Kategorie-Archiv: IC Herren NLA

SRCV: Zum Hin­run­den­auf­takt die Pan­thers an die Leine nehmen

Der SRC Vaduz startet aus einer komfortablen Lage ins neue Jahr. Die Residenzler nehmen die NLA-Rückrunde als Leader in Angriff und haben sich im Kampf um die vier Play-off-Plätze in der Hinrunde ein schönes Polster erarbeitet. Weitere Punkte sollen heute gegen die Panthers folgen.

Der SRC Vaduz spielte eine ganz starke Hinrunde und ziert nach neun Partien die Tabellenspitze der Nationalliga A. Den sieben Siegen standen lediglich eine Niederlage gegen Grabs und ein Remis gegen Bern gegenüber. Mit den bisher erspielten 23 Punkten haben sich die Residenzler im Kampf um die vier Play-off-Plätze auch ein schönes Polster gegenüber der Konkurrenz verschafft. Der Tabellenfünfte Bern weist bereits neun Zähler Rückstand auf. Damit ist klar, dass die Liechtensteiner die Rückrunde etwas gelassener angehen können. Das erklärte Saisonziel, ein Top-4-Platz, ist ihnen kaum noch zu entreissen. Zumal der SRCV in der Hinrunde gegenüber seinen direkten Kontrahenten um die Play-off-Plätze viel konstanter agierte. Und das soll sich auch in der Rückrunde nicht ändern. «Sicher können wir nun aufgrund unseres beträchtlichen Vorsprungs auf Platz fünf befreiter aufspielen. Da wir aber auf keinen Fall eine böse Überraschung erleben wollen, werden wir konzentriert weiterarbeiten und nicht nachlassen», so SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti.

Zum Rückrundenauftakt steht heute die Auswärtspartie bei den Panthers an. Die Krienser rangieren in der Tabelle lediglich auf Rang acht, stellen aber einen unangenehmen Gegner dar. Besonders auf den Positionen 3 und 4 sind sie sehr gut besetzt. «Die Panthers sind ein junges, hungriges Team, die sich immer weiter steigern», weiss auch Bianchetti, der einräumt, heute mit einem Remis und dem Zusatzpunkt für die mehr gewonnenen Sätze gut leben könnte.

Angesichts der Aufstellungen sollten die Vaduzer dieses Vorhaben auch umsetzen können. Auf den Positionen 1 und 2 gehen Jens Schoor und Davide Bianchetti als klare Favoriten in ihre jeweiligen Partien gegen Jan Kurzmeyer bzw. Amadeo Costa. Auf harte Gegenwehr wird hingegen Roger Baumann auf Position 3 gegen Céderic Kuchen treffen. An einem sehr guten Tag hat der SRCV-Akteur sicher seine Chancen auf den Matchgewinn, ansonsten heisst es, zumindest Satzgewinne zu verbuchen, um den Zusatzpunkt zu ergattern. Ganz schwer hat es Patrick Maier auf der Position 4 gegen Nils Rösch. Hier schlägt das Pendel klar in Richtung der Panthers aus. Bianchetti: «Falls wir die zwei angestrebten Punkte holen, wären wir zufrieden und unsere Ausgangslage in Sachen Play-off-Kampf würde sich nochmals verbessern.»
In der nächsten Runde kommt es dann zum Nachbarduell mit Grabs. Diese Toppartie wird am Montag, den 22. Januar, als TV-Spiel in Uster ausgetragen.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 11. Januar 2018)

Vaduz erobert sich die Tabel­len­füh­rung zurück

Der SRC Vaduz wird im Auswärtsspiel in Uster seiner Favoritenrolle gerecht. Das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti gewinnt verdient mit 3:1 – und hievt sich so wieder in die Leaderposition der Schweizer Nationalliga A.

Platz eins. Dort stand der SRC Vaduz bereits vor dem neunten Spieltag der NLA. Und von da grüssen die Residenzler auch nach dem gestrigen TV-Spiel in Uster. Dank des 3:1-Auswärtserfolgs stürmte der SRCV zurück an die Tabellenspitze, er zog damit wieder an Pilatus Kriens (4:0 gegen Aufsteiger Schaffhausen) und Lokalrivale Grabs (3:1 bei den Panthers) vorbei. Beide Direktkontrahenten hatten ihre Siege schon am letzten Donnerstag eingefahren.

