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SRC Vaduz fährt den ersten Sai­son­sieg ein

 

Im dritten NLA-Meisterschaftsspiel hat es für den SRC Vaduz endlich geklappt mit dem ersten Vollerfolg. Auswärts gegen Pilatus Kriens gewann man mit 3:1.

Mit einem Punkt wäre Spielertrainer Davide Bianchetti im Vorfeld der Partie gegen Pilatus Kriens zufrieden gewesen, dass es am Ende dann gar deren drei waren, freute ihn umso mehr. Und wie ebenfalls angekündigt war es auf allen vier Positionen eine ziemlich knappe Angelegenheit – drei Mal behielten dabei die heimischen Squasher das glücklichere Ende für sich. Bianchetti auf Postion 1 fuhr gegen Roman Alinckx mit 3:1 den ersten SRCV-Sieg ein. Den zweiten Sieg liess dann Roger Baumann auf Position 2 folgen. Allerdings war es für ihn gegen den Schweizer Top-Ten-Spieler Christoph Zust ein harter Kampf. Einen Satz gewann er mit drei, zwei mit nur je zwei Punkten Vorsprung und siegte so am Ende mit 3:0.

Dann wurde es noch mal spannend, denn auf Position 3 verlor David Maier die Partie gegen Benjamin Fischer mit 1:3. Doch sein Bruder Patrick Maier auf Position 4, der anstelle des verletzten Michel Haug antrat, machte dann mit dem 3:1 gegen Livio Catenazzi den Sieg für die Vaduzer klar. «Das war ein wirklich guter Abend für uns, mit dem wir so nicht gerechnet hatten. Ich hoffe, die ersten drei Punkte geben uns nun etwas Selbstvertrauen für die nächsten Partien», so Bianchetti.

  • Position 1: Roman Allinckx (SUI 6) – Davide Bianchetti (ITA) 1:3 (14:12, 6:11, 10:12, 8:11).
  • Position 2: Christoph Zust (SUI 8) – Roger Baumann (SUI 27) 0:3 (9:11, 8:11, 9:11).
  • Position 3: Benjamin Fischer (SUI 9) – David Maier (SUI 32) 3:1 (11:6, 11:8, 6:11, 13:11).
  • Position 4: Livio Catenazzi (SUI 54) – Patrick Maier 1:3 (3:11, 6:11, 11:9, 6:11).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 19. Oktober 2018)

Nächste hohe Hürde für Vaduz: Aus­wärts gegen Pilatus Kriens

In der 3. NLA-Runde bekommt es der SRC Vaduz heute (19.30 Uhr) auswärts mit Pilatus Kriens zu tun. Eine schwere Aufgabe, zumal der SRCV auf Legionär Jens Schoor verzichten muss.

Schon die ersten beiden Runden haben gezeigt, dass die diesjährige NLA-Meisterschaft sehr ausgeglichen verläuft. Lediglich Grabs, dass sich im grossen Stil verstärkt hat, konnte bisher das Punktemaximum einfahren. Einer der beiden Siege verbuchten die Grabser in der letzten Woche gegen die Residenzler. Neben der Niederlage gegen Grabs konnten sich die Vaduzer zum Auftakt beim 2:2-Remis gegen Pythons Kriens den Zusatzpunkt sichern und nehmen derzeit mit zwei Zählern den achten Rang ein. Der heutige Gegner musste sich bisher im internen Krienser Duell den Panthers mit 0:4 geschlagen geben, gewann danach aber gegen die Grasshoppers klar mit 4:0.

Das heutige Duell verspricht viel Spannung. Beide Teams müssen auf ihre jeweilige Nummer 1 verzichten. Bei Kriens fehlt Reiko Peter, beim SRCV Legionär Jens Schoor. Damit nimmt bei Vaduz Spielertrainer Davide Bianchetti die Position 1 ein und trifft dort auf Roman Allinckx. «Roman ist ein junger, starker Spieler. Das wird nicht einfach für mich», weiss Bianchetti. Gleiches gilt für Roger Baumann auf der Position 2 gegen Christoph Zust und David Maier auf der Position 3 gegen Benjamin Fischer. «Roger und David sind gut drauf und können ihre beiden besser klassierten Gegner sicher fordern», so der Italiener. Auf der Position 4 geht Michel Haug gegen Livio Catenazzi als Favorit in die Partie. Bianchetti: «In Summe wäre ich mit einem Punktgewinn zufrieden.»

