Kategorie-Archiv: Junioren

Informationen und Berichte aus der SRCV Junioren Szene

David Maier in Wien auf dem Podest

 

Der FL-Squasher spielte sich beim Austrian Junior Open in Wien aufs Podest. Im Spiel um Platz drei bezwang er Rowan Damming (NED). Der Sieg ging an Alasdair Prott (SCO).

Direkt nach dem NLA-Spiel gegen Pilatus Kriens (2:2) ging es für David Maier am Donnerstagabend gemeinsam mit Vater Peter Maier weiter nach Wien. Dort stand das Austrian Junior Open 2020 auf dem Programm. Die nächtliche Anreise brachte den jungen Liechtensteiner nicht aus dem Konzept und er gewann am Freitag zum Auftakt sein erstes Spiel im Pool 1 gegen den Österreicher Jan Gastl souverän mit 3:0 (11:2, 11:1, 11:5). Am Samstag setzte sich Maier gegen den Schweizer Tim Rösch ebenfalls mit 3:0 (14:12, 12:10, 11:7) durch und sicherte sich damit den Sieg in seinem Pool. In Wien wurde das U19-Turnier in vier Pools ausgetragen, wobei die jeweiligen Gewinner um den Turniersieg spielten. Neben Maier konnten sich auch der Niederländer Rowan Damming (Pool 2), der Ungar Benedek Takacs (Pool 3) und der Schotte Alasdair Prott (Pool 4) in ihren Gruppenspielen durchsetzen.

Im Halbfinale bekam es David Maier mit Prott zu tun. Ein altbekannter Gegner, mit dem er schon einige heisse Duelle bestritt. Und auch in Wien war die Partie erneut hart umkämpft. Den ersten Satz gewann der Schotte mit 11:8, den zweiten mit 16:14. Im dritten stämmte sich der FL-Squasher mit aller Macht gegen die drohende Niederlage, musste aber Prott wieder hauchdünn mit 12:10 den Vortritt lassen. Damit zog Alasdair Prott ins Finale ein und David Maier spielte gegen Rowan Damming, der sein Halbfianle gegen Benedek Takacs mit 1:3 verlor, um Rang drei. Hier liess der Liechtensteiner dann nichts anbrennen, bezwang den Niederländer mit 3:0 (11:9, 11:7, 14:12) und sicherte sich somit einen Podestplatz. Den Sieg in Wien holte sich Alasdair Prott, der das Finalspiel gegen Takacs gewann.
Nach dem neunten Rang beim German Junior Open in Hamburg in der Vorwoche, «das war leider nicht mein Turnier», hatte sich Maier in Wien viel vorgenommen. Ganz ging sein Vorhaben mit dem Turniersieg nicht auf, aber ein Podestplatz bei einem internationalen Event kann sich auch mehr als sehen lassen.

Das Austrian Open in Wien diente David Maier auch als Vorbereitung für die Anfang April in Eindhoven stattfindende Europameisterschaft. Und der SRCV-Akteur ist heiss auf die kontinentalen Titelkämpfe. «Bei der EM in den Niederlanden will ich voll angreifen», so Maier.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. März. 2020)

David Maier in Ham­burg Neunter

Nach der überraschenden Niederlage in der 3. Hauptrunde liess David Maier beim German Junior Open in Hamburg in den Klassierungsspielen mit drei Siegen nichts anbrennen.

