Kategorie-Archiv: IC Herren NLA

Der SRC Vaduz holt zum Jahresabschluss ein Remis

Ein Sieg ist es für die Vaduzer Squasher beimTabellenvorletzten Grasshoppers Zürich zwar nicht geworden, dennoch zeigte sich Spielertrainer Davide Bianchetti mit dem Remis zufrieden. Die Vaduzer traten die Reise nach Zürich nämlich ersatzgeschwächt an. Sowohl Jens Schoor, als auch Roger Baumann taten nicht mit. Gleichzeitig traten die Grasshoppers mit ihrer stärksten Aufstellung an. Auf Position eins stand daher Davide Bianchetti im Einsatz. Er traf auf den Finnen Olli Tuominen. Obwohl Bianchetti eine solide Partie zeigte, musste der Spielertrainer der Vaduzer sich mit 1:3geschlagen geben. An zweiter Position legte David Maier einen starken Auftritt hin. «Wir wussten nicht, wie der Holländer (Anm. d. Red.: Marc ter Sluis) einzuschätzen ist. David hat aber erneut einen starken Auftritt gezeigt und wieder souverän mit 3:0 gewonnen», lobte Bianchetti den Jüngsten im Team. Davids Bruder Patrick verlor auf Position drei aber ebenso deutlich gegen Mark Woodliffe. «Patrick war von den Landesmeisterschaften noch leicht angeschlagen und tat sich daher schwer. Nicht sein bestes Spiel.» Auf Position vier sollte eigentlich Marcel Rothmund spielen. Da Rothmung aber krank ausfiel, musste Michel Haug ran. «Michel zeigte eine gute Partie. Es war sehr gut, dass er nach einem 1:2-Rückstand die Partie noch gedreht hat.» Der Extrapunkt ging aufgrund der mehr gewonnenen Games trotzdem an die Zürcher. Die Vaduzer bleiben mit dem Remis aber auf Playoff-Kurs im neuen Jahr.(sb)

Grasshoppers – Vaduz 2 :2

  • Pos. 1: Olli Tuominen (Fin) – Davide Bianchetti (It)3:1 (11:3, 9:11, 11:4, 12:10)
  • Pos. 2: Marc ter Sluis (Ho) – David Maier (CH 20) 0:3 (10:12, 5:11, 6:11)
  • Pos. 3: Mark Woodliffe (CH 37)– Patrick Maier (CH 31) 3:0 (11:7, 12:10, 11:9)
  • Pos. 4: Csaba Forro (CH 49) – Michel Haug2:3(11:13, 11:4, 11:7, 11:13,5:11)
(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 14. Dezember 2018)

SRC Vaduz ersatz­ge­schwächt gegen ver­stärkte Grasshoppers

Tabellendritter gegen Vorletzter – scheinbar ein «Spaziergang» zum nächsten Dreier. Dem ist aber nicht so. Der SRC Vaduz muss heute gegen die Grasshoppers drei Akteure vorgeben, GC tritt hingegen mit zwei starken Legionären an.

Nach acht Runden der NLA-Qualifikation steht der SRC Vaduz hinter Grabs (23) und den Panthers (19) mit 18 Punkten auf Rang drei. Den vierten und letzten Play-off-Platz nimmt derzeit Sihltal (15) ein. Dahinter folgen Uster und die Pythons mit jeweils 12 Zählern. Damit haben sich die Residenzler schon ein Sechs-Punktepolster zum Strich erkämpft. Davon kann der heutige Gegner Grass­hoppers nur träumen. Der zwölfmalige Meister, zuletzt setzte sich GC in der Saison 2014/15 die NLA-Krone auf, spielt in den letzten Jahren keine grosse Rolle mehr – so auch heuer. Die Zürcher rangieren mit lediglich drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und kämpfen mit dem punktgleichen Schlusslicht Schlieren und Bern (5 Zähler) um den Klassenerhalt. Diesen wollen die Zürcher aber anscheinend um jeden Preis vermeiden. So werden sporadisch auch ausländische Topspieler eingesetzt. Und ausgerechnet gegen Vaduz sind es deren zwei. Der Finne Olli Tuominen, der in der Weltranglis­te immerhin Position 59 einnimmt, und der Niederländer Marc ter Sluis (PSA 245) wurden für das heutige Spiel, neben Mark Woodliffe und Csaba Forro, aufgeboten. Damit stellen die Hoppers ein gutes Quartett, das ohne Zweifel konkurrenzfähig ist.

