Finaler Showdown für Vaduz – Halbfinalderby gegen Grabs

(Quelle (Liechtensteiner Volksblatt, 31. März 2017)

In der Nationalliga A steigt heute und morgen in der Squash-Arena in Uster mit den Play-offs das grosse Finale. Dabei kämpfen der SRC Vaduz und Grabs im Nachbarduell um den Einzug ins Endspiel. Im zweiten Semifinale stehen sich Schlieren und Sihltal gegenüber.

SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti steht mit seinem Team vor einem spannenden Halbfinale gegen Grabs.?(Foto: MZ)

Das grosse Saisonziel hat der SRC Vaduz mit dem Erreichen der Play-offs der besten vier Teams aus der Qualifikationsrunde bereits realisiert. Die Residenzler erreichten in einem Herzschlagfinale den vierten Rang und bekommen es heute im Semifinale mit Grabs zu tun. Eine schwierige, aber sicher nicht unlösbare Aufgabe.

SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti erklärt vor dem Duell mit den Nachbarn, der die Qualifikationsrunde auf dem ersten Platz abgeschlossen hat: «Grabs hat ein starkes Team und ist meiner Meinung nach leicht zu favorisieren.» Die Rheintaler würden insbesondere auf den Positionen 3 und 4 – mit den früheren SRCV-Junioren Luca und Yannick Wilhelmi – die «klaren Favoritenrollen» einnehmen. Auf der anderen Seite dürften die Kräfteverhältnisse auf den ersten beiden Positionen eher für die Vaduzer sprechen. Bianchetti sagt: «So könnte am Ende ein Unentschieden resultieren und dann käme es wieder auf die einzelnen Sätze drauf an. Fakt ist: Es wird mit Sicherheit nicht einfach für uns.» Der Vaduzer Spielertrainer betont, die Vorfreude vor solch einer Play-off-Partie «mit Derbycharakter» sei natürlich «sehr gross». Zu fest unter Druck setzen dürfe sich sein Team aber nicht. Es sei klüger, das Spiel ruhig und fokussiert anzugehen, zumal eine grosse Belohnung in Aussicht stehe: «Wenn wir Grabs schlagen, dann wartet ein tolles Finale auf uns.»

Auf wen Vaduz im Finale treffen würde, wird ebenfalls heute Abend ausgespielt – allerdings schon zwei Stunden davor: Vitis Schlieren trifft um 18 Uhr auf Sihltal. Laut Bianchetti sind die Schlierner nicht nur Favorit auf den Sieg in diesem Halbfinale, sondern auch auf den Schweizer Meistertitel. Vitis kann am Finalwochenende erneut auf den spanischen Top-Legionär (und Ex-Vaduzer) Borja Golan zählen. Hinzu kommen mit John Williams ein weiterer ehemaliger Residenzler und mit Sebastian Weenink, Jonas Dähler und Manuel Wanner ebenfalls gute Spieler. «Vielleicht hat Sihltal im Halbfinale auf den Positionen 2 und 3 eine Chance – aber das ist schwierig, vorauszusagen», so Bianchetti. Auch wenn ein schwieriger Weg bevorsteht: Sollte der SRC Vaduz das heutige Halbfinale gegen Grabs gewinnen, hätte er die Möglichkeit, im grossen Finale vom Samstag (15 Uhr) seinen dritten NLA-Titel zu feiern. Die zwei bisher gewonnenen Meisterschaften der Vaduzer gehen in die Saisons 2003/04, mit John Williams, und 2011/12 zurück. Beim letzten Titel gewann der SRCV das Finale gegen Vitis Schlieren dank der mehr gewonnenen Sätze. Golan war damals noch ein Vaduzer.

Halbfinals

SRC Vaduz – Grabs Fr 20.00

Position 1:
Jens Schoor (GER) – Rudi Rohrmüller (GER).
Position 2
Davide Bianchetti (ITA) – Balazs Farkas (UNG).
Postition 3:
Roger Baumann – Luca Wilhelmi.
Position 4:
Patrick Maier/Michel Haug – Yannick Wilhelmi.

SRC Vaduz mit Unentschieden in den Play-offs

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 21. März 2017)

Zum Abschluss der Qualifikationsrunde in der Nationalliga A sichert sich der SRC Vaduz den Play-off-Platz. Im letzten Spiel sicherten sich die Vaduzer beim 2:2 gegen Bern den Zusatzpunkt und verdrängten damit Pilatus Kriens von Platz 4.

