Vaduz unterliegt Edinburgh 0:4 – Nächster Gegner kommt aus Irland

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 16. September 2017)

Der SRC Vaduz konnte an der Europäischen Clubmeisterschaft in Paderborn (GER) auch im zweiten Spiel um die Plätze 1 bis 8 nicht reüssieren. Nach dem 0:4 gegen Mulhouse gab es gestern gegen Edinburgh (0:4) erneut nichts zu holen.

Roger Baumann verlor auf Position 1 seine Partie klar mit 0:3.?(Foto: Zanghellini) 

Die Niederlage gegen Mulhouse war aufseiten der Vaduzer einkalkuliert, die Franzosen stellten ein übermächtiges Team. Gegen Edingburgh rechnete man sich hingegen mehr aus. Doch schnell war auch in dieser Affiche klar: Auch die Schotten waren an diesem Tag nicht zu schlagen. Spielertrainer Davide Bianchetti sprach nach dem klaren 0:4 von einer «schwierigen Begegnung» mit dem Edinburgh Sports Club.

Bianchetti verlor sein Duell auf Position 2 gegen Douglas Kemsell mit 1:3. Knapper fiel das Verdikt auf Position 3 aus, wo Michel Haug seinem Gegner Ross Mchoul mit 2:3 unterlag. «Michel zeigte ein gutes Spiel, auch wenn es am Ende nicht zum Sieg reichte», so Bianchetti.
Ein deutliches 0:3 gab es derweil auf Position 1, die auf Vaduzer Seite mit Roger Baumann besetzt war. Der SRCV-Akteur blieb gegen Rory Stewart letztlich chancenlos. Genauso wie auch Patrick Maier auf Position 4 gegen Simon Boughton. Und so blieb dem SRC Vaduz letztlich die Erkenntnis, dass auch Edinburgh eine Nummer zu gross war.

Im letzten Spiel bekommt es Vaduz heute um 10 Uhr mit dem irischen Vertreter Fitzwilliam zu tun. Dabei geht es um den Rang sieben in der Schlusstabelle. Es wird aus Vaduzer Sicht eine Partie mit ganz anderen Vorzeichen werden, wie Spielertrainer Davide Bianchetti erklärt: «Hierbei haben wir definitiv mehr Chancen, einen Sieg einzufahren.» Fitzwilliam sieht der Italiener eher in Reichweite des SRCV. Bianchetti verspricht: «Wir werden alles versuchen, das Turnier positiv abzuschliessen.»

Edinburgh – SRC Vaduz  4:0

  • Rory Stewart – Roger Baumann 3:0 (11:6, 11:2, 11:6)
  • Douglas Kempsell – Davide Bianchetti 3:1 (11:6, 9:11, 11:5, 11:4)
  • Ross Mchoul – Michel Haug 3:2 (11:5, 10:12, 11:9, 8:11, 11:6)
  • Simon Boughton – Patrick Maier 3:0 (11:6, 11:8, 11:3)