Europas Nummer 1 kommt vom SRC Vaduz

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 11. März 2014)

Der SRC Vaduz darf sich freuen: Wie schon mehrfach berichtet, verfügen die Vaduzer Squasher über überdurchschnittlich starke Nachwuchsspieler. In dieser Saison schafften Luca Wilhelmi und Patrick Maier den Sprung in die NLA. Wilhelmi stand dreimal in der höchsten Schweizer Liga im Einsatz, Patrick Maier kommt auf einen Einsatz. Für einen Verein, egal in welcher Mannschafts-Sportart, ist es das oberste Ziel, eigene Talente irgendwann ins Team eins zu bringen. Die erwähnten beiden Squasher, die in dieser Saison ihre NLA-Premiere feiern durften, sind genauso ein Versprechen für die Zukunft wie die noch jüngeren SRC Vaduz-Akteure.

Screenshot 2014-03-11 14.55.19Squash-Talent findet Rückhalt in der Familie: David Maier zusammen mit seinen Eltern Ida und Peter sowie Bruder Patrick Maier.

Allen voran David Maier. Er wird im neusten Ranking des europäischen Squashverbandes als Nummer eins geführt. Maier liegt hierbei vor dem Engländer Jared Carter und dem Ungaren Devad Tamas. Zu verdanken hat Maier dieses Ranking seinen Topleistungen an internationalen Turnieren. So siegte er am Liechtenstein Junior Open, am Czech-Junior Open und beim Swiss-Junior Open. Zudem stand er beim Nordic-Open und beim Italien-Open auf dem Podest. David Maier arbeitete sich im Ranking kontinuierlich nach vorne. Anfangs Jahr stand er noch auf dem zweiten Rang, anfangs 2013 lag er auf Rang 19 und im Januar 2012 auf dem 82. Rang. Seine Ziele für die Zukunft setzte Maier bescheiden: «In erster Linie möchte ich weiterhin Spass am Squash haben». Natürlich will er aber, wie zum Beispiel auch Fussballer in seinem Alter, irgendwann ein Profi-Sportler sein. Die grossen Squash-Turniere der Welt verfolgt er immer – meister über Livestreams im Internet. Die Topspieler der Welt sind seine Idole. Mit dem Schotten Peter Nicol stand David Maier schon zusammen im Court. Nicol wurde 1999 Weltmeister. 60 Monate lang war er die Welt-Nummer eins. «Ein solche Karriere wäre super», sagt Maier.

Ebenfalls europäisch in den Top Ten befindet sich derzeit Yannick Wilhelmi. Er nimmt bei den Boys der Kategorie U15 den sechsten Rang ein. Die U15Klasse wird von den beiden Franzosen Victor Coruin und Hugo Mandil angeführt.