Kategorie-Archiv: International

Informationen aus der internationalen Squash Szene

Ein Fünf­satz­krimi zum EM-Abschluss

 

David Maier musste sich an der U-19-EM in Prag dem Iren Conor Moran 2:3 geschlagen geben und belegte Rang 8.

Die U-19-Europameisterschaft in Tschechien läuft seit vergangenen Samstag. Und Liechtensteins Nachwuchs-Squasher legte gleich mächtig los und spielte sich im 64er-Tableau souverän durch die ersten drei Runden. Zum Auftakt bezwang Maier den Schotten Ruadhri Mcdougall 3:1, danach den Belgier Thimi Christiaens 3:1 und den starken Engländer Lewis Anderson ebenfalls mit 3:1. Im Viertelfinale unterlag er danach dem Iren Sam Buckley nach hartem Kampf mit 1:3, verpasste somit den Halbfinaleinzug und spielte in den Klassierungsspielen um die Plätze fünf bis acht weiter. Dort zog er zuerst gegen Ben Smith (ENG) mit 0:3 den Kürzeren und spielte gestern zum Abschluss der EM gegen den Iren Conor Moran um den siebten Schlussrang.

Diese Partie hatte es nochmals in sich. Der junge SRCV-Akteur begann stark und sicherte sich den ersten Satz mit 11:7. Moran konterte aber postwendend und holte sich Satz zwei mit 11:9. Danach war wieder David Maier am Zug und gewann den dritten Satz mit 11:6. Im vierten Satz bekundete der Liechtensteiner dann Probleme mit dem Knie. Er konnte zwar die Partie fertig spielen, um als Sieger vom Platz zu gehen, erwies sich das Handicap aber als zu gross. Conor Moran gewann die Sätze vier und fünf mit 11:6 und 11:4. Damit beendete David Maier die Europameisterschaft in Tschechien auf dem achten Schlussrang. «David hat gegen Conor Moran sehr gut begonnen und lag nach drei Sätzen verdient in Führung. Als er angeschlagen war, konnte er nicht mehr voll dagegenhalten. Auf diesem hohen inernationalen Niveau hatte er dann einfach keine Chance mehr», so Peter Maier, der als Betreuer in Prag vor Ort war.

Insgesamt spielte David Maier eine starke EM. «Ich bin mit meiner Leistungen zufrieden», so der junge FL-Squasher. Auch Peter Maier zog ein positives Fazit: «David zählt ja noch zu den jüngeren Jahrgängen, er kann nächstes Jahr nochmals in der U-19-Kategorie antreten. Von da her spielte er ein sehr gutes Turnier und kann auf den gezeigten Leistungen weiter aufbauen. Zudem war das Turnier wirklich erstklassig besetzt und auf höchstem Niveau.» Diesem passte sich auch der Veranstalter an. «Das EM-Turnier war wirklich bestens organisiert, ein grosse Kompliment an den Veranstalter», sagte Peter Maier.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. April 2019)

Maier spielt um Platz sieben

David Maier konnte bei der U19-EM in Prag nicht an die Leistungen der Vortage anknüpfen. Maier musste sich in den Rangierungsspielen gegen den Engländer Ben Smith mit 11:6, 11:3 und 13:11 geschlagen geben. Heute kämpft Maier gegen den Iren Conor Moran um den siebten Platz.

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 16. April 2019)

David Maier scheiter im EM-Viertelfinale ganz knapp

 

 

Der junge Liechtensteiner verpasste an der U19-Europameisterschaft in Prag den Halbfinaleinzug. Maier musste sich dem Iren Sam Buckley nach hartem Kampf mit 1:3 geschlagen geben.

