Kategorie-Archiv: IC Herren NLA

SRC Vaduz mit nächster Niederlage

Der Squash und Rackets Club Vaduz (SRCV) musste auch im sechsten Meisterschaftsspiel, auswärts bei Sihltal eine Niederlage einstecken. Die Residenzler, die bisher erst einen Sieg einfahren konnten, traten gegen den Tabellenvierten ohne Legionär an und mussten sich letztlich mit 1:3 geschlagen geben. Für den einzigen Sieg sorgte derweil Routinier Roger Baumann auf Position 2. Er besiegte Sven Stettler nach fünf spannenden Sätzen mit 3:2. Für die anderen drei SRCV-Akteure, David Maier auf Position 1, Patrick Maier (Foto) auf Position 2 und Michel Haug auf Position 4, gab es derweil jeweils eine 0:3-Niederlage. «Leider gab es wieder keine Punkte. Dennoch sind wir positiv gestimmt und blicken schon auf die Partie nächste Woche gegen Bern. Dort wollen wir dann wieder zurück auf die Siegerstrasse», führte Patrick Maier aus.

SRC Vaduz mit einem schweren Auswärtsspiel

Die Aufgaben für den SRC Vaduz werden in der NLA nicht einfacher. Nach vier Niederlagen aus fünf Spielen wird es auch heute auswärts bei Sihltal ganz schwer zu punkten.

In der diesjährigen NLA-Saison gab es für den SRC Vaduz noch nicht viel zu holen. In den bisherigen fünf Partien verliessen die Residenzler den Court erst einmal als Sieger. Die Panthers aus Kriens konnten mit 3:1 bezwungen werden. Dieser Erfolg liegt aber schon ein paar Monate zurück, wurde noch vor dem Meisterschaftsunterbruch wegen der Coronapandemie Ende Oktober eingefahren. In diesem Zeitraum fällt auch das 1:3 gegen Bern. Seit dem Re-Start Anfang März gab es weitere drei Niederlagen gegen Grabs und Uster (jeweils 0:4) sowie letzte Woche gegen Pilatus Kriens (1:3). In der Tabelle ergibt dies derzeit Rang sechs mit sieben Punkten Rückstand auf Rang vier, der noch für die Play-offs berechtigt. Diesen vierten Rang nimmt Sihltal, der heutige Gegner des SRC Vaduz, ein. Damit ist klar, will man noch unter die besten vier kommen, ist ein Sieg fast schon Pflicht.

Dieses Unterfangen wird aber schwer zu realisieren sein. Laut der offiziellen Team-Auflistung auf der Homepage des Schweizer Squash-Verbandes wird der SRCV wie schon in den Partien zuvor ohne Legionäre antreten. Auch Louai Hafez und Dany Oeschger scheinen nicht auf. Somit werden die Positionen drei und vier von Roger Baumann und Michel Haug besetzt. Und die beiden SRCV-Routiniers haben gegen Luca Zatti bzw. Andrew Armstrong sicher Chancen, um sich durchzusetzen. Auf den Positionen eins und zwei liegen die Vorteile aber ganz klar bei Sihltal, die mit Nicolas Müller und Dimitri Steinmann die Nummern eins und zwei der Schweiz ins Rennen schicken. Für David Maier und Patrick Maier also schwierige, wenn nicht unlösbare Aufgaben. Insgesamt wäre ein Remis sicher schon ein Erfolg für die Residenzler.
Los geht die Auswärtspartie des SRC Vaduz gegen Sihltal heute um 19.30 Uhr. In den weiteren Partien dieser Runde spielen die Panthers gegen Grabs und Bern gegen Uster.

  • Position 1: 1. Nicolas Müller (SUI 1) – David Maier (SUI 9)
  • Position 2: 2. Dimitri Steinmann (SUI 2) – Patrick Maier (SUI 23)
  • Position 3: 3. Luca Zatti (SUI 28) – Roger Baumann (SUI 25)
  • Position 4: 4. Andrew Armstrong (SUI 51) – Michel Haug (SUI 38)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 15. April 2021)