Im Duell mit Uster gab es auf Position 1 eine kurzfristige Änderung auf Vaduzer Seite. Nicht wie erwartet Carsten Schoor trat als Nummer eins an, sondern Spielertrainer Davide Bianchetti. Dieser bekundete mit Gegner Robin Gadola allerdings Mühe und verlor am Ende trotz Führung mit 2:3. Schoor sowie Roger Baumann (auf Position 3) und Patrick Maier (Position 4) heimsten für Vaduz aber die nötigen Siege ein, sodass sich der Favorit letztlich klar und verdient durchsetzte. «Wir freuen uns, dass wir als Leader in die Weihnachtspause gehen», so Bianchetti. Der SRC Vaduz fand mit dem Vollerfolg in Uster wieder auf die Siegerstrasse zurück, nachdem er sich im letzten Meisterschaftsspiel mit einem 2:2 gegen Bern begnügen musste. Die nächste Partie findet am Donnerstag, 11. Januar auswärts bei den Panthers statt.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 19. Dezember 2018)

Mit Sieg im TV-Spiel gegen Uster zum Wintermeistertitel

Der SRC Vaduz hat heute Abend die Chance, sich mit einem Sieg zum Wintermeister zu krönen. Gegen Uster wird es aber nicht leicht werden, auch wenn die Vaduzer als Favoriten ins Spiel gehen.

Nach fast einem Monat ohne Spiel steht für den SRC Vaduz heute Abend nochmals ein Highlight an. Im TV-Spiel gegen Uster können sie sich den Wintermeistertitel sichern und so einen grossen Schritt Richtung Play-offs machen.

Der SRC Vaduz dominiert diese Saison die NLA. Mit 20 Punkten aus sieben Spielen stehen sie verdient auf dem ersten Tabellenplatz. Auch wenn man zuletzt gegen Bern nur ein Unentschieden holte, ist das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti gegen Uster klar zu favorisieren. «Wir gehen als Favoriten in dieses Spiel. Es wird sicher kein Selbstläufer werden, denn Uster hat ein gutes Team, das um die Play-off-Plätze kämpft und sie werden uns sicher nichts schenken», sagt Bianchetti. Der Italiener weist darauf hin, dass der Gegner die Punkte unbedingt brauche, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Auf der ersten Position spielt heute zum ersten Mal in diesem Jahr nicht Jens Schoor, der gar nicht auf dem Parkett stehen wird. Er wird ersetzt durch seinen Bruder Carsten. Dieser bekommt es mit Robin Gadola (CH 5) zu tun. Auf Position zwei trifft Bianchetti auf Joel Siewerdt (CH 27). Der Italiener meint: «Position eins wird sicher nicht einfach, doch Carsten wird diese Partie für uns entscheiden. Mein Gegner auf Position zwei ist nicht so stark einzuschätzen und sicher eine lösbare Aufgabe.» Auch auf Position drei, wo Roger Baumann (CH 21) gegen Jürgen Martin (CH 44) spielt, ist der Vaduzer der bessere Spieler. Die letzte Begegnung werden Patrick Maier (CH 36) und Roland Reitinger (CH 46) austragen. «Wir sind auf jeder Position besser besetzt und ich bin mir sicher, dass wir dieses letzte Spiel vor der Winterpause für uns entscheiden werden», sagt Bianchetti gegenüber dem «Vaterland».

Seit Bianchette in Vaduz spielt, konnten sich die Liechtensteiner nach der Hälfte der Saison noch nie auf dem ersten Platz klassie- ren. In dieser Saison könnte man zum ersten Mal Wintermeister werden. «Nach der Hälfte der Saison zuoberst zu stehen wäre un- glaublich. Unser Ziel vor der Saison war, die Play-offs zu erreichen und bis jetzt läuft alles nach Plan. Diese Ausgangslage macht alles viel einfacher für den zweiten Teil der Saison und so können wir im Hinblick auf die Play-offs sehr viel Selbstvertrauen tanken», erklärt Spielertrainer Bianchetti und ergänzt: «Es wird aber auf jeden Fall noch ein grosses Stück Arbeit, bis wir für die Play-offs qualifiziert sind.»

