SRCV erfüllt Pflichtaufgabe

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 31. Oktober 2014)

4:0-Sieg und 12:0-Satzverhältnis für den SRC Vaduz: Die NLA-Partie gestern im Vaduzer Squashhouse nahm den erwarteten klaren Verlauf für Vaduz und gegen den SC Fricktal. «Es war ein angenehmer, entspannter Abend für uns», meinte danach Spielertrainer Davide Bianchetti.

Im Hinblick auf das Satz- und Punkteverhältnis, das im Verlaufe der Saison noch entscheidend sein könne, sei man mit der Marschroute «keinen Satz zu verlieren» angetreten. «Dieses Ziel erreichten wir, so darf ich restlos zufrieden sein», ergänzte der Italiener.

Bianchetti selbst liess gegen Thomas Lüdin nie Zweifel über den Sieger aufkommen, Roger Baumann gewährte Etienne Kayser nur 13 Punkte und Marcel Rothmund wurde seiner Rolle als klarster Favorit ebenfalls ohne Zweifel gerecht. Der normalerweise in der NLB spielende Adriaan Hohenstein (B3-Klassierung) vermochte sich gegen Rothmund nur neun Punkte zu erspielen. Am härtesten um seinen 3:0-Sieg musste Michel Haug kämpfen. Der frühere Schweizer Meister Christoph Frey vermochte Haug im zweiten und dritten Satz mit neun respektive acht Punkten zumindest ein bisschen zu beunruhigen.

Die Aargauer traten ohne Ausländer an. Fehlt ein solcher im Team, fehlt nicht nur die starke Nummer eins, «ein solches Zugpferd kann auch positiven Einfluss auf die Moral der übrigen Spieler bewirken», führt Bianchetti an. Er ist sich bewusst, dass sein Team mit der gestrigen Partie die wohl einfachste Aufgabe der ganzen laufenden Saison lösen musste. «Na ja, die Playoffs wird Fricktal sicher nicht erreichen», formulierte Bianchetti seine Einschätzung über die Stärke des gestrigen Gegners mit Humor und mit Respekt für die Fricktaler. Nächste Woche wartet mit Vitis Schlieren wieder ein mindestens ebenbürtiger Kontrahent.

SRC Vaduz – SC Fricktal 4:0

Davide Bianchetti (A) – Thomas Lüdin (CH 20) 3:0 (11:5, 11:6, 11:6).

Roger Baumann (CH 12) – Etienne Kayser (CH 35) 3:0 (11:3 11:8, 11:2).

Michel Haug (CH 21) – Christoph Frey (CH 44) 3:0 (11:5, 11:9, 11:8).

Marcel Rothmund (CH 25) – Adriaan Hohenstein (CH 138). 3:0 (11:1, 11:5, 11:3).