Roger Baumann musste sich auf Position 3 geschlagen geben.?(Foto: MZ)

Die Vaduzer Squasher bleiben in der Nationalliga A im Rennen um die Meisterkrone. Dank einem 2:2-Unentschieden und dem Zusatzpunkt gegen Bern beenden die Liechtensteiner die Qualifikationsrunde auf den vierten Platz und stehen damit im Play-off. Bereits im Vorfeld wusste das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti, dass im Kampf um den letzten Play-off-Platz ein Unentschieden reichen würde – und genau so kam es dann auch. Sowohl Legionär Jens Schoor wie auch Bianchetti liessen auf den Positionen 1 und 2 nichts anbrennen und setzten sich klar mit 3:0 durch.
Nach klaren Siegen zum Auftakt gab es für die Residenzler auf Position 3 und 4 zwei Niederlagen. Roger Baumann verlor sein Spiel gegen Jakob Känel mit 1:3, Patrick Maier unterlag Walter Streit mit 2:3. «Nach den Siegen zu Beginn war der Druck etwas weg, weshalb es Roger und Patrick etwas lockerer angehen konnten. Dazu kam, dass Patrick nach seiner Verletzung noch nicht ganz fit war», meinte Bianchetti nach der letzten Partie.

Dank der mehr gewonnenen Sätze sicherte sich der SRCV den Zusatzpunkt und blieb damit in der Tabelle mit 34 Punkten vor Mitstreiter Pilatus Kirens mit 33 Zählern. «Wir sind sehr glücklich, dass es nach einer schwierigen Spielzeit am Ende gereicht hat. Wir wussten, dass es knapp wird, umso grösser ist nun die Freude», so Bianchetti. In den Play-offs, die am 31. März und 1. April in Uster über die Bühne gehen, bekommt es der SRC Vaduz nun mit Grabs zu tun, die die Qualifikationsrunde auf dem ersten Platz abschlies­sen konnten. «Das Derby gegen Grabs wird sicher wieder sehr spannen», freut sich Bianchetti schon jetzt auf die Partie.
Neben Grabs und Vaduz schafften auch Vitis Schlieren und Sihltal den Sprung in die Play-offs. Sie bestreiten das zweite Spiel im Kampf um den Titel in der Nationalliga A.

Bern – SRC Vaduz  2:2

Position 1: Kevin Brechbühl (SUI 20) – Jens Schoor (GER) 0:3 (3:11, 6:11, 3:11).
Position 2: Ilja Stucki (SUI 21)– Davide Bianchetti (ITA) 0:3 (5:11, 5:11, 9:11).
Position 3: Jakob Känel (SUI 30) – Roger Baumann (SUI 15) 3:1 (13:15, 11:7, 11:6, 11:9).
Position 4: Walter Streit (SUI 88) – Patrick Maier (SUI 32) 3:2 (9:11, 9:11, 11:5, 11:6, 11:2).

SRC Vaduz hat alles in der eigenen Hand

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 20. März 2017)

In der Nationalliga A der Herren steigt heute die 18. und letzte Qualifikationsrunde. Dabei ist noch eine Entscheidung offen. Wer erobert neben Grabs, Vitis Schlieren und Sihltal den vierten und letzten Platz für das Play-off. Mittendrinn in diesem Showdown ist der SRC Vaduz, der derzeit auf Rang vier der Tabelle liegt und zwei Punkte Vorsprung auf Pilatus Kriens (5.) hat. Pilatus spielt zum Abschluss gegen die Panthers und ist klarer Favorit. Das heisst für Vaduz: Im heutigen Auswärtsspiel gegen Bern (7.) muss zumindest noch ein Punkt her, um das angestrebte Saisonziel, die Play-off-Teilnahme zu realisieren. Dies sollte angesichts der personellen Vorteile des SRCV doch machbar sein. Jens Schoor, Spielertrainer Davide Bianchetti, Roger Baumann und Patrick Maier haben also alles in der eigenen Hand, um mit einem Sieg, oder einem Unentschieden, weiter im Rennen um die Schweizer Meisterschaft zu bleiben. Die Entscheidung um den Titel wird dann am 31. März und 1. April im Rahmen der Play-offs in Uster fallen.(rob)

Squash: Nationalliga A, Qualifikation

Bern – SRC Vaduz  Mo 19.30

Position 1: Patrick Gässler (GER) – Jens Schoor (GER).

