Auch am letzten Tag kein Vol­ler­folg: Team Liech­tens­tein am Ende der Tabelle

Nach den beiden sieglosen Partien in der Gruppenphase, blieb das Team Liechtenstein auch in den Klassierungsspielen gegen Jersey sowie gestern gegen Guernsey und Luxemburg ohne Vollerfolg und beendete die European Team Championship in Ljubljana (SLO) am Ende der Tabelle.

An der European Team Championship in Ljubljana nehmen bei den Herren 13 Nationen, die in vier Gruppen aufgeteilt wurden, teil. Das Team Liechtenstein, bestehend aus David Maier, Patrick Maier, Peter Maier, Alois Widmann und Gerhard Schober, wurde dabei zusammen mit Griechenland und Israel in den Pool A gelost. Hier setzte es gegen die hoch eingeschätzten Israelis eine 0:4-Niederlage und gegen Griechenland spielten die FL-Squasher 2:2-Remis, verloren die Partie aber wegen des schlechteren Satzverhältnisses (6:7). Damit belegten die Liechtensteiner im Pool A den dritten und letzten Platz und verpassten somit ihr angestrebtes Ziel, das Erreichen der Platzierungsspiele um die Ränge 1 bis 8.

Als Gruppendritter ging es für die FL-Equipe vorerst mit den Klassierungsspielen um die Plätze 9 und 10 weiter. Dort ging es gegen Jersey. Auch hier mussten sich die Liechtensteiner mit 1:3 geschlagen geben. Für den Punktgewinn sorgte David Maier auf der Position 1. Patrick Maier, Peter Maier und Alois Widmann verloren ihre Partien jeweils mit 0:3. «Ich konnte mein Spiel durchziehen und bin mit meiner Leistung zufrieden. Gesamthaft hat uns das aber leider nichts genutzt», bilanzierte David Maier. «Man muss auch sagen, dass wir mit Jersey auf den stärksten Gruppendritten getroffen sind.»

Durch diese Niederlage wurde das Team Liechtenstein an der European Team Championship weiter zurückgeworfen, spielte gestern zum Abschluss in den Klassierungsspielen um die Plätze 11 bis 13. Dabei ging es zuerst gegen Guernsey. Wobei David Maier sein Team mit einem klaren 3:0 gegen Janick Radford wieder in Front brachte. Auch Alois Widmann konnte seine Partie gegen Thomas Carpenter mit 3:2 für sich entscheiden. Demgegenüber standen aber die Niederlagen von Patrick Maier (2:3 gegen Martin Watts) und Peter Maier (0:3 gegen Patrick Josey). Somit endete die Partie mit 2:2 und auch in den Sätzen herrschte mit 8:8 Gleichstand. Daher mussten die erzielten Punkte über den Sieg entscheiden und hier hatte Guernsey mit 139:122 die Nase vorne. «Das ist natürlich bitter, dass wir nur wegen der Punkte verloren haben», so Patrick Maier, der in der Schlussphase seines Spiels mit einer leichten Blessur zu kämpfen hatte. «Ich konnte im Entscheidungssatz nicht mehr voll dagegenhalten.»
Auch der letzte Auftritt in Ljubljana konnte das Team Liechtenstein nicht erfolgreich gestalten. Gegen Luxemburg gab es eine 1:3-Niederlage. Für den Punktgewinn sorgte einmal mehr David Maier mit dem klaren 3:0-Sieg gegen Mark Radley auf der Position 1. «Ich konnte zum Abschluss nochmals ein gutes Spiel zeigen», berichtet David Maier. «Leider ist uns auf den Positionen 2 bis 4 kein weiterer Erfolg gelungen.» Patrick Maier, Peter Maier und Gerhard Schober, der diesmal für Alois Widmann auf der Position 4 zum Einsatz kam, mussten sich ihren Kontrahenten jeweils mit 0:3 geschlagen geben.

Mit der Partie gegen Luxemburg ging für das Team Liechtenstein die European Team Championship in Slowenien zu Ende. Und obwohl in der Klassierungsrunde um die Plätze 11 bis 13 das Spiel zwischen Luxemburg und Guernsey erst heute ausgetragen wird, ist klar, dass die FL-Squasher das Turnier in Ljubljana auf dem 13. und letzten Platz beenden. «Natürlich haben wir uns mehr erhofft. Wir hatten aber auch etwas Pech bei den knappen Niederlagen gegen Griechenland und Guernsey», so David Maier, der hinzufügt: «Das Turnier war trotzdem cool und sehr gut organisiert.»