  • Position 1: Roman Allinckx (SUI 6) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 2: Christoph Zust (SUI 8) – Roger Baumann (SUI 27)
  • Position 3: Benjamin Fischer (SUI 9) – David Maier (SUI 32)
  • Position 4: Livio Catenazzi (SUI 54) – Michel Haug (SUI 34)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. Oktober 2018)

David Maier in Schweden auf Rang zehn

Liechtensteins Nachwuchsspieler David Maier war mit dem Abschneiden beim Nordic Junior Squash Open im schwedischen Malmö nicht restlos zufrieden. Für den SRCV-Akteur resultierte der zehnte Schlussrang.

David Maier nahm das Nachwuchsturnier in Schweden topmotiviert in Angriff und hatte sich einiges vorgenommen. Der junge Liechtensteiner hatte in dem stark besetzten 64er-Tableau der U19-Kategorie in der ersten Runde ein Freilos und traf danach auf Samuel Lavebrink. Maier liess dem Schweden keine Chance und feierte einen souveränen 3:0-Sieg (11:6, 11:7, 12:10). In der dritten Runde kam es zum Duell mit Scott Gillanders und der Ire war der erwartet unangenehme Gegner. Die hart umkämpfte Partie ging dann auch über die volle Distanz, wobei sich Gillanders im fünften Satz mit 11:9 durchsetzte und so den Viertelfinalvorstoss von Maier verhinderte. «Es war ein ausgeglichenes Spiel, in dem David auch etwas Pech hatte. Es fehlten nur zwei Punkte zum Sieg», so Peter Maier, der seinen Sohn in Malmö betreute. «Zudem gab es auch einige strittige Schiedsrichterentscheidungen.»
Damit war für David Maier der Zug nach vorn Richtung Viertelfinale, Halbfinale und Finale abgefahren und er spielte um die Plätze 9 bis 16 weiter. Dort konnte er die ersten beiden Partien gegen den Belgier Victor Romer und den Iren Michael Creaven jeweils mit 3:0 für sich entscheiden. Im letzten Duell ging es dann um den neunten Rang. Und hier war die Luft bei Maier etwas draussen, er unterlag dem Schweden Fritiof Jacobsson mit 0:3 (7:11, 10:12, 6:11) und belegte in der Endabrechnung den zehnten Schlussrang. «David hat kein schlechtes Turnier gespielt. In Summe haben wir uns aber schon etwas mehr ausgerechnet», bilanzierte Peter Maier.

Gewonnen wurde das Nordic Junior Squash Open vom Iren Sam Buckley, der sich im Finale gegen den Engländer Lewis Anderson mit 3:2 durchsetzte. Rang drei sicherte sich der in Malmö an Nummer 1 gesetzte Tscheche Ondrej Vorlícek.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt,  Oktober 2018)

Eine Nummer zu gross: SRCV unter­liegt Grabs

Ein Sieg für den SRC Vaduz blieb auch im zweiten NLA-Meisterschaftsspiel aus. Gegen das stark besetzte Team aus Grabs mussten sich die Residenzler am Ende deutlich mit 0:4 geschlagen geben.

Nach dem zufriedenstellenden Unentschieden mit Zusatzpunkt zum Auftakt gegen die Pythons aus Kriens wurden dem heimischem Squashteam um Spielertrainer Davide Bianchetti im gestrigen Derby gegen Grabs die Grenzen aufgezeigt – das auch deshalb, weil der Nachbar mit «einem der wohl stärksten Teams der Liga», wie Bianchetti sagte, an den Start ging. Auf Position 1 bekam es Jens Schoor nämlich mit keinem Geringeren als Joel Makin aus Walse, der aktuellen Weltnummer 33, zu tun. In Vaduz hatte man gehofft, dass Makin möglicherweise passen muss – dem war aber nicht so. Schoor hielt zwar gut dagegen, blieb am Ende mit 0:3 aber ohne Chance. Und relativ ähnlich lief es auch auf den Positionen 2 und 3 ab. Bianchetti unterlag Rudi Rohrmüller ebenso wie Roger Baumann gegen Aqueel Rehmann klar mit 0:3. «Wir haben beide nicht schlecht gespielt, aber die Gegner waren einfach zu stark», so Bianchetti.

Die grösste Chance auf einen Sieg hatte derweil Michel Haug auf Position 4 gegen Rasquale Ruzika. Doch trotz zwischenzeitlicher 2:1-Führung gab es am Ende auch für Haug keinen Sieg, weshalb die Partie mit dem klaren Resultat von 0:4 endete. «Wir wussten, dass wenn Makin spielt, dass wir der klare Aussenseiter sind und ein Punktgewinn ganz schwierig wird. Grabs ist der Topfavorit auf den Titel, deshalb ist diese Niederlage aber zu verkraften.»

