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Remis beschert Liech­tens­tein nur Teilerfolg

Das FL-Quintett an der Team-EM in Lissabon: Peter Maier, Patrick Maier, David Maier, Marcel Rothmund und Gerhard Schober (von links).

Liechtenstein spielte an der Team-EM der Division III in Lissabon (POR) in der Klassierungsrunde um die Plätze 9 bis 12 gegen Griechenland 2:2. Da die Griechen aber mehr Sätze gewannen, durften sie sich als Sieger feiern lassen.

Liechtensteins Squasher hatten sich in Portugal mit dem Erreichen der Klassierungsspiele um die Plätze 1 bis 8 einiges vorgenommen. Dazu wäre in der Gruppenphase Platz 1 oder 2 nötig gewesen. Es kam aber anders. In der Gruppe C gab es gegen die Ukraine und Luxemburg Niederlagen und gegen Gibraltar ein Remis. Damit belegte das FL-Team den 3. Rang und wurde dadurch in die Klassierungsrunde um die Plätze 9 bis 12 verbannt.
Auch dort gab es gestern nur einen Teilerfolg. Ohne Marcel Rothmund, der wegen seiner schon in den Gruppenspielen wieder akut gewordenen Hüftprobleme geschont wurde, spielten die heimischen Squasher gegen Griechenland 2:2, mussten aber den Südeuropäern, die mehr Sätze gewannen (8:6), den Sieg lassen. Für die Punkte sorgten David Maier mit einem klaren 3:0 gegen Konstantinos Kargiotis und Patrick Maier, der sich gegen Menelaos Mazarakis 3:2 durchsetzte. Peter Maier und der für Rothmund ins Team gerückte Gerhard Schober unterlagen jeweils klar mit 0:3. «Wir wussten, dass es ohne Marcel schwer wird», so Patrick Maier. «Viel mehr war nicht möglich.»
Heute steht für Liechtenstein die letzte Partie auf dem Programm. Gegen Litauen geht es um den 11. Schlussrang. Die Griechen spielen gegen Estland um Platz 9. Patrick Maier: «Marcel wird es noch mal versuchen und mit ihm streben wir zum Abschluss einen Sieg an.»

Liechtenstein – Griechenland 2:2
  • Position 1: David Maier – Konstantinos Kargiotis 3:0 (12:10, 11:9, 11:5)
  • Position 2: Patrick Maier – Menelaos Mazarakis 3:2 (5:11, 11:8, 11:8, 4:11, 11:7)
  • Position 3: Peter Maier – Charalampos Leontarakis 0:3 (4:11, 3:11, 3:11)
  • Position 4: Gerhard Schober – Panagiotis Anastasiadis 0:3 (4:11, 7:11, 8:11

Bemerkung: Griechenland gewinnt das Spiel mit dem besseren Satzverhältnis (8:6)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 6. April 2019)

Vaduz im Kampf um die NLA-Krone Aussenseiter

 

In der NLA steht mit den Play-offs die entscheidende Phase an – es geht um den Meis­tertitel. Für den ersatzgeschwächten SRC Vaduz wird es im Halbfinale gegen Uster schwer.

Der SRC Vaduz hat die Qualifikation auf dem starken dritten Rang abgeschlossen. Insgesamt sammelten die Residenzler dabei 35 Punkte aus den 18 Partien. Damit ist das angestrebte Saisonziel, die Play-offs der besten vier Teams zu erreichen, bereits in trockenen Tüchern.