Damit hat sich die Ausgangslage für den SRC Vaduz natürlich drastisch geändert. Zudem müssen die Residenzler heute auf Legionär Jens Schoor sowie Roger Baumann und Michel Haug verzichten. Damit rückt Spielertrainer Davide Bianchetti auf die Position 1 vor und bekommt es mit Tuominen zu tun – eine ganz schwierige Aufgabe. Einen schweren Stand hat auch Youngster David Maier auf der Position 2 gegen Marc ter Sluis. Auf den Positionen 3 und 4 sind die Ausgangslagen ausgeglichen. Patrick Maier misst sich mit dem «Evergreen» Mark Woodliffe und SRCV-Routinier Marcel Rothmund, der durch die Ausfälle neu ins Team rückt, steht Csaba Forro gegenüber. Nimmt man die einzelnenen Partien her, scheint ein Sieg unrealistisch. Auch für ein Remis muss der SRCV hart kämpfen.

Mit der Partie gegen die Grasshoppers wird die Hinrunde und auch das Squash-Jahr 2018 beendet. Weiter geht es für die Vaduzer dann am 10. Januar mit dem Auswärtsspiel gegen Pythons Kriens. Das Hinspiel im Squash House endete mit einem 2:2, wobei sich Bianchetti und Co. den Zusatzpunkt sicherten.

  • Position 1: Olli Tuominen (FIN) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 2: Marc ter Sluis (NED) – David Maier (SUI 20)
  • Position 3: Mark Woodliffe (SUI 37) – Patrick Maier (SUI 31)
  • Position 4: Csaba Forro (SUI 49) – Marcel Rothmund (SUI 55)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 13. Dezember 2018)

Wich­tiger 3:1-Sieg: SRC Vaduz kann auch die Pan­thers bändigen

Der SRC Vaduz gewann den NLA-Schlager der 8. Runde gegen die Panthers aus Kriens 3:1. Jens Schoor, Davide Bianchetti und David Maier, der Youngster zeigte eine bärenstarke Leistung, sorgten für die Punkte.

Im Squash House Vaduz empfing gestern der Tabellendritte SRCV die auf Platz zwei liegenden Panthers aus Kriens. Angesichts der Aufstellungen war eine ausgeglichene und hart umkämpfte Partie zu erwarten, die Vaduzer mit Vorteilen auf den Positionen 1 und 2, die Krienser auf 3 und 4. Und fast so lief die Partie auch ab. Jens Schoor setzte sich gegen Cédric Kuchen und Davide Bianchetti gegen Amadeo Costa durch. Die beiden favorisierten Residenzler brauchten aber eine gewisse Zeit, bis sie auf Touren kamen. Schoor gewann zwar den ersten Satz mit 11:7, musste aber den zweiten mit 9:11 abgeben. Danach machte der Deutsche aber ernst und holte sich die Sätze drei und vier jeweils mit 11:3. Bianchetti verlor den Auftaktsatz mit 11:13 und tat sich auch in den folgenden Sätzen schwer. Wobei öfters sein italienisches Temperament durchbrach und dies sein Spielgerät zu spüren bekam. Doch der SRCV-Spielertrainer kämpfte sich durch, liess auch zwischendurch sein Können aufblitzen, und brachte die Sätze zwei bis vier jeweils knapp mit 11:9, 11:8, 11:8 nach Hause. «Das war kein gutes Spiel von mir, aber es hat gereicht», so Bianchetti. Nichts zu holen gab es für Roger Baumann beim 0:3 auf der Position 4 gegen Jan Kurzmeyer. «Jan hat sicher gut gespielt, aber ich habe es ihm auch zu leicht gemacht.»
Eine erneute Talentprobe gab David Maier auf der Position 3 gegen den höher eingestuften Patrick Miescher ab. Der SRCV-Youngster gewann die Partie nach Satzrückstand mit 3:1 und bescherte Vaduz den Sieg und wichtige Punkte im Kampf um die vier Play-off-Plätze. «Ich habe mich gut vorbereitet und war bestens eingestellt. Das war ein toller Erfolg für mich», so Maier, den auch eine kurze Behandlungspause (blutendes Knie) nicht aus der Ruhe brachte.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Cédric Kuchen (SUI 4) 3:1 (11:7, 9:11, 11:3, 11:3)
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Amadeo Costa (SUI 9) 3:1 (11:13, 11:9, 11:8, 11:8)
  • Position 3: David Maier (SUI 24) – Patrick Miescher (SUI 12) 3:1 (8:11, 11:9, 11:6, 11:9)
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 27) – Jan Kurzmeyer (SUI 17) 0:3 (9:11, 7:11, 3:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 30.11.2018)

