SRCV schlägt Uster mit 3:1

 

Es war das Duell zwischen dem Tabellenvierten aus Uster und dem direkt dahinterstehenden SRC Vaduz, das gestern im SquashHaus in Vaduz über die Bühne ging. Bereits im Vorfeld sah sich das Team um Trainer Davide Bianchetti leicht in der Favoritenrolle – und dieser wurde man auch gerecht. Allerdings kam es vor Spielbeginn zu einigen Umstellungen. Sowohl bei Uster wie auch bei den Residenzlern fehlten die angekündigten Topspieler Jens Schor und Robin Gadola. Bedeutete: Bianchetti rückte auf Position 1 vor, David Maier spielte auf Position 2 und so weiter. Daneben rückte Michel Haug (Foto) neu ins Team.

Und Haug erledigte seine Aufgabe gegen Sandro Schmitter souverän und musste als Einziger keinen Satz abgeben. Deutlich mehr Mühe hatte da Roger Baumann auf Position 3 gegen Jürgen Martin. Doch der SRCV-Spieler zeigte Nerven und holte sich den wich­- tigen 3:2-Sieg. Zumindest einen Satz abgeben musste aber auch Bianchetti. Danach drehte der Italiener aber auf und bezwang Joel Siewerdt klar mit 3:1. Hart umkämpft war die Partie auf Position 2, wo Youngster David Maier auf den erfahrenen Florian Pössl traf. Der junge Vaduzer Squasher wehrte sich lange Zeit, musste sich im fünften Satz dann aber knapp mit 9:11 geschlagen geben und verlor damit die Partie. Spielertrainer Bianchetti sprach nach dem Spiel von einem «ganz wichtigen Sieg. Uster ist ein direkter Konkurrent im Kampf um die Play-off-Plätze – ich bin wirklich glücklich, dass wir die wichtigen drei Punkte einfahren konnten. Wir sind auf jedenfall auf Kurs.»

  • Position 1: Davide Bianchetti – Joel Siewerdt 3:1 (6:11, 11:8, 11:7, 13:11).
  • Position 2: David Maier – Florian Pössl 2:3 12:10, 8:11, 9:11, 11:9, 9:11).
  • Position 3: Roger Baumann – Martin Jürgen 3:2 (11:8, 4:11, 11:9, 10:12, 11:6).
  • Position 4: Michel Haug – Sandro Schmitter 3:0 (11:6, 11:6, 11:6).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 16. November 2018)

Duell um die heiss umkämpften Play-off-Plätze: SRC Vaduz emp­fängt Direkt­kon­kur­rent Uster

 

Für den SRC Vaduz steht heute ein wichtiges Spiel an. Mit Uster gastiert ein direkter Konkurrent um die vier Play-off-Plätze im Squash House Vaduz. Mit einem Sieg könnten die Residenzler an Uster vorbeiziehen.

Nach fünf Runden steht schon fest, dass der Kampf um die vier Play-off-Plätze in dieser Saison hart ist. Acht Teams hegen berechtigte Hoffnungen, beim finalen Showdown um die Schweizer Meisterkrone dabei zu sein. Lediglich Schlieren und die Grasshoppers können da nicht mithalten. Derzeit führt Grabs punktgleich mit den Panthers (je 14) die Tabelle an. Danach folgt Titelverteitiger Sihltal (10) sowie Uster und Vaduz mit je neun Zählern. Ebenfalls noch im Rennen sind Pilatus Kriens (6), Pythons und Bern (je 5). Damit ist klar, im weiteren Verlauf der Qualifikationsrunde zählt jeder Punkt und gegen die direkten Konkurrenten sogar doppelt.

