Alle Beiträge von squash_li

SRCV-Herren vor Pflichtaufgabe

Für die NLA-Herren des SRC Vaduz beginnt die heisse Phase der Saison. Noch drei Spiele sind zu absolvieren. Und gegen Schlusslicht Vitis Schlieren muss ein Heimsieg her.

Klar, dass für Davide Bianchetti und seine Mannen gegen den Tabellenletzten der NLA heute (19.30 Uhr, Squash House Vaduz) ein voller Erfolg eingeplant ist und auch hermuss. Nicht dabei ist allerdings Topspieler Jens Schoor. Vaduz verzichtete auf den Deutschen, da Gegner Schlieren grosse personelle Probleme hat, auch deren Nummer 1, Valentin Rapp (Deutschland), fehlt, kann nicht spielen. «Wir haben dann entschieden, dass Jens nicht spielen muss, er dann nächste Woche bei den Panthers wieder dabei ist», so Bianchetti. «Vitis hat grosse Probleme mit ihrem Kader, deswegen sollten wir das Spiel ziemlich sicher gewinnen.»

Auf die leichte Schulter nehmen die Vaduzer das Schlusslicht aber nicht, denn eines ist auch klar: auch wenn der SRCV mit Schlieren und den Grasshoppers, in zwei Wochen zum Rundenabschluss, die abgeschlagenen Teams im Squash House begrüs­sen darf, müssen zwei klare Siege mit drei Punkten her. Bianchetti: «Ich denke, dass in den letzten drei Spielen sieben Punkte für die Play-off-Qualifikation reichen werden. Da möchten wir gegen Schlieren den ersten Schritt machen und am besten mit 4:0 gewinnen. Einzig Roger Baumann könnte ein etwas schwieriges Match haben. Aber wenn keine Katastrophe eintritt, werden wir auf jeden Fall drei Punkte holen.»
Durch den Verzicht auf Schoor kommt Marcel Rothmund heute zu seinem Einsatz. Der Routinier trifft dabei auf Jochen Kraemer. Der Schlierer ist für Bianchetti ein total unbeschriebenes Blatt. «Von ihm habe ich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört.»
Neben Schoor fehlen dem SRCV heute auch Michel Haug und Nachwuchshoffnung David Maier. Er spielt bei den German Junior Open in Hamburg. «Trotz der Ausfälle sind wir klarer Favorit», so Bianchetti.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – John Williams (CH 21).
  • Position 2: Roger Baumann (CH 25) – Sven Stettler (CH 35).
  • Position 3: Patrick Maier (CH 29) – Dany Oeschger (CH 40).
  • Position 4: Marcel Rothmund (CH 72) – Jochen Kraemer (CH 413).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 28.02.2019)

Vaduz wie erwartet in Uster chancenlos

 

n der 15. NLA-Runde gab es für den SRCV im Kampf um die vier Play-off-Plätze keine weiteren Punkte. Bianchetti und Co. unterlagen auswärts dem Tabellenzweiten Uster klar mit 0:4

Die Vorzeichen sprachen gestern im Verfolgerduell klar für die Gastgeber. Uster trat in Topbesetzung an, die Residenzler mussten hingegen auf Legionär Jens Schoor und Patrick Maier verzichten. Damit wurde die ohnehin schon schwere Aufgabe zu einer «Mission Impossible». Und die Schweizer wurden ihrer Favoritenrolle voll gerecht und setzten sich diskussionslos mit 4:0 durch. Auf der Position 1 war SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti gegen die Weltnummer-15 Raphael Kandra chancenlos, der Italiener musste sich dem Deutschen mit 0:3 geschlagen geben. Auch David Maier, Roger Baumann und Michel Haug konnten auf den Positionen 2 bis 4 nicht reüsieren. Rui Soares, Robin Gadola und Joel Siewerdt waren zu stark.

