Kategorie-Archiv: IC Herren NLA

Vaduzer Squasher beenden die Club-EM auf dem achten Rang

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. September 2017)

Der SRC Vaduz verlor an der Europäischen Clubmeisterschaft in Paderborn (GER) auch das dritte Spiel um die Ränge 1 bis 8 deutlich. Gegen den irischen Vertreter Fitzwilliam gab es zum Abschuss ein 0:4, und damit Rang acht in der Schlusstabelle.

Das SRCV-Quintett in Paderborn: Davide Bianchetti, Patrick Maier, Peter Maier, Michel Haug und Roger Baumann.?(Foto: ZVG) 

Der Kräftevergleich mit den kontinentalen Topvereinen hat für den SRC Vaduz bestens begonnen. Im ers­ten Spiel der Gruppe A setzten sich die Residenzler gegen Roslagen aus Schweden mit 3:1 durch. Danach gab es die erwartete Niederlage gegen den Gastgeber und Titelverteidiger Paderborn. Damit beendeten die Vaduzer den Pool A auf dem zweiten Rang und erreichten die Rangierungsspiele um die Plätze 1 bis 8. «Das ist unser vorrangiges Ziel», sagte Peter Maier, der in Paderborn als Betreuer und Erstatzspieler fungierte, vor dem Turnier.

Nach dem ersten Schritt sollten noch weitere Erfolgserlebnisse folgen. Doch es kam anders. Zuerst mussten sich die FL-Squasher Mulhouse 0:4 geschlagen geben. Diese Niederlage war aber kein Beinbruch, da man sich im Lager der Vaduzer gegen einen der Turnierfavoriten ohnehin nicht viel ausgerechnet hatte und sich voll auf die weiteren zwei Partien konzentrierte. Gegen Edinburgh (SCO) konnten die Residenzler aber auch nicht reüssieren und verloren mit 0:4. Und zum Abschluss traf man am Samstag auf Fitzwilliam. Der irische Vertreter erwies sich auch als übermächtig und der SRC Vaduz musste sich mit 0:4 geschlagen geben. Roger Baumann und Patrick Maier unterlagen auf den Positionen 1 und 3 ihren Kontrahenten Niall Rooney beziehungsweise Rory Byrne jeweils mit 0:3. Spielertrainer Davide Bianchetti leistete mehr Widerstand, konnte nach dem gewonnenen ersten Satz die 1:3-Niederlage gegen Conor O’Hare aber auch nicht verhindern. Da die Partie damit schon zugunsten von Fitzwilliam entschieden war, trat Michel Haug auf der Position 4 gegen Dara O’Flynn nicht mehr an.

Mit dieser Niederlage beendete der SRC Vaduz die Europäische Clubmeisterschaft auf dem achten Schlussrang. Dies war zwar gegenüber dem Vorjahr, als es im englischen Pontefract Platz elf gab, eine Verbesserung, aber an die vorangegangenen Top­resultate konnten die Residenzler nicht anschliessen. Im polnischen Krakau 2015 und in Nottingham (ENG) 2014 resultierte jeweils der sechste Schlussrang. Die Bestplatzierung, mit Rang fünf aus dem Jahr 2004, bleibt damit auch bestehen.
Den Turniersieg holte sich Mulhouse, dass sich im Finale gegen Titelverteidiger Paderborn hauchdünn durchsetzte. Die Partie endete 2:2, die Franzosen hatten aber bei den Satzgewinnen mit 7:5 die Nase vorn. Rang drei sicherte sich Hamburg vor Colets (ENG).

Vaduz unterliegt Edinburgh 0:4 – Nächster Gegner kommt aus Irland

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 16. September 2017)

Der SRC Vaduz konnte an der Europäischen Clubmeisterschaft in Paderborn (GER) auch im zweiten Spiel um die Plätze 1 bis 8 nicht reüssieren. Nach dem 0:4 gegen Mulhouse gab es gestern gegen Edinburgh (0:4) erneut nichts zu holen.

