Kategorie-Archiv: Interclub

Lei­stung passte, Ergebnis nicht: Erste Nie­der­lage für SRC Vaduz

Nach drei siegreichen Runden war im vierten Kräftemessen Schluss. Im Nachbarschaftsderby gegen Vohrjahresmeis­ter Grabs gab es eine klare 0:4-Pleite, bei der sich die heimischen Squasher aber in guter Form präsentierten.

Nichts wurde es für den SRC Vaduz mit dem vierten Sieg in Folge. Doch die Niederlage war, sagen wir mal, zu erahnen. Denn während die Vaduzer ohne Legionäre antraten und von Youngster David Maier angeführt wurden, lief Grabs mit vier erfahrenen und starken Spielern auf. Vor allem David und sein Bruder Patrick Maier auf den Positionen hatten gegen die Deutschen Topspieler Valentin Rapp und Rudi Rohrmüller eine ganz schwere Aufgabe vor sich. Da überrascht es dann auch nicht, dass die Maier-Brüder ihre Partien jeweils mit 0:3 verloren. «So klar wie das Resultat waren die Spiele aber nicht. Sowohl bei David wie auch bei mir waren wirklich einige gute Sachen dabei. Letztlich waren unsere Kontrahenten einfach besser – aber die Leistung hat auf jeden Fall gepasst», so Patrick Maier nach dem Spiel.

Doch nicht nur die Maiers, sondern auch Roger Baumann und Michel Haug auf den Positionen 3 und 4 schlugen sich gegen die besser klassierten Wilhelmi-Brüder, achtbar. «Man hat halt einfach auch gemerkt, dass die Jungen ganz anders, viel aggressiver spielen. Wir haben sicher keinen schlechten Auftritt hingelegt und noch haben wir ja etwas Luft auf die Konkurrenz – dennoch wollen wir nächstes Mal wieder gewinnen», so Maier zuversichtlich.

  • Position 1: Valentin Rapp (GER) – David Maier (SUI) 14) 3:0 (11:9, 11:5, 11:6).
  • Position 2: Rudi Rohrmüller (GER) – Patrick Maier (SUI 26) 3:0 (11:7, 11:4, 11:2).
  • Position 3: Yannick Wilhelmi (SUI 5) – Roger Baumann (SUI 27) 3:0 (11:6, 11:2, 11:2).
  • Position 4: Luca Wilhelmi (SUI 11) – Michel Haug (SUI 37) 3:0 (11:8, 11:2, 11:6).

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 8. November 2019)

Youngster David Maier führt SRCV-Quar­tett an

 

Nach einer dreiwöchigen Pause geht es in der NLA wieder weiter. Dabei kommt es in der 4. Runde zum Nachbarschafts-Derby zwischen Grabs und Vaduz. Angeführt wird das SRCV-Quartett erstmals von ­Youngster David Maier.

Nach drei Runden ergibt sich ein erfreulicher Blick auf die Tabelle. Der SRC Vaduz gewann alle bisherigen Partien und ist Leader. Diese Spitzenposition zu verteidigen, wird aber ein schwieriges Unterfangen. Die Residenzler gastieren nach der dreiwöchigen Pause heute (19.30 Uhr) beim Vorjahresmeister Grabs, der derzeit mit sechs Punkten auf Rang vier liegt. Und: Die Reise über den Rhein wird ohne Legionäre angetreten. Bei Spielertrainer Davide Bianchetti, bei dem im Auftaktspiel gegen die Panthers Herzproblme auftraten, wurde nach weiteren Untersuchungen ein kleiner Herzinfarkt diagnostiziert. Damit fällt der Italiener sicher noch länger aus. «Wir hoffen natürlich, dass Davide so schnell wie möglich wieder spielen kann, aber die Gesundheit geht selbstverständlich vor», so Patrick Maier.

