David Maier im Squash House auf dem Podium

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. Februar 2015)

In Form des Liechtenstein Junior Open machte die Schweizer Squash-it-Turnierserie Halt im Vaduzer Squash House. Vier Nachwuchskräfte des Gastgeberklubs stellten sich der internationalen Konkurrenz.

David Maier spielte im heimischen Squash House gross auf.?(Foto: Michael Zanghellini)

Spätestens als David Maier in seinem letzten Gruppenspiel auch den an Nr. 2 gesetzten Miguel Mathis (Sz) in drei Sätzen (11:9, 11:2, 11:9) eliminiert hatte, war klar, dass der Lokalmatador bei den U15-Knaben ein gewichtiges Wort um den Sieg mitreden würde. Mit der Empfehlung von drei Siegen ohne Satzverlust zog Maier ins Halbfinale ein, wo er diese Serie gegen Wells Campbell (Sz) noch weiter ausbaute (11:5, 11:7, 11:7). Ihm gleich tat es die Nr. 1 der Setzliste, Yannick Wilhelmi (Sz), und so kam es im Endspiel zu einem Duell zweier Cracks, die vor Kurzem noch Teamkollegen beim SRCV gewesen waren. Das bessere Ende war dabei dem Gast vorbehalten, der sein Gegenüber mit 11:2, 11:4, 11:3 in die Schranken wies.
Im Bewerb der U19-Knaben, der als Round Robin ausgetragen wurde, musste sich Patrick Maier im heimischen Klublokal mit Rang vier begnügen. Der Bruder von David Maier konnte nur das Duell mit dem Holländer Christoph Winzer (11:7, 5:11, 11:9, 11:7) für sich entscheiden. Die restlichen drei Partien gingen verloren. Unter seinen Bezwingern: ein gewisser Luca Wilhelmi (Sz), älterer Bruder von Yannick Wilhelmi und ebenfalls schon in Diensten des SRC Vaduz. Die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte beendete dieser hinter Dimitri Steinmann (Sz) auf Rang zwei.

Einen kurzen Heimauftritt hatte U13-Juniorin Yaelle Sulser. Die gesundheitlich angeschlagene Vaduzerin gewann gegen die Deutsche Lucie Mährle den ersten Durchgang, wurde danach aber zusehends von ihren Kräften verlassen und gab die Partie nach Verlust des zweiten Durchgangs auf. Zu ihrem zweiten Gruppenspiel gegen die spätere Turniersiegerin Simona Frevel (Sz) trat Sulser gar nicht mehr an. Ebenso zum Spezialbewerb der Mädchen aller Altersklassen (U13–U19), wo Chiara Schober so die SRCV-Fahne allein hochhalten musste. Das gelang der jungen Dame indes ordentlich – auch wenn sie das Podest auftgrund einer Niederlage im kleinen Finale gegen Eva Nistler letztlich knapp verpasste.