David Maier in Wien auf dem Podest

 

Der FL-Squasher spielte sich beim Austrian Junior Open in Wien aufs Podest. Im Spiel um Platz drei bezwang er Rowan Damming (NED). Der Sieg ging an Alasdair Prott (SCO).

Direkt nach dem NLA-Spiel gegen Pilatus Kriens (2:2) ging es für David Maier am Donnerstagabend gemeinsam mit Vater Peter Maier weiter nach Wien. Dort stand das Austrian Junior Open 2020 auf dem Programm. Die nächtliche Anreise brachte den jungen Liechtensteiner nicht aus dem Konzept und er gewann am Freitag zum Auftakt sein erstes Spiel im Pool 1 gegen den Österreicher Jan Gastl souverän mit 3:0 (11:2, 11:1, 11:5). Am Samstag setzte sich Maier gegen den Schweizer Tim Rösch ebenfalls mit 3:0 (14:12, 12:10, 11:7) durch und sicherte sich damit den Sieg in seinem Pool. In Wien wurde das U19-Turnier in vier Pools ausgetragen, wobei die jeweiligen Gewinner um den Turniersieg spielten. Neben Maier konnten sich auch der Niederländer Rowan Damming (Pool 2), der Ungar Benedek Takacs (Pool 3) und der Schotte Alasdair Prott (Pool 4) in ihren Gruppenspielen durchsetzen.

Im Halbfinale bekam es David Maier mit Prott zu tun. Ein altbekannter Gegner, mit dem er schon einige heisse Duelle bestritt. Und auch in Wien war die Partie erneut hart umkämpft. Den ersten Satz gewann der Schotte mit 11:8, den zweiten mit 16:14. Im dritten stämmte sich der FL-Squasher mit aller Macht gegen die drohende Niederlage, musste aber Prott wieder hauchdünn mit 12:10 den Vortritt lassen. Damit zog Alasdair Prott ins Finale ein und David Maier spielte gegen Rowan Damming, der sein Halbfianle gegen Benedek Takacs mit 1:3 verlor, um Rang drei. Hier liess der Liechtensteiner dann nichts anbrennen, bezwang den Niederländer mit 3:0 (11:9, 11:7, 14:12) und sicherte sich somit einen Podestplatz. Den Sieg in Wien holte sich Alasdair Prott, der das Finalspiel gegen Takacs gewann.
Nach dem neunten Rang beim German Junior Open in Hamburg in der Vorwoche, «das war leider nicht mein Turnier», hatte sich Maier in Wien viel vorgenommen. Ganz ging sein Vorhaben mit dem Turniersieg nicht auf, aber ein Podestplatz bei einem internationalen Event kann sich auch mehr als sehen lassen.

Das Austrian Open in Wien diente David Maier auch als Vorbereitung für die Anfang April in Eindhoven stattfindende Europameisterschaft. Und der SRCV-Akteur ist heiss auf die kontinentalen Titelkämpfe. «Bei der EM in den Niederlanden will ich voll angreifen», so Maier.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. März. 2020)

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Vaduz holt gegen Pilatus Kriens einen Punkt und belegt Platz 3

Im letzten Spiel der NLA-Qualifikation musste sich der SRC Vaduz im Kampf um Platz drei mit einem Unentschieden zufrieden geben. Den Residenzler reichte allerdings der Punktgewinn, um die Qualirunde auf Platz 3 abzuschliessen – nun wartet im Halbfinale Uster.

Das Play-off-Ticket bereits auf sicher stand für den SRC Vaduz gestern Abend das 14. und letzte Meisterschaftsspiel auf dem Programm – und es war kein unwichtiges. Denn die Equipe um Spielertrainer Davide Bianchetti war zu Gast bei den ebenfalls schon qualifizierten Squashern von Pilatus Kriens. Sprich Vaduz und Kriens lieferten sich das Duell um den dritten Platz in der Tabelle und machten damit aus, wer Ende März bei den Finalspielen auf den Zweitplatzierten trifft.

