Kategorie-Archiv: IC Herren NLA

SRC Vaduz fährt den ersten Sai­son­sieg ein

 

Im dritten NLA-Meisterschaftsspiel hat es für den SRC Vaduz endlich geklappt mit dem ersten Vollerfolg. Auswärts gegen Pilatus Kriens gewann man mit 3:1.

Mit einem Punkt wäre Spielertrainer Davide Bianchetti im Vorfeld der Partie gegen Pilatus Kriens zufrieden gewesen, dass es am Ende dann gar deren drei waren, freute ihn umso mehr. Und wie ebenfalls angekündigt war es auf allen vier Positionen eine ziemlich knappe Angelegenheit – drei Mal behielten dabei die heimischen Squasher das glücklichere Ende für sich. Bianchetti auf Postion 1 fuhr gegen Roman Alinckx mit 3:1 den ersten SRCV-Sieg ein. Den zweiten Sieg liess dann Roger Baumann auf Position 2 folgen. Allerdings war es für ihn gegen den Schweizer Top-Ten-Spieler Christoph Zust ein harter Kampf. Einen Satz gewann er mit drei, zwei mit nur je zwei Punkten Vorsprung und siegte so am Ende mit 3:0.

Dann wurde es noch mal spannend, denn auf Position 3 verlor David Maier die Partie gegen Benjamin Fischer mit 1:3. Doch sein Bruder Patrick Maier auf Position 4, der anstelle des verletzten Michel Haug antrat, machte dann mit dem 3:1 gegen Livio Catenazzi den Sieg für die Vaduzer klar. «Das war ein wirklich guter Abend für uns, mit dem wir so nicht gerechnet hatten. Ich hoffe, die ersten drei Punkte geben uns nun etwas Selbstvertrauen für die nächsten Partien», so Bianchetti.

  • Position 1: Roman Allinckx (SUI 6) – Davide Bianchetti (ITA) 1:3 (14:12, 6:11, 10:12, 8:11).
  • Position 2: Christoph Zust (SUI 8) – Roger Baumann (SUI 27) 0:3 (9:11, 8:11, 9:11).
  • Position 3: Benjamin Fischer (SUI 9) – David Maier (SUI 32) 3:1 (11:6, 11:8, 6:11, 13:11).
  • Position 4: Livio Catenazzi (SUI 54) – Patrick Maier 1:3 (3:11, 6:11, 11:9, 6:11).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 19. Oktober 2018)

Nächste hohe Hürde für Vaduz: Aus­wärts gegen Pilatus Kriens

In der 3. NLA-Runde bekommt es der SRC Vaduz heute (19.30 Uhr) auswärts mit Pilatus Kriens zu tun. Eine schwere Aufgabe, zumal der SRCV auf Legionär Jens Schoor verzichten muss.

Schon die ersten beiden Runden haben gezeigt, dass die diesjährige NLA-Meisterschaft sehr ausgeglichen verläuft. Lediglich Grabs, dass sich im grossen Stil verstärkt hat, konnte bisher das Punktemaximum einfahren. Einer der beiden Siege verbuchten die Grabser in der letzten Woche gegen die Residenzler. Neben der Niederlage gegen Grabs konnten sich die Vaduzer zum Auftakt beim 2:2-Remis gegen Pythons Kriens den Zusatzpunkt sichern und nehmen derzeit mit zwei Zählern den achten Rang ein. Der heutige Gegner musste sich bisher im internen Krienser Duell den Panthers mit 0:4 geschlagen geben, gewann danach aber gegen die Grasshoppers klar mit 4:0.