In der tschechischen Hauptstadt duellieren sich derzeit die bes-ten U19-Squasher Europas. Mit von der Partie ist mit David Maier auch ein Liechtensteiner. Und der Akteur des SRC Vaduz startete bestens in das topbesetzte Turnier. In der ersten Runde setzte er sich gegen den Schotten Ruadhri Mcdougall mit 3:1 durch. In Runde zwei konnte er den Belgier Thimi Christiaens ebenfalls mit 3:1 in die Schranken weisen. Danach ging es gegen Lewis Anderson um den Viertelfinal-Einzug. Der Engländer erwies sich als der erwartet starke Kontrahent und gewann den ersten Satz mit 11:5. Danach spielte aber David Maier seine grosse Klasse aus, holte sich die folgen drei Sätze mit 11:6, 11:2 und 11:7 und stand im Viertelfinale.

Dort wartete mit Sam Buckley ein ganz harter Brocken. Die letzten Partien gegen den Iren verlor Maier jeweils deutlich. Daher war bei ihm Revanche angesagt. Und es schien, als könnte es der Tag des David Maier werden. Er gewann den ersten Satz mit 11:9 und spielte auch danach ganz stark. Doch bei den entscheidenden Punkten stand ihm das Glück nicht zur Seite und Buckley konnte sich schlussendlich in den Sätzen zwei bis vier mit 11:7, 11:9, 11:8 durchsetzen. «David hat in diesem Duell auf Augenhöhe super gespielt und war eigentlich immer am Drücker. Leider hatte er, wenn es um die Satzgewinne ging, auch etwas Pech», so Peter Maier, der in Prag als Betreuer mit vor Ort ist. «Insgesamt hat er an der EM wirklich stark gespielt und die ersten drei Runden eigentlich souverän gewonnen. Leider hat es gegen Sam Buckley nicht ganz gereicht.»

Weiter geht es für FL-Squasher David Maier an der U19-Europameisterschaft in Prag mit den Klassierungsspielen um die Plätze fünf bis acht, die heute Montag und morgen Dienstag anstehen.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 15. April 2019)

Liechtenstein belegt an der Team-EM den 12. Schlussrang

Auch in der letzten Partie an der Team-Europameisterschaft der Division III in Lissabon (POR) gab es für Liechtenstein nur einen Teilerfolg. Im Spiel um Platz elf erreichten die FL-Squasher gegen Litauen ein 2:2-Remis. Beide Teams kamen dabei auf jeweils sieben Satzgewinne, daher musste die Punkteanzahl entscheiden. Und hier hatte Litauen mit 126:112 die Nase vorn und sicherte sich Rang elf. Für die Liechtensteiner resultierte damit der zwölfte Schlussrang an der EM. Gegen Litauen konnten David und Patrick Maier ihre Spiele gewinnen. Der nicht ganz fitte Marcel Rothmund und Peter Maier unterlagen ihren Kontrahenten.

Gegenüber dem Vorjahr, als das FL-Team in Riga (LET) den 14. Rang belegte, gab es heuer eine rangmässige Verbesserung. Die ganz grosse Freude kam bei Peter Maier und Co. aber nicht auf. Man hatte sich wesentlich mehr erwartet, wollte um die Plätze eins bis acht mitspielen. «Die EM verlief für uns enttäuschend», so Peter Maier. Einer der Gründe war sicher auf der Position 3 zu finden. Marcel Rothmund reiste nicht ganz fit an, er hat schon länger Probleme mit der Hüfte. Maier: «Wir gingen davon aus, dass es schon geht. Aber er hatte wärend des gesamten Turniers Probleme, konnte wegen der Verletzung nicht annähernd sein ganzes Potenzial abrufen.» So konnte der SRCV-Routinier, der gegen Griechenland geschont wurde, keinen Punkt für sein Team einfahren. Gleiches galt auch auf der Position 4. Auf den Positionen 1 und 2 machten hingegen David und Patrick Maier ihre Sache gut und hielten Liechtenstein immer wieder im Spiel.
Den Turniersieg sicherte sich übrigens Polen, das im Finale Österreich nach hartem Kampf in die Knie zwang. Beide Finalisten steigen in die nächsthöhere Stärkeklasse, die Division II, auf.