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Joel Makin (WAL) 0:3 (9:11, 9:11, 2:11).
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Rudi Rohrmüller (GER) 0:3 (9:11, 7:11, 9:11).
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 27) – Aqueel Rehmann (AUT) 0:3 (4:11, 6:11, 4:11).
  • Position 4: Michel Haug (SUI 34) – Rasquale Ruzika (SUI 35) 2:3 (11:9, 10:12, 11:6, 10:12, 10:12).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 12. Oktober 2018)

David Maier in Schweden am Start

Für Liechtensteins Nachwuchssquasher David Maier geht es in diesen Tagen erneut in den Norden Europas. In der südschwedischen Küstenstadt Malmö bestreitet der SRCV-Spieler anlässlich des Nordic Junior Squash Open sein zweites Kräftemessen in dieser Saison. Und dieses nimmt Maier mit viel Selbstvertrauen in Angriff. Vor gut zehn Tagen sicherte er sich in Dänemark zum Auftakt nämlich den starken zweiten Rang.

Allerdings ist die Konkurrenz in Schweden etwas grösser – insgesamt stehen 41 Athleten in der Kategorie BU19 am Start. «Er hat sich schon einiges vorgenommen und ist topmotiviert», sagt Vater Peter Maier, der als Betreuer in Schweden fungiert. Die erste Runde konnte Maier dabei dank einem Freilos überspringen. Im ersten Duell in Runde 2 bekommt es der Liechtensteiner Squasher heute mit dem Lokalmatador Samuel Lavebrink zu tun.
«Das Viertelfinale ist das Minimalziel für uns», sagt sein Vater. Dort trifft er dann voraussichtlich auf den Tschechen Ondrej Vorlicek, gegen den er vor zwei Wochen noch verloren hat. «Das wird das Schlüsselspiel. Gelingt ihm der Sieg, dann liegt alles drin.»

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 12. Oktober 2018)

SRC Vaduz emp­fängt Nachbar Grabs zum heissen Derbytanz

 

Nach dem 2:2 zum Auftakt gegen Pythons Kriens wartet heute auf den SRC Vaduz in der 2. Runde ein erster Höhepunkt der noch jungen NLA-Saison. Die Residenzler bitten im heimischen Squash House Grabs zum Derbytanz.

Der Auftakt in die neue Saison ist dem SRC Vaduz ganz gut gelungen. Mit dem 2:2-Remis gegen den unangenehmen Gegner Pythons Kriens zeigte sich Spielertrainer Davide Bianchetti zufrieden. «Wir haben uns gut verkauft, zumal wir ohne unserer Nummer 1 Jens Schoor antreten mussten.» Vor allem die Leistungen von Youngster David Maier, der seine Partie gegen Yannick Lindemann mit 3:0 gewann und mit Roger Baumann, der mit seinem Satzgewinn gegen Jonas Dähler den Zusatzpunkt sicherte, freuten den Italiener. «Michel Haug hatte mit Remo Handl einen starken Gegner, spielte aber auch gut.» Für den zweiten Punktgewinn gegen die Pythons sorgte Bianchetti selbst. «Das war nicht schlecht, ich kann und werde mich aber noch steigern. Ich bin ja schon ein bisschen älter und brauche mitlerweile etwas länger, um in der Meisterschaft richtig warm zu werden.»

Gegen Grabs gibt es bezüglich Aufstellung eine Änderung. David Maier spielt in Schweden ein internationales Juniorenturnier, ist daher heute nicht mit von der Partie. Dafür steigt Jens Schoor in den Court und übernimmt wieder die Position 1. Und da könnte es für den Deutschen zu einem harten Duell kommen. Grabs hat auf dieser Position für das heutige Spiel Neuzugang Joel Makin gemeldet. Der Waliser wird in der Weltrangliste an Nummer 33 geführt. «Makin ist in den USA im Turniereinsatz und ich bin mir nicht sicher, ob er heute anreisen wird», weiss Bianchetti. Sollte er auftauchen, wird es für Schoor sicher schwierig zu reüsieren.