Das heutige Duell verspricht viel Spannung. Beide Teams müssen auf ihre jeweilige Nummer 1 verzichten. Bei Kriens fehlt Reiko Peter, beim SRCV Legionär Jens Schoor. Damit nimmt bei Vaduz Spielertrainer Davide Bianchetti die Position 1 ein und trifft dort auf Roman Allinckx. «Roman ist ein junger, starker Spieler. Das wird nicht einfach für mich», weiss Bianchetti. Gleiches gilt für Roger Baumann auf der Position 2 gegen Christoph Zust und David Maier auf der Position 3 gegen Benjamin Fischer. «Roger und David sind gut drauf und können ihre beiden besser klassierten Gegner sicher fordern», so der Italiener. Auf der Position 4 geht Michel Haug gegen Livio Catenazzi als Favorit in die Partie. Bianchetti: «In Summe wäre ich mit einem Punktgewinn zufrieden.»

  • Position 1: Roman Allinckx (SUI 6) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 2: Christoph Zust (SUI 8) – Roger Baumann (SUI 27)
  • Position 3: Benjamin Fischer (SUI 9) – David Maier (SUI 32)
  • Position 4: Livio Catenazzi (SUI 54) – Michel Haug (SUI 34)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. Oktober 2018)

Eine Nummer zu gross: SRCV unter­liegt Grabs

Ein Sieg für den SRC Vaduz blieb auch im zweiten NLA-Meisterschaftsspiel aus. Gegen das stark besetzte Team aus Grabs mussten sich die Residenzler am Ende deutlich mit 0:4 geschlagen geben.

Nach dem zufriedenstellenden Unentschieden mit Zusatzpunkt zum Auftakt gegen die Pythons aus Kriens wurden dem heimischem Squashteam um Spielertrainer Davide Bianchetti im gestrigen Derby gegen Grabs die Grenzen aufgezeigt – das auch deshalb, weil der Nachbar mit «einem der wohl stärksten Teams der Liga», wie Bianchetti sagte, an den Start ging. Auf Position 1 bekam es Jens Schoor nämlich mit keinem Geringeren als Joel Makin aus Walse, der aktuellen Weltnummer 33, zu tun. In Vaduz hatte man gehofft, dass Makin möglicherweise passen muss – dem war aber nicht so. Schoor hielt zwar gut dagegen, blieb am Ende mit 0:3 aber ohne Chance. Und relativ ähnlich lief es auch auf den Positionen 2 und 3 ab. Bianchetti unterlag Rudi Rohrmüller ebenso wie Roger Baumann gegen Aqueel Rehmann klar mit 0:3. «Wir haben beide nicht schlecht gespielt, aber die Gegner waren einfach zu stark», so Bianchetti.

Die grösste Chance auf einen Sieg hatte derweil Michel Haug auf Position 4 gegen Rasquale Ruzika. Doch trotz zwischenzeitlicher 2:1-Führung gab es am Ende auch für Haug keinen Sieg, weshalb die Partie mit dem klaren Resultat von 0:4 endete. «Wir wussten, dass wenn Makin spielt, dass wir der klare Aussenseiter sind und ein Punktgewinn ganz schwierig wird. Grabs ist der Topfavorit auf den Titel, deshalb ist diese Niederlage aber zu verkraften.»

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Joel Makin (WAL) 0:3 (9:11, 9:11, 2:11).
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Rudi Rohrmüller (GER) 0:3 (9:11, 7:11, 9:11).
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 27) – Aqueel Rehmann (AUT) 0:3 (4:11, 6:11, 4:11).
  • Position 4: Michel Haug (SUI 34) – Rasquale Ruzika (SUI 35) 2:3 (11:9, 10:12, 11:6, 10:12, 10:12).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 12. Oktober 2018)

SRC Vaduz emp­fängt Nachbar Grabs zum heissen Derbytanz

 

Nach dem 2:2 zum Auftakt gegen Pythons Kriens wartet heute auf den SRC Vaduz in der 2. Runde ein erster Höhepunkt der noch jungen NLA-Saison. Die Residenzler bitten im heimischen Squash House Grabs zum Derbytanz.