Litauen – Liechtenstein 2:2
  • Position 1: Konrad Tyma – David Maier 0:3 (5:11, 6:11, 6:11)
  • Position 2: Mantas Kociunas – Patrick Maier 1:3 (11:3, 7:11, 6:11, 8:11)
  • Position 3: Martynas Pempe – Marcel Rothmund 3:1 (11:1, 11:13, 11:8, 11:4)
  • Position 4: Andrius Voisnis – Peter Maier 3:0 (11:8, 11:5, 11:4)

Bemerkung: Beide Teams gewannen je 2 Spiele und das Satzverhältnis lautete 7:7. Litauen hat aber insgesamt mehr Punkte (126:112) erzielt und sicherte sich somit den 11. Schlussrang. Liechtenstein belegte an der EM Rang 12.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. April 2019)

Remis beschert Liech­tens­tein nur Teilerfolg

Das FL-Quintett an der Team-EM in Lissabon: Peter Maier, Patrick Maier, David Maier, Marcel Rothmund und Gerhard Schober (von links).

Liechtenstein spielte an der Team-EM der Division III in Lissabon (POR) in der Klassierungsrunde um die Plätze 9 bis 12 gegen Griechenland 2:2. Da die Griechen aber mehr Sätze gewannen, durften sie sich als Sieger feiern lassen.

Liechtensteins Squasher hatten sich in Portugal mit dem Erreichen der Klassierungsspiele um die Plätze 1 bis 8 einiges vorgenommen. Dazu wäre in der Gruppenphase Platz 1 oder 2 nötig gewesen. Es kam aber anders. In der Gruppe C gab es gegen die Ukraine und Luxemburg Niederlagen und gegen Gibraltar ein Remis. Damit belegte das FL-Team den 3. Rang und wurde dadurch in die Klassierungsrunde um die Plätze 9 bis 12 verbannt.
Auch dort gab es gestern nur einen Teilerfolg. Ohne Marcel Rothmund, der wegen seiner schon in den Gruppenspielen wieder akut gewordenen Hüftprobleme geschont wurde, spielten die heimischen Squasher gegen Griechenland 2:2, mussten aber den Südeuropäern, die mehr Sätze gewannen (8:6), den Sieg lassen. Für die Punkte sorgten David Maier mit einem klaren 3:0 gegen Konstantinos Kargiotis und Patrick Maier, der sich gegen Menelaos Mazarakis 3:2 durchsetzte. Peter Maier und der für Rothmund ins Team gerückte Gerhard Schober unterlagen jeweils klar mit 0:3. «Wir wussten, dass es ohne Marcel schwer wird», so Patrick Maier. «Viel mehr war nicht möglich.»
Heute steht für Liechtenstein die letzte Partie auf dem Programm. Gegen Litauen geht es um den 11. Schlussrang. Die Griechen spielen gegen Estland um Platz 9. Patrick Maier: «Marcel wird es noch mal versuchen und mit ihm streben wir zum Abschluss einen Sieg an.»

Liechtenstein – Griechenland 2:2
  • Position 1: David Maier – Konstantinos Kargiotis 3:0 (12:10, 11:9, 11:5)
  • Position 2: Patrick Maier – Menelaos Mazarakis 3:2 (5:11, 11:8, 11:8, 4:11, 11:7)
  • Position 3: Peter Maier – Charalampos Leontarakis 0:3 (4:11, 3:11, 3:11)
  • Position 4: Gerhard Schober – Panagiotis Anastasiadis 0:3 (4:11, 7:11, 8:11

Bemerkung: Griechenland gewinnt das Spiel mit dem besseren Satzverhältnis (8:6)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 6. April 2019)

Ent­täu­schende Grup­pen­phase für FL-Team

Nach dem 0:4 gegen die Ukraine kam Liechtenstein gestern an der Team-EM der Division III in Lissabon (POR) gegen Gibraltar nicht über ein 2:2 hinaus. Gegen Luxemburg setzte es eine 1:3-Niederlage. In der Gruppe C bedeutete dies Rang 3.

