Panthers an die Leine nehmen und die ersten Punkte einfahren

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 27. Oktober 2016)

Nach zwei Runden steht der SRC Vaduz in der NLA noch ohne Punkte da. Im heutigen Heimspiel gegen die Panthers aus Kriens soll sich das ändern.

Davide Bianchetti und Co. sind gegen die Panthers in der Favoritenrolle.?(Foto: NV)

Der Auftakt in die neue Spielzeit ist den Residenzlern missglückt. Im Heimspiel gegen Grabs gab es eine bittere 0:4-Niederlage und zuletzt zog man auswärts gegen Sihltal mit 1:3 den Kürzeren. Das heisst im Klartext, der SRCV steht nach zwei Runden gemeinsam mit den bisher ebenfalls enttäuschenden Grasshoppers noch ohne Punkt am Tabellen-ende. Um nicht vorzeitig wichtigen Boden auf die angestrebten Play-off-Plätze (Top 4) zu verlieren, müssen nun Zähler her. Das weiss auch Spielertrainer Davide Bianchetti, der auch unmissversändlich die Marschroute für das heutige Spiel gegen die Panthers ausgibt. «Für uns zählt nur ein Sieg.» Da der deutsche Toplegionär Jens Schoor derzeit in Ägypten an einem PSA-Turnier spielt, rückt der Italiener auf Position 1 vor und bekommt es mit Cédric Kuchen zu tun. Bianchetti: «Diese Partie muss ich gewinnen.»

Für Jens Schoor wird, wie in der Vorwoche, wieder sein Bruder Carsten Schoor auf dem Court stehen und auf der Position 2 Amadeo Costa gegenüberstehen. Die Vorteile sind dabei klar aufseiten des SRC Vaduz. Dies gilt auch für die Positionen 3 und 4. Roger Baumann und Patrick Maier sind gegen Dennis Grüter respektive Nils Rösch zu favorisieren. «In Summe stellen wir das bessere Team und von daher wollen wir die ersten Saisonpunkte anschreiben», so der SRCV-Spielertrainer abschliessend.

Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Céd- ric Kuchen (SUI 8)
Position 2: Carsten Schoor (GER) – Ama- deo Costa (SUI 18)

Position 3: Roger Baumann (SUI 14) – Dennis Grüter (SUI 31)
Position 4: Patrick Maier (SUI 22) – Nils Rösch (SUI 38)

SRC Vaduz geht erneut leer aus

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 21. Oktober 2016)

Für die Vaduzer Squasher gab es auch im zweiten Meisterschaftsspiel in der Nationalliga A nichts zu feiern. Nach der 0:4-Auftaktniederlage gegen Grabs musste sich die Truppe um Spielertrainer Davide Bianchetti (Foto) auch gegen Sihltal mit 1:3 geschlagen geben. Während Bianchetti auf Position 1 gegen Nicolas Müller chancenlos blieb, holten Roger Baumann (Position 3) und Patrick Maier (P4) immerhin einen Satz. Den einzigen Vaduzer Sieg konnte Legionär Carsten Schoor feiern – er besiegte Enzo Corigliano mit 3:0. «Es war auf jeden Fall besser, als noch gegen Grabs, aber Sihltal war wirklich stark. Dazu kommt, dass Jens Schoor gefehlt hat», so Bianchetti. Es sei zwar noch früh in der Saison, aber langsam müsse man die ersten Punkte einfahren. «Wir müssen einfach noch eine Schippe drauflegen.»

Sihltal – SRC Vaduz 3:1

Position 1: Nicolas Müller (SUI 1) – Davide Bianchetti (ITA) 3:0 (11:7, 11:5, 11:3).
Position 2: Enzo Corigliano (FRA) – Carsten Schoor (GER) 0:3 (9:11, 9:11, 13:15).
Position 3: Andreas Dietzsch (SUI 13) – Roger Baumann (SUI 14) 3:1 (9:11, 11:5, 11:8, 11:5).
Position 4: Luca Zatti (SUI 25) – Patrick Maier (SUI 22) 3:1 (11:5, 6:11, 11:7, 11:5).

