David Maier kommt an der U19-WM immer besser in Fahrt

Nach der bitteren 2:3-Auftaktniederlage in der 2. Runde des Hauptfeldes sicherte sich David Maier an der U19-Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur (MAL) in den Klassierungsspielen die ersten beiden Siege. Spektakulär: Gegen Adam Agan Bin Aziz wehrte der junge Liechtensteiner zehn Matchbälle ab.

David Maier hatte sich an der WM viel vorgenommen. Er reiste frühzeitig nach Südostasien, um sich auf die Gegebenheiten vor Ort einzustellen und absolvierte zudem noch diverse Trainingseinheiten auf der zu Malaysia gehörenden Insel Penang. Doch gleich zum Auftakt der Titelkämpfe gab es einen Dämpfer. Nach einem Freilos in Runde 1 musste sich Maier in der 2. Runde Noor Zaman mit 2:3 geschlagen geben. Der SRCV-Crack gewann dabei die ersten beiden Sätze und es deutete alles auf einen erfolgreichen WM-Start hin. Doch mit dem Sieg vor Augen schlich sich bei Maier eine gewisse Nervosität ein und er konnte sein bis dahin souveränes Spiel nicht mehr durchziehen. Der Pakistani gewann die Sätze drei und vier und behielt auch im fünften mit 12:10 die Oberhand.

Für David Maier natürlich eine bittere Pille. Er fiel damit aus dem Hauptfeld und wurde in die Klassierungsspiele um die Pätze 33 bis 64 «verbannt». «Nach dem tollen Start ist die Niederlage natürlich eine grosse Enttäuschung für David. Diese gilt es nun zu verarbeiten, um für die Klassierungsspiele wieder bereit zu sein», berichte Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort ist, nach dem Spiel gegen Noor Zaman.

Gesagt, getan. Im gestrigen ersten Klassierungsspiel gegen Adam Agan Bin Aziz aus Malaysia präsentierte sich David Maier wieder von seiner besten Seite, gewann die spannende Partie dank toller Moral und viel Kampfgeist mit 3:2 (8:11, 12:10, 8:11, 11:6, 16:14). Vor allem der entscheidende fünfte Satz hatte es in sich. Der FL-Squasher lag mit 3:10 zurück, liess aber nicht locker. Insgesamt wehrte er zehn Matchbälle ab und sicherte sich mit 16:14 noch den Sieg. «Das war eine wirklich tolle kämpferische Leistung von David», so Peter Maier. «Er konnte sich gegenüber dem Vortag klar steigern und es ist deutlich sichtbar, dass er immer besser in Fahrt kommt.» David Maierkonnte gestern noch einen zweiten Sieg verbuchen, dies ohne Ballwechsel. Sein Kontrahent Grogory Chan aus Australien musste wegen einer Verletzung, die er sich zuvor beim Sieg gegen Bader Almoghrebi aus Kuwait zuzog, forfait geben.
Weiter geht es für David Maier in den Klassierungsspielen um die Pätze 33 bis 64 heute gegen den Koreaner Minwoo Lee, der gestern ebenfalls seine zwei Partien gewinnen konnte. «Wir kennen den Koreaner nicht. Daher ist es schwierig, eine Prognose abzugeben. Davidwird sich aber gut vorbereiten und versuchen, sich bestmöglichst zu verkaufen», sagte Peter Maier. Auf wen David Maier nach Minwoo Lee treffen wird, steht noch nicht fest. Fix ist, dass er an der U19-Weltmeisterschaft in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur noch zwei weitere Partien bestreiten wird.

Übrigens: Für Maier-Bezwinger Noor Zaman war in der 3. Runde im Hauptfeld auch Schluss. Der Pakistani unterlag dem Ägypter Yehia Elnawasany klar in drei Sätzen. Diese Runde schaffte der ehemalige Vaduzer Akteur Yannick Wilhelmi noch. Er bezwang den Inder Yash Fadte mit 3:2. Im Achtelfinale war für den Grabser NLA-Spieler aber auch Schluss. Gegen Veer Chotrani (IND) unterlag Wilhelmi mit 1:3 und verpasste damit den Einzug ins Viertelfinale. Für die besten Acht qualifizierten sich gleich vier Ägypter sowie zwei Engländer, ein Inder und ein Lokalmatador aus Malaysia. Der WM-Titelgewinn wird daher wohl über die derzeit sicher stärkste Squash-Nation Ägypten gehen.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 2. August 2019)

David Maier ver­liert an der WM seine Auftaktpartie

Einen bitteren Auftakt gab es für DavidMaier an der U-19-Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur (MAL). Der junge Liechtensteiner musste sich nach einem Freilos in Runde 1 in seinem ersten Spiel Noor Zaman (PAK) knapp mit 2:3 geschlagen geben.