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 18. Dezember 2017)

Vaduz verteidigt Tabellenführung

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 24. November 2017)

Der SRC Vaduz lag nach den ersten sieben Spielen in dieser Saison mit zwei Punkten Vorsprung an der Leaderposition, Gegner Bern hatte bislang 12 Punkte eingefahren und war damit Sechstplatzierter. Dennoch war die Partie selbst nicht jene klare Angelegenheit, die die Tabellensituation vorspielte. Auf den Positionen eins und zwei konnten Jens Schoor und Spielertrainer Davide Bianchetti ihre Partien souverän mit je 3:0 für sich entscheiden. Auf Position drei war Roger Baumann (Foto) leicht in der Favoritenrolle gegen Jakob Känel, doch dieser Rolle konnte Baumann gestern nicht gerecht werden. Am Ende verlor er nach Gewinn des ersten Satzes noch mit 1:3. Spannender wurde dann die vierte Partie: Michel Haug war gegen Ilja Stucki in der Aussenseiterrolle, präsentierte sich jedoch stark und konnte die Partie lange offenhalten. Erst im entscheidenden fünften Satz gewann Stucki das Spiel. Durch die mehr gewonnenen Sätze holte sich Vaduz den Zusatzpunkt. «Wir haben gehofft, diese Partie gewinnen zu können, jedoch wussten wir, dass Position drei und vier sehr hart werden könnten», so Bianchetti. Dank der zwei gewonnenen Punkte bleibt der SRCV in der Tabelle vorn und damit in einer guten Ausgangslage für die Play-offs.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Tarek Shehata (EGY) 3:0 (11:6, 11:6, 11:8)

  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Kevin Brechbühl (SUI 23) 3:0 (11:6, 11:6, 11:5)

  • Position 3: Roger Baumann (SUI 21) – Jakob Känel (SUI 24) 1:3 (14:12, 9:11, 3:11, 6:11)

  • Position 4: Michel Haug (SUI 37) – Ilja Stucki (SUI 27) 2:3 (11:9, 10:12, 11:8, 5:11, 4:11)

Vaduz hat nächsten Dreier im Visier

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 23. November 2017)

In der 8. NLA-Qualifikationsrunde empfängt der SRC Vaduz heute Bern. Der Tabellenführer geht als Favorit in die Partie, wobei die Gäste nicht zu unterschätzen sind.

Die NLA-Tabelle zeigt nach sieben Runden ein sehr erfreuliches Bild. Der SRCV grüsst mit 18 Punkten von der Leaderposition. Der Niederlage gegen Grabs stehen satte sechs Siege gegenüber. Und heute soll im Heimspiel gegen Bern der siebte Streich folgen. «Wir gehen als Favorit ins Spiel und wollen uns die nächsten drei Punkte gutschreiben lassen», gibt SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti die Marschroute vor. «In Hinblick auf die von uns angestrebten Play-off-Plätze wäre das ein nächster grosser Schritt.» Angesichts der Klassierungen ist die Aufgabe für die Liechtensteiner auch machbar. Ein Selbstläufer wird es aber ganz sicher nicht. «Bern verkauft sich in dieser Saison bisher ganz gut», so Bianchetti. Ein Blick auf die Tabelle bestätigt die Einschätzung des Italieners. Bern liegt mit zwölf Punkten auf Rang sechs und ist in Schlagdistanz zu den begehrten Top-4-Plätzen.
Klare Vorteile haben die Vaduzer heute auf den Positionen 1 und 2. Jens Schoor und Bianchetti sollten die Partien gegen Tarek Shehata bzw. Kevin Brechbühl sicher nach Hause spielen können. Auch Roger Baumann, der laut Bianchetti gut drauf ist, hat auf der Position 3 gegen Jakob Känel gute Karten. Nicht einfach wird es für Michel Haug auf der Position 4 gegen Ilja Stucki.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Tarek Shehata (EGY).
  • Position 2: Davide Bian- chetti (ITA) – Kevin Brechbühl (SUI 23).
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 21) – Ja- kob Känel (SUI 24).
  • Position 4: Michel Haug (SUI 37) – Ilja Stucki (SUI 27).