Nach Rang 14 an der letztjährigen Team-EM in Riga (LET) hatte sich Liechtensteins Nationalteam in Portugal viel vorgenommen. Das vorrangige Ziel war, sich für die Klassierungsspiele um die Ränge eins bis acht zu qualifizieren. Dazu wäre in der Gruppenphase einer der ersten beiden Ränge nötig gewesen.
Aber gleich zum Auftakt gab es am Mittwoch in der Gruppe C eine klare 0:4-Niederlage gegen die Ukraine. Diese war zwar bitter, aber noch kein Beinbruch. Da die favorisierten Osteuropäer auch in den weiteren Spielen gegen Luxemburg und Gibraltar ihre «weisse Weste» behielten, hatte das FL-Team weiter alles in der eigenen Hand, um sich den zweiten Gruppenplatz zu sichern. Doch auch gestern lief es nicht wunschgemäss. Gegen Gibraltar resultierte nur ein 2:2. Wobei David und Patrick Maier mit jeweils souveränen 3:0-Siegen für die Punkte sorgen. Der nicht ganz fitte Marcel Roth­mund musste sich aber in fünf und Gerhard Schober in drei Sätzen geschlagen geben. Dieses Remis brachte die Liechtensteiner mächtig unter Zugzwang. Gegen Luxemburg musste nun ein Sieg her. Und wieder war es Patrick Maier, der auf der Position 2 mit einem 3:0 gegen Mark Lindsay scoren konnte. Marcel Rothmund hingegen unterlag auf der Position 3 Arnaud Masset mit 0:3. Danach musste sich David Maier auf der Position 1 Mark Radley nach hartem Kampf mit 2:3 geschlagen geben und Peter Maier unterlag auf der Position 4 Kyllian Hebbelinck mit 1:3. Durch diese 1:3-Niederlage schlossen die heimischen Squasher die Gruppe C hinter der Ukraine und Luxemburg auf dem dritten Rang ab. «Das ist für uns sicher eine Enttäuschung», stellt Peter Maier klar.
Weiter geht es für Liechtenstein nun in den Klassierungsspielen nicht wie vorgenommen um die Ränge eins bis acht, sondern neun bis zwölf. Dabei geht es heute zuerst gegen Griechenland, das in der Gruppe D hinter Norwegen und Russland ebenfalls den dritten Rang belegte.

Gibraltar – Liechtenstein 2:2
  • Position 1: Anthony Brindle – David Maier 0:3 (6:11, 1:11, 9:11)
  • Position 2: Christian Navas – Patrick Maier 0:3 (7:11, 6:11, 9:11)
  • Position 3: Michael Pinggera – Marcel Rothmund 3:2 (6:11, 11:9, 6:11, 11:2, 11:6)
  • Position 4: Stephen Shacaluga – Gerhard Schober 3:0 (11:3, 11:5, 11:4)
Luxemburg – Liechtenstein 3:1
  • Position 1: Mark Radley – David Maier 3:2 (4:11, 16:14, 6:11, 11:9, 11:7)
  • Position 2: Mark Lindsay – Patrick Maier 0:3 (3:11, 5:11, 5:11)
  • Position 3: Arnaud Masset – Marcel Rothmund 3:0 (11:5, 11:7, 11:9)
  • Position 4: Kyllian Hebbelinck – Peter Maier 3:1 (11:7, 11:13, 11:7, 11:5)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. April 2019)

Klare 0:4-Auf­takt­nie­der­lage für Liechtenstein

Für Liechtensteins Squash-Nationalmannschaft gab es an der Team-Europameisterschaft der Division III in Lissabon (POR) im Startspiel einen Dämpfer. In der Gruppe C mussten sich David Maier und Co. der Ukraine klar geschlagen geben.

