SRC Vaduz empfängt Sihltal

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 26. Oktober 2017)

Squash In der 4. NLA-Runde treffen heute die beiden punktgleichen Teams Vaduz und Sihltal aufeinander. Die Residenzler gehen aufgrund der Aufstellung als Favorit in die Partie.

Davide Bianchetti und Co. sind auf Sieg eingestellt.?(Foto: Michael Zanghellini)

Für den SRC Vaduz steht heute eine ganz wichtige Partie auf dem Programm. Mit Sihltal gastiert ein direkter Kontrahent um die begehrten vier Play-off-Plätze im Squash House Vaduz. Und beide Teams sind mit zwei Siegen und einer Niederlage (jeweils gegen Leader Grabs) identisch in die Saison gestartet. In der letzten Spielzeit konnte sich Sihltal in beiden Duellen des Grunddurchganges mit 3:1 durchsetzen. In den Play-off-Spielen gelang den Residenzlern dann die Revanche. Im Spiel um Platz drei gab es einen 3:1-Sieg. Dies zeigt, dass beide Equipen in der selben «Gewichtsklasse» agieren und sich nicht viel schenken. Doch heute dürfte das Pendel klar Richtung Vaduz ausschlagen. Die Schweizer reisen ohne ihre beiden stärksten Akteure an. Mit Nicolas Müller und Dimitri Steinmann fehlen die Schweizer Nummern 1 und 2.
«Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns. Und durch die Ausfälle von Müller und Steinmann stehen die Chancen bestens für uns», weiss SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti, der auch unmissverständlich kar stellt. «Angesichts dieser Absenzen bei Sihltal müssen wir die Partie klar für uns entscheiden.» Neben Bianchetti stehen heute noch Jens Schoor, Roger Baumann und Patrick Maier auf den Courts. Für Sihltal spielen Lucas Wirths, Andreas Dietsch, Diego Staub und Mark Brunner.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Lucas Wirths (GER)
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Andreas Dietzsch (SUI 16)
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 19) – Diego Staub (SUI 65)
  • Position 4: Patrick Maier (SUI 34) – Mark Brunner (SUI 95)

Perfekter Auftakt für den SRC Vaduz

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 6. Oktober 2016)

Der SRC Vaduz erwischt einen Saisonstart nach Mass. Das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti schlägt die Panthers Kriens mit 4:0 – zudem mussten die Gastgeber keinen einzigen Satzpunkt abgeben. Nach dem schwierigen Start in der vergangenen Saison glückte der Auftakt nun wie gewünscht. Der Drittplatzierte der vergangenen Saison bekundete keine Mühe, dennoch sieht man noch Verbesserungspotenzial: «Roger Baumann hat gegen Jan Kurzmeyer eine sehr gute Partie gezeigt. Alle anderen waren zumindest gut genug für dieses erste Saisonspiel», so Bianchetti. Dennoch müsse sich das Team steigern, am besten bereits in der kommenden Woche, wenn das erste Duell mit dem Nachbarn aus Grabs auf dem Programm steht.

SRC Vaduz – Panthers Kriens 4:0

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Amadeo Costa (SUI 12) 3:0 (11:6, 11:8, 11:7)
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Cedric Kuchen (SUI 14) 3:0 (11:8, 13:11, 11:3)
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 18) – Jan Kurzmeyer (SUI 19) 3:0 (11:5, 11:3, 12:10)
  • Position 4: Michel Haug (SUI 34) – Yannick Buric (SUI) 3:0 (11:7, 12:10, 11:7)

SRC Vaduz will zum Auftakt die Panthers an die Leine nehmen

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. Oktober 2017)

Die Vaduzer NLA-Squasher starten heute mit dem Heimspiel gegen die Panthers in die neue Saison. Gegen die Krienser sind drei Punkte eingeplant. Als Saisonziel wird das Erreichen der Play-offs ausgegeben.

