Doch keine Legio­näre beim SRCV: Klare 0:4-Der­bypleite gegen Grabs

Zum Abschluss der NLA-Hinrunde gab es für den SRC Vaduz keine Zähler. Im Lokalderby gegen die Squa­sher aus Grabs mussten sich die Residenzler zu Hause mit 0:4 geschlagen geben. Anders als angekündigt spielten aufseiten des SRCV derweil keine Legionäre – die Routiniers Haug und Baumann mussten daher einspringen.

Die Vaduzer Squasher verabschieden sich mit einer Niederlage in die Winterpause. Im siebten und letzten Spiel der diesjährigen Hinrunde in der Nationalliga A war für den SRCV gegen das starke Quartett aus der Nachbargemeinde Grabs nichts zu holen. Die Schweizer wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und fertigten das Heimteam im Squash House Vaduz gleich mit 4:0 ab. Die im Vorfeld angekündigten «Deutschen Duelle» auf den Positionen 1 und 2 fanden allerdings nicht statt. Yannik Omlor und Jens Schoor aufseiten des SRCV waren nämlich nicht vor Ort. «Da Grabs vor der Partie auch umgestellt hat, haben wir uns aus Kostengründen dazu entschieden, ebenfalls auf unsere Legionäre zu verzichten», erklärte Patrick Maier nach der Partie. So musste das Heimteam improvisieren, weshalb die beiden Routiniers Michel Haug und Roger Baumann nachrückten. Mit zwei Legionären wäre die Aufgabe für die Vaduzer gegen den Leader aus Grabs bereits schwierig geworden – mit der Umstellung wurde es nun fast ein unmögliches Unterfangen.

Und das zeigte sich dann auch in den einzelnen Partien. David Maier spielte neu auf Positon 1 auf. Gegner war mit Aqeel Rehman (AUT) aber derselbe. Dennoch gab es für Maier beim 0:3 nicht viel zu holen – wohl auch im Wissen, dass gegen das starke Grabser Team am gestrigen Abend wohl nichts zu holen gewesen wäre. Nach einem knappen 9:11 aus Maiers Sicht im ersten Satz machte Rehman mit einem 11:8 und 11:7 alles klar. Gleich erging es auch Roger Baumann auf Position zwei. Er bekam es mit dem Deutschen Valentin Rapp, der im PSA-Ranking den 100. Platz belegt, zu tun. Wie Maier vor ihm konnte auch Baumann im ersten Satz noch mithalten. Danach war die Luft beim Routiner dann aber draussen und er unterlag ebenfalls mit 0:3. Eine klare 0:3-Niederlage musste derweil auch Patrick Maier auf Position 3 gegen den eben kürzlich von einer Verletzung zurückgekehrten Rudi Rohrmüller (GER) einstecken. Mit 4:11, 7:11, 6:11 endete die Partie klar zugunsten des SCG-Akteurs.
Den einzigen Satzgewinn am gestrigen Abend konnte Michel Haug auf Position 4 einfahren. Er traf auf Simon Vaclahovsky, der im Schweizer Ranking eigentlich schlechter klassiert ist als Haug. Nach einem 5:11 im ersten Satz, glich Haug mit einem 11:6 im zweiten zwischenzeitlich aus. Danach war aber Vaclahovsky wieder am Zug und sorgte mit dem 3:1-Erfolg für die letztlich klare und erwartungsgemässe 0:4-Niederlage des SRCV.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 3. Dezember 2021)

„Deut­sche Meis­ter­schaften“ beim Nach­bar­duell zwi­schen Vaduz und Grabs

Im letzten NLA-Hinrundenspiel empfängt der SRC Vaduz «Nachbar» Grabs. Dabei stehen sechs Legionäre auf den Courts, fünf davon aus Deutschland. Der SRCV ist bei diesem immer brisanten Duell in der Aussenseiterrolle, will sich aber so teuer wie möglich verkaufen.