Ob es nun beim Finalturnier in der Squash Arena in Uster noch eine Zugabe gibt, ist wohl eher unwahrscheinlich. Zumal die Residenzler auf David und Patrick Maier, die beide derzeit bei der Team-EM der Division III in Lissabon in den Court steigen, verzichten müssen. «Das ist sehr unglücklich und das Finalturnier auch von Swiss Squash schlecht terminiert. Sie haben wohl nicht darauf geschaut, dass Liechtenstein an demselben Wochenende die Europameisterschaft spielt», so SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti enttäuscht. Damit ergibt sich die Aufstellung für die erste Aufgabe, dem heutigen Halbfinale gegen Uster (18 Uhr), von selbst. Neben dem Italiener stehen Jens Schoor (GER), Roger Baumann (SUI 27) und Michel Haug (SUI 36) im Einsatz. Auf Vaduz, das sich 2004 und 2012 den NLA-Meistertitel sicherte, wartet mit Uster eine ganz schwere Aufgabe. Denn auch in Bestbesetzung wäre der SRCV nur Aussenseiter. Zuletzt gab es in der Liga Mitte Februar eine 0:4-Niederlage in Uster. Was allerdings etwas Mut machen kann: das erste Duell der Saison konnte Vaduz zu Hause mit 3:1 gewinnen. Und das sogar ohne Topspieler Schoor. «Da hat Uster aber auch nicht in bester Besetzung gespielt», erklärt Bianchetti. «Es wird für uns ganz schwer werden, das Finale zu erreichen. Uster will das Turnier zu Hause und den Titel gewinnen, wird gegen uns in bester Aufstellung spielen.» Angeführt werden die Schweizer von Raphael Kandra (GER), der Weltnummer 14. Daneben spielen noch der Portugiese Rui Soares, der im PSA-Rankging die Position 93 einnimmt, und die Schweizer Nummer 4 Robin Gadola sowie Miguel Mathis (SUI 20).
Angesichts dieser Aufstellungen ist klar, das für Schoor gegen Kandra sowie für Baumann gegen Gadola die Trauben sehr hoch hängen – wohl zu hoch. Auch Bianchetti wird es gegen Soares schwer haben. Gleiches gilt für Haug gegen Mathis. Der Einzug ins Finale, das morgen Samstag gespielt wird, wird also fast zu einer «Mission Impossible». Aber: «Wir werden alles versuchen, um Uster irgendwie in Bedrängnis zu bringen», so Bianchetti kämpferisch: «In den Play-offs kann viel passieren.»

Im zweiten Halbfinale kommt es heute um 20 Uhr zum Kräftemessen zwischen dem Qualifikationssieger Grabs und dem Vorjahresmeister Sihltal. Ein Duell mit vielen grossen Namen. Grabs hat Daryl Selby (ENG, PSA 26), Joel Makin (WAL, PSA 15), Aqeel Rehman (AUT), Rudi Rohrmüller (GER) sowie die starken Wilhelmi-Brüder Yannick und Luca für die Play-offs gemeldet. Sihltal setzt unter anderem auf die Schweizer Nummern 1 und 2, Nicolas Müller (PSA 28) und Dimitri Steinmann (PSA 69). Grabs, das sich den ersten NLA-Titel sicher will, geht als leichter Favorit in diese Partie.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. April 2019)

Ent­täu­schende Grup­pen­phase für FL-Team

Nach dem 0:4 gegen die Ukraine kam Liechtenstein gestern an der Team-EM der Division III in Lissabon (POR) gegen Gibraltar nicht über ein 2:2 hinaus. Gegen Luxemburg setzte es eine 1:3-Niederlage. In der Gruppe C bedeutete dies Rang 3.