SRCV ver­liert Heim­spiel gegen Pilatus Kriens

Der SRC Vaduz hat in der National League A sein Heimspiel verloren. Gegen Pilatus Kriens gab es eine 1:3-Niederlage. Schon vor der Partie konnten die Vaduzer maximal auf einen Punkt hoffen, da die Innerschweizer im Ranking auf allen Positionen besser klassiert waren bzw. sind. Und aus dem erhofften Punkt wurde jedoch nichts. Einzig David Maier (Foto) gewann im Top-Duell gegen Cédric Kuchen sein Spiel in fünf hart umkämpften Sätzen mit 3:2 (11:6, 11:13, 11:9, 6:11, 11:9). Da aber alle drei anderen SRCV-Spieler – Patrick Maier (1:11, 5:11, 3:11 gegen Nils Rösch), Roger Baumann (4:11, 6:11, 4:11 gegen Patrick Miescher) und Michel Haug (7:11, 1:11, 3:11 gegen Jan Kurzmeyer) – ihre Parteien jeweils 0:3 verloren, stand Vaduz am Ende ohne Punkte da. Für den SRCV der in der Tabelle bereits fünf Punkte Rückstand auf den letzten Play-off-Platz 4 hat, geht es kommenden Donnerstag mit der Partie in Sihltal weiter.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. April 2021)

Uster war für Vaduz eine Nummer zu gross

Auch im zweiten Spiel nach dem coronabedingten Unterbruch der NLA-Meisterschaft gab es für den SRC Vaduz nichts zu holen. Für die Residenzler, die erneut ohne Legionäre antraten, setzte es bei Uster eine klare 0:4-Niederlage.

Vor dem Meisterschaftsunterbruch wegen des Coronavirus Ende Oktober standen beim SRC Vaduz eine Niederlage (Bern) und ein Sieg (Panthers Kriens) zu Buche. Seit dem Re-Start der Nationalliga A Anfang März gab es keine zusätzlichen Punkte für die Residenzler. Der 0:4-Niederlage gegen den amtierenden Meister Grabs folgte nun der nächste «Nuller». Das Auswärtsspiel bei Uster ging ebenfalls klar mit 0:4 verloren.

Beim SRCV, der erneut ohne Legionäre antrat, war man sich schon vor der Partie bewusst, dass es in Uster schwer wird. Und so kam es auch. Auf der Position 1 verlor David Maier gegen die Schweizer Nummer 3 Robin Gadola 0:3. «David zeigte gute Ansätze, gegen den älteren und abgebrühten Gadola war er aber schlussendlich doch chancenlos», so Patrick Maier, der auf der Position 2 auf Miguel Mathis traf. «Ich erwischte einen guten Start ins Spiel und habe den ersten Satz dominiert. Der zweite Satz verlief recht ausgeglichen, ging aber auf das Konto von Mathis. Auch die Sätze drei und vier waren eng, aber am Schluss hat mir gegen den topfiten Gegner doch etwas die Kraft gefehlt.» Patrick Maier musste sich somit 1:3 geschlagen geben. Auf der Position 3 fand Michel Haug gegen Joel Siewerdt keine Lösung, um das Spiel in seine Richtung zu drehen. Der SRCV-Routinier unterlag mit 0:3. Auch für Louai Hafez hingen im Youngster-Duell auf der Position 4 gegen Tate Harms die Trauben zu hoch (0:3). «Louai hat gut gespielt und seine Leistung erbracht. Sein Gegenüber spielte aber auch wirklich gutes Squash», sagte Patrick Maier, der hinzufügt: «Angesichts der Aufstellungen war die Niederlage gegen Uster absehbar. Leider ist sie auch sehr hoch ausgefallen, das haben wir uns sicher etwas enger vorgestellt.»

In der nächsten NLA-Runde ist der SRC Vaduz spielfrei, steigt erst wieder am 4. April mit dem Heimspiel gegen Pilatus Kriens ins Geschehen ein. Dann vielleicht mit dem Italiener Davide Bianchetti als Verstärkung. Patrick Maier: «Wir haben schon geplant, dass Davide zu einigen Einsätzen kommt.»

  • Position 1: Robin Gadola (SUI 3) – David Maier (SUI 8) 3:0 (11:8, 15:13, 11:7)
  • Position 2: Miguel Mathis (SUI 7) – Patrick Maier (SUI 23) 3:1 (9:11, 11:2, 11:5, 11:6)
  • Position 3: Joel Siewerdt (SUI 12) – Michel Haug (SUI 38) 3:0 (11:4, 11:4, 11:6)
  • Position 4: Tate Harms (SUI 21) – Louai Hafez (SUI 43) 3:1 (11:7, 11:8, 11:8)

Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 20. März 2021

SRC Vaduz legte wieder los – «Alles war doch sehr kurzfristig»

Basierend auf den Vorgaben von Swiss Olympic, konnte die Nationalliga A als eine semiprofessionelle Liga eingestuft werden. Das war gleichbedeutend mit dem Startsignal für die Weiterführung der Meisterschaft. Für den SRC Vaduz kam dies alles «sehr kurzfristig», wie Vizepräsident Peter Maier sagte. Der Neustart ging am Donnerstag gegen Grabs mit 0:4 verloren.