Vaduz bei Sihltal gefordert

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 20. Oktober 2016)

Nach der bitteren 0:4-Derbyniederlage gegen Grabs wartet auf den SRC Vaduz heute mit dem Auswärtsspiel gegen Sihltal der nächste Härtetest. Für SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti ist klar: «Wir müssen besser spielen als letzte Woche, nur dann ist etwas möglich.»

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Auf Roger Baumann und Co. wartet heute das schwere Auswärtsspiel gegen Sihltal.
Der Saisonauftakt ist dem SRC Vaduz mit der 0:4-Heimniederlage gegen Grabs gründlich misslungen. Um die ersten Punkte anzuschreiben, braucht es heute eine deutliche Leistungssteigerung. Dessen ist sich auch Spielertrainer Davide Bianchetti bewusst. «Wenn wir gegen Sihltal was holen wollen, müssen wir auf jeden Fall besser spielen als letzte Woche.» Aber auch mit einer besseren Performance wird es nicht einfach. Zumal die Residenzler auf ihren Topspieler Jens Schoor verzichten müssen. Für den deutschen Legionär steht heute erstmals sein Bruder Carsten Schoor für den SRCV auf dem Court. Durch diese Rochade muss Vaduz auf den Positionen umstellen. Das heisst, Bianchetti rückt auf die Eins vor und trifft auf Nicolas Müller, seines Zeichens die Schweizer Nummer 1 und Weltnummer 31. «Gegen Müller stehe ich auf verlorenem Posten. Ich werde mich aber so teuer wie möglich verkaufen und kann vielleicht einen Satz für mich entscheiden», gibt sich der Italiener keinen Träumereien hin.

Damit ist klar, die Punkte müssen auf den Position 2 bis 4 her. Carsten Schoor bekommt es mit Enzo Cori-gliano zu tun. Bianchetti: «Carsten hat das Zeug, den jungen aufstrebenden Franzosen zu schlagen.» Enge und schwere Duelle stehen auch Roger Baumann und Patrick Maier, die auf Andreas Dietzsch bzw. Luca Zatti treffen, bevor. «In diesen Partien wird wohl die Tagesform entscheiden, es wird aber für beide nicht einfach werden», weiss der SRCV-Spielertrainer um die Schwierigkeit, gegen Sihltal, das in Runde eins Schlieren 4:0 bezwang, zu punkten.

Sihltal – SRC Vaduz Do 19.30

Position 1: Nicolas Müller (SUI 1) – Davide Bianchetti (ITA)
Position 2: Enzo Corigliano (FRA) – Carsten Schoor (GER)
Position 3: Andreas Dietzsch (SUI 13) – Roger Baumann (SUI 14)
Position 4: Luca Zatti (SUI 25) – Patrick Maier (SUI 22)

David Maier spielt sich in Ungarn aufs Podest

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. Oktober 2016)

Der Vaduzer Nachwuchsspieler beendet das Hungarian Junior Open in Budapest auf Rang drei.

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David Maier (rechts) schaffte in Budapest den Sprung auf das Podest

David Maier absolvierte einen weiteren internationalen Kräftevergleich, den er erneut bestens bestand. Nach einem Freilos liess er in Ungarns Hauptstadt in der zweiten Runde der U17-Kategorie Levante Karlinger (HUN) beim 3:0 (11:4, 11:2, 11:6) keine Chance. Auch im Viertelfinale war der SRCV-Akteur seinem Schweizer Kontrahenten Campbell Wells überlegen, es resultierte erneut ein klarer 3:0-Erfolg (11:5, 11:8, 11:5). Im Halbfinale wartete mit Bendeguz Kamocsai ein weiterer Ungar. Dieses Duell verlor Maier nach gutem Spiel unglücklich mit 1:3 (3:11, 11:9, 5:11, 9:11). Nach der leisen Enttäuschung über den verpassten Finaleinzug stand gegen Tamás Devald (HUN) das Spiel um Platz drei an. Dieses konnte Maier mit 3:2 (12:10, 6:11, 11:8, 3:11, 11:9) für sich entscheiden und durfte sich mit Rang drei über einen Podestplatz freuen. Den Turniersieg holte sich Peter Devald (HUN), der im Endspiel Kamocsai 3:2 bezwang.
Den nächsten Einsatz hat David Maier in zwei Wochen in Belgien.