Nach sechs Runden ist klar, Grabs zählt auch heuer wieder zu den grossen Titelanwärtern, führt derzeit die Tabelle punktgleich mit Bern an (jeweils 16 Punkte). Vaduz hinkt der eigenen Zielsetzung, das Erreichen der Play-offs (Top-4), hingegen hinterher. Die Residenzler (6.) kamen bisher auf sechs Zähler und sind bereits fünf Punkte von Platz vier entfernt. Diese Lücke zu schliessen, wird im siebten und letzten Hinrundenspiel ganz schwer.

Obwohl der SRCV seit längerer Zeit wieder auf Legionäre zurückgreifen kann, ist Grabs klarer Favorit. Für die Vaduzer stehen heute die beiden Deutschen Yannik Omlor und Jens Schoor im Einsatz. Das Quartett vervollständigen David und Patrick Maier. Eigentlich eine starke Aufstellung, wäre da nicht die Konkurrenz aus der benachbarten Schweiz. Grabs reist mit gleich vier Ausländern an und setzt mit Raphael Kandra, Valentin Rapp und Rudi Rohrmüller ebenfalls auf viel Power aus Deutschland. Dazu kommt noch der frischgebackene österreichische Meister Aqeel Rehman.

Dass es im Vaduzer Squash House heute nun zu einer fast Deutschen Meisterschaft kommt, ist der Streichung der Weltmeisterschaft (7. bis 12. Dezember) geschuldet. Der Squash Weltverband sagte die Titelkämpfe in Malaysia wegen der nicht erteilten Visa für das israelische Team ab («Volksblatt» berichtete). Raphael Kandra, Valentin Rapp und Yannik Omlor wurden für den deutschen Kader nominiert und wären jetzt eigentlich schon unterwegs Richtung Malaysia. Statt in Kuala Lumpur spielt das Trio nun in Vaduz auf. Dazu kommen noch Jens Schoor und Rudi Rohrmüller. Somit stammen heute gleich fünf der acht involvierten Spieler aus Deutschland.
Auf den vorderen Positionen kommt es auch zu Direktduellen. Auf der Eins misst sich SRCV-Neuzugang Yannik Omlor mit Raphael Kandra. Angesichts der Weltranglisten-Platzierung ist Kandra, der im PSA-Ranking auf Platz 19 geführt wird, gegen Omlor (103) Favorit. Auf der Position 2 zeigt das Pendel auch Richtung Grabs. Jens Schoor, der seit zwei Jahren nicht mehr Profi ist, bekommt es mit Valentin Rapp (PSA 100) zu tun. Zu einer Revanche kommt es auf der Position 3 zwischen David Maier (PSA 211) und Aqeel Rehmann (PSA 96). Ende Oktober standen sich diese beiden Spieler im Finale der österreichischen Meisterschaft in Freilassing gegenüber. Dort gewann Rehman mit 3:0 und holte sich den Meistertitel. «Das ist sicher eine schwere Aufgabe, aber David hat Chancen, sich durchzusetzen», weiss sein Bruder Patrick Maier, der auf Position 4 Rudi Rohrmüller gegenübersteht. «Rohrmüller ist ein starker Spieler, kommt aber von einer Verletzung zurück. Von da her ist es schwierig, eine Prognose abzugeben», so Patrick Maier.

Obwohl die Latte heute für den SRC Vaduz gegen Grabs sehr hoch liegt, können sich die Fans angesichts der Aufstellungen auf hochstehenden Squashsport freuen.
Mit der Partie gegen Grabs wird heute die Hinrunde in der Nationalliga A abgeschlossen. Weiter geht es für den SRC Vaduz am 20. Januar mit dem Heimspiel gegen Uster. Und schon jetzt ist klar, um sich doch noch für die Play-offs zu qualifizieren, braucht der SRCV im neuen Jahr einen guten Lauf.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 2. Dezember 2021)

Vaduz mit 2:2-Remis gegen Sihltal: Zumin­dest Zusatz­punkt gesichert

Aufgrund gewichtiger Absenzen beim Heimteam lagen für die Vaduzer NLA-Squasher die drei ­Punkte auswärts gegen Sihltal auf dem Präsentierteller. Der SRCV konnte die gute Ausgangslage aber nicht ­ausnutzen, spielte nur 2:2. ­Wenigstens konnte der Zusatz­punkt gesichert werden.

