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Ersatz­ge­schwächte Vaduzer wohl ohne Chance

Der SRC Vaduz, der das Play-off-Ticket bereits in der Tasche hat, muss heute in der vorletzten NLA-Runde mit einem Rumpfteam antreten. Ein Punktezuwachs ist daher im Heimspiel gegen Sihltal laut Spielertrainer Davide Bianchetti «unrealistisch».

Nach zwölf Runden rangiert der SRC Vaduz, punktgleich mit Uster, hinter Grabs auf Rand drei. Auf dem vierten Platz folgt Pilatus Kriens. Dieses Quartett wird in den Play-offs auch um den Meistertitel spielen, das steht bereits fest. Wie die Halbfinalpartien lauten, wird in den letzten beiden Runden entschieden. Derzeit wäre Uster der Semifinalgegner der Residenzler. Aber diesbezüglich sind noch alle Varianten möglich.
Fakt ist, dass Vaduz heute im Heimspiel auf Sihltal, das sich etwas überraschend schon vorzeitig aus dem Play-off-Rennen verabschiedet hat, trifft. Das Hinspiel gewannen die Liechtenseiner 3:1, dies lässt sich heute aber kaum wiederholen. Das Heimteam muss auf Legionär Jens Schoor, David Maier, der beim German Junior Open aufspielt, und Patrick Maier verzichten. Zudem ist Roger Baumann nach einer Erkältung noch nicht ganz fit. «Das sind für uns natürlich gewichtige Ausfälle», weiss auch Spielertrainer Davide Bianchetti, für den Sihltal auch ohne Nicolas Müller klarer Favorit ist. Bianchetti bekommt es auf der Position 1 mit Dimitri Steinmann, der Schweizer Nummer 2, zu tun. «Da gibt es für mich nichts zu holen.» Gleiches gilt wohl auch für Michel Haug auf der Position 3 gegen Sven Stettler. Auf der Position 2 kommt es zum Duell zwischen Roger Baumann und Andreas Dietzsch. «Das ist von der Parpierform her eine enge Partie. Da Roger aber noch geschwächt ist, wird es für ihn wohl ganz schwer», weiss Bianchetti. Auf der Position 4 kommt beim SRCV Dani Oeschger zum Einsatz. Er wird sich mit Luca Zatti messen. «Dani hat wohl die grössten Chancen auf einen Punktgewinn. Aber auch dieses Spiel wird nicht einfach werden.»

Insgesamt liegen also die Vorteile klar bei Sihltal. «Angesichts dieser Voraussetzungen ist ein Punktgewinn unsererseits wohl unrealistisch», gibt sich der Italiener keinen Illusionen hin.
In der letzten Runde spielt der SRC Vaduz am 5. März noch auswärts gegen Pilatus Kriens. Danach stehen dann auch die Halbfinalpaarungen der Play-offs fest.

  • Poisition 1: Davide Bianchetti (ITA) – Dimitri Steinmann (SUI 2)
  • Poisition 2: Roger Baumann (SUI 25) – Andreas Dietzsch (SUI 19)
  • Poisition 3: Michel Haug (SUI 41) – Sven Stettler (SUI 28)
  • Poisition 4: Dani Oeschger (SUI 48) – Luca Zatti (SUI 54)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 27. Februar 2020)

SRC Vaduz trotz Nie­der­lage sicher beim Final­tur­nier dabei

Da Pilatus Kriens Sihltal im direkten Duell um Platz 4 schlug, qualifizierte sich der SRC Vaduz fix für die Play-offs. Und das, obwohl man im Auswärtsspiel bei Uster keine Punkte holte.

