Ver­let­zung ver­hin­dert den Tur­nier­sieg von David Maier

 

David Maier überzeugte am Austrian Junior Open in Wien. Der SRCV-Akteur stürmte ins Finale, musste dort aber nach Satzführung wegen seiner wieder akut gewordenen alten Verletzung aufgeben.

Im vergangenen November erwischte es den jungen Vaduzer Squashspieler. Risse im Sitzbein im hinteren Beckenbereich zwangen David Maier zu einer längeren Pause. In Wien stellte er sich nun beim Austrian Junior Open 2018 wieder der internationalen Konkurrenz. Der Liechtensteiner war in Österreichs Hauptstadt an Nummer 1 gesetzt und wurde seiner Favoritenrolle mehr als gerecht. Nach einem Freilos in Runde 1 bezwang er den Deutschen Benedikt Friedl klar in drei Sätzen (11:7, 11:7, 11:5) und zog ins Viertelfinale ein. Dort traf er auf den Israeli Orel Hagbi, den er mit 3:1 (11:5, 11:5, 8:11, 11:4) in die Schranken wies. Im Halbinale machte Maier mit dem Franzosen Manuel Paquemar kurzen Prozess und sicherte sich mit 11:2, 11:5, 11:2 den Finaleinzug. «Die Verletzung im November hatte bei David vorerst ein Spielverbot zur Folge. Danach konnte er sich wieder langsam herantasten», berichtet Peter Maier, der in Wien als Betreuer vor Ort war. «David hat wirklich super gespielt und es schien, als ob sich die Verletzung nicht mehr bemerkbar macht.» Doch im Finale, Maier führte gegen den Ungarn Tamás Devald mit 2:1 (11:9, 11:7, 6:11) nach Sätzen, musste er die Partie aufgeben. «Es ging gar nichts mehr bei David», so Peter Maier.

Ob, oder wie lange der junge Squasher nun pausieren muss, ist noch offen. «Am Tag nach dem Finalspiel spürte David von der Verletzung nichts mehr. Nun schauen wir, wie sich das Ganze weiterentwickelt», ist Peter Maier vorsichtig optimistisch. Sollten sich die Beschwerden nicht wieder bemerkbar machen, plant David Maier sogar den Einsatz beim German Junior Open in Hamburg, das am kommenden Wochenende über die Bühne geht. Peter Maier: «Wir werden am Mittwoch entscheiden, ob wir nach Hamburg reisen.»

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 28. Februar 2018)