SRC Vaduz bleibt bei Leader ohne Chance

Eigentlich wollte SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti die Partie gegen Grabs aufgrund von Rückenproblemen auslassen. Da Michel Haug jedoch krankheitsbedingt nicht auflaufen konnte, musste der Italiener kurzfristig einspringen.

Es war die erwartete Niederlage, die der SRC Vaduz im Auswärtsspiel gegen den bisher souveränen Leader Grabs einstecken musste. 0:4 lautete das Schlussresultat aus Sicht der Liechtensteiner.

Bereits vor dem Spiel war klar, dass weder Grabs noch die Vaduzer Squasher in Bestbesetzung antreten werden. Vor dem Spiel kam es bei der heimischen Equipe dann zu einem weiteren Wechsel. Michel Haug, eigentlich auf Position 3 gesetzt, musste wegen Krankheit passen. Daher musste Spielertrainer Davide Bianchetti, der aufgrund von Rückenproblemen eigentlich pausieren wollte, einspringen. Er konnte auf Position 1 gegen Aqeel Rehmann zu Beginn zwar mithalten, am Ende verlor er aber mit 1:3. Einen ganz schweren Stand hatte derweil Roger Baumann auf Position 2. Er musste sich gegen Rudi Rohrmüller klar mit 0:3 geschlagen geben. So auch Marcel Rothmund auf Position 4, der sich wie Bianchetti sagte «aber wirklich gut geschlagen hat». Knapper war die Angelegenheit auf Position 3, wo Patrick Maier beinahe den «Ehrenpunkt» für die Residenzler einfahren konnte. Nach zwei gewonnenen Sätzen musste aber auch er sich geschlagen geben. «Ja, das war ein schwieriges Spiel gegen einen wirklich starken Gegner – und Grabs ist dabei nicht mal in Bestbesetzung angetreten. Wir sind aber nicht die Einzigen die hier verloren haben. Wichtig ist, dass wir in den nächsten Wochen punkten», so Bianchetti.

  • Position 1: Aqeel Rehmann (AUT) – Davide Bianchetti (ITA) 3:1 (12:10, 11:7, 10:12, 11:2).
  • Position 2: Rudi Rohrmüller (GER) – Roger Baumann (SUI 26) 3:0 (11:3, 11:3, 11:1).
  • Position 3: Pasquale Ruzicka (SUI 28) – Patrick Maier (SUI 31) 3:2 (11:13, 9:11, 11:7, 11:9, 11:7).
  • Position 4: David Heath (SUI 33) – Marcel Rothmund (SUI 58) 3:0 (11:7, 11:3, 11:7).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. Januar 2019)