Dabei hatte sich Maier in Malaysia viel vorgenommen Er reiste frühzeitig an die Titelkämpfe, um sich auf die örtlichen Gegebenheiten, vor allem die Zeitumstellung und die hohe Luftfeuchtigkeit, einzustellen. Zudem absolvierte er auf der zu Malaysia gehörenden Insel Penang noch einige Trainingseinheiten, die super verliefen. Es schien also alles für einen optimalen Turnierstart angerichtet zu sein. Und DavidMaier legte gegen Noor Zaman auch super los. Die ersten beiden Sätze holte sich der SRCV-Aktuer mit 11:8 und 11:4. Mit dem Auftaktsieg vor Augen schlich sich danach bei Maier aber eine gewisse Nervosität ein und er konnte sein Spiel nicht mehr durchziehen. Der Pakistani gewann die Sätze drei und vier mit 11:7 und 11:5 – die Partie war wieder offen. Der Entscheidungssatz war dann hart umkämpft, wobei Zaman mit 12:10 das bessere Ende für sich hatte und in die dritte Runde der besten 32 Spieler einzog. «Nach dem tollen Start ist diese Niederlage natürlich eine grosse Enttäuschung für David», bericht Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort ist. «Diese muss er nun verabeiten, um für die nächsten Klassierungsspiele bereit zu sein.»

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 1. August 2019)

High­light: Maier an der WM in Kuala Lumpur

Auf David Maier wartet mit der U19-Weltmeis-terschaft in Malaysia der absolute Saisonhöhepunkt. Der SRCV-Crack weilt schon in Südostasien, um sich bestmöglichst vorzubereiten.

Den letzten Turniereinsatz hatte David Maier beim Italian Junior Open in Reccione Mitte Juni. Dort musste er die Halbfinalpartie gegen den Schweden Fritiof Jacobsson vorzeitig abbrechen. Grund: Kniebeschwerden. «Es war in Hinblick WM eine Vorsichtsmassnahme, sagte Vater und Betreuer Peter Maier damals. Und dies war die richtige Entscheidung. David Maier ist wieder fit und hat sich in den letzten Wochen auf heimischem Terrain intensiv auf die U19-Titelkämpfe vorbereitet. Bereits letzten Montag reiste er zusammen mit Peter Maier nach Malaysia, um sich auf die Gegebenheiten vor Ort, vor allem die Zeitumstellung und die hohe Luftfeuchtigkeit, einzustellen. Zudem absolviert der junge Liechtensteiner auf der zu Malaysia gehörenden Insel Penang diverse Trainingseinheiten. «Davidwill bestens vorbereitet an die Weltmeisterschaft», so Peter Maier.

Die U19-Einzelweltmeisterschaft findet vom 30. Juli bis zum 3. August in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur statt. Vor den ersten Partien findet am Montag, den 29. Juli, noch die Eröffnungfeier statt. Auf David Maier wartet in Südostasien harte Konkurrenz. Angeführt wird die Setzliste von den drei Ägyptern Mostafa Asal (1), Omar El Torkey (2) und Mostafa El Serty (3/4) sowie dem Tschechen Viktor Byrtus (3/4).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 24. Juli 2019)

Pech für David Maier

 

Der SRCV-Akteur musste beim Italian Junior Open in Reccione das Halbfinale verletzungsbedingt abbrechen.

Nachdem David Maier das international ausgeschriebene Squash Junior Open in Vaduz souverän gewann, ging es für den jungen Liechtensteiner direkt weiter nach Italien. Dort wurde in Riccione das Italian Junior Open 2019 ausgetragen. Maier war dabei in der U-19-Kategorie als Nummer 1 gesetzt und startete auch erfolgreich ins Turnier. Nach einem Freilos in der 1. Runde setzte er sich danach gegen den Schweizer Shamir Chaudhary und den Tschechen Petr Nohel jeweils klar mit 3:0 durch und zog ins Halbfinale ein.