SRC Vaduz verliert das Nachbarschaftsderby

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 14. Oktober 2016)

Der SRC Vaduz ist mit einer bitteren Niederlage in die neue NLA-Saison gestartet. Das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti verliert das Nachbarschaftsduell mit Grabs mit 0:4.

Eine ausgeglichene Partie zwischen Vaduz und Grabs durfte erwartet werden, am Ende gestaltete sich das Resultat aber überaus deutlich. Einzig Jens Schoor auf Position 1 (gegen Aqeel Rehmann) kam einem Erfolgserlebnis nahe, musste sich am Ende aber dennoch mit 2:3 geschlagen geben. Spielertrainer Bianchetti verlor auf Position zwei gegen Rudi Rohrmüller mit 1:3-Sätzen. Auf Position 3 verlor Roger Baumann gegen Luca Wilhelmi, genauso wie sich Patrick Maier (Foto) auf Position 4 gegen Yannick Wilhelmi geschlagen geben musste. Damit starteten die Vaduzer Squa-sher mit einem herben Dämpfer in die Nationalliga A. Bianchetti hatte zuvor auf einen 3:1-Sieg oder dann ein 2:2 gehofft. Dass Grabs am Ende gleich mit 4:0 gewinnen würde, wurde nicht erwartet.
Das Ziel für die neue Saison ist beim SRC Vaduz klar. «Wir wollen die Play-offs erreichen. Falls wir nicht wie in der letzten Saison mit Verletzungspech zu kämpfen haben, ist das realistisch», sagte Spielertrainer Bianchetti im Vorfeld der Spielzeit (das «Volksblatt» berichtete). Die nächste Partie in der Nationalliga A wartet am 20. Oktober auf den SRC Vaduz. Dann treffen Bianchetti und Co. auswärts (19.30 Uhr) auf Sihltal.
Einen bemerkenswerten Start legte gestern Liga-Neuling Bern hin. Die Hauptstädter bezwangen die Grasshoppers auswärts gleich mit 4:0. Bern hatte auf diese Saison hin Fricktal in der NLA ersetzt, GC wurde im Startspiel mit 12:0 Games besiegt.

Vaduz – Grabs 0:4

Position 1: Jens Schoor – Aqeel Rehmann 2:3 (14:12, 9:11, 16:14, 10:12, 4:11).
Position 2: Davide Bianchetti – Rudi Rohrmüller 1:3 (4:11, 7:11, 11:7, 12:14).
Position 3: Roger Baumann – Luca Wilhelmi 0:3 (7:11, 10:12, 5:11).
Position 4: Patrick Maier – Yannick Wilhelmi 0:3 (4:11, 5:11, 9:11).

Saisonauftakt mit einem Derby

(Liechtensteiner Vaterland, 13. Oktober 2016)

Der SRC Vaduz startet heute, um 19.30 Uhr, zu Hause gegen Kontrahent Grabs in die neue NLA-Meisterschaft. Trainer Davide Bianchetti hat mehr Spieler zur Verfügung als noch in der Vorsaison.

Der SRC Vaduz hatte vergangene Saison grosses Pech, was Verletzungen angeht. Davide Bianchetti fehlte längere Zeit und auch Roger Baumann musste in den entscheidenden Spielen passen. Dies soll in dieser Saison nicht mehr passieren. «Wir haben gelernt und uns abgesichert. Wenn Jens Schoor an Turnieren ist und uns nicht helfen kann, können wir auf seinen Bruder Carsten zurückgreifen», erklärt Davide Bian- chetti. Doch auch hinter den beiden Legionären ist das Kader breiter geworden. Roger Baumann ist weiterhin die Nummer 3, dahinter folgt neu Patrick Maier und mit Michel Haug, Marcel Rothmund und David Maier hat Davide Bianchetti im Falle von Verletzungen mehr Möglichkeiten als noch in der Vorsaison.