Vaduz will im Spit­zen­spiel die Pan­thers an die Leine nehmen

Auf den SRC Vaduz wartet heute im heimischen Squash House das NLA-Schlagerspiel gegen die Panthers. Die Krienser liegen nach sieben Runden überraschend vor dem SRCV auf Platz zwei. Erwartet wird ein spannendes Duell auf Augenhöhe.

Nach sieben Runden führt der Topfavorit Grabs die NLA-Meisterschaft mit 20 Punkten an. Gefolgt von den Panthers aus Kriens (19), dem Squash Rackets Club Vaduz (15) und Titelverteidiger Sihltal (12). Im Kampf um die vier begehrten Play-off-Plätze sind auch noch Pilatus Kriens (10), Uster und Pythons Kriens (je 9) im Rennen. «Die Spitzenteams sind in dieser ausgeglichenen Qualifikationsrunde alle vorn mit dabei. Dass sich die Panthers aber bisher so gut verkaufen, ist doch etwas überraschend», so SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti, der gleich eine Erklärung hinterherschickt. «Die Krienser sind auf den Positionen 3 und 4 mit Patrick Miescher und Jan Kurzmeyer sehr gut aufgestellt. Auch ihre Nummer 1, Cédric Kuchen, spielt eine starke Saison.»

Insgesamt scheint das Quartett aus Kriens bestens zu funktionieren. Dies zeigt die Tatsache, dass die Panthers noch kein Spiel verloren haben. Mit fünf Siegen und zwei Remis mit Zusatzpunkt wurden bisher 19 Punkte verbucht, vier mehr als beim SRC Vaduz. Es wartet heute also eine harte Nuss auf die Residenzler. Und wie soll diese geknackt werden? «Unsere Vorteile liegen auf den Positionen 1 und 2», weiss Bianchetti, der auf Amadeo Costa trifft. «Diese Aufgabe ist für mich machbar. Auch Jens Schoor sollte sich gegen Cédric Kuchen durchsetzen können.»
Wie bereits angesprochen, weht dem SRCV auf den Positionen 3 und 4 eine wesentlich steifere Brise entgegen. Wobei es Youngster David Maier mit Patrick Miescher zu tun bekommt. «Obwohl David super in Form ist, wird er es sehr schwer haben. Ich schätze Miescher sogar stärker ein als Costa, der auf der Position 2 spielt», sagt Bianchetti und fügt hinzu: «Für David ist es ein tolles Spiel gegen einen wirklich starken Gegner. Aus solchen Partien kann er viel für seine weitere Entwicklung lernen.» Roger Baumann steht auf der Position 4 Jan Kurzmeyer gegenüber. Der Panthers-Akteur ist zwar im Schweizer Ranking zehn Plätze vor Baumann platziert, für Davide Bianchetti stehen die Chancen aber 50:50. «Das wird ein ausgeglichenes Spiel, bei dem jeder Ausgang möglich ist. In den bisherigen Direktduellen konnten beide schon reüssieren.»

