Play-off-Zug ist für SRC Vaduz abgefahren

Auch nach der 0:4-Niederlage gegen Tabellenführer Grabs besteht für die Vaduzer NLA-Squasher rein rechnerisch noch die Möglichkeit, ein Play-off-Ticket zu lösen, realistisch gesehen ist der «Schalter» aber bereits geschlossen.

Die wegen der Coronapandemie schwierige Saison für den SRC Vaduz in der höchsten Schweizer Spielklasse nähert sich dem Ende. Nach der 0:4-Niederlage am Donnerstag gegen Leader Grabs und insgesamt neun Partien stehen die Residenzler mit acht Punkten auf dem fünften Tabellenrang. Damit liegt man bereits acht Zähler hinter den Play-off-Plätzen, dem angestrebten Saisonziel.
Rechnerisch kann sich der SRCV noch für den finalen Event mit den Halbfinals und dem Finale qualifizieren, dazu braucht es aber schon mehr als ein Wunder. Abfangen können die Liechtensteiner bei drei noch ausstehenden Partien (maximal neun Punkte) nur noch Uster (3.) und Sihltal (4.), die beide mit jeweils einem Spiel weniger 16 Zähler auf ihrem Konto haben. Heisst, falls Vaduz alle Spiele gewinnt, was angesichts der Gegner – Uster, Pilatus Kriens (2.) und Sihltal – mehr als unwahrscheinlich ist, müsste die Konkurrenz zudem gewaltig patzen. Da aber sowohl Uster als auch Sihltal noch gegen das abgeschlagene Schlusslicht Panthers Kriens spielen, gehört das Play-off-Thema zu den Akten.
Den diesjährigen Meistertitel werden also Grabs, Pilatus Kriens, Uster und Sihltal in den Play-offs unter sich ausmachen. Nimmt man den bisherigen Saisonverlauf heran, ist der derzeitige Leader Grabs Favorit, könnte also den Meisterschafts-Hattrick schaffen.

Die Play-offs werden übrigens erst im September gespielt. Und hier wäre es für den SRC Vaduz, dem NLA-Meister von 2004 und 2012, ohnehin zu einer Terminkollision gekommen. Im September nehmen die Residenzler an der Klub-EM teil.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. Mai 2021)