Der Auftakt in die neue Saison ist dem SRC Vaduz ganz gut gelungen. Mit dem 2:2-Remis gegen den unangenehmen Gegner Pythons Kriens zeigte sich Spielertrainer Davide Bianchetti zufrieden. «Wir haben uns gut verkauft, zumal wir ohne unserer Nummer 1 Jens Schoor antreten mussten.» Vor allem die Leistungen von Youngster David Maier, der seine Partie gegen Yannick Lindemann mit 3:0 gewann und mit Roger Baumann, der mit seinem Satzgewinn gegen Jonas Dähler den Zusatzpunkt sicherte, freuten den Italiener. «Michel Haug hatte mit Remo Handl einen starken Gegner, spielte aber auch gut.» Für den zweiten Punktgewinn gegen die Pythons sorgte Bianchetti selbst. «Das war nicht schlecht, ich kann und werde mich aber noch steigern. Ich bin ja schon ein bisschen älter und brauche mitlerweile etwas länger, um in der Meisterschaft richtig warm zu werden.»

Gegen Grabs gibt es bezüglich Aufstellung eine Änderung. David Maier spielt in Schweden ein internationales Juniorenturnier, ist daher heute nicht mit von der Partie. Dafür steigt Jens Schoor in den Court und übernimmt wieder die Position 1. Und da könnte es für den Deutschen zu einem harten Duell kommen. Grabs hat auf dieser Position für das heutige Spiel Neuzugang Joel Makin gemeldet. Der Waliser wird in der Weltrangliste an Nummer 33 geführt. «Makin ist in den USA im Turniereinsatz und ich bin mir nicht sicher, ob er heute anreisen wird», weiss Bianchetti. Sollte er auftauchen, wird es für Schoor sicher schwierig zu reüsieren.

Geht man davon aus, dass Grabs mit den gemeldeten Spielern aufläuft, bekommt es Davide Bianchetti auf der Position 2 mit dem Deutschen Rudi Rohrmüller zu tun. «Das wird sicher ein hartes Spiel für mich.» Auch Roger Baumann steht auf der Position 3 mit dem Österreicher Aqueel Rehmann einem starken Kotrahenten gegenüber. Auf der Position 4 heisst das ausgeglichene und spannende Duell Michel Haug gegen Rasquale Ruzika.

«In Summe geht Grabs sicher als Favorit in die Partie. Falls Joel Makin nicht dabei ist, würden sich unsere Chancen natürlich erheblich steigern», so Davide Bianchetti, der weiss, dass heuer jeder Punktgewinn in der Schlussabrechnung wichtig sein kann. «Die Meisterschaft ist noch ausgeglichener als im Vorjahr. Es gibt viele Anwärter auf die vier Play-off-Plätze, die natürlich auch wir anstreben.»

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Joel Makin (WAL)
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Rudi Rohrmüller (GER)
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 27) – Aqueel Rehmann (AUT)
  • Position 4: Michel Haug (SUI 34) – Rasquale Ruzika (SUI 35)

Quelle:  Liechtensteiner Volksblatt, 11. Oktober 2018

Vaduzer Squasher holen den Extrapunkt

 

Zum Auftakt der NLA-Meisterschaft bekam es der SRC Vaduz mit den Pythons aus Kriens zu tun. Die beiden trennten sich 2:2 – der Extrapunkt ging dabei aber an die Residenzler.

Ein Sieg zum Saisonauftakt blieb den Vaduzer Squasher zwar verwehrt, Spielertrainer Davide Bianchetti sprach dennoch von einem «gelungenen Abend». Denn die Residenzler konnten trotz 2:2-Unentschieden gegen das starke Team aus Kriens den Extrapunkt einsacken. Das deshalb, weil sich Roger Baumann auf Position 2 beim 1:3 gegen Jonas Dähler zumindest einen Satz holte. Nichts anbrennen liessen derweil Bianchetti auf Postion 1 und der Jüngste der SRCV-Garde, David Maier, auf Position 4. Bianchetti fertigte Lukas Burkhart klar mit 3:0 ab, und auch Maier liess seinem Kontrahenten Yannick Lindemann keine Chance.

