Kategorie-Archiv: International

Informationen aus der internationalen Squash Szene

Kein Erfolgs­er­lebnis für Maier zum WM-Abschluss

David Maier beendete seine erste Teilnahme an einer U19-Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur (MAL) auf dem 40. Schlussrang. Zum Abschluss musste sich der junge Liechtensteiner Ethan Tang (HKG) und Rafael Galvez (PER) jeweils knapp geschlagen geben.

Auf David Maier warteten zum Abschluss der WM in Malaysia in den Klassierungsspielen um die Plätze 33 bis 64 noch zwei Partien. Beide Begegnungen liefen nicht für den SRCV-Akteur. Am Samstag musste er sich Ethan Tang aus Hongkong ganz knapp mit 2:3 (12:10, 8:11, 2:11, 11:5, 8:11) geschlagen geben. Und gestern unterlag Maier dem Peruaner Rafael Galvez nach hartem Kampf mit 11:5, 10:12, 8:11, 8:11. «Beide Spiele verliefen sehr ausgeglichen. Wobei David nicht das Glück auf seiner Seite hatte und teilweise auch mit nicht nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen zu kämpfen hatte», berichtet Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort war.

Für den Liechtensteiner resultierte damit an der Weltmeisterschaft der 40. Schlussrang. «David hat sich sicher mehr vorgenommen. Die Titelkämpfe begannen aber schon denkbar schlecht für ihn. Nach einem Freilos in der ersten Runde gab er in der zweiten Runde gegen den Pakistani Noor Zaman eine Zweisatzführung aus der Hand und verlor die Partie noch mit 2:3», so Peter Maier. Damit war David Maierschon früh aus dem Hauptfeld «verbannt» und für ihn ging es in den Klassierungsspielen um die Plätze 33 bis 64 weiter. «Das war sicher ein Knackpunkt. David war schon etwas frustriert und das zog sich das restliche Turnier durch.» In den Klassierungsspielen ging es dann aber gut los. Der FL-Squasher setzte sich zum Auftakt nach zehn abgewehrten Matchbällen gegen Adam Agan Bin Aziz aus Malaysia mit 3:2 durch. Dazu kam noch ein Forfaitsieg gegen Grogory Chan aus Australien (verletzt). Es folgte die unglückliche 2:3-Niederlage gegen den Koreaner Minwoo Lee. Peter Maier: «Das war schade, es wäre mehr möglich gewesen.» Und zum Abschluss gab es wie bereits erwähnt auch gegen Ethan Tang und Rafael Galvez kein Erfolgserlebnis.
«Insgesamt verlief die WM resultatmässig sicher etwas enttäuschend für David. Er konnte aber viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Wir werden jetzt die Titelkämpfe genau analysieren und danach an den nötigen Schrauben drehen», sagte Peter Maier. Dass mehr möglich gewesen wäre, zeigt das Beispiel von Lewis Anderson. Der Engländer stiess an der WM bis ins Semifinale vor. Erst im April konnte DavidMaier Lewis Anderson auf souveräne Art und Weise bezwingen.
Den WM-Titel in Südostasien sicherte sich der Topfavorit Mostafa Asal aus Ägypten. Er bezwang im Finale seinen Landsmann Moustafa Elsirty in drei Sätzen mit 12:10, 11:3, 11:6.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. August 2019)

Unglück­liche Nie­der­lage für David Maier

 

Wieder ein kleiner Rückschlag für David Maier an der U19-Weltmeisterschaft in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur. Der Liechtensteiner musste sich in den Klassierungsspielen dem Koreaner Minwoo Lee mit 1:3 geschlagen geben.

