Erstes Heim­spiel, erster Saisonsieg

Der Squash Rackets Club Vaduz (SRCV) feiert am zweiten Spieltag den ersten Saisonsieg. Nach der 1:3-Auftaktniederlage gegen Uster setzten sich die Vaduzer im ersten Heimspiel der neuen Spielzeit mit 3:1 gegen Pilatus Kriens durch. Erstmals spielte dabei auch der neue Legionär, Yannik Omlor (GER), für die Residenzler auf. Bereits im Vorfeld war die Zielsetzung für die NLA-Truppe aus dem Fürstentum klar: «Wir wollen auf jeden Fall gewinnen», meinte David Maier (Foto), der gestern Abend auf den vorderen Positionen Platz machen musste und auf Position 3 aufspielte. Das deshalb, weil die Residenzler beim Kräftemessen gegen Pilatus Kriens gleich auf zwei Legionäre setzten. Neben Jens Schoor auf Position 2, der schon letzte Saison zur SRCV-Equipe gehörte, stand erstmals auch Neuzugang Yannik Omlor auf dem Court im Vaduzer Squashhouse. Und Omlor erfüllte seine Aufgabe mit Bravour und setzte sich gegen Cédric Kuchen, nachdem er den ersten Satz verlor, mit 3:1 durch. Auf Position 2 bekundete Jens Schoor deutlich mehr Mühe. Gegen Nils Rösch war beim 1:3 für den Deutschen nichts zu holen. Hart umkämpft waren dann die Partien auf den Positionen 3 und 4 – mit dem glücklicheren Ende für den SRCV. Sowohl David Maier (P3) wie auch Roger Baumann auf Position 4, der für Patrick Maier einsprang, setzten sich jeweils im entscheidenden fünften Satz zum 3:2-Sieg durch. Der erste Vollerfolg der Saison, in der man einmal mehr einen Play-off-Platz (Top 4) anstrebt, war damit Tatsache. Nun heisst es erstmal Pause für die Vaduzer Squasher, ehe es in drei Wochen mit Auswärtsspiel in Bern weitergeht.

SRC Vaduz – Pilatus Kriens 3:1
  • Position 1: Yannik Omlor (GER) – Cédric Kuchen (SUI 5) 3:1 (8:11, 11:1, 11:6, 11:1).
  • Position 2: Jens Schoor (GER) – Nils Rösch (SUI 6) 1:3 (9:11, 11:6, 9:11, 3:11).
  • Position 3: David Maier (SUI 7) – Beni ­Fischer (SUI 17) 3:2 (14:12, 8:11, 11:8, 9:11, 11:8).
  • Position 4: Roger Baumann – Tim Rösch (SUI 27) 3:2 (8:11, 15:13, 11:7, 6:11, 12:10).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 15. Oktober 2021)

Vor erstem Heim­spiel: Ent­war­nung bei Maier, Schoor auch wieder fit

Der SRC Vaduz startete unglücklich in die neue NLA-Saison. Ein kurzfristiger Ausfall und eine Verletzung führten zu der 1:3-Niederlage gegen Uster. Für das morgige erste Heimspiel gegen Kriens steht die Ampel aber wieder auf Grün. Beim ­angeschlagenen David Maier gab es ­Entwarnung, auch Jens Schoor ist wieder einsatzbereit.

Nach der mit Platz sechs insgesamt doch enttäuschend verlaufenen letzten Saison, die wegen Corona lange unterbrochen war, hat sich der SRC Vaduz in der neuen Spielzeit wieder einiges vorgenommen. Das Ziel des zweimaligen NLA-Champions (2004 und 2012) sind die Play-offs, wo die besten vier Teams dann um den Meistertitel spielen. Im Vorfeld der Saison gab es auch einige Mutationen. Nicht mehr dabei sind Davide Bianchetti und Louai Hafez, die beide zu den Grasshoppers wechselten. Als neue Legionäre sind dafür Yannik Omlor (GER) und Iker Pajares (ESP) am Start. Der Spanier wird im PSA-Ranking an Position 27 geführt, Omlor ist die Weltnummer 101. Mit Jens Schoor (GER) ist zudem ein bekanntes Gesicht wieder im Kader. Zwei Fixpunkte im diesjährigen NLA-Team sind nach wie vor David Maier und Patrick Maier. Zudem stehen noch die Routiniers Roger Baumann, Dany Oeschger und Michel Haug für Einsätze bereit.