Neben Bianchetti ist heute auch der deutsche Legionär Jens Schoor nicht mit von der Partie. Damit rückt Youngster David Maier erstmals auf die Position 1 vor. Weiters laufen Patrick Maier, Roger Baumann und Michel Haug für den SRCV Auf. Grabs hat die deutschen Legionäre Valentin Rapp und Rudi Rohrmüller sowie die Wilhelmi-Brüder Yannick und Luca für das Derby gemeldet. «Ich bin mir nicht sicher, ob Grabs mit dieser Aufstellung antreten wird. Daher ist eine Prognose nicht einfach», weiss Patrick Maier. «Für uns wird es aber trotzdem eine schwierige Aufgabe. Wobei wir alles versuchen werden, um zu punkten.»

David Maier bekommt es bei seiner Premiere auf der Position 1 mit Valentin Rapp zu tun. «David ist super drauf. Das wird sicher ein interessantes Spiel. Meine Aufgabe gegen Rudi Rohrmüller ist auch nicht einfach», so Patrick Maier. Gleiches gilt für Roger Baumann und Michel Haug auf den Positionen 3 und 4. Ihre Kontrahenten Yannick und Luca Wilhelmi sind im Schweizer Ranking klar besser klassiert. Aber wie gesagt, die Aufstellung der Grabser ist laut Maier noch nicht in Stein gemeiselt.

  • Position 1: Valentin Rapp (GER) – David Maier (SUI) 14).
  • Position 2: Rudi Rohrmüller (GER) – Patrick Maier (SUI 26).
  • Position 3: Yannick Wilhelmi (SUI 5) – Roger Baumann (SUI 27).
  • Position 4: Luca Wilhelmi (SUI 11) – Michel Haug (SUI 37).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 7. November 2019)

SRCV mit klarem Sieg gegen Kriens

 

Der SRC Vaduz ist in der NLA weiter auf Erfolgskurs. Im dritten Saisonspiel feierte die Mannschaft den dritten Sieg. Dabei mussten die Vaduzer gegen das Tabellenschlusslicht Pythons Kriens aber ein bisschen zittern. Denn zwei der vier Partien gingen über die volle Distanz von fünf Sätzen. Doch die Maier-Brüder David und Patrick kämpften sich nach 1:2-Satzrückstand stark zurück.

David schaffte dabei erstmals einen Sieg gegen die frühere Schweizer Nummer 2 Patrick Fischer. Auch wenn er nach eigener Aussage gar nicht gut spielte. Doch er kämpfte sich durch und machte den wichtigen zweiten Punkt für Vaduz. Bruder Patrick kam ebenfalls nicht an seine Bestform heran, war so verärgert, dass er nach dem verlorenen dritten Durchgang wütend seinen Schläger über den Court feuerte. Doch auch er rappelte sich auf und gewann die Sätze vier und fünf ebenso deutlich, wie sein jüngerer Bruder.
Weitaus weniger Probleme hatten Jens Schoor (Foto) und Michel Haug. Beide gewannen jeweils glatt mit 3:0. Vor allem die «Demonstration» von Schoor gegen Lukas Burkhart in den Sätzen zwei und drei war beeindruckend.
Für den SRCV geht es erst in drei Wochen mit dem Derby in Grabs weiter. Dorthin reist man als Spitzenreiter über den Rhein.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Lukas Burkhart (SUI 9)                  3:0 (12:10, 11:1, 11:2)
  • Position 2: David Maier (SUI 16) – Benjamin Fischer (SUI 12)     3:2 (8:11, 11:6, 9:11, 11:4, 11:5)
  • Position 3: Patrick Maier (SUI 29) – Livio Catenazzi (SUI 45)       3:2 (13:11, 9:11, 8:11, 11:5, 11:6)
  • Position 4: Michel Haug (SUI 36) – Manuel Fischer (SUI 104)      3:0 (12:10. 11:3, 11:9)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. Oktober 2019)

Weisse Weste behalten: Vaduz will gegen die Pythons nächsten Sieg

 

Der Saisonauftakt ist den Vaduzer NLA-Squa­sher mit zwei Siegen bestens geglückt. Im heutigen Heimspiel gegen die Pythons aus Kriens wird der nächste «Dreier» anvisiert. Weiter nicht dabei ist Spielertrainer Davide Bianchetti.