Dort stand er am Samstag dem Schweden Fritiof Jacobsson gegenüber. Nach zwei hart umkämpften Sätzen (1:1) musste Maier die Partie abbrechen. Grund: Beschwerden im linken Knie. «David wollte weiterspielen, aber vorsichtshalber habe ich ihm davon abgeraten», so Peter Maier, der in Riccione als Betreuer vor Ort war. Am Tag danach gab es leichte Entwarnung. «Das Knie ist nicht mehr geschwollen und David geht es schon viel besser», sagte Peter Maier gestern und fügte an: «David hat bis zur Verletztung ein starkes Turnier gespielt.» Das gibt im Hinblick Weltmeisterschaft, die Ende Juni in Kuala Lumpur (Malaysia) steigt, viel Selbstvertrauen. «Bis dahin sollte auch mit dem Knie wieder alles in Ordnung sein.»

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. Juni 2019)

Legionäre würden gerne bleiben

Der SRC Vaduz schloss die Saison kürzlich an den Playoffs in Uster auf dem vierten Rang ab. Ob die neue Saison im Herbst wieder mit Jens Schoor und Davide Bianchetti gestartet wird, ist noch nicht entschieden.

Für die Nummer eins der Vaduzer, Jens Schoor, war die zu Ende gegangene Saison bereits die fünfte in Diensten der Liechtensteiner. Er zeigte gegen Uster eine Topleistung, brachte die aktuelle Nr. 14 derWelt, Raphael Kandra, zünftig ins Schwitzen.

«Früher habe ich jeweils gegen ihn gewonnen. Das hat sich jetzt aber geändert. Kandra hat sich enorm entwickelt. Zuletzt hat er immer gewonnen», lobt Schoor den drei Jahre jüngeren Kandra. Auch bei Schoor hat sich einiges getan, seit er erstmals für Vaduz antrat. Damals ersetzte er auf Liechtensteiner Seite den spanischen Topspieler Borja Golan.

Zu Beginn seiner Tätigkeit in Vaduz spielte Jens Schoor PSA-Weltturniere. Er lebte komplett vom Squashspielen. 2015, als er bereits für Vaduz spielte, war er auf dem Höhepunkt seiner Karriere mit seinemhöchsten Ranking. Er durfte sich damals Nummer 60 der Welt nennen,stand in 16 PSA World Tour Finals und gewann 11 davon. Im

Dezember 2017 trat er als Profispieler zurück. «Ich ar- beite jetzt wie jeder andere auch», erklärt Schoor. Dabei kann er Beruf und Sport perfekt verbinden. «Ich habe wirklich grosses Glück. Neben Vaduz spiele ich auch für Wormsin der deutschen Bundesliga. Ich bin in dem Fitnessstudio, in das auch die Squasherintegriert sind, für den kaufmännischen Bereichverantwortlich», erklärt Schoor. 80 Angestelltegehören dem Sportzenter an. «Für mich ist es wirklich ideal. Ich kann so nach meinem Karrierenende als Profi Sport und Beruf super verbinden. Wann immer ich Lust habe, kannich trainieren», meint Schoor. Er würde im kommenden Jahr gerne wieder für Vaduz auflaufen, doch bisher wurde darüber nochnicht gesprochen. «Ich habe in Vaduz gute Kollegen und Freunde gefunden.

Von meiner Seite aus wäre ich gerne auch in der nächsten Saison dabei». Genau gleich tönt es beim Vaduzer Trainer Davide Bianchetti. Der Italiener hat zwar seit kurzem noch eine weitere Verpflichtung angenommen. Er gibt beim SC Royal Cham Trainingsstunden, ist aber wie Schoor interessiert, weiterhin in Vaduz zu spielen. «Wir haben bisher noch nicht geredet. Ich bin aber gerne auch die nächste Saison wieder dabei», so Bianchetti.

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 18. April 2019)

Ein Fünf­satz­krimi zum EM-Abschluss

 

David Maier musste sich an der U-19-EM in Prag dem Iren Conor Moran 2:3 geschlagen geben und belegte Rang 8.

