Es geht Schlag auf Schlag: Nächstes Top­spiel für Vaduz

Nach Grabs wartet auf den SRC Vaduz der nächste NLA-Kracher. Die Residenzler empfangen heute (19.30 Uhr) in der 5. Runde Leader Uster. Weiter nicht dabei ist Davide Bianchetti – und das noch länger.

Nach drei Runden mit drei Siegen gegen die Panthers, Bern und die Pythons zierte der SRC Vaduz die Tabellenspitze. In der Vorwoche kam es dann zum Duell mit dem Vorjahresmeister Grabs, welches die Residenzler, die ohne ihre Legionäre Jens Schoor und Davide Bianchetti antreten mussten, mit 0:4 verloren. Mit der ersten Saisonniederlage mussten die Vaduzer den Platz an der Sonne räumen. Diesen nimmt nun der heutige Gegner Uster ein. Die Schweizer stehen mit zwei Siegen gegen die Pythons und Sihltal sowie zwei Remis mit Zusatzpunkt gegen Pilatus Kriens und Grabs nach vier Runden mit zehn Punkten da, haben damit einen Zähler mehr als die Liechtensteiner (2.) auf dem Konto. Damit ist klar, dass heute im Squash House Vaduz das absolute Topspiel der 5. NLA-Runde.

Der SRCV muss bei diesem Schlager weiter auf Spielertrainer Davide Bianchetti verzichten. Der Italiener fehlt nach seinen Herzproblemen aber nicht nur heute, er wird wohl frühestens im Januar wieder im Court stehen können. «Es geht mir schon besser. An Squash, aber auch andere Sportarten, ist derzeit nicht zu denken. Bei mir ist diesbezüglch derzeit absolute Ruhe angesagt», so Bianchetti, der sich momentan auf das Coaching beim SRC Vaduz konzentriert und den heutigen Gegner als sehr stark einschätzt. «Uster stellt ein ausgeglichenes und gutes Team.» Auf der Position 1 bekommt es SRCV-Legionär Jens Schoor mit dem Portugiesen Rui Soares zu tun. Sicher ein interessantes Duell mit einem offenen Ausgang. «Die Chancen stehen 50:50», weiss der Italiener und fügt hinzu: «Wenn wir punkten wollen, muss Jens sein Spiel aber wohl gewinnen.»

Einen schweren Stand haben David Maier und Patrick Maier auf den Positionen 2 und 3. Ihre Kontrahenten Robin Gadola bzw. Joel Siewerdt sind laut Davide Bianchetti höher einzustufen. «Das wird schwer für David und Patrick.» Roger Baumann räumt er hingegen auf der Position 4 gegen Miguel Mathis durchaus Chancen ein. «Mit einer guten Leistung kann Roger punkten.»
In Summe wird es für den SRC Vaduz heute sicher kein einfaches Spiel. Mit dem Heimvorteil ist aber gegen Uster, anders als in der Vorwoche beim 0:4 gegen Grabs, etwas zu holen. «Wir könnten mit einem Punkt gut leben, der Zusatzpunkt wäre aber schon eine Überraschung und ein Sieg wohl eine Sensation», ist Davide Bianchetti realistisch. Angesichts der bisher ausgeglichen verlaufenen Saison wäre jeder Punktgewinn wertvoll, um das angetrebte Ziel, die Play-offs der besten vier Teams, zu erreichen.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Rui Soares (POR).
  • Position 2: David Maier (SUI 14) – Robin Gadola (SUI 4).
  • Position 3: Patrick Maier (SUI 26) – Joel Siewerdt (SUI 15).
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 27) – Miguel Mathis (SUI 19).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 14.11.2019)