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Nie­der­lage für den SRCV

Der SRC Vaduz hat sein NLA-Spiel gegen Uster mit 1:3 verloren. Einzig David Maier (Foto) konnte im Topspiel gegen Miguel Mathis mit 3:0-Sätzen gewinnen und den einzigen Sieg für Vaduz holen. In den Spielen auf den Positionen zwei bis vier schaffte nur Patrick Maier einen weiteren Satzgewinn für Vaduz gegen die Zürcher Oberländer. Der SRCV hat keine Chance mehr auf die Play-offs.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 21. Mai 2021)

Vaduz mit Heim­spiel gegen Uster

In der drittletzten Runde der Nationalliga A empfängt der SRC Vaduz (5.) heute den Tabellendritten Uster. Beide Teams können nicht in Bestbesetzung antreten.

Der Play-off-Zug ist für den SRC Vaduz bereits abgefahren. Für die Residenzler geht es daher in den letzten dreiRunden um nicht mehr viel. Trotzdem will man sich noch so teuer wie möglich verkaufen. Heute gastiert der Tabellendritte Uster im Vaduzer Squash House. Die Gäste reisen dabei ohne den Topspieler Robin Gadola, seines Zeichens die Nummer 3 der Schweiz, an. Auch ohne Gadola stellt Uster aber ein schlagkräftiges Quartett. Auch der SRCV kann nicht in stärkster Besetzung antreten. Heisst, dass kein Legionär zum Einsatz kommt und zudem fehlt Dany Oeschger. «Er ist immer noch nicht ganz fit und will kein unnötiges Risiko eingehen», berichtet Patrick Maier, der auf der Position 2 auf Joel Siewerdt trifft. Vom Ranking her ist Siewerdt dabei Favorit. Auf der Position 1 spielt David Maier gegen Miguel Mathis. Hier ist eine enge und spannende Partie zu erwarten. Gleiches gilt auch auf der Position 3 zwischen Roger Baumann und David Bernet. Wer auf der Position 4 spielt liessen die Residenzler gestern noch offen. Im Gespräch war Routinier Marcel Rothmund.

  • Position 1: David Maier (SUI 7) – Miguel Mathis (SUI 8).
  • Position 2: Patrick Maier (SUI 24) – Joel Siewerdt (SUI 11).
  • Position 3: Roger Baumann (SUI 22) – David Bernet (SUI 19).
  • Position 4: Noch offen – Sandro Schmitter (SUI 52).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 20. Mai 2021)

Play-off-Zug ist für SRC Vaduz abgefahren

Auch nach der 0:4-Niederlage gegen Tabellenführer Grabs besteht für die Vaduzer NLA-Squasher rein rechnerisch noch die Möglichkeit, ein Play-off-Ticket zu lösen, realistisch gesehen ist der «Schalter» aber bereits geschlossen.

Die wegen der Coronapandemie schwierige Saison für den SRC Vaduz in der höchsten Schweizer Spielklasse nähert sich dem Ende. Nach der 0:4-Niederlage am Donnerstag gegen Leader Grabs und insgesamt neun Partien stehen die Residenzler mit acht Punkten auf dem fünften Tabellenrang. Damit liegt man bereits acht Zähler hinter den Play-off-Plätzen, dem angestrebten Saisonziel.
Rechnerisch kann sich der SRCV noch für den finalen Event mit den Halbfinals und dem Finale qualifizieren, dazu braucht es aber schon mehr als ein Wunder. Abfangen können die Liechtensteiner bei drei noch ausstehenden Partien (maximal neun Punkte) nur noch Uster (3.) und Sihltal (4.), die beide mit jeweils einem Spiel weniger 16 Zähler auf ihrem Konto haben. Heisst, falls Vaduz alle Spiele gewinnt, was angesichts der Gegner – Uster, Pilatus Kriens (2.) und Sihltal – mehr als unwahrscheinlich ist, müsste die Konkurrenz zudem gewaltig patzen. Da aber sowohl Uster als auch Sihltal noch gegen das abgeschlagene Schlusslicht Panthers Kriens spielen, gehört das Play-off-Thema zu den Akten.
Den diesjährigen Meistertitel werden also Grabs, Pilatus Kriens, Uster und Sihltal in den Play-offs unter sich ausmachen. Nimmt man den bisherigen Saisonverlauf heran, ist der derzeitige Leader Grabs Favorit, könnte also den Meisterschafts-Hattrick schaffen.

Die Play-offs werden übrigens erst im September gespielt. Und hier wäre es für den SRC Vaduz, dem NLA-Meister von 2004 und 2012, ohnehin zu einer Terminkollision gekommen. Im September nehmen die Residenzler an der Klub-EM teil.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. Mai 2021)

SRC Vaduz gegen Grabs ohne Chance

Wie schon im Hinspiel gab es für den SRC Vaduz im Derby gegen Grabs nichts zu holen. 0:4 lautete auch dieses Mal das klare Schlussresultat im viertletzten Saisonspiel.