In den letzten beiden Meisterschaftsrunden der Nationalliga A kann der SRC Vaduz befreit aufspielen. Denn: Die Residenzler haben das Play-off-Ticket auf sicher. Die Chance, noch auf Rang 5 abzustürzen, war zwar rechnerisch noch möglich, allerdings ziemlich unwahrscheinlich. Und dennoch waren die Vaduzer am 12. Spieltag auf die Mithilfe der Konkurrenz angewiesen. Denn für das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti gab es auswärts gegen Uster die dritte Saisonniederlage. Einzig David Maier auf Position 2 konnte beim 1:3 den Court als Sieger verlassen. Auf den restlichen Positionen triumphierte das Heimteam. War aber egal, denn Sihltal, das auf Platz fünf liegend den SRCV noch hätte abfangen können, verlor seine Partie auswärts bei Pilatus Kriens. Damit sind Grabs, Uster und Vaduz schon fix für das Finalturnier qualifiziert. «Es war ein schwieriges Spiel, aber das wussten wir. Aber ja, jetzt sind wir fix durch, können die letzten beiden Spiele ohne Druck aufspielen, damit wir dann bereit für die Play-offs sind», meinte Bianchetti.

  • Position 1: Robin Gadola (SUI 4) – Davide Bianchetti (ITA) 3:1 (11:7, 11:9, 7:11, 11:5).
  • Position 2: Joel Siewerdt (SUI 11) – David Maier (SUI 10) 1:3 (9:11, 5:11, 11:9, 10:12).
  • Position 3: Miguel Mathis (SUI 15) – Patrick Maier (SUI 24) 3:1 (11:5, 11:3, 10:12, 11:8)
  • Position 4: Florian Pössl (SUI 27) – Roger Baumann (SUI 25) 3:0 (11:6, 11:4, 11:5).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 14. Februar 2020)

Nächster Här­te­test für den SRC Vaduz

Nach Leader Grabs (2:2) wartet heute mit dem Auswärtsspiel gegen Uster (3.) der nächste hochstehende NLA-Kräftevergleich auf den Tabellenzweiten Vaduz. Mit einem Punktgewinn können die Residenzler in Sachen Play-off-Teilnahme den Sack, ohne fremde Hilfe, endgültig zumachen.

Der SRC Vaduz hat sich in den Top 4 festgesetzt, hat das Play-off-Ticket so gut wie sicher in der Tasche. Bei noch drei ausstehenden Runden haben die Residenzler ein Neunpunktepolster auf Sihltal (5.) und sechs Zähler auf Pilatus Kriens (4.). Das sollte (muss) für die Teilnahme am Finalturnier der besten vier Mannschaften reichen. Zumal es heute auch zum direkten Duell zwischen Pilatus und Sihltal kommt. Macht Sihltal nicht die volle Punktzahl (3), ist Vaduz bereits auf der sicheren Seite, auch wenn die Residenzler in den letzten drei Partien keine Punkte mehr einfahren.

Auf fremde Hilfe wollen sich die Residenzler aber nicht verlassen, das müssen sie angesichts der eigenen Stärke auch nicht. Bester Beweis: in der Vorwoche spielte man gegen Leader Grabs 2:2 und sicherte sich zudem den Zusatzpunkt. Heute wartet mit dem Auswärtsspiel gegen Uster (3.) schon wieder ein Härtetest. Im Hinspiel setzte sich Uster mit 4:0 durch. Das klare Resultat täuscht aber, vor allem die Partien auf den Positionen 1 und 4 waren hart umkämpft und gingen über fünf Sätze. Und auch heute ist eine enge Partie zu erwarten. Beide Teams müssen gegenüber dem Hinspiel auf ihre jeweiligen Spitzenspieler verzichten – Vaduz auf Jens Schoor und Uster auf Rui Soares. Damit stehen sich auf der Position 1 Davide Bianchetti und Robin Gadola gegenüber. Für den SRCV-Spielertrainer ist es die dritte Partie seit seiner langen Pause aufgrund seiner Herzprobleme. Die ersten beiden Spiele gingen verloren. «Ich fühle mich immer besser und spiele nicht schlecht. Natürlich gehe ich das Ganze aber noch etwas vorsichtig an», so der Italiener, der Anfang März noch eine abschliessende Untersuchung in Mailand hat und dann sollte «alles okay sein». Sein Hauptziel lautet: «Bis zu den Play-offs will ich bei 100 Prozent sein.» Gegen Gadola, der Schweizer Nummer 4, wird es heute nicht leicht. «Das ist eine schwere Aufgabe für mich. Ich werde aber im Rahmen meiner derzeitigen Möglichkeiten mein Bestes geben und will so viel wie möglich punkten, vielleicht schaut ein Satzgewinn oder mehr heraus.»
Auf der Position 2 trifft David Maier auf Joel Siewerdt. Nimmt man das Schweizer Ranking her (Maier ist die Nummer 10, Siewerdt die 11) ein offenes Duell. Bianchetti sieht aber die Vorteile bei David Maier. «Er spielt derzeit super und ist für mich der Favorit.» Einen schweren Stand hat Patrick Maier auf der Position 3 gegen Miguel Mathis. Auf der Position 4 ist der Einsatz von Roger Baumann heute fraglich. «Wenn Roger spielen kann, haben wir gute Chancen auf den Punktgewinn. Er ist gegen Florian Pössl Favorit», so Bianchetti. Falls Baumann nicht auflaufen kann, wird Michel Haug mit Pössl die Klingen kreuzen. «Dann würden die Vorteile bei Uster liegen.»
Insgesamt wäre Davide Bianchetti heute gegen Uster mit einem Remis sehr zufrieden. Mit dem Punktgewinn wäre im Kampf um die vier Play-off-Plätze auch das letzte Wort gesprochen. Vaduz wäre im Finalturnier dabei, egal wie die anderen Partien, oder die letzten beiden Runden ausgehen. Der SRCV spielt noch gegen Sihltal (27. Februar) und Pilatus Kriens (5. März).

