Nächste hohe Hürde für Vaduz: Aus­wärts gegen Pilatus Kriens

In der 3. NLA-Runde bekommt es der SRC Vaduz heute (19.30 Uhr) auswärts mit Pilatus Kriens zu tun. Eine schwere Aufgabe, zumal der SRCV auf Legionär Jens Schoor verzichten muss.

Schon die ersten beiden Runden haben gezeigt, dass die diesjährige NLA-Meisterschaft sehr ausgeglichen verläuft. Lediglich Grabs, dass sich im grossen Stil verstärkt hat, konnte bisher das Punktemaximum einfahren. Einer der beiden Siege verbuchten die Grabser in der letzten Woche gegen die Residenzler. Neben der Niederlage gegen Grabs konnten sich die Vaduzer zum Auftakt beim 2:2-Remis gegen Pythons Kriens den Zusatzpunkt sichern und nehmen derzeit mit zwei Zählern den achten Rang ein. Der heutige Gegner musste sich bisher im internen Krienser Duell den Panthers mit 0:4 geschlagen geben, gewann danach aber gegen die Grasshoppers klar mit 4:0.

Das heutige Duell verspricht viel Spannung. Beide Teams müssen auf ihre jeweilige Nummer 1 verzichten. Bei Kriens fehlt Reiko Peter, beim SRCV Legionär Jens Schoor. Damit nimmt bei Vaduz Spielertrainer Davide Bianchetti die Position 1 ein und trifft dort auf Roman Allinckx. «Roman ist ein junger, starker Spieler. Das wird nicht einfach für mich», weiss Bianchetti. Gleiches gilt für Roger Baumann auf der Position 2 gegen Christoph Zust und David Maier auf der Position 3 gegen Benjamin Fischer. «Roger und David sind gut drauf und können ihre beiden besser klassierten Gegner sicher fordern», so der Italiener. Auf der Position 4 geht Michel Haug gegen Livio Catenazzi als Favorit in die Partie. Bianchetti: «In Summe wäre ich mit einem Punktgewinn zufrieden.»

  • Position 1: Roman Allinckx (SUI 6) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 2: Christoph Zust (SUI 8) – Roger Baumann (SUI 27)
  • Position 3: Benjamin Fischer (SUI 9) – David Maier (SUI 32)
  • Position 4: Livio Catenazzi (SUI 54) – Michel Haug (SUI 34)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. Oktober 2018)