Überraschend kam die mittlerweile sechste Saisonniederlage für die Vaduzer Squasher nicht. Denn mit Grabs wartete im viertletzten Meisterschaftsspiel der Nationalliga A der derzeitige Leader. Kam dazu, dass der SRCV komplett ohne Legionär antreten musste und auch Patrick Maier nicht am Start war. Der Nachbar aus der Schweiz hingegen trat gleich mit drei ausländischen Akteuren an. Wie schon im Hinspiel fiel die Niederlage der Residenzler mit 0:4 dementsprechend deutlich aus. Für ein Ausrufezeichen sorgten derweil David Maier und Jungspund Louai Hafez. Letzterer musste sich gegen Luca Wilhelmi zwar geschlagen geben, holte beim 1:3 aber immerhin einen Satz. Gleiches gelang auch David Maier auf Position 1 gegen den starken Spanier Iker Pajares. Mehr lag für den SRCV gegen den Spitzenreiter allerdings nicht drin. Roger Baumann gegen Valentin Rapp auf Position 2 und auch Michel Haug gegen Rudi Rohrmüller auf Postion 3 blieben jeweils ohne Chance. Die Teilnahme an den Play-offs (Top 4) dürfte mit dieser Niederlage nun endgültig vom Tisch sein.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 7. Mai 2021)

SRCV im Derby vor einer «mis­sion impossible»

Auf die Vaduzer NLA-Squasher wartet heute das Nachbarduell gegen Grabs. Der SRCV läuft dabei ohne Davide Bianchetti und Patrick Maier auf, der amtierende Meister hat hingegen gleich drei Legionäre auf dem Court und ist klarer Favorit.

Die NLA-Qualifikationsrunde biegt langsam in die Zielgerade ein. Und vier Runden vor Schluss sind die Fronten klar abgesteckt, die vier Play-off-Teilnehmer stehen mit Grabs, Pilatus Kriens, Uster und Sihltal praktisch fest. Die fünftplatzierten Vaduzer haben zwar noch theoretisch die Chance, sich für das grosse Finale um den Meistertitel zu qualifizieren, realistisch ist dies aber nicht. Zumal es heute beim Tabellenführer wohl keine zusätzlichen Punkte geben wird. Grabs, das schon das Hinspiel klar mit 4:0 für sich entscheiden konnte, ist eine Nummer zu gross. Zumal die Schweizer mit gleich drei Legionären antreten werden. In der Vaduzer Aufstellung sucht man hingegen vergebens nach ausländischer Power. Davide Bianchetti, der in den letzten beiden Partien zum Einsatz kam, ist nicht dabei. Zudem müssen die Residenzler auch auf Patrick Maier verzichten.

Auf der Position 1 trifft David Maier auf den starken Spanier Iker Pajares – eine schwere Aufgabe. Dies gilt auch auf den Positionen 2 und 3, wo Roger Baumann und Michel Haug den Deutschen Valentin Rapp bzw. Rudi Rohrmüller gegenüberstehen. Wer auf der Position 4 zum Einsatz kommt, war gestern noch offen. Neben dem jungen Louai Hafez stand auch SRCV-Urgestein Marcel Rothmund zur Auswahl. Gross beeinflussen wird dies aber den Ausgang der Partie nicht. Die Grabser sind beim Nachbarduell der haushohe Favorit und wollen mit einem Dreier die Leaderposition festigen.

  • Position 1: Iker Pajares (ESP) – David Maier (SUI 7).
  • Position 2: Valentin Rapp (GER) – Roger Baumann (SUI 22).
  • Position 3: Rudi Rohrmüller (GER) – Michel Haug (SUI 38).
  • Position 4: Luca Wilhelmi (SUI 15) – Louai Hafez (SUI 39) / Marcel Rothmund (kein Ranking).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 6. Mai 2021)

Mehr erhofft: David Maier schei­tert in Runde 2

David Maier kommt auf der internationalen Bühne noch nicht auf Touren. Beim PSA-Turnier in Lorient (FRA) war für den 19-Jährigen in Runde zwei Schluss. Wie schon Ende Januar in Nancy scheiterte Maier an Edwin Clain (FRA).