Position 2: Kevin Brechbühl (SUI 20) – Davide Bianchetti (ITA).

Position 3: Ilja Stucki (SUI 21) – Roger Baumann (SUI 15).

Position 4: Jakob Känel (SUI 30) – Patrick Maier (SUI 32).

Dem SRC Vaduz gelingt die Überraschung nicht

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 17. März 2017)

Der SRC Vaduz gewinnt das letzte Heimspiel der Saison erwartungsgemäss mit 1:3. Die Vaduzer spielten solide Matches, zu einer Überraschung sollte es aber auf keiner Position reichen. Vor allem das Spiel auf Position 1 war auf Topniveau. Jens Schoor traf auf den Ex-Vaduzer Borja Golan, der in der absoluten Weltspitze mitspielt. Schoor machte seine Sache gut und gewann einen Satz. Auch die anderen Sätze gestaltete er meist knapp, am Ende war Golan aber abgeklärt und gewann verdient. Nur Davide Bianchetti auf der zwei konnte seine Partie gewinnen- ein so zu erwartender Sieg, wie der Spielertrainer preisgab. Roger Baumann und Michel Haug hatten auf den hinteren Positionen einen schweren Stand. Beide spielten solide, zum Sieg gegen die topgesetzten Gäste aus Vitis Schlieren reichte es aber nicht.

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Die Chancen der Vaduzer auf einen Playoff-Platz sind aber nach wie vor sehr gut. Am Montag trifft man in Uster auf Bern – ein Spiel, das man laut Bianchetti gewinnen sollte. Ist dies der Fall, sind die Vaduzer praktisch sicher in den Playoffs. Bianchetti meinte, dass unter Umständen sogar ein Unentschieden mit Extrapunkt für die Vaduzer reichen würde.

SRC Vaduz – Vitis Schlieren 1:3

Position 1: Jens Schoor (De) – Borja Golan (Sp) 1:3 (9:11, 8:11, 11:5, 6:11).

Position 2: Davide Bianchetti (Ita) – Manuel Wanner (CH 6) 3:0 (11:5, 11:3, 11:4).

Position 3: Roger Baumann (CH 15) – John Williams (CH 9) 0:3 (5:11, 2:11, 7:11).

Position 4: Michel Haug (CH 35) – Jonas Dähler (CH 12) 0:3 (2:11, 2:11, 2:11).

Play-off-Kampf: SRC Vaduz mit guten Chancen

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 16. März 2017)

Die vorletzte Runde in der Nationalliga A verspricht, was den Kampf um die vier Play-off-Plätze angeht, einiges an Spannung. Vitis Schlieren ist zu Gast beim SRC Vaduz – Die Verfolger Sihltal und Pilatus Kriens kämpfen im direkten Duell um Punkte.

Spielertrainer Davide Bianchetti und sein Team sind gegen Vitis Schlieren in der Aussenseiterrolle.?(Foto: M. Zanghellini)

Theoretisch könnte der SRC Vaduz mit einem Sieg gegen Vitis Schlieren den Play-off-Platz in der Nationalliga A schon heute klarmachen. Geht es aber nach SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti, wird sich diese Entscheidung wohl auf den letzten Spieltag, kommenden Montag verschieben. «Es wird mehr als ein schwieriges Spiel gegen Vitis – ein Sieg ist eher unwahrscheinlich.» Denn die Zürcher, mit den beiden Ex-SRCV-Spielern Borja Golan (ESP) und John Williams, gehen auf Position 1, 3 und 4 als Favorit in die Partie. Lediglich Bianchetti auf Position 2 dürfte gegen Manuel Wanner eine Chance haben. «Ich möchte mein Spiel wenn möglich mit 3:0 gewinnen. Auf den anderen Positionen wird es schwierig, was zu holen», fügt er an. Verlieren die Vaduzer Squasher, würde die Entscheidung, wer am Ende in den Top 4 steht, erst in der letzten Runde fallen. Denn neben Vaduz haben auch noch Sihltal und Pilatus Kriens, die sich heute im direkten Duell gegenüberstehen, Chancen auf einen Play-off-Platz.