Nach Rang 14 an der letztjährigen Team-EM in Riga (LET) hatte sich Liechtensteins Nationalteam in Portugal viel vorgenommen. Das vorrangige Ziel war, sich für die Klassierungsspiele um die Ränge eins bis acht zu qualifizieren. Dazu wäre in der Gruppenphase einer der ersten beiden Ränge nötig gewesen.
Aber gleich zum Auftakt gab es am Mittwoch in der Gruppe C eine klare 0:4-Niederlage gegen die Ukraine. Diese war zwar bitter, aber noch kein Beinbruch. Da die favorisierten Osteuropäer auch in den weiteren Spielen gegen Luxemburg und Gibraltar ihre «weisse Weste» behielten, hatte das FL-Team weiter alles in der eigenen Hand, um sich den zweiten Gruppenplatz zu sichern. Doch auch gestern lief es nicht wunschgemäss. Gegen Gibraltar resultierte nur ein 2:2. Wobei David und Patrick Maier mit jeweils souveränen 3:0-Siegen für die Punkte sorgen. Der nicht ganz fitte Marcel Roth­mund musste sich aber in fünf und Gerhard Schober in drei Sätzen geschlagen geben. Dieses Remis brachte die Liechtensteiner mächtig unter Zugzwang. Gegen Luxemburg musste nun ein Sieg her. Und wieder war es Patrick Maier, der auf der Position 2 mit einem 3:0 gegen Mark Lindsay scoren konnte. Marcel Rothmund hingegen unterlag auf der Position 3 Arnaud Masset mit 0:3. Danach musste sich David Maier auf der Position 1 Mark Radley nach hartem Kampf mit 2:3 geschlagen geben und Peter Maier unterlag auf der Position 4 Kyllian Hebbelinck mit 1:3. Durch diese 1:3-Niederlage schlossen die heimischen Squasher die Gruppe C hinter der Ukraine und Luxemburg auf dem dritten Rang ab. «Das ist für uns sicher eine Enttäuschung», stellt Peter Maier klar.
Weiter geht es für Liechtenstein nun in den Klassierungsspielen nicht wie vorgenommen um die Ränge eins bis acht, sondern neun bis zwölf. Dabei geht es heute zuerst gegen Griechenland, das in der Gruppe D hinter Norwegen und Russland ebenfalls den dritten Rang belegte.

Gibraltar – Liechtenstein 2:2
  • Position 1: Anthony Brindle – David Maier 0:3 (6:11, 1:11, 9:11)
  • Position 2: Christian Navas – Patrick Maier 0:3 (7:11, 6:11, 9:11)
  • Position 3: Michael Pinggera – Marcel Rothmund 3:2 (6:11, 11:9, 6:11, 11:2, 11:6)
  • Position 4: Stephen Shacaluga – Gerhard Schober 3:0 (11:3, 11:5, 11:4)
Luxemburg – Liechtenstein 3:1
  • Position 1: Mark Radley – David Maier 3:2 (4:11, 16:14, 6:11, 11:9, 11:7)
  • Position 2: Mark Lindsay – Patrick Maier 0:3 (3:11, 5:11, 5:11)
  • Position 3: Arnaud Masset – Marcel Rothmund 3:0 (11:5, 11:7, 11:9)
  • Position 4: Kyllian Hebbelinck – Peter Maier 3:1 (11:7, 11:13, 11:7, 11:5)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. April 2019)

«In den Playoffs ist alles möglich»

Squash-Playoffs Morgen Abend (ab 18 Uhr) kämpfen die vier besten Teams dieser Saison in Uster um den Schweizer Meistertitel. Vaduz trifft auf Gastgeber Uster und will trotz seiner Aussenseiterrolle die erste Finalteilnahme seit dem Meistertitel 2012 realisieren.

Es ist wieder Playoff-Zeit. Und das nicht nur im Eishockey, sondern auch im Schweizer Squash-Sport. An diesem Wochenende wird in Uster der Schweizer Meistertitel unter den besten vier Teams der Regular Season ausgemacht. Zu diesen gehört auch in diesem Jahr das Herren-Team des SRC Vaduz, welches sich als Dritter souverän für das Finalturnier qualifizieren konnte. Nun geht es morgen im Playoff-Halbfinale gegen Gastgeber Uster um den Einzug ins grosse Finale.

In der jüngeren Vergangenheit war der SRC Vaduz beim Playoff-Finalturnier in Uster fast schon Stammgast. Die Vaduzer verpassten

das Turnier der besten Vier einzig in der Saison 2015/16. Allerdings vermochte das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti nie richtig zu reüssieren. Seit der Saison 11/12 und dem zweiten Schweizer Meistertitel in der Klubgeschichte verpasste man bei jeder Playoff-Teilnahme das Finale.

Und die Durststrecke der Vaduzer dürfte auch in diesem Jahr kein Ende finden. Das, weil der SRCV im Halbfinale auf Gastgeber Uster, welches gemeinsam mit Grabs als Anwärter auf den Titel gilt, trifft. «Es wird morgen ganz schwer werden für uns. Es müsste alles für uns laufen, damit wir ins Finale einziehen», sagt Spielertrainer Davide Bianchetti.