Bereits in der letzten Saison nahm das Coronavirus Einfluss auf die NLA-Meisterschaft. Der Grunddurchgang, den der SRC Vaduz hinter Grabs und Uster auf dem starken dritten Rang abschloss, konnte zwar noch beendete werden, die Play-offs der besten vier Teams mussten aber auf den September verschoben werden. Die Entscheidung um den Titel ging dann ohne der SRCV, der auf eine Teilnahme verzichtete, über die Bühne.

Nach diesem sicher nicht wunschgemässen Saisonausklang legten die Residenzler das Augenmerk auf die neue Spielzeit. Ganz sorgenfrei war man dabei nicht. «Die Coronazeit mit dem Lockdown war für uns, aber auch für alle anderen Clubs, nicht einfach – vor allem finanziell. Da wir einige Anlässe nicht durchführen konnten, ist diesbezüglich doch ein Loch entstanden», sagte SRCV-Spieler und Technischer Leiter Patrick Maier vor dem Saisonstart im Oktober. Dementsprechend waren auch die Planungen für das NLA-Team nicht ganz einfach. In Sachen Kader kam es auch zu einigen Änderungen. Davide Bianchetti amtet nicht mehr als Spielertrainer. Der Italiener ist dem SRCV aber als Spieler erhalten geblieben. Die Einsätze der beiden Routiniers Roger Baumann und Michel Haug werden überschaubar sein, sie treten kürzer. Mit David Maier, Patrick Maier und Dany Oeschger sind noch drei Spieler vom letztjährigen Kader dabei. Neu zum Team stiess der Juniorenspieler Louai Hafez als Leihgabe von Uster. In der Hinterhand hat der SRC Vaduz auch noch einen weiteren Legionär. Und zwar Italiens Nummer 1 Yuri Farneti. Trotz der Mutationen hat sich der SRCV, der 2004 und 2012 den NLA-Titel gewann, auch heuer ein klares Ziel gesetzt. «Sportlich wollen wir wie in den vergangenen Jahren die Play-offs erreichen», sagte Patrick Maier.

Und der SRC Vaduz startete im Oktober mit einer Niederlage (1:3 gegen Bern) und einem Sieg (3:1 gegen die Panthers aus Kriens in die Saison 2020/21. Danach war schon wieder Schluss. Ende Oktober verschärfte der Schweizer Bundesrat die Massnahmen im Kampf gegen Covid-19 drastisch, dies hatte zur Folge, dass Swiss Squash die Interclubspiele aller Ligen per sofort aussetzte. Dies war erneut keine einfache Situation für den SRCV, der schon über 20 Jahre eine fixe Grösse in der Schweizer Nationalliga A ist. So war auch Ende Januar noch nicht klar, wie es mit der Meisterschaft weitergeht. «Momentan wissen wir noch gar nichts. Der Plan war, die Spiele vom Herbst nachzuholen, doch vor März geht aufgrund der Massnahmen nichts und wir sind gespannt, in welcher Form und ob die Meisterschaft fortgesetzt wird», gab Peter Maier damals zu Protokoll.

War die Fortführung der Meisterschaft also lange ungewiss, gings in den letzten Tagen sehr schnell mit einer Entscheidung. Basierend auf den Vorgaben von Swiss Olympic konnte nämlich die Nationalliga A als eine semiprofessionelle Liga eingestuft werden. Somit konnte die Meisterschaft im März, natürlich unter Einhaltung der vorgeschriebenen Corona-Schutzmassnahmen, wieder starten. «Wir wurden in der Vorwoche informiert, dass es womöglich bald wieder losgehen kann. Der definitive Entscheid wurde uns am letzten Dienstag kommuniziert», so Peter Maier. Nur zwei Tage später stand dann schon das erste Spiel beim Neustart auf dem Programm. «Das war natürlich alles sehr kurzfristig und eine vernünftige Vorbereitung unmöglich.» Ausser David Maier, der als Förderathlet des Liechtenstein Olympic Committee (LOC) eigentlich immer trainieren konnte, war dies für die anderen Akteure nur sporadisch möglich. «Diese haben sich so gut es geht fit gehalten. Wir wussten ja nicht wann es wieder losgeht.» Und mit Grabs stand dem SRCV am Donnerstag gleich der Titelverteidiger gegenüber. Die Vaduzer traten ohne Legionäre an – das war nicht zu organisieren – und mussten sich den Grabsern, die mit dem Deutschen Rudi Rohrmüller und dem Österreicher Aqeel Rehman zwei Ausländer aufboten, klar mit 0:4 geschlagen geben. Peter Maier: «Wir haben uns gut verkauft, der Gegner war aber in dieser Besetzung zu stark.»

