Kategorie-Archiv: Interclub

Legionäre würden gerne bleiben

Der SRC Vaduz schloss die Saison kürzlich an den Playoffs in Uster auf dem vierten Rang ab. Ob die neue Saison im Herbst wieder mit Jens Schoor und Davide Bianchetti gestartet wird, ist noch nicht entschieden.

Für die Nummer eins der Vaduzer, Jens Schoor, war die zu Ende gegangene Saison bereits die fünfte in Diensten der Liechtensteiner. Er zeigte gegen Uster eine Topleistung, brachte die aktuelle Nr. 14 derWelt, Raphael Kandra, zünftig ins Schwitzen.

«Früher habe ich jeweils gegen ihn gewonnen. Das hat sich jetzt aber geändert. Kandra hat sich enorm entwickelt. Zuletzt hat er immer gewonnen», lobt Schoor den drei Jahre jüngeren Kandra. Auch bei Schoor hat sich einiges getan, seit er erstmals für Vaduz antrat. Damals ersetzte er auf Liechtensteiner Seite den spanischen Topspieler Borja Golan.

Zu Beginn seiner Tätigkeit in Vaduz spielte Jens Schoor PSA-Weltturniere. Er lebte komplett vom Squashspielen. 2015, als er bereits für Vaduz spielte, war er auf dem Höhepunkt seiner Karriere mit seinemhöchsten Ranking. Er durfte sich damals Nummer 60 der Welt nennen,stand in 16 PSA World Tour Finals und gewann 11 davon. Im

Dezember 2017 trat er als Profispieler zurück. «Ich ar- beite jetzt wie jeder andere auch», erklärt Schoor. Dabei kann er Beruf und Sport perfekt verbinden. «Ich habe wirklich grosses Glück. Neben Vaduz spiele ich auch für Wormsin der deutschen Bundesliga. Ich bin in dem Fitnessstudio, in das auch die Squasherintegriert sind, für den kaufmännischen Bereichverantwortlich», erklärt Schoor. 80 Angestelltegehören dem Sportzenter an. «Für mich ist es wirklich ideal. Ich kann so nach meinem Karrierenende als Profi Sport und Beruf super verbinden. Wann immer ich Lust habe, kannich trainieren», meint Schoor. Er würde im kommenden Jahr gerne wieder für Vaduz auflaufen, doch bisher wurde darüber nochnicht gesprochen. «Ich habe in Vaduz gute Kollegen und Freunde gefunden.

Von meiner Seite aus wäre ich gerne auch in der nächsten Saison dabei». Genau gleich tönt es beim Vaduzer Trainer Davide Bianchetti. Der Italiener hat zwar seit kurzem noch eine weitere Verpflichtung angenommen. Er gibt beim SC Royal Cham Trainingsstunden, ist aber wie Schoor interessiert, weiterhin in Vaduz zu spielen. «Wir haben bisher noch nicht geredet. Ich bin aber gerne auch die nächste Saison wieder dabei», so Bianchetti.

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 18. April 2019)

Kein Podestplatz für SRC Vaduz

Die Vaduzer NLA-Squasher beendeten die Saison auf Rang vier. Nach der Halbfinalniederlage gegen Uster mussten sich die Residenzler an den Play-offs in Uster im Spiel um Platz drei dem Vorjahresmeister Sihltal mit 0:4 geschlagen geben.

Für den SRC Vaduz gab es beim grossen NLA-Showdown nichts zu holen. Dass nach 2004 und 2012 kein dritter Meistertitel dazukommt, war bereits am Freitag klar. Die Residenzler, die in Uster ohne David und Patrick Maier auskommen mussten – beide waren an der Team-EM im Einsatz (siehe Bericht unten) –, unterlagen im Halbfinale dem Gastgeber mit 1:3. Der SRCV, vor allem Jens Schoor, der auf der Position dem Weltklassespieler Raphael Kandra in einem Fünfsatzkrimi alles abverlangte, wehrte sich verbissen, musste schlussendlich aber die Überlegenheit von Uster anerkennen.