Für David Maier stand beim German Junior Open in Hamburg ein weiterer internationaler Einsatz auf dem Programm. Nach einem Freilos startete er erfolgreich ins U19-Turnier. In der 2. Runde setzte sich der junge Liechtensteiner gegen den Belgier Marat Benoit mit 3:1 (8:11, 11:5, 11:6, 11:7) durch. In er 3. Hauptrunde kam es dann zum Duell mit Denis Gilevskiy und der Ire gewann die Partie doch etwas überraschend mit 3:1. Im ersten Satz machte Maier zu viele Fehler und musste diesen mit 7:11 abgeben. Im zweiten Satz konnte er dann aber überzeugen und holte diesen mit 11:9. Danach nahm der SRCV-Youngster noch mehr Risiko, wurde aber dafür nicht belohnt. Die Sätze drei und vier gingen mit 11:9 und 11:5 an Gilevskiy. In dieser umkämpften Partie gingen beide Akteure ein hohes Tempo, wobei David Maier oft die Oberhand hatte, aber bei vielen Ballwechseln war das Glück nicht auf seiner Seite. Durch diese Niederlage wurde Maier vorzeitig in die Klassierungsspiele verwiesen, dort ging es um die Ränge 9 bis 16.
Hier liess David Maier dann nichts anbrennen. Zuerst kämpfte er den Belgier Harold Castiaux mit 3:2 (9:11, 11:4, 5:11, 11:9, 11:9) nieder und danach auch dessen Landsmann Thimi Christaens, den er mit 3:0 (11:9, 12:10, 11:5) bezwang. Im dritten Klassierungsspiel gab es noch ein 3:1 (12:10, 11:6, 8:11, 11:3) gegen den Franzosen Léo Blin. Mit diesem «Sieg-Hattrick» sicherte sich David Maier den neunten Schlussrang.
Den Turniersieg in Hamburg holte sich der an Nummer 1 gesetzte Marek Panacek. Der Tscheche gewann das spannende Finale gegen den Engländer Ben Smith mit 3:2. Rang drei sichere sich der Schotte Alasdair Prott. Für Maier-Bezwinger Denis Gilevskiy resultierte am Ende der sechste Schlussrang.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 2. März 2020)

David Maier in Prag auf dem Podest

 

Der erste internationale Turniereinsatz 2020 verlief für David Maier sehr erfolgreich. Der Youngster des Squash Racket Clubs Vaduz spielte sich beim Czech Junior Open im tschechischen Prag mit Rang drei auf das Podest.

Nach dem gelungenen Rückrundenstart mit der NLA-Equipe des SRC Vaduz gegen Pilatus Kriens (3:1), ist David Maier auch der Auftakt ins internationale Turniergeschehen in diesem Jahr geglückt. Beim Czech Open in Prag resultierte der dritte Schlussrang.
Nach einem Freilos in Runde eins setzte sich der Liechtensteiner zunächst gegen Pablo Richet (FRA) und den Tschechen Kristian Maracel jeweils klar in drei Sätzen durch. Im Viertelfinale stand ihm Simon Nagy gegenüber. Auch der Ungar zog klar den Kürzeren. Maier gewann die Partie mit 3:0 (11:5, 11:3, 11:3) und stand somit im Halbfinale. Dort wartete mit Ben Smith ein harter Brocken. Die hart umkämpfte Partie entschied der körperlich starke Engländer mit 3:1 (9:11, 11:3, 11:8, 11:3) für sich und verhinderte somit den Finaleinzug von David Maier. «Das war schade. Es wäre sicher mehr möglich gewesen. Dazu hätte ich aber meine Spielanlage ändern müssen, was mir nicht ganz gelang.»
Das Spiel um Platz drei gegen Harold Castiaux (BEL) entwickelte sich zu einem Krimi, welchen der SRCV-Youngster mit 3:2 (7:11, 11:6, 11:9, 9:11, 11:5) für sich entschied und den Podestplatz sicherte. «Insgesamt war es ein gutes Turnier für mich», berichtete Maier. «Natürlich geht immer mehr, vor allem spielerisch. Nun heisst es, weiterarbeiten, um mich kontinuierlich zu steigern.»
Den Turniersieg in Tschechien holte sich Ben Smith, der im Finale dem Tschechen Marek Panacek beim 3:0 (11:4, 11:4, 11:7) keine Chance liess.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 20. Januar 2020)

Auf­takt nach Mass

 

SRCV-Youngster David Maier startete beim Czech Junior Open in Prag mit zwei Siegen erfolgreich ins Turnier.