Das nächste Spiel bestreiten die Residenzler in zwei Wochen auswärts gegen Uster. Insgesamt soll die Saison bis Mitte Juni dauern, die Play-offs aber erst im September gespielt werden. «Natürlich wollen wir in die Play-offs. Nur mit dem neuen Termin im September haben wir Probleme. Zu dieser Zeit spielen wir an der Club-EM», weiss Peter Maier. «Daher stellt sich für uns natürlich die Frage, ob es Sinn macht, sich für die besten vier Teams zu qualifizieren und uns für dieses Vorhaben mit Legionären zu verstärken. Das ist auch eine finanzielle Frage. Und in dieser Hinsicht, sprich Sponsoring, könnte es bei uns sicher besser aussehen.» Ob also Yuri Farneti heuer noch zu Auftritten kommt, ist noch offen. Zudem sind Reisen momentan auch nicht immer machbar. Bei Davide Bianchetti schaut es da besser aus. «Er wird gegen User voraussichtlich dabei sein.»
Insgesamt ist Peter Maier natürlich froh, dass wieder gespielt wird, aber alles sei nun doch sehr schnell gegangen und mit viel Arbeit verbunden. «Wir müssen neue Spielpläne erstellen, die Trainings neu koordinieren und vieles mehr.» Und wie schon erwähnt, bahnt sich mit den Play-offs im September ein Terminkonflikt an

QUELLE: LIECHTENSTEINER VOLKSBLATT,  6. März 2021

SRC Vaduz ver­liert Derby klar mit 0:4

In der Nationalliga A wurde gestern Abend, wie der SRC Vaduz relativ kurzfristig mitteilte, der Spielbetrieb in der nach zwei Runden unterbrochenen Meisterschaft wieder aufgenommen – allerdings ohne Zuschauer. Und für die Vaduzer Squasher stand auch gleich ein packendes Duell gegen die Nachbarn aus Grabs auf dem Programm. Die Residenzler mit David Maier (Nummer 1), Patrick Maier (2), Louai Hafez (3) und Dany Oeschger (4) blieben gegen die Equipe des SC Grabs allerdings ohne Chance. Auf allen Positionen musste das heimische Quartett eine Niederlage einstecken – für den einzigen Satzgewinn sorgte David Maier gegen Rudi Rohrmüller. Nach drei Runden stehen damit ein Sieg und zwei Niederlagen zu Buche. 

Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. März. 2021

SRC Vaduz gewinnt bei den Panthers 3:1

Erster Saisonsieg für die NLA-Herren des SRC Vaduz. Nach der 1:3-Auftakt­pleite vor einer Woche ­gegen Bern gab es nun einen 3:1-Auswärtssieg bei den ­Panthers in Kriens.

Vor allem das Topduell zwischen «Oldie» Davide Bianchetti auf Vaduzer Seite und Panther Lukas Burkhart war ein Match auf ganz hohem Niveau. Bianchetti spielte dabei seine technische Klasse aus, liess seinen Gegner viel laufen. Dennoch kämpfte sich Burkhart immer wieder zurück ins Match, sodass Bianchetti in den fünften und entscheidenden Satz musste. Diesen gewann er schliesslich mit 11:8 und brachte Vaduz in Führung.
Auf Position 2 hatte David Maier wenig Mühe mit Christopher Zust und gewann sicher mit 3:0. «Er hat das Match solide nach Hause gebracht. Es war aber auch kein brutal schwerer Gegner für David», erklärte Bruder Patrick Maier, der für Vaduz das dritte Match bestritt. Das ging gegen Yannick Lindemann allerdings in vier Sätzen in die Hose. «Gegen ihn habe ich letzes Jahr schon verloren. Es hätte enger sein können, aber ich hatte keinen guten Tag und kam auch mit dem Court nicht zurecht», so Patrick Maier selbstkritisch.