Letzte Saison fehlte ein Punkt für die Playoffs. «Im Normallfall und ohne die Verletzungen hätten wir die Playoffs klar erreicht. Dieses Jahr wird es schwieriger sein, dieses Ziel zu erreichen. Die anderen Teams sind stärker geworden», so Bianchetti. Das gilt auch für den heutigen Gegner Grabs. Das Derby ist völlig offen- ein Favorit kann nicht ausgemacht werden. Auf Position 1 wird Jens Schoor den Österreicher Aqeel Rehmann bezwingen. «Das ist für mich die klarste Angelegenheit. Ich hoffe auf ein 3:0», so Trainer Bianchetti. Er trifft auf Position zwei auf den Deutschen Rudi Rohrmüller und wird mit diesem sicherlich zu kämpfen haben. «Ich bin in Form und fühle mich gut, aber es wird schwierig gegen Rohrmüller. Die Ausgangslage ist 50:50», erklärt Bianchetti.

Auf Position drei fordert Luca Wilhelmi (CH 10) Roger Baumann (CH 12) heraus. Der frühere Vaduzer Spieler Wilhelmi hat im Ranking zünftig aufgeholt und liegt nun vor Baumann, doch gewonnen hat er gegen die routinierte Nummer 3 der Vaduzer noch nie. Baumann kann im entscheidenden Moment, gerade auch im Derby, Kräfte mobilisieren, die entscheidend sein können. Auf Position vier kämpft Patrick Maier (CH 20) gegen Luca Wilhelmi (CH 24). «Ich hoffe hier auf Patrick. Er ist eine sehr starke Position vier», erklärt Bianchetti. Die Grabser ihrerseits haben die Saisonziele im Übrigen erhöht. Sie wollen in die Playoffs. In Topbesetzung können sie neu auf Position drei auf David Heath (früherer Vaduzer Trainer) zählen. Er gilt ab dieser Saison als Schweizer.

Das Kader der Ersten Mannschaft mit Roger Baumann, Davide Bianchetti, Michel Haug, David Maier, Marcel Rothmund und Patrick Maier (v. l.) wird von den Legionären Jens und Carsten Schoor (beide fehlen auf dem Bild) verstärkt.

Maier spielt nun in Budapest

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 11. Oktober 2016)

Der Vaduzer David Maier kämpfte vergangenes Wochenende am Super Series-Turnier von Malmö. Nach seinem starken Auftakt war die Luft schliesslich bei den letzten drei Kämpfen draussen. Auf drei Siege, die teils hart auf drei Siege, die teils hart umkämpft waren, folgten am Samstag drei Niederlagen. Er beendete damit das sehr stark besetzte Turnier auf dem achten Rang. Im Viertelfinale setzte es gegen den Iren Scott Gillanders eine 0:3-Niederlage (6:11, 4:11, 4:11). Gillanders zog schliesslich ins Finale ein und bezwang auf dem Weg dorthin die Nummer 1 des Turniers, Andrej Vorlicek. Der Turniersieg blieb dem Iren aber verwehrt. Viktor Byrtus siegte im Finale klar mit 3:0.

David Maier klassierte sich schliesslich auf dem achten Rang – bei 64 Teilnehmern. Mit dem Gezeigten kann man sicher zufrieden sein. Kommendes Wochenende steht der Liechtensteiner bereits wieder an einem Junior-Open im Einsatz. Das «Squash Skills Hungarian Junior Open 2016» ist zwar nicht derart stark besetzt wie das Turnier von Malmö- dennoch sind wieder einige Topcracks der U17 Europas am Start.

