Nie­der­lage für den SRCV

Der SRC Vaduz hat sein NLA-Spiel gegen Uster mit 1:3 verloren. Einzig David Maier (Foto) konnte im Topspiel gegen Miguel Mathis mit 3:0-Sätzen gewinnen und den einzigen Sieg für Vaduz holen. In den Spielen auf den Positionen zwei bis vier schaffte nur Patrick Maier einen weiteren Satzgewinn für Vaduz gegen die Zürcher Oberländer. Der SRCV hat keine Chance mehr auf die Play-offs.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 21. Mai 2021)

Vaduz mit Heim­spiel gegen Uster

In der drittletzten Runde der Nationalliga A empfängt der SRC Vaduz (5.) heute den Tabellendritten Uster. Beide Teams können nicht in Bestbesetzung antreten.

Der Play-off-Zug ist für den SRC Vaduz bereits abgefahren. Für die Residenzler geht es daher in den letzten dreiRunden um nicht mehr viel. Trotzdem will man sich noch so teuer wie möglich verkaufen. Heute gastiert der Tabellendritte Uster im Vaduzer Squash House. Die Gäste reisen dabei ohne den Topspieler Robin Gadola, seines Zeichens die Nummer 3 der Schweiz, an. Auch ohne Gadola stellt Uster aber ein schlagkräftiges Quartett. Auch der SRCV kann nicht in stärkster Besetzung antreten. Heisst, dass kein Legionär zum Einsatz kommt und zudem fehlt Dany Oeschger. «Er ist immer noch nicht ganz fit und will kein unnötiges Risiko eingehen», berichtet Patrick Maier, der auf der Position 2 auf Joel Siewerdt trifft. Vom Ranking her ist Siewerdt dabei Favorit. Auf der Position 1 spielt David Maier gegen Miguel Mathis. Hier ist eine enge und spannende Partie zu erwarten. Gleiches gilt auch auf der Position 3 zwischen Roger Baumann und David Bernet. Wer auf der Position 4 spielt liessen die Residenzler gestern noch offen. Im Gespräch war Routinier Marcel Rothmund.

  • Position 1: David Maier (SUI 7) – Miguel Mathis (SUI 8).
  • Position 2: Patrick Maier (SUI 24) – Joel Siewerdt (SUI 11).
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 22) – David Bernet (SUI 19).
  • Position 4: Noch offen – Sandro Schmitter (SUI 52).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 20. Mai 2021)

Play-off-Zug ist für SRC Vaduz abgefahren

Auch nach der 0:4-Niederlage gegen Tabellenführer Grabs besteht für die Vaduzer NLA-Squasher rein rechnerisch noch die Möglichkeit, ein Play-off-Ticket zu lösen, realistisch gesehen ist der «Schalter» aber bereits geschlossen.

Die wegen der Coronapandemie schwierige Saison für den SRC Vaduz in der höchsten Schweizer Spielklasse nähert sich dem Ende. Nach der 0:4-Niederlage am Donnerstag gegen Leader Grabs und insgesamt neun Partien stehen die Residenzler mit acht Punkten auf dem fünften Tabellenrang. Damit liegt man bereits acht Zähler hinter den Play-off-Plätzen, dem angestrebten Saisonziel.
Rechnerisch kann sich der SRCV noch für den finalen Event mit den Halbfinals und dem Finale qualifizieren, dazu braucht es aber schon mehr als ein Wunder. Abfangen können die Liechtensteiner bei drei noch ausstehenden Partien (maximal neun Punkte) nur noch Uster (3.) und Sihltal (4.), die beide mit jeweils einem Spiel weniger 16 Zähler auf ihrem Konto haben. Heisst, falls Vaduz alle Spiele gewinnt, was angesichts der Gegner – Uster, Pilatus Kriens (2.) und Sihltal – mehr als unwahrscheinlich ist, müsste die Konkurrenz zudem gewaltig patzen. Da aber sowohl Uster als auch Sihltal noch gegen das abgeschlagene Schlusslicht Panthers Kriens spielen, gehört das Play-off-Thema zu den Akten.
Den diesjährigen Meistertitel werden also Grabs, Pilatus Kriens, Uster und Sihltal in den Play-offs unter sich ausmachen. Nimmt man den bisherigen Saisonverlauf heran, ist der derzeitige Leader Grabs Favorit, könnte also den Meisterschafts-Hattrick schaffen.