Roger Baumann verlor auf Position 1 seine Partie klar mit 0:3.?(Foto: Zanghellini) 

Die Niederlage gegen Mulhouse war aufseiten der Vaduzer einkalkuliert, die Franzosen stellten ein übermächtiges Team. Gegen Edingburgh rechnete man sich hingegen mehr aus. Doch schnell war auch in dieser Affiche klar: Auch die Schotten waren an diesem Tag nicht zu schlagen. Spielertrainer Davide Bianchetti sprach nach dem klaren 0:4 von einer «schwierigen Begegnung» mit dem Edinburgh Sports Club.

Bianchetti verlor sein Duell auf Position 2 gegen Douglas Kemsell mit 1:3. Knapper fiel das Verdikt auf Position 3 aus, wo Michel Haug seinem Gegner Ross Mchoul mit 2:3 unterlag. «Michel zeigte ein gutes Spiel, auch wenn es am Ende nicht zum Sieg reichte», so Bianchetti.
Ein deutliches 0:3 gab es derweil auf Position 1, die auf Vaduzer Seite mit Roger Baumann besetzt war. Der SRCV-Akteur blieb gegen Rory Stewart letztlich chancenlos. Genauso wie auch Patrick Maier auf Position 4 gegen Simon Boughton. Und so blieb dem SRC Vaduz letztlich die Erkenntnis, dass auch Edinburgh eine Nummer zu gross war.

Im letzten Spiel bekommt es Vaduz heute um 10 Uhr mit dem irischen Vertreter Fitzwilliam zu tun. Dabei geht es um den Rang sieben in der Schlusstabelle. Es wird aus Vaduzer Sicht eine Partie mit ganz anderen Vorzeichen werden, wie Spielertrainer Davide Bianchetti erklärt: «Hierbei haben wir definitiv mehr Chancen, einen Sieg einzufahren.» Fitzwilliam sieht der Italiener eher in Reichweite des SRCV. Bianchetti verspricht: «Wir werden alles versuchen, das Turnier positiv abzuschliessen.»

Edinburgh – SRC Vaduz  4:0

  • Rory Stewart – Roger Baumann 3:0 (11:6, 11:2, 11:6)
  • Douglas Kempsell – Davide Bianchetti 3:1 (11:6, 9:11, 11:5, 11:4)
  • Ross Mchoul – Michel Haug 3:2 (11:5, 10:12, 11:9, 8:11, 11:6)
  • Simon Boughton – Patrick Maier 3:0 (11:6, 11:8, 11:3)

 

Vaduz ist wie erwartet chancenlos gegen Mulhouse

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 15. September 2017)

Der SRC Vaduz verlor das Duell mit dem Mulhouse SC, der bei der Club-EM in Paderborn zu den Titelanwärtern zählt. Heute Mittag trifft der SRCV auf den Edinburgh Sports Club – die Schotten unterlagen gestern Hamburg mit 1:3.?(Foto: ZVG) 

Im ersten Rangierungsspiel der Europäischen Clubmeisterschaft in Paderborn muss sich der SRC Vaduz erwartungsgemäss dem favorisierten Widersacher aus Mulhouse geschlagen geben. Im Duell mit den stark besetzten Franzosen, die ohne Top-Spieler Mathieu Castagnet (Weltnummer 26) antraten, setzte es eine 0:4-Niederlage.

Auch ohne Castagnet wurde der Mulhouse SC seiner Favoritenrolle gerecht. Alan Clyne, der in der Weltrangliste nur einen Platz hinter seinem nicht eingesetzten Teamkollegen klassiert ist, machte mit Roger Baumann kurzen Prozess. In 20 Minuten setzte sich Clyne 11:2, 11:1, 11:5 durch. Gar nur 14 Minuten benötigte Nicolas Rohmer im Kräftemessen mit dem Vaduzer Peter Maier, der als Ersatzspieler und Betreuer nach Paderborn mitgereist ist (4:11, 2:11, 4:11). Patrick Maier verlor sein Duell mit dem früheren Grasshoppers-Akteur Olli Tuominen – und Michel Haug unterlag Baptiste Masotti nach Walkover.
Heute Freitag (13 Uhr) trifft der SRC Vaduz im Halbfinale der Spiele um die Plätze fünf bis acht auf den Edinburgh Sports Club (SCO).