Die zweite Niederlage im Vaduzer Squashhaus neben Baumann musste am gestrigen Abend Michel Haug einstecken – er unterlag Remo Handl mit 0:3. «Ich bin wirklich zufrieden mit dem Auftritt, zumal uns mit Jens Schoor und Patrick Maier auch zwei Spieler gefehlt haben. Für das erste Meisterschaftsspiel war das eine gute Leistung», meinte Bianchetti. Nach dem Auftaktspiel gegen die Pythons folgt in einer Woche das nächste Heimspiel. Dann bekommen es die SRCV-Akteure im Derby mit Grabs zu tun.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Lukas Burkhart (SUI 18) 3:0 (11:9, 11:6, 11:8).
  • Position 2: Roger Baumann (SUI 27) – Jonas Dähler (SUI 20) 1:3 (11:9, 9:11, 6:11, 8:11).
  • Position 3: David Maier (SUI 32) – Yannick Lindemann (SUI 22) 3:0 (11:6, 11:7, 11:9).
  • Position 4: Michel Haug (SUI 33) – Remo Handl (SUI 24) 0:3 (8:11, 3:11, 7:11).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. Oktober 2018)

SRC Vaduz: Auf­schlag in die neue NLA-Saison

 

In der Nationalliga A fällt heute der Startschuss. Der SRC Vaduz, der in der Vorsaison Rang vier belegte, empfängt zum Auftakt die Pythons, eines von insgesamt drei Teams aus Kriens.

In Sachen Kader präsentiert sich der SRC Vaduz im selben Gewand wie in der letzten Spielzeit. Der Deutsche Jens Schoor und der Italiener Davide Bianchetti bilden das Ausländer-Duo. Dazu kommen die beiden Routiniers Roger Baumann und Michel Haug sowie David und Patrick Maier. Diese Besetzung erwies sich im Vorjahr als sehr konstant, der SRCV stand nach 18 Partien ganz vorn in der Tabelle des Grunddurchgangs und qualifizierte sich souverän für die Play-offs der besten vier Teams. Dort gab es im Halbfinale gegen den späteren Meister Sihltal eine klare Niederlage. Auch die Partie um Platz drei ging gegen Pilatus Kriens verloren.

In der anstehenden Meisterschaft bekommen es die Liechtensteiner mit Ausnahme der Pythons, die Absteiger Schaffhausen ersetzen, mit derselben Konkurrenz zu tun. Auch in Sachen Meisterschaftsfavoriten hat sich nicht viel geändert. Titelverteidiger Sihltal, das von der Schweizer Nummer 1 Nicolas Müller angeführt wird, ist ein heisser Kandidat, ebenso Pilatus Kriens, der Vorjahresdritte. Ganz oben auf der Rechnung sollte man auch Vizemeister Grabs haben, das neben dem ohnehin schon starken Team noch weitere Ausländer gemeldet hat. Darunter mit Deryl Selby (ENG) und Joel Makin (WAL) zwei absolute Weltklassespieler. Aber auch Uster und die Panthers verfügen über konkurrenzfähige Teams. Noch offen ist – eigentlich wie fast jedes Jahr – welche Mannschaft schlussendlich dann mit welchen Spielern bzw. Ausländern dauerhaft antritt. Das macht Prognosen nicht einfach.