Die Play-offs werden übrigens erst im September gespielt. Und hier wäre es für den SRC Vaduz, dem NLA-Meister von 2004 und 2012, ohnehin zu einer Terminkollision gekommen. Im September nehmen die Residenzler an der Klub-EM teil.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. Mai 2021)

SRC Vaduz gegen Grabs ohne Chance

Wie schon im Hinspiel gab es für den SRC Vaduz im Derby gegen Grabs nichts zu holen. 0:4 lautete auch dieses Mal das klare Schlussresultat im viertletzten Saisonspiel.

Überraschend kam die mittlerweile sechste Saisonniederlage für die Vaduzer Squasher nicht. Denn mit Grabs wartete im viertletzten Meisterschaftsspiel der Nationalliga A der derzeitige Leader. Kam dazu, dass der SRCV komplett ohne Legionär antreten musste und auch Patrick Maier nicht am Start war. Der Nachbar aus der Schweiz hingegen trat gleich mit drei ausländischen Akteuren an. Wie schon im Hinspiel fiel die Niederlage der Residenzler mit 0:4 dementsprechend deutlich aus. Für ein Ausrufezeichen sorgten derweil David Maier und Jungspund Louai Hafez. Letzterer musste sich gegen Luca Wilhelmi zwar geschlagen geben, holte beim 1:3 aber immerhin einen Satz. Gleiches gelang auch David Maier auf Position 1 gegen den starken Spanier Iker Pajares. Mehr lag für den SRCV gegen den Spitzenreiter allerdings nicht drin. Roger Baumann gegen Valentin Rapp auf Position 2 und auch Michel Haug gegen Rudi Rohrmüller auf Postion 3 blieben jeweils ohne Chance. Die Teilnahme an den Play-offs (Top 4) dürfte mit dieser Niederlage nun endgültig vom Tisch sein.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 7. Mai 2021)

SRCV im Derby vor einer «mis­sion impossible»

Auf die Vaduzer NLA-Squasher wartet heute das Nachbarduell gegen Grabs. Der SRCV läuft dabei ohne Davide Bianchetti und Patrick Maier auf, der amtierende Meister hat hingegen gleich drei Legionäre auf dem Court und ist klarer Favorit.

Die NLA-Qualifikationsrunde biegt langsam in die Zielgerade ein. Und vier Runden vor Schluss sind die Fronten klar abgesteckt, die vier Play-off-Teilnehmer stehen mit Grabs, Pilatus Kriens, Uster und Sihltal praktisch fest. Die fünftplatzierten Vaduzer haben zwar noch theoretisch die Chance, sich für das grosse Finale um den Meistertitel zu qualifizieren, realistisch ist dies aber nicht. Zumal es heute beim Tabellenführer wohl keine zusätzlichen Punkte geben wird. Grabs, das schon das Hinspiel klar mit 4:0 für sich entscheiden konnte, ist eine Nummer zu gross. Zumal die Schweizer mit gleich drei Legionären antreten werden. In der Vaduzer Aufstellung sucht man hingegen vergebens nach ausländischer Power. Davide Bianchetti, der in den letzten beiden Partien zum Einsatz kam, ist nicht dabei. Zudem müssen die Residenzler auch auf Patrick Maier verzichten.

Auf der Position 1 trifft David Maier auf den starken Spanier Iker Pajares – eine schwere Aufgabe. Dies gilt auch auf den Positionen 2 und 3, wo Roger Baumann und Michel Haug den Deutschen Valentin Rapp bzw. Rudi Rohrmüller gegenüberstehen. Wer auf der Position 4 zum Einsatz kommt, war gestern noch offen. Neben dem jungen Louai Hafez stand auch SRCV-Urgestein Marcel Rothmund zur Auswahl. Gross beeinflussen wird dies aber den Ausgang der Partie nicht. Die Grabser sind beim Nachbarduell der haushohe Favorit und wollen mit einem Dreier die Leaderposition festigen.

  • Position 1: Iker Pajares (ESP) – David Maier (SUI 7).
  • Position 2: Valentin Rapp (GER) – Roger Baumann (SUI 22).
  • Position 3: Rudi Rohrmüller (GER) – Michel Haug (SUI 38).
  • Position 4: Luca Wilhelmi (SUI 15) – Louai Hafez (SUI 39) / Marcel Rothmund (kein Ranking).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 6. Mai 2021)

SRC Vaduz mit zweitem Saisonsieg

Die Vaduzer Squasher können im achten NLA-Meisterschaftsspiel den zweiten Saisonsieg verbuchen. Wie schon in der Hinrunde bezwingt man die Panthers aus Kriens mit 3:1.

