Kategorie-Archiv: IC Herren NLA

SRC Vaduz mit Sieg in die Weihnachtspause

Der Herren des SRC Vaduz haben in der Squash-NLA ihr letztes Spiel im Jahr 2019 gewonnen. Gegen Pilatus Kriens gab es im heimischen Squash House einen hart erkämpften 3:1-Sieg. Vaduz bleibt damit Tabellendritter.

Besonders an den Positionen zwei und drei war es eine ganz enge Kiste. Denn da gab es das Brüder-Duell David Maier gegen Nils Rösch und Patrick Maier gegen Tim Rösch. Und in jeder Familie gab es einen Sieger – jeweils den älteren der Brüder.
Denn David Maier zog gegen Nils Rösch in vier Sätzen den Kürzeren. Dabei machte sich bemerkbar, dass der Liechtensteiner Meister angeschlagen ins Spiel ging und viele zu leichte Fehler machte.

Patrick Maier machte es gegen Tim Rösch besser, musste aber hart kämpfen, ehe er in fünf engen Sätzen den Punkt für Vaduz sicherstellte. Und der ältere Maier-Bruder hätte die Nerven den SRCV-Fans schonen können. Er vergab im 4. Satz einen Matchball, verlor diesen dann mit 10:12 und musste in den entscheidenden Durchgang. Dort machte er gegen den stark spielenden Rösch dann aber den Sack zu.
Ohne grosse Probleme gewannen Jens Schoor, an Nummer 1 gegen Cédric Kuchen, und Roger Baumann an Nummer 4 gegen die eingesprungene Sarah Lüdin jeweils klar mit 3:0.
Für die SRCV-Herren geht es erst im neuen Jahr mit der Rückrunde weiter. Am 9. Januar müssen Schoor und Co. nach Kriens – dann allerdings zu den Panthers.(jts)

Position 1: Jens Schoor – Cédric Kuchen 3:0 (11:7, 11:9, 11:6)
Position 2: David Maier – Nils Rösch 1:3 (9:11, 11:7, 4:11, 7:11)
Position 3: Patrick Maier – Tim Rösch 3:2 (11:7, 5:11, 11:9, 10:12, 11:8)
Position 4: Roger Baumann – Sarah Lüdin 3:0  (11:9, 11:5, 11:7))

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 29. November 2019)

Mit Sieg in die Weih­nachts­pause: Vaduz will Kriens auf Distanz halten

 

Zum NLA-Hinrundenabschluss wartet auf den SRC Vaduz morgen noch ein ganz heisses und wichtiges Duell gegen Pilatus Kriens. Die Residenzler wollen sich mit einem Sieg in die Weihnachtspause verabschieden und gleichzeitig den direkten Konkurrent um die Play-off-Plätze weiter distanzieren.

Der SRC Vaduz startete mit drei Siegen gegen die Panthers, Bern und die Pythons makellos in die neue Saison, führte nach drei Runden die Tabelle an. Danach setzte es gegen die beiden Topteams aus Uster und Grabs aber jeweils 0:4-Niederlagen. Darauf hatte der SRCV in der Vorwoche die richtige Anwort parat und gewann das Duell gegen Sihltal, einem direkten Konkurrenten um die vier Play-off-Plätze, mit 3:1. In der Tabelle rangieren die Vaduzer damit nach sechs Runden hinter Uster und Grabs auf Rang drei.
Zum Hinrundenabschluss steht nun morgen noch eine wichtige Partie auf dem Programm. Die Residenzler empfangen um 19.30 Uhr den Tabellenvierten Pilatus Kriens, der lediglich zwei Punkte hinter dem SRCV liegt. Damit ist die Ausgangslage klar. Mit einem Sieg könnte man Kriens weiter distanzieren und in Sachen Play-off-Teilnahme mit einem schönen Polster in die Weihnachtspause gehen. Bei einer Niederlage würde sich der «Strichkampf» hingegen zuspitzen.