«Nach dem Ausfall von Jens Schoor war die Niederlage zu erwarten. Der Abend war dann aber schon ziemlich bitter für uns, stellt im Hinblick auf die Play-off-Teilnahme aber keinen Beinbruch für uns dar. Wir müssen jetzt in den drei letzten Partien die Pflichtsiege gegen Grasshoppers und Schlieren einfahren und uns dann im Direktduell gegen die Panthers behaupten», gibt Davide Bianchetti die Marschroute vor.

  • Position 1: Raphael Kandra (GER) – Davide Bianchetti (ITA) 3:0 (11:1, 11:9, 11:3).
  • Position 2: Rui Soares (POR) – David Maier (SUI 17) 3:0 (11:3, 11:9, 11:3).
  • Position 3: Robin Gadola (SUI 4) – Roger Baumann (SUI 25) 3:0 (11:2, 11:5, 11:4).
  • Position 4: Joel Siewerdt (SUI 20) – Michel Haug (SUI 36) 3:0 (11:7, 11:3, 11:0.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 15. Februar 2019)

«Mis­sion Impos­sible» für SRC Vaduz

 

Beim heutigen Verfolgerduell mit Uster haben die Vaduzer NLA-Squasher schlechte Karten. Mit Legionär Jens Schoor fällt eine Trumpfkarte aus und SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti schätzt dadurch die Aufgabe als «unlösbar» ein.

Vier Runden vor Schluss des Grunddurchgangs ist erst eine Entscheidung gefallen. Der souveräne Leader Grabs hat sich bereits für die Play-offs qualifiziert. Dahinter kämpfen noch fünf Teams, darunter der SRC Vaduz, um die restlichen drei Play-off-Tickets. Die Residenzler liegen derzeit hinter Grabs und Uster auf Rang drei, haben ein Polster von fünf Punkten auf Sihltal und Pilatus Kriens, die jeweils mit 22 Zählern die Plätze fünf und sechs einnehmen. Dazwischen liegen noch die Panthers mit 25 Punkten.

Dass der SRCV heute einen weiteren Schritt Richtung Finalturnier macht, ist aber fraglich, sogar fast unmöglich. Beim Verfolgerduell auswärts bei Uster müssen die Residenzler auf ihre Nummer 1 Jens Schoor verzichten. Der Deutsche Legionär ist nach wie vor nicht ganz fit. «Er trainiert zwar wieder, aber für ein Wettbewerbsspiel ist er noch nicht bereit», berichtet SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti. Damit fallen die Chancen, beim Tabellenzweiten zu punkten, Richtung Null. Bianchetti spricht von einer «Mission Impossi-ble». Angesichts der starken Besetzung von Uster ist die Aussage von Bianchetti verständlich. Auf Position 1 spielt Raphael Kandra, der Deutsche ist seines Zeichens die Weltnummer 15. «Kandra ist garantiert zu gut für mich, da muss ich mir nichts vormachen», stellt der Italiener klar. Auch auf den Positionen zwei und drei gehen David Maier und Roger Baumann gegen den Portugiesen Rui Soares bzw. Robin Gadola als klare Aussenseiter in ihre Partien. Da auch Patrick Maier ausfällt kommt auf der Position 4 Michel Haug zum Zug. Ihm räumt Bianchetti gegen Joel Siewerdt Chancen ein.
Eine Niederlage in Uster ist für den SRCV kein Beinbruch. Entscheidend werden die letzten drei Runden, wobei vor allem die Partie gegen die Panthers oberste Priorität hat.

  • Position 1: Raphael Kandra (GER) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 2: Rui Soares (POR) – David Maier (SUI 17)
  • Position 3: Robin Gadola (SUI 4) – Roger Baumann (SUI 25)
  • Position 4: Joel Siewerdt (SUI 20) – Michel Haug (SUI 36)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt,  14. Februar 2019)

SRC Vaduz muss sich mit einem Punkt begnügen

Die Vaduzer NLA-Squasher mussten gegen Bern ohne ihren Legionär Jens Schoor antreten und es wurde daher das erwartet schwere Spiel. Die Residenzler erkämpften sich ein 2:2-Remis, verpassten aber den angestrebten Zusatzpunkt.