Klar ist hingegen, dass der SRC Vaduz die Punktejagd heute gegen Pythons Kriens eröffnet. Für einen erfolgreichen Start soll das Quartett Davide Bianchetti, Roger Baumann, David Maier und Michel Haug sorgen. Nimmt man das Schweizer Ranking her, wartet auf Vaduz keine leichte Aufgabe. Die Krienser sind auf den Positionen zwei bis vier jeweils besser klassiert. Und auch Bianchetti muss auf der Position 1 gegen Lukas Burkhart eine starke Performance abrufen, um als Sieger vom Platz gehen zu können. Baumann bekommt es mit Jonas Dähler zu tun, Maier steht Yannick Lindemann gegenüber und Michel Haug trifft auf Remo Handl. Alle drei Partien versprechen viel Spannung und hart umkämpfte Partien, bei denen sicher auch die Tagesform mitspielt. Die SRCV-Akteure sind also gleich zum Meisterschaftsauftakt gefordert. Um am Schluss des Grunddurchgangs erneut auf einem Play-off-Platz zu stehen, wäre ein Dreier sicher ein erster wichtiger Schritt. Los geht es heute im Squash House Vaduz um 19.30 Uhr.
In der zweiten Runde kommt es nächsten Donnerstag dann bereits zum Derbykracher gegen Grabs, gespielt wird in Vaduz.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 4. Oktober 2018)

SRC Vaduz ver­liert auch Spiel um Platz drei

Nach der Halbfinal-Niederlage gegen Sihltal musste sich der SRC Vaduz bei den Play-offs in Uster auch im Spiel um Platz drei geschlagen geben. Die Residenzler unterlagen Pilatus Kriens mit 0:3.

Der SRC Vaduz nah m in der Nationalliga A den finalen Showdown mit den Play-offs in Uster als Qualifikationssieger in Angriff. Am Ende resultierte der vierte Schlussrang. «Unser vorrangiges Saisonziel war das Erreichen der Play-offs und das haben wir geschafft», sagte SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti vor den Partien in Uster und ergänzte: «Die Meisterschaft ist heuer sehr ausgeglichen, bei den Play-offs ist alles möglich. Wir gehen aber nicht als Favorit in die Entscheidungsspiele.» Und schon im Halbfinale am Freitag waren die Residenzler in der Aussenseiterrolle. Sihltal, das in Bestbesetzung antrat, war wie erwartet eine Nummer zu gross. Trotz heftiger Gegenwehr konnten Bianchetti und Co. die Niederlage nicht verhindern und spielten so am Samstag gegen Pilatus Kriens um die Bronzemedaille.

Konnte sich der SRCV im Vorjahr diese noch mit einem Sieg gegen Sihltal sichern, ging er heuer leer aus. Pilatus gewann 3:0 und verwies die Liechtensteiner damit auf den vierten Schlussrang in der NLA-Meisterschaft. Auf der Position 1 musste sich Jens Schoor der Schweizer Nummer 2 Reiko Peter mit 1:3 geschlagen geben. Mit dem gleichen Resultat unterlag Roger Baumann auf der Position 3 Benjamin Fischer und Patrick Maier verlor seine Partie auf der Position 4 gegen Christoph Zust 0:3. Damit war der Kampf um Bronze vorzeitig entschieden und die Position 2 wurde nicht mehr ausgespielt.
Die Vaduzer spielten in der Qualifikation gut, erwiesen sich als das konstanteste Team und führten die Tabelle nach 18 Runden vor Grabs, Pilatus Kriens und Sihltal an. Bei den Play-offs blieb leider ein Exploit, der für eine bessere Platzierung erforderlich gewesen wäre, aus. Trotzdem kann der SRC Vaduz erhobenen Hauptes in die Pause gehen. Wie schon in den Jahren zuvor, konnten sich die Liechtensteiner auf höchster Schweizer Stufe vorn festsetzen.

Im Finale setzte sich der grosse Favorit Sihtal gegen Grabs durch und konnte seinen ersten NLA-Titel feiern. Nicolas Müller und Dimitri Steinmann sorgten mit ihren klaren 3:0-Siegen auf den Positionen 1 und 2 für die Entscheidung. Für Grabs blieb wie im Vorjahr, als man im Finale gegen Schlieren unterlag, der Vizemeistertitel.
Bei den Frauen holte sich Fricktal mit einem 2:1-Finalerfolg gegen Pilatus Kriens die Meisterkrone.