Der SRC Vaduz kommt nach einer mässigen ersten Saisonhälfte zum Auftakt der Rückrunde immer besser in Fahrt. Nach dem 2:2-Unentschieden mit Zusatzpunkt in Bern liess das Team im Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht, die Panthers aus Kriens, gar einen 3:1-Sieg folgen. Es war der zweite in der laufenden Saison – den ersten gab es noch letztes Jahr ebenfalls gegen die Panthers. Anders als noch im Hinspiel musst der SRCV allerdings ohne David Maier auskommen.
Die Aufgabe an Position 1 übernahm derweil wie schon in der Vorwoche Ex-Spielertrainer Davide Bianchetti. Und nachdem der Italiener in Bern noch glücklos war, klappte es im Vaduzer Squashhouse mit dem Sieg. In einer hartumkämpften Partie schlug er Christoph Zust mit 3:2. Den zweiten Punkt konnten sich die Residenzler auf Position 3 in Person von Louai Hafez erkämpfen. Der junge SRCV-Akteur agierte gegen Livio Catenazzi wie schon in der Vorwoche souverän und fertigte ihn gleich mit 3:0 ab. Dany Oeschger auf Position 4 lieferte sich derweil mit Julian Portmann einen offenen Schlagabtausch – mit dem besseren Ende für den Krienser.

Das letzte Duell bestritt gestern dann Patrick Maier auf Position 2. Nachdem er in der Vergangenheit gegen Yanick Lindemann meist den Kürzeren zog, klappte es nun endlich mit dem Vollerfolg. 3:1 gewann Maier und sicherte dem SRC Vaduz damit den zweiten Dreier in dieser Saison. Trotz des Sieges dürfte es für die Vaduzer in den vier verbleibenden Partien schwer werden noch auf einen Play-off-Platz (Top 4) vorzustossen.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 30. April 2021)

Vaduz will die Pan­thers auch ohne David Maier an die Leine nehmen

 

Die Panthers aus Kriens treten in dieser Saison eher harmlos auf, zieren mit einem Punkt das Tabellenende. Im heutigen Heimspiel (19.30 Uhr) geht der SRC Vaduz daher als Favorit in die Partie, auch ohne ihren bisher besten Punktelieferanten David Maier.

Nach einer langen Durststrecke mit vier Niederlagen in Folge konnte der SRC Vaduz in der Vorwoche wieder anschreiben. Die Residenzler kamen in Bern zu einem 2:2-Remis und konnten sich durch die mehr gewonnenen Sätze den Zusatzpunkt sichern. Mitverantwortlich war auch, dass aufseiten der Liechtensteiner erstmals in diesem Jahr Davide Bianchetti mit von der Partie war. Der Italiener verlor zwar sein Spiel gegen Jakob Känel mit 1:3, der Satzgewinn wirkte sich aber in der Endabrechnung positiv aus. Auch heute steht Bianchetti für den SRCV auf dem Court, dafür fehlt mit David Maier der bisher erfolgreichste Akteur mit drei Einzelsiegen. Der SRCV-Youngster nimmt in Frankreich an einem PSA-Turnier teil.

Aber auch ohne David Maier sollte es heute gegen die Panthers, wie schon im Hinspiel (3:1), zu einem Sieg reichen – es wäre der zweite in der laufenden Spielzeit. Neben Bianchetti laufen gegen die Krienser noch Patrick Maier, Louai Hafez und Dany Oeschger auf. Der italienische Routinier bekommt es auf der Position 1 mit Christoph Zust zu tun – eine lösbare Aufgabe. Auf der Position 2 steht Patrick Maier Yannick Lindemann gegenüber. «Die Partien gegen Lindemann verliefen immer sehr ausgeglichen, wobei ich die letzten Duelle knapp verloren habe. Diesmal bin ich aber optimistisch, dass ich mich durchsetzen kann», so Patrick Maier. Auf der Position 3 ist der schon letzte Woche gegen Bern stark spielende Louai Hafez gegen Livio Catenazzi in der Favoritenrolle. Die Jugend und die derzeit gute Form sprechen jedenfalls klar für Hafez. Ein 50:50-Spiel wird auf der Position 4 zwischen Dany Oeschger und ­Julian Portmann erwartet. «Dany kommt von einer Verletzung zurück, von daher weiss er noch nicht genau ,wo er steht», sagt Patrick Maier, der seinem Teamkollegen aber durchaus einen Sieg zutraut.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Christoph Zust (SUI 21)
  • Position 2: Patrick Maier (SUI 23) – Yannick Lindemann (SUI 27)
  • Position 3: Louai Hafez (SUI 44) – Livio Catenazzi (SUI 50)
  • Position 4: Dany Oeschger (SUI 48) – Julian Portmann (SUI 56)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 29. April 2021)