Im morgigen Heimspiel wird Spielertrainer Davide Bianchetti nach seinen Herzproblemen weiter fehlen. «Es geht mir schon viel besser und ich kann auch schon ganz leicht trainieren. Wettkampfmässig rechne ich im Januar mit Einsätzen», gab sich der Italiener schon letzte Woche wieder optimistisch. Der SRCV kann mit Jens Schoor, David Maier, Patrick Maier und Roger Baumann aber trotzdem ein starkes Quartett aufbieten. Gleiches gilt aber auch für Pilatus Kriens, das mit Cédric Kuchen, Nils Rösch, John Williams und Tim Rösch anreist.

Auf den Positionen 1 und 4 liegen die Vorteile beim SRCV. Jens Schoor und Roger Baumann sollten gegen Cédric Kuchen bzw. Tim Rösch laut Patrick Maier den Court als Sieger verlassen. «Wenn Jens und Roger ihre Leistungen abrufen, kann hier nicht viel passieren. Beide sind einfach höher einzustufen.» Patrick Maier bekommt es auf der Position 3 mit John Williams zu tun. Der Australier ist in Vaduz bestens bekannt. Unter seiner Leitung als Spielertrainer holten die Vaduzer in der Saison 2003/04 den ersten von zwei NLA-Meistertiteln. «Ich kenne John bestens, er mich natürlich auch. Das wird sicher eine interessante Partie», weiss Maier. «John ist zwar nicht mehr der Jüngste, aber in einem Spiel kann er das Niveau noch sehr hoch halten. Und das heisst bei einem ehemaligen Weltklassespieler schon einiges.» Und wie sehen die Chancen aus? «Das ist nicht leicht zu beantworten. Da er nicht mehr oft in der NLA-Meisterschaft aufläuft, weiss ich nicht genau, wie er derzeit unterwegs ist», so Maier, der mit seinem Formstand zufrieden ist und sich gegen Williams einen Sieg zutraut. Auf der Position 2 dürfte es zu einem ausgeglichenen Duell zwischen David Maier und Nils Rösch kommen. Patrick Maier: «Beide sind gut drauf, da wird wohl die Tagesform entscheiden. Wobei ich David leicht im Vorteil sehe.»
Insgesamt verspricht der Hinrundenabschluss am Donnerstag (19.30 Uhr) im Squash House Vaduz zwischen dem SRCV und Pilatus Kriens viel Spannung mit vielen tollen Ballwechseln.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Cédric Kuchen (SUI 6)
  • Position 2: David Maier (SUI 14) – Nils Rösch (SUI 7)
  • Position 3: Patrick Maier (SUI 26) – John Williams (SUI 25)
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 27) – Tim Rösch (SUI 42)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 27. November 2019)

Vaduzer NLA-Herren feiern Auswärtssieg

 

Nach zwei klaren 0:4-Pleiten kann der SRC Vaduz wieder drei Zähler bejubeln. Beim Konkurrenten aus Sihltal setzten sich die Residenzler letztlich mit 3:1 durch.