  • Position 1: Jens Schoor – Reiko Peter 1:3 (9:11, 9:11, 11:3, 7:11)
  • Position 2: Die Partie auf der Position 2 wurde nicht mehr gespielt.
  • Position 3: Roger Baumann – Benjamin Fischer 1:3 (4:11, 6:11, 11:9, 7:11)
  • Position 4: Patrick Maier – Christoph Zust 0:3 (4:11, 10:12, 8:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. April 2018)

Vaduz ver­passt Finaleinzug

Wie erwartet musste sich der SRC Vaduz im Halbfinale der NLA-Play-offs in Uster dem Favoriten Sihltal geschlagen geben. Im Spiel um Bronze geht es heute gegen Pilatus.

Die Vorzeichen für den Finaleinzug standen schon im Vorfeld nicht gut. Der SRC Vaduz, der die Qualifikation als Erster abschloss, bekam es im Halbfinale mit dem viertklassierten Sihltal, das in Bestbesetzung der Topkanditat auf die Meisterkrone ist, zu tun. Und Sihltal wurde seiner Favoritenrolle gestern auch gerecht. Den Auftakt machten die Partien auf den Positionen 1 und 3. Wobei die Niederlage von Jens Schoor gegen die Schweizer Nummer 1 und der aktuellen Weltnummer 18 Nicolas Müller eingeplant war. Schoor verkaufte sich zwar teuer, musste beim 0:3 die Überlegenheit von Müller aber akzeptieren. Da Sihltal auch auf der Position 4 mit Lucas Wirths einen übermächtigen Akteur in seinen Reihen hat, war das Spiel von Roger Baumann auf der Position 3 gegen Andreas Dietzsch schon vorentscheidend. Baumann wehrte sich nach Kräften, konnte einen 0:2-Satzrückstand ausgleichen, musste sich aber schlussendlich doch mit 2:3 geschlagen geben. Damit war das Halbfinale eigentlich schon gelaufen. Davide Bianchetti spielte zwar noch auf der Position 2 gegen Dimitri Steinmann, verlor sein Duell aber auch mit 0:3. Die Position 4 wurde nicht mehr ausgespielt. Damit gewann Sihltal mit 3:0 und steht im Finale.

Das zweite Halbfinale zwischen Grabs und Pilatus Kriens verlief überaus spannend und ausgeglichen – am Ende hiess es 2:2. Das Finalticket sicherte sich Grabs dank der mehr gewonnenen Games (8:7) und spielt heute gegen Sihltal um den Meistertitel.
Vaduz kann sich heute gegen Pilatus Kriens, wie letzte Saison, noch die Bronzemedaille sichern. Auch das wird eine sehr schwere Aufgabe für den SRCV, der aber nochmals alles in die Waagschale werfen wird.
Bei den Frauen kommt es im Finale zum Duell zwischen Pilatus Kriens und Fricktal, um Platz drei spielen Uster und Winterthur.

  • Position 1: Jens Schoor – Nicolas Müller 0:3 (5:11, 13:15, 7:11
  • Position 2: Davide Bianchetti – Dimitri Steinmann 0:3 (9:11, 9:11, 11:13)
  • Position 3: Roger Baumann – Andreas Dietzsch 2:3 (9:11, 9:11, 11:8, 12:10, 3:11
  • Position 4: Die Partie auf der Position 4 wurde nicht mehr gespielt.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 7. April 2018)

SRC Vaduz: Finaler Show­down um die Meis­ter­krone in der NLA

Mit den Play-offs in Uster steht am Freitag und Samstag die finale Phase der Meisterschaft an. Qualisieger Vaduz trifft im Halbinale auf Sihltal. Eine hohe Hürde, die wohl nur mit einem Sahnetag zu überspringen ist.