Ein Punkt genügte dabei den Residenzlern, um Platz 3 zu fixieren. Und genau diesen Punkt gabe es dann auch. Auf Position 1 spielte statt dem kranken Jens Schoor, David Maier. Er musste sich Cédric Kuchen knapp mit 2:3 geschlagen geben. Besser lief es für Davide Bianchetti auf Position 2 – er setzte sich mit 3:2 durch. Auf Position 3 blieb Roger Baumann gegen Patrick Miescher ohne Chance, während Patrick Maier auf Position 4 den zweiten Sieg einfuhr und damit dem SRCV einen Punkt rettete. Leader Grabs bestätigte mit einem 3:1 gegen die Pythons Kriens den 1. Platz, womit auch klar das Vaduz Ende März in den Play-offs auf den Tabellenzweiten Uster treffen wird.

  • Position 1: Cédric Kuchen (SUI 4) – Jens Schoor (GER) 3:2.
  • Position 2: Nils Rösch (SUI 8) – Davide Bianchetti (ITA) 2:3.
  • Position 3: Patrick Miescher (SUI 19) – David Maier (SUI 9) 3:0.
  • Position 4: Tim Miescher (SUI 61) – Roger Baumann (SUI 27) 1:3.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 6. März 2020)

SRCV: Zum Abschluss Rang drei verteidigen

 

Der SRC Vaduz hat das Play-off-Ticket schon länger in der Tasche. Zum Abschluss der NLA-Qualifikationsrunde geht es heute bei Pilatus Kriens im Direktduell um Rang drei.

Das vorrangige Saisonziel hat Vaduz schon geschafft, das Play-off-Ticket wurde bereits gelöst. Auch die weiteren Teilnehmer am Finalturnier um den Schweizer Meistertitel am 27. und 28. März in Uster stehen mit Grabs, Uster und Pilatus fest.
In der 14. und letzten Runde der NLA-Qualifikation geht es nun noch um die Reihenfolge, welche auch für die Halbfinalpartien (Erster gegen Vierter und Zweiter gegen Dritter) massgebend ist. Derzeit liegt Grabs punktgleich mit Uster in Front. Diese beiden Teams werden auch die Plätze eins und zwei im Fernduell unter sich ausmachen. Grabs empfängt Pythons Kriens und Uster spielt gegen Bern. Der SRC Vaduz rangiert vor dem lezten Spieltag auf Platz drei. Und diesen gilt es heute gegen das viertplatzierte Pilatus zu verteidigen. Im Hinspiel setzten sich die Liechtensteiner mit 3:1 durch. Mit der vor der Partie angegebenen Aufstellung wäre der SRCV auch heute im Rückspiel der Favorit. Wäre …, denn die Residenzler bangen noch um die Einsätze von Legionär Jens Schoor, der erkrankt ist und David Maier, der beim Austrian Junior Open in Wien spielen wird. Dieses Turnier startet am Freitag. «Wir müssen noch abklären, ob David das NLA-Spiel gegen Pilatus noch bestreiten kann und erst danach nach Wien reist», berichtet Spielertrainer Davide Bianchetti. «Auch bei Jens ist noch unklar, ob er spielen kann.» Falls Schoor und Maier spielen können, würden Davide Bianchetti und Roger Baumann das SRCV-Quartett vervollständigen. «Mit dieser Aufstellung wären wir sicher auf Sieg eingestellt. Falls beide ausfallen, wird es aber schwer für uns», weiss Bianchetti. Für Jens Schoor und David Maier würden Patrick Maier und Michel Haug nachrücken.

Zur Absicherung des dritten Platzes benötigen die Vaduzer einen Punkt. «Egal wer nun spielt, wir werden alles versuchen, um diesen einen Zähler einzufahren», gibt sich der Italiener kämpferisch. Wie die Partie auch ausgeht, der Halbfinalgegner des SRC Vaduz im Play-off steht erst nach der 14. und letzten Runde fest.

  • Position 1: Cédric Kuchen (SUI 4) – Jens Schoor (GER).
  • Position 2: Nils Rösch (SUI 8) – Davide Bianchetti (ITA).
  • Position 3: Patrick Miescher (SUI 19) – David Maier (SUI 9).
  • Position 4: Tim Miescher (SUI 61) – Roger Baumann (SUI 27)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. März 2020)

David Maier in Ham­burg Neunter

Nach der überraschenden Niederlage in der 3. Hauptrunde liess David Maier beim German Junior Open in Hamburg in den Klassierungsspielen mit drei Siegen nichts anbrennen.