  • Position 1: Robin Gadola (SUI 4) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 2: Joel Siewerdt (SUI 11) – David Maier (SUI 10)
  • Position 3: Miguel Mathis (SUI 15) – Patrick Maier (SUI 24)
  • Position 4: Florian Pössl (SUI 27) – Roger Baumann (SUI 25)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 13. Februar 2020)

Enge Ange­le­gen­heit: 2:2 im Derby – Aber Vaduzer holen Zusatzpunkt

Es war ein Duell auf Augenhöhe, das sich die beiden Topteams der Nationalliga A, Tabellenführer Grabs und der Zweitplatzierte SRC Vaduz in der 11. Meisterschaftsrunde lieferten. Mit einem 2:2-Unentschieden endete der Spitzenkampf – wobei sich Vaduz über den Zusatzpunkt freuen durfte.

Schon vor dem Kräftemessen war klar: Das wird eine spannende Angelegenheit. Denn im Vaduzer Squash House standen sich vor gut 20 Zuschauern die beiden Topteams der bisherigen NLA, Vaduz und Grabs, im Derby gegenüber. Gemäss Aufstellungen war Vaduz leicht zu favorisieren – doch schnell zeigte sich, dass Grabs viel dafür tat, um dagegenzuhalten. In den ersten beiden Partien bekam es Roger Baumann auf Position 4 mit Pasquale Ruzicka zu tun. Und er «hat seinen Job gemacht» wie Spielertrainer Davide Bianchetti festhielt. Den dritten Satz musste er zwar mit 7:11 abgeben, änderte aber nichts am letztlich verdienten 3:1-Erfolg.

Bianchetti selbst, der zum zweiten Mal nach seiner Zwangspause (Herzinfarkt) auflief, hielt zu Beginn gegen Yannick Wilhelmi gut mit, holte sich mit einem hart umkämpften 15:13 gar den 1:1-Satzausgleich. Danach war die Luft beim Italiener aber draussen. «Ich war platt. Aber die ersten beiden Sätze waren echt gut nach so einer langen Pause», meinte er.