Mit dem Ziel, den vierten Saisonerfolg einzufahren, reiste das Vaduzer Squash-Quartett ans Auswärtsspiel zum direkten Konkurrenten Sihltal. Und genau den angestrebten Vollerfolg gab es dann auch. Wie von Spielertrainer Davide Bianchetti prognostiziert – er selbst war als Coach mit dabei – gab es Siege auf den Positionen 2 bis 4 und damit letztlich auch einen verdienten 3:1-Sieg.
Die einzige Niederlage in diesem sechsten NLA-Meisterschaftsspiel musste Jens Schoor auf Position 1 gegen die Weltnummer 27, Nicolas Müller, einstecken. Diese Niederlage war in der Endabrechnung aber nicht weiter schlimm, denn David Maier, Patrick Maier und Roger Baumann erfüllten ihre Pflicht. Während David Maier gegen Andreas Dietzsch den ersten Satz noch abgeben musste, liessen Patrick Maier auf Position drei und Baumann auf Position vier ihren Kontrahenten keine Chance und setzten sich klar mit 3:0 durch. «Das war ein wirklich starker Auftritt vom gesamten Team und wir sind froh, dass wir wieder gewinnen konnten», fasste Patrick Maier zusammen. In der Tabelle festigt der SRC Vaduz damit den dritten Tabellenplatz hinter Uster und Grabs. Kommende Woche wartet auf die Residenzler dann das letzte Spiel der Hinrunde. Und zwar wartet dann Pilatus Kriens, das derzeit nur zwei Punkte hinter Vaduz liegt. «Wir hoffen natürlich auf einen guten und erfolgreichen Abschluss», so Maier.

  • Position 1: Nicolas Müller – Jens Schoor   3:0 (11:7, 11:9, 11:6)
  • Position 2: Andreas Dietzsch – David Maier   1:3 (11:2, 3:11, 4:11, 5:11)
  • Position 3: Sven Stettler – Patrick Maier   0:3 (9:11, 9:11, 6:11)
  • Position 4: Iain Keeling – Roger Baumann   0:3 (8:11, 8:11, 3:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 22. November 2019)

Vaduz will wieder auf die Sie­ger­strasse zurück

Nach den drei Auftaktsiegen gab es zuletzt zwei klare 0:4-Niederlagen. Damit ist der SRC Vaduz in Sachen Play-off-Teilnahme wieder unter Zugzwang. Gegen Sihltal, einem direkten Konkurrenten, sollen heute wieder Punkte her.

Der SRC Vaduz startete mit drei Siegen gegen die Panthers, Bern und die Pythons makellos in die Saison, führte nach drei Runden die Tabelle an. In den nächsten zwei Runden gab es für die Residenzler gegen die beiden Topteams aus Uster und Grabs aber nichts zu holen. Es setzte jeweils 0:4-Niederlagen. Der SRCV rutschte damit hinter dem neuen Leader Uster und Grabs auf Rang drei ab, ist wieder voll im Kampf um die vier Play-off-Plätze involviert. Damit ist klar, es müssen wieder Punkte her. Am besten heute gegen den direkten Konkurrenten Sihltal.

Und die Chancen stehen für die Residenzler gut. Sihltal muss auf Dimitri Steinmann, die Schweizer Nummer 2, verzichten. «Das ist für uns natürlich ein grosser Vorteil», weiss auch SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti. Der Italiener selbst ist nach seinen Herzproblemen weiter nicht einsatzfähig. Aber: «Es geht mir schon viel besser und ich kann auch schon wieder ganz leicht trainieren.» Dieses Jahr wird er aber kein Spiel mehr bestreiten. «Wettkampfmässig rechne ich erst wieder im Januar mit Einsätzen», so der Italiener, der heute als Coach beim Auswärtsspiel vor Ort ist und «sein» Quartett zu Punkten führen will. Vor allem auf den Positionen 2 bis 4 können die Residenzler reüsieren. David Maier, Patrick Maier und Roger Baumann bekommen es mit Andreas Dietzsch, Sven Stettler und Iain Keeling zu tun. «Wenn sie ihre Leistungen abrufen, können alle drei gewinnen», so Bianchetti. Schwer wird es hingegen für Jens Schoor auf der Position 1. Der Deutsche steht Nicolas Müller, der Schweizer Nummer 1 und Weltnummer 27, gegenüber. In Summe ist also ein Sieg möglich. Bianchetti: «Den streben wir auch an, zumindest ein Remis mit Zusatzpunkt.»