Der Tabellenachte Bern erwies sich im Heimspiel als harte Nuss. Das war nach dem Ausfall von Jens Schoor aber auch zu erwarten. Schlussendlich trennten sich die beiden Teams mit 2:2, die Schweizer sicherten sich aber dank der mehr gewonnenen Sätze den Zusatzpunkt.
SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti musste sich auf der Position 1 Tarek Shehata mit 1:3 geschlagen geben. «Da ich immer noch nicht ganz fit bin, war mein Spiel ganz okay. In Summe war Shehata aber doch der bessere Akteur», so der Italiener. Einen ganz starken Auftritt hatte auf der Position 2 David Maier, der den routinierten Deutschen Patrick Gässler in einem Fünfsatzkrimi mit 3:2 bezwang. «David hat wirklich super gespielt und erneut eine tolle Talentprobe abgegeben», freute sich Bianchetti über die Leistung seines Schützlings. Hingegen kam Roger Baumann gestern überhaupt nicht auf Touren und musste sich auf der Position 3 Jakob Känel klar mit 0:3 geschlagen geben. Den zweiten Punkt für den SRCV holte Patrick Maier auf der Position 4 gegen Kevin Brechbühl. Er setzte sich nach verlorenem Startsatz noch mit 3:1 durch und sicherte so Vaduz zumindest einen Punkt.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Tarek Shehata (EGY) 1:3 (7:11, 11:8, 4:11, 12:14)
  • Position 2: David Maier (SUI 17) – Patrick Gässler (GER) 3:2 (11:7, 11:7, 11:13, 7:11, 12:10
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 25) – Jakob Känel (SUI 19) 0:3 (8:11, 4:11, 3:11)
  • Position 4: Patrick Maier (SUI 29) – Kevin Brechbühl (SUI 27) 3:1 (8:11, 11:6, 11:7, 11:9)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. Februar 2019)

Auf Vaduz wartet ein hartes Stück Arbeit

 Der Kampf um die Play-off-Plätze geht in die nächste Runde. Dabei empfängt der SRC Vaduz heute Bern. Ohne Jens Schoor wird es für die Residenzler ein «heisser Tanz». Entscheidend wird wohl sein, wer die bessere Tagesform aufs Parkett legt.

Die vorangegangene Runde verlief ganz nach dem Geschmack der Vaduzer. Der SRCV bezwang den direkten Kontrahenten Sihltal mit 3:1 und die Panthers verloren mit dem 0:4 bei Uster weiter an Boden. Die Residenzler rangieren nun hinter Leader Grabs und Uster auf Rang drei und haben sich auf die drei punktgleichen Verfolger Pilatus Kriens, Sihltal und Panthers Kriens einen Vorsprung von jeweils vier Zählern verschafft.

Ob es heute gegen Bern weitere Punkte gibt, ist offen. Die Schweizer liegen zwar nur auf Platz acht, stellen aber ein ausgeglichenes Quartett, das jeden Gegner fordern kann. Zudem spitzt sich die Ausgangslage durch die Absenz von Legionär Jens Schoor nochmals zu. Somit rückt Spielertrainer Davide Bianchetti auf die Position 1 vor und bekommt es mit dem Ägypter Tarek Shehata zu tun. Der Italiener weiss, dass dies «keine leichte Aufgabe wird». Gleiches gilt für David Maier, Roger Baumann und Patrick Maier auf den Positionen 2 bis 4. Youngster David Maier trifft auf den Deutschen Routinier Patrick Gässler, Baumann auf Jakob Känel und Patrick Maier auf Keven Brechbühl. «Alle Spiele werden hart umkämpft sein und die Tagesverfassung wird mitentscheidend sein», weiss Bianchetti, der aber auf Punktezuwachs hofft. «Ein Sieg wird schwer zu realisieren sein. Wir wollen aber zumindest ein Remis und falls möglich den Zusatzpunkt.»
Los geht die sicher spannende Partie zwischen dem SRC Vaduz und Bern heute um 19.30 Uhr im Squash House Vaduz.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Tarek Shehata (EGY)
  • Position 2: David Maier (SUI 17) – Patrick Gässler (GER)
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 25) – Jakob Känel (SUI 19)
  • Position 4: Patrick Maier (SUI 29) – Kevin Brechbühl (SUI 27)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 7. Februar 2019)