David Maier läutete sein internationales Sportjahr 2020 mit einem wahren Feuerwerk ein. Der NLA-Akteur des Squash Rackets Clubs Vaduz steht beim Czech Junior Open in Prag nach zwei starken Partien bereits im Viertelfinale.
Nach einem Freilos in Runde eins musste der Liechtensteiner gestern zweimal in den Court steigen. Dabei liess er zuerst Pablo Richet keine Chance. Maier bezwang den Franzosen klar in drei Sätzen mit 11:8, 11:8, 11:4. In der dritten Runde stand er Kristian Mracek gegenüber. Auch der Tscheche stand auf verlorenem Posten, David Maier gewann erneut in drei Sätzen mit 11:3, 11:8, 12:10 und zog ins Viertelfinale ein. Dort trifft er heute auf den Ungarn Simon Nagy, der sich gegen den Schweizer Iain Keeling mit 3:1 (7:11, 11:6, 11:5, 11:7) durchsetzte. Eine machbare Aufgabe für den FL-Squasher, der laut Peter Maier, der als Coach vor Ort dabei ist, gut vorbereitet und topfit nach Tschechien reiste. «David hat sich in Prag einiges vorgenommen. Die ersten beiden Partien haben nun gezeigt, dass er sehr gut drauf ist und noch einiges erreichen kann», so Peter Maier.
David Maier ist in Prag hinter dem Tschechen Marek Panacek und dem Engländer Ben Smith an Nummer 3 gesetzt.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. Januar 2020)

David Maier sichert sich beim Heim­tur­nier Platz 5

 

Im Rahmen der Schweizer Nachwuchsserie «Squash !t» wurde dieses Wochenende im Vaduzer Squash House gross aufgespielt. Siegte David Maier im Vorjahr noch in der Kategorie Open A, landete er dieses Mal in der PSA-Wertung auf dem fünften Platz.

Mit NLA-Spieler David Maier und Nachwuchsathlet Jonathan Carballo mischten beim einmal mehr gut besuchten Turnier im Vaduzer Squash House zwei Liechtensteiner mit. Maier stellte sich nach dem Sieg im Vorjahr dieses Mal in der nächst höheren Kategorie der Open PSA, der Herausforderung.
Nach einem Auftaktsieg gegen Lasse Widmer vom SC Uster war dann aber im Viertelfinale bereits Schluss. Gegen Miguel Mathis (ebenfalls Uster), der sich letztlich Platz 3 sicherte, musste sich der SRCV-Spieler in einem Fünfsatzkrimi am Ende knapp geschlagen geben, womit der Traum von einem Podestplatz bereits vorbei war. In den Rangierungsspielen stellte Maier seine Klasse dann aber noch mal unter Beweis, besiegte Sandro Schmetter (Uster) und Tim Rösch (Kriens) und belegte am Ende den fünften Rang. Den Sieg holte sich Cedric Kuchen, der im Finale seinen Teamkollegen Nils Rösch in drei Sätzen mit 11:8, 11.9, 11:5 bezwingen konnte.

Jonathan Carballo belegte in der Kategorie Open C – die im Round-Robin gespielt wurde – den vierten Schlussrang. Die weiteren Kategoriensiege gingen an Lino Andri Kaiser (Open A), Norina Malbasi (Open A 9-13), Noel Holdener (Open B), Marcos Alvarez (Open C) und Jamie Moser (Open D).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 2. Dezember 2019)

Kein Erfolgs­er­lebnis für Maier zum WM-Abschluss

David Maier beendete seine erste Teilnahme an einer U19-Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur (MAL) auf dem 40. Schlussrang. Zum Abschluss musste sich der junge Liechtensteiner Ethan Tang (HKG) und Rafael Galvez (PER) jeweils knapp geschlagen geben.

Auf David Maier warteten zum Abschluss der WM in Malaysia in den Klassierungsspielen um die Plätze 33 bis 64 noch zwei Partien. Beide Begegnungen liefen nicht für den SRCV-Akteur. Am Samstag musste er sich Ethan Tang aus Hongkong ganz knapp mit 2:3 (12:10, 8:11, 2:11, 11:5, 8:11) geschlagen geben. Und gestern unterlag Maier dem Peruaner Rafael Galvez nach hartem Kampf mit 11:5, 10:12, 8:11, 8:11. «Beide Spiele verliefen sehr ausgeglichen. Wobei David nicht das Glück auf seiner Seite hatte und teilweise auch mit nicht nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen zu kämpfen hatte», berichtet Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort war.

