Vaduz will die Pan­thers auch ohne David Maier an die Leine nehmen

 

Die Panthers aus Kriens treten in dieser Saison eher harmlos auf, zieren mit einem Punkt das Tabellenende. Im heutigen Heimspiel (19.30 Uhr) geht der SRC Vaduz daher als Favorit in die Partie, auch ohne ihren bisher besten Punktelieferanten David Maier.

Nach einer langen Durststrecke mit vier Niederlagen in Folge konnte der SRC Vaduz in der Vorwoche wieder anschreiben. Die Residenzler kamen in Bern zu einem 2:2-Remis und konnten sich durch die mehr gewonnenen Sätze den Zusatzpunkt sichern. Mitverantwortlich war auch, dass aufseiten der Liechtensteiner erstmals in diesem Jahr Davide Bianchetti mit von der Partie war. Der Italiener verlor zwar sein Spiel gegen Jakob Känel mit 1:3, der Satzgewinn wirkte sich aber in der Endabrechnung positiv aus. Auch heute steht Bianchetti für den SRCV auf dem Court, dafür fehlt mit David Maier der bisher erfolgreichste Akteur mit drei Einzelsiegen. Der SRCV-Youngster nimmt in Frankreich an einem PSA-Turnier teil.

Aber auch ohne David Maier sollte es heute gegen die Panthers, wie schon im Hinspiel (3:1), zu einem Sieg reichen – es wäre der zweite in der laufenden Spielzeit. Neben Bianchetti laufen gegen die Krienser noch Patrick Maier, Louai Hafez und Dany Oeschger auf. Der italienische Routinier bekommt es auf der Position 1 mit Christoph Zust zu tun – eine lösbare Aufgabe. Auf der Position 2 steht Patrick Maier Yannick Lindemann gegenüber. «Die Partien gegen Lindemann verliefen immer sehr ausgeglichen, wobei ich die letzten Duelle knapp verloren habe. Diesmal bin ich aber optimistisch, dass ich mich durchsetzen kann», so Patrick Maier. Auf der Position 3 ist der schon letzte Woche gegen Bern stark spielende Louai Hafez gegen Livio Catenazzi in der Favoritenrolle. Die Jugend und die derzeit gute Form sprechen jedenfalls klar für Hafez. Ein 50:50-Spiel wird auf der Position 4 zwischen Dany Oeschger und ­Julian Portmann erwartet. «Dany kommt von einer Verletzung zurück, von daher weiss er noch nicht genau ,wo er steht», sagt Patrick Maier, der seinem Teamkollegen aber durchaus einen Sieg zutraut.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Christoph Zust (SUI 21)
  • Position 2: Patrick Maier (SUI 23) – Yannick Lindemann (SUI 27)
  • Position 3: Louai Hafez (SUI 44) – Livio Catenazzi (SUI 50)
  • Position 4: Dany Oeschger (SUI 48) – Julian Portmann (SUI 56)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 29. April 2021)

SRC Vaduz sichert sich in Bern den Extrapunkt

Zum Auftakt der Rückrunde in der Nationalliga A bekamen es die Vaduzer Squasher mit dem direkt vor ihnen klassierten Squashclub aus Bern zu tun. Den ersten Sieg in diesem Jahr gab es für die Residenzler zwar nicht, beim 2:2-Unentschieden schauten aber erstmals Punkte im 2021 heraus.

Zum ersten Mal in diesem Jahr stand am gestrigen Abend auch wieder Legionär und Ex-Spielertrainer Davide Bianchetti auf dem Court. Auf Position 1 gegen Jakob Känel war für den Italiener beim 1:3 aber nichts zu holen. Ganz anders sah das auf Position 2 aus, wo es David Maier mit dem Ägypter Tarek Shehata zu tun bekam. Maier liess seinem Kontrahenten keine Chance und setzte sich klar mit 3:0 durch. Ebenfalls keinen Satz abgeben musste Louai Hafez auf Position 4 gegen Keven Brechbühl. Patrick Maier ging auf Position 3 trotz eines starken Auftritts wie ­Bianchetti leer aus, konnte aber ebenfalls einen Satz für sich entscheiden. So stand es in der Endabrechnung 2:2, doch dank der mehr gewonnen Sätze (8:6) durfte sich der SRCV nach zuletzt drei Niederlagen in Folge letztlich über die ersten zwei Zähler in diesem Kalenderjahr freuen.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 23. April 2021)