SRC Vaduz sichert sich in Bern den Extrapunkt

Zum Auftakt der Rückrunde in der Nationalliga A bekamen es die Vaduzer Squasher mit dem direkt vor ihnen klassierten Squashclub aus Bern zu tun. Den ersten Sieg in diesem Jahr gab es für die Residenzler zwar nicht, beim 2:2-Unentschieden schauten aber erstmals Punkte im 2021 heraus.

Zum ersten Mal in diesem Jahr stand am gestrigen Abend auch wieder Legionär und Ex-Spielertrainer Davide Bianchetti auf dem Court. Auf Position 1 gegen Jakob Känel war für den Italiener beim 1:3 aber nichts zu holen. Ganz anders sah das auf Position 2 aus, wo es David Maier mit dem Ägypter Tarek Shehata zu tun bekam. Maier liess seinem Kontrahenten keine Chance und setzte sich klar mit 3:0 durch. Ebenfalls keinen Satz abgeben musste Louai Hafez auf Position 4 gegen Keven Brechbühl. Patrick Maier ging auf Position 3 trotz eines starken Auftritts wie ­Bianchetti leer aus, konnte aber ebenfalls einen Satz für sich entscheiden. So stand es in der Endabrechnung 2:2, doch dank der mehr gewonnen Sätze (8:6) durfte sich der SRCV nach zuletzt drei Niederlagen in Folge letztlich über die ersten zwei Zähler in diesem Kalenderjahr freuen.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 23. April 2021)

Rück­run­den­auf­takt gegen Bern wieder mit ita­lie­ni­scher Power

Nach der doch eher enttäuschenden Hinrunde – der SRCV belegt Rang sechs, neun Punkte hinter den Play-off-Plätzen – starten die Vaduzer NLA-Squasher heute in Bern in die Rückrunde. Erstmals im neuen Jahr steht dabei Davide Bianchetti wieder auf dem Court.

Die bisherige Saison verlief für den SRC Vaduz nicht wunschgemäss. Aus den sechs Hinrundenpartien resultierte nur ein Sieg. Seit dem Re-Start der Meisterschaft im März setzte es vier Niederlagen. Dementsprechend reihen sich die Residenzler mit lediglich drei Punkten auf Rang sechs ein. Ganze neun Zähler fehlen bereits auf die angestrebten Play-off-Plätze. «Natürlich haben wir uns mehr erhofft, wir haben eindeutig zu wenig Punkte auf dem Konto», sagte Patrick Maier, Spieler und Technischer Leiter beim SRCV, nach der Hinrunde. Die bisherige Spielzeit sei aber auch sehr unglücklich verlaufen. «Heuer konnten wir noch keine Legionäre einsetzen. Weiter mussten wir in den letzten Spielen auch auf den angeschlagenen Louai Hafez verzichten.»