  • Position 1: Nicolas Müller (SUI 1) – Jens Schoor (GER).
  • Position 2: Andreas Dietzsch (SUI 16) – David Maier (SUI 14).
  • Position 3: Sven Stettler (SUI 32) – Patrick Maier (SUI 26).
  • Position 4: Iain Keeling (SUI 39) – Roger Baumann (SUI 27)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 21. November 2019)

Lei­stung passte, Ergebnis nicht: Erste Nie­der­lage für SRC Vaduz

Nach drei siegreichen Runden war im vierten Kräftemessen Schluss. Im Nachbarschaftsderby gegen Vohrjahresmeis­ter Grabs gab es eine klare 0:4-Pleite, bei der sich die heimischen Squasher aber in guter Form präsentierten.

Nichts wurde es für den SRC Vaduz mit dem vierten Sieg in Folge. Doch die Niederlage war, sagen wir mal, zu erahnen. Denn während die Vaduzer ohne Legionäre antraten und von Youngster David Maier angeführt wurden, lief Grabs mit vier erfahrenen und starken Spielern auf. Vor allem David und sein Bruder Patrick Maier auf den Positionen hatten gegen die Deutschen Topspieler Valentin Rapp und Rudi Rohrmüller eine ganz schwere Aufgabe vor sich. Da überrascht es dann auch nicht, dass die Maier-Brüder ihre Partien jeweils mit 0:3 verloren. «So klar wie das Resultat waren die Spiele aber nicht. Sowohl bei David wie auch bei mir waren wirklich einige gute Sachen dabei. Letztlich waren unsere Kontrahenten einfach besser – aber die Leistung hat auf jeden Fall gepasst», so Patrick Maier nach dem Spiel.

Doch nicht nur die Maiers, sondern auch Roger Baumann und Michel Haug auf den Positionen 3 und 4 schlugen sich gegen die besser klassierten Wilhelmi-Brüder, achtbar. «Man hat halt einfach auch gemerkt, dass die Jungen ganz anders, viel aggressiver spielen. Wir haben sicher keinen schlechten Auftritt hingelegt und noch haben wir ja etwas Luft auf die Konkurrenz – dennoch wollen wir nächstes Mal wieder gewinnen», so Maier zuversichtlich.

  • Position 1: Valentin Rapp (GER) – David Maier (SUI) 14) 3:0 (11:9, 11:5, 11:6).
  • Position 2: Rudi Rohrmüller (GER) – Patrick Maier (SUI 26) 3:0 (11:7, 11:4, 11:2).
  • Position 3: Yannick Wilhelmi (SUI 5) – Roger Baumann (SUI 27) 3:0 (11:6, 11:2, 11:2).
  • Position 4: Luca Wilhelmi (SUI 11) – Michel Haug (SUI 37) 3:0 (11:8, 11:2, 11:6).

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 8. November 2019)

Youngster David Maier führt SRCV-Quar­tett an

 

Nach einer dreiwöchigen Pause geht es in der NLA wieder weiter. Dabei kommt es in der 4. Runde zum Nachbarschafts-Derby zwischen Grabs und Vaduz. Angeführt wird das SRCV-Quartett erstmals von ­Youngster David Maier.

Nach drei Runden ergibt sich ein erfreulicher Blick auf die Tabelle. Der SRC Vaduz gewann alle bisherigen Partien und ist Leader. Diese Spitzenposition zu verteidigen, wird aber ein schwieriges Unterfangen. Die Residenzler gastieren nach der dreiwöchigen Pause heute (19.30 Uhr) beim Vorjahresmeister Grabs, der derzeit mit sechs Punkten auf Rang vier liegt. Und: Die Reise über den Rhein wird ohne Legionäre angetreten. Bei Spielertrainer Davide Bianchetti, bei dem im Auftaktspiel gegen die Panthers Herzproblme auftraten, wurde nach weiteren Untersuchungen ein kleiner Herzinfarkt diagnostiziert. Damit fällt der Italiener sicher noch länger aus. «Wir hoffen natürlich, dass Davide so schnell wie möglich wieder spielen kann, aber die Gesundheit geht selbstverständlich vor», so Patrick Maier.