Rück­run­den­auf­takt gegen Bern wieder mit ita­lie­ni­scher Power

Nach der doch eher enttäuschenden Hinrunde – der SRCV belegt Rang sechs, neun Punkte hinter den Play-off-Plätzen – starten die Vaduzer NLA-Squasher heute in Bern in die Rückrunde. Erstmals im neuen Jahr steht dabei Davide Bianchetti wieder auf dem Court.

Die bisherige Saison verlief für den SRC Vaduz nicht wunschgemäss. Aus den sechs Hinrundenpartien resultierte nur ein Sieg. Seit dem Re-Start der Meisterschaft im März setzte es vier Niederlagen. Dementsprechend reihen sich die Residenzler mit lediglich drei Punkten auf Rang sechs ein. Ganze neun Zähler fehlen bereits auf die angestrebten Play-off-Plätze. «Natürlich haben wir uns mehr erhofft, wir haben eindeutig zu wenig Punkte auf dem Konto», sagte Patrick Maier, Spieler und Technischer Leiter beim SRCV, nach der Hinrunde. Die bisherige Spielzeit sei aber auch sehr unglücklich verlaufen. «Heuer konnten wir noch keine Legionäre einsetzen. Weiter mussten wir in den letzten Spielen auch auf den angeschlagenen Louai Hafez verzichten.»

Obwohl das Saisonziel Play-offs in weite Ferne gerückt ist, gehen die Vaduzer die Hinrunde motiviert an und wollen das Beste aus den verbleibenden sechs Partien herausholen. Und bezüglich Personal kann der SRCV heute beim Rückrundenstart auswärts bei Bern wieder auf zwei Cracks zurückgreifen. Erstmals im Jahr 2021 steht der italienische Routinier Davide Bianchetti wieder für die heimischen Squasher auf dem Court. Auch der zuletzt angeschlagenen Louai Hafez steht zur Verfügung. Die beiden werden Roger Baumann und Michel Haug, die in dieser Saison eigentlich kürzertreten wollten und in den letzten Spielen eingesprungen sind, ersetzen. Damit stellt der SRCV heute ein schlagkräftiges Quartett. Die Aufgabe in Bern wird dadurch aber nicht viel einfacher. Auch die Schweizer Hauptstädter stellen eine gute und ausgeglichene Truppe. Das bekamen die Liechtensteiner im Hinspiel zu spüren, dieses ging mit 1:3 verloren. Somit ist heute Revanche angesagt. «Ein Remis sollte es sicher werden, aber wir haben auch gute Chancen auf einen Dreier», so Patrick Maier, der auf der Position 3 gegen Ilja Stucki die wohl schwerste Aufgabe vor sich hat. «Hier liegen die Vorteile klar bei Bern. Ich werde aber voll dagegenhalten.»
Relativ ausgeglichen sind die Ausgangslagen auf den weiteren Positionen. David Maier bekommt es auf Position 1 mit Jakob Känel zu tun. Im Schweizer Ranking liegen die beiden fast gleich auf (8 und 9). Im Hinspiel musste sich David Maier hauchdünn mit 2:3 geschlagen geben. «David ist gut drauf und ich glaube, dass er sich diesmal durchsetzen wird», weiss Patrick Maier über die Stärken seines Bruders Bescheid. Comebacker Davide Bianchetti steht auf der Position 2 dem Ägypter Tarek Shehata gegenüber. Auch dieses Spiel ging in der Hinrunde mit 3:2 für Bern aus. Auch diesmal ist ein enges Spiel zu erwarten, wobei man aufseiten der Vaduzer auf das grosse Kämpferherz von Bianchetti setzt. Auf der Position 4 kann Louai Hafez gegen Kevin Brechbühl seine gute Fitness und seine jugendliche Unbekümmertheit in die Waagschale werfen.