Den ersten Dämpfer musste David Maier schon zu Beginn der WM im Hautpfeld (128er-Tableau) einstecken. Nach einem Freilos in Runde eins unterlag er in der zweiten Runde Noor Zaman (PAK) mit 2:3. Wobei der Liechtensteiner schon mit 2:0-Sätzen in Front lag. «Angesichts des Spielverlaufes war das schon eine Enttäuschung für David», sagte Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort ist, nach der Partie. Damit wurde David Maier frühzeitig in die Klassierungsspiele um die Plätze 33 bis 64 «verbannt». Der junge SRCV-Akteur liess sich von dem unglücklichen WM-Start aber nicht entmutigen und konnte sich am Donnerstag gegen Adam Agan Bin Aziz aus Malaysia nach zehn abgewehrten Matchbällen mit 3:2 durchsetzen. «David konnte sich deutlich steigern und zeigte eine tolle kämpferische Leistung», sagte Peter Maier. Zudem gab es am selben Tag auch noch einen Forfaitsieg gegen den Australier Grogory Chan, der verletzt passen musste. Im Vietelfinale der Klassierungsspiele traf er gestern auf den Koreaner Minwoo Lee. David Maier musste sich schlussendlich dem unangenehm zu spielenden Konkurrenten nach hartem Kampf mit 1:3 (7:11, 11:4, 7:11, 14:16) geschlagen geben. Der Liechtensteiner erwies sich zwar als technisch besserer Spieler, hatte aber gegen den schnellen Koreaner in den entscheidenden Punkten das Glück nicht auf seiner Seite. «David konnte gegen Minwoo nicht an die super Leistung vom Spiel gegen Aziz anknüpfen und daher hat es auch nicht ganz gereicht. Das ist schade, es wäre mehr möglich gewesen», so Peter Maier.

Weiter geht es für David Maier in der Klassierungsrunde heute gegen Ethan Tang aus Hongkong. «Wir kennen Tang nicht. David wird sich aber gut vorbereiten und will als Sieger vom Court gehen», berichtet Peter Maier. Auf wen er zum Abschluss am Sonntag trifft, ist noch offen. Mit zwei Siegen würde David Maier die WM auf Platz 37 abschliessen.
In den Semifinals kommt es zu den Duellen Mostafa Asal (EGY) – Lews Anderson (ENG) und Omar El Torkey (EGY) – Moustafa Elsirty (EGY).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 3. August 2019)

David Maier kommt an der U19-WM immer besser in Fahrt

Nach der bitteren 2:3-Auftaktniederlage in der 2. Runde des Hauptfeldes sicherte sich David Maier an der U19-Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur (MAL) in den Klassierungsspielen die ersten beiden Siege. Spektakulär: Gegen Adam Agan Bin Aziz wehrte der junge Liechtensteiner zehn Matchbälle ab.

David Maier hatte sich an der WM viel vorgenommen. Er reiste frühzeitig nach Südostasien, um sich auf die Gegebenheiten vor Ort einzustellen und absolvierte zudem noch diverse Trainingseinheiten auf der zu Malaysia gehörenden Insel Penang. Doch gleich zum Auftakt der Titelkämpfe gab es einen Dämpfer. Nach einem Freilos in Runde 1 musste sich Maier in der 2. Runde Noor Zaman mit 2:3 geschlagen geben. Der SRCV-Crack gewann dabei die ersten beiden Sätze und es deutete alles auf einen erfolgreichen WM-Start hin. Doch mit dem Sieg vor Augen schlich sich bei Maier eine gewisse Nervosität ein und er konnte sein bis dahin souveränes Spiel nicht mehr durchziehen. Der Pakistani gewann die Sätze drei und vier und behielt auch im fünften mit 12:10 die Oberhand.

Für David Maier natürlich eine bittere Pille. Er fiel damit aus dem Hauptfeld und wurde in die Klassierungsspiele um die Pätze 33 bis 64 «verbannt». «Nach dem tollen Start ist die Niederlage natürlich eine grosse Enttäuschung für David. Diese gilt es nun zu verarbeiten, um für die Klassierungsspiele wieder bereit zu sein», berichte Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort ist, nach dem Spiel gegen Noor Zaman.