Kurzer Rückblick: Der SRC Vaduz konnte sich in der letzten Saison nach hartem Kampf für die Play-offs der besten vier Teams qualifizieren. Nach dem Grunddurchgang belegten die Residenzler mit 34 Punkten hinter Grabs (43), Vitis Schlieren (41) und Sihltal (35) den vierten Rang, vor Pilatus Kriens (33). Im Play-off-Halbfinale musste sich der SRCV dann Grabs mit 1:3 geschlagen geben. Im Spiel um Rang drei feierten die Vaduzer einen 3:1-Sieg gegen Sihltal und schlossen die Meisterschaft auf dem dritten Rang ab. Den Titel holte sich Schlieren, das sich im Finale gegen Grabs klar durchsetzte. Für den SRCV standen letzte Saison im Play-off Jens Schoor, Davide Bianchetti, Roger Baumann, Michel Haug und Patrick Maier auf dem Court. Im Grunddurchgang kamen auch noch Nachwuchsspieler David Maier und Jens Schoors Bruder Carsten zu Einsätzen. Und diese Akteure bilden auch den diesjährigen Kader des Liechtensteiner Clubs. Zudem können die Residenzler noch auf viel Routinie zählen. Mit Marcel Rothmund steht das langjährige Aushängeschild der heimischen Squash-Szene wieder zur Verfügung.

Damit ist klar: Der SRC Vaduz stellt in der Nationalliga A wieder ein solides und starkes Team. Das sieht auch Spielertrainer Davide Bianchetti so. «Unser Ziel ist sicher wieder das Erreichen der Play-offs. Und mit dieser Mannschaft können wir das auch schaffen. Zumal wir im Kader noch mehr Tiefe haben als in den letzten Jahren. Die jungen Akteure Patrick und David Maier werden immer besser und mit Marcel Rothmund haben wir noch einen Trumpf in der Hand.» Allgemein erwartet Bianchetti eine ausgeglichene Saison, bei der einige Teams die Klasse haben, die Play-offs zu erreichen. Dazu zählen sicher Vorjahresmeister Vitis Schlieren, Grabs, Sihltal und Pilatus Kriens.

Zum Auftakt der neuen NLA-Spielzeit empfängt der SRC Vaduz heute die Panthers. Die Krienser zählen nicht zu den absoluten Topteams der Liga, sind aber nicht zu unterschätzen. «Wir wollen natürlich mit einem Sieg in die Saison starten. Und das sollte auch möglich sein», so Bianchetti, der es auf der Position 2 mit Cedric Kuchen zu tun bekommt. «Diese Partie muss ich gewinnen.» Gleiches gilt für den deutschen Legionär Jens Schoor, der in der Weltrangliste auf Position 72 geführt wird, auf der Position 1 gegen Amadeo Costa. Auch Roger Baumann und Michel Haug gehen auf den Positionen 3 und 4 gegen Jan Kurzmeyer bzw. Yannick Buric als Favoriten in die Partie. Bianchetti: «Beide können gewinnen, müssen dabei aber sicher gutes Squash spielen.» Die Chancen auf einen erfolgreichen Saisonstart stehen also für den zweimaligen Meister, zuletzt in der Saison 2011/12, nicht schlecht. Los geht es heute im Squash House Vaduz um 19.30 Uhr.

 

Vaduzer Squasher beenden die Club-EM auf dem achten Rang

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. September 2017)

Der SRC Vaduz verlor an der Europäischen Clubmeisterschaft in Paderborn (GER) auch das dritte Spiel um die Ränge 1 bis 8 deutlich. Gegen den irischen Vertreter Fitzwilliam gab es zum Abschuss ein 0:4, und damit Rang acht in der Schlusstabelle.

Das SRCV-Quintett in Paderborn: Davide Bianchetti, Patrick Maier, Peter Maier, Michel Haug und Roger Baumann.?(Foto: ZVG) 

Der Kräftevergleich mit den kontinentalen Topvereinen hat für den SRC Vaduz bestens begonnen. Im ers­ten Spiel der Gruppe A setzten sich die Residenzler gegen Roslagen aus Schweden mit 3:1 durch. Danach gab es die erwartete Niederlage gegen den Gastgeber und Titelverteidiger Paderborn. Damit beendeten die Vaduzer den Pool A auf dem zweiten Rang und erreichten die Rangierungsspiele um die Plätze 1 bis 8. «Das ist unser vorrangiges Ziel», sagte Peter Maier, der in Paderborn als Betreuer und Erstatzspieler fungierte, vor dem Turnier.