Damit ging es für die Vaduzer gegen Sihltal, das sein Semifinale gegen Grabs mit 1:3 verlor, im kleinen Finale um den dritten Schlussrang. «Wir wollen Dritter werden, sind aber erneut Aussenseiter. Sihltal hat auf den Positionen 1 und 2 überragende Spieler», so SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti vor der Partie.
Und Sihltal wurde seiner Favoritenrolle gerecht, der Vorjahresmeister gewann mit 4:0 und sicherte sich Bronze. Auf der Position 1 musste sich Jens Schoor, der erneut ein starkes Spiel machte, der Schweizer Nummer 1 Nicolas Müller mit 1:3 geschlagen geben. Roger Baumann und Michel Haug zogen auf den Positionen 3 und 4 gegen Andreas Dietzsch bzw. Iain Keeling jeweils mit 1:3 den Kürzeren. Die Partie auf der Position zwischen Davide Bianchetti gegen Dimitri Steinmann wurde beim Stand von 1:0 für den Schweizer nicht mehr fertig gespielt.
Alles in allem verkaufte sich der SRC Vaduz an den Play-offs in Uster sehr gut und konnte die favorisierten Teams ärgern. Aber wie befürchtet wurde es für die ersatzgeschwächten Liechtensteiner der vierte Schlussrang in der abgelaufenen NLA-Saison, bei der Bianchetti und Co. mit dem Erreichen des Finalturniers aber ihr vorrangiges Saisonziel erreicht haben.

Den Titel sicherte sich Grabs, das sich im Finale gegen Uster, das im Endspiel ohne ihren Topakteur Raphael Kandra antreten musste, mit 3:0 durchsetzte. Für Grabs, das in dieser Saison auf zahlreiche Top­legionäre zurückgriff, war es der erste Meistertitel in der höchsten Schweizer Spielklasse.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. April 2019)

Das Aus im NLA-Halb­fi­nale: Vaduz unter­liegt Uster mit 1:3

 

Nichts wird es mit dem dritten Titel für den SRC Vaduz nach 2004 und 2012. Die Vaduzer verloren das Halbfinale beim «Final Four» gegen Gastgeber SC Uster mit 1:3. Der Ausfall der Maier-Brüder David und Patrick (siehe unten) war dann doch zu schwerwiegend.

Ein absolutes Topmatch auf Weltklasseniveau lieferte sich Jens Schoor mit seinem deutschen Landsmann Raphael Kandra, der aktuellen Nummer 14 der Welt. Schoor lag bereits 0:2 Sätze hinten, kämpfte sich aber zurück und konnte zum 2:2 ausgleichen. Im entscheidenden fünften Satz war Kandra aber einen Tick besser, konnte mit 1:6 gewinnen. «Jens hat sehr stark gespielt, es war ein hervorragendes Match zwischen den beiden», war Spielertrainer Davide Bianchetti fasziniert vom deutschen Duell.
Auf den hinteren Positionen hatte Vaduz gegen die Zürcher keine Chance. Roger Baumann verlor auf Position drei gegen Robin Gadola glatt mit 0:3, machte beim 3:11, 3:11 und 1:11 ganze sieben Punkte im Match. «Kandola hat sehr gut gespielt – von Beginn an. Zudem mag Roger seinen Stil überhaupt nicht, hatte da immer schon Schwierigkeiten. Nach dem schlechten Start kam er auch nicht mehr ins Match zurück», erklärte Bianchetti das Match.

Etwas besser schlug sich Georg Blaimauer, der zwar auch in drei Sätzen verlor, im dritten Durchgang aber immerhin an einem Satzgewinn schnupperte. Letztlich hatte der Ersatzmann des Ersatzmanns, er spielte für Michel Haug (Erkältung), aber auch keine realistische Chance auf den Sieg. dennoch war Bianchetti mit seinem Teamkollegen zufrieden. «Er hat sich tapfer geschlagen. Am Anfang kam er mit Pössls Spielweise überhaupt nicht zurecht, steigerte sich dann aber immer mehr.»
Den einzigen Punkt für Vaduz holte dann Bianchetti selber. Der Italiener gewann den ersten Satz gegen Rui Soares mit 11:8, danach gab der Spieler aus Uster auf. Auch wenn Bianchetti zuerst dachte, dass er selber das Match beendet hatte. «Nachdem Georg verloren hatte, hatten wir keine Chance mehr auf den Finaleinzug. Deswegen bin ich zu Rui hin, hab ihm die Hand gegeben. Aber er wollte wohl auch aufhören», musste Biancheti über das Ende des Spiels lachen. «Letztlich ist es auch egal – wir haben ja sowieso verloren.»
Im Spiel um Platz 3 geht es nun gegen Sihltal (11 Uhr). Der Titelverteidiger verlor das 2. Halbfinale gegen den SC Grabs mit 1:3. Biancheti: «Wir wollen Dritter werden, sind aber erneut Aussenseiter. Sihltal hat überragende Spieler auf den Positionen 1 und 2.»