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 23. April 2022)

Weitere Niederlage an der Team-EM für Liechtenstein

Nach der knappen Partie gegen Griechenland (2:2, schlechteres Satzverhältnis) und der klaren Angelegenheit gegen Israel (0:4) muss sich Liechtenstein auch im dritten Spiel der Team-EM in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana (Division drei) gegen Jersey geschlagen geben (1:3). Nur David Maier konnte sein Spiel gewinnen (3:0). Peter Maier, Alois Widmann und Patrick Maier waren hingegen chancenlos gegen ihre Kontrahenten (jeweils 0:3). «Wir hatten Pech, dass wir im letzten Spiel die stärkste der drei möglichen Mannschaften erhalten haben», erklärt David Maier. «Jetzt haben wir noch zwei Spiele und das Ziel lautet natürlich, immer zu gewinnen.» Die Gegner heute in den Duellen um die hintersten Positionen (11–13) heissen Guernsey und Luxemburg.

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 22. April 2022)

Inter­na­tio­naler Ein­satz für den SRC Vaduz

Squash In Ljubljana kommt ab heute die European Team Championship der Division 3 zur Austragung. Der SRC Vaduz ist in Sloweniens Haupt­stadt in den Pool A gelost und bekommt es mit Griechenland und Israel zu tun.

Insgesamt nehmen an der European Team Championship in Ljubljana bei den Herren 13 Nationen, aufgeteilt in vier Gruppen, teil. Liechtenstein wurde in den Pool A gelost und misst sich dort mit Griechenland und Israel. Beide Partien kommen heute zur Austragung.
Das Liechtensteiner Team bestehend aus David Maier, Patrick Maier, Peter Maier, Alois Widmann und Gerhard Schober reiste gestern nach Slowenien und hat sich das Erreichen der Platzierungsspiele von Rang 1 bis 8 gesetzt. Dafür benötigen die Residenzler zumindest Platz zwei im Pool A. Das heisst, in den beiden Gruppenspielen muss ein Sieg her. Dieser soll gegen Griechenland gelingen. «Gegen die Griechen wird es sicher nicht einfach, die Aufgabe ist aber für uns machbar», berichtet Patrick Maier. «Gegen Israel sind wir klarer Aussenseiter.»

European Team Championship in Slowenien

Pool A: Liechtenstein, Griechenland, Israel

Pooo B: Malta, Kroatien, Guernsey

Pool C: Ukraine, Slowenien, Gibraltar

Pool D: Norwegen, Luxemburg, Rumänien, Jersey

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 20. April 2022)

Maier mit Auftaktsieg

David Maier gewann beim PSA Challenger Turnier in Angers die Erstrundenpartie gegen Pablo Dolz (ESP) 3:1.

Nach den österreichischen Meisterscahften in Freilassing, wo sich David Maier den Vizetitel sicherte und dem NLA-Spiel gegen die Grasshoppers (1:3) ist der SRCV-Akteur wieder auf der internationalen Bühne im Einsatz. Im französischen Angers, in der Nähe von Paris, läuft derzeit ein mit 3000 Dollar dotiertes Turner der PSA Challenger Tour. David Maier ist dabei an Nummer 5 gesetzt und bekam in der ersten Runde Pablo Dolz zugelost. Den ebenfalls 20-jährigen Spanier kannte Maier noch aus der Juniorenzeit. «Ich habe schon vor vier Jahren gegen ihn gespielt und konnte die Partie mit 3:1 für mich entscheiden.» Zudem hat er seinen Erstrunden-Kontrahenten in letzter Zeit auch einige Male spielen sehen. «Das wird sicher eine Herausforderung, aber ich habe gute Chancen mich durchzusetzten», sagte er vor dem gestrigen Auftaktspiels.
Und Maier sollte mit seiner Einschätzung recht behalten. Denn der Liechtensteiner gewann erneut mit 3:1-Sätzen gegen Dolz. Nach dem 11:6 im ersten Durchgang musste Maier Satz zwei mit 9:11 abgeben, holte sich die nächsten beiden Durchgänge jeweils mit 11:1 und 11:7.

Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. November 2021)

Mehr erhofft: David Maier schei­tert in Runde 2

David Maier kommt auf der internationalen Bühne noch nicht auf Touren. Beim PSA-Turnier in Lorient (FRA) war für den 19-Jährigen in Runde zwei Schluss. Wie schon Ende Januar in Nancy scheiterte Maier an Edwin Clain (FRA).