Für die Vaduzer gab es in den ersten fünf Runden nur einen Sieg. Mit dem Remis gegen Schlusslicht Panthers Kriens ergab dies vier Punkte und den sechste Tabellenrang. Gestern bot sich dem SRCV die grosse Chance, in der sechsten Runde das Punktekonto aufzustocken. Sihltal musste mit Nicolas Müller auf die Schweizer Nummer 1 verzichten. Zudem stand auch Luca Zatti nicht im Aufgebot des Vorjahresmeisters. Damit war klar: Der SRCV ging auch ohne Legionäre als klarer Favorit in die Partie. Das Ziel konnte also nur heissen, einen Sieg einzufahren. Dieses Unterfangen konnten die Liechtensteiner aber nicht in die Tat umsetzen. Schlussendlich musste man sich mit einem 2:2-Remis begnügen. Kleiner Trost: Aufgrund der mehr gewonnenen Sätze konnte man den Zusatzpunkt im «Rückreise-Gepäck» verstauen.

Auf der Position 1 musste sich David Maier überraschend Andreas Dietzsch mit 1:3 (5:11, 10:12, 14:12, 3:11) geschlagen geben. Auch Michel Haug konnte auf der Position 4 nicht anschreiben. Er unterlag Silan Oertli mit 2:3 (7:11, 11:2, 8:11, 11:8, 5:11). Einen souveränen Sieg feierte hingegen Roger Baumann auf der Position 2. Der SRCV-Routinier bezwang Iain Keeling mit 3:0 (11:2, 11:6, 11:6). Auch Patrick Maier konnte sich auf der Position 3 gegen Michael Müller mit 3:1 (11:5, 8:11, 11:6, 11:9) durchsetzen.
Im Kampf um die Play-off-Plätze (Top 4) war dies sicher ein verlorener Punkt. In der nächsten Runde bekommt es der SRCV im heimischen Squash House Vaduz mit dem Topteam aus Grabs zu tun.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 26. November .2021)

Ein auf­ge­legter Dreier für Vaduz

In der 6. NLA-­Runde sollte (muss) es für den SRC Vaduz mit dem zweiten Saisonsieg klappen. Gegen das ersatzgeschwächte Sihltal haben die Residenzler auch ohne Legionäre auf allen vier Positionen klare Vorteile.

Aus den ersten fünf Partien resultierte für die Vaduzer erst ein Sieg. Mit dem Remis in der Vorwoche gegen Schlusslicht Panthers Kriens ergibt dies vier Punkte und den sechste Tabellenrang. Auf den angestrebten Play-off-Platz (Top-4), den derzeit die Grasshoppers einnehmen, fehlen vier Zähler. Heute bietet sich dem SRCV nun die Chance, das Punktekonto aufzustocken. Beim Gastspiel in Sihltal gehen die Residenzler als klarer Favorit in die Partie. Grund: Beim Vorjahresmeister fehlt mit Nicolas Müller die Schweizer Nummer 1. Zudem steht auch Luca Zatti nicht im Aufgebot. Nimmt man das Schweizer Ranking her, ist somit Vaduz – auch ohne Legionäre – auf allen vier Positionen klar besser aufgestellt. Das Ziel kann also nur heissen, einen Sieg einzufahren. So sieht es auch Patrick Maier: «Wir sind klarer Favorit und wollen die drei Punkte.» Neben Patrick Maier stehen heute noch David Maier sowie die beiden Routiniers Roger Baumann und Michel Haug auf den Courts. Ihre Kontrahenten sind Andreas Dietzsch, Iain Keeling, Michael Müller und Silan Oertli.