Geht man davon aus, dass Grabs mit den gemeldeten Spielern aufläuft, bekommt es Davide Bianchetti auf der Position 2 mit dem Deutschen Rudi Rohrmüller zu tun. «Das wird sicher ein hartes Spiel für mich.» Auch Roger Baumann steht auf der Position 3 mit dem Österreicher Aqueel Rehmann einem starken Kotrahenten gegenüber. Auf der Position 4 heisst das ausgeglichene und spannende Duell Michel Haug gegen Rasquale Ruzika.

«In Summe geht Grabs sicher als Favorit in die Partie. Falls Joel Makin nicht dabei ist, würden sich unsere Chancen natürlich erheblich steigern», so Davide Bianchetti, der weiss, dass heuer jeder Punktgewinn in der Schlussabrechnung wichtig sein kann. «Die Meisterschaft ist noch ausgeglichener als im Vorjahr. Es gibt viele Anwärter auf die vier Play-off-Plätze, die natürlich auch wir anstreben.»

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Joel Makin (WAL)
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Rudi Rohrmüller (GER)
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 27) – Aqueel Rehmann (AUT)
  • Position 4: Michel Haug (SUI 34) – Rasquale Ruzika (SUI 35)

Quelle:  Liechtensteiner Volksblatt, 11. Oktober 2018

Vaduzer Squasher holen den Extrapunkt

 

Zum Auftakt der NLA-Meisterschaft bekam es der SRC Vaduz mit den Pythons aus Kriens zu tun. Die beiden trennten sich 2:2 – der Extrapunkt ging dabei aber an die Residenzler.

Ein Sieg zum Saisonauftakt blieb den Vaduzer Squasher zwar verwehrt, Spielertrainer Davide Bianchetti sprach dennoch von einem «gelungenen Abend». Denn die Residenzler konnten trotz 2:2-Unentschieden gegen das starke Team aus Kriens den Extrapunkt einsacken. Das deshalb, weil sich Roger Baumann auf Position 2 beim 1:3 gegen Jonas Dähler zumindest einen Satz holte. Nichts anbrennen liessen derweil Bianchetti auf Postion 1 und der Jüngste der SRCV-Garde, David Maier, auf Position 4. Bianchetti fertigte Lukas Burkhart klar mit 3:0 ab, und auch Maier liess seinem Kontrahenten Yannick Lindemann keine Chance.

Die zweite Niederlage im Vaduzer Squashhaus neben Baumann musste am gestrigen Abend Michel Haug einstecken – er unterlag Remo Handl mit 0:3. «Ich bin wirklich zufrieden mit dem Auftritt, zumal uns mit Jens Schoor und Patrick Maier auch zwei Spieler gefehlt haben. Für das erste Meisterschaftsspiel war das eine gute Leistung», meinte Bianchetti. Nach dem Auftaktspiel gegen die Pythons folgt in einer Woche das nächste Heimspiel. Dann bekommen es die SRCV-Akteure im Derby mit Grabs zu tun.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Lukas Burkhart (SUI 18) 3:0 (11:9, 11:6, 11:8).
  • Position 2: Roger Baumann (SUI 27) – Jonas Dähler (SUI 20) 1:3 (11:9, 9:11, 6:11, 8:11).
  • Position 3: David Maier (SUI 32) – Yannick Lindemann (SUI 22) 3:0 (11:6, 11:7, 11:9).
  • Position 4: Michel Haug (SUI 33) – Remo Handl (SUI 24) 0:3 (8:11, 3:11, 7:11).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. Oktober 2018)

SRC Vaduz: Auf­schlag in die neue NLA-Saison

 

In der Nationalliga A fällt heute der Startschuss. Der SRC Vaduz, der in der Vorsaison Rang vier belegte, empfängt zum Auftakt die Pythons, eines von insgesamt drei Teams aus Kriens.

In Sachen Kader präsentiert sich der SRC Vaduz im selben Gewand wie in der letzten Spielzeit. Der Deutsche Jens Schoor und der Italiener Davide Bianchetti bilden das Ausländer-Duo. Dazu kommen die beiden Routiniers Roger Baumann und Michel Haug sowie David und Patrick Maier. Diese Besetzung erwies sich im Vorjahr als sehr konstant, der SRCV stand nach 18 Partien ganz vorn in der Tabelle des Grunddurchgangs und qualifizierte sich souverän für die Play-offs der besten vier Teams. Dort gab es im Halbfinale gegen den späteren Meister Sihltal eine klare Niederlage. Auch die Partie um Platz drei ging gegen Pilatus Kriens verloren.

