SRCV-Damen unterliegen Carnivals 0:3

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 1. März 2014)

Das letzte Heimspiel im Grunddurchgang der diesjährigen NLA-Saison brachte dem SRC Vaduz keine weiteren Punkte. Die Residenzlerinnen mussten sich den favorisierten Carnivals aus Liestal klar mit 0:3 geschlagen geben.

Für Julia Schmalz und Co. gabs im letzten Heimspiel keine Punkte.?(Foto: MZ)

Für das letzte Heimspiel plante der SRCV den Einsatz von Monica Menegozzi, doch dieser kam nicht zustande. Die Italienerin hätte im Hinblick auf ein mögliches Engagement für die nächste Saison getestet werden sollen. Eine Verletzung von Menegozzi machte Vaduz aber einen Strich durch die Rechnung. So spielte auf der Position 1 Julia Schmalz, die es mit der Schweizer Nummer 2 Sara Guebey zu tun bekam. Nach einem umkämpften ersten Satz, den Schmalz knapp mit 10:12 verlor, gingen die Sätze zwei und drei mit 11:6 bzw. 11:7 an Guebey, die sich damit 3:0 durchsetzte. Die Vaduzer Nummer 1 kann angesichts der näheren Zukunft die Niederlage aber sicher gut verkraften, blickt sie doch einem, wenn nicht dem schönsten Moment eines Menschen entgegen. Julia Schmalz ist in der 16. Woche schwanger, ist in freudiger Erwartung ihres ersten Kindes.
Ein starkes Spiel lieferte Nicole Eisler auf der Position 2 ab. Sie musste sich der klar besser klassierten Celine Walser (Nummer 4 der Schweiz) zwar 0:3 beugen, machte aber beim 6:11, 8:11, 7:11 mehr Punkte, als man sich im Vorfeld ausrechnen durfte.
Auf der Position 3 unterlag Nicole Betchem, die mit Rückenproblemen antrat, Bea Walser ebenfalls mit 0:3 (1:11, 4:11, 2:11). «Wenn man nicht ganz fit ist, hat man in der NLA keine Chance», so Betchem.
Die SRCV-Damen zieren nach der Niederlage das Tabellenende der NLA. Der Abstieg ist aber kein Thema, da die höchste Spielklasse eine Aufstockung auf acht Teams (derzeit sieben) erfahren soll

SRC Vaduz – Carnivals 0:3

Position 1: Julia Schmalz – Sara Guebey 0:3 (10:12, 6:11, 7:11)
Position 2: Nicole Eisler – Celine Walser 0:3 (6:11, 8:11, 7:11)
Position 3: Nicole Betchem – Bea Walser 0:3 (1:11, 4:11, 2:11)