Starker SRCV-Nachwuchs in Wien

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 4. März 2014)

Der Nachwuchs des SRC Vaduz konnte sich bei den Austrian Junior Open in Wien (Ö) einmal mehr bestens in Szene setzen. David Maier gewann die U13-Kategorie ohne Satzverlust, Yannick Wilhelmi wurde bei der U15 Zweiter, Luca Wilhelmi kam bei der U17 auf Rang fünf, und Patrick Maier erreichte bei der U19 Platz sieben.

Das starke SRCV-Quartett in Wien: Yannick Wilhelmi, David Maier (hinten von links), Luca Wilhelmi und Patrick Maier (vorne von links).?(Foto: ZVG)

Der in Wien an Nummer 1 gesetzte David Maier wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Nach einem Freilos in Runde 1 gewann er in der 2. Runde gegen Nicolaou Sophoclis (Zyp) mit 3:0 (11:4, 11:3, 11:2). Auch im Viertel- und Halbfinale gab Maier keinen Satz ab, setzte sich gegen den Ungarn Simon Nagy mit 11:3, 11:5, 13:11 und gegen den Tschechen Marek Panacek mit 11:4, 11:6, 11:4 durch. Im Finale wartete der in Wien an Nummer 2 gesetzte Tamas Devald. Auch gegen den Ungarn liess Maier nichts anbrennen, gewann souverän mit 3:0 (11:9, 11:7, 11:2) und konnte sich damit in der österreichischen Hauptstadt als Turniersieger feiern lassen.

In der U15-Kategorie war Yannick Wilhelmi ebenfalls an Nummer 1 gesetzt. Nach dem Freilos in Runde 1 setzte er sich in Runde 2 gegen Ivan Krznaric (Kro) mit 11:7, 11:4, 11:6 durch. Auch im Viertel- und Halbfinale war Wilhelmi nicht zu schlagen, er gewann gegen den Österreicher Dominik Gstrein 11:6, 11:6, 11:6 sowie gegen den Tschechen Ondrej Vorlicek 11:6, 11:5, 11:4. Im Endspiel stand der SRCV-Akteur mit dem Engländer James Wyatt, der in Wien an Nummer 2 gesetzt war, einer harten Nuss gegenüber. Nach einem tollen Spiel musste sich Yannick Wilhelmi dem starken Wyatt mit 7:11, 7:11, 7:11 geschlagen geben. «Als Nummer 1 gesetzt habe ich alle Spiele bis zum Finale klar in drei Sätzen gewonnen. Am Finaltag war ich leider müde im Kopf und so nicht bereit und spritzig genug, um gegen James Wyatt zu bestehen», so Yannick Wilhelmi.
Luca Wilhelmi startete in der U17-Kategorie mit zwei Siegen gegen den Israeli Yotam Peled (11:4, 11:4, 11:2) und den Tschechen David Dvonc (12:10, 11:4, 11:2). Im Viertelfinale stand er der Nummer 1, Balazs Farkas, gegenüber. Der Ungar gewann das Duell mit 11:9, 11:2, 11:9 und verbannte Wilhelmi damit in die Platzierungsspiele um die Ränge 5 bis 8. Dort landete der Vaduzer Nachwuchsspieler noch zwei Siege gegen den Tschechen Vojtech Ryba (11:5, 11:5, 11:6) und gegen den Dänen Magnus Nortoft Laursen (11:5, 10:12, 11:8, 11:7) und sicherte sich somit den fünften Rang. «Ich bin mit dem Turnier sehr zufrieden. Mit dem Los aus der Setzung 5 bis 8 kam ich leider im Viertelfinale auf die Nummer 1 von Europa, Balazs Farkas aus Ungarn. Ich denk, zu Farkas fehlt nicht mehr viel. Ich konnte die Sätze 1 und 3 dominieren, war dann aber einfach zu ungeduldig. Alle anderen Spiele konnte ich klar für mich entscheiden», bilanzierte Luca Wilhelmi. Den Sieg in der U17-Kategorie holte sich Favorit Balazs Farkas.
In der U19-Kategorie gewann Patrick Maier nach einem Freilos in der 2. Runde gegen den Tschechen Filip Richtarech mit 11:8, 2:11, 12:10, 6:11, 11:6. Wie Luca Wilhelmi traf auch Maier im Viertelfinale auf den Topgesetzten. Gegen den Engländer Angus Gillams, der das Turnier in Wien auch gewann, zog Patrick Maier mit 2:11, 4:11, 9:11 den Kürzeren und musste ebenfalls in die Platzierungsspiele. Dort unterlag er zuerst dem Schweizer Remo Handl mit 5:11, 10:12, 11:9, 4:11. Danach feierte er gegen den Österreicher Patrick Strobl einen 3:0-Sieg (11:4, 12:10, 13:11) und wurde schluss-endlich guter Siebter.
Mit diesen tollen Resultaten zeigten die Nachwuchsspieler des SRCV, dass sie über viel Potenzial verfügen und mit der europäischen Spitze bestens mithalten können.