Gesagt, getan. Im gestrigen ersten Klassierungsspiel gegen Adam Agan Bin Aziz aus Malaysia präsentierte sich David Maier wieder von seiner besten Seite, gewann die spannende Partie dank toller Moral und viel Kampfgeist mit 3:2 (8:11, 12:10, 8:11, 11:6, 16:14). Vor allem der entscheidende fünfte Satz hatte es in sich. Der FL-Squasher lag mit 3:10 zurück, liess aber nicht locker. Insgesamt wehrte er zehn Matchbälle ab und sicherte sich mit 16:14 noch den Sieg. «Das war eine wirklich tolle kämpferische Leistung von David», so Peter Maier. «Er konnte sich gegenüber dem Vortag klar steigern und es ist deutlich sichtbar, dass er immer besser in Fahrt kommt.» David Maierkonnte gestern noch einen zweiten Sieg verbuchen, dies ohne Ballwechsel. Sein Kontrahent Grogory Chan aus Australien musste wegen einer Verletzung, die er sich zuvor beim Sieg gegen Bader Almoghrebi aus Kuwait zuzog, forfait geben.
Weiter geht es für David Maier in den Klassierungsspielen um die Pätze 33 bis 64 heute gegen den Koreaner Minwoo Lee, der gestern ebenfalls seine zwei Partien gewinnen konnte. «Wir kennen den Koreaner nicht. Daher ist es schwierig, eine Prognose abzugeben. Davidwird sich aber gut vorbereiten und versuchen, sich bestmöglichst zu verkaufen», sagte Peter Maier. Auf wen David Maier nach Minwoo Lee treffen wird, steht noch nicht fest. Fix ist, dass er an der U19-Weltmeisterschaft in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur noch zwei weitere Partien bestreiten wird.

Übrigens: Für Maier-Bezwinger Noor Zaman war in der 3. Runde im Hauptfeld auch Schluss. Der Pakistani unterlag dem Ägypter Yehia Elnawasany klar in drei Sätzen. Diese Runde schaffte der ehemalige Vaduzer Akteur Yannick Wilhelmi noch. Er bezwang den Inder Yash Fadte mit 3:2. Im Achtelfinale war für den Grabser NLA-Spieler aber auch Schluss. Gegen Veer Chotrani (IND) unterlag Wilhelmi mit 1:3 und verpasste damit den Einzug ins Viertelfinale. Für die besten Acht qualifizierten sich gleich vier Ägypter sowie zwei Engländer, ein Inder und ein Lokalmatador aus Malaysia. Der WM-Titelgewinn wird daher wohl über die derzeit sicher stärkste Squash-Nation Ägypten gehen.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 2. August 2019)

David Maier ver­liert an der WM seine Auftaktpartie

Einen bitteren Auftakt gab es für DavidMaier an der U-19-Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur (MAL). Der junge Liechtensteiner musste sich nach einem Freilos in Runde 1 in seinem ersten Spiel Noor Zaman (PAK) knapp mit 2:3 geschlagen geben.

Dabei hatte sich Maier in Malaysia viel vorgenommen Er reiste frühzeitig an die Titelkämpfe, um sich auf die örtlichen Gegebenheiten, vor allem die Zeitumstellung und die hohe Luftfeuchtigkeit, einzustellen. Zudem absolvierte er auf der zu Malaysia gehörenden Insel Penang noch einige Trainingseinheiten, die super verliefen. Es schien also alles für einen optimalen Turnierstart angerichtet zu sein. Und DavidMaier legte gegen Noor Zaman auch super los. Die ersten beiden Sätze holte sich der SRCV-Aktuer mit 11:8 und 11:4. Mit dem Auftaktsieg vor Augen schlich sich danach bei Maier aber eine gewisse Nervosität ein und er konnte sein Spiel nicht mehr durchziehen. Der Pakistani gewann die Sätze drei und vier mit 11:7 und 11:5 – die Partie war wieder offen. Der Entscheidungssatz war dann hart umkämpft, wobei Zaman mit 12:10 das bessere Ende für sich hatte und in die dritte Runde der besten 32 Spieler einzog. «Nach dem tollen Start ist diese Niederlage natürlich eine grosse Enttäuschung für David», bericht Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort ist. «Diese muss er nun verabeiten, um für die nächsten Klassierungsspiele bereit zu sein.»

