SRC Vaduz startet NLA-Saison – Zum Auf­takt die Pan­thers zähmen

 

 

Mit altbewährten Kräften nimmt der SRC Vaduz die neue NLA-Saison, die heuer ohne die klingenden Namen Grasshoppers und Schlieren steigt, in Angriff. Auch in Sachen Zielsetzung hat sich nichts geändert. Die Residenzler wollen in die Play-offs. Zum Auftakt steht heute das Heimspiel gegen die Panthers aus Kriens an.

Auf der sportlichen Kommandobrücke des SRCV sitzt auch diese Saison Davide Bianchetti. Der Italiener hat erneut das Amt des Spielertrainers inne. Auch der deutsche Legionär Jens Schoor steigt abermals für den SRC Vaduz in den Court. Weiter kämpfen auch wieder Youngster David Maier, Roger Baumann, Michel Haug und Patrick Maier um Meisterschaftspunkte. Vervollständigt wird der Kader neu durch Aqeel Rehman. Der Österreicher spielte in den letzten Jahren für den amtierenden Meister Grabs. Beim SRCV soll er laut Vizepräsident Peter Maier punktuell eingesetzt werden, um eventuelle verletzungsbedingte Ausfälle besser kompensieren zu können. Damit stellen die Residenzler wieder ein schlagfertiges Team, das vorne mitspielen kann. An der Zielsetzung hat sich gegenüber den vorangegangenen Spielzeiten auch nichts geändert. «Wir wollen wieder die Play-offs der besten vier Mannschaften erreichen», stellt Bianchetti klar.

In der neuen Saison sind in der Nationalliga A nur noch acht Mannschaften beteiligt. Nicht mehr dabei sind mit den Grasshoppers und Vitis Schlieren zwei klingende Namen. Insgesamt 17 Meistertitel gehen auf das Konto dieser beiden Klubs: GC holte den NLA-Pokal zwölfmal, Schlieren fünfmal. Damit bekommt es der SRC Vaduz heuer mit Grabs, Sihltal, Bern, Uster sowie den drei Krienser Vereinen Panthers, Pythons und Pilatus zu tun. Bianchetti: «Das wird sicher eine ausgeglichene Meisterschaft, wobei ich Sihltal am stärksten einschätze.»
Vor dem heutigen NLA-Start absolvierte Vaduz schon einen absoluten Saisonhöhepunkt. Bianchetti und Co. massen sich an der Europäischen Clubmeisterschaft in der schottischen Hauptstadt Edinburgh mit den kontinentalen Topvereinen. Mit drei Niederlagen und einem Sieg gegen den SC Pétange aus Luxemburg resultierte dabei der zehnte Schlussrang. Die Residenzler blieben somit unter ihren eigenen Erwartung. Angestrebt wurde ein Top-8-Rang. Trotzdem war es eine gute Vorbereitung auf die neue Saison.
Und die beginnt heute (19.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die Panthers aus Kriens. Auch ohne Jens Schoor, Aqeel Rehman und dem aufstrebenden Youngster David Maier sollte es dem SRC Vaduz gelingen, die Panthers zu zähmen und den ersten Dreier einzufahren. Das sieht auch Davide Bianchetti so: «Wir gehen als klarer Favorit in die Partie und wollen mit einem Sieg in die Saison starten.»

  • SRC Vaduz I – Panthers Kriens
  • Position 1: Davide Bianchetti – Christoph Zust
  • Position 2: Roger Baumann – Jan Kurzmeyer
  • Position 3: Patrick Maier – Dennis Grüter
  • Position 4: Michel Haug – Thomas Demmel