  • Position 1: Roger Baumann – Alan Clyne 0:3 (2:11, 1:11, 5:11).
  • Position 2: Patrick Maier – Olli Tuominen 0:2 (2:11, 4:11).
  • Position 3: Michel Haug u. Baptiste Masotti wo.
  • Position 4: Peter Maier – Nicolas Rohmer 0:3 (4:11, 2:11, 4:11).

Heute: SRC Vaduz – Edinburgh SC 13.00

Erstes Ziel erreicht: SRCV bezwingt an der Club-EM Roslagen mit 3:1

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 14. September 2017)

Die Gruppenspiele an der Europäischen Clubmeisterschaft in Paderborn (GER) liefen für den SRC Vaduz planmässig. Mit dem Sieg gegen Roslagen (SWE)und der erwarteten Niederlage gegen den Gastgeber und Titelverteidiger belegten die Residenzler den zweiten Rang in der Gruppe A.

Der SRC Vaduz mit Roger Baumann, Patrick Maier, Peter Maier, Davide Bianchetti und Michel Haug (von links) bei der Eröffnungsfeier der Europäischen Clubmeisterschaften in Paderborn.?(Foto: ZVG) 

Noch vor dem NLA-Start im Oktober läuft derzeit für den SRC Vaduz schon ein absoluter Höhepunkt der Saison. In Paderborn messen sich die Residenzler an der Europäischen Clubmeisterschaft mit den kontinentalen Topvereinen. Der SRCV wurde dabei in die Gruppe A mit Paderborn und Roslagen (SWE) gelost. Und damit war im Vorfeld auch klar, dass der Gruppensieg ein aussichtsloses Unterfangen ist. Der Gastgeber ist mit Weltklassespielern gespickt und seines Zeichens auch Titelverteidiger. «Unser Ziel ist es, mit einem Sieg gegen Roslagen, das in unserer Reichweite liegt, den zweiten Gruppenrang zu sichern. Damit könnten wir anschliessend um die Plätze 1 bis 8 acht spielen», so Peter Maier, der in Paderborn als Betreuer und Ersatzspieler fungiert, vor dem Turnier. Und diesen Worten liessen die Liechtensteiner auch Taten folgen. Im ersten Gruppenspiel setzten sich die Vaduzer gegen den schwedischen Vertreter mit 3:1 durch. Spielertrainer Davide Bianchetti und Roger Baumann feierten auf den Positionen 1 und 2 jeweils klare 3:0-Siege gegen Romain Tenant bzw. Henrik Löfvenborg. Patrick Maier musste sich hingegen auf der Position 3 Victor Stenström mit 0:3 geschlagen geben. Damit lag es an Michel Haug, auf der Position 4 den Sack zuzumachen. Und der Routinier erkämpfte sich gegen Mattias Backman einen 3:1-Erfolg. Damit war das erste vom SRCV gesteckte Ziel erreicht. «Das war eine sehr gute Mannschaftsleistung, wobei Roger extrem stark gespielt hat», freute sich Bianchetti über den wichtigen Sieg.
Im zweiten Gruppenspiel gab es dann die erwartete 0:4-Niederlage gegen Paderborn, das von der Weltnummer 11 Simon Rösner angeführt wurde. Bianchetti, Baumann und Maier verloren gegen Rösner, Raphael Kandra und Tim Garner jeweils mit 0:3. Haug konnte sich beim 1:3 gegen Lennart Osthoff einen Satzgewinn gutschreiben lassen. Bianchetti: «Wir haben uns gut verkauft, hatten aber gegen diese super Mannschaft keine Chance.»