Doch Playoff-Spiele im Squash haben ihre eigenen Gesetze und auch gegen das stärker einzustu- fende Team aus dem Zürcher Oberland sind die Vaduzer nicht chancenlos. Auf Position eins duelliert sich Vaduz-Ausländer Jens Schoor mit seinem Landsmann Raphael Kandra. «Kandra ist zur Zeit auf dem Zenit seiner Karriere und die Nummer 14 der Welt. Er hat einen extremen Lauf und wird kaum zu bezwingen sein», sagt Roger Baumann. Auch Vaduz-Trainer Bianchetti sieht nur geringe Chancen für den SRCV auf dieserPosition. «Für Jens wird

es ganz schwer, aber man weiss nie. Bei den Playoffs kann viel passieren.» Auf Position zwei sieht die Ausgangslage etwas anders aus. Dort trifft Routinier Bianchetti auf den 16 Jahre jüngeren Portugiesen Rui Soares. Während der Italiener seinen jüngeren Konkurrenten im Vorteil sieht, macht Baumann den Vaduzer Anhängern Hoffnung. «Passt auf Davide auf. Er hat zuletzt stark trainiert und daher traue ich ihm sehr viel zu. Er hat ein Gefühl für den Squash-Sport, das nur ganz we- nige Spieler haben, und wenn er in einen Lauf kommt, kann er fast jeden Gegner bezwingen.» Wiederum eine klare Angelegenheit dürfte das Duell auf Position drei sein. «Roger spielt gegen Robin Gadola, welcher zur Zeit einer der besten Spieler der Schweiz ist. Es wäre eine Überraschung, wenn Roger dagegen hal- ten könnte», erklärt Bianchetti. Dafür hofft der Italiener auf einen Exploit von Michel Haug auf Position vier. «Eventuell spielen sie nicht mit Mathis, sondern mit Joel Siewerdt. Dies wäre für uns besser, da Mathis etwas stärker einzustufen ist. Aber egal gegen welchen Gegner, ich traue Michel zu, dass er sich in diesem Spiel den Sieg holt.»

Mit etwas Glück und einer sehr starken Tagesform könnte es für die Vaduzer also endlich wieder einmal mit einer Final-Teilnahme klappen. «Diese Möglichkeit besteht, aber das Spiel um Platz drei ist aus meiner Sicht realistischer», so Bianchetti. Dort würde man, wenn alles nach Papierform läuft, auf den letztjährigen Meister aus Sihltal treffen. Die Zürcher haben zwar mit Nicolas Müller einen Super-Star in ihren Reihen, doch vor allem auf den Positionen drei und vier sind sie etwas schwächer besetzt als die übrigen drei Mannschaften. «Nici Müller und Dimitri Steinmann sind auf Position eins und zwei fast unschlagbar. Doch gegen sie könnte man theoretisch einen Satz gewinnen. Und wenn Roger und Michel ihre Duelle auf den Positionen drei und vier mit 3:0 gewinnen können, dann ist uns Platz drei sicher», erklärt Bianchetti die Ausgangslage für das potentielle Spiel um Platz drei am Samstag.

Im Finale sieht der italienische Spielertrainer der Vaduzer den Nachbarn aus Grabs als grossen Favoriten. «Da Uster wohl nur am Freitag auf Kandra zählen kann, wird Grabs leichtes Spiel haben. Mit Kandra könnte es zu einem hart umkämpften Duell kommen, das auf beide Seiten kippen könnte», so Bianchetti.

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 4. April 2019)

Klare 0:4-Auf­takt­nie­der­lage für Liechtenstein

Für Liechtensteins Squash-Nationalmannschaft gab es an der Team-Europameisterschaft der Division III in Lissabon (POR) im Startspiel einen Dämpfer. In der Gruppe C mussten sich David Maier und Co. der Ukraine klar geschlagen geben.

