Vaduz kann alles klar­ma­chen: Remis in Bern = Play-off-Teilnahme

Die letzten beiden Runden der NLA-Qualifikation versprechen viel Spannung. Fünf Teams kämpfen um die vier Play-off-Plätze. Leader Vaduz hat dabei gute Karten und kann schon heute in Bern seinen ersten Trumpf ausspielen.

Der Kampf um die vier Play-off-Plätze entwickelt sich in dieser Saison äusserst spannend. Zwei Runden vor Schluss liegen fünf Teams innerhalb von vier Punkten. Die beste Ausgangslage hat der SRC Vaduz, der von der Tabellenspitze grüsst und heute schon den entscheidenden Schritt machen kann. Die Residenzler gastieren beim fünftplatzierten Bern. Da Bern in der letzten Runde noch gegen Sihltal (4.) spielen muss, reicht dem SRCV bereits ein Punkt für die definitive Play-off-Quali. Und diesen wollen die Liechtensteiner unbedingt, auch, um das Nervenkos-tüm nicht unnötig zu strapazieren. Zumal am letzten Spieltag mit Uster noch ein nicht zu unterschätzender Gegner wartet.

Im heutigen Spiel hat der SRC Vaduz seine Vorteile auf den Position 1 und 2. Jens Schoor und Davide Bianchetti sind gegen Tarek Shehata und Ilja Stucki in der Favoritenrolle, sollten diese aber auch umsetzen. Ein Ausrutscher dieses Duos könnte sich unangenehm auswirken. Auf den Positionen 3 und 4 hat Bern mit Jakob Känel und Kevin Brechbühl zwei starke Akteure, die die Klasse haben, um Roger Baumann und Michel Haug zu bezwingen.
«Wir wollen schon in Bern die Play-off-Quali schaffen, um im letzten Spiel gegen Uster nicht noch unnötige unter Druck zu geraten», so SRCV-Spielertrainer Bianchetti.

  • Position 1: Tarek Shehata (EGY) – Jens Schoor (GER)
  • Position 2: Ilja Stucki (SUI 13) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 3: Jakob Känel (SUI 19) – Roger Baumann (SUI 22)
  • Position 4: Kevin Brechbühl (SUI 26) – Michael Haug (SUI 32)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. März 2018)