Für David Maier stand beim German Junior Open in Hamburg ein weiterer internationaler Einsatz auf dem Programm. Nach einem Freilos startete er erfolgreich ins U19-Turnier. In der 2. Runde setzte sich der junge Liechtensteiner gegen den Belgier Marat Benoit mit 3:1 (8:11, 11:5, 11:6, 11:7) durch. In er 3. Hauptrunde kam es dann zum Duell mit Denis Gilevskiy und der Ire gewann die Partie doch etwas überraschend mit 3:1. Im ersten Satz machte Maier zu viele Fehler und musste diesen mit 7:11 abgeben. Im zweiten Satz konnte er dann aber überzeugen und holte diesen mit 11:9. Danach nahm der SRCV-Youngster noch mehr Risiko, wurde aber dafür nicht belohnt. Die Sätze drei und vier gingen mit 11:9 und 11:5 an Gilevskiy. In dieser umkämpften Partie gingen beide Akteure ein hohes Tempo, wobei David Maier oft die Oberhand hatte, aber bei vielen Ballwechseln war das Glück nicht auf seiner Seite. Durch diese Niederlage wurde Maier vorzeitig in die Klassierungsspiele verwiesen, dort ging es um die Ränge 9 bis 16.
Hier liess David Maier dann nichts anbrennen. Zuerst kämpfte er den Belgier Harold Castiaux mit 3:2 (9:11, 11:4, 5:11, 11:9, 11:9) nieder und danach auch dessen Landsmann Thimi Christaens, den er mit 3:0 (11:9, 12:10, 11:5) bezwang. Im dritten Klassierungsspiel gab es noch ein 3:1 (12:10, 11:6, 8:11, 11:3) gegen den Franzosen Léo Blin. Mit diesem «Sieg-Hattrick» sicherte sich David Maier den neunten Schlussrang.
Den Turniersieg in Hamburg holte sich der an Nummer 1 gesetzte Marek Panacek. Der Tscheche gewann das spannende Finale gegen den Engländer Ben Smith mit 3:2. Rang drei sichere sich der Schotte Alasdair Prott. Für Maier-Bezwinger Denis Gilevskiy resultierte am Ende der sechste Schlussrang.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 2. März 2020)

Keine Punkte für den SRC Vaduz

In der vorletzten Meisterschaftsrunde der NLA musste der geschwächte, aber bereits für die Play-offs qualifizierte SRC Vaduz seine vierte Saisonniederlage hinnehmen. Gegen den Tabellenfünften Sihltal unterlagen Davide Bianchetti und Co. mit 1:3. Den einzigen Sieg an diesem Abend holte etwas überraschend Michel Haug auf Position 3 gegen Sven Stettler. Bianchetti (P1), Roger Baumann (P2) und Dani Oeschger (P4) gingen derweil leer aus. Das letzte Spiel der Qualifikationsrunde bestreitet Vaduz kommende Woche auswärts bei Pilatus Kriens.

  • Poisition 1: Davide Bianchetti (ITA) – Dimitri Steinmann (SUI 2) 0:3 (2:11, 10:12, 10:12).
  • Poisition 2: Roger Baumann (SUI 25) – Andreas Dietzsch (SUI 19) 0:3 (5:11, 4:11, 2:11).
  • Poisition 3: Michel Haug (SUI 41) – Sven Stettler (SUI 28) 3:0 (11:5, 11:6, 11:4).
  • Poisition 4: Dani Oeschger (SUI 48) – Luca Zatti (SUI 54) 0:3 (7:11, 7:11, 8:11).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 28. Februar 2020)

Ersatz­ge­schwächte Vaduzer wohl ohne Chance

Der SRC Vaduz, der das Play-off-Ticket bereits in der Tasche hat, muss heute in der vorletzten NLA-Runde mit einem Rumpfteam antreten. Ein Punktezuwachs ist daher im Heimspiel gegen Sihltal laut Spielertrainer Davide Bianchetti «unrealistisch».