Der SRCV startete mit jeweils 3:1-Siegen gegen die Panthers aus Kriens und Bern in die neue NLA-Sasion und führt die Tabelle vor Sihltal, Uster und Grabs an. Nach zwei Runden liegen also schon die im Vorfeld meistgenannten Favoriten für die vier Play-off-Plätze voran. An dieser Situation soll sich auch heute nichts ändern. Die Vaduzer sind im Heimspiel gegen die Pythons wieder auf Sieg eingestellt. «Wir peilen den nächs­ten Dreier an», so Patrick Maier, der auf der Position 3 auf Livio Catenazzi trifft. «Wenn ich die Leistung aus der Vorwoche abliefern kann, sollte es reichen.» Ebenfalls zu favorisieren sind auf der Position 1 Jens Schoor gegen Lukas Burkhart und auf der Position 4 Michel Haug gegen Manuel Fischer. «Auch diese beiden Punkte müssten wir ins Trockene bringen können», stellt Patrick Maier klar. Die schwerste Aufgabe hat David Maier auf der Position 2 gegen Benjamin Fischer vor sich. «In der letzten Saison hat David gegen Fischer noch verloren. Das war aber eine ganz enge Angelegenheit. Heute traue ich ihm den Sieg aber zu. Er ist super in Form und hat Heimvorteil», gibt sich sein Bruder Patrick Maier auch hier zuversichtlich.

Weiter nicht dabei ist Spielertrainer Davide Bianchetti, der nach seinen Herzproblemen, die im Auftaktspiel gegen die Panthers auftraten, in Mailand weilt. Dort werden weitere Untersuchungen vorgenommen.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Lukas Burkhart (SUI 9)
  • Position 2: David Maier (SUI 16) – Benjamin Fischer (SUI 12)
  • Position 3: Patrick Maier (SUI 29) – Livio Catenazzi (SUI 45)
  • Position 4: Michel Haug (SUI 36) – Manuel Fischer (SUI 104)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. Oktober 2019)

SRCV gegen Bern ohne Bian­chetti: Wei­tere Unter­su­chungen in Mailand

 

Vaduz muss in der 2. NLA-Runde heute in Bern ersatzgeschwächt antreten. Einer der Ausfälle betrifft Davide Bianchetti, der sich nach seinen Herzproblemen im Auftaktspiel gegen die Panthers in der kommenden Woche in Mailand weiteren Untersuchungen unterzieht.

Kurze Rückblende: Der 3:1-Auftaktsieg des SRC Vaduz letzte Woche gegen die Panthers aus Kriens hatte einen bitteren Beigeschmack. Spielertrainer Davide Bianchetti musste seine Partie auf der Position 1 gegen Christoph Zust beim Stand von 11:5, 9:5 abbrechen. «Er klagte über Schwindelgefühle und Schmerzen im Herzbereich», berichtete SRCV-Vizepräsident Peter Maier. Der Italiener wurde sofort zu einer ersten Abklärung von der Rettung ins Landesspital nach Vaduz gebracht. Danach ging es für weitere Untersuchung ins Kantonsspital Chur. Diese verliefen für ihn positiv und er konnte das Spital am nächsten Tag wieder verlassen. «Das war keine einfache Nacht für mich», so Bianchetti, dem es laut eigener Aussage «wieder besser geht».