In Summe wartet heute im Squash House Vaduz ab 19.30 Uhr also ein hart umkämpftes Spitzenspiel auf die Fans. «Im Kampf um die vier Play-off-Plätze zählt jeder Punkt, vor allem gegen direkte Konkurrenten. Unser Ziel ist daher, mindestens ein Remis mit dem Zusatzpunkt zu holen. Noch schöner wäre natürlich ein voller Erfolg», ist SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti zuversichtlich, die Panthers heute an die Leine nehmen zu können.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Cédric Kuchen (SUI 4)
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Amadeo Costa (SUI 9)
  • Position 3: David Maier (SUI 24) – Patrick Miescher (SUI 12)
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 27) – Jan Kurzmeyer (SUI 17)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 29. November 2018)

SRC Vaduz fährt klaren Sieg ein

 

Langsam aber sicher kommt der SRC Vaduz in Fahrt. Im achten Meisterschaftsspiel in der Nationalliga A sicherte sich das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti auswärts gegen Vitis Schlieren bereits den fünften Saisonsieg. Die als Favorit in die Partie gegangenen Vaduzer lies-sen nichts anbrennen und setzten sich verdient mit 4:0 durch. Am wenigsten Mühe bekundeten dabei Bianchetti auf Position 1 sowie Roger Baumann auf Position 3. Bianchetti bezwang seinen Kontrahenten John Williams, wie der Italiener auch ein alter Routinier im Squash-Geschäft, deutlich mit 3:0. Gleiches gelang auch Baumann gegen Dany Oeschger. «Roger hat solid gespielt und seine Pflicht erfüllt. «Ich persönlich freue mich, dass ich endlich wieder etwas besser aufgetreten bin als in den letzten Wochen», meinte Bianchetti nach der Partie. Nicht ganz so klar verliefen derweil die Kräftemessen auf den Positionen 2 und 4.

David Maier kämpfte sich, nachdem er den ersten Satz abgeben musste, gegen Sven Stettler noch zurück und sorgte mit einem 3:1 für die Vorentscheidung. Noch etwas knapper verlief das Duell auf Position 4 wo Patrick Maier (Foto) mit Alexandre Afonso ziemlich Mühe hatte. Obwohl er zwischenzeitlich mit 1:2 hinten lag, reichte es aber auch bei ihm am Ende für den Sieg. «Sie haben beide nicht ihren besten Tag erwischt, aber dennoch einen Sieg eingefahren. Das waren wieder drei wichtige Punkte im Kampf um die Play-off-Plätze. Jetzt heisst es weiter dranbleiben und dann bin ich guter Dinge, dass das mit einem Top-4-Platz auch klappt», so Bianchetti. (mm)

  • Position 1: John Williams (SUI 16) – Davide Bianchetti (ITA) 0:3 (4:11, 2:11, 9:11).
  • Position 2: Sven Stettler (SUI 32) – David Maier (SUI 24) 1:3 (12:10, 6:11, 6:11, 9:11).
  • Position 3: Dany Oeschger (SUI 46) – Roger Baumann (SUI 27) 0:3 (10:12, 5:11, 7:11).
  • Position 4: Alexandre Afonso (SUI 144) – Patrick Maier (SUI 38) 2:3 (9:11, 11:9, 12:10, 9:11, 6:11).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt 23. November 2018)

Ein Duell mit vielen Par­al­lelen: Davide Bian­chetti trifft auf John Williams

 
In der 7. NLA-Runde ist der SRC Vaduz heute auswärts gegen Schlieren klarer Favorit. Highlight ist das Duell zwischen Davide Bianchetti und John Williams. Beide haben einiges gemeinsam: Sie verfügen über viel Routine und führten den SRCV zum Meistertitel.