  • Position 1: Jakob Känel (SUI 8) – David Maier (SUI 9)
  • Position 2: Tarek Shehata (EGY) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 3: Ilja Stucki (SUI 11) – Patrick Maier (SUI 23)
  • Position 4: Keven Brechbühl (SUI 33) – Louai Hafez (SUI 44)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 22. April 2021)

Play-offs in weiter Ferne: SRC Vaduz nach der Hin­runde auf Rang sechs «verbannt»

Mit der 1:3-Niederlage gegen Sihltal schloss der SRC Vaduz die NLA-Hinrunde auf Rang sechs ab, liegt bereits neun Punkte hinter dem angestrebten Play-off-Platz. «Wir haben uns sicher mehr erhofft, aber die bisherige Saison lief für uns sehr unglücklich – auch wegen der Coronasituation», so Spieler und Technischer Leiter beim SRCV, Patrick Maier.

Bereits in der letzten Saison 2019/20 nahm das Coronavirus Einfluss auf die NLA-Meisterschaft. Der Grunddurchgang, den der SRC Vaduz hinter Grabs und Uster auf dem starken dritten Rang abschloss, konnte zwar noch beendete werden, die Play-offs der besten vier Teams mussten aber auf den September verschoben werden. Die Entscheidung um den Titel ging dann ohne den SRCV, der auf eine Teilnahme verzichtete, über die Bühne.

Nach diesem sicher nicht wunschgemässen Saisonausklang legten die Residenzler das Augenmerk auf die neue Spielzeit. Ganz sorgenfrei war man dabei nicht. «Die Coronazeit mit dem Lockdown war für uns, aber auch für alle anderen Clubs, nicht einfach – vor allem finanziell. Da wir einige Anlässe nicht durchführen konnten, ist diesbezüglich doch ein Loch entstanden», sagte SRCV-Spieler und Technischer Leiter Patrick Maier vor dem Start in die Saison 2020/21 im Oktober. Dementsprechend waren auch die Planungen für das NLA-Team nicht ganz einfach. In Sachen Kader kam es zu einigen Änderungen. Davide Bianchetti amtete nicht mehr als Spielertrainer. Der Italiener blieb dem SRCV aber als Spieler erhalten. Die Einsätze der beiden Routiniers Roger Baumann und Michel Haug sollten überschaubarer werden, sie wollten kürzer treten. Mit David Maier, Patrick Maier und Dany Oeschger waren noch drei Spieler vom letztjährigen Kader dabei. Neu zum Team stiess der Juniorenspieler Louai Hafez als Leihgabe von Uster. In der Hinterhand hatte der SRC Vaduz auch noch einen weiteren Legionär. Und zwar Italiens Nummer 1 Yuri Farneti. Trotz der Mutationen hatte sich der SRCV, der 2004 und 2012 den NLA-Titel gewann, auch in der Saison 2020/21 ein klares Ziel gesetzt. «Sportlich wollen wir wie in den vergangenen Jahren die Play-offs erreichen», sagte Patrick Maier.

