuen Jahr, machte es das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti nun besser und fuhr die nächsten drei Zähler ein. Die Aufgabe gestaltete sich dieses Mal allerdings auch einen Ticken einfacher, denn anders als im Hinspiel trat Legionär Jens Schoor auf Position 1 gegen Lukas Burkhart an und holte mit einem klaren 3:0 den ersten Sieg für die Residenzler. Etwas mehr Mühe bekundete Bianchetti, der es auf Position 2 mit Jonas Dähler zu tun bekam. Nach einer 2:0-Führung folgte im dritten Durchgang ein klares 1:11. Doch Bianchetti kehrte die Partie und holte so den zweiten Punkt für sein Team.

Einen weiteren «souveränen Auftritt», wie Bianchetti meinte, legte derweile David Maier auf Position drei hin. Er liess Remo Handl beim 3:0 keine Chance und stellte damit die Weichen entgültig auf Sieg. Auf Position vier musste sich Patrick Maier dann knapp mit 2:3 geschlagen geben – «das war aber sicher eines seiner besseren Spiele», fügte Bianchetti an. In der Tabelle rückt der SRC Vaduz mit dem sechsten Saisonsieg gar auf Platz 2 nach vorn, da die Panthers gegen Pilatus (beide Kriens) nur einen Punkt ergattern konnten. «Das war ein wichtiger Sieg und stimmt uns zuversichtlich für die nächsten Wochen», so Bianchetti.

  • Position 1: Lukas Burkhart (SUI 12) – Jens Schoor (GER) 0:3 (9:11, 7:11, 7:11).
  • Position 2: Jonas Dähler (SUI 15) – Davide Bianchetti (ITA) 1:3 (8:11, 8:11, 11:1, 8:11).
  • Position 3: Remo Handl (SUI 23) – David Maier (SUI 16) 0:3 (9:11, 9:11, 5:11).
  • Position 4: Yannick Lindemann (SUI 25) – Patrick Maier (SUI 31) 3:2 (8:11, 11:7, 4:11, 13:11, 11:7).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 11. Januar 2019)

SRC Vaduz startet in das neue Jahr

Die besinnliche Weihnachtszeit ist nun auch für die Vaduzer NLA-Squasher vorbei. Mit der Auswärtspartie gegen Pythons Kriens eröffnen die Residenzler heute das Jahr 2019. Mit einem Dreier will der SRCV den Play-off-Platz festigen.

Nach der starken Hinrunde rangiert der SRC Vaduz mit 19 Punkten hinter dem souveränen Leader Grabs (26) und den punktgleichen Panthers aus Kriens auf dem dritten Tabellenrang und ist damit voll auf Play-off-Kurs. Der Abstand auf Uster und Vorjahresmeister Sihltal, die derzeit härtesten Konkurrenten um die begehrten Top-4-Ränge, beträgt jeweils vier Punkte. Ein schönes, aber keinesfalls beruhigendes Polster. Daher heisst die Devise beim SRC Vaduz: weiter fleissig Punkte sammeln. Die erste Chance im neuen Jahr bietet sich den Liechtensteinern heute beim Auswärtsspiel gegen die Pythons. Dass die Partie aber kein Selbstläufer ist, hat sich schon im Hinspiel gezeigt. Der SRCV musste sich mit einem 2:2-Remis begnügen, sicherte sich aber immerhin den Zusatzpunkt.

Heute peilen die Vaduzer, auch ohne Roger Baumann, einen Dreier an. Auf den Positionen 1 und 2 stehen die Topspieler auf dem Court. Jens Schoor und Davide Bianchetti gehen gegen Lukas Burkhart und Jonas Dähler auch als Favoriten ins Spiel. Gleiches gilt auf der Position 3 für David Maier. Der Youngster, der sich im alten Jahr in sehr guter Form präsentierte, hat gegenüber Remo Handl sicher Vorteile. Ein ausgelichenes Duell dürfte es auf der Position 4 geben. Patrick Maier trifft dort auf Yannick Lindemann. In Summe sollte sich der SRC Vaduz also mit den ersten drei Punkten im neuen Jahr beschenken können. Und diese wären für den weiteren Rückrundenverlauf sicher wichtig – die Konkurrenz um die Play-off-Plätze wäre weiter unter Zugzwang.