Für den SRC Vaduz verläuft die bisherige NLA-Saison planmässig. Nach sechs Runden rangieren die Residenzler auf Rang drei und somit in den angestrebten Play-off-Plätzen. Zuletzt konnte man mit dem 3:1-Sieg gegen Uster einen direkten Konkurrenten auf Distanz halten. Zu den bisher erspielten zwölf Punkten sollen nun heute drei weitere dazukommen. Und dies scheint mehr als realistisch zu sein. Vitis Schlieren, das in den letzten sechs Jahren viermal den Titel holte, spielt in dieser Saison, wie schon im Vorjahr, keine grosse Rolle. Der insgesamt fünffache NLA-Meister rangiert mit drei Punkten, gemeinsam mit den Zürcher Grasshoppers, abgeschlagen am Tabellenende.

Der SRC Vaduz geht daher als klarer Favorit in die Partie gegen Schlieren, das auch ohne den deutschen Legionär Jens Schoor. Auf den Position 2 bis 4 sollten Youngster David Maier, der am letzten Wochenende bei den Polish Junior Open in Breslau (POL) die U19-Kategorie gewann, Roger Baumann und Patrick Maier nichts anbrennen lassen. Sie sind gegenüber ihren Kontrahenten Sven Stettler, Dany Oeschger und Alexandre Afonso im Schweizer Ranking klar besser klassiert.
Bleibt das Spiel auf der Position 1 zwischen SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti und John Williams. Diese Duellanten haben viel gemeinsam und daher ist es sicher das Highlight in der heutigen Partie. Erstens trifft dabei eine geballte Ladung Routine aufeinander. Bianchetti ist 41, Williams 46. Des Weiteren begannen beide ihre Profikarriere 1996 und waren auf der PSA-Tour erfolgreich. Der Italiener brachte es auf zwölf Titel, der Australier auf sechs. Willams wurde zudem mit der australischen Nationalmannschaft 2001 Weltmeister. In der Weltrangliste spielte sich Bianchetti bis auf Rang 24 (Oktober 2004) und Williams auf Platz 15 (April 2001) vor. Und beide Namen haben sich bereits in die Geschichtsbücher des Squash Rackets Club Vaduz eingetragen. Jeweils als Spielertrainer führten John Williams in der Saison 2003/04 und Davide Bianchetti 2011/12 den SRC Vaduz zum Schweizer Meistertitel in der Nationalliga A.

Beide sind auch für viel Emotionen bekannt. Da kann es im Court schon mal lauter zugehen. Ob es heute laut wird, oder ruhiger vonstatten geht, wird sich weisen. Bianchetti ist in diesem Duell der vielen Parallelen zu favorisieren.

  • Position 1: John Williams (SUI 16) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 2: Sven Stettler (SUI 32) – David Maier (SUI 24)
  • Position 3: Dany Oeschger (SUI 46) – Roger Baumann (SUI 27)
  • Position 4: Alexandre Afonso (SUI 144) – Patrick Maier (SUI 38)

(Quelle: Liechternsteiner Volksblatt, 22. November 2018)

SRCV schlägt Uster mit 3:1

 

Es war das Duell zwischen dem Tabellenvierten aus Uster und dem direkt dahinterstehenden SRC Vaduz, das gestern im SquashHaus in Vaduz über die Bühne ging. Bereits im Vorfeld sah sich das Team um Trainer Davide Bianchetti leicht in der Favoritenrolle – und dieser wurde man auch gerecht. Allerdings kam es vor Spielbeginn zu einigen Umstellungen. Sowohl bei Uster wie auch bei den Residenzlern fehlten die angekündigten Topspieler Jens Schor und Robin Gadola. Bedeutete: Bianchetti rückte auf Position 1 vor, David Maier spielte auf Position 2 und so weiter. Daneben rückte Michel Haug (Foto) neu ins Team.