Einen erfolgreichen Einstand für den SRCV gab Louai Hafez. Er sicherte den Gesamtsieg mit einem klaren 3:0 gegen Yanick Bregnard.
Kommende Woche ist in der NLA spielfrei. Für Vaduz geht es damit erst am 5. November weiter – und dann mit dem Derby im Squash-House gegen Grabs.

  • Lukas Burkhart – Davide Bianchett i2:3 (11:13, 11:4, 5:11, 11:5, 8:11)
  • Christoph Zust – David Maier 0:3 (9:11, 6:11, 6:11)
  • Yannick Lindemann – Patrick Maier 3:1 (11:5, 11:3, 6:11, 11:2)
  • Yanick Bregnard – Louai Hafez 0:3 (5:11, 5:11, 4:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 23. Oktober 2020)

Schweres Aus­wärts­spiel für den SRC Vaduz

Nach der 1:3-Auftaktniederlage gegen Bern wartet auf die Vaduzer NLA-Squasher in der 2. Runde heute die Auswärtspartie gegen die Panthers Kriens. Der SRCV braucht eine geschlossen starke Teamleistung, um zu punkten.

In der hart umkämpften Auftaktpartie gegen Bern (1:3) gab es für Vaduz keine Punkte. Davide Bianchetti und David Maier mussten sich dabei jeweils erst nach fünf Sätzen geschlagen geben. Der kurzfristig eingesprungene Roger Baumann verlor 1:3. Für den SRCV-Zähler sorgte Patrick Maier, auch sein Spiel ging über die volle Distanz.

Und die heutige Partie wird wohl wieder sehr eng werden, wobei die Panthers leicht zu favorisieren sind. Auf der Position 1 bekommt es Davide Binanchetti mit Lukas Burkhart zu tun. Der Krienser zählt seit vielen Jahren zu den Topspielern in der Schweiz. «Aus beruflichen Gründen kann Burkhart derzeit nicht so viel trainieren, aber er ist nach wie vor ein toller Spieler, und Davide wird es gegen ihn schwer haben», weiss Patrick Maier. Auf der Position 2 liegen die Vorteile hingegen klar auf Seiten der Residenzler. David Maier ist gegen Christoph Zust Favorit. «Das ist für David machbar», ist sich sein Bruder sicher. Patrick Maier selbst trifft auf der Position 3 auf Remo Handl. Hier ist jeder Ausgang möglich. «Ich kenne Remo schon aus meiner Juniorenzeit und weiss, was auf mich zukommt. Das wird sicher eine enge Partie.»

Ein neues Gesicht gibt es auf der Position 4 zu sehen. Nachdem der von Uster ausgeliehene Louai Hafez beim Auftakt gegen Bern noch leicht angeschlagen passen musste, bestreitet er heute gegen die Panthers sein erstes Spiel im Dress des SRC Vaduz. Hafez duelliert sich mit Yannick Lindemann, der im Schweizer Ranking klar vor ihm liegt. «Lindemann ist sicher in der Favoritenrolle. Ich traue aber Louai zu, dass er ihn voll fordern kann (wird)», sieht Patrick Maier seinen neuen Teamkollegen nicht vor einer «mission impossible».
In Summe brauchen die Vaduzer allso eine geschlossen starke Mannschaftsleistung, um die ersten Punkte in der neuen Spielzeit einzufahren. «Das wird sicher ein schweres Spiel, aber wir werden alles daran setzten, dass wir etwas Zählbares aus Kriens mitnehmen», gibt sich Patrick Maier kämpferisch.
In den weiteren Partien der 2. Runde trifft Bern auf Pilatus Kriens sowie Grabs auf Uster. Diese beiden Teams standen sich zuletzt im Play-off-Final gegenüber. Dort setzte sich Grabs durch und holte den Titel.

  • Position 1: Lukas Burkhart (SUI 13) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 2: Christoph Zust (SUI 19) – David Maier (SUI 8)
  • Position 3: Remo Handl (SUI 24) – Patrick Maier (SUI 23)
  • Position 4: Yannick Lindemann (SUI 26) – Louai Hafez (SUI 41)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 22. Oktober 2020)

SRC Vaduz startet mit Niederlage gegen Bern

Es war eine äusserst umkämpfte Auftaktpartie in der Nationalliga A zwischen dem SRC Vaduz und Bern. Am Ende stand aber eine 1:3-Niederlage zu Buche.