Tabellenführung bleibt beim SRCV

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. November 2017)

 

Die Vaduzer Squasher bleiben weiter das Spitzenteam. Beim gestrigen 4:0-Sieg liess das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti trotz krankheitsbedingtem Ausfall von Michel Haug nichts anbrennen. Jens Schoor musste bei seinem Duell mit Mark Woodliffe lediglich 12 Punkte abgeben und siegte klar mit 3:0. Ebenso klar war das Spiel an Position zwei zwischen Bianchetti und Marcel Staub. Den einzigen Satz, den Vaduz gestern abgab, gab es in der Partie zwischen Patrick Maier (Foto) und Claudio Merlo. Und der an Position vier nachgerückte David Maier gewann ebenfalls in drei Sätzen. «David hat ein super Spiel gezeigt und er verbessert sich von Tag zu Tag. Im weiteren Verlauf der Saison kann er für uns noch sehr wichtig sein», lobte Bianchetti seinen Nachwuchsspieler.

  • Position 1: Mark Woodliffe (SUI 38) – Jens Schoor (GER) 0:3 (3:11, 1:11, 8:11).
  • Position 2: Marcel Staub (SUI 43) – Davide Bianchetti (ITA) 0:3 (6:11, 5:11, 9:11).
  • Position 3: Claudio Merlo (SUI 66) – Patrick Maier (SUI 39) 1:3 (6:11, 11:7, 7:11, 9:11).
  • Position 4: Magdy El Barbary (SUI 82) – David Maier (SUI 41) 0:3 (9:11, 7:11, 8:11).

SRC Vaduz strebt in Zürich die nächsten drei Punkte an

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 16. November 2017)

Obwohl Michel Haug im Ranking vor seinem Kontrahenten Claudio Merlo klassiert ist, erwartet Spielertrainer Bianchetti eine ausgeglichene Partie.?(Foto. MZ) 

Es spricht einiges dafür, dass der SRC Vaduz auch nach der siebten Runde in der Nationalliga A an der Tabellenspitze stehen wird. Nach dem doch überraschend klaren 4:0-Erfolg über den ärgsten Verfolger Pilatus Kriens vergangene Woche, wartet auf das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti heute um 19.30 Uhr eine deutlich einfachere Aufgabe. Die Residenzler sind zu Gast bei den Grasshoppers aus Zürich, die mit lediglich drei Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen. Allerdings treten die Residenzler nicht in Bestbesetzung an – Roger Baumann wird nicht dabei sein. Daher kommen neben Legionär Jens Schoor auf Position 1 und Bianchetti auf Position 2, Michel Haug (P3) und Patrick Maier in Zürich zum Zug.

Während die Siege auf den ersten beiden Positionen fix eingeplant sind, rechnet Bianchetti auf den anderen beiden Positionen mit knappen Spielen. Haug sei auswärts nicht ganz so stark «und Patricks Gegner kenne ich nicht. Dennoch werden wir alles geben, um weiterhin an der Tabellenspitze zu bleiben», so Bianchetti zuversichtlich.

Grasshoppers – SRC Vaduz   Do 19.30

  • Position 1: Mark Woodliffe (SUI 38) – Jens Schoor (GER).
  • Position 2: Marcel Staub (SUI 43) – Davide Bianchetti (ITA).
  • Position 3: Claudio Merlo (SUI 66) – Michel Haug (SUI 37).
  • Position 4: Magdy El Barbary (SUI 82) – Patrick Maier (SUI 39).

SRCV stürmt an die Spitze

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 10. November 2017)

Roger Baumann setzte sich trotz Aussenseiterrolle mit 3:0 gegen Christoph Zust durch.?(Foto: N. Vollmar) 

Besser hätte der gestrige Abend für den SRC Vaduz kaum laufen können. Im Spitzenkampf der NLA-Meisterschaft gegen Pilatus Kriens setzten sich die Residenzler souverän mit 4:0 durch und konnten so zumindest für diese Woche die Leaderposition übernehmen.

