SRCV-Herren vor Pflichtaufgabe

Für die NLA-Herren des SRC Vaduz beginnt die heisse Phase der Saison. Noch drei Spiele sind zu absolvieren. Und gegen Schlusslicht Vitis Schlieren muss ein Heimsieg her.

Klar, dass für Davide Bianchetti und seine Mannen gegen den Tabellenletzten der NLA heute (19.30 Uhr, Squash House Vaduz) ein voller Erfolg eingeplant ist und auch hermuss. Nicht dabei ist allerdings Topspieler Jens Schoor. Vaduz verzichtete auf den Deutschen, da Gegner Schlieren grosse personelle Probleme hat, auch deren Nummer 1, Valentin Rapp (Deutschland), fehlt, kann nicht spielen. «Wir haben dann entschieden, dass Jens nicht spielen muss, er dann nächste Woche bei den Panthers wieder dabei ist», so Bianchetti. «Vitis hat grosse Probleme mit ihrem Kader, deswegen sollten wir das Spiel ziemlich sicher gewinnen.»

Auf die leichte Schulter nehmen die Vaduzer das Schlusslicht aber nicht, denn eines ist auch klar: auch wenn der SRCV mit Schlieren und den Grasshoppers, in zwei Wochen zum Rundenabschluss, die abgeschlagenen Teams im Squash House begrüs­sen darf, müssen zwei klare Siege mit drei Punkten her. Bianchetti: «Ich denke, dass in den letzten drei Spielen sieben Punkte für die Play-off-Qualifikation reichen werden. Da möchten wir gegen Schlieren den ersten Schritt machen und am besten mit 4:0 gewinnen. Einzig Roger Baumann könnte ein etwas schwieriges Match haben. Aber wenn keine Katastrophe eintritt, werden wir auf jeden Fall drei Punkte holen.»
Durch den Verzicht auf Schoor kommt Marcel Rothmund heute zu seinem Einsatz. Der Routinier trifft dabei auf Jochen Kraemer. Der Schlierer ist für Bianchetti ein total unbeschriebenes Blatt. «Von ihm habe ich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört.»
Neben Schoor fehlen dem SRCV heute auch Michel Haug und Nachwuchshoffnung David Maier. Er spielt bei den German Junior Open in Hamburg. «Trotz der Ausfälle sind wir klarer Favorit», so Bianchetti.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – John Williams (CH 21).
  • Position 2: Roger Baumann (CH 25) – Sven Stettler (CH 35).
  • Position 3: Patrick Maier (CH 29) – Dany Oeschger (CH 40).
  • Position 4: Marcel Rothmund (CH 72) – Jochen Kraemer (CH 413).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 28.02.2019)