Die Chance auf solche «big points» haben die Residenzler heute in der Partie gegen Uster. Angesichts dieser Ausgangslage bietet der SRCV auch das stärkste Quartett auf. Jens Schoor, Davide Bianchetti, David Maier und Roger Baumann sollen für den Dreier sorgen. Wobei der Einsatz von Baumann leider noch nicht gesichert ist. «Roger ist angeschlagen. Ob er spielen kann, wird sich erst heute zeigen», berichtet Bianchetti. «Wenn Roger spielen kann und seine Leistung abruft, gehen wir als Favorit in die Partie.» Die Begründung schiebt er gleich hinterher: «Für Jens Schoor und mich sollten die Aufgaben auf den Positionen 1 und 2 machbar sein. Dies gilt auch für Roger auf der Position 4.» Auf der Position 3 wird es hingegen für Youngster David Maier, der zwar momentan in sehr guter Form ist, gegen den Deutschen Florian Pössl schwer. Falls Baumann nicht auflaufen kann, würde Michel Haug nachrücken. «Michel würde gegen Miguel Mathis nicht als Favorit ins Spiel gehen. Somit wäre auf der Position 4 wieder alles offen», so Bianchetti, für den insgesamt wichtig ist, dass «wir mehr Punkte machen wie Uster». Also bei einem allfälligen Remis ist der Zusatzpunkt sicher.
Los geht es heute im Squash House Vaduz um 19.30 Uhr.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Robin Gadola (SUI 5).
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Joel Siewerdt (SUI 20).
  • Position 3: David Maier (SUI 24) – Florian Pössl (GER).
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 27) – Miguel Mathis (SUI 39)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 15. November 2018)

SRCV gewinnt beim ST Bern

Wichtiger Auswärtssieg für den SRC Vaduz in der NLA. Beim Squash Team Bern gab es einen 3:1-Erfolg. Besonders stark war der Auftritt von David Maier (Foto), der den höher eingeschätzten Jakob Känel in vier Sätzen besiegen konnte. Auch Jens Schoor an Position 1, gegen Tarek Shehata, als auch Davide Bianchetti an Position 2, gegen Ilja Stucki, konnten ihre Partien klar gewinnen. Für den kranken Patrick Maier sprang Peter Maier ein, verlor gegen Kevin Brechbühl. Das nächste Spiel für den SRCV steht in zwei Wochen an. Dann kommt Tabellennachbar Uster ins Squash House nach Vaduz.(jts)

  • Position 1: Tarek Shehata – Jens Schoor0:3 (2:11, 6:11, 6:11)
  • Position 2: Ilja Stucki – Davide Bianchetti1:3 (6:11, 7:11, 11:9, 5:11)
  • Position 3: Jakob Känel – David Maier1:3 (11:4, 2:11, 9:11, 5:11)
  • Position 4: Kevin Brechbühl – Patrick Maier3:0 (11:5, 11:6, 11:8)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 2. November 2018)

Vaduz ver­passt die Revanche gegen Sihltal

Knappe Niederlage für den SRC Vaduz in der NLA. Gegen Titelverteidger SC Sihltal gab es ein 2:2, die Spiele entschieden aber für die Zuger.

Damit verpasste Vaduz auch die Revanche für das Aus im letztjährigen Halbfinale gegen Sihltal. Immerhin gab es für die SRC-Herren einen Punkt.
Und den sicherten auf den Positionen 3 und 4 die David Maier und Patrick Maier. David gewann sein Einzel gegen Andreas Dietzsch mit 3:1. Eine kleine Überraschung, da Dietzsch in der Schweizer Rangliste 20 Plätze vor David Maier steht. Vor allem die 11:1-Demonstration im 4. Satz war Extraklasse.
Einen tollen Auftritt legte auch Patrick Maier hin. Er siegte in drei klaren Sätzen gegen Diego Staub.

Somit glichen die hinteren Positionen die Niederlagen der beiden Top-spieler aus. Denn sowohl Davide Bianchetti als auch Roger Baumann waren in ihren Matches chanchenlos. Bianchetti verlor gegen die Schweizer Nummer 1 und Nummer 17 der Welt, Nicolas Müller, ebenso 0:3, wie Baumann gegen die Schweizer Nummer 2, Dimitri Steinmann.
Dennoch war Bianchetti mit dem Endergebnis zufrieden, freute sich über den Zähler für sein Team. «Insgesamt ist es ein sehr gutes Resultat für uns. Man muss einfach sehen, dass Sihltal auf den Positionen 1 und 2 überragend stark besetzt ist. Wir können uns über den einen Punkt freuen.»