Das letzte Spiel im Pool A zwischen Paderborn und Roslagen wird erst heute um 13 Uhr ausgetragen. Angesichts der Übermacht des Gastgebers nur eine reine Formsache. Somit wird der SRC Vaduz die Gruppe A auf dem zweiten Platz beenden und nimmt an den Rangierungsspielen um die Ränge 1 bis 8 teil. Dort wartet heute um 18.45 Uhr mit Mulhouse, das die Gruppe B locker gewann, eine weitere «Mission Impossible». Der französische Topclub hat mit Mathieu Castagnet, Alan Clyne, Olli Tuominen und Baptiste Masotti vier Akteure, die in der Weltrangliste in den Top-100 rangieren in seinen Reihen und gilt in Sachen EM-Titel als einer der härtesten Herausforderer von Paderborn. «Auch hier werden wir wohl chancenlos sein», gibt sich Davide Bianchetti keiner Illusion hin.
Verlieren die Vaduzer das Spiel gegen Mulhouse, geht das Turnier für sie mit den Partien um die Ränge 5 bis 8 weiter. Es wäre also trotzdem noch eine Spitzenplatzierung wie in den Jahren 2014 in Nottingham (ENG) und 2015 in Krakau (POL), als jweils der sechste Schlussrang realisiert wurde, möglich. Die bisherige Bestplatzierung schafften die FL-Squasher 2004 mit Rang fünf. Sicher ist, dass es ein besseres Abschneiden gibt als im Vorjahr, als der SRC Vaduz in Pontefract (ENG) auf dem elften Schlussrang landete. «In den Spielen um die Ränge 5 bis 8 haben wir dann wieder Chancen, die wir auch nutzen wollen.»

SRC Vaduz misst sich heute mit der Welt-Nr. 5

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 13. September 2017

Heute startet in Paderborn die europäische Clubmeisterschaft der Squasher (ECC). Der SRC Vaduz trifft dabei heute um 11.45 Uhr in der Gruppe A auf den schwedischen Meister Roslagens. Abends um 18.15 Uhr findet die zweite Partie mit Liechtensteiner Beteiligung statt. Vaduz trifft dann auf das Heimteam Paderborn. Hier spielen die aus der Schweizer Meisterschaft bekannten Simon Röser und Raphael Kandra mit. Die Nummer eins der Deutschen ist aber Ali Farag. DerÄgypter ist die aktuelle Welt-Nummer 5 und damit für Vaduzer Verhältnisse unbesiegbar.

Liechtenstein wird durch den SRC Vaduz (Davide Bianchetti, Patrick Maier, Roger Baumann, Michel Haug und Ersatzspieler Peter Maier) vertreten sein. Die Liechtensteiner werden versuchen, sich so teuer wie möglich zu verkaufen, auch wenn das Niveau sehr hoch sein wird. In den anderen Teams sind Weltklassespieler dabei und auch viele frühere Profispieler.

Saisonstart: Bianchetti und Schoor wieder dabei

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 9. September 2017)

Am 5. Oktober startet die neue NLA-Saison. Beim SRC Vaduz gibts keine Änderungen im Kader. Für die Spiele auf den Positionen drei bis vier gibts viel Konkurrenz.

In weniger als einem Monat startet die neue Squash-NLA-Saison. Neu in der höchsten Spielklasse spielt Schaffhausen. Die anderen Konkurrenten kennen die Vaduzer bereits aus den Vorjahren. Spannend werden auch in diesem Jahr die Partien gegen Nachbar Grabs werden – Derbystimmung ist also wieder garantiert.

Lange war nicht klar, ob Spielertrainer Davide Bianchetti wiederum die Geschicke der ersten Mannschaft des SRC Vaduz leiten wird. Seine Weiterverpflichtung hat sich für den Verein etwas verteuert, da er nicht mehr an der Sportschule engagiert ist. Dennoch hat es geklappt. Der Italiener ist zurück und motiviert für die neue Saison. Ebenfalls wiederum dabei ist Deutschland-Legionär Jens Schoor, und auch sein Bruder Carsten Schoor wird beim Verband wieder angemeldet. Wie oft die beiden Profis schliesslich gebraucht und eingesetzt werden, wird im Verlauf der Saison entschieden. Jens Schoor spielt gerne in Vaduz.Dies hat er auch beiden Playoffspielen der letzten Saison in Uster wiederum klar zum Ausdruck gebracht. «Die Stimmung und Kollegialität in diesem Team ist grossartig. So etwas gibt es in dieser Art selten». Der SRC Vaduz hält sich zudem einen weiteren Legionär in der Hinterhand – einen italienischen Spieler. Mit ihm wurde aber noch nichts definitiv fixiert. Die Transferfrist läuft bis im Dezember und man würde, gemäss Peter Maier vom SRC Vaduz, handeln, sofern sich einer der gesetzten anderen Spieler verletzten würde