Nach zwölf Runden rangiert der SRC Vaduz, punktgleich mit Uster, hinter Grabs auf Rand drei. Auf dem vierten Platz folgt Pilatus Kriens. Dieses Quartett wird in den Play-offs auch um den Meistertitel spielen, das steht bereits fest. Wie die Halbfinalpartien lauten, wird in den letzten beiden Runden entschieden. Derzeit wäre Uster der Semifinalgegner der Residenzler. Aber diesbezüglich sind noch alle Varianten möglich.
Fakt ist, dass Vaduz heute im Heimspiel auf Sihltal, das sich etwas überraschend schon vorzeitig aus dem Play-off-Rennen verabschiedet hat, trifft. Das Hinspiel gewannen die Liechtenseiner 3:1, dies lässt sich heute aber kaum wiederholen. Das Heimteam muss auf Legionär Jens Schoor, David Maier, der beim German Junior Open aufspielt, und Patrick Maier verzichten. Zudem ist Roger Baumann nach einer Erkältung noch nicht ganz fit. «Das sind für uns natürlich gewichtige Ausfälle», weiss auch Spielertrainer Davide Bianchetti, für den Sihltal auch ohne Nicolas Müller klarer Favorit ist. Bianchetti bekommt es auf der Position 1 mit Dimitri Steinmann, der Schweizer Nummer 2, zu tun. «Da gibt es für mich nichts zu holen.» Gleiches gilt wohl auch für Michel Haug auf der Position 3 gegen Sven Stettler. Auf der Position 2 kommt es zum Duell zwischen Roger Baumann und Andreas Dietzsch. «Das ist von der Parpierform her eine enge Partie. Da Roger aber noch geschwächt ist, wird es für ihn wohl ganz schwer», weiss Bianchetti. Auf der Position 4 kommt beim SRCV Dani Oeschger zum Einsatz. Er wird sich mit Luca Zatti messen. «Dani hat wohl die grössten Chancen auf einen Punktgewinn. Aber auch dieses Spiel wird nicht einfach werden.»

Insgesamt liegen also die Vorteile klar bei Sihltal. «Angesichts dieser Voraussetzungen ist ein Punktgewinn unsererseits wohl unrealistisch», gibt sich der Italiener keinen Illusionen hin.
In der letzten Runde spielt der SRC Vaduz am 5. März noch auswärts gegen Pilatus Kriens. Danach stehen dann auch die Halbfinalpaarungen der Play-offs fest.

  • Poisition 1: Davide Bianchetti (ITA) – Dimitri Steinmann (SUI 2)
  • Poisition 2: Roger Baumann (SUI 25) – Andreas Dietzsch (SUI 19)
  • Poisition 3: Michel Haug (SUI 41) – Sven Stettler (SUI 28)
  • Poisition 4: Dani Oeschger (SUI 48) – Luca Zatti (SUI 54)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 27. Februar 2020)

SRC Vaduz trotz Nie­der­lage sicher beim Final­tur­nier dabei

Da Pilatus Kriens Sihltal im direkten Duell um Platz 4 schlug, qualifizierte sich der SRC Vaduz fix für die Play-offs. Und das, obwohl man im Auswärtsspiel bei Uster keine Punkte holte.

In den letzten beiden Meisterschaftsrunden der Nationalliga A kann der SRC Vaduz befreit aufspielen. Denn: Die Residenzler haben das Play-off-Ticket auf sicher. Die Chance, noch auf Rang 5 abzustürzen, war zwar rechnerisch noch möglich, allerdings ziemlich unwahrscheinlich. Und dennoch waren die Vaduzer am 12. Spieltag auf die Mithilfe der Konkurrenz angewiesen. Denn für das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti gab es auswärts gegen Uster die dritte Saisonniederlage. Einzig David Maier auf Position 2 konnte beim 1:3 den Court als Sieger verlassen. Auf den restlichen Positionen triumphierte das Heimteam. War aber egal, denn Sihltal, das auf Platz fünf liegend den SRCV noch hätte abfangen können, verlor seine Partie auswärts bei Pilatus Kriens. Damit sind Grabs, Uster und Vaduz schon fix für das Finalturnier qualifiziert. «Es war ein schwieriges Spiel, aber das wussten wir. Aber ja, jetzt sind wir fix durch, können die letzten beiden Spiele ohne Druck aufspielen, damit wir dann bereit für die Play-offs sind», meinte Bianchetti.

  • Position 1: Robin Gadola (SUI 4) – Davide Bianchetti (ITA) 3:1 (11:7, 11:9, 7:11, 11:5).
  • Position 2: Joel Siewerdt (SUI 11) – David Maier (SUI 10) 1:3 (9:11, 5:11, 11:9, 10:12).
  • Position 3: Miguel Mathis (SUI 15) – Patrick Maier (SUI 24) 3:1 (11:5, 11:3, 10:12, 11:8)
  • Position 4: Florian Pössl (SUI 27) – Roger Baumann (SUI 25) 3:0 (11:6, 11:4, 11:5).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 14. Februar 2020)

Nächster Här­te­test für den SRC Vaduz

Nach Leader Grabs (2:2) wartet heute mit dem Auswärtsspiel gegen Uster (3.) der nächste hochstehende NLA-Kräftevergleich auf den Tabellenzweiten Vaduz. Mit einem Punktgewinn können die Residenzler in Sachen Play-off-Teilnahme den Sack, ohne fremde Hilfe, endgültig zumachen.