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 6. April 2019)

Vaduz im Kampf um die NLA-Krone Aussenseiter

 

In der NLA steht mit den Play-offs die entscheidende Phase an – es geht um den Meis­tertitel. Für den ersatzgeschwächten SRC Vaduz wird es im Halbfinale gegen Uster schwer.

Der SRC Vaduz hat die Qualifikation auf dem starken dritten Rang abgeschlossen. Insgesamt sammelten die Residenzler dabei 35 Punkte aus den 18 Partien. Damit ist das angestrebte Saisonziel, die Play-offs der besten vier Teams zu erreichen, bereits in trockenen Tüchern.

Ob es nun beim Finalturnier in der Squash Arena in Uster noch eine Zugabe gibt, ist wohl eher unwahrscheinlich. Zumal die Residenzler auf David und Patrick Maier, die beide derzeit bei der Team-EM der Division III in Lissabon in den Court steigen, verzichten müssen. «Das ist sehr unglücklich und das Finalturnier auch von Swiss Squash schlecht terminiert. Sie haben wohl nicht darauf geschaut, dass Liechtenstein an demselben Wochenende die Europameisterschaft spielt», so SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti enttäuscht. Damit ergibt sich die Aufstellung für die erste Aufgabe, dem heutigen Halbfinale gegen Uster (18 Uhr), von selbst. Neben dem Italiener stehen Jens Schoor (GER), Roger Baumann (SUI 27) und Michel Haug (SUI 36) im Einsatz. Auf Vaduz, das sich 2004 und 2012 den NLA-Meistertitel sicherte, wartet mit Uster eine ganz schwere Aufgabe. Denn auch in Bestbesetzung wäre der SRCV nur Aussenseiter. Zuletzt gab es in der Liga Mitte Februar eine 0:4-Niederlage in Uster. Was allerdings etwas Mut machen kann: das erste Duell der Saison konnte Vaduz zu Hause mit 3:1 gewinnen. Und das sogar ohne Topspieler Schoor. «Da hat Uster aber auch nicht in bester Besetzung gespielt», erklärt Bianchetti. «Es wird für uns ganz schwer werden, das Finale zu erreichen. Uster will das Turnier zu Hause und den Titel gewinnen, wird gegen uns in bester Aufstellung spielen.» Angeführt werden die Schweizer von Raphael Kandra (GER), der Weltnummer 14. Daneben spielen noch der Portugiese Rui Soares, der im PSA-Rankging die Position 93 einnimmt, und die Schweizer Nummer 4 Robin Gadola sowie Miguel Mathis (SUI 20).
Angesichts dieser Aufstellungen ist klar, das für Schoor gegen Kandra sowie für Baumann gegen Gadola die Trauben sehr hoch hängen – wohl zu hoch. Auch Bianchetti wird es gegen Soares schwer haben. Gleiches gilt für Haug gegen Mathis. Der Einzug ins Finale, das morgen Samstag gespielt wird, wird also fast zu einer «Mission Impossible». Aber: «Wir werden alles versuchen, um Uster irgendwie in Bedrängnis zu bringen», so Bianchetti kämpferisch: «In den Play-offs kann viel passieren.»

Im zweiten Halbfinale kommt es heute um 20 Uhr zum Kräftemessen zwischen dem Qualifikationssieger Grabs und dem Vorjahresmeister Sihltal. Ein Duell mit vielen grossen Namen. Grabs hat Daryl Selby (ENG, PSA 26), Joel Makin (WAL, PSA 15), Aqeel Rehman (AUT), Rudi Rohrmüller (GER) sowie die starken Wilhelmi-Brüder Yannick und Luca für die Play-offs gemeldet. Sihltal setzt unter anderem auf die Schweizer Nummern 1 und 2, Nicolas Müller (PSA 28) und Dimitri Steinmann (PSA 69). Grabs, das sich den ersten NLA-Titel sicher will, geht als leichter Favorit in diese Partie.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. April 2019)

«In den Playoffs ist alles möglich»

Squash-Playoffs Morgen Abend (ab 18 Uhr) kämpfen die vier besten Teams dieser Saison in Uster um den Schweizer Meistertitel. Vaduz trifft auf Gastgeber Uster und will trotz seiner Aussenseiterrolle die erste Finalteilnahme seit dem Meistertitel 2012 realisieren.