Für den Liechtensteiner resultierte damit an der Weltmeisterschaft der 40. Schlussrang. «David hat sich sicher mehr vorgenommen. Die Titelkämpfe begannen aber schon denkbar schlecht für ihn. Nach einem Freilos in der ersten Runde gab er in der zweiten Runde gegen den Pakistani Noor Zaman eine Zweisatzführung aus der Hand und verlor die Partie noch mit 2:3», so Peter Maier. Damit war David Maierschon früh aus dem Hauptfeld «verbannt» und für ihn ging es in den Klassierungsspielen um die Plätze 33 bis 64 weiter. «Das war sicher ein Knackpunkt. David war schon etwas frustriert und das zog sich das restliche Turnier durch.» In den Klassierungsspielen ging es dann aber gut los. Der FL-Squasher setzte sich zum Auftakt nach zehn abgewehrten Matchbällen gegen Adam Agan Bin Aziz aus Malaysia mit 3:2 durch. Dazu kam noch ein Forfaitsieg gegen Grogory Chan aus Australien (verletzt). Es folgte die unglückliche 2:3-Niederlage gegen den Koreaner Minwoo Lee. Peter Maier: «Das war schade, es wäre mehr möglich gewesen.» Und zum Abschluss gab es wie bereits erwähnt auch gegen Ethan Tang und Rafael Galvez kein Erfolgserlebnis.
«Insgesamt verlief die WM resultatmässig sicher etwas enttäuschend für David. Er konnte aber viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Wir werden jetzt die Titelkämpfe genau analysieren und danach an den nötigen Schrauben drehen», sagte Peter Maier. Dass mehr möglich gewesen wäre, zeigt das Beispiel von Lewis Anderson. Der Engländer stiess an der WM bis ins Semifinale vor. Erst im April konnte DavidMaier Lewis Anderson auf souveräne Art und Weise bezwingen.
Den WM-Titel in Südostasien sicherte sich der Topfavorit Mostafa Asal aus Ägypten. Er bezwang im Finale seinen Landsmann Moustafa Elsirty in drei Sätzen mit 12:10, 11:3, 11:6.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. August 2019)

Unglück­liche Nie­der­lage für David Maier

 

Wieder ein kleiner Rückschlag für David Maier an der U19-Weltmeisterschaft in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur. Der Liechtensteiner musste sich in den Klassierungsspielen dem Koreaner Minwoo Lee mit 1:3 geschlagen geben.

Den ersten Dämpfer musste David Maier schon zu Beginn der WM im Hautpfeld (128er-Tableau) einstecken. Nach einem Freilos in Runde eins unterlag er in der zweiten Runde Noor Zaman (PAK) mit 2:3. Wobei der Liechtensteiner schon mit 2:0-Sätzen in Front lag. «Angesichts des Spielverlaufes war das schon eine Enttäuschung für David», sagte Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort ist, nach der Partie. Damit wurde David Maier frühzeitig in die Klassierungsspiele um die Plätze 33 bis 64 «verbannt». Der junge SRCV-Akteur liess sich von dem unglücklichen WM-Start aber nicht entmutigen und konnte sich am Donnerstag gegen Adam Agan Bin Aziz aus Malaysia nach zehn abgewehrten Matchbällen mit 3:2 durchsetzen. «David konnte sich deutlich steigern und zeigte eine tolle kämpferische Leistung», sagte Peter Maier. Zudem gab es am selben Tag auch noch einen Forfaitsieg gegen den Australier Grogory Chan, der verletzt passen musste. Im Vietelfinale der Klassierungsspiele traf er gestern auf den Koreaner Minwoo Lee. David Maier musste sich schlussendlich dem unangenehm zu spielenden Konkurrenten nach hartem Kampf mit 1:3 (7:11, 11:4, 7:11, 14:16) geschlagen geben. Der Liechtensteiner erwies sich zwar als technisch besserer Spieler, hatte aber gegen den schnellen Koreaner in den entscheidenden Punkten das Glück nicht auf seiner Seite. «David konnte gegen Minwoo nicht an die super Leistung vom Spiel gegen Aziz anknüpfen und daher hat es auch nicht ganz gereicht. Das ist schade, es wäre mehr möglich gewesen», so Peter Maier.