Der SRC Vaduz hat sich in den Top 4 festgesetzt, hat das Play-off-Ticket so gut wie sicher in der Tasche. Bei noch drei ausstehenden Runden haben die Residenzler ein Neunpunktepolster auf Sihltal (5.) und sechs Zähler auf Pilatus Kriens (4.). Das sollte (muss) für die Teilnahme am Finalturnier der besten vier Mannschaften reichen. Zumal es heute auch zum direkten Duell zwischen Pilatus und Sihltal kommt. Macht Sihltal nicht die volle Punktzahl (3), ist Vaduz bereits auf der sicheren Seite, auch wenn die Residenzler in den letzten drei Partien keine Punkte mehr einfahren.

Auf fremde Hilfe wollen sich die Residenzler aber nicht verlassen, das müssen sie angesichts der eigenen Stärke auch nicht. Bester Beweis: in der Vorwoche spielte man gegen Leader Grabs 2:2 und sicherte sich zudem den Zusatzpunkt. Heute wartet mit dem Auswärtsspiel gegen Uster (3.) schon wieder ein Härtetest. Im Hinspiel setzte sich Uster mit 4:0 durch. Das klare Resultat täuscht aber, vor allem die Partien auf den Positionen 1 und 4 waren hart umkämpft und gingen über fünf Sätze. Und auch heute ist eine enge Partie zu erwarten. Beide Teams müssen gegenüber dem Hinspiel auf ihre jeweiligen Spitzenspieler verzichten – Vaduz auf Jens Schoor und Uster auf Rui Soares. Damit stehen sich auf der Position 1 Davide Bianchetti und Robin Gadola gegenüber. Für den SRCV-Spielertrainer ist es die dritte Partie seit seiner langen Pause aufgrund seiner Herzprobleme. Die ersten beiden Spiele gingen verloren. «Ich fühle mich immer besser und spiele nicht schlecht. Natürlich gehe ich das Ganze aber noch etwas vorsichtig an», so der Italiener, der Anfang März noch eine abschliessende Untersuchung in Mailand hat und dann sollte «alles okay sein». Sein Hauptziel lautet: «Bis zu den Play-offs will ich bei 100 Prozent sein.» Gegen Gadola, der Schweizer Nummer 4, wird es heute nicht leicht. «Das ist eine schwere Aufgabe für mich. Ich werde aber im Rahmen meiner derzeitigen Möglichkeiten mein Bestes geben und will so viel wie möglich punkten, vielleicht schaut ein Satzgewinn oder mehr heraus.»
Auf der Position 2 trifft David Maier auf Joel Siewerdt. Nimmt man das Schweizer Ranking her (Maier ist die Nummer 10, Siewerdt die 11) ein offenes Duell. Bianchetti sieht aber die Vorteile bei David Maier. «Er spielt derzeit super und ist für mich der Favorit.» Einen schweren Stand hat Patrick Maier auf der Position 3 gegen Miguel Mathis. Auf der Position 4 ist der Einsatz von Roger Baumann heute fraglich. «Wenn Roger spielen kann, haben wir gute Chancen auf den Punktgewinn. Er ist gegen Florian Pössl Favorit», so Bianchetti. Falls Baumann nicht auflaufen kann, wird Michel Haug mit Pössl die Klingen kreuzen. «Dann würden die Vorteile bei Uster liegen.»
Insgesamt wäre Davide Bianchetti heute gegen Uster mit einem Remis sehr zufrieden. Mit dem Punktgewinn wäre im Kampf um die vier Play-off-Plätze auch das letzte Wort gesprochen. Vaduz wäre im Finalturnier dabei, egal wie die anderen Partien, oder die letzten beiden Runden ausgehen. Der SRCV spielt noch gegen Sihltal (27. Februar) und Pilatus Kriens (5. März).