Hinter den Profis, die ihr Geld mit Squash spielen verdienen, warten die Lokalmatadoren, und so viele wie in dieser Saison waren es beim SRC Vaduz noch nie. Der letzte Saison verletzte Routinier Marcel Rothmund kommt zurück und will nochmals attackieren und spielen. Neben ihm sind auch Michel Haug, Roger Baumann und Patrick Maier wieder mit von der Partie. Und auch David Maier, der erst 16 Jahre alt ist, will mitmischen. Der Konkurrenzkampf, wer denn nun auf den hinteren beiden Positionen spielen kann, wird also gross sein. Gegen die schwächeren Gegner wird Vaduz aber wohl auch wieder mit drei lokalen Spielern antreten. Die erste Partie der neuen Saison bestreiten die Va- duzer übrigens zu Hause – am 5. Oktober um 19.30 Uhr gegen die Panthers aus der Innerschweiz.

 

Auf der grossen europäischen Bühne

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. September 2017)

Squash Auf den Squash Rackets Club Vaduz wartet ein absoluter Saisonhöhepunkt. Die Residenzler messen sich an der Europäischen Clubmeisterschaft in Paderborn (GER) mit den kontinentalen Topvereinen.

SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti und Co. messen sich mit den europäischen Spitzenclubs.?(Foto: Michael Zanghellini)

Vor dem Start der Nationalliga A im Oktober haben die Vaduzer die Möglichkeit, sich einem Formtest auf höchstem Niveau zu unterziehen. In Paderborn spielen vom 13. bis 16. September die besten Teams um die europäische Clubkrone. Dass der SRCV auf diesem Level mitspielen kann, hat er in den vergangenen Jahren mehrfach bewiesen. 2015 resultierte im polnischen Krakau, wie schon 2014 in Nottingham (ENG), der starke sechste Schlussrang. Damit verpassten die Liechtensteiner ihre bisherige Bestplatzierung aus dem Jahr 2004 nur um einen Rang. Im Vorjahr beendeten die Vaduzer das Turnier im englischen Pontefract auf dem elften Schlussrang.

«Wir haben uns gut vorbereitet und alle Spieler sind heiss auf die internationalen Kräftemessen», so Peter Maier, der in Paderborn als Betreuer und Ersatzspieler fungieren wird. Als Spieler sind in Paderborn Davide Bianchetti, Roger Baumann, Patrick Maier und Michel Haug mit an Bord. Dieses Quartett stand auch schon letztes Jahr in Pontefract auf dem Court.

Insgesamt sind an der Europäischen Clubmeisterschaft im Herrenbewerb 13 Teams aus 11 Nationen gemeldet. Gespielt wird in vier Vorrundengruppen, wobei die besten zwei Teams aus jedem Pool danach um die Plätze 1 bis 8 spielen, die restlichen Mannschaften machen die Ränge 9 bis 13 untereinander aus. Der SRC Vaduz wurde in die Gruppe A gelost und bekommt es dabei mit dem Gastgeber und Titelverteidiger Paderborn und dem schwedischen Team aus Roslagen zu tun. «Gegen Paderborn wird es für uns nicht viel zu holen geben. Dieser Konkurrent ist gespickt mit Weltklassespielern und für uns sicher eine Nummer zu gross», weiss Peter Maier. «Hingegen ist Roslagen sicher in unserer Reichweite. Unser Ziel ist, die Schweden zu schlagen und uns damit den zweiten Gruppenrang zu sichern. Dann könnten wir um die Plätze 1 bis 8 spielen, was für uns ein grosser Erfolg wäre.»