Nach dem ersten Schritt sollten noch weitere Erfolgserlebnisse folgen. Doch es kam anders. Zuerst mussten sich die FL-Squasher Mulhouse 0:4 geschlagen geben. Diese Niederlage war aber kein Beinbruch, da man sich im Lager der Vaduzer gegen einen der Turnierfavoriten ohnehin nicht viel ausgerechnet hatte und sich voll auf die weiteren zwei Partien konzentrierte. Gegen Edinburgh (SCO) konnten die Residenzler aber auch nicht reüssieren und verloren mit 0:4. Und zum Abschluss traf man am Samstag auf Fitzwilliam. Der irische Vertreter erwies sich auch als übermächtig und der SRC Vaduz musste sich mit 0:4 geschlagen geben. Roger Baumann und Patrick Maier unterlagen auf den Positionen 1 und 3 ihren Kontrahenten Niall Rooney beziehungsweise Rory Byrne jeweils mit 0:3. Spielertrainer Davide Bianchetti leistete mehr Widerstand, konnte nach dem gewonnenen ersten Satz die 1:3-Niederlage gegen Conor O’Hare aber auch nicht verhindern. Da die Partie damit schon zugunsten von Fitzwilliam entschieden war, trat Michel Haug auf der Position 4 gegen Dara O’Flynn nicht mehr an.

Mit dieser Niederlage beendete der SRC Vaduz die Europäische Clubmeisterschaft auf dem achten Schlussrang. Dies war zwar gegenüber dem Vorjahr, als es im englischen Pontefract Platz elf gab, eine Verbesserung, aber an die vorangegangenen Top­resultate konnten die Residenzler nicht anschliessen. Im polnischen Krakau 2015 und in Nottingham (ENG) 2014 resultierte jeweils der sechste Schlussrang. Die Bestplatzierung, mit Rang fünf aus dem Jahr 2004, bleibt damit auch bestehen.
Den Turniersieg holte sich Mulhouse, dass sich im Finale gegen Titelverteidiger Paderborn hauchdünn durchsetzte. Die Partie endete 2:2, die Franzosen hatten aber bei den Satzgewinnen mit 7:5 die Nase vorn. Rang drei sicherte sich Hamburg vor Colets (ENG).

Vaduz unterliegt Edinburgh 0:4 – Nächster Gegner kommt aus Irland

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 16. September 2017)

Der SRC Vaduz konnte an der Europäischen Clubmeisterschaft in Paderborn (GER) auch im zweiten Spiel um die Plätze 1 bis 8 nicht reüssieren. Nach dem 0:4 gegen Mulhouse gab es gestern gegen Edinburgh (0:4) erneut nichts zu holen.

Roger Baumann verlor auf Position 1 seine Partie klar mit 0:3.?(Foto: Zanghellini) 

Die Niederlage gegen Mulhouse war aufseiten der Vaduzer einkalkuliert, die Franzosen stellten ein übermächtiges Team. Gegen Edingburgh rechnete man sich hingegen mehr aus. Doch schnell war auch in dieser Affiche klar: Auch die Schotten waren an diesem Tag nicht zu schlagen. Spielertrainer Davide Bianchetti sprach nach dem klaren 0:4 von einer «schwierigen Begegnung» mit dem Edinburgh Sports Club.

Bianchetti verlor sein Duell auf Position 2 gegen Douglas Kemsell mit 1:3. Knapper fiel das Verdikt auf Position 3 aus, wo Michel Haug seinem Gegner Ross Mchoul mit 2:3 unterlag. «Michel zeigte ein gutes Spiel, auch wenn es am Ende nicht zum Sieg reichte», so Bianchetti.
Ein deutliches 0:3 gab es derweil auf Position 1, die auf Vaduzer Seite mit Roger Baumann besetzt war. Der SRCV-Akteur blieb gegen Rory Stewart letztlich chancenlos. Genauso wie auch Patrick Maier auf Position 4 gegen Simon Boughton. Und so blieb dem SRC Vaduz letztlich die Erkenntnis, dass auch Edinburgh eine Nummer zu gross war.