  • Position 1: Lukas Burkhart (SUI 12) – Jens Schoor (GER)
  • Positiion 2: Jonas Dähler (SUI 15) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 3: Remo Handl (SUI 23) – David Maier (SUI 16)
  • Position 4: Yannick Lindemann (SUI 25) – Patrick Maier (SUI 31)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 10. Januar 2019)

Der SRC Vaduz holt zum Jahresabschluss ein Remis

Ein Sieg ist es für die Vaduzer Squasher beimTabellenvorletzten Grasshoppers Zürich zwar nicht geworden, dennoch zeigte sich Spielertrainer Davide Bianchetti mit dem Remis zufrieden. Die Vaduzer traten die Reise nach Zürich nämlich ersatzgeschwächt an. Sowohl Jens Schoor, als auch Roger Baumann taten nicht mit. Gleichzeitig traten die Grasshoppers mit ihrer stärksten Aufstellung an. Auf Position eins stand daher Davide Bianchetti im Einsatz. Er traf auf den Finnen Olli Tuominen. Obwohl Bianchetti eine solide Partie zeigte, musste der Spielertrainer der Vaduzer sich mit 1:3geschlagen geben. An zweiter Position legte David Maier einen starken Auftritt hin. «Wir wussten nicht, wie der Holländer (Anm. d. Red.: Marc ter Sluis) einzuschätzen ist. David hat aber erneut einen starken Auftritt gezeigt und wieder souverän mit 3:0 gewonnen», lobte Bianchetti den Jüngsten im Team. Davids Bruder Patrick verlor auf Position drei aber ebenso deutlich gegen Mark Woodliffe. «Patrick war von den Landesmeisterschaften noch leicht angeschlagen und tat sich daher schwer. Nicht sein bestes Spiel.» Auf Position vier sollte eigentlich Marcel Rothmund spielen. Da Rothmung aber krank ausfiel, musste Michel Haug ran. «Michel zeigte eine gute Partie. Es war sehr gut, dass er nach einem 1:2-Rückstand die Partie noch gedreht hat.» Der Extrapunkt ging aufgrund der mehr gewonnenen Games trotzdem an die Zürcher. Die Vaduzer bleiben mit dem Remis aber auf Playoff-Kurs im neuen Jahr.(sb)

Grasshoppers – Vaduz 2 :2

  • Pos. 1: Olli Tuominen (Fin) – Davide Bianchetti (It)3:1 (11:3, 9:11, 11:4, 12:10)
  • Pos. 2: Marc ter Sluis (Ho) – David Maier (CH 20) 0:3 (10:12, 5:11, 6:11)
  • Pos. 3: Mark Woodliffe (CH 37)– Patrick Maier (CH 31) 3:0 (11:7, 12:10, 11:9)
  • Pos. 4: Csaba Forro (CH 49) – Michel Haug2:3(11:13, 11:4, 11:7, 11:13,5:11)
(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 14. Dezember 2018)

SRC Vaduz ersatz­ge­schwächt gegen ver­stärkte Grasshoppers

Tabellendritter gegen Vorletzter – scheinbar ein «Spaziergang» zum nächsten Dreier. Dem ist aber nicht so. Der SRC Vaduz muss heute gegen die Grasshoppers drei Akteure vorgeben, GC tritt hingegen mit zwei starken Legionären an.

Nach acht Runden der NLA-Qualifikation steht der SRC Vaduz hinter Grabs (23) und den Panthers (19) mit 18 Punkten auf Rang drei. Den vierten und letzten Play-off-Platz nimmt derzeit Sihltal (15) ein. Dahinter folgen Uster und die Pythons mit jeweils 12 Zählern. Damit haben sich die Residenzler schon ein Sechs-Punktepolster zum Strich erkämpft. Davon kann der heutige Gegner Grass­hoppers nur träumen. Der zwölfmalige Meister, zuletzt setzte sich GC in der Saison 2014/15 die NLA-Krone auf, spielt in den letzten Jahren keine grosse Rolle mehr – so auch heuer. Die Zürcher rangieren mit lediglich drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und kämpfen mit dem punktgleichen Schlusslicht Schlieren und Bern (5 Zähler) um den Klassenerhalt. Diesen wollen die Zürcher aber anscheinend um jeden Preis vermeiden. So werden sporadisch auch ausländische Topspieler eingesetzt. Und ausgerechnet gegen Vaduz sind es deren zwei. Der Finne Olli Tuominen, der in der Weltranglis­te immerhin Position 59 einnimmt, und der Niederländer Marc ter Sluis (PSA 245) wurden für das heutige Spiel, neben Mark Woodliffe und Csaba Forro, aufgeboten. Damit stellen die Hoppers ein gutes Quartett, das ohne Zweifel konkurrenzfähig ist.