Wich­tige Punkte: SRCV schlägt Sihltal 3:1

Die Vaduzer NLA-Squasher nutzten die Gunst der Stunde und bezwangen Vorjahresmeister Sihltal, der ohne seine Nummer 1 Nicolas Müller antrat, mit 3:1.

Diese drei Punkte sind im Kampf um die vier Play-off-Plätze Gold wert. Damit haben sich die Residenzler gegenüber dem Vorjahresmeister ein Vier-Punkte-Polster verschafft und liegen voll auf Kurs.
Für die siegbringenden Punkte in Sihltal sorgten Davide Bianchetti, David Maier und Roger Baumann auf den Positionen 2 bis 4. Der SRCV-Spielertrainer setzte sich gegen Andreas Dietzsch mit 3:0 durch. David Maier gegen Michael Müller und Roger Baumann gegen Iain Keeling lies­sen beim jeweiligen 3:0 auch nichts anbrennen. «Wir hatten auf den Positionen 2, 3 und 4 alles unter Kontrolle», erklärte Bianchetti. «Letztlich haben wir gegen direkte Konkurrenten gewonnen und unsere Aufgabe erledigt.»
Lediglich Jens Schoor zog gegen Dimitri Steinmann auf der Position 1 mit 1:3 den Kürzeren. Diese Niederlage war aber im SRCV-Lager fast vorprogrammiert. «Jens ging krankheitsbedingt angeschlagen in die Partie, somit konnte er die Schweizer Nummer 2 natürlich nicht wirklich fordern. Durch seinen Einsatz hatten wir aber auf den hinteren Positionen Vorteile», so Bianchetti.

  • Position 1: Dimitri Steinmann (SUI 2) – Jens Schoor (GER) 3:1 (10:12, 11:6, 11:8, 11:6)
  • Position 2: Andreas Dietzsch (SUI 17) – Davide Bianchetti (ITA) 0:3 (3:11, 3:11, 5:11)
  • Position 3: Michael Müller (SUI 82) – David Maier (SUI 16) 0:3 (9:11, 3:11, 9:11)
  • Position 4: Iain Keeling (SUI 86) – Roger Baumann (SUI 26) 0:3 (5:11, 7:11, 8:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 1. Februar 2019)

Nächstes Direkt­duell für den SRCV im Kampf um die Play-off-Tickets

 

Hinter dem souveränen Leader Grabs kämpfen fünf Teams, die innerhalb von vier Punkten liegen, um die restlichen drei Play-off-Tickets. Mittendrin ist der SRC Vaduz, auf den heute gegen Sihltal ein Sechs-Punkte-Spiel wartet. Die Vorteile liegen dabei beim SRCV, Sihltal muss auf Nicolas Müller verzichten.

