David Maier belegte in Prag den sechsten Rang

 

David Maier mischte beim Czech Junior Open 2019 in Prag wieder vorn mit. In der Endabrechung der U19-Kategorie belegte der Nachwuchs-Crack des SRC Vaduz den sechsten Rang. Den Turniersieg sicherte sich Lokalmatador Viktor Byrtus.

Nach einem Freilos in der 1. Runde startete David Maier mit einem klaren Sieg in das topbesetzte Nachwuchsturnier in Prag. Er setzte sich in der 2. Runde gegen den Iren Dean Dromgoole mit 3:0 (11:9, 11:3, 11:4) durch. In der 3. Runde stand dem SRCV-Akteur Petr Nohel gegenüber. Und diese Partie entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Nachdem Maier den ersten Satz mit 11:9 für sich entschied, konterte der Tscheche in den Sätzen zwei und drei (12:10, 11:4). Mit dem Rücken zur Wand zeigte der Liechtensteiner aber seine grosse Klasse und entschied die Partie mit 11:8 und 11:7 in den Sätzen vier und fünf für sich. Im Viertelfinale wartete dann mit Sam Buckley ein noch härterer Brocken. Der Ire wurde seiner Favoritenrolle auch gerecht und bezwang Maier mit 3:0 (11:3, 11:6, 11:5).
Damit ging es für den FL-Squasher in den Klassierungsspielen um die Ränge fünf bis acht weiter. Dort feierte er zuerst einen 3:0-Sieg (11:8, 12:10, 11:4) gegen den Ungarn Peter Devald. Danach stand das Duell mit Yannick Wilhelmi an. Dieser war in Prag an Nummer 1 gesetzt, musste sich aber ebenfalls im Viertelfinale dem Iren Conor Moran in fünf Sätzen geschlagen geben. Nach dem ersten hart umkämpften Satz, den Wilhelmi mit 11:9 gewann, war bei Maier die Luft draussen und er gab nach dem zweiten Satz auf. Damit holte sich Yannick Wilhelmi Rang fünf, Maier wurde in der Endabrechung Sechster. «Insgesamt war es ein gutes Turnier von David, wobei er in zwei Partien wirklich super spielte», so Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort war.

Die U19-Kategorie war in Prag fest in tschechischer Hand. Im Finale standen sich etwas überraschend die beiden Lokalmatadore Viktor Byrtus und Andrej Vorlicek gegenüber. Dabei behielt Byrtus mit 3:1 die Oberhand.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 21. Januar 2019)