Liechtensteins Nachwuchssquasher David Maier war in dieser Woche auf sich allein gestellt. Anstatt mit dem NLA-Team des SRC Vaduz in der Meisterschaft um Punkte zu kämpfen, ging es für ihn an ein Kräftemessen ins gut 12 Autostunden entfernte Lorient in Frankreich. Für Maier war es nach den Turnieren in Nancy im Januar und Uster Anfang März der dritte Auftritt auf der internationalen Bühne. Der erhoffte Exploit des jungen Liechtensteiners blieb aber aus. «Ich konnte zwar einzelne Sachen, die ich mir vorgenommen habe, umsetzen. Dennoch muss man sagen, dass ich mit dem frühen Aus in Runde 2 mein Ziel nicht erreicht habe – ich hätte mir da schon etwas mehr erhofft», so das Resumeé von Maier.

Der Auftakt ins Turnier in der Region Bretagne verlief für den SRCV-Athleten dabei noch wunschgemäss. Und das obwohl er nach der langen Autofahrt «etwas müde» gewesen sei, wie er meinte. Seinen Kontrahenten Melvil Scianimanico (FRA), kannte Maier allerdings nicht. «Es war ein relativ junger Spieler, der dank einer Wildcard antreten durfte. Und ja, ich war am Anfang doch etwas überrascht, wie stark er spielte.» Das zeigte sich auch in den einzelnen Sätzen, wo Maier vor allem im ersten und dritten (13:11 und 12:10) ziemlich gefordert war und den zweiten sogar mit 7:11 abgeben musste. Dennoch reichte es am Ende für den Einzug in die zweite Runde.
Und dort wartete auf Maier mit Edwin Clain ein «alter Bekannter», wenn man so will. Bereits Ende Januar beim Turnier in Nancy trat er nämlich gegen den Franzosen an – damals in der 1. Runde. Und wie vor zwei Monaten, als er sich Clain knapp geschlagen geben musste, fand Maier auch dieses Mal keine Mittel. Zu Beginn konnte er sich nach einem 14:16 im ersten Satz zwar noch wehren. Danach sorgte Clain mit einem 12:10 im dritten und einem klaren 11:4 im vierten Satz für den ungefährdeten Sieg. «Irgendwie hab ich noch die Müdigkeit gespürt. Ich habe zwar alles versucht, am Ende war mein Gegner aber einfach besser», so Maier.

Auch wenn sich der SRCV-Akteur mehr erhoffte hatte, geht für ihn der Blick bereits in Richtung nächstes Turnier. In zwei Wochen, Mitte Mai, möchte der 19-Jährige erneut in Frankreich aufschlagen. Noch ist allerdings nicht sicher, ob er beim Open de Mulhouse in Frankreich einen Startplatz erhält. «Ich muss hoffen, dass ich da noch nachrücke», fügt Maier an. Anschliessend werde er im Juni und Juli wohl bei je zwei internationalen Turnieren dabei sein – je nach Coronasituation.
Vorerst will sich Maier aber noch auf das SRCV-NLA-Team konzentrieren. Vier Spiele warten auf die Residenzler noch, die derzeit mit sechs Punkten Rückstand auf einen Play-off-Platz an fünfter Stelle liegen. «Dass wir da noch mal rankommen, dürfte allerdings ziemlich schwierig werden», fügt Maier an.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 3. Mai 2021)

David Maier in Prag auf dem Podest

 

Der erste internationale Turniereinsatz 2020 verlief für David Maier sehr erfolgreich. Der Youngster des Squash Racket Clubs Vaduz spielte sich beim Czech Junior Open im tschechischen Prag mit Rang drei auf das Podest.