Und Haug erledigte seine Aufgabe gegen Sandro Schmitter souverän und musste als Einziger keinen Satz abgeben. Deutlich mehr Mühe hatte da Roger Baumann auf Position 3 gegen Jürgen Martin. Doch der SRCV-Spieler zeigte Nerven und holte sich den wich­- tigen 3:2-Sieg. Zumindest einen Satz abgeben musste aber auch Bianchetti. Danach drehte der Italiener aber auf und bezwang Joel Siewerdt klar mit 3:1. Hart umkämpft war die Partie auf Position 2, wo Youngster David Maier auf den erfahrenen Florian Pössl traf. Der junge Vaduzer Squasher wehrte sich lange Zeit, musste sich im fünften Satz dann aber knapp mit 9:11 geschlagen geben und verlor damit die Partie. Spielertrainer Bianchetti sprach nach dem Spiel von einem «ganz wichtigen Sieg. Uster ist ein direkter Konkurrent im Kampf um die Play-off-Plätze – ich bin wirklich glücklich, dass wir die wichtigen drei Punkte einfahren konnten. Wir sind auf jedenfall auf Kurs.»

  • Position 1: Davide Bianchetti – Joel Siewerdt 3:1 (6:11, 11:8, 11:7, 13:11).
  • Position 2: David Maier – Florian Pössl 2:3 12:10, 8:11, 9:11, 11:9, 9:11).
  • Position 3: Roger Baumann – Martin Jürgen 3:2 (11:8, 4:11, 11:9, 10:12, 11:6).
  • Position 4: Michel Haug – Sandro Schmitter 3:0 (11:6, 11:6, 11:6).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 16. November 2018)

Duell um die heiss umkämpften Play-off-Plätze: SRC Vaduz emp­fängt Direkt­kon­kur­rent Uster

 

Für den SRC Vaduz steht heute ein wichtiges Spiel an. Mit Uster gastiert ein direkter Konkurrent um die vier Play-off-Plätze im Squash House Vaduz. Mit einem Sieg könnten die Residenzler an Uster vorbeiziehen.

Nach fünf Runden steht schon fest, dass der Kampf um die vier Play-off-Plätze in dieser Saison hart ist. Acht Teams hegen berechtigte Hoffnungen, beim finalen Showdown um die Schweizer Meisterkrone dabei zu sein. Lediglich Schlieren und die Grasshoppers können da nicht mithalten. Derzeit führt Grabs punktgleich mit den Panthers (je 14) die Tabelle an. Danach folgt Titelverteitiger Sihltal (10) sowie Uster und Vaduz mit je neun Zählern. Ebenfalls noch im Rennen sind Pilatus Kriens (6), Pythons und Bern (je 5). Damit ist klar, im weiteren Verlauf der Qualifikationsrunde zählt jeder Punkt und gegen die direkten Konkurrenten sogar doppelt.

Die Chance auf solche «big points» haben die Residenzler heute in der Partie gegen Uster. Angesichts dieser Ausgangslage bietet der SRCV auch das stärkste Quartett auf. Jens Schoor, Davide Bianchetti, David Maier und Roger Baumann sollen für den Dreier sorgen. Wobei der Einsatz von Baumann leider noch nicht gesichert ist. «Roger ist angeschlagen. Ob er spielen kann, wird sich erst heute zeigen», berichtet Bianchetti. «Wenn Roger spielen kann und seine Leistung abruft, gehen wir als Favorit in die Partie.» Die Begründung schiebt er gleich hinterher: «Für Jens Schoor und mich sollten die Aufgaben auf den Positionen 1 und 2 machbar sein. Dies gilt auch für Roger auf der Position 4.» Auf der Position 3 wird es hingegen für Youngster David Maier, der zwar momentan in sehr guter Form ist, gegen den Deutschen Florian Pössl schwer. Falls Baumann nicht auflaufen kann, würde Michel Haug nachrücken. «Michel würde gegen Miguel Mathis nicht als Favorit ins Spiel gehen. Somit wäre auf der Position 4 wieder alles offen», so Bianchetti, für den insgesamt wichtig ist, dass «wir mehr Punkte machen wie Uster». Also bei einem allfälligen Remis ist der Zusatzpunkt sicher.
Los geht es heute im Squash House Vaduz um 19.30 Uhr.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Robin Gadola (SUI 5).
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Joel Siewerdt (SUI 20).
  • Position 3: David Maier (SUI 24) – Florian Pössl (GER).
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 27) – Miguel Mathis (SUI 39)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 15. November 2018)