Die Residenzler reisen kommenden Dienstag nach Deutschland und können sich so noch vor Ort ein Bild von den Verhältnissen in Paderborn machen. Gespielt wird im Ahorn-Sportpark, wo das Herz des Paderborner Sports schlägt. 500 000 Nutzer za¨hlt der Ahorn-Sportpark ja¨hrlich. Auf dem 100 000 Quadratmeter grossen Areal finden Freizeitsportler und Spitzenathleten gleichermas­sen beste Voraussetzungen fu¨r ihre sportliche Beta¨tigung. Der Ahorn-Sportpark ist nicht nur Heimat des Paderborner Squash Clubs, der hier seine zehn Courts betreibt. Auch weitere 70 Vereine und Institutionen organisieren und veranstalten hier regelma¨ssig ihren Sportbetrieb.

 

Gelungener Abschluss mit Rang 3 – SRC Vaduz bezwingt Sihltal mit 3:1

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 3. April 2017)

Die Männer-Equipe des SRC Vaduz hat die Nationalliga-A-Meisterschaft durch den 3:1-Sieg gegen Sihltal auf Rang drei abgeschlossen. Mehr lag in den Play-offs, die in Uster ausgetragen wurden, nicht drin. Der Titel ging an Vitis Schlieren.

Mit Rang drei das Beste herausgeholt: Patrick Maier, Roger Baumann, Michel Haug, Davide Bianchetti, Jens Schoor und David Maier (von links).?(Foto: Stefan Kleiser)

Es war ein versöhnliches Ende. Nach dem 1:3 im Play-off-Halbfinal von Freitag gegen den lokalen Rivalen Grabs siegten die Vaduzer Squasher am Samstag in der letzten Begegnung der Saison mit 3:1 gegen Sihltal. Sie schliessen die Nationalliga-A-Meisterschaft damit auf dem dritten Platz ab. Das ist ein tolles Ergebnis, findet SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti. «Wir haben 2012 den Meistertitel gewonnen. Und wir sind immer noch dieselben Spieler. Für Vaduz ist es wichtig, in die Play-offs zu kommen. Das haben wir erreicht», so der Italiener.
Vor einem Jahr mussten die Residenzler bei den Entscheidungsspielen noch zuschauen. Wegen verletzungsbedingter Ausfälle hatte am Ende ein Punkt gefehlt, um die Qualifikation unter den besten vier Teams zu beenden. Auch Bianchetti, die frühere Nummer 24 der Welt, war wegen einer Diskushernie zwei Monate ausser Gefecht gesetzt. In dieser Saison reichte es nun genauso knapp zu Platz vier. Mehr als Platz drei lag in den Play-offs in der Squash Arena Uster aber nicht drin.

«Schlieren und Grabs sind ganz einfach besser», bilanziert Bianchetti, Trainer der Vaduzer von 2011 bis 2012 und seit 2014. «Die anderen Teams sind gleich stark. Und wir haben die Saison als bestes Team der anderen beendet. Ein Wunder ist uns aber nicht gelungen.» Patrick Maier ist einer derjenigen, dem ein solches am Freitag hätte gelingen müssen, hätten sich die Vaduzer noch weiter vorn klassieren wollen. Über sein 0:3 gegen seinen ehemaligen Clubkollegen Yannick Wilhelmi war der 20-Jährige denn auch wenig erfreut. Zwar ist der Gegner in der nationalen Rangliste weiter vorn positioniert. «Auf das Ranking kannst du aber nicht gehen, er spielte ja auch viel mehr Turniere», erklärt Maier, der wegen einer gebrochenen Schlaghand zeitweilig aussetzen musste. Die Niederlage im Play-off-Halbfinal habe es «auch wegen mir» abgesetzt, meint der 20-Jährige, der im Match der Nummern vier im zweiten Durchgang einen 9:7-Vorsprung verspielte. Maier will aber im Squash schon bald einen Schritt vorwärts machen.
Im vergangenen Sommer schloss er seine KV-Lehre ab, in diesem Sommer will er zwei Monate in den USA verbringen und an einem College trainieren. Ihm und seinem jüngeren Bruder David, der auch schon die Nummer 56 der Schweiz ist, gehört die Zukunft. «Die Idee ist es, dass sie mehr und mehr in der Nationalliga A spielen», erklärt Bianchetti. Denn für die älteren Spieler, auch ihn selbst, sei es schwieriger und schwieriger, das Level zu halten. Eine Wachablösung steht wohl schon bald bevor.