Im letzten Spiel bekommt es Vaduz heute um 10 Uhr mit dem irischen Vertreter Fitzwilliam zu tun. Dabei geht es um den Rang sieben in der Schlusstabelle. Es wird aus Vaduzer Sicht eine Partie mit ganz anderen Vorzeichen werden, wie Spielertrainer Davide Bianchetti erklärt: «Hierbei haben wir definitiv mehr Chancen, einen Sieg einzufahren.» Fitzwilliam sieht der Italiener eher in Reichweite des SRCV. Bianchetti verspricht: «Wir werden alles versuchen, das Turnier positiv abzuschliessen.»

Edinburgh – SRC Vaduz  4:0

  • Rory Stewart – Roger Baumann 3:0 (11:6, 11:2, 11:6)
  • Douglas Kempsell – Davide Bianchetti 3:1 (11:6, 9:11, 11:5, 11:4)
  • Ross Mchoul – Michel Haug 3:2 (11:5, 10:12, 11:9, 8:11, 11:6)
  • Simon Boughton – Patrick Maier 3:0 (11:6, 11:8, 11:3)

 

Vaduz ist wie erwartet chancenlos gegen Mulhouse

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 15. September 2017)

Der SRC Vaduz verlor das Duell mit dem Mulhouse SC, der bei der Club-EM in Paderborn zu den Titelanwärtern zählt. Heute Mittag trifft der SRCV auf den Edinburgh Sports Club – die Schotten unterlagen gestern Hamburg mit 1:3.?(Foto: ZVG) 

Im ersten Rangierungsspiel der Europäischen Clubmeisterschaft in Paderborn muss sich der SRC Vaduz erwartungsgemäss dem favorisierten Widersacher aus Mulhouse geschlagen geben. Im Duell mit den stark besetzten Franzosen, die ohne Top-Spieler Mathieu Castagnet (Weltnummer 26) antraten, setzte es eine 0:4-Niederlage.

Auch ohne Castagnet wurde der Mulhouse SC seiner Favoritenrolle gerecht. Alan Clyne, der in der Weltrangliste nur einen Platz hinter seinem nicht eingesetzten Teamkollegen klassiert ist, machte mit Roger Baumann kurzen Prozess. In 20 Minuten setzte sich Clyne 11:2, 11:1, 11:5 durch. Gar nur 14 Minuten benötigte Nicolas Rohmer im Kräftemessen mit dem Vaduzer Peter Maier, der als Ersatzspieler und Betreuer nach Paderborn mitgereist ist (4:11, 2:11, 4:11). Patrick Maier verlor sein Duell mit dem früheren Grasshoppers-Akteur Olli Tuominen – und Michel Haug unterlag Baptiste Masotti nach Walkover.
Heute Freitag (13 Uhr) trifft der SRC Vaduz im Halbfinale der Spiele um die Plätze fünf bis acht auf den Edinburgh Sports Club (SCO).

  • Position 1: Roger Baumann – Alan Clyne 0:3 (2:11, 1:11, 5:11).
  • Position 2: Patrick Maier – Olli Tuominen 0:2 (2:11, 4:11).
  • Position 3: Michel Haug u. Baptiste Masotti wo.
  • Position 4: Peter Maier – Nicolas Rohmer 0:3 (4:11, 2:11, 4:11).

Heute: SRC Vaduz – Edinburgh SC 13.00

Erstes Ziel erreicht: SRCV bezwingt an der Club-EM Roslagen mit 3:1

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 14. September 2017)

Die Gruppenspiele an der Europäischen Clubmeisterschaft in Paderborn (GER) liefen für den SRC Vaduz planmässig. Mit dem Sieg gegen Roslagen (SWE)und der erwarteten Niederlage gegen den Gastgeber und Titelverteidiger belegten die Residenzler den zweiten Rang in der Gruppe A.

