An den French Open Erfahrungen gesammelt

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 25. Februar 2014)

Bei den French Open der Junioren in Lille konnten die vier Athleten des SRC Vaduz gute Resultate erzielen. Das ist umso erfreulicher, weil die French Open eines von ingesamt acht Super-Series-Turnieren in Europa sind. Es ist deshalb klar, dass an solchen Events nur die besten Nachwuchs- Squasher des Kontinents teilnehmen. Das Niveau ist entsprechend hoch und wer hier an der Spitze mithalten kann, hat für die Zukunft gute Perspektiven. Deshalb war man auf das Abschneiden der vier Liechtensteiner Talente natürlich gespannt.

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Bei der U13 startete David Maier. Er war an Nummer 1 gesetzt und zählte somit zu den Topfavoriten. Allerdings erwischte er einen seiner schlechteren Tage und verlor bereits das Startspiel. Danach musste er um die Ränge 9 bis 16 spielen, wo er alle seine Partien gewann und am Ende Neunter wurde. Ärgerlich ist die Tatsache, dass er gegen den Turniersieger kürzlich an den Swiss Open mit 3:1 gewann.

Ähnlich erging es den beiden Brüdern Luca (U17) und Yannick Wilhelmi (U15). Zwar gewannen sie zum Auftakt, danach resultierte aber eine Niederlage, worauf sie nur noch um die Plätze sieben und acht kämpfen konnten. Während Luca Wilhelmi dieses Spiel gewann, verlor Yannick Wilhelmi und wurde Achter. 

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Patrick Maier war bei der U19 am Start und hatte etwas Pech mit der Auslosung. Er traf gleich auf einen Topspieler, am Ende schaute für ihn der 18. Rang heraus. «Wie die anderen wurde auch er etwas unter Wert geschlagen », so Coach Peter Maier. «Wir haben gesehen, dass es nicht viel braucht, um ganz vorne dabei zu sein.» Nach diesem Turnier gilt es für das Quartett, sich gut zu erholen, denn bereits an diesem Freitag steht der nächste Anlass auf dem Programm. Bei den Austrian Open in Wien (zählt zur Grand-Prix-Serie) will der Squash-Nachwuchs wieder zeigen, aus welchem Holz er geschnitzt ist.