Nach Rang 14 im Vorjahr im lettischen Riga haben sich die FL-Squa­sher an der diesjährigen Team-EM der Division III in Lissabon einiges vorgenommen. Aber gleich zum Auftakt gab es in der Gruppe C eine doch empfindliche Niederlage. Die Ukraine, die im Vorfeld als härtester Konkurrent eingestuft wurde, war eine Nummer zu gross und siegte 4:0. «Die Osteuropäer stellen ein starkes Team, dass schon in Riga mit Rang drei überzeugen konnte, aber wir wollen voll dagegenhalten und sind nicht chancenlos», sagte Peter Maier im Vorfeld. Doch die Ukraine erwies sich als zu stark. «Ehrlich gesagt, waren sie insgesamt besser als erwartet. Vor allem im physischen Bereich hatten sie klare Vorteile», so Peter Maier, der auf der Position 4 gegen Artur Sikora mit 0:3 unterlag. Gleiches galt auch für Marcel Rothmund auf der Postion 3. Der Routinier, der nicht ganz fit angetreten war, verkaufte sich zwar teuer, zu einem Satzgwinn reichte es gegen Kostiantyn Rybalchenko aber nicht. Wesentlich enger verliefen die Partien auf den Positionen 1 und 2, wo sich die Liechtensteiner Punktgewinne ausrechneten. Doch David Maier (1) und Patrick Maier (2) mussten sich Valerii Fedoruk bzw. Yaroslav Bagan jeweils 2:3 geschlagen geben. «Beide waren nah dran, schluss­endlich reichte es aber nicht», so Peter Maier.

Wollen die FL-Squasher im Verlaufe der Europameisterschaft noch um die vorderen Plätze mitspielen, muss der zweite Gruppenrang her. Daher zählen heute gegen Gibraltar (11 Uhr) und Luxemburg (18.30 Uhr) nur Siege. «Nun müssen wir zweimal gewinnen, da führt kein Weg vorbei. Ich bin aber guter Dinge, dass wir das auch realisieren können», gibt Peter Maier die Marschroute für den zweiten EM-Tag vor.

  • Position 1: Valerii Fedoruk –David Maier 3:2 (11:5, 6:11, 11:4, 10:12, 11:9)
  • Position 2: Yaroslav Bagan – Patrick Maier 3:2 (11:9, 11:5, 10:12, 5:11, 11:2)
  • Position 3: Kostiantyn Rybalchenko – Marcel Rothmund 3:0 (12:10, 11:9, 11:6)
  • Position 4: Artur Sikora – Peter Maier 3:0 (11:5, 11:5, 11:5)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 4. April 2019)

FL-Squasher auf der inter­na­tio­nalen Bühne

Das EM-Quintett: Gerhard Schober, Marcel Rothmund, Peter Maier (hinten von links), Patrick Maier und David Maier (vorn von links).

Liechtenstein nimmt ab heute Mittwoch an der Team-Europameisterschaft der Division III im portugiesischen Lissabon teil. In der Vorrundengruppe C wartet mit der Ukraine, Luxemburg und Gibraltar harte Konkurrenz auf das von Youngster David Maier angeführte FL-Quintett.

Die kontinentalen Meisterschaften sind in drei Divisionen eingeteilt. In der ersten spielen die Top-8-Mannschaften, die zweite besteht aus zwölf Teams, der Rest spielt in der dritten Division. Und in dieser werden in den nächsten Tagen die zwei Aufsteiger in die zweithöchste europäische Stufe ermittelt. «Der Aufstieg wäre für uns natürlich ein Traum», gab Peter Maier beim Abschlusstraining am Montag preis. Ihm ist aber auch klar, dass dies ein ganz schwieriges Unterfangen ist. «Die Konkurrenz ist gross und es müsste schon alles optimal für uns laufen.» Ganz klar wurde aber seitens der FL-Squasher festgehalten, dass es wesentlich besser laufen soll als bei der letztjährigen Austragung. Im lettischen Riga resultierte schlussendlich der doch etwas enttäuschende 14. Rang.