Neben der Partie Sihltal – Vaduz spielen heute auch Uster gegen Pilatus Kriens und die Grasshoppers gegen die Panthers Kriens. Das Topspiel in der 6. Runde heisst Grabs gegen Bern. Beide Teams stehen mit jeweils 14 Punkten an der Ranglistenspitze.­

Sihltal – SRC Vaduz Do 19.30
  • Position 1: Andreas Dietzsch (SUI 15) – David Maier (SUI 7).
  • Position 2: Iain Keeling (SUI 37) – Roger Baumann (SUI 19).
  • Position 3: Michael Müller (SUI 52) – Patrick Maier (SUI 23).
  • Position 4: Silan Oertli (SUI 64) – Michel Haug (SUI 38).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 25. November 2021)

Kein Zusatz­punkt für den SRC Vaduz

Im vierten NLA-Meisterschaftsspiel muss sich der Squash Rackets Club Vaduz (SRCV) im Heimspiel gegen die bis dato noch sieglosen Panthers aus Kriens mit einem Unentschieden begnügen. Den Zusatzpunkt holten sich aufgrund der mehr gewonnenen Sätze allerdings die Gäste. Den Anfang des Duells in der Squash Halle in Vaduz machten auf den Positionen 2 und 3 Roger Baumann und Patrick Maier (Foto). Letzterer konnte gegen Christoph Zust zumindest zu Beginn mithalten, kam nach dem zweiten Satz beim Stand von 1:1 dann aber nicht mehr so richtig in die Partie und unterlag mit 1:3. Besser machte es Baumann gegen Remo Handl. Ging der erste Satz mit 9:11 noch knapp an den Krienser Kontrahenten, kämpfte sich der SRCV-Akteur zurück und holte den ersten Punkt für sein Team. Ziemlich deutlich verlief derweil das Kräftemessen auf Position 4, wo für Michel Haug beim 0:3 gegen Yannick Lindemann nichts zu holen war. Klar war die Angelegenheit derweil auch auf Position 1 – zumindest zu Beginn. David Maier der bis gestern noch in Frankreich auf der Challenger Tour aufspielte hatte seinen Gegner Lukas Burkhart komplett im Griff und führte relativ rasch mit 2:0. Doch statt den Deckel draufzumachen, kämpfte sich Burkhart in der Folge zurück. Im entscheidenden fünften Durchgang behielt Meier dann aber dennoch mit 11:9 die Oberhand. Zum Zusatzpunkt reichte es aufgrund des Satzverhältnisses von 7:9 aus Sicht des SRCV aber leider nicht. Und so wirklich weiterhelfen tut den Residenzlern dieser Punkt hinsichtlich Tabelle auch nicht. Dort steht man mit vier Punkten aus vier Spielen weiterhin eher im hinteren Bereich.

SRC Vaduz – Panthers Kriens 2:2

Position 1: David Maier (SUI 7) – Lukas Burkhart (SUI 16) 3:2 (11:9, 11:2, 9:11, 6:11, 11:9)
Position 2: Roger Baumann (SUI 19) – Remo Handl (SUI 20) 3:1 (9:11, 11:5, 11:5, 11:7).
Position 3: Patrick Maier (SUI 23) – Christoph Zust (SUI 21) 1:3 (5:11, 11:7, 1:11, 4:11).
Position 4: Michel Haug (SUI 38) – Yannick Lindemann (SUI 26) 0:3 (5:11, 11:13, 3:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 19. November 2021)

Pan­thers an die Leine nehmen: Vaduz braucht drin­gend Punkte

Der SRC Vaduz liegt in der NLA nicht im Soll. Nach vier Partien rangieren die Residenzler mit drei Punkten auf Platz sechs, ausserhalb der Play-off-Plätze. Gegen Schlusslicht Panthers Kriens müssen auch ohne Legionäre nun Punkte her.