Es ist wieder Playoff-Zeit. Und das nicht nur im Eishockey, sondern auch im Schweizer Squash-Sport. An diesem Wochenende wird in Uster der Schweizer Meistertitel unter den besten vier Teams der Regular Season ausgemacht. Zu diesen gehört auch in diesem Jahr das Herren-Team des SRC Vaduz, welches sich als Dritter souverän für das Finalturnier qualifizieren konnte. Nun geht es morgen im Playoff-Halbfinale gegen Gastgeber Uster um den Einzug ins grosse Finale.

In der jüngeren Vergangenheit war der SRC Vaduz beim Playoff-Finalturnier in Uster fast schon Stammgast. Die Vaduzer verpassten

das Turnier der besten Vier einzig in der Saison 2015/16. Allerdings vermochte das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti nie richtig zu reüssieren. Seit der Saison 11/12 und dem zweiten Schweizer Meistertitel in der Klubgeschichte verpasste man bei jeder Playoff-Teilnahme das Finale.

Und die Durststrecke der Vaduzer dürfte auch in diesem Jahr kein Ende finden. Das, weil der SRCV im Halbfinale auf Gastgeber Uster, welches gemeinsam mit Grabs als Anwärter auf den Titel gilt, trifft. «Es wird morgen ganz schwer werden für uns. Es müsste alles für uns laufen, damit wir ins Finale einziehen», sagt Spielertrainer Davide Bianchetti.

Doch Playoff-Spiele im Squash haben ihre eigenen Gesetze und auch gegen das stärker einzustu- fende Team aus dem Zürcher Oberland sind die Vaduzer nicht chancenlos. Auf Position eins duelliert sich Vaduz-Ausländer Jens Schoor mit seinem Landsmann Raphael Kandra. «Kandra ist zur Zeit auf dem Zenit seiner Karriere und die Nummer 14 der Welt. Er hat einen extremen Lauf und wird kaum zu bezwingen sein», sagt Roger Baumann. Auch Vaduz-Trainer Bianchetti sieht nur geringe Chancen für den SRCV auf dieserPosition. «Für Jens wird

es ganz schwer, aber man weiss nie. Bei den Playoffs kann viel passieren.» Auf Position zwei sieht die Ausgangslage etwas anders aus. Dort trifft Routinier Bianchetti auf den 16 Jahre jüngeren Portugiesen Rui Soares. Während der Italiener seinen jüngeren Konkurrenten im Vorteil sieht, macht Baumann den Vaduzer Anhängern Hoffnung. «Passt auf Davide auf. Er hat zuletzt stark trainiert und daher traue ich ihm sehr viel zu. Er hat ein Gefühl für den Squash-Sport, das nur ganz we- nige Spieler haben, und wenn er in einen Lauf kommt, kann er fast jeden Gegner bezwingen.» Wiederum eine klare Angelegenheit dürfte das Duell auf Position drei sein. «Roger spielt gegen Robin Gadola, welcher zur Zeit einer der besten Spieler der Schweiz ist. Es wäre eine Überraschung, wenn Roger dagegen hal- ten könnte», erklärt Bianchetti. Dafür hofft der Italiener auf einen Exploit von Michel Haug auf Position vier. «Eventuell spielen sie nicht mit Mathis, sondern mit Joel Siewerdt. Dies wäre für uns besser, da Mathis etwas stärker einzustufen ist. Aber egal gegen welchen Gegner, ich traue Michel zu, dass er sich in diesem Spiel den Sieg holt.»