Der SRC Vaduz, der seit vielen Jahren zu den absoluten Spitzenteams der Nationalliga A gehört und sich schon zweimal den Titel holen konnte (zuletzt in der Saison 2011/12), erwies sich in der Qualifikationsrunde als konstantestes Team. Mit 41 Punkten aus 18 Spielen schlossen die Residenzler diese als Sieger ab. Damit war das vorrangige Saisonziel, das Erreichen der Play-offs der besten vier Mannschaften, erreicht. Nun folgt der finale Showdown um die Titelkrone. Morgen Freitag werden in der Squash Arena in Uster die Play-offs ausgetragen. Neben Vaduz haben sich noch Grabs (2.), Pilatus Kriens (3.) und Sihltal (4.) qualifiziert. Damit ergeben sich folgen Halbfinalpaarungen: Grabs – Pilatus und Vaduz – Sihltal.

Für den SRCV hat sich der Sieg im Grunddurchgang nicht wirklich positiv ausgewirkt. Mit Sihltal, das von der Schweizer Nummer 1 und der aktuellen Weltnummer 18 Nicolas Müller angeführt wird, trifft man bereits im Semifinale auf einen ganz harten Brocken. Das weiss auch SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti: «Wenn Sihltal in Bestbesetzung antritt, das wird auch voraussichtlich so sein, sind wir in der Aus­senseiterrolle. Das gilt aber nicht nur für uns. Aus meiner Sicht ist Sihltal auch der grosse Favorit auf den Titelgewinn.» Freiwillig werden die Residenzler das Feld aber nicht räumen. «Wir werden alles versuchen und um jeden Punkt kämpfen», verspricht der topmotivierte Italiener. Ganz schwer wird es für die Vaduzer auf den Positionen 1 und 4 gegen Nicolas Müller (1) und den Deutschen Lucas Wirths (4). «Diese beiden Spieler sind auf ihren Positionen die absoluten Topakteure», weiss Bianchetti. Fordern wird Müller aufseiten des SRCV Jens Schoor. Wer gegen Wirths antreten wird, lässt Bianchetti noch offen. «Ich habe mich noch nicht entschieden, ob Michel Haug oder Patrick Maier die Position 4 einnimmt.» Egal wer spielt, es wird vermutlich eine Mission impossible. Hingegen kann Schoor mit einer starken Leistung mit eventuellen Satzgewinnen rechnen, was in der Endabrechnung vielleicht entscheidend sein kann.

Dafür müssten dann aber Bianchetti auf der Position 2 gegen Dimitri Steinmann und Roger Baumann auf der Position 3 gegen Andreas Dietzsch gewinnen. Beide Spiele sind aber alles andere als Selbstläufer. Steinmann ist wie Müller Profispieler und die Nummer 3 der Schweiz. Bianchetti: «Da wartet viel Arbeit auf mich, aber ich bin überzeugt, dass ich gewinnen kann.» Bei Baumann sieht der SRCV-Spielertrainer die Chancen bei 50:50. In Summe also ein ganz schwieriges Spiel für den SRCV, der für den Finaleinzug sicher einen Sahnetag erwischen muss.

Im zweiten Halbfinale zwischen Grabs und Pilatus Kriens ist alles offen. «Es ist ganz schwierig zu sagen, wer hier gewinnt. Ich erwarte auf allen vier Positionen einen Kampf um jeden Punkt», weiss Davide Bianchett. Die Play-offs werden dann am Samstag mit dem Spiel um Platz drei und dem grossen Finale um die Meisterkrone abgeschlossen. Der Kampf um diese ist heuer sehr ausgeglichen. Nur eines ist sicher: Da Vorjahresmeister Vitis Schlieren in der Qualifikation mit Rang sieben deutlich gescheitert ist, gibt es einen neuen Titelträger.
Neben den Herren ermitteln auch die Frauen in Uster den neuen Titelträger. In den Halbfinals stehen sich Uster und Pilatus Kriens sowie Winterthur und Fricktal gegenüber.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. April 2018)