  • Position 1: Davide Bianchetti – Nicolas Müller 0:3 (3:11, 5:11, 7:11)
  • Position 2: Roger Baumann – Dimitri Steinmann 0:3 (3:11, 7:11, 8:11)
  • Position 3: David Maier – Andreas Dietzsch 3:1 (11:6, 11:5, 7:11, 11:1)
  • Position 4: Patrick Maier – Diego Staub 3:0 (11:8, 11:7, 11:4)

* Bonuspunkt für Sihltal

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 26. Oktober 2018)

Der Meister kommt

Auf den SRC Vaduz, der erneut auf Jens Schoor verzichten muss, wartet in der 4. NLA-Runde eine schwere Aufgabe. Der amtierende Meister Sihltal, angeführt von der Schweizer Nummer 1 Nicolas Müller, gastiert im Squash House Vaduz.

In der letzten Runde gelang dem SRC Vaduz der erste Sieg in der laufenden Meisterschaft – ein ganz wichtiger. Mit Pilatus Kriens konnte einer der direkten Konkurrenten um die vier Play-off-Plätze mit 3:1 in die Knie gezwungen werden. Dabei mussten die Residenzler in Kriens ohne Legionär Jens Schoor und Michel Haug antreten. Dementsprechend zeigte sich SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti nach dem doch überraschenden Sieg sehr zufrieden. «Das war ein wirklich schöner Erfolg für uns, mit dem wir so nicht rechnen konnten. Ich hoffe, der erste Dreier gibt uns Selbstvertrauen für die nächsten Partien.»

Und Selbstvertrauen können die Liechtensteiner heute gut gebrauchen. Mit Sihltal treffen sie auf den amtierenden Meister. In deren Reihen stehen mit Nicolas Müller und Dimitri Steinmann die Schweizer Nummern 1 und 2. Auch auf der Position 3 sind sie mit Andreas Dietzsch gut aufgestellt. Auf der Position 4 haben die Schweizer mit Diego Staub einen soliden, aber keinen übermächtigen Crack. Gegen dieses Quartett wird dasselbe SRCV-Team wie beim 3:1-Sieg gegen Piltus antreten. Das heisst, die Vaduzer müssen erneut auf Jens Schoor und Michel Haug verzichten. Für Davide Bianchetti und Roger Baumann wird es auf den ersten beiden Positionen wohl eine «mission impossible». Müller ist nicht nur der stärkste Schweizer Squasher, sondern zählt auch weltweit zu den besten seines Fachs. In der Weltrangliste wird er an Position 17 geführt. Baumann hat zwar letzte Woche mit dem 3:0 gegen den besser klassierten Christoph Zust bewiesen, dass er in Topform ist, aber Steinmann ist noch eine Nummer grösser. Auch Youngster David Maier wird es auf der Position 3 gegen Andreas Dietzsch nicht leicht haben. Sein Bruder Patrick Maier geht gegen Diego Staub hingegen als Favorit in die Partie.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Nicolas Müller (SUI 1)
  • Position 2: Roger Baumann (SUI 27) – Dimitri Steinmann (SUI 2)
  • Position 3: David Maier (SUI 32) – Andreas Dietzsch (SUI 13)
  • Position 4: Patrick Maier (SUI 40) – Diego Staub (SUI 53)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 25. Oktober 2018)

SRC Vaduz fährt den ersten Sai­son­sieg ein

 

Im dritten NLA-Meisterschaftsspiel hat es für den SRC Vaduz endlich geklappt mit dem ersten Vollerfolg. Auswärts gegen Pilatus Kriens gewann man mit 3:1.

Mit einem Punkt wäre Spielertrainer Davide Bianchetti im Vorfeld der Partie gegen Pilatus Kriens zufrieden gewesen, dass es am Ende dann gar deren drei waren, freute ihn umso mehr. Und wie ebenfalls angekündigt war es auf allen vier Positionen eine ziemlich knappe Angelegenheit – drei Mal behielten dabei die heimischen Squasher das glücklichere Ende für sich. Bianchetti auf Postion 1 fuhr gegen Roman Alinckx mit 3:1 den ersten SRCV-Sieg ein. Den zweiten Sieg liess dann Roger Baumann auf Position 2 folgen. Allerdings war es für ihn gegen den Schweizer Top-Ten-Spieler Christoph Zust ein harter Kampf. Einen Satz gewann er mit drei, zwei mit nur je zwei Punkten Vorsprung und siegte so am Ende mit 3:0.

