Eine Nummer zu gross: SRCV unter­liegt Grabs

Ein Sieg für den SRC Vaduz blieb auch im zweiten NLA-Meisterschaftsspiel aus. Gegen das stark besetzte Team aus Grabs mussten sich die Residenzler am Ende deutlich mit 0:4 geschlagen geben.

Nach dem zufriedenstellenden Unentschieden mit Zusatzpunkt zum Auftakt gegen die Pythons aus Kriens wurden dem heimischem Squashteam um Spielertrainer Davide Bianchetti im gestrigen Derby gegen Grabs die Grenzen aufgezeigt – das auch deshalb, weil der Nachbar mit «einem der wohl stärksten Teams der Liga», wie Bianchetti sagte, an den Start ging. Auf Position 1 bekam es Jens Schoor nämlich mit keinem Geringeren als Joel Makin aus Walse, der aktuellen Weltnummer 33, zu tun. In Vaduz hatte man gehofft, dass Makin möglicherweise passen muss – dem war aber nicht so. Schoor hielt zwar gut dagegen, blieb am Ende mit 0:3 aber ohne Chance. Und relativ ähnlich lief es auch auf den Positionen 2 und 3 ab. Bianchetti unterlag Rudi Rohrmüller ebenso wie Roger Baumann gegen Aqueel Rehmann klar mit 0:3. «Wir haben beide nicht schlecht gespielt, aber die Gegner waren einfach zu stark», so Bianchetti.

Die grösste Chance auf einen Sieg hatte derweil Michel Haug auf Position 4 gegen Rasquale Ruzika. Doch trotz zwischenzeitlicher 2:1-Führung gab es am Ende auch für Haug keinen Sieg, weshalb die Partie mit dem klaren Resultat von 0:4 endete. «Wir wussten, dass wenn Makin spielt, dass wir der klare Aussenseiter sind und ein Punktgewinn ganz schwierig wird. Grabs ist der Topfavorit auf den Titel, deshalb ist diese Niederlage aber zu verkraften.»

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Joel Makin (WAL) 0:3 (9:11, 9:11, 2:11).
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Rudi Rohrmüller (GER) 0:3 (9:11, 7:11, 9:11).
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 27) – Aqueel Rehmann (AUT) 0:3 (4:11, 6:11, 4:11).
  • Position 4: Michel Haug (SUI 34) – Rasquale Ruzika (SUI 35) 2:3 (11:9, 10:12, 11:6, 10:12, 10:12).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 12. Oktober 2018)