Der SRC Vaduz mit Roger Baumann, Patrick Maier, Peter Maier, Davide Bianchetti und Michel Haug (von links) bei der Eröffnungsfeier der Europäischen Clubmeisterschaften in Paderborn.?(Foto: ZVG) 

Noch vor dem NLA-Start im Oktober läuft derzeit für den SRC Vaduz schon ein absoluter Höhepunkt der Saison. In Paderborn messen sich die Residenzler an der Europäischen Clubmeisterschaft mit den kontinentalen Topvereinen. Der SRCV wurde dabei in die Gruppe A mit Paderborn und Roslagen (SWE) gelost. Und damit war im Vorfeld auch klar, dass der Gruppensieg ein aussichtsloses Unterfangen ist. Der Gastgeber ist mit Weltklassespielern gespickt und seines Zeichens auch Titelverteidiger. «Unser Ziel ist es, mit einem Sieg gegen Roslagen, das in unserer Reichweite liegt, den zweiten Gruppenrang zu sichern. Damit könnten wir anschliessend um die Plätze 1 bis 8 acht spielen», so Peter Maier, der in Paderborn als Betreuer und Ersatzspieler fungiert, vor dem Turnier. Und diesen Worten liessen die Liechtensteiner auch Taten folgen. Im ersten Gruppenspiel setzten sich die Vaduzer gegen den schwedischen Vertreter mit 3:1 durch. Spielertrainer Davide Bianchetti und Roger Baumann feierten auf den Positionen 1 und 2 jeweils klare 3:0-Siege gegen Romain Tenant bzw. Henrik Löfvenborg. Patrick Maier musste sich hingegen auf der Position 3 Victor Stenström mit 0:3 geschlagen geben. Damit lag es an Michel Haug, auf der Position 4 den Sack zuzumachen. Und der Routinier erkämpfte sich gegen Mattias Backman einen 3:1-Erfolg. Damit war das erste vom SRCV gesteckte Ziel erreicht. «Das war eine sehr gute Mannschaftsleistung, wobei Roger extrem stark gespielt hat», freute sich Bianchetti über den wichtigen Sieg.
Im zweiten Gruppenspiel gab es dann die erwartete 0:4-Niederlage gegen Paderborn, das von der Weltnummer 11 Simon Rösner angeführt wurde. Bianchetti, Baumann und Maier verloren gegen Rösner, Raphael Kandra und Tim Garner jeweils mit 0:3. Haug konnte sich beim 1:3 gegen Lennart Osthoff einen Satzgewinn gutschreiben lassen. Bianchetti: «Wir haben uns gut verkauft, hatten aber gegen diese super Mannschaft keine Chance.»

Das letzte Spiel im Pool A zwischen Paderborn und Roslagen wird erst heute um 13 Uhr ausgetragen. Angesichts der Übermacht des Gastgebers nur eine reine Formsache. Somit wird der SRC Vaduz die Gruppe A auf dem zweiten Platz beenden und nimmt an den Rangierungsspielen um die Ränge 1 bis 8 teil. Dort wartet heute um 18.45 Uhr mit Mulhouse, das die Gruppe B locker gewann, eine weitere «Mission Impossible». Der französische Topclub hat mit Mathieu Castagnet, Alan Clyne, Olli Tuominen und Baptiste Masotti vier Akteure, die in der Weltrangliste in den Top-100 rangieren in seinen Reihen und gilt in Sachen EM-Titel als einer der härtesten Herausforderer von Paderborn. «Auch hier werden wir wohl chancenlos sein», gibt sich Davide Bianchetti keiner Illusion hin.
Verlieren die Vaduzer das Spiel gegen Mulhouse, geht das Turnier für sie mit den Partien um die Ränge 5 bis 8 weiter. Es wäre also trotzdem noch eine Spitzenplatzierung wie in den Jahren 2014 in Nottingham (ENG) und 2015 in Krakau (POL), als jweils der sechste Schlussrang realisiert wurde, möglich. Die bisherige Bestplatzierung schafften die FL-Squasher 2004 mit Rang fünf. Sicher ist, dass es ein besseres Abschneiden gibt als im Vorjahr, als der SRC Vaduz in Pontefract (ENG) auf dem elften Schlussrang landete. «In den Spielen um die Ränge 5 bis 8 haben wir dann wieder Chancen, die wir auch nutzen wollen.»

