Vaduz will wieder auf die Sie­ger­strasse zurück

Nach den drei Auftaktsiegen gab es zuletzt zwei klare 0:4-Niederlagen. Damit ist der SRC Vaduz in Sachen Play-off-Teilnahme wieder unter Zugzwang. Gegen Sihltal, einem direkten Konkurrenten, sollen heute wieder Punkte her.

Der SRC Vaduz startete mit drei Siegen gegen die Panthers, Bern und die Pythons makellos in die Saison, führte nach drei Runden die Tabelle an. In den nächsten zwei Runden gab es für die Residenzler gegen die beiden Topteams aus Uster und Grabs aber nichts zu holen. Es setzte jeweils 0:4-Niederlagen. Der SRCV rutschte damit hinter dem neuen Leader Uster und Grabs auf Rang drei ab, ist wieder voll im Kampf um die vier Play-off-Plätze involviert. Damit ist klar, es müssen wieder Punkte her. Am besten heute gegen den direkten Konkurrenten Sihltal.

Und die Chancen stehen für die Residenzler gut. Sihltal muss auf Dimitri Steinmann, die Schweizer Nummer 2, verzichten. «Das ist für uns natürlich ein grosser Vorteil», weiss auch SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti. Der Italiener selbst ist nach seinen Herzproblemen weiter nicht einsatzfähig. Aber: «Es geht mir schon viel besser und ich kann auch schon wieder ganz leicht trainieren.» Dieses Jahr wird er aber kein Spiel mehr bestreiten. «Wettkampfmässig rechne ich erst wieder im Januar mit Einsätzen», so der Italiener, der heute als Coach beim Auswärtsspiel vor Ort ist und «sein» Quartett zu Punkten führen will. Vor allem auf den Positionen 2 bis 4 können die Residenzler reüsieren. David Maier, Patrick Maier und Roger Baumann bekommen es mit Andreas Dietzsch, Sven Stettler und Iain Keeling zu tun. «Wenn sie ihre Leistungen abrufen, können alle drei gewinnen», so Bianchetti. Schwer wird es hingegen für Jens Schoor auf der Position 1. Der Deutsche steht Nicolas Müller, der Schweizer Nummer 1 und Weltnummer 27, gegenüber. In Summe ist also ein Sieg möglich. Bianchetti: «Den streben wir auch an, zumindest ein Remis mit Zusatzpunkt.»

  • Position 1: Nicolas Müller (SUI 1) – Jens Schoor (GER).
  • Position 2: Andreas Dietzsch (SUI 16) – David Maier (SUI 14).
  • Position 3: Sven Stettler (SUI 32) – Patrick Maier (SUI 26).
  • Position 4: Iain Keeling (SUI 39) – Roger Baumann (SUI 27)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 21. November 2019)