Am Samstag im Spiel um Rang drei gegen Sihltal kamen aber noch einmal die Routiniers zum Einsatz. Profispieler Jens Schoor besiegte den aufstrebenden Dimitri Steinmann (19) in vier Sätzen, Bianchetti bezwang Sportschüler Andreas Dietzsch in drei Durchgängen und Roger Baumann schlug Michael Müller ebenfalls in vier Sätzen. So machte es nichts, dass Michel Haug im vierten Einzel Diego Staub mit 1:3 unterlag.

Den Nationalliga-A-Titel bei den Männern sicherte sich wie im Vorjahr Vitis Schlieren, das im Finale Grabs keine Chance liess. In den Reihen von Schlieren standen dabei zwei ehemalige Vaduzer Meistermacher. Mit John Williams (Saison 2003/04) und Borja Golan (Saison 2011/12) ging der Titel jeweils nach Liechtenstein.
Bei den Frauen gab es einen Heimsieg. Uster gewann das Finale gegen Fricktal mit 2:0, das letzte Einzel wurde nicht mehr gespielt. Im Spiel um Platz drei setzte sich Winterthur gegen Pilatus Kriens durch.

Kein Finale für Vaduzer Squasher

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 1. April 2017)

Die Vaduzer Männer haben gestern in Uster das Play-off-Halbfinale der Nationalliga A gegen Grabs mit 1:3 verloren und spielen heute um Rang drei. Gegner wird dann Sihltal sein, das sein Semifinale gegen Vitis Schlieren 0:4 verlor.

Jens Schoor und Co. mussten sich im Halbfinale Grabs mit 1:3 geschlagen geben.?(Foto: Michael Zanghellini)

2004 und 2012 gewannen die Squasher aus Vaduz die Schweizer Meisterschaft. Ein dritter Titel kommt vorläufig nicht dazu. Das ist aber keine Überraschung: Denn zu gut sind diese Saison die gegnerischen Teams besetzt. Halbfinalgegner Grabs, Gewinner der Qualifikation, nutzte im Semifinale gegen die Residenzler die Vorteile auf den hinteren beiden Positionen. Luca und Yannick Wilhelmi, beide bis vor drei Jahren noch Junioren im Squash Rackets Club Vaduz, bestätigten ihre Fortschritte der letzten Jahre und gewannen gegen Roger Baumann und Patrick Maier ohne Satzverlust.

Roger Baumann vermochte gegen Luca Wilhelmi, die Nummer 7 der Schweizer Rangliste, in keinem der Durchgänge mehr als sieben Ballwechsel zu gewinnen. Die jungen Spieler seien eben «fitter, schneller und spritziger. Da kannst du als alter Hase nicht mehr mithalten», anerkannte der 35-Jährige die Leistung der Gegner. «Sie haben den Finaleinzug mehr als verdient.» Für Patrick Maier lag gegen Yannick Wilhelmi, der im nationalen Ranking 19 Plätze weiter vorn liegt, immerhin ein Satzgewinn drin. Maier lag im zweiten Durchgang 9:7 in Führung. Aber der 20-Jährige verlor den Satz trotzdem – nach vier aufeinanderfolgenden Punkten des Gegners. Danach war bei ihm der Glaube an eine Überraschung weg, den dritten Satz verlor er gleich 0:11. Und deshalb war es schon ein Problem, dass Jens Schoor, die deutsche Nummer eins der Vaduzer, seinen Landsmann Rudi Rohrmüller auf der Position 1 «nur» in vier Sätzen besiegte.
«Unsere Taktik war schon, dass wir auf den Positionen eins und zwei hoch gewinnen», ärgerte sich Jens Schoor, dass er den zweiten Satz mit 10:12 verloren hatte. «Der zweite Satz war sehr knapp. Ich hatte Satzball, und dann hatte Rudi zwei glückliche Entscheidungen für sich. Aber meine Bälle waren halt auch nicht die besten», so Schoor. Dass im Anschluss SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti im Spiel der Nummern zwei auch noch dem Ungarn Farkas Balazs unterlag, war deshalb nur noch eine Randnotiz. Heute Samstag spielen die Vaduzer gegen Sihltal um Rang drei. Das Finale bestreiten Grabs und Vitis Schlieren.