Der Auftakt in die neue Spielzeit verlief aber nicht wunschgemäss. Im Auswärtsspiel gegen Uster gab es für die Residenzler keine Punkte. Ausschlaggebend für die 1:3-Niederlage waren dabei aber nicht die gezeigten Leistungen. Zuerst musste Jens Schoor krankheitsbedingt kurzfristig passen. Dafür rückte Dany Oeschger ins Team, der auf der Position 4 dem klar besser klassierten David Bernet mit 0:3 unterlag. Danach verletzte sich David Maier in der Partie gegen Miguel Mathis nach einer 2:1-Führung im vierten Satz. Er spielte die Partie zwar fertig, konnte aber nicht mehr dagegenhalten und verlor schlussendlich 2:3. Da auch Patrick Maier unterlag, war die Niederlage gegen Uster besiegelt. Für den SRCV-Punktgewinn sorgte Neuzugang Yannik Omlor, der gegen Robin Gadola ein ganz starkes Spiel zeigte. «Yannik hat super gespielt. In dieser Form ist er für uns eine echte Verstärkung», sagte SRCV-Vizepräsident Peter Maier. «Ärgerlich ist aber, dass wir keine Punkte aus Uster mitnehmen konnten.» So sieht es auch David Maier: «Das ist extrem schade. Vor allem da ich meine Partie wegen der Verletzung unglücklich abgeben musste.» Der SRCV-Youngster ist aber schon wieder positiv eingestellt und gab auch bezüglich seiner Verletzung Entwarnung: «Ich habe mir im vierten Satz den Fuss vertreten und hatte Schmerzen. Es hat sich aber glücklicherweise als nicht so schlimm herausgestellt. Ich kann den Fuss fast wieder voll belasten und habe auch schon trainiert.» Einem Einsatz morgen im Heimspiel gegen Pilatus Kriens steht nichts im Weg.

David Maier bekommt es auf der Position 3 mit dem Ex-Profi Beni Fischer zu tun. «Das wird eine coole Partie, auf die ich mich sehr freue.» Wobei er zuversichtlich ist, dass er sich durchsetzen kann. Auf der Position 1 steht wieder Yannik Omlor für den SRCV im Court. Der Deutsche trifft auf Cédric Kuchen. «Wenn Yannik so spielt wie in der letzten Woche, ist er klarer Favorit», berichtet David Maier. Auf der Position 2 duelliert sich der wieder fitte Jens Schoor mit Nils Rösch. Auch hier tippt David Maier auf einen SRCV-Sieg. Das Gleiche gilt auf der Position 4 im Spiel zwischen Patrick Maier und Tim Rösch, dem jüngeren Bruder von Nils Rösch. Insgesamt sieht es für die Vaduzer im morgigen Heimspiel (19.30 Uhr) also gut aus. «Nach der unglücklichen Auftaktniederlage müssen wir punkten. Und ich bin zuversichtlich, dass wir als Sieger vom Platz gehen», so David Maier. Ein Dreier wäre nach dem Nuller in Uster auch in Hinblick Play-offs enorm wichtig. Pilatus Kriens ist ein direkter Konkurrent um die vier Top-Plätze in der Nationalliga A.
Nach dem Heimspiel gegen Pilatus Kriens folgt für den SRC Vaduz eine längere Meisterschaftspause. Erst am 4. November geht es mit der Auswärtspartie gegen Bern weiter. In der Zwischenzeit hat David Maier einen grossen internationalen Einsatz. Der SRC-Youngster nimmt am Swiss Open, einem PSA-Turnier, in Uster teil.

  • Position 1: Yannik Omlor (GER) – Cédric Kuchen (SUI 5)
  • Position 2: Jens Schoor (GER) – Nils Rösch (SUI 6)
  • Position 3: David Maier (SUI 7) – Beni ­Fischer (SUI 17)
  • Position 4: Patrick Maier (SUI 22) – Tim Rösch (SUI 27)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 13. Oktober 2021)

SRC Vaduz mit Auftaktniederlage

Eine Knöchelverletzung von David Maier kostete dem SRCV zum Start der neuen NLA-Saison einen Punkt beim SC Uster. Maier dominierte im Duell mit seinem Schweizer Ranglistennachbarn Miguel Mathis und hatte im vierten Satz bereits Matchball, knickte dann aber um und hatte im letzten Satz verletzungsbedingt keine Chance mehr.