Dann wurde es noch mal spannend, denn auf Position 3 verlor David Maier die Partie gegen Benjamin Fischer mit 1:3. Doch sein Bruder Patrick Maier auf Position 4, der anstelle des verletzten Michel Haug antrat, machte dann mit dem 3:1 gegen Livio Catenazzi den Sieg für die Vaduzer klar. «Das war ein wirklich guter Abend für uns, mit dem wir so nicht gerechnet hatten. Ich hoffe, die ersten drei Punkte geben uns nun etwas Selbstvertrauen für die nächsten Partien», so Bianchetti.

  • Position 1: Roman Allinckx (SUI 6) – Davide Bianchetti (ITA) 1:3 (14:12, 6:11, 10:12, 8:11).
  • Position 2: Christoph Zust (SUI 8) – Roger Baumann (SUI 27) 0:3 (9:11, 8:11, 9:11).
  • Position 3: Benjamin Fischer (SUI 9) – David Maier (SUI 32) 3:1 (11:6, 11:8, 6:11, 13:11).
  • Position 4: Livio Catenazzi (SUI 54) – Patrick Maier 1:3 (3:11, 6:11, 11:9, 6:11).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 19. Oktober 2018)

Nächste hohe Hürde für Vaduz: Aus­wärts gegen Pilatus Kriens

In der 3. NLA-Runde bekommt es der SRC Vaduz heute (19.30 Uhr) auswärts mit Pilatus Kriens zu tun. Eine schwere Aufgabe, zumal der SRCV auf Legionär Jens Schoor verzichten muss.

Schon die ersten beiden Runden haben gezeigt, dass die diesjährige NLA-Meisterschaft sehr ausgeglichen verläuft. Lediglich Grabs, dass sich im grossen Stil verstärkt hat, konnte bisher das Punktemaximum einfahren. Einer der beiden Siege verbuchten die Grabser in der letzten Woche gegen die Residenzler. Neben der Niederlage gegen Grabs konnten sich die Vaduzer zum Auftakt beim 2:2-Remis gegen Pythons Kriens den Zusatzpunkt sichern und nehmen derzeit mit zwei Zählern den achten Rang ein. Der heutige Gegner musste sich bisher im internen Krienser Duell den Panthers mit 0:4 geschlagen geben, gewann danach aber gegen die Grasshoppers klar mit 4:0.

Das heutige Duell verspricht viel Spannung. Beide Teams müssen auf ihre jeweilige Nummer 1 verzichten. Bei Kriens fehlt Reiko Peter, beim SRCV Legionär Jens Schoor. Damit nimmt bei Vaduz Spielertrainer Davide Bianchetti die Position 1 ein und trifft dort auf Roman Allinckx. «Roman ist ein junger, starker Spieler. Das wird nicht einfach für mich», weiss Bianchetti. Gleiches gilt für Roger Baumann auf der Position 2 gegen Christoph Zust und David Maier auf der Position 3 gegen Benjamin Fischer. «Roger und David sind gut drauf und können ihre beiden besser klassierten Gegner sicher fordern», so der Italiener. Auf der Position 4 geht Michel Haug gegen Livio Catenazzi als Favorit in die Partie. Bianchetti: «In Summe wäre ich mit einem Punktgewinn zufrieden.»

  • Position 1: Roman Allinckx (SUI 6) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 2: Christoph Zust (SUI 8) – Roger Baumann (SUI 27)
  • Position 3: Benjamin Fischer (SUI 9) – David Maier (SUI 32)
  • Position 4: Livio Catenazzi (SUI 54) – Michel Haug (SUI 34)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. Oktober 2018)

David Maier in Schweden auf Rang zehn

Liechtensteins Nachwuchsspieler David Maier war mit dem Abschneiden beim Nordic Junior Squash Open im schwedischen Malmö nicht restlos zufrieden. Für den SRCV-Akteur resultierte der zehnte Schlussrang.

