Vaduz erobert sich die Tabel­len­füh­rung zurück

Der SRC Vaduz wird im Auswärtsspiel in Uster seiner Favoritenrolle gerecht. Das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti gewinnt verdient mit 3:1 – und hievt sich so wieder in die Leaderposition der Schweizer Nationalliga A.

Platz eins. Dort stand der SRC Vaduz bereits vor dem neunten Spieltag der NLA. Und von da grüssen die Residenzler auch nach dem gestrigen TV-Spiel in Uster. Dank des 3:1-Auswärtserfolgs stürmte der SRCV zurück an die Tabellenspitze, er zog damit wieder an Pilatus Kriens (4:0 gegen Aufsteiger Schaffhausen) und Lokalrivale Grabs (3:1 bei den Panthers) vorbei. Beide Direktkontrahenten hatten ihre Siege schon am letzten Donnerstag eingefahren.

Im Duell mit Uster gab es auf Position 1 eine kurzfristige Änderung auf Vaduzer Seite. Nicht wie erwartet Carsten Schoor trat als Nummer eins an, sondern Spielertrainer Davide Bianchetti. Dieser bekundete mit Gegner Robin Gadola allerdings Mühe und verlor am Ende trotz Führung mit 2:3. Schoor sowie Roger Baumann (auf Position 3) und Patrick Maier (Position 4) heimsten für Vaduz aber die nötigen Siege ein, sodass sich der Favorit letztlich klar und verdient durchsetzte. «Wir freuen uns, dass wir als Leader in die Weihnachtspause gehen», so Bianchetti. Der SRC Vaduz fand mit dem Vollerfolg in Uster wieder auf die Siegerstrasse zurück, nachdem er sich im letzten Meisterschaftsspiel mit einem 2:2 gegen Bern begnügen musste. Die nächste Partie findet am Donnerstag, 11. Januar auswärts bei den Panthers statt.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 19. Dezember 2018)

Mit Sieg im TV-Spiel gegen Uster zum Wintermeistertitel

Der SRC Vaduz hat heute Abend die Chance, sich mit einem Sieg zum Wintermeister zu krönen. Gegen Uster wird es aber nicht leicht werden, auch wenn die Vaduzer als Favoriten ins Spiel gehen.

Nach fast einem Monat ohne Spiel steht für den SRC Vaduz heute Abend nochmals ein Highlight an. Im TV-Spiel gegen Uster können sie sich den Wintermeistertitel sichern und so einen grossen Schritt Richtung Play-offs machen.

Der SRC Vaduz dominiert diese Saison die NLA. Mit 20 Punkten aus sieben Spielen stehen sie verdient auf dem ersten Tabellenplatz. Auch wenn man zuletzt gegen Bern nur ein Unentschieden holte, ist das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti gegen Uster klar zu favorisieren. «Wir gehen als Favoriten in dieses Spiel. Es wird sicher kein Selbstläufer werden, denn Uster hat ein gutes Team, das um die Play-off-Plätze kämpft und sie werden uns sicher nichts schenken», sagt Bianchetti. Der Italiener weist darauf hin, dass der Gegner die Punkte unbedingt brauche, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Auf der ersten Position spielt heute zum ersten Mal in diesem Jahr nicht Jens Schoor, der gar nicht auf dem Parkett stehen wird. Er wird ersetzt durch seinen Bruder Carsten. Dieser bekommt es mit Robin Gadola (CH 5) zu tun. Auf Position zwei trifft Bianchetti auf Joel Siewerdt (CH 27). Der Italiener meint: «Position eins wird sicher nicht einfach, doch Carsten wird diese Partie für uns entscheiden. Mein Gegner auf Position zwei ist nicht so stark einzuschätzen und sicher eine lösbare Aufgabe.» Auch auf Position drei, wo Roger Baumann (CH 21) gegen Jürgen Martin (CH 44) spielt, ist der Vaduzer der bessere Spieler. Die letzte Begegnung werden Patrick Maier (CH 36) und Roland Reitinger (CH 46) austragen. «Wir sind auf jeder Position besser besetzt und ich bin mir sicher, dass wir dieses letzte Spiel vor der Winterpause für uns entscheiden werden», sagt Bianchetti gegenüber dem «Vaterland».

Seit Bianchette in Vaduz spielt, konnten sich die Liechtensteiner nach der Hälfte der Saison noch nie auf dem ersten Platz klassie- ren. In dieser Saison könnte man zum ersten Mal Wintermeister werden. «Nach der Hälfte der Saison zuoberst zu stehen wäre un- glaublich. Unser Ziel vor der Saison war, die Play-offs zu erreichen und bis jetzt läuft alles nach Plan. Diese Ausgangslage macht alles viel einfacher für den zweiten Teil der Saison und so können wir im Hinblick auf die Play-offs sehr viel Selbstvertrauen tanken», erklärt Spielertrainer Bianchetti und ergänzt: «Es wird aber auf jeden Fall noch ein grosses Stück Arbeit, bis wir für die Play-offs qualifiziert sind.»

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 18. Dezember 2017)

Titel an Bet­chem und Wilhelmi

Im Squash House Vaduz wurden die Liechtensteiner Landesmeisterschaften ausgetragen. Und wie im vergangenen Jahr konnten sich bei den Damen und bei den Herren die Favoriten und Titelverteidiger durchsetzen. Landesmeisterin wurde Nicole Betchem vor Conny Frick und Joanna Jelenik. Bei den Herren setzte sich im Finale Luca Wilhelmi gegen seinen jüngeren Bruder Yannick durch. Patrick Maier komplementierte als Dritter das Podest. Unser Foto zeigt die neuen Titelträger Nicole Betchem und Luca Wilhelmi.
(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. Dezember 2017)