Neben Bianchetti ist heute auch der deutsche Legionär Jens Schoor nicht mit von der Partie. Damit rückt Youngster David Maier erstmals auf die Position 1 vor. Weiters laufen Patrick Maier, Roger Baumann und Michel Haug für den SRCV Auf. Grabs hat die deutschen Legionäre Valentin Rapp und Rudi Rohrmüller sowie die Wilhelmi-Brüder Yannick und Luca für das Derby gemeldet. «Ich bin mir nicht sicher, ob Grabs mit dieser Aufstellung antreten wird. Daher ist eine Prognose nicht einfach», weiss Patrick Maier. «Für uns wird es aber trotzdem eine schwierige Aufgabe. Wobei wir alles versuchen werden, um zu punkten.»

David Maier bekommt es bei seiner Premiere auf der Position 1 mit Valentin Rapp zu tun. «David ist super drauf. Das wird sicher ein interessantes Spiel. Meine Aufgabe gegen Rudi Rohrmüller ist auch nicht einfach», so Patrick Maier. Gleiches gilt für Roger Baumann und Michel Haug auf den Positionen 3 und 4. Ihre Kontrahenten Yannick und Luca Wilhelmi sind im Schweizer Ranking klar besser klassiert. Aber wie gesagt, die Aufstellung der Grabser ist laut Maier noch nicht in Stein gemeiselt.

  • Position 1: Valentin Rapp (GER) – David Maier (SUI) 14).
  • Position 2: Rudi Rohrmüller (GER) – Patrick Maier (SUI 26).
  • Position 3: Yannick Wilhelmi (SUI 5) – Roger Baumann (SUI 27).
  • Position 4: Luca Wilhelmi (SUI 11) – Michel Haug (SUI 37).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 7. November 2019)

SRCV mit klarem Sieg gegen Kriens

 

Der SRC Vaduz ist in der NLA weiter auf Erfolgskurs. Im dritten Saisonspiel feierte die Mannschaft den dritten Sieg. Dabei mussten die Vaduzer gegen das Tabellenschlusslicht Pythons Kriens aber ein bisschen zittern. Denn zwei der vier Partien gingen über die volle Distanz von fünf Sätzen. Doch die Maier-Brüder David und Patrick kämpften sich nach 1:2-Satzrückstand stark zurück.

David schaffte dabei erstmals einen Sieg gegen die frühere Schweizer Nummer 2 Patrick Fischer. Auch wenn er nach eigener Aussage gar nicht gut spielte. Doch er kämpfte sich durch und machte den wichtigen zweiten Punkt für Vaduz. Bruder Patrick kam ebenfalls nicht an seine Bestform heran, war so verärgert, dass er nach dem verlorenen dritten Durchgang wütend seinen Schläger über den Court feuerte. Doch auch er rappelte sich auf und gewann die Sätze vier und fünf ebenso deutlich, wie sein jüngerer Bruder.
Weitaus weniger Probleme hatten Jens Schoor (Foto) und Michel Haug. Beide gewannen jeweils glatt mit 3:0. Vor allem die «Demonstration» von Schoor gegen Lukas Burkhart in den Sätzen zwei und drei war beeindruckend.
Für den SRCV geht es erst in drei Wochen mit dem Derby in Grabs weiter. Dorthin reist man als Spitzenreiter über den Rhein.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Lukas Burkhart (SUI 9)                  3:0 (12:10, 11:1, 11:2)
  • Position 2: David Maier (SUI 16) – Benjamin Fischer (SUI 12)     3:2 (8:11, 11:6, 9:11, 11:4, 11:5)
  • Position 3: Patrick Maier (SUI 29) – Livio Catenazzi (SUI 45)       3:2 (13:11, 9:11, 8:11, 11:5, 11:6)
  • Position 4: Michel Haug (SUI 36) – Manuel Fischer (SUI 104)      3:0 (12:10. 11:3, 11:9)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. Oktober 2019)

Weisse Weste behalten: Vaduz will gegen die Pythons nächsten Sieg

 

Der Saisonauftakt ist den Vaduzer NLA-Squa­sher mit zwei Siegen bestens geglückt. Im heutigen Heimspiel gegen die Pythons aus Kriens wird der nächste «Dreier» anvisiert. Weiter nicht dabei ist Spielertrainer Davide Bianchetti.