Nach dem gelungenen Rückrundenstart mit der NLA-Equipe des SRC Vaduz gegen Pilatus Kriens (3:1), ist David Maier auch der Auftakt ins internationale Turniergeschehen in diesem Jahr geglückt. Beim Czech Open in Prag resultierte der dritte Schlussrang.
Nach einem Freilos in Runde eins setzte sich der Liechtensteiner zunächst gegen Pablo Richet (FRA) und den Tschechen Kristian Maracel jeweils klar in drei Sätzen durch. Im Viertelfinale stand ihm Simon Nagy gegenüber. Auch der Ungar zog klar den Kürzeren. Maier gewann die Partie mit 3:0 (11:5, 11:3, 11:3) und stand somit im Halbfinale. Dort wartete mit Ben Smith ein harter Brocken. Die hart umkämpfte Partie entschied der körperlich starke Engländer mit 3:1 (9:11, 11:3, 11:8, 11:3) für sich und verhinderte somit den Finaleinzug von David Maier. «Das war schade. Es wäre sicher mehr möglich gewesen. Dazu hätte ich aber meine Spielanlage ändern müssen, was mir nicht ganz gelang.»
Das Spiel um Platz drei gegen Harold Castiaux (BEL) entwickelte sich zu einem Krimi, welchen der SRCV-Youngster mit 3:2 (7:11, 11:6, 11:9, 9:11, 11:5) für sich entschied und den Podestplatz sicherte. «Insgesamt war es ein gutes Turnier für mich», berichtete Maier. «Natürlich geht immer mehr, vor allem spielerisch. Nun heisst es, weiterarbeiten, um mich kontinuierlich zu steigern.»
Den Turniersieg in Tschechien holte sich Ben Smith, der im Finale dem Tschechen Marek Panacek beim 3:0 (11:4, 11:4, 11:7) keine Chance liess.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 20. Januar 2020)

Auf­takt nach Mass

 

SRCV-Youngster David Maier startete beim Czech Junior Open in Prag mit zwei Siegen erfolgreich ins Turnier.

David Maier läutete sein internationales Sportjahr 2020 mit einem wahren Feuerwerk ein. Der NLA-Akteur des Squash Rackets Clubs Vaduz steht beim Czech Junior Open in Prag nach zwei starken Partien bereits im Viertelfinale.
Nach einem Freilos in Runde eins musste der Liechtensteiner gestern zweimal in den Court steigen. Dabei liess er zuerst Pablo Richet keine Chance. Maier bezwang den Franzosen klar in drei Sätzen mit 11:8, 11:8, 11:4. In der dritten Runde stand er Kristian Mracek gegenüber. Auch der Tscheche stand auf verlorenem Posten, David Maier gewann erneut in drei Sätzen mit 11:3, 11:8, 12:10 und zog ins Viertelfinale ein. Dort trifft er heute auf den Ungarn Simon Nagy, der sich gegen den Schweizer Iain Keeling mit 3:1 (7:11, 11:6, 11:5, 11:7) durchsetzte. Eine machbare Aufgabe für den FL-Squasher, der laut Peter Maier, der als Coach vor Ort dabei ist, gut vorbereitet und topfit nach Tschechien reiste. «David hat sich in Prag einiges vorgenommen. Die ersten beiden Partien haben nun gezeigt, dass er sehr gut drauf ist und noch einiges erreichen kann», so Peter Maier.
David Maier ist in Prag hinter dem Tschechen Marek Panacek und dem Engländer Ben Smith an Nummer 3 gesetzt.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. Januar 2020)

Kein Erfolgs­er­lebnis für Maier zum WM-Abschluss

David Maier beendete seine erste Teilnahme an einer U19-Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur (MAL) auf dem 40. Schlussrang. Zum Abschluss musste sich der junge Liechtensteiner Ethan Tang (HKG) und Rafael Galvez (PER) jeweils knapp geschlagen geben.

Auf David Maier warteten zum Abschluss der WM in Malaysia in den Klassierungsspielen um die Plätze 33 bis 64 noch zwei Partien. Beide Begegnungen liefen nicht für den SRCV-Akteur. Am Samstag musste er sich Ethan Tang aus Hongkong ganz knapp mit 2:3 (12:10, 8:11, 2:11, 11:5, 8:11) geschlagen geben. Und gestern unterlag Maier dem Peruaner Rafael Galvez nach hartem Kampf mit 11:5, 10:12, 8:11, 8:11. «Beide Spiele verliefen sehr ausgeglichen. Wobei David nicht das Glück auf seiner Seite hatte und teilweise auch mit nicht nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen zu kämpfen hatte», berichtet Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort war.