Die U-19-Europameisterschaft in Tschechien läuft seit vergangenen Samstag. Und Liechtensteins Nachwuchs-Squasher legte gleich mächtig los und spielte sich im 64er-Tableau souverän durch die ersten drei Runden. Zum Auftakt bezwang Maier den Schotten Ruadhri Mcdougall 3:1, danach den Belgier Thimi Christiaens 3:1 und den starken Engländer Lewis Anderson ebenfalls mit 3:1. Im Viertelfinale unterlag er danach dem Iren Sam Buckley nach hartem Kampf mit 1:3, verpasste somit den Halbfinaleinzug und spielte in den Klassierungsspielen um die Plätze fünf bis acht weiter. Dort zog er zuerst gegen Ben Smith (ENG) mit 0:3 den Kürzeren und spielte gestern zum Abschluss der EM gegen den Iren Conor Moran um den siebten Schlussrang.

Diese Partie hatte es nochmals in sich. Der junge SRCV-Akteur begann stark und sicherte sich den ersten Satz mit 11:7. Moran konterte aber postwendend und holte sich Satz zwei mit 11:9. Danach war wieder David Maier am Zug und gewann den dritten Satz mit 11:6. Im vierten Satz bekundete der Liechtensteiner dann Probleme mit dem Knie. Er konnte zwar die Partie fertig spielen, um als Sieger vom Platz zu gehen, erwies sich das Handicap aber als zu gross. Conor Moran gewann die Sätze vier und fünf mit 11:6 und 11:4. Damit beendete David Maier die Europameisterschaft in Tschechien auf dem achten Schlussrang. «David hat gegen Conor Moran sehr gut begonnen und lag nach drei Sätzen verdient in Führung. Als er angeschlagen war, konnte er nicht mehr voll dagegenhalten. Auf diesem hohen inernationalen Niveau hatte er dann einfach keine Chance mehr», so Peter Maier, der als Betreuer in Prag vor Ort war.

Insgesamt spielte David Maier eine starke EM. «Ich bin mit meiner Leistungen zufrieden», so der junge FL-Squasher. Auch Peter Maier zog ein positives Fazit: «David zählt ja noch zu den jüngeren Jahrgängen, er kann nächstes Jahr nochmals in der U-19-Kategorie antreten. Von da her spielte er ein sehr gutes Turnier und kann auf den gezeigten Leistungen weiter aufbauen. Zudem war das Turnier wirklich erstklassig besetzt und auf höchstem Niveau.» Diesem passte sich auch der Veranstalter an. «Das EM-Turnier war wirklich bestens organisiert, ein grosse Kompliment an den Veranstalter», sagte Peter Maier.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. April 2019)

Maier spielt um Platz sieben

David Maier konnte bei der U19-EM in Prag nicht an die Leistungen der Vortage anknüpfen. Maier musste sich in den Rangierungsspielen gegen den Engländer Ben Smith mit 11:6, 11:3 und 13:11 geschlagen geben. Heute kämpft Maier gegen den Iren Conor Moran um den siebten Platz.

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 16. April 2019)

David Maier scheiter im EM-Viertelfinale ganz knapp

 

 

Der junge Liechtensteiner verpasste an der U19-Europameisterschaft in Prag den Halbfinaleinzug. Maier musste sich dem Iren Sam Buckley nach hartem Kampf mit 1:3 geschlagen geben.

In der tschechischen Hauptstadt duellieren sich derzeit die bes-ten U19-Squasher Europas. Mit von der Partie ist mit David Maier auch ein Liechtensteiner. Und der Akteur des SRC Vaduz startete bestens in das topbesetzte Turnier. In der ersten Runde setzte er sich gegen den Schotten Ruadhri Mcdougall mit 3:1 durch. In Runde zwei konnte er den Belgier Thimi Christiaens ebenfalls mit 3:1 in die Schranken weisen. Danach ging es gegen Lewis Anderson um den Viertelfinal-Einzug. Der Engländer erwies sich als der erwartet starke Kontrahent und gewann den ersten Satz mit 11:5. Danach spielte aber David Maier seine grosse Klasse aus, holte sich die folgen drei Sätze mit 11:6, 11:2 und 11:7 und stand im Viertelfinale.