Sechs Runden vor Schluss der NLA-Qualifikation spitzt sich der Kampf um die vier Play-off-Plätze immer mehr zu. Einzig Grabs, dass mit 34 Punkten einsam an der Spizte liegt, muss sich bezüglich Finalturnier keine grossen Sorgen machen. Dahinter herrscht aber ein grosses Gedränge. Das zweitplatzierte Uster (24 Zähler) trennt lediglich vier Punkte vom Sechsten Pilatus Kriens (20). Dazwischen liegen Vaduz (23), Panthers Kriens (22) und Sihltal (22). Angesichts dieser Ausgangslage ist klar, dass in den letzten sechs Spielen jeder Punkt zählt – vor allem gegen die direkte Konkurrenz. Und wie schon letzte Woche gegen Pilatus Kriens, als der SRC Vaduz mit nur einem gewonnenen Punkt Federn lassen musste, kommt es heute zu einem weiteren Sechs-Punkte-Spiel. Und das gegen den Vorjahresmeister Sihltal.
Die Schweizer gehen aber mit einer grossen Hypothek in das Direktduell, sie müssen auf ihren klar besten Aktuer verzichten. Nicolas Müller, seines Zeichens die Nummer 1 der Schweiz und Weltnummer 18, ist derzeit auf der PSA-Tour in den USA im Einsatz. Damit wird sich das Kräfteverhältnis natürlich entscheidend verändern. Dimitri Steinmann rückt bei Sihltal auf die Position 1 vor, dahinter folgen Andreas Dietzsch, Diego Staub und Iain Keeling. Auch dieses Quartett hat ohne Zweifel seine Qualitäten, stellt die Liechtensteiner aber nicht vor eine unlösbare Aufgabe. Zumal der SRCV in Topbesetzung antritt, aber auch nicht ganz ohne Probleme in das Auswärtsspiel geht. Jens Schoor, der letzte Woche gegen Pilatus krankheitsbedingt passen musste, ist immer noch leicht angeschlagen. Auch David Maier spürt die Nachwehen seiner Verletzung, die er sich beim Juniorenturnier in Prag zugezogen hat. Er ist laut Spielertrainer Davide Bianchetti noch nicht zu 100 Prozent fit. Dennoch ist der Italiener optimistsch, dass heute drei Punkte im Heimreisegepäck sind.

«Jens wird es gegen die Schweizer Nummer 2 Dimitri Steinmann schwer haben. Für uns ist aber wichtig, dass er spielt. Damit liegen auf den Positionen 2 bis 4 die Vorteile auf unserer Seite. «Ich strebe auf der Position 2 gegen Andreas Dietzsch einen Sieg an», gibt Bianchetti seine Marschroute klar vor. «Obwohl David noch nicht ganz fit ist, sollte es auf der Position 3 gegen Diego Saub ebenfalls reichen.» Und Roger Baumann ist auf der Position 4 gegen den jungen Iain Keeling klarer Favorit. Insgesamt liegen heute die Vorteile also beim SRC Vaduz, der die grosse Chance, Sihltal zu bezwingen, nutzen will. «Ich bin mir sicher, dass Sihltal die Play-off-Qualifikation schaffen wird, zumal Nicolas Müller in den nächsten Partien wieder aufläuft. Daher wäre ein Dreier gegen den Vorjahresmeister für uns ganz besonders wertvoll», weiss Davide Bianchetti, der die Panthers als schärfsten Rivalen im Play-off-Rennen einschätzt. «Grabs ist praktisch durch, Sihltal wird es, wie schon gesagt, auch schaffen und Uster schätze ich auch sehr stark ein. Damit ist klar, dass wir die Panthers auf Distanz halten müssen.» Und für die Panthers steht heute ebenfalls ein Direktduell an, sie treffen auf Uster.

  • Position 1: Dimitri Steinmann (SUI 2) – Jens Schoor (GER).
  • Position 2: Andreas Dietzsch (SUI 17) – Davide Bianchetti (ITA).
  • Position 3: Diego Staub (SUI 60) – David Maier (SUI 16).
  • Position 4: Iain Keeling (SUI 86) – Roger Baumann (SUI 26)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 31. Januar 2019)

Aus­fall von Schoor – SRC Vaduz muss sich mit Punkt begnügen

 

Im direkten Duell trennen sich der SRC Vaduz und Pilatus Kriens mit 2:2. Aufgrund der weniger gewonnenen Sätze gab es für Bianchetti & Co. allerdings nur einen Zähler.