Um den Grund der aufgetretenen Beschwerden endgültig abzuklären, wird sich Bianchetti nächste Woche in Mailand drei Tage lang weiteren Tests unterziehen. «Dann werden wir sehen, woran es tatsächlich lag.» Damit ist natürlich klar, dass der Italiener dem SRC Vaduz heute im Meisterschaftsspiel nicht zur Verfügung stehen wird. Neben Bianchetti fallen auch Roger Baumann, Michel Haug und Marcel Rothmund aus. Dafür kann der SRCV auf Position 1 auf Jens Schoor zählen. Neben dem Deutschen Legionär stehen noch David, Patrick und Peter Maier auf den Courts. «Mit dieser Aufstellung wird es gegen die starken Berner nicht leicht sein, zu punkten», weiss Bianchetti. «Jens hat auf der Position 1 Vorteile gegenüber Tarek Shehata, hingegen hat Peter Maier auf der Position 4 gegen Jan Rink wohl keine Chance.» Spannend und sicher hart umkämpft werden die Partien auf den Positionen 2 und 3 sein. David Maier bekommt es mit Ilja Stucki zu tun, Patrick Maier trifft auf Kevin Brechbühl. Bianchetti: «Mit einem Remis könnten wir gut leben.»

  • Position 1: Tarek Shehata (Egy) – Jens Schoor (GER)
  • Position 2: Ilja Stucki (SUI 14) – David Maier (SUI 16)
  • Position 3: Kevin Brechbühl (SUI 27) – Patrick Maier (SUI 29)
  • Position 4: Jan Rink (SUI 43) – Peter Maier (SUI 190)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 10. Oktober 2019)

Auf­takt­sieg mit Schreckmoment

Der SRC Vaduz startete gestern mit dem Heimspiel gegen die Panthers Kriens in die neue NLA-Saison. Und die Truppe um Spielertrainer Davide Bianchetti, die sich wie in den Vorjahren einen Platz in den Play-offs als Saisonziel gesetzt hatte, erwischte einen Auftakt nach Mass, und das obwohl die Residenzler nicht in Bestbesetzung antraten.

Brauchte es aber auch nicht, denn das Vaduzer-Quartett wurde seiner Favoritenrolle gegen die Panthers auch ohne jene drei Akteure gerecht und gewann letztlich mit 3:1. Der Auftaktsieg hatte allerdings einen bitteren Beigeschmack. Spielertrainer Bianchetti, der auf Position 1 auf Christoph Zust traf, musste sein Spiel im zweiten Satz aufgrund von Herzproblemen abbrechen. «Er wurde von der Rettung abgeholt und ist nun im Spital», erklärte Patrick Maier. Natürlich ein Schock, den es auf SRCV-Seiten erstmals zu verdauen galt. Die Panthers machten es Roger Baumann (Foto) und Patrick Maier auf den Positionen 2 und 3 aber nicht leicht. Baumann setzte sich mit einer starken Leistung letztlich mit 3:1 durch, Maier erkämpfte sich mit einem 12:10 im fünften Durchgang einen 3:2-Sieg. Souverän trat derweil Michel Haug auf Position 4 auf, der Thomas Demmel klar mit 3:0 vom Court fegte. «Wir sind froh über den Auftaktsieg, aber natürlich ist die Stimmung durch den Zwischenfall mit Davide getrübt. Wir hoffen, dass er schnell wieder fit ist», so Maier nach dem Spiel.

  • Position 1: Davide Bianchetti – Christoph Zust. – Bianchetti musste beim Stand von 11:5, 9:5 aufgeben.
  • Position 2: Roger Baumann – Jan Kurzmeyer 3:1 (11:8, 10:12, 11:6, 11:6).
  • Position 3: Patrick Maier – Dennis Grüter 3:2 (10:12, 5:11, 11:7, 11:4, 12:10).
  • Position 4: Michel Haug – Thomas Demmel 3:0 (11:8, 11:0, 11:3).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 4. Oktober 2019)

 

SRC Vaduz startet NLA-Saison – Zum Auf­takt die Pan­thers zähmen

 

 

Mit altbewährten Kräften nimmt der SRC Vaduz die neue NLA-Saison, die heuer ohne die klingenden Namen Grasshoppers und Schlieren steigt, in Angriff. Auch in Sachen Zielsetzung hat sich nichts geändert. Die Residenzler wollen in die Play-offs. Zum Auftakt steht heute das Heimspiel gegen die Panthers aus Kriens an.

