SRCV gegen Bern ohne Bian­chetti: Wei­tere Unter­su­chungen in Mailand

 

Vaduz muss in der 2. NLA-Runde heute in Bern ersatzgeschwächt antreten. Einer der Ausfälle betrifft Davide Bianchetti, der sich nach seinen Herzproblemen im Auftaktspiel gegen die Panthers in der kommenden Woche in Mailand weiteren Untersuchungen unterzieht.

Kurze Rückblende: Der 3:1-Auftaktsieg des SRC Vaduz letzte Woche gegen die Panthers aus Kriens hatte einen bitteren Beigeschmack. Spielertrainer Davide Bianchetti musste seine Partie auf der Position 1 gegen Christoph Zust beim Stand von 11:5, 9:5 abbrechen. «Er klagte über Schwindelgefühle und Schmerzen im Herzbereich», berichtete SRCV-Vizepräsident Peter Maier. Der Italiener wurde sofort zu einer ersten Abklärung von der Rettung ins Landesspital nach Vaduz gebracht. Danach ging es für weitere Untersuchung ins Kantonsspital Chur. Diese verliefen für ihn positiv und er konnte das Spital am nächsten Tag wieder verlassen. «Das war keine einfache Nacht für mich», so Bianchetti, dem es laut eigener Aussage «wieder besser geht».

Um den Grund der aufgetretenen Beschwerden endgültig abzuklären, wird sich Bianchetti nächste Woche in Mailand drei Tage lang weiteren Tests unterziehen. «Dann werden wir sehen, woran es tatsächlich lag.» Damit ist natürlich klar, dass der Italiener dem SRC Vaduz heute im Meisterschaftsspiel nicht zur Verfügung stehen wird. Neben Bianchetti fallen auch Roger Baumann, Michel Haug und Marcel Rothmund aus. Dafür kann der SRCV auf Position 1 auf Jens Schoor zählen. Neben dem Deutschen Legionär stehen noch David, Patrick und Peter Maier auf den Courts. «Mit dieser Aufstellung wird es gegen die starken Berner nicht leicht sein, zu punkten», weiss Bianchetti. «Jens hat auf der Position 1 Vorteile gegenüber Tarek Shehata, hingegen hat Peter Maier auf der Position 4 gegen Jan Rink wohl keine Chance.» Spannend und sicher hart umkämpft werden die Partien auf den Positionen 2 und 3 sein. David Maier bekommt es mit Ilja Stucki zu tun, Patrick Maier trifft auf Kevin Brechbühl. Bianchetti: «Mit einem Remis könnten wir gut leben.»

  • Position 1: Tarek Shehata (Egy) – Jens Schoor (GER)
  • Position 2: Ilja Stucki (SUI 14) – David Maier (SUI 16)
  • Position 3: Kevin Brechbühl (SUI 27) – Patrick Maier (SUI 29)
  • Position 4: Jan Rink (SUI 43) – Peter Maier (SUI 190)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 10. Oktober 2019)