Der SRCV startete mit jeweils 3:1-Siegen gegen die Panthers aus Kriens und Bern in die neue NLA-Sasion und führt die Tabelle vor Sihltal, Uster und Grabs an. Nach zwei Runden liegen also schon die im Vorfeld meistgenannten Favoriten für die vier Play-off-Plätze voran. An dieser Situation soll sich auch heute nichts ändern. Die Vaduzer sind im Heimspiel gegen die Pythons wieder auf Sieg eingestellt. «Wir peilen den nächs­ten Dreier an», so Patrick Maier, der auf der Position 3 auf Livio Catenazzi trifft. «Wenn ich die Leistung aus der Vorwoche abliefern kann, sollte es reichen.» Ebenfalls zu favorisieren sind auf der Position 1 Jens Schoor gegen Lukas Burkhart und auf der Position 4 Michel Haug gegen Manuel Fischer. «Auch diese beiden Punkte müssten wir ins Trockene bringen können», stellt Patrick Maier klar. Die schwerste Aufgabe hat David Maier auf der Position 2 gegen Benjamin Fischer vor sich. «In der letzten Saison hat David gegen Fischer noch verloren. Das war aber eine ganz enge Angelegenheit. Heute traue ich ihm den Sieg aber zu. Er ist super in Form und hat Heimvorteil», gibt sich sein Bruder Patrick Maier auch hier zuversichtlich.

Weiter nicht dabei ist Spielertrainer Davide Bianchetti, der nach seinen Herzproblemen, die im Auftaktspiel gegen die Panthers auftraten, in Mailand weilt. Dort werden weitere Untersuchungen vorgenommen.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Lukas Burkhart (SUI 9)
  • Position 2: David Maier (SUI 16) – Benjamin Fischer (SUI 12)
  • Position 3: Patrick Maier (SUI 29) – Livio Catenazzi (SUI 45)
  • Position 4: Michel Haug (SUI 36) – Manuel Fischer (SUI 104)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. Oktober 2019)

SRCV gegen Bern ohne Bian­chetti: Wei­tere Unter­su­chungen in Mailand

 

Vaduz muss in der 2. NLA-Runde heute in Bern ersatzgeschwächt antreten. Einer der Ausfälle betrifft Davide Bianchetti, der sich nach seinen Herzproblemen im Auftaktspiel gegen die Panthers in der kommenden Woche in Mailand weiteren Untersuchungen unterzieht.

Kurze Rückblende: Der 3:1-Auftaktsieg des SRC Vaduz letzte Woche gegen die Panthers aus Kriens hatte einen bitteren Beigeschmack. Spielertrainer Davide Bianchetti musste seine Partie auf der Position 1 gegen Christoph Zust beim Stand von 11:5, 9:5 abbrechen. «Er klagte über Schwindelgefühle und Schmerzen im Herzbereich», berichtete SRCV-Vizepräsident Peter Maier. Der Italiener wurde sofort zu einer ersten Abklärung von der Rettung ins Landesspital nach Vaduz gebracht. Danach ging es für weitere Untersuchung ins Kantonsspital Chur. Diese verliefen für ihn positiv und er konnte das Spital am nächsten Tag wieder verlassen. «Das war keine einfache Nacht für mich», so Bianchetti, dem es laut eigener Aussage «wieder besser geht».