Und der SRC Vaduz startete im Oktober 2020 mit einer Niederlage (1:3 gegen Bern) und einem Sieg (3:1 gegen die Panthers aus Kriens) in die Saison 2020/21. Danach war schon wieder Schluss. Ende Oktober verschärfte der Schweizer Bundesrat die Massnahmen im Kampf gegen Covid-19 drastisch, dies hatte zur Folge, dass Swiss Squash die Interclubspiele aller Ligen per sofort aussetzte. Dies war erneut keine einfache Situation für den SRCV, der schon über 20 Jahre eine fixe Grösse in der Schweizer Nationalliga A ist. Lange war danach auch nicht klar, wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird. Anfang März ging es dann aber sehr schnell. Basierend auf den Vorgaben von Swiss Olympic wurde die Nationalliga A als eine semiprofessionelle Liga eingestuft. Somit konnte die Meisterschaft, natürlich unter Einhaltung der vorgeschriebenen Corona-Schutzmassnahmen, wieder starten. «Es ging alles sehr schnell und war sehr kurzfristig», berichte SRCV-Vizepräsident Peter Maier vor dem Re-Start. «Eine vernünftige Vorbereitung war eigentlich unmöglich.»
Und so ging das erste Spiel gegen den Vorjahresmeister Grabs auch mit 0:4 verloren. Die Residenzler spielten dabei ohne Legionäre, dies sollte auch in den nächsten drei Runden gegen Uster (0:4), Pilatus Kriens (1:3) und zuletzt Sihltal (1:3) so bleiben. Auch hier gab es für den SRCV keine Punkte. Damit stehen die Liechtensteiner nach der Hinrunde mit lediglich drei Zählern auf dem sechsten Rang. Auf den vierten und damit letzten Play-off-Platz fehlen schon neun Punkte. Damit ist das sportliche Saisonziel bereits in weite Ferne gerückt.

«Natürlich haben wir uns mehr erhofft, wir haben eindeutig zu wenig Punkte auf dem Konto», weiss Patrick Maier, der aber auch darauf hinweist, dass die Saison für den SRCV sehr unglücklich verlaufen ist. «Seit dem Re-Start konnten wir keine Legionäre einsetzen. Bei Davide Bianchetti und Yuri Farneti ist es mit der An- und Abreise aus Italien nicht ganz einfach. Zudem ist es natürlich auch eine finanzielle Sache. Hier hat uns das Coronavirus schon sehr getroffen, es ist derzeit keine einfache Situation für den Klub. Weiters mussten wir in den letzten beiden Spielen auch auf den angeschlagenen Louai Hafez verzichten.» So kamen die beiden Routiniers Roger Baumann und Michel Haug, die eigentlich kürzer treten wollten, zu vermehrten Einsätzen. Nicht unerwähnt will Maier auch die Konkurrenz lassen. «Die NLA ist ausgeglichen und die Teams vor uns sind wirklich stark.» In Summe waren es für Vaduz zu viele Hindernisse, die sich in der Tabelle niederschlugen.

Auch wenn die Play-offs derzeit ausser Reichweite scheinen, wollen sich die Vaduzer in der Rückrunde so teuer wie möglich verkaufen. «Wir gehen die Spiele topmotiviert an, wollen natürlich auch noch einige Punkte einfahren. Klar ist aber, dass es schwer wird, noch auf den vierten Platz vorzukommen.» Zum Rückrundenstart trifft der SRCV Vaduz am kommenden Donnerstag auf das fünftplatzierte Bern. Louai Hafez sollte dann wieder einsatzfähig sein. Auch Davide Bianchetti ist ein Thema. «Wir planen schon noch mit Davide, vielleicht klappt es bereits gegen Bern», so Patrick Maier.
Laut derzeitigem Stand sollte die Qualifikationsrunde der NLA-Meisterschaft bis Mitte Juni dauern und die Play-offs im September gespielt werden. Und hier könnte es, falls es der SRCV doch noch schafft, zu einer Terminkollision kommen. Im September nehmen die Residenzler an der Klub-EM teil.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. April 2021)

SRC Vaduz mit nächster Niederlage

Der Squash und Rackets Club Vaduz (SRCV) musste auch im sechsten Meisterschaftsspiel, auswärts bei Sihltal eine Niederlage einstecken. Die Residenzler, die bisher erst einen Sieg einfahren konnten, traten gegen den Tabellenvierten ohne Legionär an und mussten sich letztlich mit 1:3 geschlagen geben. Für den einzigen Sieg sorgte derweil Routinier Roger Baumann auf Position 2. Er besiegte Sven Stettler nach fünf spannenden Sätzen mit 3:2. Für die anderen drei SRCV-Akteure, David Maier auf Position 1, Patrick Maier (Foto) auf Position 2 und Michel Haug auf Position 4, gab es derweil jeweils eine 0:3-Niederlage. «Leider gab es wieder keine Punkte. Dennoch sind wir positiv gestimmt und blicken schon auf die Partie nächste Woche gegen Bern. Dort wollen wir dann wieder zurück auf die Siegerstrasse», führte Patrick Maier aus.