SRCV gewinnt beim ST Bern

Wichtiger Auswärtssieg für den SRC Vaduz in der NLA. Beim Squash Team Bern gab es einen 3:1-Erfolg. Besonders stark war der Auftritt von David Maier (Foto), der den höher eingeschätzten Jakob Känel in vier Sätzen besiegen konnte. Auch Jens Schoor an Position 1, gegen Tarek Shehata, als auch Davide Bianchetti an Position 2, gegen Ilja Stucki, konnten ihre Partien klar gewinnen. Für den kranken Patrick Maier sprang Peter Maier ein, verlor gegen Kevin Brechbühl. Das nächste Spiel für den SRCV steht in zwei Wochen an. Dann kommt Tabellennachbar Uster ins Squash House nach Vaduz.(jts)

  • Position 1: Tarek Shehata – Jens Schoor0:3 (2:11, 6:11, 6:11)
  • Position 2: Ilja Stucki – Davide Bianchetti1:3 (6:11, 7:11, 11:9, 5:11)
  • Position 3: Jakob Känel – David Maier1:3 (11:4, 2:11, 9:11, 5:11)
  • Position 4: Kevin Brechbühl – Patrick Maier3:0 (11:5, 11:6, 11:8)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 2. November 2018)

Vaduz ver­passt die Revanche gegen Sihltal

Knappe Niederlage für den SRC Vaduz in der NLA. Gegen Titelverteidger SC Sihltal gab es ein 2:2, die Spiele entschieden aber für die Zuger.

Damit verpasste Vaduz auch die Revanche für das Aus im letztjährigen Halbfinale gegen Sihltal. Immerhin gab es für die SRC-Herren einen Punkt.
Und den sicherten auf den Positionen 3 und 4 die David Maier und Patrick Maier. David gewann sein Einzel gegen Andreas Dietzsch mit 3:1. Eine kleine Überraschung, da Dietzsch in der Schweizer Rangliste 20 Plätze vor David Maier steht. Vor allem die 11:1-Demonstration im 4. Satz war Extraklasse.
Einen tollen Auftritt legte auch Patrick Maier hin. Er siegte in drei klaren Sätzen gegen Diego Staub.

Somit glichen die hinteren Positionen die Niederlagen der beiden Top-spieler aus. Denn sowohl Davide Bianchetti als auch Roger Baumann waren in ihren Matches chanchenlos. Bianchetti verlor gegen die Schweizer Nummer 1 und Nummer 17 der Welt, Nicolas Müller, ebenso 0:3, wie Baumann gegen die Schweizer Nummer 2, Dimitri Steinmann.
Dennoch war Bianchetti mit dem Endergebnis zufrieden, freute sich über den Zähler für sein Team. «Insgesamt ist es ein sehr gutes Resultat für uns. Man muss einfach sehen, dass Sihltal auf den Positionen 1 und 2 überragend stark besetzt ist. Wir können uns über den einen Punkt freuen.»

  • Position 1: Davide Bianchetti – Nicolas Müller 0:3 (3:11, 5:11, 7:11)
  • Position 2: Roger Baumann – Dimitri Steinmann 0:3 (3:11, 7:11, 8:11)
  • Position 3: David Maier – Andreas Dietzsch 3:1 (11:6, 11:5, 7:11, 11:1)
  • Position 4: Patrick Maier – Diego Staub 3:0 (11:8, 11:7, 11:4)

* Bonuspunkt für Sihltal

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 26. Oktober 2018)