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 1. August 2019)

Ein Fünf­satz­krimi zum EM-Abschluss

 

David Maier musste sich an der U-19-EM in Prag dem Iren Conor Moran 2:3 geschlagen geben und belegte Rang 8.

Die U-19-Europameisterschaft in Tschechien läuft seit vergangenen Samstag. Und Liechtensteins Nachwuchs-Squasher legte gleich mächtig los und spielte sich im 64er-Tableau souverän durch die ersten drei Runden. Zum Auftakt bezwang Maier den Schotten Ruadhri Mcdougall 3:1, danach den Belgier Thimi Christiaens 3:1 und den starken Engländer Lewis Anderson ebenfalls mit 3:1. Im Viertelfinale unterlag er danach dem Iren Sam Buckley nach hartem Kampf mit 1:3, verpasste somit den Halbfinaleinzug und spielte in den Klassierungsspielen um die Plätze fünf bis acht weiter. Dort zog er zuerst gegen Ben Smith (ENG) mit 0:3 den Kürzeren und spielte gestern zum Abschluss der EM gegen den Iren Conor Moran um den siebten Schlussrang.

Diese Partie hatte es nochmals in sich. Der junge SRCV-Akteur begann stark und sicherte sich den ersten Satz mit 11:7. Moran konterte aber postwendend und holte sich Satz zwei mit 11:9. Danach war wieder David Maier am Zug und gewann den dritten Satz mit 11:6. Im vierten Satz bekundete der Liechtensteiner dann Probleme mit dem Knie. Er konnte zwar die Partie fertig spielen, um als Sieger vom Platz zu gehen, erwies sich das Handicap aber als zu gross. Conor Moran gewann die Sätze vier und fünf mit 11:6 und 11:4. Damit beendete David Maier die Europameisterschaft in Tschechien auf dem achten Schlussrang. «David hat gegen Conor Moran sehr gut begonnen und lag nach drei Sätzen verdient in Führung. Als er angeschlagen war, konnte er nicht mehr voll dagegenhalten. Auf diesem hohen inernationalen Niveau hatte er dann einfach keine Chance mehr», so Peter Maier, der als Betreuer in Prag vor Ort war.

Insgesamt spielte David Maier eine starke EM. «Ich bin mit meiner Leistungen zufrieden», so der junge FL-Squasher. Auch Peter Maier zog ein positives Fazit: «David zählt ja noch zu den jüngeren Jahrgängen, er kann nächstes Jahr nochmals in der U-19-Kategorie antreten. Von da her spielte er ein sehr gutes Turnier und kann auf den gezeigten Leistungen weiter aufbauen. Zudem war das Turnier wirklich erstklassig besetzt und auf höchstem Niveau.» Diesem passte sich auch der Veranstalter an. «Das EM-Turnier war wirklich bestens organisiert, ein grosse Kompliment an den Veranstalter», sagte Peter Maier.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. April 2019)

Maier spielt um Platz sieben

David Maier konnte bei der U19-EM in Prag nicht an die Leistungen der Vortage anknüpfen. Maier musste sich in den Rangierungsspielen gegen den Engländer Ben Smith mit 11:6, 11:3 und 13:11 geschlagen geben. Heute kämpft Maier gegen den Iren Conor Moran um den siebten Platz.

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 16. April 2019)

David Maier scheiter im EM-Viertelfinale ganz knapp

 

 

Der junge Liechtensteiner verpasste an der U19-Europameisterschaft in Prag den Halbfinaleinzug. Maier musste sich dem Iren Sam Buckley nach hartem Kampf mit 1:3 geschlagen geben.