Die Vaduzer NLA-Squasher sind noch nicht richtig auf Touren gekommen. Einem Sieg (gegen Pilatus Kriens) stehen drei Niederlagen gegen Uster, Bern und Grasshoppers gegenüber. Die bisher erreichten drei Punkte ergeben in der Tabelle Rang sechs. Vier Punkte fehlen auf die Play-off-Plätze (Top 4), das erklärte Saisonziel. Um nicht weiter unter Druck zu geraten, müssen nun Punkte her. Am besten heute im Heimspiel gegen die Panthers aus Kriens, die ihre bisherigen vier Partien alle verloren.

Die Aufgabe wird aber sicher nicht einfach. Der SRCV tritt erneut ohne Legionäre an und nimmt man die Platzierungen im Schweizer Ranking her, ist die Ausgangslage offen. Lediglich David Maier ist auf der Position 1 gegen Lukas Burkhart in der Favoritenrolle. Auf den Positionen 2 bis 4 ist hingegen alles möglich. Die SRCV-Cracks Roger Baumann, Patrick Maier und Michel Haug stehen Remo Handl, Christoph Zust und Yannick Lindemann gegenüber. In diesen drei Partien wird wohl die Tagesform entscheiden. Bleibt zu hoffen, dass dieses Trio einen guten Tag erwischt und dem Team wichtigen Punktezuwachs beschert. Bei einer weiteren Niederlage würde sich der Abstand zu den angestrebten Play-off-Plätzen vergrössern und im weiteren Verlauf der Meisterschaft den Druck erheblich erhöhen. Los geht es heute im Squash House Vaduz um 19.30 Uhr.

Dass der SRC Vaduz heute auf David Maier zurückgreifen kann, stand erst gestern fest. Der junge Liechtensteiner war beim mit 3000 Dollar dotierten Turnier der PSA Challenger Tour im französischen Angers, in der Nähe von Paris, im Einsatz. Nachdem er sich am Dienstag in der ersten Runde gegen den Spanier Pablo Dolz mit 3:1 durchsetzen konnte, kam gestern für Maier das Aus. Im Viertelfinale musste er sich dem Inder Sandeep Ramachandran nach einem harten Kampf über fünf Sätze mit 2:3 (11:9, 7:11, 11:9, 5:11, 9:11) geschlagen geben. Schon im Vorfeld war klar, dass dies eine ganz schwere Aufgabe wird. Ramachandran warf in der ersten Runde immerhin den an Nummer 3 gesetzten Franzosen Edwin Clain klar mit 3:0 aus dem Turnier.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. November 2021)

Vaduz ohne Chance bei den Grasshoppers

Das Gastspiel in Zürich brachte wie erwartet keine Punkte. Der SRC Vaduz, der erneut ohne Legionäre antrat, musste sich gestern in der 4. NLA-Runde den Grasshoppers mit 1:3 geschlagen geben. Auf der Position 1 stand bei GC mit Gregory Gaultier die aktuelle Nummer 22 der Welt auf dem Court. Der Franzose wurde seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang David Maier (Foto), der sich nach Kräften wehrte, mit 3:0. Für Roger Baumann gab es auf der Position 2 ebenfalls nichts zu holen. Er unterlag Dimitri Steinmann, der im Schweizer Ranking hinter Sihltal-Akteuer Nicolas Müller an Nummer 2 geführt wird, klar mit 0:3. Auf der Position 3 duellierte sich Patrick Maier mit dem langjährigen SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti, wobei sich der italienische Lehrmeister gegen seinen ehemaligen Schützling mit 3:0 durchsetzte. Auf der Position 4 sorgte Dany Oeschger für den SRCV-Ehrenpunkt. Der Routinier behielt nach fünf hartumkämpften Sätzen gegen Marlon Bernegger mit 3:2 die Oberhand.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 12. November 2021)

Wie­der­sehen mit Bianchetti

In der 4. NLA-Runde hängen die Trauben für den SRC Vaduz sehr hoch. Die Zürcher Grasshoppers haben auf den ersten drei Positionen klare Vorteile. Eine davon nimmt Davide Bianchetti, der langjährige SRCV-Spielertrainer, ein.