SRC Vaduz mit einem schweren Auswärtsspiel

Die Aufgaben für den SRC Vaduz werden in der NLA nicht einfacher. Nach vier Niederlagen aus fünf Spielen wird es auch heute auswärts bei Sihltal ganz schwer zu punkten.

In der diesjährigen NLA-Saison gab es für den SRC Vaduz noch nicht viel zu holen. In den bisherigen fünf Partien verliessen die Residenzler den Court erst einmal als Sieger. Die Panthers aus Kriens konnten mit 3:1 bezwungen werden. Dieser Erfolg liegt aber schon ein paar Monate zurück, wurde noch vor dem Meisterschaftsunterbruch wegen der Coronapandemie Ende Oktober eingefahren. In diesem Zeitraum fällt auch das 1:3 gegen Bern. Seit dem Re-Start Anfang März gab es weitere drei Niederlagen gegen Grabs und Uster (jeweils 0:4) sowie letzte Woche gegen Pilatus Kriens (1:3). In der Tabelle ergibt dies derzeit Rang sechs mit sieben Punkten Rückstand auf Rang vier, der noch für die Play-offs berechtigt. Diesen vierten Rang nimmt Sihltal, der heutige Gegner des SRC Vaduz, ein. Damit ist klar, will man noch unter die besten vier kommen, ist ein Sieg fast schon Pflicht.

Dieses Unterfangen wird aber schwer zu realisieren sein. Laut der offiziellen Team-Auflistung auf der Homepage des Schweizer Squash-Verbandes wird der SRCV wie schon in den Partien zuvor ohne Legionäre antreten. Auch Louai Hafez und Dany Oeschger scheinen nicht auf. Somit werden die Positionen drei und vier von Roger Baumann und Michel Haug besetzt. Und die beiden SRCV-Routiniers haben gegen Luca Zatti bzw. Andrew Armstrong sicher Chancen, um sich durchzusetzen. Auf den Positionen eins und zwei liegen die Vorteile aber ganz klar bei Sihltal, die mit Nicolas Müller und Dimitri Steinmann die Nummern eins und zwei der Schweiz ins Rennen schicken. Für David Maier und Patrick Maier also schwierige, wenn nicht unlösbare Aufgaben. Insgesamt wäre ein Remis sicher schon ein Erfolg für die Residenzler.
Los geht die Auswärtspartie des SRC Vaduz gegen Sihltal heute um 19.30 Uhr. In den weiteren Partien dieser Runde spielen die Panthers gegen Grabs und Bern gegen Uster.

  • Position 1: 1. Nicolas Müller (SUI 1) – David Maier (SUI 9)
  • Position 2: 2. Dimitri Steinmann (SUI 2) – Patrick Maier (SUI 23)
  • Position 3: 3. Luca Zatti (SUI 28) – Roger Baumann (SUI 25)
  • Position 4: 4. Andrew Armstrong (SUI 51) – Michel Haug (SUI 38)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 15. April 2021)