Mit etwas Glück und einer sehr starken Tagesform könnte es für die Vaduzer also endlich wieder einmal mit einer Final-Teilnahme klappen. «Diese Möglichkeit besteht, aber das Spiel um Platz drei ist aus meiner Sicht realistischer», so Bianchetti. Dort würde man, wenn alles nach Papierform läuft, auf den letztjährigen Meister aus Sihltal treffen. Die Zürcher haben zwar mit Nicolas Müller einen Super-Star in ihren Reihen, doch vor allem auf den Positionen drei und vier sind sie etwas schwächer besetzt als die übrigen drei Mannschaften. «Nici Müller und Dimitri Steinmann sind auf Position eins und zwei fast unschlagbar. Doch gegen sie könnte man theoretisch einen Satz gewinnen. Und wenn Roger und Michel ihre Duelle auf den Positionen drei und vier mit 3:0 gewinnen können, dann ist uns Platz drei sicher», erklärt Bianchetti die Ausgangslage für das potentielle Spiel um Platz drei am Samstag.

Im Finale sieht der italienische Spielertrainer der Vaduzer den Nachbarn aus Grabs als grossen Favoriten. «Da Uster wohl nur am Freitag auf Kandra zählen kann, wird Grabs leichtes Spiel haben. Mit Kandra könnte es zu einem hart umkämpften Duell kommen, das auf beide Seiten kippen könnte», so Bianchetti.

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 4. April 2019)

Vaduz sichert sich 3. Ticket, ein Play-off-Platz noch offen

Der SRC Vaduz hat sich in der vorletzten Runde mit dem 3:1-Auswärtssieg beim direkten Kontrahenten Panthers vorzeitig das Play-off-Ticket für das Finalturnier der besten vier Teams am 5. und 6. April in Uster gesichert («Volksblatt» berichtete). Bereits zuvor konnten sich Grabs und Uster qualifizieren. Um den letzten Platz kämpfen im Fernduell noch Vorjahresmeister Sihltal (4., 31 Puntke) und die Panthers aus Kriens (5., 29 Punkte). Beide Equipen haben in der letzten Runde schwierige Aufgaben zu bewältigen. Sihltal empfängt Uster und die Panthers müssen in Grabs antreten. Die Vaduzer NLA-Squasher können ihre letzte Partie gegen den Tabellennachzügler Grasshoppers gelassen angehen.

Offen ist auch noch die Zuteilung der Halbfinalpaarungen bei den Play-offs in Uster. Der Erste nach dem Grunddurchgang trifft auf den Vierten und der Zweite auf den Dritten. Nach derzeitigem Stand müssten die Vaduzer ihr Semifinale gegen Uster bestreiten und Grabs würde auf Sihltal treffen. Hier kann es in der letzten Runde aber noch zu Verschiebungen kommen. Uster könnte noch an Grabs vorbeiziehen, genauso wie Sihltal an Vaduz. Bleibt abzuwarten, ob es diesbezüglich zu taktischen Spielchen kommen wird.

Resultate der 17. Runde

Panthers Kriens I – Vaduz I 1:3
Vitis Schlieren I – Grabs I 0:4
Uster I – Pilatus Kriens I 3:1
Bern I – Sihltal I 1:3
Grasshoppers I – Pythons Kriens I 2:2

18. und letzte Runde am 21. März

Pythons Kriens I – Bern I 19.30
Sihltal I – Uster I 19.30
Pilatus Kriens I – Vitis Schlieren I 19.30
Grabs I – Panthers Kriens I 19.30
SRC Vaduz I – Grasshoppers I 19.30

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. März. 2019)

SRCV steht wieder in den Play-offs

 

Tolle Leistung des SRC Vaduz in der Nationalliga A. Die Vaduzer um Spielertrainer Davide Bianchetti stehen nach dem 3:1-Sieg bei den Panthers Kriens wieder im Finalturnier.

Damit ist das erste Ziel für die Vaduzer schon einmal erreicht. «Es war unser Saisonziel, erneut die Play-offs zu erreichen», erklärte Bianchetti nach dem Sieg in der Innerschweiz. «Auf dem Papier sind beim Endturnier (5./6. April in Uster, d. Red.) die anderen Mannschaften aber besser als wir. Vor allem Grabs ist der Topfavorit. Aber wir haben keinen Druck mehr, können locker in die Spiele gehen.»
Der Sieg gestern Abend in Kriens war aber hart erkämpft. Vor allem die beiden Topspiele hatten es in sich. Jens Schoor, Vaduz’ Nummer 1 hatte es mit Cédric Kuchen zu tun. Der Deutsche setzte sich in einem tollen, engen Spiel mit 3:0 durch. «Das Endergebnis war klarer als das Spiel», so Bianchetti.