Weiter geht es für David Maier in der Klassierungsrunde heute gegen Ethan Tang aus Hongkong. «Wir kennen Tang nicht. David wird sich aber gut vorbereiten und will als Sieger vom Court gehen», berichtet Peter Maier. Auf wen er zum Abschluss am Sonntag trifft, ist noch offen. Mit zwei Siegen würde David Maier die WM auf Platz 37 abschliessen.
In den Semifinals kommt es zu den Duellen Mostafa Asal (EGY) – Lews Anderson (ENG) und Omar El Torkey (EGY) – Moustafa Elsirty (EGY).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 3. August 2019)

David Maier kommt an der U19-WM immer besser in Fahrt

Nach der bitteren 2:3-Auftaktniederlage in der 2. Runde des Hauptfeldes sicherte sich David Maier an der U19-Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur (MAL) in den Klassierungsspielen die ersten beiden Siege. Spektakulär: Gegen Adam Agan Bin Aziz wehrte der junge Liechtensteiner zehn Matchbälle ab.

David Maier hatte sich an der WM viel vorgenommen. Er reiste frühzeitig nach Südostasien, um sich auf die Gegebenheiten vor Ort einzustellen und absolvierte zudem noch diverse Trainingseinheiten auf der zu Malaysia gehörenden Insel Penang. Doch gleich zum Auftakt der Titelkämpfe gab es einen Dämpfer. Nach einem Freilos in Runde 1 musste sich Maier in der 2. Runde Noor Zaman mit 2:3 geschlagen geben. Der SRCV-Crack gewann dabei die ersten beiden Sätze und es deutete alles auf einen erfolgreichen WM-Start hin. Doch mit dem Sieg vor Augen schlich sich bei Maier eine gewisse Nervosität ein und er konnte sein bis dahin souveränes Spiel nicht mehr durchziehen. Der Pakistani gewann die Sätze drei und vier und behielt auch im fünften mit 12:10 die Oberhand.

Für David Maier natürlich eine bittere Pille. Er fiel damit aus dem Hauptfeld und wurde in die Klassierungsspiele um die Pätze 33 bis 64 «verbannt». «Nach dem tollen Start ist die Niederlage natürlich eine grosse Enttäuschung für David. Diese gilt es nun zu verarbeiten, um für die Klassierungsspiele wieder bereit zu sein», berichte Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort ist, nach dem Spiel gegen Noor Zaman.

Gesagt, getan. Im gestrigen ersten Klassierungsspiel gegen Adam Agan Bin Aziz aus Malaysia präsentierte sich David Maier wieder von seiner besten Seite, gewann die spannende Partie dank toller Moral und viel Kampfgeist mit 3:2 (8:11, 12:10, 8:11, 11:6, 16:14). Vor allem der entscheidende fünfte Satz hatte es in sich. Der FL-Squasher lag mit 3:10 zurück, liess aber nicht locker. Insgesamt wehrte er zehn Matchbälle ab und sicherte sich mit 16:14 noch den Sieg. «Das war eine wirklich tolle kämpferische Leistung von David», so Peter Maier. «Er konnte sich gegenüber dem Vortag klar steigern und es ist deutlich sichtbar, dass er immer besser in Fahrt kommt.» David Maierkonnte gestern noch einen zweiten Sieg verbuchen, dies ohne Ballwechsel. Sein Kontrahent Grogory Chan aus Australien musste wegen einer Verletzung, die er sich zuvor beim Sieg gegen Bader Almoghrebi aus Kuwait zuzog, forfait geben.
Weiter geht es für David Maier in den Klassierungsspielen um die Pätze 33 bis 64 heute gegen den Koreaner Minwoo Lee, der gestern ebenfalls seine zwei Partien gewinnen konnte. «Wir kennen den Koreaner nicht. Daher ist es schwierig, eine Prognose abzugeben. Davidwird sich aber gut vorbereiten und versuchen, sich bestmöglichst zu verkaufen», sagte Peter Maier. Auf wen David Maier nach Minwoo Lee treffen wird, steht noch nicht fest. Fix ist, dass er an der U19-Weltmeisterschaft in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur noch zwei weitere Partien bestreiten wird.