In der tschechischen Hauptstadt duellieren sich derzeit die bes-ten U19-Squasher Europas. Mit von der Partie ist mit David Maier auch ein Liechtensteiner. Und der Akteur des SRC Vaduz startete bestens in das topbesetzte Turnier. In der ersten Runde setzte er sich gegen den Schotten Ruadhri Mcdougall mit 3:1 durch. In Runde zwei konnte er den Belgier Thimi Christiaens ebenfalls mit 3:1 in die Schranken weisen. Danach ging es gegen Lewis Anderson um den Viertelfinal-Einzug. Der Engländer erwies sich als der erwartet starke Kontrahent und gewann den ersten Satz mit 11:5. Danach spielte aber David Maier seine grosse Klasse aus, holte sich die folgen drei Sätze mit 11:6, 11:2 und 11:7 und stand im Viertelfinale.

Dort wartete mit Sam Buckley ein ganz harter Brocken. Die letzten Partien gegen den Iren verlor Maier jeweils deutlich. Daher war bei ihm Revanche angesagt. Und es schien, als könnte es der Tag des David Maier werden. Er gewann den ersten Satz mit 11:9 und spielte auch danach ganz stark. Doch bei den entscheidenden Punkten stand ihm das Glück nicht zur Seite und Buckley konnte sich schlussendlich in den Sätzen zwei bis vier mit 11:7, 11:9, 11:8 durchsetzen. «David hat in diesem Duell auf Augenhöhe super gespielt und war eigentlich immer am Drücker. Leider hatte er, wenn es um die Satzgewinne ging, auch etwas Pech», so Peter Maier, der in Prag als Betreuer mit vor Ort ist. «Insgesamt hat er an der EM wirklich stark gespielt und die ersten drei Runden eigentlich souverän gewonnen. Leider hat es gegen Sam Buckley nicht ganz gereicht.»

Weiter geht es für FL-Squasher David Maier an der U19-Europameisterschaft in Prag mit den Klassierungsspielen um die Plätze fünf bis acht, die heute Montag und morgen Dienstag anstehen.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 15. April 2019)

Liechtenstein belegt an der Team-EM den 12. Schlussrang

Auch in der letzten Partie an der Team-Europameisterschaft der Division III in Lissabon (POR) gab es für Liechtenstein nur einen Teilerfolg. Im Spiel um Platz elf erreichten die FL-Squasher gegen Litauen ein 2:2-Remis. Beide Teams kamen dabei auf jeweils sieben Satzgewinne, daher musste die Punkteanzahl entscheiden. Und hier hatte Litauen mit 126:112 die Nase vorn und sicherte sich Rang elf. Für die Liechtensteiner resultierte damit der zwölfte Schlussrang an der EM. Gegen Litauen konnten David und Patrick Maier ihre Spiele gewinnen. Der nicht ganz fitte Marcel Rothmund und Peter Maier unterlagen ihren Kontrahenten.

Gegenüber dem Vorjahr, als das FL-Team in Riga (LET) den 14. Rang belegte, gab es heuer eine rangmässige Verbesserung. Die ganz grosse Freude kam bei Peter Maier und Co. aber nicht auf. Man hatte sich wesentlich mehr erwartet, wollte um die Plätze eins bis acht mitspielen. «Die EM verlief für uns enttäuschend», so Peter Maier. Einer der Gründe war sicher auf der Position 3 zu finden. Marcel Rothmund reiste nicht ganz fit an, er hat schon länger Probleme mit der Hüfte. Maier: «Wir gingen davon aus, dass es schon geht. Aber er hatte wärend des gesamten Turniers Probleme, konnte wegen der Verletzung nicht annähernd sein ganzes Potenzial abrufen.» So konnte der SRCV-Routinier, der gegen Griechenland geschont wurde, keinen Punkt für sein Team einfahren. Gleiches galt auch auf der Position 4. Auf den Positionen 1 und 2 machten hingegen David und Patrick Maier ihre Sache gut und hielten Liechtenstein immer wieder im Spiel.
Den Turniersieg sicherte sich übrigens Polen, das im Finale Österreich nach hartem Kampf in die Knie zwang. Beide Finalisten steigen in die nächsthöhere Stärkeklasse, die Division II, auf.