Schon vor der Auftaktpartie in die neue NLA-Saison musste der SRCV eine Planänderung vornehmen. Legionär Jens Schoor, der auf der Position 3 vorgesehen war, musste krankheitsbedingt kurzfristig passen. Für den Deutschen rückte Routinier Dany Oeschger auf der Position 4 ins Team. Neben Oeschger nahmen Neuzugang Yannik Omlor sowie David und Patrick Maier die Reise zum schweren Auswärtsspiel in Uster in Angriff. Auf der Position 1 bekam es der Deutsche Legionär Omlor mit der Schweizer Nummer 3 Robin Gadola zu tun. Und Omlor gewann sein Debüt trotz teilweise vier hartumkämpften Sätzen letztlich souverän mit 3:1.
Allerdings hatten Patrick Maier (Foto) auf Position 3 gegen Joel Siewerdt und «Ersatzmann» Oeschger auf der Position 4 gegen David Bernet keine Chance, verloren jeweils klar mit 0:3-Sätzen. Damit war die Startniederlage des SRC Vaduz besiegelt.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. Oktober 2021)

Auf­schlag in die neue Saison

Der SRC Vaduz startet heute in die neue NLA-Saison. Zum Auftakt bekommen es die Liechtensteiner auswärts mit Uster zu tun. Der kurzfristige Ausfall von Legionär Jens Schoor macht die ohnehin schwierige Aufgabe nicht leichter.

Insgesamt verlief die letzte NLA-Saison, die wegen Corona lange unterbrochen war, für den SRC Vaduz sehr unglücklich. In Sachen Play-off-Qualifikation, dem gesteckten Saisonziel, hiess es schon vorzeitig «rien ne va plus» (nichts geht mehr). Schlussendlich resultierte der sechste Schlussrang. Dabei gab es in zwölf Partien lediglich zwei Siege. Dem gegenüber standen neun Niederlagen und ein Unentschieden mit Zusatzpunkt. Für den zweimaligen Meister (2004 und 2012) und «Stammgast» in den Play-offs war diese Ausbeute doch enttäuschend.
Auf die neue Spielzeit hin kam es nun zu Änderungen. Nicht mehr im SRCV-Dress zu sehen ist Davide Bianchetti. Der Italiener, der seit 2010 als Legionär und Spielertrainer bei den Vaduzern tätig war, wechselte zu den Grasshoppers. «Davide hat von GC ein gutes Angebot erhalten. Da wollten wir ihm nicht im Weg stehen», so Patrick Maier, Spieler und Technischer Leiter beim SRCV. «Das ist für uns natürlich schade, da wir mit Davide viele erfolgreiche Jahre hatten und er dem ganzen Verein ans Herzen gewachsen ist.» Neben Bianchetti haben die Grasshoppers mit Louai Hafez noch einen weiteren Akteur vom letztjährigen SRCV-Team engagiert.

Ganz ohne Legionäre, das hat man im letzten Jahr gesehen, kann man in der NLA aber nicht vorne mitspielen. Daher haben sich die Liechtensteiner die Dienste von Yannik Omlor (GER) und Iker Pajares (ESP) gesichert. Der Spanier, der letzte Saison noch für Grabs aktiv war, wird im PSA-Ranking an Position 27 geführt, Omlor ist die Weltnummer 101. Mit Jens Schoor (GER) ist zudem ein bekanntes Gesicht wieder im Kader. Wer von diesem Trio wie oft zum Einsatz kommt, ist noch nicht fixiert. «Das hängt vom Gegner und der aktuellen Tabellensituation ab. Zudem müssen sie auch zur Verfügung stehen, Omlor und Pajares sind ja auch noch auf der PSA-Tour unterwegs», weiss Maier, der hinzufügt: «Nicht zuletzt ist es auch eine finanzielle Sache.» Zwei Fixpunkte im diesjährigen NLA-Team sind nach wie vor David Maier und Patrick Maier. Zudem stehen noch die Routiniers Roger Baumann, Dany Oeschger und Michel Haug für Einsätze bereit.
Als Saisonziel gibt Patrick Maier, wie schon in den Jahren zuvor, das Erreichen der Play-offs (Top-4), aus. Insgesamt hofft er nach der letzten schwierigen Coronasaison diesmal auf eine «normale» Spielzeit und erwartet eine interessante und spannende Meisterschaft.