Liechtensteins Nachwuchssquasher David Maier war in dieser Woche auf sich allein gestellt. Anstatt mit dem NLA-Team des SRC Vaduz in der Meisterschaft um Punkte zu kämpfen, ging es für ihn an ein Kräftemessen ins gut 12 Autostunden entfernte Lorient in Frankreich. Für Maier war es nach den Turnieren in Nancy im Januar und Uster Anfang März der dritte Auftritt auf der internationalen Bühne. Der erhoffte Exploit des jungen Liechtensteiners blieb aber aus. «Ich konnte zwar einzelne Sachen, die ich mir vorgenommen habe, umsetzen. Dennoch muss man sagen, dass ich mit dem frühen Aus in Runde 2 mein Ziel nicht erreicht habe – ich hätte mir da schon etwas mehr erhofft», so das Resumeé von Maier.

Der Auftakt ins Turnier in der Region Bretagne verlief für den SRCV-Athleten dabei noch wunschgemäss. Und das obwohl er nach der langen Autofahrt «etwas müde» gewesen sei, wie er meinte. Seinen Kontrahenten Melvil Scianimanico (FRA), kannte Maier allerdings nicht. «Es war ein relativ junger Spieler, der dank einer Wildcard antreten durfte. Und ja, ich war am Anfang doch etwas überrascht, wie stark er spielte.» Das zeigte sich auch in den einzelnen Sätzen, wo Maier vor allem im ersten und dritten (13:11 und 12:10) ziemlich gefordert war und den zweiten sogar mit 7:11 abgeben musste. Dennoch reichte es am Ende für den Einzug in die zweite Runde.
Und dort wartete auf Maier mit Edwin Clain ein «alter Bekannter», wenn man so will. Bereits Ende Januar beim Turnier in Nancy trat er nämlich gegen den Franzosen an – damals in der 1. Runde. Und wie vor zwei Monaten, als er sich Clain knapp geschlagen geben musste, fand Maier auch dieses Mal keine Mittel. Zu Beginn konnte er sich nach einem 14:16 im ersten Satz zwar noch wehren. Danach sorgte Clain mit einem 12:10 im dritten und einem klaren 11:4 im vierten Satz für den ungefährdeten Sieg. «Irgendwie hab ich noch die Müdigkeit gespürt. Ich habe zwar alles versucht, am Ende war mein Gegner aber einfach besser», so Maier.

Auch wenn sich der SRCV-Akteur mehr erhoffte hatte, geht für ihn der Blick bereits in Richtung nächstes Turnier. In zwei Wochen, Mitte Mai, möchte der 19-Jährige erneut in Frankreich aufschlagen. Noch ist allerdings nicht sicher, ob er beim Open de Mulhouse in Frankreich einen Startplatz erhält. «Ich muss hoffen, dass ich da noch nachrücke», fügt Maier an. Anschliessend werde er im Juni und Juli wohl bei je zwei internationalen Turnieren dabei sein – je nach Coronasituation.
Vorerst will sich Maier aber noch auf das SRCV-NLA-Team konzentrieren. Vier Spiele warten auf die Residenzler noch, die derzeit mit sechs Punkten Rückstand auf einen Play-off-Platz an fünfter Stelle liegen. «Dass wir da noch mal rankommen, dürfte allerdings ziemlich schwierig werden», fügt Maier an.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 3. Mai 2021)

SRC Vaduz mit zweitem Saisonsieg

Die Vaduzer Squasher können im achten NLA-Meisterschaftsspiel den zweiten Saisonsieg verbuchen. Wie schon in der Hinrunde bezwingt man die Panthers aus Kriens mit 3:1.

Der SRC Vaduz kommt nach einer mässigen ersten Saisonhälfte zum Auftakt der Rückrunde immer besser in Fahrt. Nach dem 2:2-Unentschieden mit Zusatzpunkt in Bern liess das Team im Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht, die Panthers aus Kriens, gar einen 3:1-Sieg folgen. Es war der zweite in der laufenden Saison – den ersten gab es noch letztes Jahr ebenfalls gegen die Panthers. Anders als noch im Hinspiel musst der SRCV allerdings ohne David Maier auskommen.
Die Aufgabe an Position 1 übernahm derweil wie schon in der Vorwoche Ex-Spielertrainer Davide Bianchetti. Und nachdem der Italiener in Bern noch glücklos war, klappte es im Vaduzer Squashhouse mit dem Sieg. In einer hartumkämpften Partie schlug er Christoph Zust mit 3:2. Den zweiten Punkt konnten sich die Residenzler auf Position 3 in Person von Louai Hafez erkämpfen. Der junge SRCV-Akteur agierte gegen Livio Catenazzi wie schon in der Vorwoche souverän und fertigte ihn gleich mit 3:0 ab. Dany Oeschger auf Position 4 lieferte sich derweil mit Julian Portmann einen offenen Schlagabtausch – mit dem besseren Ende für den Krienser.