Nach Rang 14 im Vorjahr im lettischen Riga haben sich die FL-Squa­sher an der diesjährigen Team-EM der Division III in Lissabon einiges vorgenommen. Aber gleich zum Auftakt gab es in der Gruppe C eine doch empfindliche Niederlage. Die Ukraine, die im Vorfeld als härtester Konkurrent eingestuft wurde, war eine Nummer zu gross und siegte 4:0. «Die Osteuropäer stellen ein starkes Team, dass schon in Riga mit Rang drei überzeugen konnte, aber wir wollen voll dagegenhalten und sind nicht chancenlos», sagte Peter Maier im Vorfeld. Doch die Ukraine erwies sich als zu stark. «Ehrlich gesagt, waren sie insgesamt besser als erwartet. Vor allem im physischen Bereich hatten sie klare Vorteile», so Peter Maier, der auf der Position 4 gegen Artur Sikora mit 0:3 unterlag. Gleiches galt auch für Marcel Rothmund auf der Postion 3. Der Routinier, der nicht ganz fit angetreten war, verkaufte sich zwar teuer, zu einem Satzgwinn reichte es gegen Kostiantyn Rybalchenko aber nicht. Wesentlich enger verliefen die Partien auf den Positionen 1 und 2, wo sich die Liechtensteiner Punktgewinne ausrechneten. Doch David Maier (1) und Patrick Maier (2) mussten sich Valerii Fedoruk bzw. Yaroslav Bagan jeweils 2:3 geschlagen geben. «Beide waren nah dran, schluss­endlich reichte es aber nicht», so Peter Maier.

Wollen die FL-Squasher im Verlaufe der Europameisterschaft noch um die vorderen Plätze mitspielen, muss der zweite Gruppenrang her. Daher zählen heute gegen Gibraltar (11 Uhr) und Luxemburg (18.30 Uhr) nur Siege. «Nun müssen wir zweimal gewinnen, da führt kein Weg vorbei. Ich bin aber guter Dinge, dass wir das auch realisieren können», gibt Peter Maier die Marschroute für den zweiten EM-Tag vor.

  • Position 1: Valerii Fedoruk –David Maier 3:2 (11:5, 6:11, 11:4, 10:12, 11:9)
  • Position 2: Yaroslav Bagan – Patrick Maier 3:2 (11:9, 11:5, 10:12, 5:11, 11:2)
  • Position 3: Kostiantyn Rybalchenko – Marcel Rothmund 3:0 (12:10, 11:9, 11:6)
  • Position 4: Artur Sikora – Peter Maier 3:0 (11:5, 11:5, 11:5)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 4. April 2019)

FL-Squasher auf der inter­na­tio­nalen Bühne

Das EM-Quintett: Gerhard Schober, Marcel Rothmund, Peter Maier (hinten von links), Patrick Maier und David Maier (vorn von links).

Liechtenstein nimmt ab heute Mittwoch an der Team-Europameisterschaft der Division III im portugiesischen Lissabon teil. In der Vorrundengruppe C wartet mit der Ukraine, Luxemburg und Gibraltar harte Konkurrenz auf das von Youngster David Maier angeführte FL-Quintett.

Die kontinentalen Meisterschaften sind in drei Divisionen eingeteilt. In der ersten spielen die Top-8-Mannschaften, die zweite besteht aus zwölf Teams, der Rest spielt in der dritten Division. Und in dieser werden in den nächsten Tagen die zwei Aufsteiger in die zweithöchste europäische Stufe ermittelt. «Der Aufstieg wäre für uns natürlich ein Traum», gab Peter Maier beim Abschlusstraining am Montag preis. Ihm ist aber auch klar, dass dies ein ganz schwieriges Unterfangen ist. «Die Konkurrenz ist gross und es müsste schon alles optimal für uns laufen.» Ganz klar wurde aber seitens der FL-Squasher festgehalten, dass es wesentlich besser laufen soll als bei der letztjährigen Austragung. Im lettischen Riga resultierte schlussendlich der doch etwas enttäuschende 14. Rang.

Die Liechtensteiner treten in Lissabon wie in Riga mit David, Patrick und Peter Maier sowie Gerhard Schober an. Zudem verstärkt Routinier Marcel Rothmund in Portugal das Team. «Mit Marcel sind wir sicher stärker als im Vorjahr aufgestellt. Weiter hat David einen weiteren grossen Schritt in seiner Entwicklung gemacht. Zudem befinden sich Patrick, Gerhard und ich in guter Form», analysierte Peter Maier. «Insgesamt sind wir daher um einiges stärker als im letzten Jahr. Von daher wollen wir natürlich auch mehr erreichen.» Das vorrangige Ziel heisst, die Gruppenphase auf dem ersten oder zweiten Platz abzuschliessen. «Danach sehen wir weiter», so Maier.

