David Maier in Luxemburg: Turniersieg als Ziel

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 21. April 2017)

Nach einer zweiwöchigen Verletzungspause wagt sich David Maier wieder auf den Court. Als Nummer eins gesetzt strebt der junge Liechtensteiner Squasher beim Junior Open im luxemburgischen Sandweiler den Turniersieg an.

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David Maier will seiner Favoritenrolle in Luxemburg gerecht werden.?(Foto: N. Vollmar)
Es ist schon etwas länger her, seit David Maier letztmals bei einem Junioren-Turnier im Einsatz stand. Seit seinem sechsten Platz beim German Junior Open in Hamburg Anfang März war der junge Liechtensteiner Squasher nur mehr selten auf dem Spielfeld anzutreffen. Eine kleinere Verletzung im Rücken zwang Maier zu einer Pause. «Nach dem Turnier in Hamburg hat er die Verletzung nicht richtig auskuriert. Die letzten zwei Wochen konnte er deshalb nicht trainieren», so sein Vater und Betreuer Peter Maier.
Zwar ohne viel Training, aber dennoch motiviert will sich der FL-Squasher nun erneut auf der internationalen Bühne messen. Beim Junior Open in Luxemburg geht er in der U17-Kategorie sogar als topgesetzter Spieler an den Start. Der Favoritenrolle will Maier gerecht werden, weshalb er sich auch ein klares Ziel setzt. «David geht nach Luxemburg, um das Turnier zu gewinnen, das ist klar. Es ist ein guter Zeitpunkt, um nach der Verletzung wieder reinzufinden», erklärt Peter Maier.

Die Chancen auf den Titelgewinn sind allemal vorhanden, und das obwohl das Teilnehmerfeld heuer stärker besetzt ist als auch schon. «Klar muss jedes Spiel erst gespielt werden, aber wir sind zuversichtlich.» Vor allem die Spiele in den ersten beiden Runden dürften für den jungen Squasher kein Problem darstellen. Zum Auftakt trifft Maier heute auf einen Qualifikanten, anschliessend wartet im Viertelfinale am Samstag der Sieger zwischen dem Belgier Imen Tack und Ibrahim Darwish aus Katar. Ab dem Halbfinale dürften die Aufgaben dann etwas schwerer werden. «Es ist immer schwierig als Nummer 1 ins Turnier zu gehen, da man viel mehr zu verlieren hat», so Peter Maier