Obwohl das Saisonziel Play-offs in weite Ferne gerückt ist, gehen die Vaduzer die Hinrunde motiviert an und wollen das Beste aus den verbleibenden sechs Partien herausholen. Und bezüglich Personal kann der SRCV heute beim Rückrundenstart auswärts bei Bern wieder auf zwei Cracks zurückgreifen. Erstmals im Jahr 2021 steht der italienische Routinier Davide Bianchetti wieder für die heimischen Squasher auf dem Court. Auch der zuletzt angeschlagenen Louai Hafez steht zur Verfügung. Die beiden werden Roger Baumann und Michel Haug, die in dieser Saison eigentlich kürzertreten wollten und in den letzten Spielen eingesprungen sind, ersetzen. Damit stellt der SRCV heute ein schlagkräftiges Quartett. Die Aufgabe in Bern wird dadurch aber nicht viel einfacher. Auch die Schweizer Hauptstädter stellen eine gute und ausgeglichene Truppe. Das bekamen die Liechtensteiner im Hinspiel zu spüren, dieses ging mit 1:3 verloren. Somit ist heute Revanche angesagt. «Ein Remis sollte es sicher werden, aber wir haben auch gute Chancen auf einen Dreier», so Patrick Maier, der auf der Position 3 gegen Ilja Stucki die wohl schwerste Aufgabe vor sich hat. «Hier liegen die Vorteile klar bei Bern. Ich werde aber voll dagegenhalten.»
Relativ ausgeglichen sind die Ausgangslagen auf den weiteren Positionen. David Maier bekommt es auf Position 1 mit Jakob Känel zu tun. Im Schweizer Ranking liegen die beiden fast gleich auf (8 und 9). Im Hinspiel musste sich David Maier hauchdünn mit 2:3 geschlagen geben. «David ist gut drauf und ich glaube, dass er sich diesmal durchsetzen wird», weiss Patrick Maier über die Stärken seines Bruders Bescheid. Comebacker Davide Bianchetti steht auf der Position 2 dem Ägypter Tarek Shehata gegenüber. Auch dieses Spiel ging in der Hinrunde mit 3:2 für Bern aus. Auch diesmal ist ein enges Spiel zu erwarten, wobei man aufseiten der Vaduzer auf das grosse Kämpferherz von Bianchetti setzt. Auf der Position 4 kann Louai Hafez gegen Kevin Brechbühl seine gute Fitness und seine jugendliche Unbekümmertheit in die Waagschale werfen.

  • Position 1: Jakob Känel (SUI 8) – David Maier (SUI 9)
  • Position 2: Tarek Shehata (EGY) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 3: Ilja Stucki (SUI 11) – Patrick Maier (SUI 23)
  • Position 4: Keven Brechbühl (SUI 33) – Louai Hafez (SUI 44)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 22. April 2021)

Play-offs in weiter Ferne: SRC Vaduz nach der Hin­runde auf Rang sechs «verbannt»

Mit der 1:3-Niederlage gegen Sihltal schloss der SRC Vaduz die NLA-Hinrunde auf Rang sechs ab, liegt bereits neun Punkte hinter dem angestrebten Play-off-Platz. «Wir haben uns sicher mehr erhofft, aber die bisherige Saison lief für uns sehr unglücklich – auch wegen der Coronasituation», so Spieler und Technischer Leiter beim SRCV, Patrick Maier.

Bereits in der letzten Saison 2019/20 nahm das Coronavirus Einfluss auf die NLA-Meisterschaft. Der Grunddurchgang, den der SRC Vaduz hinter Grabs und Uster auf dem starken dritten Rang abschloss, konnte zwar noch beendete werden, die Play-offs der besten vier Teams mussten aber auf den September verschoben werden. Die Entscheidung um den Titel ging dann ohne den SRCV, der auf eine Teilnahme verzichtete, über die Bühne.

Nach diesem sicher nicht wunschgemässen Saisonausklang legten die Residenzler das Augenmerk auf die neue Spielzeit. Ganz sorgenfrei war man dabei nicht. «Die Coronazeit mit dem Lockdown war für uns, aber auch für alle anderen Clubs, nicht einfach – vor allem finanziell. Da wir einige Anlässe nicht durchführen konnten, ist diesbezüglich doch ein Loch entstanden», sagte SRCV-Spieler und Technischer Leiter Patrick Maier vor dem Start in die Saison 2020/21 im Oktober. Dementsprechend waren auch die Planungen für das NLA-Team nicht ganz einfach. In Sachen Kader kam es zu einigen Änderungen. Davide Bianchetti amtete nicht mehr als Spielertrainer. Der Italiener blieb dem SRCV aber als Spieler erhalten. Die Einsätze der beiden Routiniers Roger Baumann und Michel Haug sollten überschaubarer werden, sie wollten kürzer treten. Mit David Maier, Patrick Maier und Dany Oeschger waren noch drei Spieler vom letztjährigen Kader dabei. Neu zum Team stiess der Juniorenspieler Louai Hafez als Leihgabe von Uster. In der Hinterhand hatte der SRC Vaduz auch noch einen weiteren Legionär. Und zwar Italiens Nummer 1 Yuri Farneti. Trotz der Mutationen hatte sich der SRCV, der 2004 und 2012 den NLA-Titel gewann, auch in der Saison 2020/21 ein klares Ziel gesetzt. «Sportlich wollen wir wie in den vergangenen Jahren die Play-offs erreichen», sagte Patrick Maier.