Die Hoffnungen lagen danach also auf Routinier und Legionär Jens Schoor sowie Youngster David Maier. Und Letzterer lieferte ebenso wie Baumann ab. Auch er geriet im dritten Satz zwar ins Schwanken, unterlag gleich mit 1:11, holte sich aber am Ende ebenfalls den 3:1-Sieg.
Spannung bot dann das letzte Duell zwischen Schoor und seinem Landsmann Rudi Rohrmüller. Und als Schoor im dritten Satz zur 2:1-Führung verwertete war bereits klar, dass Vaduz, egal wie das Spiel ausgehen wird, den Zusatzpunkt auf sicher hat. Damit wollte man sich beim Heimteam aber natürlich nicht begnügen. Aber auch Kontrahent Rohrmüller hatte was gegen den SRCV-Sieg und sorgte mit einem 11:6 im vierten Satz für den 2:2-Ausgleich. Im entscheidenden fünften Durchgang hätte die Partie auf beide Seiten kippen können – beim Stand von 9:9 war es dann aber Rohrmüller, der zwei Bälle verwertete und Grabs letztlich doch noch den einen Punkt für das Unentschieden bescherte. «Das war natürlich ein bisschen unglücklich muss man sagen. Normalerweise sollte Jens das Spiel gewinnen, aber Rudi ist in einer sehr guten Form. Wir nehmen aber die zwei Punkte natürlich auch gerne», so Bianchetti.

In der Tabelle konnte der SRCV mit Grabs punktemässig nun zwar gleichziehen, für die Spitzenposition reichte es aber nicht. In Sachen Play-offs befindet sich die Equipe um Bianchetti aber auf bestem Weg. Bei noch drei ausstehenden Partien «sollte eigentlich nichts mehr schiefgehen», so der Italiener.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Rudi Rohrmüller (GER) 2:3 (11:8, 9:11, 11:6, 6:11, 9:11).
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Yannick Wilhelmi (SUI 5) 1:3 (10:12, 15:13, 4:11, 4:11).
  • Position 3: David Maier (SUI 10) – Luca Wilhelmi (SUI 14) 3:1 (11:7, 11:6, 2:11, 11:8).
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 25) – Pasquale Ruzicka (SUI 32) 3:1 (11:5, 11:5, 7:11, 11:7).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 7. Februar 2020)

NLA-Top­spiel: SRC Vaduz kann Grabs vom Lea­derthron stossen

 

Im Squash House Vaduz steigt heute (19.30 Uhr) das absolute NLA-Topspiel. Im Nachbarduell geht es um die Tabellenführung. SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti ist zuversichtlich, sieht sein Team gut vorbereitet und in der Favoritenrolle.

Nach zehn Runden ergibt sich bezüglich Tabelle ein sehr erfreuliches Bild. Der SRC Vaduz rangiert mit 23 Punkten auf Rang zwei, nur einen Zähler hinter Grabs. Mit diesen beiden Teams konnte bisher nur Uster Schritt halten, liegt mit 22 Punkten auf Rang drei. Danach klafft schon eine grosse Lücke zum viertplatzierten Pilatus Kriens (16) und zu Bern (15) und Sihltal (13). Bedeutet: In Sachen Play-off-Teilnahme der besten vier Mannschaften ist der SRC Vaduz zwar noch nicht ganz durch, aber auf allerbestem Weg.

Einen weiteren Schritt Richtung Finalturnier können die Residenzler heute machen. Weist man Grabs in die Schranken, wären weitere wichtige drei Punkte auf der Habenseite und als zusätzliche «Belohnung» würde auch die Tabellenführung winken. Das dürfte Motivation genug sein, zumal nach dem 0:4 im Hinspiel auch Revanche angesagt ist. Und die Vorzeichen stehen für die Vaduzer gut. Beim amtierenden Meister stehen die beiden starken Akteure Iker Pajares und Valentin Rapp heute nicht auf der Spielerliste. Grabs hat für das Topspiel Rudi Rohrmüller, Yannick Wilhelmi, Luca Wilhelmi und Pasquale Ruzicka aufgeboten. Für den SRCV stehen Jens Schoor, David Maier und Roger Baumann sowie erfreulicherweise auch wieder Davide Bianchetti auf den Courts. Der Italiener gab nach seinen Herzproblemen und einer damit verbundenen gut viermonatigen Pause letzte Woche beim 2:2 gegen die Pythons aus Kriens sein Comeback. «Ich wollte und konnte in Kriens noch nicht alles geben und habe sicher etwas vorsichtiger gespielt», so Bianchetti. «Insgesamt geht es mir aber sehr gut.» Sein Hauptziel lautet, «bis zu den Play-offs will ich voll fit sein». Davor steht aber kommende Woche noch ein weiterer gesundheitlicher Test in Mailand auf dem Programm. «Dann sollte wirklich alles okay sein.» Im heutigen Spiel, wo er auf der Position 2 auf Yannick Wilhelmi trifft, will er seine Leistung gegenüber der Vorwoche steigern und rechnet sich durchaus gute Chancen aus.

