Aus­fall von Schoor – SRC Vaduz muss sich mit Punkt begnügen

 

Im direkten Duell trennen sich der SRC Vaduz und Pilatus Kriens mit 2:2. Aufgrund der weniger gewonnenen Sätze gab es für Bianchetti & Co. allerdings nur einen Zähler.

Vier Punkte betrug der Vorsprung auf Pilatus Kriens – einem der vier Kontrahenten im Kampf um die Play-off-Plätze – vor der Partie. Nach der gestrigen Partie, die nicht ganz so ablief, wie man sich das auf Seiten der Vaduzer Squasher vorgestellt hatte, sind es noch deren drei. Legionär Jens Schoor der auf Position 1 gespielt hätte, konnte krankheitsbedingt nicht antreten, was die eigentlich gute Ausgangslage für den SRCV etwas erschwerte. Spielertrainer Davide Bianchetti sprang damit gegen die Schweizer Nummer 3 Reiko Peter ein. Allerdings hatte er nicht viel entgegenzusetzen und verlor mit 0:3. Einen schweren Stand hatte auch David Maier auf Position 2. Gegen Benjamin Fischer konnte der Youngster zwar immerhin einen Satz gewinnen, für mehr reichte es aber nicht.

Dass die Residenzler am gestrigen Abend nicht ganz leer ausgingen, dafür sorgten Roger Baumann und Patrick Maier auf den Positionen 3 und 4. Während Maier einen souveränen 3:0-Sieg einfahren konnte, bekundete Baumann gegen Livio Catenazzi beim 3:2-Erfolg etwas mehr Mühe. In der Endabrechnung gewann Pilatus acht Sätze, Vaduz dagegen nur deren sieben, weshalb der Zusatzpunkt an die Luzerner ging. «Natürlich ist es schade, dass es nicht für mehr gereicht hat», zeigte sich Bianchetti nach der Partie schon etwas enttäuscht und fügte an: «Wäre Jens einsatzbereit gewesen, bin ich sicher, dass wir drei Punkte hätten mitnehmen können. Es wird jetzt noch mal eng im Kampf um die Play-off-Plätze, dennoch müssen wir uns jetzt einfach auf die kommenden Aufgaben konzentrieren.» Eine positive Nachricht gab es am gestrigen Abend dann aber doch noch. Die Panthers aus Kriens – vor diesem Spieltag punktegleich mit Vaduz – verloren ihr Heimspiel gegen Bern mit 1:3.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Reiko Peter (SUI 3) 0:3 (3:11, 8:11, 2:11)
  • Position 2: David Maier (SUI 16) – Benjamin Fischer (SUI 7) 1:3 (7:11, 11:9, 8:11, 5:11).
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 26) – Livio Catenazzi (SUI 54) 3:2 (9:11, 11:5, 11:9, 4:11, 11:6).
  • Position 4: Patrick Maier– Tim Miescher (SUI 94) 3:0 (11:2, 11:3, 12:10).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 25. Januar 2019)