Auf die neue Saison hin hat die Nationalliga A Zuwachs bekommen. Neben den letztjährigen Vertretern Vaduz, Grabs, Uster, Sihltal, Pilatus Kriens, Panthers Kriens und Bern sind neu auch wieder die Grasshoppers vertreten. Die Zürcher spielten seit ihrem letzten Meistertitel 2015 keine grosse Rolle mehr und zogen sich danach auch aus der höchsten Spielklasse zurück. Bei ihrem «Comeback» sind die Grasshoppers aber sicher zu beachten. Neben den beiden ehemaligen SRCV-Akteuren Davide Bianchetti und Louai Hafez hat sich GC auch mit den Schweizer Nummern 2 und 4, Dimitri Steinmann (zuvor Sihltal) und Yannick Wilhelmi (Grabs) verstärkt. Weiter scheint der starke Franzose Gregory Gaultier (Weltnummer 21) in der Kaderliste auf. Neben GC sind auch wieder Vizemeister Grabs, Uster und Pilatus Kriens zu den Play-off-Kandidaten zu zählen. Bei Vorjahresmeister Sihltal bleibt abzuwarten, wie sie den Abgang von Steinmann verkraften. In der Aussenseiterrolle, aber nicht zu unterschätzen sind die Panthers Kriens und Bern.

Los geht die NLA-Saison für den SRC Vaduz heute um 19.30 Uhr mit dem Auswärtsspiel gegen Uster. Und gleich zum Auftakt müssen die Residenzler dabei kurzfristig umplanen. Jens Schoor, der auf der Position 3 spielen sollte, kann krankheitsbedingt nicht auflaufen. Für den Deutschen rückt Dany Oeschger ins Team. Auf der Position 1 bekommt es Yannik Omlor bei seinem Debüt im SRCV-Dress mit der Schweizer Nummer 3 Robin Gadola zu tun. «Das wird ein enges Spiel, wobei wir sicher Chancen auf den Sieg haben», berichtet Patrick Maier. Gleiches gilt auf der Position 2, wo David Maier auf Miguel Mathis trifft. Im Schweizer Ranking nehmen die beiden die Positionen 7 und 8 ein. Auf den Positionen 3 und 4 liegen die Vorteile bei Uster. Patrick Maier duelliert sich mit Joel Siewerdt und Dany Oeschger mit David Bernet. «Der Ausfall von Jens schmerzt natürlich, damit wird es für uns ganz schwer», so Patrick Maier.

Uster – SRC Vaduz 19.30
  • Position 1: Robin Gadola (SUI 3) – Yannik Omlor (GER).
  • Position 2: Miguel Mathis (SUI 8) – David Maier (SUI 7).
  • Position 3: Joel Siewerdt (SUI 10) – Patrick Maier (SUI 21).
  • Position 4: David Bernet (SUI 12) – Dany Oeschger (SUI 41)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 7. Oktober 2021)

Nie­der­lage für den SRCV

Der SRC Vaduz hat sein NLA-Spiel gegen Uster mit 1:3 verloren. Einzig David Maier (Foto) konnte im Topspiel gegen Miguel Mathis mit 3:0-Sätzen gewinnen und den einzigen Sieg für Vaduz holen. In den Spielen auf den Positionen zwei bis vier schaffte nur Patrick Maier einen weiteren Satzgewinn für Vaduz gegen die Zürcher Oberländer. Der SRCV hat keine Chance mehr auf die Play-offs.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 21. Mai 2021)

Vaduz mit Heim­spiel gegen Uster

In der drittletzten Runde der Nationalliga A empfängt der SRC Vaduz (5.) heute den Tabellendritten Uster. Beide Teams können nicht in Bestbesetzung antreten.

Der Play-off-Zug ist für den SRC Vaduz bereits abgefahren. Für die Residenzler geht es daher in den letzten dreiRunden um nicht mehr viel. Trotzdem will man sich noch so teuer wie möglich verkaufen. Heute gastiert der Tabellendritte Uster im Vaduzer Squash House. Die Gäste reisen dabei ohne den Topspieler Robin Gadola, seines Zeichens die Nummer 3 der Schweiz, an. Auch ohne Gadola stellt Uster aber ein schlagkräftiges Quartett. Auch der SRCV kann nicht in stärkster Besetzung antreten. Heisst, dass kein Legionär zum Einsatz kommt und zudem fehlt Dany Oeschger. «Er ist immer noch nicht ganz fit und will kein unnötiges Risiko eingehen», berichtet Patrick Maier, der auf der Position 2 auf Joel Siewerdt trifft. Vom Ranking her ist Siewerdt dabei Favorit. Auf der Position 1 spielt David Maier gegen Miguel Mathis. Hier ist eine enge und spannende Partie zu erwarten. Gleiches gilt auch auf der Position 3 zwischen Roger Baumann und David Bernet. Wer auf der Position 4 spielt liessen die Residenzler gestern noch offen. Im Gespräch war Routinier Marcel Rothmund.