  • Position 1: Robin Gadola (SUI 4) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 2: Joel Siewerdt (SUI 11) – David Maier (SUI 10)
  • Position 3: Miguel Mathis (SUI 15) – Patrick Maier (SUI 24)
  • Position 4: Florian Pössl (SUI 27) – Roger Baumann (SUI 25)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 13. Februar 2020)

Enge Ange­le­gen­heit: 2:2 im Derby – Aber Vaduzer holen Zusatzpunkt

Es war ein Duell auf Augenhöhe, das sich die beiden Topteams der Nationalliga A, Tabellenführer Grabs und der Zweitplatzierte SRC Vaduz in der 11. Meisterschaftsrunde lieferten. Mit einem 2:2-Unentschieden endete der Spitzenkampf – wobei sich Vaduz über den Zusatzpunkt freuen durfte.

Schon vor dem Kräftemessen war klar: Das wird eine spannende Angelegenheit. Denn im Vaduzer Squash House standen sich vor gut 20 Zuschauern die beiden Topteams der bisherigen NLA, Vaduz und Grabs, im Derby gegenüber. Gemäss Aufstellungen war Vaduz leicht zu favorisieren – doch schnell zeigte sich, dass Grabs viel dafür tat, um dagegenzuhalten. In den ersten beiden Partien bekam es Roger Baumann auf Position 4 mit Pasquale Ruzicka zu tun. Und er «hat seinen Job gemacht» wie Spielertrainer Davide Bianchetti festhielt. Den dritten Satz musste er zwar mit 7:11 abgeben, änderte aber nichts am letztlich verdienten 3:1-Erfolg.

Bianchetti selbst, der zum zweiten Mal nach seiner Zwangspause (Herzinfarkt) auflief, hielt zu Beginn gegen Yannick Wilhelmi gut mit, holte sich mit einem hart umkämpften 15:13 gar den 1:1-Satzausgleich. Danach war die Luft beim Italiener aber draussen. «Ich war platt. Aber die ersten beiden Sätze waren echt gut nach so einer langen Pause», meinte er.

Die Hoffnungen lagen danach also auf Routinier und Legionär Jens Schoor sowie Youngster David Maier. Und Letzterer lieferte ebenso wie Baumann ab. Auch er geriet im dritten Satz zwar ins Schwanken, unterlag gleich mit 1:11, holte sich aber am Ende ebenfalls den 3:1-Sieg.
Spannung bot dann das letzte Duell zwischen Schoor und seinem Landsmann Rudi Rohrmüller. Und als Schoor im dritten Satz zur 2:1-Führung verwertete war bereits klar, dass Vaduz, egal wie das Spiel ausgehen wird, den Zusatzpunkt auf sicher hat. Damit wollte man sich beim Heimteam aber natürlich nicht begnügen. Aber auch Kontrahent Rohrmüller hatte was gegen den SRCV-Sieg und sorgte mit einem 11:6 im vierten Satz für den 2:2-Ausgleich. Im entscheidenden fünften Durchgang hätte die Partie auf beide Seiten kippen können – beim Stand von 9:9 war es dann aber Rohrmüller, der zwei Bälle verwertete und Grabs letztlich doch noch den einen Punkt für das Unentschieden bescherte. «Das war natürlich ein bisschen unglücklich muss man sagen. Normalerweise sollte Jens das Spiel gewinnen, aber Rudi ist in einer sehr guten Form. Wir nehmen aber die zwei Punkte natürlich auch gerne», so Bianchetti.

In der Tabelle konnte der SRCV mit Grabs punktemässig nun zwar gleichziehen, für die Spitzenposition reichte es aber nicht. In Sachen Play-offs befindet sich die Equipe um Bianchetti aber auf bestem Weg. Bei noch drei ausstehenden Partien «sollte eigentlich nichts mehr schiefgehen», so der Italiener.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Rudi Rohrmüller (GER) 2:3 (11:8, 9:11, 11:6, 6:11, 9:11).
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Yannick Wilhelmi (SUI 5) 1:3 (10:12, 15:13, 4:11, 4:11).
  • Position 3: David Maier (SUI 10) – Luca Wilhelmi (SUI 14) 3:1 (11:7, 11:6, 2:11, 11:8).
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 25) – Pasquale Ruzicka (SUI 32) 3:1 (11:5, 11:5, 7:11, 11:7).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 7. Februar 2020)

SRCV Squash Rackets Club Vaduz – Liechtenstein