Auf der sportlichen Kommandobrücke des SRCV sitzt auch diese Saison Davide Bianchetti. Der Italiener hat erneut das Amt des Spielertrainers inne. Auch der deutsche Legionär Jens Schoor steigt abermals für den SRC Vaduz in den Court. Weiter kämpfen auch wieder Youngster David Maier, Roger Baumann, Michel Haug und Patrick Maier um Meisterschaftspunkte. Vervollständigt wird der Kader neu durch Aqeel Rehman. Der Österreicher spielte in den letzten Jahren für den amtierenden Meister Grabs. Beim SRCV soll er laut Vizepräsident Peter Maier punktuell eingesetzt werden, um eventuelle verletzungsbedingte Ausfälle besser kompensieren zu können. Damit stellen die Residenzler wieder ein schlagfertiges Team, das vorne mitspielen kann. An der Zielsetzung hat sich gegenüber den vorangegangenen Spielzeiten auch nichts geändert. «Wir wollen wieder die Play-offs der besten vier Mannschaften erreichen», stellt Bianchetti klar.

In der neuen Saison sind in der Nationalliga A nur noch acht Mannschaften beteiligt. Nicht mehr dabei sind mit den Grasshoppers und Vitis Schlieren zwei klingende Namen. Insgesamt 17 Meistertitel gehen auf das Konto dieser beiden Klubs: GC holte den NLA-Pokal zwölfmal, Schlieren fünfmal. Damit bekommt es der SRC Vaduz heuer mit Grabs, Sihltal, Bern, Uster sowie den drei Krienser Vereinen Panthers, Pythons und Pilatus zu tun. Bianchetti: «Das wird sicher eine ausgeglichene Meisterschaft, wobei ich Sihltal am stärksten einschätze.»
Vor dem heutigen NLA-Start absolvierte Vaduz schon einen absoluten Saisonhöhepunkt. Bianchetti und Co. massen sich an der Europäischen Clubmeisterschaft in der schottischen Hauptstadt Edinburgh mit den kontinentalen Topvereinen. Mit drei Niederlagen und einem Sieg gegen den SC Pétange aus Luxemburg resultierte dabei der zehnte Schlussrang. Die Residenzler blieben somit unter ihren eigenen Erwartung. Angestrebt wurde ein Top-8-Rang. Trotzdem war es eine gute Vorbereitung auf die neue Saison.
Und die beginnt heute (19.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die Panthers aus Kriens. Auch ohne Jens Schoor, Aqeel Rehman und dem aufstrebenden Youngster David Maier sollte es dem SRC Vaduz gelingen, die Panthers zu zähmen und den ersten Dreier einzufahren. Das sieht auch Davide Bianchetti so: «Wir gehen als klarer Favorit in die Partie und wollen mit einem Sieg in die Saison starten.»

  • SRC Vaduz I – Panthers Kriens
  • Position 1: Davide Bianchetti – Christoph Zust
  • Position 2: Roger Baumann – Jan Kurzmeyer
  • Position 3: Patrick Maier – Dennis Grüter
  • Position 4: Michel Haug – Thomas Demmel

SRC Vaduz startet mit alt­be­währten Kräften

Die Vaduzer NLA-Squasher starten am 3. Oktober mit dem Heimspiel gegen Panthers Kriens in die neue Saison. In Sachen Kader gibt es gegenüber dem Vorjahr kaum Veränderungen, lediglich Aqeel Rehman (AUT) ist neu dabei.