SRC Vaduz misst sich heute mit der Welt-Nr. 5

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 13. September 2017

Heute startet in Paderborn die europäische Clubmeisterschaft der Squasher (ECC). Der SRC Vaduz trifft dabei heute um 11.45 Uhr in der Gruppe A auf den schwedischen Meister Roslagens. Abends um 18.15 Uhr findet die zweite Partie mit Liechtensteiner Beteiligung statt. Vaduz trifft dann auf das Heimteam Paderborn. Hier spielen die aus der Schweizer Meisterschaft bekannten Simon Röser und Raphael Kandra mit. Die Nummer eins der Deutschen ist aber Ali Farag. DerÄgypter ist die aktuelle Welt-Nummer 5 und damit für Vaduzer Verhältnisse unbesiegbar.

Liechtenstein wird durch den SRC Vaduz (Davide Bianchetti, Patrick Maier, Roger Baumann, Michel Haug und Ersatzspieler Peter Maier) vertreten sein. Die Liechtensteiner werden versuchen, sich so teuer wie möglich zu verkaufen, auch wenn das Niveau sehr hoch sein wird. In den anderen Teams sind Weltklassespieler dabei und auch viele frühere Profispieler.

Saisonstart: Bianchetti und Schoor wieder dabei

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 9. September 2017)

Am 5. Oktober startet die neue NLA-Saison. Beim SRC Vaduz gibts keine Änderungen im Kader. Für die Spiele auf den Positionen drei bis vier gibts viel Konkurrenz.

In weniger als einem Monat startet die neue Squash-NLA-Saison. Neu in der höchsten Spielklasse spielt Schaffhausen. Die anderen Konkurrenten kennen die Vaduzer bereits aus den Vorjahren. Spannend werden auch in diesem Jahr die Partien gegen Nachbar Grabs werden – Derbystimmung ist also wieder garantiert.

Lange war nicht klar, ob Spielertrainer Davide Bianchetti wiederum die Geschicke der ersten Mannschaft des SRC Vaduz leiten wird. Seine Weiterverpflichtung hat sich für den Verein etwas verteuert, da er nicht mehr an der Sportschule engagiert ist. Dennoch hat es geklappt. Der Italiener ist zurück und motiviert für die neue Saison. Ebenfalls wiederum dabei ist Deutschland-Legionär Jens Schoor, und auch sein Bruder Carsten Schoor wird beim Verband wieder angemeldet. Wie oft die beiden Profis schliesslich gebraucht und eingesetzt werden, wird im Verlauf der Saison entschieden. Jens Schoor spielt gerne in Vaduz.Dies hat er auch beiden Playoffspielen der letzten Saison in Uster wiederum klar zum Ausdruck gebracht. «Die Stimmung und Kollegialität in diesem Team ist grossartig. So etwas gibt es in dieser Art selten». Der SRC Vaduz hält sich zudem einen weiteren Legionär in der Hinterhand – einen italienischen Spieler. Mit ihm wurde aber noch nichts definitiv fixiert. Die Transferfrist läuft bis im Dezember und man würde, gemäss Peter Maier vom SRC Vaduz, handeln, sofern sich einer der gesetzten anderen Spieler verletzten würde

Hinter den Profis, die ihr Geld mit Squash spielen verdienen, warten die Lokalmatadoren, und so viele wie in dieser Saison waren es beim SRC Vaduz noch nie. Der letzte Saison verletzte Routinier Marcel Rothmund kommt zurück und will nochmals attackieren und spielen. Neben ihm sind auch Michel Haug, Roger Baumann und Patrick Maier wieder mit von der Partie. Und auch David Maier, der erst 16 Jahre alt ist, will mitmischen. Der Konkurrenzkampf, wer denn nun auf den hinteren beiden Positionen spielen kann, wird also gross sein. Gegen die schwächeren Gegner wird Vaduz aber wohl auch wieder mit drei lokalen Spielern antreten. Die erste Partie der neuen Saison bestreiten die Va- duzer übrigens zu Hause – am 5. Oktober um 19.30 Uhr gegen die Panthers aus der Innerschweiz.