Nach drei Runden hinkt der SRC Vaduz dem Saisonziel, das Erreichen der vier Play-off-Plätze, hinterher. Dem Sieg gegen Pilatus Kriens stehen zwei Niederlagen gegen Uster und Bern gegenüber. Mit drei Punkten rangieren die Residenzler derzeit auf Rang sechs. Zwar fehlt nur ein Punkt auf Rang vier, den der heutige Gegner einnimmt, aber angesichts der offiziellen Aufstellungen für die heutige Partie wird der Rückstand wohl um weitere drei Zähler anwachsen. Die Vaduzer reisen wie schon letzte Woche gegen Bern auch diesmal ohne Legionäre Richtung Zürich. Das SRCV-Quartett bilden David Maier, Roger Baumann, Patrick Maier und Dany Oeschger.

Bei den Grasshoppers, die seit ihrem letzten Meistertitel 2015 in der NLA keine grosse Rolle mehr gespielt haben und sich danach auch aus der höchsten Spielklasse zurückzogen, laufen bei ihrer «Comeback-Saison» auf den ersten drei Positionen lauter klingende Namen auf. Angeführt werden die Züricher vom Franzosen Gregory Gaultier, seines Zeichens die Weltnummer 22. Dahinter spielt mit Dimitri Steinmann die Schweizer Nummer 2 sowie der langjährige Vaduzer Spielertrainer Davide Bianchetti. Mit diesem starken Trio können die Hoppers auch die durch Marlon Bernegger mässig besetzte vierte Position locker verkraften.

Bei diesen klar verteilten Kräfteverhältnissen ist eine SRCV-Niederlage eigentlich in Stein gemeisselt. Für David Maier (gegen Gaultier) und Roger Baumann (gegen Steinmann) wird nicht viel zu holen sein. Auch Patrick Maier steht gegen seinen italienischen «Lehrmeister» Bianchetti vor einer mehr oder weniger unlösbaren Aufgabe. Lediglich Dany Oeschger hat gegen Bernegger Chancen, zu reüssieren.
Mit der zu erwartenden Niederlage würde der SRC Vaduz im Kampf um die Play-off-Plätze weiter zurückgebunden und wäre nächste Woche im Heimspiel gegen die Panthers Kriens schon mächtig unter Zugzwang.

  • Position 1: Gregory Gaultier (FRA) – David Maier (SUI 7).
  • Position 2: Dimitri Steinmann (SUI 2) – Roger Baumann (SUI 19).
  • Position 3: Davide Bianchetti (ITA) – Patrick Maier (SUI 23).
  • Position 4: Marlon Bernegger (SUI 73) – Dany Oeschger (SUI 41).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 11. November 2021)

Nichts zu holen in der Hauptstadt

Für den Squash- und Rackets Club Vaduz (SRCV) gab es im dritten Meisterschaftsspiel der Nationalliga A auswärts beim SC Bern absolut nichts zu holen. Ersatzgeschwächt und ohne Legionäre gab es in der Schweizer Hauptstadt eine klare 0:4-Pleite. Grund dafür war, dass die Vaduzer personell alle andere als in Topbesetzung antreten konnten. Eigentlich hätte nämlich erstmals der spanische Legionär Iker Pajares gegen Bern antreten sollen. Doch es gab Probleme mit seinem Flug. Daneben war auch der zweite Legionär, Jens Schoor aus Deutschland, nicht einsatzfähig. Und auch auf den hinteren Positionen fehlte dem SRCV das Personal. Mit den Brüdern David und Patrick Maier, Vater Peter und Daniel Oeschger ging es daher zur schwierigen Aufgabe nach Bern. Dort wurde dann aber relativ rasch klar, dass es an diesem Squashabend nichts zu holen gibt. Die heimischen Squasher wehrten sich gegen die klar besser klassierten Kontrahenten zwar nach Kräften, wirklich Zählbares schaute dabei aber nicht heraus. Und so gingen letztlich alle vier Partien mit 0:3 verloren und Bern holte sich klar und auch verdient den Sieg. Für die Residenzler war es die zweite Niederlage im dritten Spiel. 