Auf der Position 1 kommt es zum deutschen Duell zwischen Jens Schoor und Rudi Rohrmüller. Bianchetti: «Das wird sicher ein interessantes Spiel, wobei ich Jens in der Favoritenrolle sehe.» Gleiches gilt auch für Roger Baumann auf der Position 4 gegen Pasquale Ruzicka. Auf der Position 2 stehen sich David Maier und Luca Wilhelmi gegenüber. «David ist super drauf und hat sicher die Klasse, um sich gegen Wilhelmi durchzusetzen.»
Insgesamt ist der SRCV im Spitzenspiel also leicht zu favorisieren. So sieht es auch der Grabser Clubtrainer und ehemalige Vaduzer Spielertrainer David Heath. «Die Fans können sich sicher auf interessante und tolle Partien freuen.» Auf den Positionen 1 bis 3 erwartet der Schotte, der seit 2014 beim Squashclub Grabs engagiert ist, knappe Partien. Auf der Position vier schätzt er Roger Baumann doch klar stärker als Pasquale Ruzicka ein. Auf ein Resultat will sich Heath nicht festlegen, sieht aber auch leichte Vorteile beim Heimteam. Wie für Vaduz ist auch für Grabs das erklärte Ziel die Play-off-Qualifikation. «Da schaut es gut aus und das ist für uns sicher machbar.» Und: «Auch Vaduz wird es schaffen», so David Heath.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 6. Februar 2020)

David Maier sichert sich die ersten PSA-Punkte

Nach einigen Jahren Pause kam heuer wieder der traditionelle Sihltal-Cup in Langnau am Albis zur Austragung. Und dabei konnte der junge Liechtensteiner David Maier im PSA-Tableau überzeugen. Der NLA-Spieler des SRC Vaduz musste sich nur der Weltnummer 32 Nicolas Müller, der in Langnau auch an Nummer 1 gesetzt war, geschlagen geben und belegte den starken dritten Schlussrang. Damit konnte sich David Maier seine ersten PSA-Punkte gutschreiben lassen.

«David hat in Langnau das Optimum herausgeholt und ein richtig gutes Turnier gespielt», berichtet Peter Maier, der als Coach vor Ort dabei war. «Möglich gemacht haben diesen Erfolg seine Schnelligkeit und sein Variantenreichtum an Schlägen», führt Peter Maier aus.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 3. Februar 2020)

SRC Vaduz mit Unent­schieden – Bian­chetti sichert den Zusatzpunkt

 

Eigentlich hätte der SRC Vaduz im Auswärtsspiel beim Tabellensiebten, den Pythons aus Kriens, drei Punkte holen wollen. Am Ende gab es ein 2:2. Den Zusatzpunkt gab es, dank Satzgewinn von Rückkehrer Davide Bianchetti, aber für die Residenzler.

Auch wenn es letztlich zwei, anstatt der angestrebten drei Punkte waren, die der SRC Vaduz im zehnten Meisterschaftsspiel der NLA aus Kriens entführten – ein Schritt in Richtung Play-offs war es allemal. Zum ersten Mal seit über vier Monaten stand bei den Vaduzer Squashern nach dem Herzinfarkt auch wieder Spielertrainer Davide Bianchetti auf dem Court. Doch schon im Vorfeld schraubte der Italiener seine eigenen Erwartungen nicht allzu hoch. «Erstmal wieder reinkommen», meinte er. Dass es am Ende ausgerechnet er war, der mit seinem Satzgewinn beim 1:3 gegen Benjamin Fischer dafür sorgte, dass Vaduz den Zusatzpunkt erhält, ist eine tolle Geschichte.