Dort wartete mit Sam Buckley ein ganz harter Brocken. Die letzten Partien gegen den Iren verlor Maier jeweils deutlich. Daher war bei ihm Revanche angesagt. Und es schien, als könnte es der Tag des David Maier werden. Er gewann den ersten Satz mit 11:9 und spielte auch danach ganz stark. Doch bei den entscheidenden Punkten stand ihm das Glück nicht zur Seite und Buckley konnte sich schlussendlich in den Sätzen zwei bis vier mit 11:7, 11:9, 11:8 durchsetzen. «David hat in diesem Duell auf Augenhöhe super gespielt und war eigentlich immer am Drücker. Leider hatte er, wenn es um die Satzgewinne ging, auch etwas Pech», so Peter Maier, der in Prag als Betreuer mit vor Ort ist. «Insgesamt hat er an der EM wirklich stark gespielt und die ersten drei Runden eigentlich souverän gewonnen. Leider hat es gegen Sam Buckley nicht ganz gereicht.»

Weiter geht es für FL-Squasher David Maier an der U19-Europameisterschaft in Prag mit den Klassierungsspielen um die Plätze fünf bis acht, die heute Montag und morgen Dienstag anstehen.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 15. April 2019)

Es geht Schlag auf Schlag weiter: David Maier spielt an der U-19-EM

Von Portugal nach Tschechien, von der Team-EM der Division III zur U-19-EM. David Maier ist derzeit im Dauereinsatz und dies auf höchstem Niveau. In Prag warten auf den jungen FL-Squasher an den kontinentalen Titelkämpfen ganz harte Brocken.

Nach der Team-EM der Division III in Lissabon, wo David Maier zusammen mit Patrick Maier, Marcel Rothmund, Peter Maier und Gerhard Schober Liechtensteins Farben vertrat, gilt es ab Samstag schon wieder ernst. In Tschechiens Hauptstadt Prag stehen die U-19-Euruopameis-terschaften auf dem Programm.

Also nicht viel Pause für den jungen Liechtensteiner, der sich bei den Aktiven in Portugal auf der Position 1 sehr gut verkaufte. Trotzdem verlief der Team-Event in Summe für die FL-Squasher mit dem zwölften Schlussrang enttäuschend. «Wir hatten uns in Lissabon sicher mehr vorgenommen», so Peter Maier. «Das lag aber nicht an David und Patrick auf den Positionen 1 und 2. Wir konnten auf den hinteren Positionen leider nicht reüsieren.»

Die Team-EM ist aber bereits abgehackt, denn auf David Maier wartet mit der U-19-Europameisterschaft schon das nächste Highlight. «Nach den vielen Partien in Portugal, die David in den Knochen stecken, legten wir in den letzten Tagen das Hauptaugenmerk auf Regeneration», bericht Peter Maier, der in Prag als Betreuer mit vor Ort ist und der weiss, dass bärenstarke Konkurrenz wartet. «Das wird ein heisses Turnier mit absoluter Topbesetzung.»
Los gehen die kontinentalen Titelkämpfe in Prag am kommenden Samstag und dauern bis Dienstag. Zum Auftakt bekommt es David Maier mit Ruadhri Mcdougall zu tun. «Der Schotte ist uns unbekannt. Er belegte aber beim Welch Open den achten Schlussrang, das zeugt von Klasse», sagt Peter Maier. Danach würden Luke Stauffer (NED) oder Thimi Christiaens (BEL) in Runde zwei warten. «Diese beiden Partien am Samstag kann David überstehen.» In Runde drei am Sonntag würde es dann voraussichtlich zum Duell mit Lewis Anderson kommen. «Ich habe den Engländer beim Turnier in Malmö gesehen und er hat mich beeindruckt. Das würde wohl eine ganz hohe Hürde für David.» Und falls er auch diese überspringen kann, geht es in der gleichen Tonart weiter. Wenn alles planmässig verläuft, wäre dann der Ire Sam Buckley im Viertelfinale der nächste Kontrahent. «Wie gesagt, das Turnier ist erstklassig besetzt und es gibt keine schwachen Gegner. Wir werden sehen, wie David die Strapatzen der letzten Wochen verkraftet hat und ob er sein Spiel durchziehen kann. Dann ist einiges möglich», gibt sich Peter Maier optimistisch. Die Anreise zu den Titelkämpfen erfolgt für die Liechtensteiner Delegation morgen Freitag.
An der U-19-EM in Prag ist der Tscheche Viktor Byrtus an Nummer 1 gesetzt, die Nummer 2 ist der Grabser NLA-Squasher Yannick Wilhelmi.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 12. April 2014)

SRCV Squash Rackets Club Vaduz – Liechtenstein