Kein Erfolgs­er­lebnis für Maier zum WM-Abschluss

David Maier beendete seine erste Teilnahme an einer U19-Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur (MAL) auf dem 40. Schlussrang. Zum Abschluss musste sich der junge Liechtensteiner Ethan Tang (HKG) und Rafael Galvez (PER) jeweils knapp geschlagen geben.

Auf David Maier warteten zum Abschluss der WM in Malaysia in den Klassierungsspielen um die Plätze 33 bis 64 noch zwei Partien. Beide Begegnungen liefen nicht für den SRCV-Akteur. Am Samstag musste er sich Ethan Tang aus Hongkong ganz knapp mit 2:3 (12:10, 8:11, 2:11, 11:5, 8:11) geschlagen geben. Und gestern unterlag Maier dem Peruaner Rafael Galvez nach hartem Kampf mit 11:5, 10:12, 8:11, 8:11. «Beide Spiele verliefen sehr ausgeglichen. Wobei David nicht das Glück auf seiner Seite hatte und teilweise auch mit nicht nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen zu kämpfen hatte», berichtet Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort war.

Für den Liechtensteiner resultierte damit an der Weltmeisterschaft der 40. Schlussrang. «David hat sich sicher mehr vorgenommen. Die Titelkämpfe begannen aber schon denkbar schlecht für ihn. Nach einem Freilos in der ersten Runde gab er in der zweiten Runde gegen den Pakistani Noor Zaman eine Zweisatzführung aus der Hand und verlor die Partie noch mit 2:3», so Peter Maier. Damit war David Maierschon früh aus dem Hauptfeld «verbannt» und für ihn ging es in den Klassierungsspielen um die Plätze 33 bis 64 weiter. «Das war sicher ein Knackpunkt. David war schon etwas frustriert und das zog sich das restliche Turnier durch.» In den Klassierungsspielen ging es dann aber gut los. Der FL-Squasher setzte sich zum Auftakt nach zehn abgewehrten Matchbällen gegen Adam Agan Bin Aziz aus Malaysia mit 3:2 durch. Dazu kam noch ein Forfaitsieg gegen Grogory Chan aus Australien (verletzt). Es folgte die unglückliche 2:3-Niederlage gegen den Koreaner Minwoo Lee. Peter Maier: «Das war schade, es wäre mehr möglich gewesen.» Und zum Abschluss gab es wie bereits erwähnt auch gegen Ethan Tang und Rafael Galvez kein Erfolgserlebnis.
«Insgesamt verlief die WM resultatmässig sicher etwas enttäuschend für David. Er konnte aber viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Wir werden jetzt die Titelkämpfe genau analysieren und danach an den nötigen Schrauben drehen», sagte Peter Maier. Dass mehr möglich gewesen wäre, zeigt das Beispiel von Lewis Anderson. Der Engländer stiess an der WM bis ins Semifinale vor. Erst im April konnte DavidMaier Lewis Anderson auf souveräne Art und Weise bezwingen.
Den WM-Titel in Südostasien sicherte sich der Topfavorit Mostafa Asal aus Ägypten. Er bezwang im Finale seinen Landsmann Moustafa Elsirty in drei Sätzen mit 12:10, 11:3, 11:6.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. August 2019)

Unglück­liche Nie­der­lage für David Maier

 

Wieder ein kleiner Rückschlag für David Maier an der U19-Weltmeisterschaft in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur. Der Liechtensteiner musste sich in den Klassierungsspielen dem Koreaner Minwoo Lee mit 1:3 geschlagen geben.

Den ersten Dämpfer musste David Maier schon zu Beginn der WM im Hautpfeld (128er-Tableau) einstecken. Nach einem Freilos in Runde eins unterlag er in der zweiten Runde Noor Zaman (PAK) mit 2:3. Wobei der Liechtensteiner schon mit 2:0-Sätzen in Front lag. «Angesichts des Spielverlaufes war das schon eine Enttäuschung für David», sagte Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort ist, nach der Partie. Damit wurde David Maier frühzeitig in die Klassierungsspiele um die Plätze 33 bis 64 «verbannt». Der junge SRCV-Akteur liess sich von dem unglücklichen WM-Start aber nicht entmutigen und konnte sich am Donnerstag gegen Adam Agan Bin Aziz aus Malaysia nach zehn abgewehrten Matchbällen mit 3:2 durchsetzen. «David konnte sich deutlich steigern und zeigte eine tolle kämpferische Leistung», sagte Peter Maier. Zudem gab es am selben Tag auch noch einen Forfaitsieg gegen den Australier Grogory Chan, der verletzt passen musste. Im Vietelfinale der Klassierungsspiele traf er gestern auf den Koreaner Minwoo Lee. David Maier musste sich schlussendlich dem unangenehm zu spielenden Konkurrenten nach hartem Kampf mit 1:3 (7:11, 11:4, 7:11, 14:16) geschlagen geben. Der Liechtensteiner erwies sich zwar als technisch besserer Spieler, hatte aber gegen den schnellen Koreaner in den entscheidenden Punkten das Glück nicht auf seiner Seite. «David konnte gegen Minwoo nicht an die super Leistung vom Spiel gegen Aziz anknüpfen und daher hat es auch nicht ganz gereicht. Das ist schade, es wäre mehr möglich gewesen», so Peter Maier.

Weiter geht es für David Maier in der Klassierungsrunde heute gegen Ethan Tang aus Hongkong. «Wir kennen Tang nicht. David wird sich aber gut vorbereiten und will als Sieger vom Court gehen», berichtet Peter Maier. Auf wen er zum Abschluss am Sonntag trifft, ist noch offen. Mit zwei Siegen würde David Maier die WM auf Platz 37 abschliessen.
In den Semifinals kommt es zu den Duellen Mostafa Asal (EGY) – Lews Anderson (ENG) und Omar El Torkey (EGY) – Moustafa Elsirty (EGY).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 3. August 2019)