Für den Liechtensteiner resultierte damit an der Weltmeisterschaft der 40. Schlussrang. «David hat sich sicher mehr vorgenommen. Die Titelkämpfe begannen aber schon denkbar schlecht für ihn. Nach einem Freilos in der ersten Runde gab er in der zweiten Runde gegen den Pakistani Noor Zaman eine Zweisatzführung aus der Hand und verlor die Partie noch mit 2:3», so Peter Maier. Damit war David Maierschon früh aus dem Hauptfeld «verbannt» und für ihn ging es in den Klassierungsspielen um die Plätze 33 bis 64 weiter. «Das war sicher ein Knackpunkt. David war schon etwas frustriert und das zog sich das restliche Turnier durch.» In den Klassierungsspielen ging es dann aber gut los. Der FL-Squasher setzte sich zum Auftakt nach zehn abgewehrten Matchbällen gegen Adam Agan Bin Aziz aus Malaysia mit 3:2 durch. Dazu kam noch ein Forfaitsieg gegen Grogory Chan aus Australien (verletzt). Es folgte die unglückliche 2:3-Niederlage gegen den Koreaner Minwoo Lee. Peter Maier: «Das war schade, es wäre mehr möglich gewesen.» Und zum Abschluss gab es wie bereits erwähnt auch gegen Ethan Tang und Rafael Galvez kein Erfolgserlebnis.
«Insgesamt verlief die WM resultatmässig sicher etwas enttäuschend für David. Er konnte aber viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Wir werden jetzt die Titelkämpfe genau analysieren und danach an den nötigen Schrauben drehen», sagte Peter Maier. Dass mehr möglich gewesen wäre, zeigt das Beispiel von Lewis Anderson. Der Engländer stiess an der WM bis ins Semifinale vor. Erst im April konnte DavidMaier Lewis Anderson auf souveräne Art und Weise bezwingen.
Den WM-Titel in Südostasien sicherte sich der Topfavorit Mostafa Asal aus Ägypten. Er bezwang im Finale seinen Landsmann Moustafa Elsirty in drei Sätzen mit 12:10, 11:3, 11:6.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. August 2019)

Unglück­liche Nie­der­lage für David Maier

 

Wieder ein kleiner Rückschlag für David Maier an der U19-Weltmeisterschaft in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur. Der Liechtensteiner musste sich in den Klassierungsspielen dem Koreaner Minwoo Lee mit 1:3 geschlagen geben.

Den ersten Dämpfer musste David Maier schon zu Beginn der WM im Hautpfeld (128er-Tableau) einstecken. Nach einem Freilos in Runde eins unterlag er in der zweiten Runde Noor Zaman (PAK) mit 2:3. Wobei der Liechtensteiner schon mit 2:0-Sätzen in Front lag. «Angesichts des Spielverlaufes war das schon eine Enttäuschung für David», sagte Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort ist, nach der Partie. Damit wurde David Maier frühzeitig in die Klassierungsspiele um die Plätze 33 bis 64 «verbannt». Der junge SRCV-Akteur liess sich von dem unglücklichen WM-Start aber nicht entmutigen und konnte sich am Donnerstag gegen Adam Agan Bin Aziz aus Malaysia nach zehn abgewehrten Matchbällen mit 3:2 durchsetzen. «David konnte sich deutlich steigern und zeigte eine tolle kämpferische Leistung», sagte Peter Maier. Zudem gab es am selben Tag auch noch einen Forfaitsieg gegen den Australier Grogory Chan, der verletzt passen musste. Im Vietelfinale der Klassierungsspiele traf er gestern auf den Koreaner Minwoo Lee. David Maier musste sich schlussendlich dem unangenehm zu spielenden Konkurrenten nach hartem Kampf mit 1:3 (7:11, 11:4, 7:11, 14:16) geschlagen geben. Der Liechtensteiner erwies sich zwar als technisch besserer Spieler, hatte aber gegen den schnellen Koreaner in den entscheidenden Punkten das Glück nicht auf seiner Seite. «David konnte gegen Minwoo nicht an die super Leistung vom Spiel gegen Aziz anknüpfen und daher hat es auch nicht ganz gereicht. Das ist schade, es wäre mehr möglich gewesen», so Peter Maier.

Weiter geht es für David Maier in der Klassierungsrunde heute gegen Ethan Tang aus Hongkong. «Wir kennen Tang nicht. David wird sich aber gut vorbereiten und will als Sieger vom Court gehen», berichtet Peter Maier. Auf wen er zum Abschluss am Sonntag trifft, ist noch offen. Mit zwei Siegen würde David Maier die WM auf Platz 37 abschliessen.
In den Semifinals kommt es zu den Duellen Mostafa Asal (EGY) – Lews Anderson (ENG) und Omar El Torkey (EGY) – Moustafa Elsirty (EGY).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 3. August 2019)

David Maier kommt an der U19-WM immer besser in Fahrt

Nach der bitteren 2:3-Auftaktniederlage in der 2. Runde des Hauptfeldes sicherte sich David Maier an der U19-Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur (MAL) in den Klassierungsspielen die ersten beiden Siege. Spektakulär: Gegen Adam Agan Bin Aziz wehrte der junge Liechtensteiner zehn Matchbälle ab.