Kurzerhand musste der SRC Vaduz vor dem ersten Meisterschaftsspiel noch umplanen. Dani Oeschger fiel verletzungsbedingt aus. Für ihn sprang Routinier Roger Baumann ein, was aber dafür sorgte, dass Patrick Maier auf Position 4 rückte. Und er war es auch, der gestern gegen die Berner ganz knapp mit einem 3:2 den einzigen Sieg einfahren konnte. Fünf Sätze wurden aber nicht nur auf Position 4 gespielt. Auch die PArtie zwischen Davide Bianchetti und Tarek Shehata auf Position 1, wie auch das Duell zwischen David Maier und Jakob Känel (Position 2) wurde erst im fünften Satz entschieden – allerdings beide zugunsten des SC Bern. Und auch Roger Baumann auf Position blieb mit einer 1:3-Niederlage glücklos. «Es war eine sehr umkämpfte Partie, die sicherlich auf beide Seiten hätte kippen können. Am Ende hat uns auch etwas das Glück gefehlt. Ganz allgemein zeigte sich, dass alle Spieler extrem fit sind», so der Technische Leiter, Patrick Maier.

  • Position 1: Davide Bianchetti – Tarek Shehata 2:3 (11:9, 2:11, 11:8, 7:11, 3:11).
  • Position 2: David Maier – Jakob Känel 2:3 (11:5, 7:11, 11:5, 4:11, 9:11).
  • Position 3: Roger Baumann – Ilja Stucki 1:3 (11:8, 4:11, 4:11, 3:11).
  • Position 4: Patrick Maier – Kevin Brechbühl 3:2 (9:11, 11:8, 11:6, 7:11, 12:10).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 09. Oktober  2020)

Vaduz muss kurz­fristig umstellen

Der SRC Vaduz musste für das heutige NLA-Auftaktspiel gegen Bern kurzfristig noch eine Änderung in der Aufstellung vornehmen. Dani Oeschger verletzte sich im Abschlusstraining, für ihn rückt nun Roger Baumann ins Team.

In der Nationalliga A, die nur noch aus sieben Teams besteht, fällt heute der Startschuss. Beim SRC Vaduz kam es auf die neue Spielzeit hin zu einigen Kadermutationen, das Saisonziel bleibt aber wie in den Jahren zuvor gleich: das Erreichen der Play-offs. Den Auftakt zur Punktejagd bestreitet der SRC Vaduz im heimischen Squash House gegen Bern.

Nachdem der junge Neuzugang Louai Hafez verletzungsbedingt passen musste, nominierte der SRCV am Dienstag folgendes Quartett für das Startspiel: Davide Bianchetti, David Maier, Patrick Maier und Dani Oeschger. Gestern musste dann nochmals umdisponiert werden. Dani Oeschger verletzte sich leider beim Abschlusstraining und ist nicht einsatzfähig. Für ihn rückt nun Roger Baumann ins Team. Der Routinier wollte in Zukunft kürzertreten, nun ist er aber schon beim ersten Spiel wieder im SRCV-Dress zu sehen. Das Nachrücken von Baumann hat auch Einfluss auf die Positionen. Da er geringfügig besser klassiert ist als Patrick Maier, spielt Baumann auf der Position 3 und Maier auf der 4, wo eigentlich Oeschger vorgesehen war. Insgesamt hat die Rochade aber keine ganz grossen Auswirkungen. Der SRC Vaduz ist auch in dieser Aufstellung sicher konkurrenzfähig. Nun liegen die Vorteile auf den Positionen 2 (David Maier gegen Jakob Känel) und 4 (Patrick Maier gegen Keven Brechbühl) eher aufseiten der Residenzler. Auf der Position 1 werden sich Davide Bianchetti und Tarek Shehata wohl auf Augenhöhe begegnen. Roger Baumann wird es auf der Position 3 gegen Ilja Stucki hingegen schwer haben. Auf die Fans wartet heute sicher eine ausgeglichene und spannende Partie.

  • Position 1   Davide Bianchetti – Tarek Shehata
  • Position 2   David Maier – Jakob Känel
  • Position 3   Roger Baumann – Ilja Stucki
  • Position 4   Patrick Maier – Kevin Brechbühl

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. Oktober 2020)