Und auch der Spielertrainer musste mächtig kämpfen, kam nach verlorenem ersten Satz gegen Amadeo Costa zurück und gewann sein Match in vier spannenden Durchgängen.
Den dritten SRCV-Punkt holte Oldie Marcel Rothmund. Er sprang für den kranken Roger Baumann ein, siegte locker gegen Thomas Demmel in drei Sätzen. Da machte dann auch die klare Niederlage von Patrick Maier, der für Baumann an Nummer 3 gegen Jan Kurzmeyer ranmusste, nicht mehr aus.

  • Position 1: Cédric Kuchen – Jens Schoor 0:3 (9:11, 9:11, 10:12)
  • Position 2: Amadeo Costa – Davide Bianchetti 1:3 (11:9, 12:14, 5:11, 7:11)
  • Position 3: Jan Kurzmeyer – Patrick Maier 3:0 (11:5, 11:6, 11:1)
  • Position 4: Thomas Demmel – Marcel Rothmund 0:3 (8:11, 6:11, 7:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. März 2019)

Die Pan­thers an die Leine nehmen und den Play-off-Platz sicherstellen

In der vorletzten Runde der NLA-Qualifikation kann der SRC Vaduz in Sachen Play-offs alles klarmachen. Mit einem Sieg bei den Panthers ist die Teilnahme am Finalturnier einzementiert, mit einem Remis so gut wie sicher.

In der Nationalliga A sind die ersten Entscheidungen bezüglich den Play-off-Teilnehmern bereits gefallen. Grabs und Uster konnten sich absetzen und haben sich die Tickets für das Finalturnier der besten vier Mannschaften schon gesichert. Um die restlichen zwei Plätze kommen noch drei Teams infrage. Vaduz (3.), Panthers (4.) und Vorjahresmeister Sihltal (5.) trennen nur zwei Punkte. Für Spannung ist in den verbleibenden zwei Runden also noch reichlich gesorgt. Die beste Ausgangslage von diesem Trio hat der SRC Vaduz, der alles in der eigenen Hand hat. Und schon heute könnten die Residenzler den letzten Schritt Richtung Play-offs machen. Davide Bianchetti und Co. gastieren um 19.30 Uhr beim direkten Kontrahenten Panthers. Und der Italiener hat schon im Vorfeld betont, dass «Sihltal die Play-offs erreichen wird und daher für uns die Partie gegen die Panthers entscheidend ist».
Mit einem Sieg, der drei Punkte einbringt, würde die FL-Equipe die Krienser entscheidend distanzieren. Auch ein Remis könnte angesichts des Restprogrammes schon ausreichend sein. Vaduz spielt in der letzten Runde im heimischen SquashHouse gegen Nachzügler Grasshoppers. Die Zürcher sollten kein Stolperstein sein. Hingegen müssen die Panthers noch beim aktuellen Leader Grabs antreten – vom Papier her eine unlösbare Aufgabe. Doch Vorsicht: Wer weiss ob Grabs in der für sie bedeutungslosen Partie in Topbesetzung antritt.

Von da her wären die Liechtensteiner gut beraten, schon heute für klare Verhältnisse zu sorgen und die drei Punkte einzusacken. Mit Ausnahme von Youngster David Maier wirft der SRCV auch sein stärkstes Quartett ins Rennen und ist zu favorisieren. Auf den Positionen 1 und 2 sollten der deutsche Legionär Jens Schoor und Spielertrainer Davide Bianchetti dank ihrer grösseren Klasse gegen Cédric Kuchen bzw. Amadeo Costa nichts anbrennen lassen. Auch auf der Position 4 liegen die Vorteile bei Vaduz. Patrick Maier ist klar höher einzustufen wie sein Gegenüber Thomas Demmel. Ausgeglichen ist die Ausgangslage hingegen auf der Position 3. Roger Baumann und Jan Kurzmeyer spielen auf dem gleichen Niveau.

In Summe sollte es also für den SRC Vaduz reichen, die Panthers aus Kriens an die Leine zu nehmen und mit drei Punkten sowie der Play-off-Qualifikation die Heimreise nach Liechtenstein anzutreten.

