Pan­thers an die Leine nehmen: Vaduz braucht drin­gend Punkte

Der SRC Vaduz liegt in der NLA nicht im Soll. Nach vier Partien rangieren die Residenzler mit drei Punkten auf Platz sechs, ausserhalb der Play-off-Plätze. Gegen Schlusslicht Panthers Kriens müssen auch ohne Legionäre nun Punkte her.

Die Vaduzer NLA-Squasher sind noch nicht richtig auf Touren gekommen. Einem Sieg (gegen Pilatus Kriens) stehen drei Niederlagen gegen Uster, Bern und Grasshoppers gegenüber. Die bisher erreichten drei Punkte ergeben in der Tabelle Rang sechs. Vier Punkte fehlen auf die Play-off-Plätze (Top 4), das erklärte Saisonziel. Um nicht weiter unter Druck zu geraten, müssen nun Punkte her. Am besten heute im Heimspiel gegen die Panthers aus Kriens, die ihre bisherigen vier Partien alle verloren.

Die Aufgabe wird aber sicher nicht einfach. Der SRCV tritt erneut ohne Legionäre an und nimmt man die Platzierungen im Schweizer Ranking her, ist die Ausgangslage offen. Lediglich David Maier ist auf der Position 1 gegen Lukas Burkhart in der Favoritenrolle. Auf den Positionen 2 bis 4 ist hingegen alles möglich. Die SRCV-Cracks Roger Baumann, Patrick Maier und Michel Haug stehen Remo Handl, Christoph Zust und Yannick Lindemann gegenüber. In diesen drei Partien wird wohl die Tagesform entscheiden. Bleibt zu hoffen, dass dieses Trio einen guten Tag erwischt und dem Team wichtigen Punktezuwachs beschert. Bei einer weiteren Niederlage würde sich der Abstand zu den angestrebten Play-off-Plätzen vergrössern und im weiteren Verlauf der Meisterschaft den Druck erheblich erhöhen. Los geht es heute im Squash House Vaduz um 19.30 Uhr.

Dass der SRC Vaduz heute auf David Maier zurückgreifen kann, stand erst gestern fest. Der junge Liechtensteiner war beim mit 3000 Dollar dotierten Turnier der PSA Challenger Tour im französischen Angers, in der Nähe von Paris, im Einsatz. Nachdem er sich am Dienstag in der ersten Runde gegen den Spanier Pablo Dolz mit 3:1 durchsetzen konnte, kam gestern für Maier das Aus. Im Viertelfinale musste er sich dem Inder Sandeep Ramachandran nach einem harten Kampf über fünf Sätze mit 2:3 (11:9, 7:11, 11:9, 5:11, 9:11) geschlagen geben. Schon im Vorfeld war klar, dass dies eine ganz schwere Aufgabe wird. Ramachandran warf in der ersten Runde immerhin den an Nummer 3 gesetzten Franzosen Edwin Clain klar mit 3:0 aus dem Turnier.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. November 2021)