Finaler Showdown für Vaduz – Halbfinalderby gegen Grabs

(Quelle (Liechtensteiner Volksblatt, 31. März 2017)

In der Nationalliga A steigt heute und morgen in der Squash-Arena in Uster mit den Play-offs das grosse Finale. Dabei kämpfen der SRC Vaduz und Grabs im Nachbarduell um den Einzug ins Endspiel. Im zweiten Semifinale stehen sich Schlieren und Sihltal gegenüber.

SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti steht mit seinem Team vor einem spannenden Halbfinale gegen Grabs.?(Foto: MZ)

Das grosse Saisonziel hat der SRC Vaduz mit dem Erreichen der Play-offs der besten vier Teams aus der Qualifikationsrunde bereits realisiert. Die Residenzler erreichten in einem Herzschlagfinale den vierten Rang und bekommen es heute im Semifinale mit Grabs zu tun. Eine schwierige, aber sicher nicht unlösbare Aufgabe.

SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti erklärt vor dem Duell mit den Nachbarn, der die Qualifikationsrunde auf dem ersten Platz abgeschlossen hat: «Grabs hat ein starkes Team und ist meiner Meinung nach leicht zu favorisieren.» Die Rheintaler würden insbesondere auf den Positionen 3 und 4 – mit den früheren SRCV-Junioren Luca und Yannick Wilhelmi – die «klaren Favoritenrollen» einnehmen. Auf der anderen Seite dürften die Kräfteverhältnisse auf den ersten beiden Positionen eher für die Vaduzer sprechen. Bianchetti sagt: «So könnte am Ende ein Unentschieden resultieren und dann käme es wieder auf die einzelnen Sätze drauf an. Fakt ist: Es wird mit Sicherheit nicht einfach für uns.» Der Vaduzer Spielertrainer betont, die Vorfreude vor solch einer Play-off-Partie «mit Derbycharakter» sei natürlich «sehr gross». Zu fest unter Druck setzen dürfe sich sein Team aber nicht. Es sei klüger, das Spiel ruhig und fokussiert anzugehen, zumal eine grosse Belohnung in Aussicht stehe: «Wenn wir Grabs schlagen, dann wartet ein tolles Finale auf uns.»

Auf wen Vaduz im Finale treffen würde, wird ebenfalls heute Abend ausgespielt – allerdings schon zwei Stunden davor: Vitis Schlieren trifft um 18 Uhr auf Sihltal. Laut Bianchetti sind die Schlierner nicht nur Favorit auf den Sieg in diesem Halbfinale, sondern auch auf den Schweizer Meistertitel. Vitis kann am Finalwochenende erneut auf den spanischen Top-Legionär (und Ex-Vaduzer) Borja Golan zählen. Hinzu kommen mit John Williams ein weiterer ehemaliger Residenzler und mit Sebastian Weenink, Jonas Dähler und Manuel Wanner ebenfalls gute Spieler. «Vielleicht hat Sihltal im Halbfinale auf den Positionen 2 und 3 eine Chance – aber das ist schwierig, vorauszusagen», so Bianchetti. Auch wenn ein schwieriger Weg bevorsteht: Sollte der SRC Vaduz das heutige Halbfinale gegen Grabs gewinnen, hätte er die Möglichkeit, im grossen Finale vom Samstag (15 Uhr) seinen dritten NLA-Titel zu feiern. Die zwei bisher gewonnenen Meisterschaften der Vaduzer gehen in die Saisons 2003/04, mit John Williams, und 2011/12 zurück. Beim letzten Titel gewann der SRCV das Finale gegen Vitis Schlieren dank der mehr gewonnenen Sätze. Golan war damals noch ein Vaduzer.

Halbfinals

SRC Vaduz – Grabs Fr 20.00

Position 1:
Jens Schoor (GER) – Rudi Rohrmüller (GER).
Position 2
Davide Bianchetti (ITA) – Balazs Farkas (UNG).
Postition 3:
Roger Baumann – Luca Wilhelmi.
Position 4:
Patrick Maier/Michel Haug – Yannick Wilhelmi.