Vier Punkte betrug der Vorsprung auf Pilatus Kriens – einem der vier Kontrahenten im Kampf um die Play-off-Plätze – vor der Partie. Nach der gestrigen Partie, die nicht ganz so ablief, wie man sich das auf Seiten der Vaduzer Squasher vorgestellt hatte, sind es noch deren drei. Legionär Jens Schoor der auf Position 1 gespielt hätte, konnte krankheitsbedingt nicht antreten, was die eigentlich gute Ausgangslage für den SRCV etwas erschwerte. Spielertrainer Davide Bianchetti sprang damit gegen die Schweizer Nummer 3 Reiko Peter ein. Allerdings hatte er nicht viel entgegenzusetzen und verlor mit 0:3. Einen schweren Stand hatte auch David Maier auf Position 2. Gegen Benjamin Fischer konnte der Youngster zwar immerhin einen Satz gewinnen, für mehr reichte es aber nicht.

Dass die Residenzler am gestrigen Abend nicht ganz leer ausgingen, dafür sorgten Roger Baumann und Patrick Maier auf den Positionen 3 und 4. Während Maier einen souveränen 3:0-Sieg einfahren konnte, bekundete Baumann gegen Livio Catenazzi beim 3:2-Erfolg etwas mehr Mühe. In der Endabrechnung gewann Pilatus acht Sätze, Vaduz dagegen nur deren sieben, weshalb der Zusatzpunkt an die Luzerner ging. «Natürlich ist es schade, dass es nicht für mehr gereicht hat», zeigte sich Bianchetti nach der Partie schon etwas enttäuscht und fügte an: «Wäre Jens einsatzbereit gewesen, bin ich sicher, dass wir drei Punkte hätten mitnehmen können. Es wird jetzt noch mal eng im Kampf um die Play-off-Plätze, dennoch müssen wir uns jetzt einfach auf die kommenden Aufgaben konzentrieren.» Eine positive Nachricht gab es am gestrigen Abend dann aber doch noch. Die Panthers aus Kriens – vor diesem Spieltag punktegleich mit Vaduz – verloren ihr Heimspiel gegen Bern mit 1:3.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Reiko Peter (SUI 3) 0:3 (3:11, 8:11, 2:11)
  • Position 2: David Maier (SUI 16) – Benjamin Fischer (SUI 7) 1:3 (7:11, 11:9, 8:11, 5:11).
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 26) – Livio Catenazzi (SUI 54) 3:2 (9:11, 11:5, 11:9, 4:11, 11:6).
  • Position 4: Patrick Maier– Tim Miescher (SUI 94) 3:0 (11:2, 11:3, 12:10).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 25. Januar 2019)

Grosse Chance: Vaduz kann einen direkten Kon­tra­henten abschütteln

 

Im Kampf um die vier Play-off-Plätze steht heute für die Vaduzer NLA-Squasher die wichtige Partie an gegen Pilatus Kriens an. Mit einem Heimsieg könnten Bianchetti und Co. den direkten Kontrahenten um sieben Punkte distanzieren.

In der Qualifikation sind noch sieben Runden zu spielen. Hinter dem souveränen Leader Grabs (32 Punkte) kämpfen mit Vaduz (22), Panthers Kriens (22), Uster (21), Vorjahresmeister Sihltal (19) und Pilatus Kriens (18) noch fünf Teams um die restlichen drei Play-off-Plätze. Angesichts dieser Ausgangslage ist klar, dass die Liechtensteiner heute die grosse Chance haben, einen dieser direkten Kontrahenten vielleicht schon vorentscheidend zu distanzieren. Mit einem Heimsieg könnte der SRCV das Polster auf Pilatus auf sieben Punkte ausbauen. Und genau das ist auch das Ziel der Vaduzer. «Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns. Wir werden alles daran setzen, dieses Heimspiel für uns zu entscheiden», so SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti, der heute auf der Position 2 auflaufen wird und es mit Benjamin Fischer zu tun bekommt. «Ich bin zwar noch nicht ganz fit, aber guter Dinge, dass ich Fischer schlagen kann.» Auf der Position 1 kommt es zum Duell zwischen SRCV-Legionär Jens Schoor und Reiko Peter, der Schweizer Nummer 3. Hier schätzt der Italiener die Ausgangslage als 50:50 ein.