Die Liechtensteiner treten in Lissabon wie in Riga mit David, Patrick und Peter Maier sowie Gerhard Schober an. Zudem verstärkt Routinier Marcel Rothmund in Portugal das Team. «Mit Marcel sind wir sicher stärker als im Vorjahr aufgestellt. Weiter hat David einen weiteren grossen Schritt in seiner Entwicklung gemacht. Zudem befinden sich Patrick, Gerhard und ich in guter Form», analysierte Peter Maier. «Insgesamt sind wir daher um einiges stärker als im letzten Jahr. Von daher wollen wir natürlich auch mehr erreichen.» Das vorrangige Ziel heisst, die Gruppenphase auf dem ersten oder zweiten Platz abzuschliessen. «Danach sehen wir weiter», so Maier.

Die Liechtensteiner bekommen es in der Gruppe C mit der Ukraine, Luxemburg und Gibraltar zu tun. «Die Osteuropäer sind sicher unser härtester Konkurrent. Im Vorjahr haben wir, ebenfalls in der Gruppenphase, mit 0:4 verloren. In Lissabon wollen wir aber mehr Widerstand leisten und die Ukrainer voll fordern», gibt sich Peter Maier kämpferisch. Luxemburg und Gibraltar schätzt er als «machbar» ein. Wobei beide Teams «eine Wundertüte sind und man nie genau weiss, mit welchen Akteuren sie auftauchen».
Das FL-Quintett reiste gestern nach Lissabon und absolvierte am Abend noch ein Training. «Das war noch eine gute Gelegenheit, um uns an die Gegebenheiten im Lisboa Racket Centre zu gewöhnen.» Bereits heute steht die erste Partie auf dem Programm. Und die Liechtensteiner bekommen es um 12.30 Uhr gleich mit der Ukraine zu tun. Dabei nimmt David Maier die Position 1 ein. Patrick Maier spielt auf der 2 und Marcel Rothmund und Peter Maier werden auf den Positionen 3 und 4 eingesetzt. Morgen Donnerstag geht es dann gegen Gibraltar (11 Uhr) und Luxemburg (18.30 Uhr).
Beim Turnier in Lissabon sind Österreich, Russland und die Ukrainie die ganz grossen Favoriten auf den Aufstieg in die Division II.

Die Team-EM hat übrigens auch Auswirkungen auf den SRC Vaduz, der am Freitag und Samstag bei den Play-offs in Uster um den Schweizer NLA-Meistertitel spielt. Der SRCV muss dabei auf die in Lissabon engagierten David und Patrick Maier verzichten. «Die Terminplanung ist sicher unglücklich und wir haben dies auch beim Schweizer Verband deponiert. Dieser hat versprochen, in Zukunft darauf zu achten», sagte Peter Maier. «Für uns war aber klar, dass die EM Vorrang hat.»

(Quelle: Liehctensteiner Volksblatt, 3. April 2019)

Liech­tens­tein setzt sich gegen Litauen durch

An der Team-Europameisterschaft der Division 3 im lettischen Riga standen nach den Gruppenspielen (Liechtenstein belegte in Pool B den vierten Platz) die ersten Klassierungsspiele auf dem Programm. Zum Auftakt ging es für das FL-Quartett gegen Griechenland um die Plätze 9 bis 16. Dabei resultierte ein 2:2-Remis. Wobei Patrick Maier (3:2) und David Maier (3:0) auf den Positionen 1 und 2 für die Punktgewinne sorgten. Da Peter Maier und Gerhard Schober aber jeweils mit 0:3 verloren, reichte es nicht für den Sieg. Griechenland gewann dank der mehr gewonnenen Sätze (8:6).

Damit ging es gegen Litauen um die Plätze 13 bis 16 weiter. Dabei konnten sich die Liechtensteiner mit 3:1 durchsetzen. Wieder sorgten Patrick und David Maier für Punktgewinne. Den dritten Zähler konnte Peter Maier auf der Position 3 einfahren. «Patrick und David haben beide super gespielt und uns den Sieg ermöglicht», so Peter Maier. Heute spielen die heimischen Squasher in Riga noch gegen Rumänien um die Plätze 13 und 14. «Wir wollen nochmals alles aus uns herausholen und uns mit einem Sieg von der Team-Europameisterschaft verabschieden», berichtet Peter Maier.