Und der SRC Vaduz startete im Oktober 2020 mit einer Niederlage (1:3 gegen Bern) und einem Sieg (3:1 gegen die Panthers aus Kriens) in die Saison 2020/21. Danach war schon wieder Schluss. Ende Oktober verschärfte der Schweizer Bundesrat die Massnahmen im Kampf gegen Covid-19 drastisch, dies hatte zur Folge, dass Swiss Squash die Interclubspiele aller Ligen per sofort aussetzte. Dies war erneut keine einfache Situation für den SRCV, der schon über 20 Jahre eine fixe Grösse in der Schweizer Nationalliga A ist. Lange war danach auch nicht klar, wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird. Anfang März ging es dann aber sehr schnell. Basierend auf den Vorgaben von Swiss Olympic wurde die Nationalliga A als eine semiprofessionelle Liga eingestuft. Somit konnte die Meisterschaft, natürlich unter Einhaltung der vorgeschriebenen Corona-Schutzmassnahmen, wieder starten. «Es ging alles sehr schnell und war sehr kurzfristig», berichte SRCV-Vizepräsident Peter Maier vor dem Re-Start. «Eine vernünftige Vorbereitung war eigentlich unmöglich.»
Und so ging das erste Spiel gegen den Vorjahresmeister Grabs auch mit 0:4 verloren. Die Residenzler spielten dabei ohne Legionäre, dies sollte auch in den nächsten drei Runden gegen Uster (0:4), Pilatus Kriens (1:3) und zuletzt Sihltal (1:3) so bleiben. Auch hier gab es für den SRCV keine Punkte. Damit stehen die Liechtensteiner nach der Hinrunde mit lediglich drei Zählern auf dem sechsten Rang. Auf den vierten und damit letzten Play-off-Platz fehlen schon neun Punkte. Damit ist das sportliche Saisonziel bereits in weite Ferne gerückt.

«Natürlich haben wir uns mehr erhofft, wir haben eindeutig zu wenig Punkte auf dem Konto», weiss Patrick Maier, der aber auch darauf hinweist, dass die Saison für den SRCV sehr unglücklich verlaufen ist. «Seit dem Re-Start konnten wir keine Legionäre einsetzen. Bei Davide Bianchetti und Yuri Farneti ist es mit der An- und Abreise aus Italien nicht ganz einfach. Zudem ist es natürlich auch eine finanzielle Sache. Hier hat uns das Coronavirus schon sehr getroffen, es ist derzeit keine einfache Situation für den Klub. Weiters mussten wir in den letzten beiden Spielen auch auf den angeschlagenen Louai Hafez verzichten.» So kamen die beiden Routiniers Roger Baumann und Michel Haug, die eigentlich kürzer treten wollten, zu vermehrten Einsätzen. Nicht unerwähnt will Maier auch die Konkurrenz lassen. «Die NLA ist ausgeglichen und die Teams vor uns sind wirklich stark.» In Summe waren es für Vaduz zu viele Hindernisse, die sich in der Tabelle niederschlugen.

Auch wenn die Play-offs derzeit ausser Reichweite scheinen, wollen sich die Vaduzer in der Rückrunde so teuer wie möglich verkaufen. «Wir gehen die Spiele topmotiviert an, wollen natürlich auch noch einige Punkte einfahren. Klar ist aber, dass es schwer wird, noch auf den vierten Platz vorzukommen.» Zum Rückrundenstart trifft der SRCV Vaduz am kommenden Donnerstag auf das fünftplatzierte Bern. Louai Hafez sollte dann wieder einsatzfähig sein. Auch Davide Bianchetti ist ein Thema. «Wir planen schon noch mit Davide, vielleicht klappt es bereits gegen Bern», so Patrick Maier.
Laut derzeitigem Stand sollte die Qualifikationsrunde der NLA-Meisterschaft bis Mitte Juni dauern und die Play-offs im September gespielt werden. Und hier könnte es, falls es der SRCV doch noch schafft, zu einer Terminkollision kommen. Im September nehmen die Residenzler an der Klub-EM teil.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. April 2021)