  • Position 1: David Maier (SUI 7) – Miguel Mathis (SUI 8).
  • Position 2: Patrick Maier (SUI 24) – Joel Siewerdt (SUI 11).
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 22) – David Bernet (SUI 19).
  • Position 4: Noch offen – Sandro Schmitter (SUI 52).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 20. Mai 2021)

Play-off-Zug ist für SRC Vaduz abgefahren

Auch nach der 0:4-Niederlage gegen Tabellenführer Grabs besteht für die Vaduzer NLA-Squasher rein rechnerisch noch die Möglichkeit, ein Play-off-Ticket zu lösen, realistisch gesehen ist der «Schalter» aber bereits geschlossen.

Die wegen der Coronapandemie schwierige Saison für den SRC Vaduz in der höchsten Schweizer Spielklasse nähert sich dem Ende. Nach der 0:4-Niederlage am Donnerstag gegen Leader Grabs und insgesamt neun Partien stehen die Residenzler mit acht Punkten auf dem fünften Tabellenrang. Damit liegt man bereits acht Zähler hinter den Play-off-Plätzen, dem angestrebten Saisonziel.
Rechnerisch kann sich der SRCV noch für den finalen Event mit den Halbfinals und dem Finale qualifizieren, dazu braucht es aber schon mehr als ein Wunder. Abfangen können die Liechtensteiner bei drei noch ausstehenden Partien (maximal neun Punkte) nur noch Uster (3.) und Sihltal (4.), die beide mit jeweils einem Spiel weniger 16 Zähler auf ihrem Konto haben. Heisst, falls Vaduz alle Spiele gewinnt, was angesichts der Gegner – Uster, Pilatus Kriens (2.) und Sihltal – mehr als unwahrscheinlich ist, müsste die Konkurrenz zudem gewaltig patzen. Da aber sowohl Uster als auch Sihltal noch gegen das abgeschlagene Schlusslicht Panthers Kriens spielen, gehört das Play-off-Thema zu den Akten.
Den diesjährigen Meistertitel werden also Grabs, Pilatus Kriens, Uster und Sihltal in den Play-offs unter sich ausmachen. Nimmt man den bisherigen Saisonverlauf heran, ist der derzeitige Leader Grabs Favorit, könnte also den Meisterschafts-Hattrick schaffen.

Die Play-offs werden übrigens erst im September gespielt. Und hier wäre es für den SRC Vaduz, dem NLA-Meister von 2004 und 2012, ohnehin zu einer Terminkollision gekommen. Im September nehmen die Residenzler an der Klub-EM teil.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. Mai 2021)

SRC Vaduz gegen Grabs ohne Chance

Wie schon im Hinspiel gab es für den SRC Vaduz im Derby gegen Grabs nichts zu holen. 0:4 lautete auch dieses Mal das klare Schlussresultat im viertletzten Saisonspiel.

Überraschend kam die mittlerweile sechste Saisonniederlage für die Vaduzer Squasher nicht. Denn mit Grabs wartete im viertletzten Meisterschaftsspiel der Nationalliga A der derzeitige Leader. Kam dazu, dass der SRCV komplett ohne Legionär antreten musste und auch Patrick Maier nicht am Start war. Der Nachbar aus der Schweiz hingegen trat gleich mit drei ausländischen Akteuren an. Wie schon im Hinspiel fiel die Niederlage der Residenzler mit 0:4 dementsprechend deutlich aus. Für ein Ausrufezeichen sorgten derweil David Maier und Jungspund Louai Hafez. Letzterer musste sich gegen Luca Wilhelmi zwar geschlagen geben, holte beim 1:3 aber immerhin einen Satz. Gleiches gelang auch David Maier auf Position 1 gegen den starken Spanier Iker Pajares. Mehr lag für den SRCV gegen den Spitzenreiter allerdings nicht drin. Roger Baumann gegen Valentin Rapp auf Position 2 und auch Michel Haug gegen Rudi Rohrmüller auf Postion 3 blieben jeweils ohne Chance. Die Teilnahme an den Play-offs (Top 4) dürfte mit dieser Niederlage nun endgültig vom Tisch sein.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 7. Mai 2021)

SRCV im Derby vor einer «mis­sion impossible»

Auf die Vaduzer NLA-Squasher wartet heute das Nachbarduell gegen Grabs. Der SRCV läuft dabei ohne Davide Bianchetti und Patrick Maier auf, der amtierende Meister hat hingegen gleich drei Legionäre auf dem Court und ist klarer Favorit.