Litauen – Liechtenstein 2:2
  • Position 1: Konrad Tyma – David Maier 0:3 (5:11, 6:11, 6:11)
  • Position 2: Mantas Kociunas – Patrick Maier 1:3 (11:3, 7:11, 6:11, 8:11)
  • Position 3: Martynas Pempe – Marcel Rothmund 3:1 (11:1, 11:13, 11:8, 11:4)
  • Position 4: Andrius Voisnis – Peter Maier 3:0 (11:8, 11:5, 11:4)

Bemerkung: Beide Teams gewannen je 2 Spiele und das Satzverhältnis lautete 7:7. Litauen hat aber insgesamt mehr Punkte (126:112) erzielt und sicherte sich somit den 11. Schlussrang. Liechtenstein belegte an der EM Rang 12.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. April 2019)

Remis beschert Liech­tens­tein nur Teilerfolg

Das FL-Quintett an der Team-EM in Lissabon: Peter Maier, Patrick Maier, David Maier, Marcel Rothmund und Gerhard Schober (von links).

Liechtenstein spielte an der Team-EM der Division III in Lissabon (POR) in der Klassierungsrunde um die Plätze 9 bis 12 gegen Griechenland 2:2. Da die Griechen aber mehr Sätze gewannen, durften sie sich als Sieger feiern lassen.

Liechtensteins Squasher hatten sich in Portugal mit dem Erreichen der Klassierungsspiele um die Plätze 1 bis 8 einiges vorgenommen. Dazu wäre in der Gruppenphase Platz 1 oder 2 nötig gewesen. Es kam aber anders. In der Gruppe C gab es gegen die Ukraine und Luxemburg Niederlagen und gegen Gibraltar ein Remis. Damit belegte das FL-Team den 3. Rang und wurde dadurch in die Klassierungsrunde um die Plätze 9 bis 12 verbannt.
Auch dort gab es gestern nur einen Teilerfolg. Ohne Marcel Rothmund, der wegen seiner schon in den Gruppenspielen wieder akut gewordenen Hüftprobleme geschont wurde, spielten die heimischen Squasher gegen Griechenland 2:2, mussten aber den Südeuropäern, die mehr Sätze gewannen (8:6), den Sieg lassen. Für die Punkte sorgten David Maier mit einem klaren 3:0 gegen Konstantinos Kargiotis und Patrick Maier, der sich gegen Menelaos Mazarakis 3:2 durchsetzte. Peter Maier und der für Rothmund ins Team gerückte Gerhard Schober unterlagen jeweils klar mit 0:3. «Wir wussten, dass es ohne Marcel schwer wird», so Patrick Maier. «Viel mehr war nicht möglich.»
Heute steht für Liechtenstein die letzte Partie auf dem Programm. Gegen Litauen geht es um den 11. Schlussrang. Die Griechen spielen gegen Estland um Platz 9. Patrick Maier: «Marcel wird es noch mal versuchen und mit ihm streben wir zum Abschluss einen Sieg an.»

Liechtenstein – Griechenland 2:2
  • Position 1: David Maier – Konstantinos Kargiotis 3:0 (12:10, 11:9, 11:5)
  • Position 2: Patrick Maier – Menelaos Mazarakis 3:2 (5:11, 11:8, 11:8, 4:11, 11:7)
  • Position 3: Peter Maier – Charalampos Leontarakis 0:3 (4:11, 3:11, 3:11)
  • Position 4: Gerhard Schober – Panagiotis Anastasiadis 0:3 (4:11, 7:11, 8:11

Bemerkung: Griechenland gewinnt das Spiel mit dem besseren Satzverhältnis (8:6)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 6. April 2019)

Ent­täu­schende Grup­pen­phase für FL-Team

Nach dem 0:4 gegen die Ukraine kam Liechtenstein gestern an der Team-EM der Division III in Lissabon (POR) gegen Gibraltar nicht über ein 2:2 hinaus. Gegen Luxemburg setzte es eine 1:3-Niederlage. In der Gruppe C bedeutete dies Rang 3.