 

Auf der grossen europäischen Bühne

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. September 2017)

Squash Auf den Squash Rackets Club Vaduz wartet ein absoluter Saisonhöhepunkt. Die Residenzler messen sich an der Europäischen Clubmeisterschaft in Paderborn (GER) mit den kontinentalen Topvereinen.

SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti und Co. messen sich mit den europäischen Spitzenclubs.?(Foto: Michael Zanghellini)

Vor dem Start der Nationalliga A im Oktober haben die Vaduzer die Möglichkeit, sich einem Formtest auf höchstem Niveau zu unterziehen. In Paderborn spielen vom 13. bis 16. September die besten Teams um die europäische Clubkrone. Dass der SRCV auf diesem Level mitspielen kann, hat er in den vergangenen Jahren mehrfach bewiesen. 2015 resultierte im polnischen Krakau, wie schon 2014 in Nottingham (ENG), der starke sechste Schlussrang. Damit verpassten die Liechtensteiner ihre bisherige Bestplatzierung aus dem Jahr 2004 nur um einen Rang. Im Vorjahr beendeten die Vaduzer das Turnier im englischen Pontefract auf dem elften Schlussrang.

«Wir haben uns gut vorbereitet und alle Spieler sind heiss auf die internationalen Kräftemessen», so Peter Maier, der in Paderborn als Betreuer und Ersatzspieler fungieren wird. Als Spieler sind in Paderborn Davide Bianchetti, Roger Baumann, Patrick Maier und Michel Haug mit an Bord. Dieses Quartett stand auch schon letztes Jahr in Pontefract auf dem Court.

Insgesamt sind an der Europäischen Clubmeisterschaft im Herrenbewerb 13 Teams aus 11 Nationen gemeldet. Gespielt wird in vier Vorrundengruppen, wobei die besten zwei Teams aus jedem Pool danach um die Plätze 1 bis 8 spielen, die restlichen Mannschaften machen die Ränge 9 bis 13 untereinander aus. Der SRC Vaduz wurde in die Gruppe A gelost und bekommt es dabei mit dem Gastgeber und Titelverteidiger Paderborn und dem schwedischen Team aus Roslagen zu tun. «Gegen Paderborn wird es für uns nicht viel zu holen geben. Dieser Konkurrent ist gespickt mit Weltklassespielern und für uns sicher eine Nummer zu gross», weiss Peter Maier. «Hingegen ist Roslagen sicher in unserer Reichweite. Unser Ziel ist, die Schweden zu schlagen und uns damit den zweiten Gruppenrang zu sichern. Dann könnten wir um die Plätze 1 bis 8 spielen, was für uns ein grosser Erfolg wäre.»

Die Residenzler reisen kommenden Dienstag nach Deutschland und können sich so noch vor Ort ein Bild von den Verhältnissen in Paderborn machen. Gespielt wird im Ahorn-Sportpark, wo das Herz des Paderborner Sports schlägt. 500 000 Nutzer za¨hlt der Ahorn-Sportpark ja¨hrlich. Auf dem 100 000 Quadratmeter grossen Areal finden Freizeitsportler und Spitzenathleten gleichermas­sen beste Voraussetzungen fu¨r ihre sportliche Beta¨tigung. Der Ahorn-Sportpark ist nicht nur Heimat des Paderborner Squash Clubs, der hier seine zehn Courts betreibt. Auch weitere 70 Vereine und Institutionen organisieren und veranstalten hier regelma¨ssig ihren Sportbetrieb.

 

SRCV Squash Rackets Club Vaduz – Liechtenstein