SRCV ver­liert Heim­spiel gegen Pilatus Kriens

Der SRC Vaduz hat in der National League A sein Heimspiel verloren. Gegen Pilatus Kriens gab es eine 1:3-Niederlage. Schon vor der Partie konnten die Vaduzer maximal auf einen Punkt hoffen, da die Innerschweizer im Ranking auf allen Positionen besser klassiert waren bzw. sind. Und aus dem erhofften Punkt wurde jedoch nichts. Einzig David Maier (Foto) gewann im Top-Duell gegen Cédric Kuchen sein Spiel in fünf hart umkämpften Sätzen mit 3:2 (11:6, 11:13, 11:9, 6:11, 11:9). Da aber alle drei anderen SRCV-Spieler – Patrick Maier (1:11, 5:11, 3:11 gegen Nils Rösch), Roger Baumann (4:11, 6:11, 4:11 gegen Patrick Miescher) und Michel Haug (7:11, 1:11, 3:11 gegen Jan Kurzmeyer) – ihre Parteien jeweils 0:3 verloren, stand Vaduz am Ende ohne Punkte da. Für den SRCV der in der Tabelle bereits fünf Punkte Rückstand auf den letzten Play-off-Platz 4 hat, geht es kommenden Donnerstag mit der Partie in Sihltal weiter.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. April 2021)

Uster war für Vaduz eine Nummer zu gross

Auch im zweiten Spiel nach dem coronabedingten Unterbruch der NLA-Meisterschaft gab es für den SRC Vaduz nichts zu holen. Für die Residenzler, die erneut ohne Legionäre antraten, setzte es bei Uster eine klare 0:4-Niederlage.

Vor dem Meisterschaftsunterbruch wegen des Coronavirus Ende Oktober standen beim SRC Vaduz eine Niederlage (Bern) und ein Sieg (Panthers Kriens) zu Buche. Seit dem Re-Start der Nationalliga A Anfang März gab es keine zusätzlichen Punkte für die Residenzler. Der 0:4-Niederlage gegen den amtierenden Meister Grabs folgte nun der nächste «Nuller». Das Auswärtsspiel bei Uster ging ebenfalls klar mit 0:4 verloren.

Beim SRCV, der erneut ohne Legionäre antrat, war man sich schon vor der Partie bewusst, dass es in Uster schwer wird. Und so kam es auch. Auf der Position 1 verlor David Maier gegen die Schweizer Nummer 3 Robin Gadola 0:3. «David zeigte gute Ansätze, gegen den älteren und abgebrühten Gadola war er aber schlussendlich doch chancenlos», so Patrick Maier, der auf der Position 2 auf Miguel Mathis traf. «Ich erwischte einen guten Start ins Spiel und habe den ersten Satz dominiert. Der zweite Satz verlief recht ausgeglichen, ging aber auf das Konto von Mathis. Auch die Sätze drei und vier waren eng, aber am Schluss hat mir gegen den topfiten Gegner doch etwas die Kraft gefehlt.» Patrick Maier musste sich somit 1:3 geschlagen geben. Auf der Position 3 fand Michel Haug gegen Joel Siewerdt keine Lösung, um das Spiel in seine Richtung zu drehen. Der SRCV-Routinier unterlag mit 0:3. Auch für Louai Hafez hingen im Youngster-Duell auf der Position 4 gegen Tate Harms die Trauben zu hoch (0:3). «Louai hat gut gespielt und seine Leistung erbracht. Sein Gegenüber spielte aber auch wirklich gutes Squash», sagte Patrick Maier, der hinzufügt: «Angesichts der Aufstellungen war die Niederlage gegen Uster absehbar. Leider ist sie auch sehr hoch ausgefallen, das haben wir uns sicher etwas enger vorgestellt.»

In der nächsten NLA-Runde ist der SRC Vaduz spielfrei, steigt erst wieder am 4. April mit dem Heimspiel gegen Pilatus Kriens ins Geschehen ein. Dann vielleicht mit dem Italiener Davide Bianchetti als Verstärkung. Patrick Maier: «Wir haben schon geplant, dass Davide zu einigen Einsätzen kommt.»