Die NLA-Qualifikationsrunde biegt langsam in die Zielgerade ein. Und vier Runden vor Schluss sind die Fronten klar abgesteckt, die vier Play-off-Teilnehmer stehen mit Grabs, Pilatus Kriens, Uster und Sihltal praktisch fest. Die fünftplatzierten Vaduzer haben zwar noch theoretisch die Chance, sich für das grosse Finale um den Meistertitel zu qualifizieren, realistisch ist dies aber nicht. Zumal es heute beim Tabellenführer wohl keine zusätzlichen Punkte geben wird. Grabs, das schon das Hinspiel klar mit 4:0 für sich entscheiden konnte, ist eine Nummer zu gross. Zumal die Schweizer mit gleich drei Legionären antreten werden. In der Vaduzer Aufstellung sucht man hingegen vergebens nach ausländischer Power. Davide Bianchetti, der in den letzten beiden Partien zum Einsatz kam, ist nicht dabei. Zudem müssen die Residenzler auch auf Patrick Maier verzichten.

Auf der Position 1 trifft David Maier auf den starken Spanier Iker Pajares – eine schwere Aufgabe. Dies gilt auch auf den Positionen 2 und 3, wo Roger Baumann und Michel Haug den Deutschen Valentin Rapp bzw. Rudi Rohrmüller gegenüberstehen. Wer auf der Position 4 zum Einsatz kommt, war gestern noch offen. Neben dem jungen Louai Hafez stand auch SRCV-Urgestein Marcel Rothmund zur Auswahl. Gross beeinflussen wird dies aber den Ausgang der Partie nicht. Die Grabser sind beim Nachbarduell der haushohe Favorit und wollen mit einem Dreier die Leaderposition festigen.

  • Position 1: Iker Pajares (ESP) – David Maier (SUI 7).
  • Position 2: Valentin Rapp (GER) – Roger Baumann (SUI 22).
  • Position 3: Rudi Rohrmüller (GER) – Michel Haug (SUI 38).
  • Position 4: Luca Wilhelmi (SUI 15) – Louai Hafez (SUI 39) / Marcel Rothmund (kein Ranking).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 6. Mai 2021)

SRC Vaduz mit zweitem Saisonsieg

Die Vaduzer Squasher können im achten NLA-Meisterschaftsspiel den zweiten Saisonsieg verbuchen. Wie schon in der Hinrunde bezwingt man die Panthers aus Kriens mit 3:1.

Der SRC Vaduz kommt nach einer mässigen ersten Saisonhälfte zum Auftakt der Rückrunde immer besser in Fahrt. Nach dem 2:2-Unentschieden mit Zusatzpunkt in Bern liess das Team im Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht, die Panthers aus Kriens, gar einen 3:1-Sieg folgen. Es war der zweite in der laufenden Saison – den ersten gab es noch letztes Jahr ebenfalls gegen die Panthers. Anders als noch im Hinspiel musst der SRCV allerdings ohne David Maier auskommen.
Die Aufgabe an Position 1 übernahm derweil wie schon in der Vorwoche Ex-Spielertrainer Davide Bianchetti. Und nachdem der Italiener in Bern noch glücklos war, klappte es im Vaduzer Squashhouse mit dem Sieg. In einer hartumkämpften Partie schlug er Christoph Zust mit 3:2. Den zweiten Punkt konnten sich die Residenzler auf Position 3 in Person von Louai Hafez erkämpfen. Der junge SRCV-Akteur agierte gegen Livio Catenazzi wie schon in der Vorwoche souverän und fertigte ihn gleich mit 3:0 ab. Dany Oeschger auf Position 4 lieferte sich derweil mit Julian Portmann einen offenen Schlagabtausch – mit dem besseren Ende für den Krienser.

Das letzte Duell bestritt gestern dann Patrick Maier auf Position 2. Nachdem er in der Vergangenheit gegen Yanick Lindemann meist den Kürzeren zog, klappte es nun endlich mit dem Vollerfolg. 3:1 gewann Maier und sicherte dem SRC Vaduz damit den zweiten Dreier in dieser Saison. Trotz des Sieges dürfte es für die Vaduzer in den vier verbleibenden Partien schwer werden noch auf einen Play-off-Platz (Top 4) vorzustossen.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 30. April 2021)