Aufgrund der Ausgangslage – bei Kriens fehlten mit Reiko Peter und Patrick Miescher zwei Topakteure – war mit einem Sieg der Vaduzer zu rechnen. Dass er aber so deutlich ausfiel, damit hätte wohl auch Spielertrainer Davide Bianchetti nicht gerechnet. «Es war ein super Abend für uns. Ich hätte nicht gerechnet, dass wir uns auf allen Positionen durchsetzten. Es war wirklich eine klasse Leistung von allen», meinte er nach der Partie. Und in der Tat zeigten alle vier SRCV-Spieler was sie draufhatten. Jens Schoor (P1) und Davide Bianchetti (P2) hatten zu Beginn der Partie noch etwas zu kämpfen, wurden ihrer Favoritenrolle dann aber gerecht. Etwas überraschend war dann doch der Sieg von Roger Baumann gegen Christoph Zust, der im Ranking neun Plätze vor Baumann liegt. «Roger hat wirklich gutes Squash gespielt und verdient gewonnen.» Gleiches galt auch für Michel Haug, der wie seine Mitspieler ebenfalls einen 3:0-Erfolg feiern konnte.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Benjamin Fischer (SUI 5) 3:0 (13:11, 12:10, 11:4).
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Roman Allinckx (SUI 8) 3:0 (15:13, 11:4, 11:2).
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 21) – Christoph Zust (SUI 12) 3:0 (11:8, 11:9, 11:5).
  • Position 4: Michel Haug (SUI 37) – Luc Scholl (SUI 58) 3:0 (11:2, 11:7, 11:7)

SRC Vaduz kann die Tabellenspitze stürmen

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. November 2017)

In der NLA steht heute um 19.30 Uhr die absolute Toppartie an. Die derzeit zweitplatzierten Vaduzer können mit einem Sieg Pilatus Kriens vom Leaderthron stossen.

Spielertrainer Davide Bianchetti und Co. haben heute ein klares Ziel: Mit einem Sieg gegen Pilatus Kriens die Tabellenspitze übernehmen.?(Foto: M. Zanghellini) 

Mit dem bisherigen Saisonverlauf kann der SRC Vaduz zufrieden sein. In den fünf Runden mussten die Residenzler den Court erst einmal als Verlierer verlassen. Im Auswärtsspiel gegen Grabs gab es ein 1:3. Dazu kommen zwei klare 4:0-Siege gegen die Tabellennachzügler Schaffhausen und die Panthers und zwei wichtige Erfolge gegen die direkten Konkurrenten um die vier Play-off-Plätze. Sihltal wurde mit 3:1 in die Knie gezwungen und am vergangenen Montag setzten sich die Liechtensteiner im TV-Spiel gegen den Vorjahresmeis­ter Vitis Schlieren ebenfalls mit 3:1 durch. Damit kommt der SRCV auf insgesamt zwölf Punkte und hat sich in der NLA-Tabelle auf den zweiten Rang vorgeschoben. «Der Start in die neue Saison ist uns geglückt», freut sich auch SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti. «Sehr wichtig für uns waren natürlich die Siege gegen Sihltal und Schlieren. Damit haben wir uns ein kleines Polster verschafft und können in den nächsten Partien unbeschwerter aufspielen.»

Dies soll gleich heute der Fall sein. Um 19.30 Uhr gastiert mit Pilatus Kriens der aktuelle Tabellenführer im Vaduzer Squash House. «Diese hohe Hürde wollen wir überspringen und uns mit der damit verbundenen Leaderposition belohnen», so der Italiener zuversichtlich. Und die Voraussetzungen stehen für die FL-Squasher gut. Pilatus reist ohne ihren Topakteur Reiko Peter, der im Schweizer Ranking an Nummer 2 geführt wird, an. Zudem scheint auch Patrick Miescher (SUI 4), der in dieser Spielzeit noch keine Partie bestritten hat, nicht im Aufgebot auf.
Somit kommt es auf der Position 1 zum Duell Jens Schoor gegen Benjamin Fischer, wobei der SRCV-Legionär klarer Favorit ist. Bianchetti bekommt es auf der Position 2 mit Roman Allinckx zu tun. «Allinckx ist ein junger und guter Spieler, den ich aber aufgrund meiner Erfahrung bezwingen kann.» Nicht leicht hat es Roger Baumann auf der Position 3 gegen den im Ranking besser klassierten Christoph Zust. Bianchetti: «Wenn Roger einen guten Tag hat, stehen die Chancen 50:50 und er hat durchaus die Fähigkeiten, sich durchzusetzen.» Auf der Position 4 sollte auch Michel Haug gegen den Juniorenspieler Luc Scholl auf die Siegerstrasse einbiegen können.

SRC Vaduz – Pilatus Kriens Do 19.30

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Benjamin Fischer (SUI 5)
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Ro- man Allinckx (SUI 8)
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 21) – Christoph Zust (SUI 12)
  • Position 4: Michel Haug (SUI 37) – Luc Scholl (SUI 58)