  • Position 1: Robin Gadola (SUI 3) – David Maier (SUI 8) 3:0 (11:8, 15:13, 11:7)
  • Position 2: Miguel Mathis (SUI 7) – Patrick Maier (SUI 23) 3:1 (9:11, 11:2, 11:5, 11:6)
  • Position 3: Joel Siewerdt (SUI 12) – Michel Haug (SUI 38) 3:0 (11:4, 11:4, 11:6)
  • Position 4: Tate Harms (SUI 21) – Louai Hafez (SUI 43) 3:1 (11:7, 11:8, 11:8)

Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 20. März 2021

SRC Vaduz legte wieder los – «Alles war doch sehr kurzfristig»

Basierend auf den Vorgaben von Swiss Olympic, konnte die Nationalliga A als eine semiprofessionelle Liga eingestuft werden. Das war gleichbedeutend mit dem Startsignal für die Weiterführung der Meisterschaft. Für den SRC Vaduz kam dies alles «sehr kurzfristig», wie Vizepräsident Peter Maier sagte. Der Neustart ging am Donnerstag gegen Grabs mit 0:4 verloren.

Bereits in der letzten Saison nahm das Coronavirus Einfluss auf die NLA-Meisterschaft. Der Grunddurchgang, den der SRC Vaduz hinter Grabs und Uster auf dem starken dritten Rang abschloss, konnte zwar noch beendete werden, die Play-offs der besten vier Teams mussten aber auf den September verschoben werden. Die Entscheidung um den Titel ging dann ohne der SRCV, der auf eine Teilnahme verzichtete, über die Bühne.

Nach diesem sicher nicht wunschgemässen Saisonausklang legten die Residenzler das Augenmerk auf die neue Spielzeit. Ganz sorgenfrei war man dabei nicht. «Die Coronazeit mit dem Lockdown war für uns, aber auch für alle anderen Clubs, nicht einfach – vor allem finanziell. Da wir einige Anlässe nicht durchführen konnten, ist diesbezüglich doch ein Loch entstanden», sagte SRCV-Spieler und Technischer Leiter Patrick Maier vor dem Saisonstart im Oktober. Dementsprechend waren auch die Planungen für das NLA-Team nicht ganz einfach. In Sachen Kader kam es auch zu einigen Änderungen. Davide Bianchetti amtet nicht mehr als Spielertrainer. Der Italiener ist dem SRCV aber als Spieler erhalten geblieben. Die Einsätze der beiden Routiniers Roger Baumann und Michel Haug werden überschaubar sein, sie treten kürzer. Mit David Maier, Patrick Maier und Dany Oeschger sind noch drei Spieler vom letztjährigen Kader dabei. Neu zum Team stiess der Juniorenspieler Louai Hafez als Leihgabe von Uster. In der Hinterhand hat der SRC Vaduz auch noch einen weiteren Legionär. Und zwar Italiens Nummer 1 Yuri Farneti. Trotz der Mutationen hat sich der SRCV, der 2004 und 2012 den NLA-Titel gewann, auch heuer ein klares Ziel gesetzt. «Sportlich wollen wir wie in den vergangenen Jahren die Play-offs erreichen», sagte Patrick Maier.

Und der SRC Vaduz startete im Oktober mit einer Niederlage (1:3 gegen Bern) und einem Sieg (3:1 gegen die Panthers aus Kriens in die Saison 2020/21. Danach war schon wieder Schluss. Ende Oktober verschärfte der Schweizer Bundesrat die Massnahmen im Kampf gegen Covid-19 drastisch, dies hatte zur Folge, dass Swiss Squash die Interclubspiele aller Ligen per sofort aussetzte. Dies war erneut keine einfache Situation für den SRCV, der schon über 20 Jahre eine fixe Grösse in der Schweizer Nationalliga A ist. So war auch Ende Januar noch nicht klar, wie es mit der Meisterschaft weitergeht. «Momentan wissen wir noch gar nichts. Der Plan war, die Spiele vom Herbst nachzuholen, doch vor März geht aufgrund der Massnahmen nichts und wir sind gespannt, in welcher Form und ob die Meisterschaft fortgesetzt wird», gab Peter Maier damals zu Protokoll.