Das heisst, auf der sportlichen Kommandobrücke sitzt weiter Davide Bianchetti. Der Italiener hat erneut das Amt des Spielertrainers inne. Auch der Deutsche Legionär Jens Schoor steigt abermals für den SRC Vaduz in den Court. Weiter kämpfen auch wieder Youngster David Maier, Roger Baumann, Michel Haug und Patrick Maier um Meisterschaftspunkte. Vervollständigt wird der Kader neu durch Aqeel Rehman. Der Österreicher spielte in den letzten Jahren für den amtierenden Meister Grabs. Beim SRCV soll er laut Vizepräsident Peter Maier punktuell eingesetzt werden. Damit stellen die Residenzler sicher wieder ein schlagfertiges Team, das vorne mitspielen kann. An der Zielsetzung hat sich gegenüber den vorangegangenen Spielzeiten auch nichts geändert. «Wir wollen wieder die Play-offs der besten vier Mannschaften erreichen», gibt Peter Maier die Marschroute vor.

Dabei hat der SRCV im Grunddurchgang aber vier Spiele weniger zur Verfügung. In der neuen Saison sind in der Nationalliga A nur noch acht Mannschaften beteiligt. Nicht mehr dabei sind mit den Grasshoppers und Vitis Schlieren zwei klingende Namen. Insgesamt 17 Meistertitel gehen auf das Konto dieser beiden Klubs: GC holte den NLA-Pokal zwölfmal, Schlieren fünfmal. Damit bekommt es der SRC Vaduz heuer mit Grabs, Sihltal, Bern, Uster sowie den drei Krienser Vereinen Panthers, Pythons und Pilatus zu tun. Der Meisterschafts-Auftakt steigt für die Liechtensteiner am 3. Oktober mit dem Heimspiel gegen Panthers Kriens.

Vor dem NLA-Start wartet auf den SRC Vaduz aber noch ein absoluter Saisonhöhepunkt. Bianchetti und Co. messen sich in der kommenden Woche an der Europäischen Clubmeisterschaft in der schottischen Hauptstadt Edinburgh mit den kontinentalen Topvereinen. «Das ist jedes Jahr ein Highlight für uns», weiss Maier. Die Residenzler fliegen am Dienstag Richtung Insel, das erste Gruppenspiel steigt dann am Mittwoch. Die SRCV-Farben werden in Edingburgh von Davide Bianchetti, David Maier, Patrick Maier, Roger Baumann, Michel Haug und Peter Maier vertreten.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 14. September 2019)

Legionäre würden gerne bleiben

Der SRC Vaduz schloss die Saison kürzlich an den Playoffs in Uster auf dem vierten Rang ab. Ob die neue Saison im Herbst wieder mit Jens Schoor und Davide Bianchetti gestartet wird, ist noch nicht entschieden.

Für die Nummer eins der Vaduzer, Jens Schoor, war die zu Ende gegangene Saison bereits die fünfte in Diensten der Liechtensteiner. Er zeigte gegen Uster eine Topleistung, brachte die aktuelle Nr. 14 derWelt, Raphael Kandra, zünftig ins Schwitzen.

«Früher habe ich jeweils gegen ihn gewonnen. Das hat sich jetzt aber geändert. Kandra hat sich enorm entwickelt. Zuletzt hat er immer gewonnen», lobt Schoor den drei Jahre jüngeren Kandra. Auch bei Schoor hat sich einiges getan, seit er erstmals für Vaduz antrat. Damals ersetzte er auf Liechtensteiner Seite den spanischen Topspieler Borja Golan.

Zu Beginn seiner Tätigkeit in Vaduz spielte Jens Schoor PSA-Weltturniere. Er lebte komplett vom Squashspielen. 2015, als er bereits für Vaduz spielte, war er auf dem Höhepunkt seiner Karriere mit seinemhöchsten Ranking. Er durfte sich damals Nummer 60 der Welt nennen,stand in 16 PSA World Tour Finals und gewann 11 davon. Im

Dezember 2017 trat er als Profispieler zurück. «Ich ar- beite jetzt wie jeder andere auch», erklärt Schoor. Dabei kann er Beruf und Sport perfekt verbinden. «Ich habe wirklich grosses Glück. Neben Vaduz spiele ich auch für Wormsin der deutschen Bundesliga. Ich bin in dem Fitnessstudio, in das auch die Squasherintegriert sind, für den kaufmännischen Bereichverantwortlich», erklärt Schoor. 80 Angestelltegehören dem Sportzenter an. «Für mich ist es wirklich ideal. Ich kann so nach meinem Karrierenende als Profi Sport und Beruf super verbinden. Wann immer ich Lust habe, kannich trainieren», meint Schoor. Er würde im kommenden Jahr gerne wieder für Vaduz auflaufen, doch bisher wurde darüber nochnicht gesprochen. «Ich habe in Vaduz gute Kollegen und Freunde gefunden.