Nach Rang 14 an der letztjährigen Team-EM in Riga (LET) hatte sich Liechtensteins Nationalteam in Portugal viel vorgenommen. Das vorrangige Ziel war, sich für die Klassierungsspiele um die Ränge eins bis acht zu qualifizieren. Dazu wäre in der Gruppenphase einer der ersten beiden Ränge nötig gewesen.
Aber gleich zum Auftakt gab es am Mittwoch in der Gruppe C eine klare 0:4-Niederlage gegen die Ukraine. Diese war zwar bitter, aber noch kein Beinbruch. Da die favorisierten Osteuropäer auch in den weiteren Spielen gegen Luxemburg und Gibraltar ihre «weisse Weste» behielten, hatte das FL-Team weiter alles in der eigenen Hand, um sich den zweiten Gruppenplatz zu sichern. Doch auch gestern lief es nicht wunschgemäss. Gegen Gibraltar resultierte nur ein 2:2. Wobei David und Patrick Maier mit jeweils souveränen 3:0-Siegen für die Punkte sorgen. Der nicht ganz fitte Marcel Roth­mund musste sich aber in fünf und Gerhard Schober in drei Sätzen geschlagen geben. Dieses Remis brachte die Liechtensteiner mächtig unter Zugzwang. Gegen Luxemburg musste nun ein Sieg her. Und wieder war es Patrick Maier, der auf der Position 2 mit einem 3:0 gegen Mark Lindsay scoren konnte. Marcel Rothmund hingegen unterlag auf der Position 3 Arnaud Masset mit 0:3. Danach musste sich David Maier auf der Position 1 Mark Radley nach hartem Kampf mit 2:3 geschlagen geben und Peter Maier unterlag auf der Position 4 Kyllian Hebbelinck mit 1:3. Durch diese 1:3-Niederlage schlossen die heimischen Squasher die Gruppe C hinter der Ukraine und Luxemburg auf dem dritten Rang ab. «Das ist für uns sicher eine Enttäuschung», stellt Peter Maier klar.
Weiter geht es für Liechtenstein nun in den Klassierungsspielen nicht wie vorgenommen um die Ränge eins bis acht, sondern neun bis zwölf. Dabei geht es heute zuerst gegen Griechenland, das in der Gruppe D hinter Norwegen und Russland ebenfalls den dritten Rang belegte.

Gibraltar – Liechtenstein 2:2
  • Position 1: Anthony Brindle – David Maier 0:3 (6:11, 1:11, 9:11)
  • Position 2: Christian Navas – Patrick Maier 0:3 (7:11, 6:11, 9:11)
  • Position 3: Michael Pinggera – Marcel Rothmund 3:2 (6:11, 11:9, 6:11, 11:2, 11:6)
  • Position 4: Stephen Shacaluga – Gerhard Schober 3:0 (11:3, 11:5, 11:4)
Luxemburg – Liechtenstein 3:1
  • Position 1: Mark Radley – David Maier 3:2 (4:11, 16:14, 6:11, 11:9, 11:7)
  • Position 2: Mark Lindsay – Patrick Maier 0:3 (3:11, 5:11, 5:11)
  • Position 3: Arnaud Masset – Marcel Rothmund 3:0 (11:5, 11:7, 11:9)
  • Position 4: Kyllian Hebbelinck – Peter Maier 3:1 (11:7, 11:13, 11:7, 11:5)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. April 2019)