Die Liechtensteiner bekommen es in der Gruppe C mit der Ukraine, Luxemburg und Gibraltar zu tun. «Die Osteuropäer sind sicher unser härtester Konkurrent. Im Vorjahr haben wir, ebenfalls in der Gruppenphase, mit 0:4 verloren. In Lissabon wollen wir aber mehr Widerstand leisten und die Ukrainer voll fordern», gibt sich Peter Maier kämpferisch. Luxemburg und Gibraltar schätzt er als «machbar» ein. Wobei beide Teams «eine Wundertüte sind und man nie genau weiss, mit welchen Akteuren sie auftauchen».
Das FL-Quintett reiste gestern nach Lissabon und absolvierte am Abend noch ein Training. «Das war noch eine gute Gelegenheit, um uns an die Gegebenheiten im Lisboa Racket Centre zu gewöhnen.» Bereits heute steht die erste Partie auf dem Programm. Und die Liechtensteiner bekommen es um 12.30 Uhr gleich mit der Ukraine zu tun. Dabei nimmt David Maier die Position 1 ein. Patrick Maier spielt auf der 2 und Marcel Rothmund und Peter Maier werden auf den Positionen 3 und 4 eingesetzt. Morgen Donnerstag geht es dann gegen Gibraltar (11 Uhr) und Luxemburg (18.30 Uhr).
Beim Turnier in Lissabon sind Österreich, Russland und die Ukrainie die ganz grossen Favoriten auf den Aufstieg in die Division II.

Die Team-EM hat übrigens auch Auswirkungen auf den SRC Vaduz, der am Freitag und Samstag bei den Play-offs in Uster um den Schweizer NLA-Meistertitel spielt. Der SRCV muss dabei auf die in Lissabon engagierten David und Patrick Maier verzichten. «Die Terminplanung ist sicher unglücklich und wir haben dies auch beim Schweizer Verband deponiert. Dieser hat versprochen, in Zukunft darauf zu achten», sagte Peter Maier. «Für uns war aber klar, dass die EM Vorrang hat.»

(Quelle: Liehctensteiner Volksblatt, 3. April 2019)

David Maier gewinnt in Wien

 

David Maier ist derzeit Stammgast auf der internationalen Bühne. Nach dem Podestplatz (3.) beim topbesetzten German Junior Open letzte Woche in Hamburg, stand er nun beim Austrian Junior Open in Wien auf den Courts. In Österreichs Hauptstadt war der junge Akteur des SRC Vaduz in der U-19-Kategorie an Nummer 1 gesetzt, hatte daher in Runde eins ein Freilos. Bei seinem ersten Auftritt in Runde zwei stand er Almog Avizoz gegenüber. Der Liechtensteiner wurde seiner Favoritenrolle gerecht, bezwang den Israeli klar mit 3:0 (11:4, 11:8, 11:9). Im Viertelfinale wartete Peter Devald. Und der Ungar musste die Überlegenheit des SRCV-Youngsters ebenfalls anerkennen, Maier gewann erneut mit 3:0 (11:6, 11:9, 11:6). Im Halbfinale stand ihm mit Tamás Devald erneut ein Ungar gegenüber. Auch diesen räumte David Maier souverän mit 3:0 (11:8, 11:5, 11:7) aus dem Weg und zog ins Finale ein. Dort kam es zum Duell mit Denis Gilevskiy. Der Liechtensteiner gewann die ersten beiden Sätze mit 11:4 und 11:8. Doch der Ire gab sich nicht so leicht geschlagen und gewann den dritten Satz mit 11:8. Dies warf Maier aber nicht aus der Bahn, er zwang Gilevskiy im vierten Satz mit 11:7 in die Knie und durfte sich am Austrian Junior Open in Wien als Turniersieger feiern lassen.

