Saisonstart: Bianchetti und Schoor wieder dabei

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 9. September 2017)

Am 5. Oktober startet die neue NLA-Saison. Beim SRC Vaduz gibts keine Änderungen im Kader. Für die Spiele auf den Positionen drei bis vier gibts viel Konkurrenz.

In weniger als einem Monat startet die neue Squash-NLA-Saison. Neu in der höchsten Spielklasse spielt Schaffhausen. Die anderen Konkurrenten kennen die Vaduzer bereits aus den Vorjahren. Spannend werden auch in diesem Jahr die Partien gegen Nachbar Grabs werden – Derbystimmung ist also wieder garantiert.

Lange war nicht klar, ob Spielertrainer Davide Bianchetti wiederum die Geschicke der ersten Mannschaft des SRC Vaduz leiten wird. Seine Weiterverpflichtung hat sich für den Verein etwas verteuert, da er nicht mehr an der Sportschule engagiert ist. Dennoch hat es geklappt. Der Italiener ist zurück und motiviert für die neue Saison. Ebenfalls wiederum dabei ist Deutschland-Legionär Jens Schoor, und auch sein Bruder Carsten Schoor wird beim Verband wieder angemeldet. Wie oft die beiden Profis schliesslich gebraucht und eingesetzt werden, wird im Verlauf der Saison entschieden. Jens Schoor spielt gerne in Vaduz.Dies hat er auch beiden Playoffspielen der letzten Saison in Uster wiederum klar zum Ausdruck gebracht. «Die Stimmung und Kollegialität in diesem Team ist grossartig. So etwas gibt es in dieser Art selten». Der SRC Vaduz hält sich zudem einen weiteren Legionär in der Hinterhand – einen italienischen Spieler. Mit ihm wurde aber noch nichts definitiv fixiert. Die Transferfrist läuft bis im Dezember und man würde, gemäss Peter Maier vom SRC Vaduz, handeln, sofern sich einer der gesetzten anderen Spieler verletzten würde

Hinter den Profis, die ihr Geld mit Squash spielen verdienen, warten die Lokalmatadoren, und so viele wie in dieser Saison waren es beim SRC Vaduz noch nie. Der letzte Saison verletzte Routinier Marcel Rothmund kommt zurück und will nochmals attackieren und spielen. Neben ihm sind auch Michel Haug, Roger Baumann und Patrick Maier wieder mit von der Partie. Und auch David Maier, der erst 16 Jahre alt ist, will mitmischen. Der Konkurrenzkampf, wer denn nun auf den hinteren beiden Positionen spielen kann, wird also gross sein. Gegen die schwächeren Gegner wird Vaduz aber wohl auch wieder mit drei lokalen Spielern antreten. Die erste Partie der neuen Saison bestreiten die Va- duzer übrigens zu Hause – am 5. Oktober um 19.30 Uhr gegen die Panthers aus der Innerschweiz.

 

Auf der grossen europäischen Bühne

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. September 2017)

Squash Auf den Squash Rackets Club Vaduz wartet ein absoluter Saisonhöhepunkt. Die Residenzler messen sich an der Europäischen Clubmeisterschaft in Paderborn (GER) mit den kontinentalen Topvereinen.

SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti und Co. messen sich mit den europäischen Spitzenclubs.?(Foto: Michael Zanghellini)

Vor dem Start der Nationalliga A im Oktober haben die Vaduzer die Möglichkeit, sich einem Formtest auf höchstem Niveau zu unterziehen. In Paderborn spielen vom 13. bis 16. September die besten Teams um die europäische Clubkrone. Dass der SRCV auf diesem Level mitspielen kann, hat er in den vergangenen Jahren mehrfach bewiesen. 2015 resultierte im polnischen Krakau, wie schon 2014 in Nottingham (ENG), der starke sechste Schlussrang. Damit verpassten die Liechtensteiner ihre bisherige Bestplatzierung aus dem Jahr 2004 nur um einen Rang. Im Vorjahr beendeten die Vaduzer das Turnier im englischen Pontefract auf dem elften Schlussrang.

«Wir haben uns gut vorbereitet und alle Spieler sind heiss auf die internationalen Kräftemessen», so Peter Maier, der in Paderborn als Betreuer und Ersatzspieler fungieren wird. Als Spieler sind in Paderborn Davide Bianchetti, Roger Baumann, Patrick Maier und Michel Haug mit an Bord. Dieses Quartett stand auch schon letztes Jahr in Pontefract auf dem Court.

Insgesamt sind an der Europäischen Clubmeisterschaft im Herrenbewerb 13 Teams aus 11 Nationen gemeldet. Gespielt wird in vier Vorrundengruppen, wobei die besten zwei Teams aus jedem Pool danach um die Plätze 1 bis 8 spielen, die restlichen Mannschaften machen die Ränge 9 bis 13 untereinander aus. Der SRC Vaduz wurde in die Gruppe A gelost und bekommt es dabei mit dem Gastgeber und Titelverteidiger Paderborn und dem schwedischen Team aus Roslagen zu tun. «Gegen Paderborn wird es für uns nicht viel zu holen geben. Dieser Konkurrent ist gespickt mit Weltklassespielern und für uns sicher eine Nummer zu gross», weiss Peter Maier. «Hingegen ist Roslagen sicher in unserer Reichweite. Unser Ziel ist, die Schweden zu schlagen und uns damit den zweiten Gruppenrang zu sichern. Dann könnten wir um die Plätze 1 bis 8 spielen, was für uns ein grosser Erfolg wäre.»

Die Residenzler reisen kommenden Dienstag nach Deutschland und können sich so noch vor Ort ein Bild von den Verhältnissen in Paderborn machen. Gespielt wird im Ahorn-Sportpark, wo das Herz des Paderborner Sports schlägt. 500 000 Nutzer za¨hlt der Ahorn-Sportpark ja¨hrlich. Auf dem 100 000 Quadratmeter grossen Areal finden Freizeitsportler und Spitzenathleten gleichermas­sen beste Voraussetzungen fu¨r ihre sportliche Beta¨tigung. Der Ahorn-Sportpark ist nicht nur Heimat des Paderborner Squash Clubs, der hier seine zehn Courts betreibt. Auch weitere 70 Vereine und Institutionen organisieren und veranstalten hier regelma¨ssig ihren Sportbetrieb.