Übrigens: Für Maier-Bezwinger Noor Zaman war in der 3. Runde im Hauptfeld auch Schluss. Der Pakistani unterlag dem Ägypter Yehia Elnawasany klar in drei Sätzen. Diese Runde schaffte der ehemalige Vaduzer Akteur Yannick Wilhelmi noch. Er bezwang den Inder Yash Fadte mit 3:2. Im Achtelfinale war für den Grabser NLA-Spieler aber auch Schluss. Gegen Veer Chotrani (IND) unterlag Wilhelmi mit 1:3 und verpasste damit den Einzug ins Viertelfinale. Für die besten Acht qualifizierten sich gleich vier Ägypter sowie zwei Engländer, ein Inder und ein Lokalmatador aus Malaysia. Der WM-Titelgewinn wird daher wohl über die derzeit sicher stärkste Squash-Nation Ägypten gehen.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 2. August 2019)

David Maier ver­liert an der WM seine Auftaktpartie

Einen bitteren Auftakt gab es für DavidMaier an der U-19-Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur (MAL). Der junge Liechtensteiner musste sich nach einem Freilos in Runde 1 in seinem ersten Spiel Noor Zaman (PAK) knapp mit 2:3 geschlagen geben.

Dabei hatte sich Maier in Malaysia viel vorgenommen Er reiste frühzeitig an die Titelkämpfe, um sich auf die örtlichen Gegebenheiten, vor allem die Zeitumstellung und die hohe Luftfeuchtigkeit, einzustellen. Zudem absolvierte er auf der zu Malaysia gehörenden Insel Penang noch einige Trainingseinheiten, die super verliefen. Es schien also alles für einen optimalen Turnierstart angerichtet zu sein. Und DavidMaier legte gegen Noor Zaman auch super los. Die ersten beiden Sätze holte sich der SRCV-Aktuer mit 11:8 und 11:4. Mit dem Auftaktsieg vor Augen schlich sich danach bei Maier aber eine gewisse Nervosität ein und er konnte sein Spiel nicht mehr durchziehen. Der Pakistani gewann die Sätze drei und vier mit 11:7 und 11:5 – die Partie war wieder offen. Der Entscheidungssatz war dann hart umkämpft, wobei Zaman mit 12:10 das bessere Ende für sich hatte und in die dritte Runde der besten 32 Spieler einzog. «Nach dem tollen Start ist diese Niederlage natürlich eine grosse Enttäuschung für David», bericht Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort ist. «Diese muss er nun verabeiten, um für die nächsten Klassierungsspiele bereit zu sein.»

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 1. August 2019)

High­light: Maier an der WM in Kuala Lumpur

Auf David Maier wartet mit der U19-Weltmeis-terschaft in Malaysia der absolute Saisonhöhepunkt. Der SRCV-Crack weilt schon in Südostasien, um sich bestmöglichst vorzubereiten.

Den letzten Turniereinsatz hatte David Maier beim Italian Junior Open in Reccione Mitte Juni. Dort musste er die Halbfinalpartie gegen den Schweden Fritiof Jacobsson vorzeitig abbrechen. Grund: Kniebeschwerden. «Es war in Hinblick WM eine Vorsichtsmassnahme, sagte Vater und Betreuer Peter Maier damals. Und dies war die richtige Entscheidung. David Maier ist wieder fit und hat sich in den letzten Wochen auf heimischem Terrain intensiv auf die U19-Titelkämpfe vorbereitet. Bereits letzten Montag reiste er zusammen mit Peter Maier nach Malaysia, um sich auf die Gegebenheiten vor Ort, vor allem die Zeitumstellung und die hohe Luftfeuchtigkeit, einzustellen. Zudem absolviert der junge Liechtensteiner auf der zu Malaysia gehörenden Insel Penang diverse Trainingseinheiten. «Davidwill bestens vorbereitet an die Weltmeisterschaft», so Peter Maier.

Die U19-Einzelweltmeisterschaft findet vom 30. Juli bis zum 3. August in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur statt. Vor den ersten Partien findet am Montag, den 29. Juli, noch die Eröffnungfeier statt. Auf David Maier wartet in Südostasien harte Konkurrenz. Angeführt wird die Setzliste von den drei Ägyptern Mostafa Asal (1), Omar El Torkey (2) und Mostafa El Serty (3/4) sowie dem Tschechen Viktor Byrtus (3/4).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 24. Juli 2019)