SRC Vaduz muss sich mit einem Punkt begnügen

Die Vaduzer NLA-Squasher mussten gegen Bern ohne ihren Legionär Jens Schoor antreten und es wurde daher das erwartet schwere Spiel. Die Residenzler erkämpften sich ein 2:2-Remis, verpassten aber den angestrebten Zusatzpunkt.

Der Tabellenachte Bern erwies sich im Heimspiel als harte Nuss. Das war nach dem Ausfall von Jens Schoor aber auch zu erwarten. Schlussendlich trennten sich die beiden Teams mit 2:2, die Schweizer sicherten sich aber dank der mehr gewonnenen Sätze den Zusatzpunkt.
SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti musste sich auf der Position 1 Tarek Shehata mit 1:3 geschlagen geben. «Da ich immer noch nicht ganz fit bin, war mein Spiel ganz okay. In Summe war Shehata aber doch der bessere Akteur», so der Italiener. Einen ganz starken Auftritt hatte auf der Position 2 David Maier, der den routinierten Deutschen Patrick Gässler in einem Fünfsatzkrimi mit 3:2 bezwang. «David hat wirklich super gespielt und erneut eine tolle Talentprobe abgegeben», freute sich Bianchetti über die Leistung seines Schützlings. Hingegen kam Roger Baumann gestern überhaupt nicht auf Touren und musste sich auf der Position 3 Jakob Känel klar mit 0:3 geschlagen geben. Den zweiten Punkt für den SRCV holte Patrick Maier auf der Position 4 gegen Kevin Brechbühl. Er setzte sich nach verlorenem Startsatz noch mit 3:1 durch und sicherte so Vaduz zumindest einen Punkt.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Tarek Shehata (EGY) 1:3 (7:11, 11:8, 4:11, 12:14)
  • Position 2: David Maier (SUI 17) – Patrick Gässler (GER) 3:2 (11:7, 11:7, 11:13, 7:11, 12:10
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 25) – Jakob Känel (SUI 19) 0:3 (8:11, 4:11, 3:11)
  • Position 4: Patrick Maier (SUI 29) – Kevin Brechbühl (SUI 27) 3:1 (8:11, 11:6, 11:7, 11:9)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. Februar 2019)