Auf den Positionen 1 und 3 erfüllte der SRCV derweil seine Pflicht. Sowohl Jens Schoor gegen Lukas Burkhart, wie auch David Maier gegen Remo Handl, liessen nichts anbrennen und siegten souverän mit 3:0. Nicht den besten Tag erwischte Patrick Maier, der trotz Favoritenrolle gegen Yannick Lindenmann mit 0:3 verlor. Auch wenn die Vaduzer aufgrund des Siegs der Grabser (3:1 gegen Sihltal) die Tabellenführung wieder abgeben mussten, zeigte sich Bianchetti zufrieden: «Es sind sicher zwei wichtige Punkte und ich denke wenn nicht allzu viel schiefläuft, sollte es am Ende reichen.»

  • Position 1: Lukas Burkhart (SUI 9) – Jens Schoor (GER) 0:3 (7:11, 6:11, 4:11).
  • Position 2: Benjamin Fischer (SUI 13) – Davide Bianchetti (ITA) 3:1 (11:7, 11:4, 11:13, 11:8)
  • Position 3: Remo Handl (SUI 24) – David Maier (SUI 14) 0:3 (9:11, 7:11, 11:13)
  • Position 4: Yannick Lindemann (SUI 31) – Patrick Maier (SUI 25) 3:0 (11:6, 11:5, 11:3).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 31. Januar 2020)

Bian­chetti ist zurück: «Drei Punkte sind eingeplant»

 

Mit dem 3:1-Erfolg über Bern übernahm der SRC Vaduz vergangene Woche die Tabellenführung in der Nationalliga A. Und dort wollen die Residenzler mit einem Sieg gegen die Pythons aus Kriens auch weiterhin bleiben. Spielertrainer Davide Bianchetti läuft derweil erstmals wieder für den SRCV auf.

Fast vier Monate ist es her, als SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti letztmals auf dem Court stand (beim Heimspiel gegen die Panthers aus Kriens). Wegen Herzproblemen musste er seine Partie abbrechen – es folgte eine Zwangspause, die nun heute ein Ende findet. «Ich fühle mich ganz ok und freue mich wieder zu spielen. Mein Resultat steht dabei aber nicht im Vordergrund, ich möchte mit Blick auf die Play-offs nun langsam wieder reinkommen», so der Italiener.
Und eben jenen Play-offs könnten die Vaduzer mit einem weiteren Sieg – es wäre der achte in der laufenden Saison – ein ganzes Stück näherkommen. Der Vorsprung auf den Tabellenfünften Sihltal beträgt fünf Runden vor Schluss nämlich komfortable acht Punkte. «Wir wollen drei Zähler und uns in eine gute Ausgangslage bringen», fügt Bianchetti an.

Seine Partie auf Position 2 gegen Benjamin Fischer sollte er, wie er sagt, normalerweise gewinnen – «aber mal schauen wie es nach so einer langen Pause geht».
Damit der geplante Sieg dennoch Tatsache wird, sollten sich seine Teamkollegen also durchsetzen. Ein Problem dürfte das aber nicht werden. Legionär Jens Schoor ist auf Position 1 gegen Lukas Burkhart klarer Favorit. Und auch David Maier auf Position 3 sollte mit Remo Handl keine Probleme haben. «Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie gewinnen», so Bianchetti.
Und einen Sieg traut er auch Patrick Maier auf Position 4 gegen Yannick Lindemann zu. «Das sollte reichen. Und wir sollten mit einem weiteren Sieg an der Tabellenspitze bleiben können.»

  • Position 1: Lukas Burkhart (SUI 9) – Jens Schoor (GER).
  • Position 2: Benjamin Fischer (SUI 13) – Davide Bianchetti (ITA).
  • Position 3: Remo Handl (SUI 24) – David Maier (SUI 14).
  • Position 4: Yannick Lindemann (SUI 31) – Patrick Maier (SUI 25).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 30. Januar 2020)

Vaduzer Squasher wei­terhin auf Kurs

 

Der SRC Vaduz präsentiert sich auch in der neunten NLA-Meisterschaftsrunde gut in Form. Gegen Bern setzte man sich wie erwartet mit 3:1 durch und holte den siebten Saisonsieg – ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Play-offs.