Je nach Ausgang der Partie gibt es etliche verschiedene Tabellenkonstellationen. Doch egal wer gewinnt oder ob es gar ein Unentschieden gibt, der Vorteil liegt stets auf der Seite der Liechtensteiner. «Wenn man einen Blick auf die Aufstellungen wirft, müsste Sihltal eigentlich gewinnen» analysiert Bianchetti. Das wäre der Idealfall für den SRC Vaduz, denn dann würde ihnen im letzten Meisterschaftsspiel gegen Bern, auch wenn Pilatus gewinnt, sogar ein Zähler reichen. «Zuerst zählen die Punkte, danach wer mehr Siege eingefahren hat», erläutert Bianchetti.

Das ist zwar nur eines von vielen Szenarien, die zum Abschluss der Meisterschaft möglich sind. Klar ist aber: Fahren die Vaduzer Squasher kommenden Montag gegen Bern einen Sieg ein, spielt es keine Rolle, was die Gegner machen. «Natürlich müssen wir dieses Spiel erst gewinnen, aber wenn alles normal läuft, sollte das kein Problem sein.»
Nachdem die Residenzler vergangenes Jahr die Play-offs noch hauchdünn verpassten, steht dem Ziel in dieser Saison also nicht mehr viel im Wege.

SRC Vaduz – Vitis Schlieren Do 19.30

Position 1: Jens Schoor (GER) – Borja Go- lan (ESP)

Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Ma- nuel Wanner (SUI 6)

Position 3: Roger Baumann (SUI 15) – John Williams (SUI 9)

Position 4: Michel Haug (SUI 35) – Jonas Dähler (SUI 12)

SRC Vaduz verliert gegen Uster mit 1:3

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 14. März 2017)

SRC Vaduz im TV-Spiel gegen Uster

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 11. März 2017)

Der SRC Vaduz bestreitet in der Nationalliga A am Montag um 19.30 Uhr in der Squash Arena Uster das TV-Spiel gegen Uster. Ein weiteres wichtiges Spiel im Kampf um die vier Play-off-Plätze. Die direkte Konkurrenz Grabs, Schlieren, Sihltal und Pilatus Kriens hat ihre Partien der 16. Runde bereits gespielt und alle konnten punkten. Daher wären weitere Punkte für den SRCV, der ohne den Toplegionär Jens Schoor antreten muss, sehr wichtig. Auf der Position 1 bekommt es Spielertrainer Davide Bianchetti mit dem Deutschen Raphael Kandra zu tun. Carsten Schoor, der für seinen Bruder Jens in den Court steigt, trifft auf die Schweizer Nummer 10 Robin Gadola. Roger Baumann und Michel Haug messen sich mit Florian Pössl bzw. Joel Siewerdt.

Uster – SRC Vaduz.  Mo 19.30

Position 1: Raphael Kandra (GER) – Davide Bianchetti (ITA).

Position 2: Robin Gadola (SUI 10) – Carsten Schoor (GER).

Position 3: Florian Pössl (GER) – Roger Baumann (SUI 15).

Position 4: Joel Siewerdt (SUI 26) – Michel Haug (SUI 35).

 

David Maier auf Rang sechs

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 6. März 2017)

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David Maier klassierte sich beim German Junior Open 2017 in Hamburg in der U17-Kategorie (64er-Tableau) erneut im Spitzenfeld. Nachdem er sich am Freitag nach einem Freilos und Siegen gegen die beiden Tschechen Matyas Dufek (3:0) und Adam Sinkule (3:0) für das Viertelfinale qualifizierte, traf er dort am Samstag auf den Iren Sam Buckley. Dabei musste sich der junge Liechtensteiner nach drei hart umkämpften Sätzen mit 8:11, 10:12, 7:11 geschlagen geben. Damit ging es für den SRCV-Akteur in den Klassierungsspielen um die Plätze fünf bis acht weiter. Mit einem Sieg gegen den Deutschen Simon Tietz (12:10, 7:11, 11:8, 11:9) und einer Niederlage gegen den Schweizer Nils Roesch (3:11, 9:11, 7:11) resultierte schlussendlich der sechste Gesamtrang. Gewonnen wurde die U17-Kategorie vom Grabser NLA-Spieler Yannick Wilhelmi, der sich im Finale gegen Sam Buckley mit 3:0 durchsetzte.

SRCV Squash Rackets Club Vaduz – Liechtenstein