In der anstehenden Meisterschaft bekommen es die Liechtensteiner mit Ausnahme der Pythons, die Absteiger Schaffhausen ersetzen, mit derselben Konkurrenz zu tun. Auch in Sachen Meisterschaftsfavoriten hat sich nicht viel geändert. Titelverteidiger Sihltal, das von der Schweizer Nummer 1 Nicolas Müller angeführt wird, ist ein heisser Kandidat, ebenso Pilatus Kriens, der Vorjahresdritte. Ganz oben auf der Rechnung sollte man auch Vizemeister Grabs haben, das neben dem ohnehin schon starken Team noch weitere Ausländer gemeldet hat. Darunter mit Deryl Selby (ENG) und Joel Makin (WAL) zwei absolute Weltklassespieler. Aber auch Uster und die Panthers verfügen über konkurrenzfähige Teams. Noch offen ist – eigentlich wie fast jedes Jahr – welche Mannschaft schlussendlich dann mit welchen Spielern bzw. Ausländern dauerhaft antritt. Das macht Prognosen nicht einfach.

Klar ist hingegen, dass der SRC Vaduz die Punktejagd heute gegen Pythons Kriens eröffnet. Für einen erfolgreichen Start soll das Quartett Davide Bianchetti, Roger Baumann, David Maier und Michel Haug sorgen. Nimmt man das Schweizer Ranking her, wartet auf Vaduz keine leichte Aufgabe. Die Krienser sind auf den Positionen zwei bis vier jeweils besser klassiert. Und auch Bianchetti muss auf der Position 1 gegen Lukas Burkhart eine starke Performance abrufen, um als Sieger vom Platz gehen zu können. Baumann bekommt es mit Jonas Dähler zu tun, Maier steht Yannick Lindemann gegenüber und Michel Haug trifft auf Remo Handl. Alle drei Partien versprechen viel Spannung und hart umkämpfte Partien, bei denen sicher auch die Tagesform mitspielt. Die SRCV-Akteure sind also gleich zum Meisterschaftsauftakt gefordert. Um am Schluss des Grunddurchgangs erneut auf einem Play-off-Platz zu stehen, wäre ein Dreier sicher ein erster wichtiger Schritt. Los geht es heute im Squash House Vaduz um 19.30 Uhr.
In der zweiten Runde kommt es nächsten Donnerstag dann bereits zum Derbykracher gegen Grabs, gespielt wird in Vaduz.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 4. Oktober 2018)

David Maier spielt sich aufs Podest

David Maier legte beim Italian Junior Open in Riccione eine weitere Talentprobe ab. Der SRCV-Youngster stieg in d  er U19-Kategorie mit Rang drei auf das internationale Podest.

Nach dem Gewinn der Bronzemedaille an den Schweizer Junioren-Meisterschaften in Langnau am Albis ging es für David Maier gleich weiter Richtung Italien, wo in Riccione das stark besetzte Italian Junior Open auf dem Programm stand. Der junge Liechtensteiner, der in Italien in der U19-Kategorie an Nummer 4 gesetzt war, hatte in der ersten Runde ein Freilos und bekam es in der zweiten Runde mit Samuel Lavebrink zu tun. Der Schwede hatte dabei beim 0:3 (3:11, 9:11, 9:11) schluss­endlich keine Chance. Im Viertelfinale wartete dann Federico Belvedere auf Maier. Auch der Italiener konnte den SRCV-Youngster nicht in Bedrängnis bringen und musste sich ebenfalls mit 0:3 (6:11, 11:13, 5:11) geschlagen geben. Damit stand David Maier schon im Halbfinale.
Dort wartete mit Marek Panacek die Nummer 1 des Turniers. Mit dem Tschechen hatte Maier noch eine Rechnung offen und dementsprechend legte er los wie die Feuerwehr. Maier gewann die ersten beiden Sätze mit 12:10 und 11:4. Doch Panecek gab sich nicht so leicht geschlagen und holte sich die Sätze drei, vier und fünf jeweils mit 11:6 und zog ins Endspiel ein. Für Maier ging es damit mit dem Spiel um Platz drei weiter. Hier zeigte er erneut seine grosse Klasse und kämpfte den in Riccione an Nummer 2 gesetzten Ungarn Peter Devald in vier Sätzen mit 11:7, 11:7, 10:12, 11:9 nieder und sicherte sich die dritten Rang.
Im Finale gab es dann noch eine kleine Sensation. Der Spanier Javier Martin Sanchez setzte sich gegen Panacel 3:0 (11:7, 11:6, 11:8) durch.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 18. Juni 2018)