Bern – SRC Vaduz 4:0
  • Position 1: Edgar Zayas (MEX) – David Maier (SUI 7) 3:0 (11:4, 11:8, 11:8).
  • Position 2: Tarek Shehata (EGY) – Patrick Maier (SUI 23) 3:0 (11:4, 11:7, 11:3).
  • Position 3: Jakob Känel (SUI 9) – Daniel Oeschger (SUI 41) 3:0 (11:6, 11:1, 11:8).
  • Position 4: Ilja Stuck (SUI 14) – Peter Maier 3:0 (11:0, 11:7, 11:4).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. November 2021)

Erstes Heim­spiel, erster Saisonsieg

Der Squash Rackets Club Vaduz (SRCV) feiert am zweiten Spieltag den ersten Saisonsieg. Nach der 1:3-Auftaktniederlage gegen Uster setzten sich die Vaduzer im ersten Heimspiel der neuen Spielzeit mit 3:1 gegen Pilatus Kriens durch. Erstmals spielte dabei auch der neue Legionär, Yannik Omlor (GER), für die Residenzler auf. Bereits im Vorfeld war die Zielsetzung für die NLA-Truppe aus dem Fürstentum klar: «Wir wollen auf jeden Fall gewinnen», meinte David Maier (Foto), der gestern Abend auf den vorderen Positionen Platz machen musste und auf Position 3 aufspielte. Das deshalb, weil die Residenzler beim Kräftemessen gegen Pilatus Kriens gleich auf zwei Legionäre setzten. Neben Jens Schoor auf Position 2, der schon letzte Saison zur SRCV-Equipe gehörte, stand erstmals auch Neuzugang Yannik Omlor auf dem Court im Vaduzer Squashhouse. Und Omlor erfüllte seine Aufgabe mit Bravour und setzte sich gegen Cédric Kuchen, nachdem er den ersten Satz verlor, mit 3:1 durch. Auf Position 2 bekundete Jens Schoor deutlich mehr Mühe. Gegen Nils Rösch war beim 1:3 für den Deutschen nichts zu holen. Hart umkämpft waren dann die Partien auf den Positionen 3 und 4 – mit dem glücklicheren Ende für den SRCV. Sowohl David Maier (P3) wie auch Roger Baumann auf Position 4, der für Patrick Maier einsprang, setzten sich jeweils im entscheidenden fünften Satz zum 3:2-Sieg durch. Der erste Vollerfolg der Saison, in der man einmal mehr einen Play-off-Platz (Top 4) anstrebt, war damit Tatsache. Nun heisst es erstmal Pause für die Vaduzer Squasher, ehe es in drei Wochen mit Auswärtsspiel in Bern weitergeht.

SRC Vaduz – Pilatus Kriens 3:1
  • Position 1: Yannik Omlor (GER) – Cédric Kuchen (SUI 5) 3:1 (8:11, 11:1, 11:6, 11:1).
  • Position 2: Jens Schoor (GER) – Nils Rösch (SUI 6) 1:3 (9:11, 11:6, 9:11, 3:11).
  • Position 3: David Maier (SUI 7) – Beni ­Fischer (SUI 17) 3:2 (14:12, 8:11, 11:8, 9:11, 11:8).
  • Position 4: Roger Baumann – Tim Rösch (SUI 27) 3:2 (8:11, 15:13, 11:7, 6:11, 12:10).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 15. Oktober 2021)