Von meiner Seite aus wäre ich gerne auch in der nächsten Saison dabei». Genau gleich tönt es beim Vaduzer Trainer Davide Bianchetti. Der Italiener hat zwar seit kurzem noch eine weitere Verpflichtung angenommen. Er gibt beim SC Royal Cham Trainingsstunden, ist aber wie Schoor interessiert, weiterhin in Vaduz zu spielen. «Wir haben bisher noch nicht geredet. Ich bin aber gerne auch die nächste Saison wieder dabei», so Bianchetti.

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 18. April 2019)

Kein Podestplatz für SRC Vaduz

Die Vaduzer NLA-Squasher beendeten die Saison auf Rang vier. Nach der Halbfinalniederlage gegen Uster mussten sich die Residenzler an den Play-offs in Uster im Spiel um Platz drei dem Vorjahresmeister Sihltal mit 0:4 geschlagen geben.

Für den SRC Vaduz gab es beim grossen NLA-Showdown nichts zu holen. Dass nach 2004 und 2012 kein dritter Meistertitel dazukommt, war bereits am Freitag klar. Die Residenzler, die in Uster ohne David und Patrick Maier auskommen mussten – beide waren an der Team-EM im Einsatz (siehe Bericht unten) –, unterlagen im Halbfinale dem Gastgeber mit 1:3. Der SRCV, vor allem Jens Schoor, der auf der Position dem Weltklassespieler Raphael Kandra in einem Fünfsatzkrimi alles abverlangte, wehrte sich verbissen, musste schlussendlich aber die Überlegenheit von Uster anerkennen.

Damit ging es für die Vaduzer gegen Sihltal, das sein Semifinale gegen Grabs mit 1:3 verlor, im kleinen Finale um den dritten Schlussrang. «Wir wollen Dritter werden, sind aber erneut Aussenseiter. Sihltal hat auf den Positionen 1 und 2 überragende Spieler», so SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti vor der Partie.
Und Sihltal wurde seiner Favoritenrolle gerecht, der Vorjahresmeister gewann mit 4:0 und sicherte sich Bronze. Auf der Position 1 musste sich Jens Schoor, der erneut ein starkes Spiel machte, der Schweizer Nummer 1 Nicolas Müller mit 1:3 geschlagen geben. Roger Baumann und Michel Haug zogen auf den Positionen 3 und 4 gegen Andreas Dietzsch bzw. Iain Keeling jeweils mit 1:3 den Kürzeren. Die Partie auf der Position zwischen Davide Bianchetti gegen Dimitri Steinmann wurde beim Stand von 1:0 für den Schweizer nicht mehr fertig gespielt.
Alles in allem verkaufte sich der SRC Vaduz an den Play-offs in Uster sehr gut und konnte die favorisierten Teams ärgern. Aber wie befürchtet wurde es für die ersatzgeschwächten Liechtensteiner der vierte Schlussrang in der abgelaufenen NLA-Saison, bei der Bianchetti und Co. mit dem Erreichen des Finalturniers aber ihr vorrangiges Saisonziel erreicht haben.

Den Titel sicherte sich Grabs, das sich im Finale gegen Uster, das im Endspiel ohne ihren Topakteur Raphael Kandra antreten musste, mit 3:0 durchsetzte. Für Grabs, das in dieser Saison auf zahlreiche Top­legionäre zurückgriff, war es der erste Meistertitel in der höchsten Schweizer Spielklasse.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. April 2019)