Der FL-Squasher hatte sich in Österreichs Hauptstadt viel vorgenommen und konnte dies auch bestens umsetzen. «David hat schon in Hamburg gezeigt, dass er gut drauf ist und ganz starke Gegner schlagen kann. Beim Austrian Junior Open konnte er nun diese Leistungen bestätigen», so Peter Maier, der in Wien als Betreuer vor Ort war.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 11. März 2019)

David Maier startet erfolgreich

 

Nach einem Freilos setzte sich der junge Liechtensteiner am Austrian Junior Open 2019 in Wien in der zweiten Runde gegen den Israeli Almog Avizov klar mit 3:0 durch.

David Maier ist derzeit Stammgast auf der internationalen Bühne. Nach dem Podestplatz (3.) beim topbesetzten German Junior Open letzte Woche in Hamburg, steht er nun beim Austrian Junior Open in Wien auf den Courts. In Österreichs Hauptstadt ist der junge Akteur des SRC Vaduz an Nummer 1 gesetzt, hatte daher in Runde eins ein Freilos. Bei seinem ersten Auftritt in Runde zwei stand er gestern Almog Avizoz, der seine Auftaktpartie gegen den Tschechen Vojtěch Hanzal mit 3:0 gewann, gegenüber. Und der Liechtensteiner wurde seiner Favoritenrolle gerecht, bezwang den Israeli klar mit 3:0 (11:4, 11:8, 11:9).
Im Viertelfinale wartet nun heute Peter Devald. Der Ungar gewann sein Zweitrundenspiel gegen den Österreicher Kevin Schön ebenfalls mit 3:0 (11:1, 11:4, 11:5).
Und der FL-Squasher hat sich für dieses Spiel sowie den weiteren Turnierverlauf viel vorgenommen. «David hat schon in Hamburg gezeigt, dass er gut drauf ist und ganz starke Gegner schlagen kann», gibt sich Peter Maier, der in Wien als Betreuer vor Ort ist, optimistisch.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. März 2019)

Vaduz sichert sich 3. Ticket, ein Play-off-Platz noch offen

Der SRC Vaduz hat sich in der vorletzten Runde mit dem 3:1-Auswärtssieg beim direkten Kontrahenten Panthers vorzeitig das Play-off-Ticket für das Finalturnier der besten vier Teams am 5. und 6. April in Uster gesichert («Volksblatt» berichtete). Bereits zuvor konnten sich Grabs und Uster qualifizieren. Um den letzten Platz kämpfen im Fernduell noch Vorjahresmeister Sihltal (4., 31 Puntke) und die Panthers aus Kriens (5., 29 Punkte). Beide Equipen haben in der letzten Runde schwierige Aufgaben zu bewältigen. Sihltal empfängt Uster und die Panthers müssen in Grabs antreten. Die Vaduzer NLA-Squasher können ihre letzte Partie gegen den Tabellennachzügler Grasshoppers gelassen angehen.

Offen ist auch noch die Zuteilung der Halbfinalpaarungen bei den Play-offs in Uster. Der Erste nach dem Grunddurchgang trifft auf den Vierten und der Zweite auf den Dritten. Nach derzeitigem Stand müssten die Vaduzer ihr Semifinale gegen Uster bestreiten und Grabs würde auf Sihltal treffen. Hier kann es in der letzten Runde aber noch zu Verschiebungen kommen. Uster könnte noch an Grabs vorbeiziehen, genauso wie Sihltal an Vaduz. Bleibt abzuwarten, ob es diesbezüglich zu taktischen Spielchen kommen wird.

Resultate der 17. Runde

Panthers Kriens I – Vaduz I 1:3
Vitis Schlieren I – Grabs I 0:4
Uster I – Pilatus Kriens I 3:1
Bern I – Sihltal I 1:3
Grasshoppers I – Pythons Kriens I 2:2

18. und letzte Runde am 21. März

Pythons Kriens I – Bern I 19.30
Sihltal I – Uster I 19.30
Pilatus Kriens I – Vitis Schlieren I 19.30
Grabs I – Panthers Kriens I 19.30
SRC Vaduz I – Grasshoppers I 19.30

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. März. 2019)