David Maier hatte sich an der WM viel vorgenommen. Er reiste frühzeitig nach Südostasien, um sich auf die Gegebenheiten vor Ort einzustellen und absolvierte zudem noch diverse Trainingseinheiten auf der zu Malaysia gehörenden Insel Penang. Doch gleich zum Auftakt der Titelkämpfe gab es einen Dämpfer. Nach einem Freilos in Runde 1 musste sich Maier in der 2. Runde Noor Zaman mit 2:3 geschlagen geben. Der SRCV-Crack gewann dabei die ersten beiden Sätze und es deutete alles auf einen erfolgreichen WM-Start hin. Doch mit dem Sieg vor Augen schlich sich bei Maier eine gewisse Nervosität ein und er konnte sein bis dahin souveränes Spiel nicht mehr durchziehen. Der Pakistani gewann die Sätze drei und vier und behielt auch im fünften mit 12:10 die Oberhand.

Für David Maier natürlich eine bittere Pille. Er fiel damit aus dem Hauptfeld und wurde in die Klassierungsspiele um die Pätze 33 bis 64 «verbannt». «Nach dem tollen Start ist die Niederlage natürlich eine grosse Enttäuschung für David. Diese gilt es nun zu verarbeiten, um für die Klassierungsspiele wieder bereit zu sein», berichte Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort ist, nach dem Spiel gegen Noor Zaman.

Gesagt, getan. Im gestrigen ersten Klassierungsspiel gegen Adam Agan Bin Aziz aus Malaysia präsentierte sich David Maier wieder von seiner besten Seite, gewann die spannende Partie dank toller Moral und viel Kampfgeist mit 3:2 (8:11, 12:10, 8:11, 11:6, 16:14). Vor allem der entscheidende fünfte Satz hatte es in sich. Der FL-Squasher lag mit 3:10 zurück, liess aber nicht locker. Insgesamt wehrte er zehn Matchbälle ab und sicherte sich mit 16:14 noch den Sieg. «Das war eine wirklich tolle kämpferische Leistung von David», so Peter Maier. «Er konnte sich gegenüber dem Vortag klar steigern und es ist deutlich sichtbar, dass er immer besser in Fahrt kommt.» David Maierkonnte gestern noch einen zweiten Sieg verbuchen, dies ohne Ballwechsel. Sein Kontrahent Grogory Chan aus Australien musste wegen einer Verletzung, die er sich zuvor beim Sieg gegen Bader Almoghrebi aus Kuwait zuzog, forfait geben.
Weiter geht es für David Maier in den Klassierungsspielen um die Pätze 33 bis 64 heute gegen den Koreaner Minwoo Lee, der gestern ebenfalls seine zwei Partien gewinnen konnte. «Wir kennen den Koreaner nicht. Daher ist es schwierig, eine Prognose abzugeben. Davidwird sich aber gut vorbereiten und versuchen, sich bestmöglichst zu verkaufen», sagte Peter Maier. Auf wen David Maier nach Minwoo Lee treffen wird, steht noch nicht fest. Fix ist, dass er an der U19-Weltmeisterschaft in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur noch zwei weitere Partien bestreiten wird.

Übrigens: Für Maier-Bezwinger Noor Zaman war in der 3. Runde im Hauptfeld auch Schluss. Der Pakistani unterlag dem Ägypter Yehia Elnawasany klar in drei Sätzen. Diese Runde schaffte der ehemalige Vaduzer Akteur Yannick Wilhelmi noch. Er bezwang den Inder Yash Fadte mit 3:2. Im Achtelfinale war für den Grabser NLA-Spieler aber auch Schluss. Gegen Veer Chotrani (IND) unterlag Wilhelmi mit 1:3 und verpasste damit den Einzug ins Viertelfinale. Für die besten Acht qualifizierten sich gleich vier Ägypter sowie zwei Engländer, ein Inder und ein Lokalmatador aus Malaysia. Der WM-Titelgewinn wird daher wohl über die derzeit sicher stärkste Squash-Nation Ägypten gehen.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 2. August 2019)