Griechenland – Liechtenstein

  • Position 1: Menelaos Mazarakis – Patrick Maier 2:3 (11:9, 4:11, 9:11, 11:9, 9:11)
  • Position 2: Petros Tzamaloukas – David Maier 0:3 (18:20, 11:13, 8:11)
  • Position 3: George Adamis – Peter Maier 3:0 (11:8, 11:8, 13:11
  • Position 4: Dimitrios Karaoglanidis – Gerhard Schober 3:0 (11:4, 11:3, 11:4)

Bemerkung: Griechenland gewinnt die Partie dank der mehr gewonnenen Sätze (8:6)

Liechtenstein – Litauen

  • Position 1: Patrick Maier – Martynas Pempe 3:0 (11:8, 11:6, 11:8)
  • Position 2: David Maier – Mantas Kociunas 3:0 (11:2, 11:4, 11:3)
  • Position 3: Peter Maier – Andrius Voisnis 2:1 (2:11, 11:6, 11:7)
  • Position 4: Gerhard Schober – Jonas Narbutas 0:3 (6:11, 3:11, 8:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 28. April 2018)

Ost­eu­ro­päer waren zu stark

An der Team-EM der Division 3 im lettischen Riga gab es zum Abschluss der Gruppenspiele im Pool B für Liechtenstein zwei Niederlagen. Die Ukraine und Russland setzten sich jeweils klar mit 4:0 durch. Das FL-Team belegte damit Rang vier.

Nach dem erfreulichen Auftakt an der Team-Europameisterschaft der Division 3 in Lettlands Hauptstadt Riga, die Liechtensteiner konnten sich gegen Island und Estland jeweils über ein 2:2-Remis freuen, gab es in den gestrigen Partien nichts zu holen. In der Gruppe B setzte es gegen die Ukraine und Russland 0:4-Niederlagen.

Gegen Gruppensieger Ukraine konnte lediglich Patrick Maier auf der Position 1 einen Satz gewinnen, die 1:3-Niederlage gegen Valerii Fedoruk konnte er aber nicht abwenden. Auf den weiteren Positionen verloren David Maier, Peter Maier und Gerhard Schober jeweils 0:3. Auch gegen Russland konnte das FL-Quartett insgesamt lediglich zwei Satzgewinne verbuchen. Für die waren Patrick und David Maier auf den Positionen 1 und 2 verantwortlich. Peter Maier und Gerhard Schober gingen bei ihren jeweiligen 0:3-Niederlagen leer aus. Damit beendeten die Liechtensteiner die Gruppe B vor Estland auf dem vierten Rang.

Weiter geht es in Riga nun für die FL-Squasher mit den Klassierungsspielen um die Plätze 9 bis 16. Dabei treffen sie heute um 12.30 Uhr zum Auftakt auf Griechenland, dass in der Gruppe A den dritten Platz belegte.

Ukraine – Liechtenstein

  • Position 1: Valerii Fedoruk – Patrick Maier 3:1 (7:11, 11:7, 11:4, 11:2)
  • Position 2: Kostiantyn Rybalchenko – David Maier 3:0 (11:9, 11:8, 11:3)
  • Position 3: Denys Podvornyi – Peter Maier 3:0 (11:8, 11:3, 11:2)
  • Position 4: Yaroslav Bagan – Gerhard Schober 3:0 (11:2, 11:1, 11:1)

Liechtenstein – Russland

  • Position 1: Patrick Maier – Roman Fetisov 1:3 (3:11, 12:10, 4:11, 7:11)
  • Position 2: David Maier – Alexey Severinov 1:3 (7:11, 9:11, 11:2, 6:11)
  • Position 3: Peter Maier – Vladislav Titov 0:3 (12:14, 2:11, 5:11)
  • Position 4: Gerhard Schober – Aleksandr Sadchikov 0:3 (6:11, 5:11, 2:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 27.04.2018)