Klar im Vorteil sieht Bianchetti sein Team auf den Positionen 3 und 4. David Maier und Roger Baumann gehen gegen Livio Catenazzi bzw. Tim Miescher als Favoriten in ihre Spiele. Wobei der Einsatz von David Maier noch nicht fix ist. Der Youngster ist noch vom Turnier in Prag angeschlagen. Bianchetti: «Ob er spielen kann, wird sich heute entscheiden.» Falls nicht, wird sein Bruder Patrick Maier nachrücken und die Position 4 einnehmen. Baumann spielt dann auf 3. «Auch wenn David ausfällt, sollten die Positionen 3 und 4 in unserer Hand bleiben», gibt sich Davide Bianchetti optimistisch.
Los geht die Partie heute gegen Pilatus Kriens im Squash House Vaduz um 19.30 Uhr.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Reiko Peter (SUI 3)
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Benjamin Fischer (SUI 7)
  • Position 3: David Maier (SUI 16) – Livio Catenazzi (SUI 54)
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 26) – Tim Miescher (SUI 94)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 24. Januar 2019)

David Maier belegte in Prag den sechsten Rang

 

David Maier mischte beim Czech Junior Open 2019 in Prag wieder vorn mit. In der Endabrechung der U19-Kategorie belegte der Nachwuchs-Crack des SRC Vaduz den sechsten Rang. Den Turniersieg sicherte sich Lokalmatador Viktor Byrtus.

Nach einem Freilos in der 1. Runde startete David Maier mit einem klaren Sieg in das topbesetzte Nachwuchsturnier in Prag. Er setzte sich in der 2. Runde gegen den Iren Dean Dromgoole mit 3:0 (11:9, 11:3, 11:4) durch. In der 3. Runde stand dem SRCV-Akteur Petr Nohel gegenüber. Und diese Partie entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Nachdem Maier den ersten Satz mit 11:9 für sich entschied, konterte der Tscheche in den Sätzen zwei und drei (12:10, 11:4). Mit dem Rücken zur Wand zeigte der Liechtensteiner aber seine grosse Klasse und entschied die Partie mit 11:8 und 11:7 in den Sätzen vier und fünf für sich. Im Viertelfinale wartete dann mit Sam Buckley ein noch härterer Brocken. Der Ire wurde seiner Favoritenrolle auch gerecht und bezwang Maier mit 3:0 (11:3, 11:6, 11:5).
Damit ging es für den FL-Squasher in den Klassierungsspielen um die Ränge fünf bis acht weiter. Dort feierte er zuerst einen 3:0-Sieg (11:8, 12:10, 11:4) gegen den Ungarn Peter Devald. Danach stand das Duell mit Yannick Wilhelmi an. Dieser war in Prag an Nummer 1 gesetzt, musste sich aber ebenfalls im Viertelfinale dem Iren Conor Moran in fünf Sätzen geschlagen geben. Nach dem ersten hart umkämpften Satz, den Wilhelmi mit 11:9 gewann, war bei Maier die Luft draussen und er gab nach dem zweiten Satz auf. Damit holte sich Yannick Wilhelmi Rang fünf, Maier wurde in der Endabrechung Sechster. «Insgesamt war es ein gutes Turnier von David, wobei er in zwei Partien wirklich super spielte», so Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort war.

Die U19-Kategorie war in Prag fest in tschechischer Hand. Im Finale standen sich etwas überraschend die beiden Lokalmatadore Viktor Byrtus und Andrej Vorlicek gegenüber. Dabei behielt Byrtus mit 3:1 die Oberhand.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 21. Januar 2019)