  • Position 1: Cédric Kuchen (SUI 6) – Jens Schoor (GER)
  • Position 2: Amadeo Costa (SUI 10) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 3: Jan Kurzmeyer (SUI 21) – Roger Baumann (SUI 27)
  • Position 4: Thomas Demmel (SUI 544) – Patrick Maier (SUI 29)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 7. März 2019)

SRCV besiegt das Schluss­licht klar

m drittletzten Spiel des Grunddurchgangs erfüllte der SRC Vaduz die Pflichtaufgabe bei Schlusslicht Vitis Schlieren und sicherte sich mit einem klaren 4:0 den achten Sieg in dieser Saison. Wie von Spielertrainer Davide Bianchetti angekündigt, konnten sich die Residenzler auch ohne Legionär Jens Schoor (GER) und Nachwuchscrack David Maier gegen die Konkurrenz aus Schlieren durchsetzen. Während Bianchetti und Haug jeweils mit 3:1 siegten, durften sich Patrick Maier und Marcel Rothmund über einen klaren 3:0-Erfolg freuen. «Pflicht erfüllt», meinte Trainer Bianchetti nach der Partie.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – John Williams (CH 21) 3:1 (11:4, 9:11, 11:1, 11:6).
  • Position 2: Patrick Maier (CH 29) – Dany Oeschger (CH 40) 3:0 (11:8, 11:8, 11:6).
  • Position 3: Michel Haug (CH 37) – Alexandre Afonso (CH 193) 3:1 (9:11, 11:2, 11:3, 11:7).
  • Position 4: Marcel Rothmund (CH 72) – Jochen Kraemer (CH 413) 3:0 (11:6, 11:8, 11:2).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt,  1. März 2019)

SRCV-Herren vor Pflichtaufgabe

Für die NLA-Herren des SRC Vaduz beginnt die heisse Phase der Saison. Noch drei Spiele sind zu absolvieren. Und gegen Schlusslicht Vitis Schlieren muss ein Heimsieg her.

Klar, dass für Davide Bianchetti und seine Mannen gegen den Tabellenletzten der NLA heute (19.30 Uhr, Squash House Vaduz) ein voller Erfolg eingeplant ist und auch hermuss. Nicht dabei ist allerdings Topspieler Jens Schoor. Vaduz verzichtete auf den Deutschen, da Gegner Schlieren grosse personelle Probleme hat, auch deren Nummer 1, Valentin Rapp (Deutschland), fehlt, kann nicht spielen. «Wir haben dann entschieden, dass Jens nicht spielen muss, er dann nächste Woche bei den Panthers wieder dabei ist», so Bianchetti. «Vitis hat grosse Probleme mit ihrem Kader, deswegen sollten wir das Spiel ziemlich sicher gewinnen.»

Auf die leichte Schulter nehmen die Vaduzer das Schlusslicht aber nicht, denn eines ist auch klar: auch wenn der SRCV mit Schlieren und den Grasshoppers, in zwei Wochen zum Rundenabschluss, die abgeschlagenen Teams im Squash House begrüs­sen darf, müssen zwei klare Siege mit drei Punkten her. Bianchetti: «Ich denke, dass in den letzten drei Spielen sieben Punkte für die Play-off-Qualifikation reichen werden. Da möchten wir gegen Schlieren den ersten Schritt machen und am besten mit 4:0 gewinnen. Einzig Roger Baumann könnte ein etwas schwieriges Match haben. Aber wenn keine Katastrophe eintritt, werden wir auf jeden Fall drei Punkte holen.»
Durch den Verzicht auf Schoor kommt Marcel Rothmund heute zu seinem Einsatz. Der Routinier trifft dabei auf Jochen Kraemer. Der Schlierer ist für Bianchetti ein total unbeschriebenes Blatt. «Von ihm habe ich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört.»
Neben Schoor fehlen dem SRCV heute auch Michel Haug und Nachwuchshoffnung David Maier. Er spielt bei den German Junior Open in Hamburg. «Trotz der Ausfälle sind wir klarer Favorit», so Bianchetti.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – John Williams (CH 21).
  • Position 2: Roger Baumann (CH 25) – Sven Stettler (CH 35).
  • Position 3: Patrick Maier (CH 29) – Dany Oeschger (CH 40).
  • Position 4: Marcel Rothmund (CH 72) – Jochen Kraemer (CH 413).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 28.02.2019)