Der SRCV bleibt im neuen Jahr weiter erfolgreich. Wie von Spielertrainer Davide Bianchetti im Vorfeld prognostiziert reichte es gegen den derzeitigen Tabellenfünften aus Bern für den erhofften 3:1-Erfolg. «Mehr als drei Punkte kann man nicht holen. Das war sicherlich ein guter Auftritt und ein wichtiger Schritt in Richtung der Play-offs», hielt Teammitglied Peter Maier nach der Partie fest.

Legionär Jens Schoor liess dabei auf Position eins gegen Ilja Stucki, die Nummer 11 der Schweiz, nicht viel anbrennen. Obwohl er den dritten Satz abgeben musste, demonstrierte er im vierten Durchgang mit einem 11:1 noch mal seine Dominanz und gewann mit 3:1. Ebenfalls eine relativ klare Angelegenheit war es auf Position 2, wo es David Maier mit Patrick Gässler zu tun bekam. Nach zwei relativ klaren Satzgewinnen, wurde Maier beim 11:9 im dritten Durchgang dann doch noch mal gefordert. Gleiches gilt für Roger Bauman der auf Position 4 Michael Cowhie ebenfalls mit 3:0 schlug. Die einzige Niederlage musste derweil Patrick Maier auf Position 3 einstecken – Gegner Jakob Känel spielte einfach zu stark auf. In der Tabelle stehen die Residenzler aufgrund der Niederlage von Uster gegen Grabs nun an zweiter Stelle.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Ilja Stucki (SUI 11) 3:1 (11:6, 11:2, 8:11, 11:1).
  • Position 2: David Maier (SUI 14) – Patrick Gässler (GER) 3:0 (11:5, 11:2, 11:9).
  • Position 3: Patrick Maier (SUI 25) – Jakob Känel (SUI 17) 0:3 (2:11, 5:11, 9:11).
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 28) – Michael Cowhie (SUI 86). 3:0 (11:5, 11:8, 11:9).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 24. Januar 2020)

Play-off-Kampf geht weiter

 

Nach einer zweiwöchigen «Verschaufpause» geht es für den SRC Vaduz in der NLA weiter. Die Residenzler empfangen heute Bern, ein direkter Konkurrent um die Play-off-Plätze.

Nach acht Runden rangiert der SRC Vaduz hinter Uster auf Rang zwei, liegt also voll auf Play-off-Kurs. Und nach einer zweiwöchigen Pause geht der Kampf um die vier begehrten Plätze nun weiter. Dabei empfängt der SRCV heute um 19.30 Uhr Bern. Der Tabellenfünfte hat fünf Punkte Rückstand auf die Liechtensteiner und ist damit auch noch voll im Play-off-Rennen dabei.
Mit einem Sieg, oder einem Remis mit Zusatzpunkt könnte der SRC Vaduz den Konkurrenten schon entscheidend distanzieren. Dies ist auch das erklärte Ziel. «Wir peilen einen Dreier an, zumindest ein Remis mit dem Zusatzpunkt», so Davide Bianchetti. Dabei helfen kann der SRCV-Spielertrainer auf dem Court aber (noch) nicht. Der Italiener hat nach seinen Herzproblemen sein eigentlich auf heute geplantes Comeback verschoben. «Ich habe nächste Woche noch einen medizinischen Check in Mailand. Den will ich noch abwarten», so Bianchetti, der aber schon im Training ist. «Ich hoffe auf eine baldige Rückkehr in den Wettkampfbetrieb.»
Damit bilden heute Jens Schoor, David Maier, Patrick Maier und Roger Baumann das SRCV-Quartett. «Jens und Roger gehen als klare Favoriten in ihre Partien gegen Ilja Stucki bzw. Michael Cowhie. Da sollte nichts anbrennen», weiss Bianchetti. Auch David Maier sieht er in der sicher engen und spannenden Partie gegen den Deutschen Patrick Gässler im Vorteil. Patrick Maier wird es indes gegen Jakob Känel schwer haben.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Ilja Stucki (SUI 11).
  • Position 2: David Maier (SUI 14) – Patrick Gässler (GER).
  • Position 3: Patrick Maier (SUI 25) – Jakob Känel (SUI 17).
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 28) – Michael Cowhie (SUI 86)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 23. Januar 2020)