Um den Grund der aufgetretenen Beschwerden endgültig abzuklären, wird sich Bianchetti nächste Woche in Mailand drei Tage lang weiteren Tests unterziehen. «Dann werden wir sehen, woran es tatsächlich lag.» Damit ist natürlich klar, dass der Italiener dem SRC Vaduz heute im Meisterschaftsspiel nicht zur Verfügung stehen wird. Neben Bianchetti fallen auch Roger Baumann, Michel Haug und Marcel Rothmund aus. Dafür kann der SRCV auf Position 1 auf Jens Schoor zählen. Neben dem Deutschen Legionär stehen noch David, Patrick und Peter Maier auf den Courts. «Mit dieser Aufstellung wird es gegen die starken Berner nicht leicht sein, zu punkten», weiss Bianchetti. «Jens hat auf der Position 1 Vorteile gegenüber Tarek Shehata, hingegen hat Peter Maier auf der Position 4 gegen Jan Rink wohl keine Chance.» Spannend und sicher hart umkämpft werden die Partien auf den Positionen 2 und 3 sein. David Maier bekommt es mit Ilja Stucki zu tun, Patrick Maier trifft auf Kevin Brechbühl. Bianchetti: «Mit einem Remis könnten wir gut leben.»

  • Position 1: Tarek Shehata (Egy) – Jens Schoor (GER)
  • Position 2: Ilja Stucki (SUI 14) – David Maier (SUI 16)
  • Position 3: Kevin Brechbühl (SUI 27) – Patrick Maier (SUI 29)
  • Position 4: Jan Rink (SUI 43) – Peter Maier (SUI 190)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 10. Oktober 2019)

Auf­takt­sieg mit Schreckmoment

Der SRC Vaduz startete gestern mit dem Heimspiel gegen die Panthers Kriens in die neue NLA-Saison. Und die Truppe um Spielertrainer Davide Bianchetti, die sich wie in den Vorjahren einen Platz in den Play-offs als Saisonziel gesetzt hatte, erwischte einen Auftakt nach Mass, und das obwohl die Residenzler nicht in Bestbesetzung antraten.

Brauchte es aber auch nicht, denn das Vaduzer-Quartett wurde seiner Favoritenrolle gegen die Panthers auch ohne jene drei Akteure gerecht und gewann letztlich mit 3:1. Der Auftaktsieg hatte allerdings einen bitteren Beigeschmack. Spielertrainer Bianchetti, der auf Position 1 auf Christoph Zust traf, musste sein Spiel im zweiten Satz aufgrund von Herzproblemen abbrechen. «Er wurde von der Rettung abgeholt und ist nun im Spital», erklärte Patrick Maier. Natürlich ein Schock, den es auf SRCV-Seiten erstmals zu verdauen galt. Die Panthers machten es Roger Baumann (Foto) und Patrick Maier auf den Positionen 2 und 3 aber nicht leicht. Baumann setzte sich mit einer starken Leistung letztlich mit 3:1 durch, Maier erkämpfte sich mit einem 12:10 im fünften Durchgang einen 3:2-Sieg. Souverän trat derweil Michel Haug auf Position 4 auf, der Thomas Demmel klar mit 3:0 vom Court fegte. «Wir sind froh über den Auftaktsieg, aber natürlich ist die Stimmung durch den Zwischenfall mit Davide getrübt. Wir hoffen, dass er schnell wieder fit ist», so Maier nach dem Spiel.

  • Position 1: Davide Bianchetti – Christoph Zust. – Bianchetti musste beim Stand von 11:5, 9:5 aufgeben.
  • Position 2: Roger Baumann – Jan Kurzmeyer 3:1 (11:8, 10:12, 11:6, 11:6).
  • Position 3: Patrick Maier – Dennis Grüter 3:2 (10:12, 5:11, 11:7, 11:4, 12:10).
  • Position 4: Michel Haug – Thomas Demmel 3:0 (11:8, 11:0, 11:3).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 4. Oktober 2019)