David Maier nahm das Nachwuchsturnier in Schweden topmotiviert in Angriff und hatte sich einiges vorgenommen. Der junge Liechtensteiner hatte in dem stark besetzten 64er-Tableau der U19-Kategorie in der ersten Runde ein Freilos und traf danach auf Samuel Lavebrink. Maier liess dem Schweden keine Chance und feierte einen souveränen 3:0-Sieg (11:6, 11:7, 12:10). In der dritten Runde kam es zum Duell mit Scott Gillanders und der Ire war der erwartet unangenehme Gegner. Die hart umkämpfte Partie ging dann auch über die volle Distanz, wobei sich Gillanders im fünften Satz mit 11:9 durchsetzte und so den Viertelfinalvorstoss von Maier verhinderte. «Es war ein ausgeglichenes Spiel, in dem David auch etwas Pech hatte. Es fehlten nur zwei Punkte zum Sieg», so Peter Maier, der seinen Sohn in Malmö betreute. «Zudem gab es auch einige strittige Schiedsrichterentscheidungen.»
Damit war für David Maier der Zug nach vorn Richtung Viertelfinale, Halbfinale und Finale abgefahren und er spielte um die Plätze 9 bis 16 weiter. Dort konnte er die ersten beiden Partien gegen den Belgier Victor Romer und den Iren Michael Creaven jeweils mit 3:0 für sich entscheiden. Im letzten Duell ging es dann um den neunten Rang. Und hier war die Luft bei Maier etwas draussen, er unterlag dem Schweden Fritiof Jacobsson mit 0:3 (7:11, 10:12, 6:11) und belegte in der Endabrechnung den zehnten Schlussrang. «David hat kein schlechtes Turnier gespielt. In Summe haben wir uns aber schon etwas mehr ausgerechnet», bilanzierte Peter Maier.

Gewonnen wurde das Nordic Junior Squash Open vom Iren Sam Buckley, der sich im Finale gegen den Engländer Lewis Anderson mit 3:2 durchsetzte. Rang drei sicherte sich der in Malmö an Nummer 1 gesetzte Tscheche Ondrej Vorlícek.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt,  Oktober 2018)

Eine Nummer zu gross: SRCV unter­liegt Grabs

Ein Sieg für den SRC Vaduz blieb auch im zweiten NLA-Meisterschaftsspiel aus. Gegen das stark besetzte Team aus Grabs mussten sich die Residenzler am Ende deutlich mit 0:4 geschlagen geben.

Nach dem zufriedenstellenden Unentschieden mit Zusatzpunkt zum Auftakt gegen die Pythons aus Kriens wurden dem heimischem Squashteam um Spielertrainer Davide Bianchetti im gestrigen Derby gegen Grabs die Grenzen aufgezeigt – das auch deshalb, weil der Nachbar mit «einem der wohl stärksten Teams der Liga», wie Bianchetti sagte, an den Start ging. Auf Position 1 bekam es Jens Schoor nämlich mit keinem Geringeren als Joel Makin aus Walse, der aktuellen Weltnummer 33, zu tun. In Vaduz hatte man gehofft, dass Makin möglicherweise passen muss – dem war aber nicht so. Schoor hielt zwar gut dagegen, blieb am Ende mit 0:3 aber ohne Chance. Und relativ ähnlich lief es auch auf den Positionen 2 und 3 ab. Bianchetti unterlag Rudi Rohrmüller ebenso wie Roger Baumann gegen Aqueel Rehmann klar mit 0:3. «Wir haben beide nicht schlecht gespielt, aber die Gegner waren einfach zu stark», so Bianchetti.

Die grösste Chance auf einen Sieg hatte derweil Michel Haug auf Position 4 gegen Rasquale Ruzika. Doch trotz zwischenzeitlicher 2:1-Führung gab es am Ende auch für Haug keinen Sieg, weshalb die Partie mit dem klaren Resultat von 0:4 endete. «Wir wussten, dass wenn Makin spielt, dass wir der klare Aussenseiter sind und ein Punktgewinn ganz schwierig wird. Grabs ist der Topfavorit auf den Titel, deshalb ist diese Niederlage aber zu verkraften.»

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Joel Makin (WAL) 0:3 (9:11, 9:11, 2:11).
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Rudi Rohrmüller (GER) 0:3 (9:11, 7:11, 9:11).
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 27) – Aqueel Rehmann (AUT) 0:3 (4:11, 6:11, 4:11).
  • Position 4: Michel Haug (SUI 34) – Rasquale Ruzika (SUI 35) 2:3 (11:9, 10:12, 11:6, 10:12, 10:12).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 12. Oktober 2018)

SRCV Squash Rackets Club Vaduz – Liechtenstein