War die Fortführung der Meisterschaft also lange ungewiss, gings in den letzten Tagen sehr schnell mit einer Entscheidung. Basierend auf den Vorgaben von Swiss Olympic konnte nämlich die Nationalliga A als eine semiprofessionelle Liga eingestuft werden. Somit konnte die Meisterschaft im März, natürlich unter Einhaltung der vorgeschriebenen Corona-Schutzmassnahmen, wieder starten. «Wir wurden in der Vorwoche informiert, dass es womöglich bald wieder losgehen kann. Der definitive Entscheid wurde uns am letzten Dienstag kommuniziert», so Peter Maier. Nur zwei Tage später stand dann schon das erste Spiel beim Neustart auf dem Programm. «Das war natürlich alles sehr kurzfristig und eine vernünftige Vorbereitung unmöglich.» Ausser David Maier, der als Förderathlet des Liechtenstein Olympic Committee (LOC) eigentlich immer trainieren konnte, war dies für die anderen Akteure nur sporadisch möglich. «Diese haben sich so gut es geht fit gehalten. Wir wussten ja nicht wann es wieder losgeht.» Und mit Grabs stand dem SRCV am Donnerstag gleich der Titelverteidiger gegenüber. Die Vaduzer traten ohne Legionäre an – das war nicht zu organisieren – und mussten sich den Grabsern, die mit dem Deutschen Rudi Rohrmüller und dem Österreicher Aqeel Rehman zwei Ausländer aufboten, klar mit 0:4 geschlagen geben. Peter Maier: «Wir haben uns gut verkauft, der Gegner war aber in dieser Besetzung zu stark.»

Das nächste Spiel bestreiten die Residenzler in zwei Wochen auswärts gegen Uster. Insgesamt soll die Saison bis Mitte Juni dauern, die Play-offs aber erst im September gespielt werden. «Natürlich wollen wir in die Play-offs. Nur mit dem neuen Termin im September haben wir Probleme. Zu dieser Zeit spielen wir an der Club-EM», weiss Peter Maier. «Daher stellt sich für uns natürlich die Frage, ob es Sinn macht, sich für die besten vier Teams zu qualifizieren und uns für dieses Vorhaben mit Legionären zu verstärken. Das ist auch eine finanzielle Frage. Und in dieser Hinsicht, sprich Sponsoring, könnte es bei uns sicher besser aussehen.» Ob also Yuri Farneti heuer noch zu Auftritten kommt, ist noch offen. Zudem sind Reisen momentan auch nicht immer machbar. Bei Davide Bianchetti schaut es da besser aus. «Er wird gegen User voraussichtlich dabei sein.»
Insgesamt ist Peter Maier natürlich froh, dass wieder gespielt wird, aber alles sei nun doch sehr schnell gegangen und mit viel Arbeit verbunden. «Wir müssen neue Spielpläne erstellen, die Trainings neu koordinieren und vieles mehr.» Und wie schon erwähnt, bahnt sich mit den Play-offs im September ein Terminkonflikt an

QUELLE: LIECHTENSTEINER VOLKSBLATT,  6. März 2021

SRC Vaduz ver­liert Derby klar mit 0:4

In der Nationalliga A wurde gestern Abend, wie der SRC Vaduz relativ kurzfristig mitteilte, der Spielbetrieb in der nach zwei Runden unterbrochenen Meisterschaft wieder aufgenommen – allerdings ohne Zuschauer. Und für die Vaduzer Squasher stand auch gleich ein packendes Duell gegen die Nachbarn aus Grabs auf dem Programm. Die Residenzler mit David Maier (Nummer 1), Patrick Maier (2), Louai Hafez (3) und Dany Oeschger (4) blieben gegen die Equipe des SC Grabs allerdings ohne Chance. Auf allen Positionen musste das heimische Quartett eine Niederlage einstecken – für den einzigen Satzgewinn sorgte David Maier gegen Rudi Rohrmüller. Nach drei Runden stehen damit ein Sieg und zwei Niederlagen zu Buche. 

Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. März. 2021