David Maier auf Rang acht

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 10. Oktober 2016)

David Maier duellierte sich an den Nordic Junior Squash Open 2016 im schwedischen Malmö mit der vollzählig erschienenen europäischen Konkurrenz. Nach drei Auftaktsiegen resultierte für den SRCV-Crack schlussendlich Rang acht.

Talentprobe: David Maier vom SRC Vaduz hat erneut bewiesen, dass er mit der europäischen Spitze sehr gut mithalten kann.?(Foto: ZVG)

In der U17-Kategorie (64er-Tableau) war alles was Rang und Namen hatte am Start. David Maier konnte sich in diesem erstklassigen Feld gut behaupten. Der Akteur des SRC Vaduz verliess am ersten Wettkampftag in den ers-ten drei Runden den Court jeweils als Sieger. Er bezwang dabei den Schotten Andrew Hill mit 3:1, den Tschechen Benjamin Bergel mit 3:2, den Iren Todd Gowdy mit 3:1 und zog damit ins Viertelfinale ein. Dort stand er dem starken Iren Scott Gillanders gegenüber und musste sich mit 0:3 (6:11, 4:11, 4:11) geschlagen geben. Welche Klasse Gillanders hat, bewies er auch im Halbfinale, wo er die Nummer 1 des Turniers, den Tschechen Andrej Vorlicek, glatt mit 3:0 aus dem Bewerb warf. Im Finale musste sich der Ire dann Vorliceks Landsmann Viktor Byrtus mit 0:3 beugen.

Für Maier ging es nach der Niederlage gegen Gillanders mit den Partien um die Plätze fünf bis acht weiter. Dort unterlag der Liechtensteiner zuerst dem Franzosen Edwin Clain mit 1:3 (3:11, 9:11, 11:8, 6:11) und danach dem Ungarn Peter Devald ebenfalls mit 1:3 1:3 (11:9, 5:11, 4:11, 6:11). Wobei beide Spiele sehr hart umkämpft waren. Somit resultierte für David Maier in der Endabrechnung der achte Schlussrang unter 64 Teilnehmern.

Obwohl das Nordic Junior Squash Open in Malmö für den jungen FL-Squasher mit drei Niederlagen endete, kann er mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein. Vor allem in den ersten drei Partien überzeugte er gegen die starke europäische Konkurrenz mit viel Kampfgeist und Tempo.(rob)

Vaduz mit hauchdünner Niederlage

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. September 2016)

Der SRCV verlor an der Europäischen Clubmeisterschaft in Pontefract (ENG) die Partie um die Plätze 9 bis 12 gegen Fuengirola (SPA) aufgrund der weniger erzielten Punkte.

Patrick Maier gewann seine Partie auf der Position 3 klar mit 3:0.?(Foto: Zanghellini)

Dass der SRC Vaduz die jeweils starken sechsten Plätze an den vorangegangenen Europäischen Clubmeisterschaften in Nottingham (ENG) und Krakau (POL) nicht mehr erreichen kann, stand schon nach den Gruppenspielen fest. Der SRCV verlor im Pool B gegen die starken Teams aus Dordrecht (NED) 1:3 und Roehampton (ENG) 0:4. Damit wurden die Residenzler als Gruppendritter in die Klassierungsspiele um die Ränge 9 bis 14 verbannt. Dort starteten Davide Bianchetti und Co. am Donnerstag mit einem souveränen 4:0-Sieg gegen den Club Top Challenge SE aus Ungarn.

Gestern stand die Partie gegen den spanischen Vertreter aus Fuengirola auf dem Programm. Und diese verlief dramatisch. Spielertrainer Bianchetti und Youngster Patrick Maier setzten sich gegen Alberto Perez bzw. Francisco Molina jeweils mit 3:0 durch. Da aber Roger Baumann und Michel Haug mit demselben Resultat ihren Kontrahenten unterlagen, endete das Spiel mit 2:2. Auch bei den Satzgewinnen herrschte Einstand (6:6). So mussten die erzielten Einzelpunkte über den Sieg entscheiden und hier hatten die Spanier mit 99:92 knapp die Nase vorn.
Heute bestreitet Vaduz gegen den irischen Vertreter Fitzwilliam das letzte Spiel. Dabei geht es um die Plätze elf und zwölf. «Wir wollen nochmals alles aus uns herausholen und zum Abschluss einen Sieg einfahren», so Patrick Maier.(rob)