Damit hat sich die Ausgangslage für den SRC Vaduz natürlich drastisch geändert. Zudem müssen die Residenzler heute auf Legionär Jens Schoor sowie Roger Baumann und Michel Haug verzichten. Damit rückt Spielertrainer Davide Bianchetti auf die Position 1 vor und bekommt es mit Tuominen zu tun – eine ganz schwierige Aufgabe. Einen schweren Stand hat auch Youngster David Maier auf der Position 2 gegen Marc ter Sluis. Auf den Positionen 3 und 4 sind die Ausgangslagen ausgeglichen. Patrick Maier misst sich mit dem «Evergreen» Mark Woodliffe und SRCV-Routinier Marcel Rothmund, der durch die Ausfälle neu ins Team rückt, steht Csaba Forro gegenüber. Nimmt man die einzelnenen Partien her, scheint ein Sieg unrealistisch. Auch für ein Remis muss der SRCV hart kämpfen.

Mit der Partie gegen die Grasshoppers wird die Hinrunde und auch das Squash-Jahr 2018 beendet. Weiter geht es für die Vaduzer dann am 10. Januar mit dem Auswärtsspiel gegen Pythons Kriens. Das Hinspiel im Squash House endete mit einem 2:2, wobei sich Bianchetti und Co. den Zusatzpunkt sicherten.

  • Position 1: Olli Tuominen (FIN) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 2: Marc ter Sluis (NED) – David Maier (SUI 20)
  • Position 3: Mark Woodliffe (SUI 37) – Patrick Maier (SUI 31)
  • Position 4: Csaba Forro (SUI 49) – Marcel Rothmund (SUI 55)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 13. Dezember 2018)

Wich­tiger 3:1-Sieg: SRC Vaduz kann auch die Pan­thers bändigen

Der SRC Vaduz gewann den NLA-Schlager der 8. Runde gegen die Panthers aus Kriens 3:1. Jens Schoor, Davide Bianchetti und David Maier, der Youngster zeigte eine bärenstarke Leistung, sorgten für die Punkte.

Im Squash House Vaduz empfing gestern der Tabellendritte SRCV die auf Platz zwei liegenden Panthers aus Kriens. Angesichts der Aufstellungen war eine ausgeglichene und hart umkämpfte Partie zu erwarten, die Vaduzer mit Vorteilen auf den Positionen 1 und 2, die Krienser auf 3 und 4. Und fast so lief die Partie auch ab. Jens Schoor setzte sich gegen Cédric Kuchen und Davide Bianchetti gegen Amadeo Costa durch. Die beiden favorisierten Residenzler brauchten aber eine gewisse Zeit, bis sie auf Touren kamen. Schoor gewann zwar den ersten Satz mit 11:7, musste aber den zweiten mit 9:11 abgeben. Danach machte der Deutsche aber ernst und holte sich die Sätze drei und vier jeweils mit 11:3. Bianchetti verlor den Auftaktsatz mit 11:13 und tat sich auch in den folgenden Sätzen schwer. Wobei öfters sein italienisches Temperament durchbrach und dies sein Spielgerät zu spüren bekam. Doch der SRCV-Spielertrainer kämpfte sich durch, liess auch zwischendurch sein Können aufblitzen, und brachte die Sätze zwei bis vier jeweils knapp mit 11:9, 11:8, 11:8 nach Hause. «Das war kein gutes Spiel von mir, aber es hat gereicht», so Bianchetti. Nichts zu holen gab es für Roger Baumann beim 0:3 auf der Position 4 gegen Jan Kurzmeyer. «Jan hat sicher gut gespielt, aber ich habe es ihm auch zu leicht gemacht.»
Eine erneute Talentprobe gab David Maier auf der Position 3 gegen den höher eingestuften Patrick Miescher ab. Der SRCV-Youngster gewann die Partie nach Satzrückstand mit 3:1 und bescherte Vaduz den Sieg und wichtige Punkte im Kampf um die vier Play-off-Plätze. «Ich habe mich gut vorbereitet und war bestens eingestellt. Das war ein toller Erfolg für mich», so Maier, den auch eine kurze Behandlungspause (blutendes Knie) nicht aus der Ruhe brachte.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Cédric Kuchen (SUI 4) 3:1 (11:7, 9:11, 11:3, 11:3)
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Amadeo Costa (SUI 9) 3:1 (11:13, 11:9, 11:8, 11:8)
  • Position 3: David Maier (SUI 24) – Patrick Miescher (SUI 12) 3:1 (8:11, 11:9, 11:6, 11:9)
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 27) – Jan Kurzmeyer (SUI 17) 0:3 (9:11, 7:11, 3:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 30.11.2018)