Europäische Clubmeisterschaft in Pontefract

Gestern spielten (Plätze 9 bis 12)

SRC Vaduz – Squash Fuengirola 2:2
Position 1: Davide Bianchetti – Alberto Perez 3:0 (11:7, 11:2, 11:4)
Position 2: Roger Baumann – Neil Macarron 0:3 (7:11, 5:11, 5:11)
Position 3: Patrick Maier – Francisco Molina 3:0 (11:8, 11:8, 11:4)
Position 4: Michel Haug – Enrique Garcia 0:3 (6:11, 1:11, 2:11)
Bemerkung: Fuengirola gewinnt die Partie bei Spiel- (2:2) und Satzgleichstand (6:6) aufgrund der mehr erzielten Punkte (99:92).

Erster Sieg für den SRC Vaduz in England

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 16. September 2016)

Der SRC Vaduz bestritt an der Europäischen Clubmeisterschaft in Pontefract (GBR) nach zwei Niederlagen zum Auftakt sein erstes Rangierungsspiel. Gegen das ungarische Team Top Challenge SE gewannen die Residenzler souverän mit 4:0.

Dass die Vaduzer Squasher an der europäischen Clubmeisterschaft nicht an ihre Leistungen aus den Vorjahren anknüpfen werden – zweimal belegte man den sechsten Schlussrang – stand bereits nach den ersten beiden Gruppenspielen fest. Das Team aus dem Fürstentum verlor in der Gruppe B sowohl gegen die Holländer Labee Group/Sport-City Dordrecht wie auch gegen das englische Team Roehampton. Damit stand fest, dass die Residenzler im weiteren Turnierverlauf lediglich noch um die Ränge 9 bis 14 mitmischen können. «Das waren zwei harte Gegner. Wir haben uns aber teuer verkauft», so Spieler Davide Bianchetti.

Im ersten Rangierungsspiel traf der SRCV dann auf das ungarische Team Top Challenge SE, das in der Gruppe C den letzten Platz belegte. Und anders als in den Auftaktpartien gab es einen deutlichen 4:0-Erfolg für die Vaduzer Squasher. Bianchetti, Baumann und Haug konnten ihre Partien jeweils mit 3:1 gewinnen. Patrick Maier auf Position 3 rang seinen Gegner im verkürzten Spiel in drei Sätzen mit 2:1 nieder. Damit kämpft der SRC Vaduz morgen um die Plätze 9 bis 12. Um 14 Uhr bekommen es Bianchetti und Co. mit dem spanischen Team Squash Fuengirola zu tun. «Wir sind glücklich, dass wir gewinnen konnten. Die Partie gegen die Spanier wird sicher noch mal schwieriger», so Bianchetti.

Europäische Clubmeisterschaft in Pontefract

Gestern spielten (Plätze 9-14)

SRC Vaduz – Top Challenge SE (UNG)4:0
Position 1: Davide Bianchetti – David Boros 3:1 (9:11, 11:3, 11:1, 11:2).
Position 2: Roger Baumann – Nandor Pappa 3:1 (11:8, 6:11, 11:6, 11:1).
Position 3: Patrick Maier – Jozsef Szendrei 2:1 (11:6, 10:12, 11:7)
Position 4: Michel Haug– Balazs Welesz 3:1 (11:7, 11:6, 4:11, 11:5).

Bereits gespielt (Gruppe B)

Dordrecht (NED) – SRC Vaduz 3:1
Roehampton (GBR) – SRC Vaduz 4:0

Nächstes Spiel (Plätze 9-12)

SRC Vaduz – Squash Fuengirola Fr 14.00

SRCV Squash Rackets Club Vaduz – Liechtenstein