Das letzte Duell bestritt gestern dann Patrick Maier auf Position 2. Nachdem er in der Vergangenheit gegen Yanick Lindemann meist den Kürzeren zog, klappte es nun endlich mit dem Vollerfolg. 3:1 gewann Maier und sicherte dem SRC Vaduz damit den zweiten Dreier in dieser Saison. Trotz des Sieges dürfte es für die Vaduzer in den vier verbleibenden Partien schwer werden noch auf einen Play-off-Platz (Top 4) vorzustossen.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 30. April 2021)

Vaduz will die Pan­thers auch ohne David Maier an die Leine nehmen

 

Die Panthers aus Kriens treten in dieser Saison eher harmlos auf, zieren mit einem Punkt das Tabellenende. Im heutigen Heimspiel (19.30 Uhr) geht der SRC Vaduz daher als Favorit in die Partie, auch ohne ihren bisher besten Punktelieferanten David Maier.

Nach einer langen Durststrecke mit vier Niederlagen in Folge konnte der SRC Vaduz in der Vorwoche wieder anschreiben. Die Residenzler kamen in Bern zu einem 2:2-Remis und konnten sich durch die mehr gewonnenen Sätze den Zusatzpunkt sichern. Mitverantwortlich war auch, dass aufseiten der Liechtensteiner erstmals in diesem Jahr Davide Bianchetti mit von der Partie war. Der Italiener verlor zwar sein Spiel gegen Jakob Känel mit 1:3, der Satzgewinn wirkte sich aber in der Endabrechnung positiv aus. Auch heute steht Bianchetti für den SRCV auf dem Court, dafür fehlt mit David Maier der bisher erfolgreichste Akteur mit drei Einzelsiegen. Der SRCV-Youngster nimmt in Frankreich an einem PSA-Turnier teil.

Aber auch ohne David Maier sollte es heute gegen die Panthers, wie schon im Hinspiel (3:1), zu einem Sieg reichen – es wäre der zweite in der laufenden Spielzeit. Neben Bianchetti laufen gegen die Krienser noch Patrick Maier, Louai Hafez und Dany Oeschger auf. Der italienische Routinier bekommt es auf der Position 1 mit Christoph Zust zu tun – eine lösbare Aufgabe. Auf der Position 2 steht Patrick Maier Yannick Lindemann gegenüber. «Die Partien gegen Lindemann verliefen immer sehr ausgeglichen, wobei ich die letzten Duelle knapp verloren habe. Diesmal bin ich aber optimistisch, dass ich mich durchsetzen kann», so Patrick Maier. Auf der Position 3 ist der schon letzte Woche gegen Bern stark spielende Louai Hafez gegen Livio Catenazzi in der Favoritenrolle. Die Jugend und die derzeit gute Form sprechen jedenfalls klar für Hafez. Ein 50:50-Spiel wird auf der Position 4 zwischen Dany Oeschger und ­Julian Portmann erwartet. «Dany kommt von einer Verletzung zurück, von daher weiss er noch nicht genau ,wo er steht», sagt Patrick Maier, der seinem Teamkollegen aber durchaus einen Sieg zutraut.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Christoph Zust (SUI 21)
  • Position 2: Patrick Maier (SUI 23) – Yannick Lindemann (SUI 27)
  • Position 3: Louai Hafez (SUI 44) – Livio Catenazzi (SUI 50)
  • Position 4: Dany Oeschger (SUI 48) – Julian Portmann (SUI 56)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 29. April 2021)

SRC Vaduz sichert sich in Bern den Extrapunkt

Zum Auftakt der Rückrunde in der Nationalliga A bekamen es die Vaduzer Squasher mit dem direkt vor ihnen klassierten Squashclub aus Bern zu tun. Den ersten Sieg in diesem Jahr gab es für die Residenzler zwar nicht, beim 2:2-Unentschieden schauten aber erstmals Punkte im 2021 heraus.

Zum ersten Mal in diesem Jahr stand am gestrigen Abend auch wieder Legionär und Ex-Spielertrainer Davide Bianchetti auf dem Court. Auf Position 1 gegen Jakob Känel war für den Italiener beim 1:3 aber nichts zu holen. Ganz anders sah das auf Position 2 aus, wo es David Maier mit dem Ägypter Tarek Shehata zu tun bekam. Maier liess seinem Kontrahenten keine Chance und setzte sich klar mit 3:0 durch. Ebenfalls keinen Satz abgeben musste Louai Hafez auf Position 4 gegen Keven Brechbühl. Patrick Maier ging auf Position 3 trotz eines starken Auftritts wie ­Bianchetti leer aus, konnte aber ebenfalls einen Satz für sich entscheiden. So stand es in der Endabrechnung 2:2, doch dank der mehr gewonnen Sätze (8:6) durfte sich der SRCV nach zuletzt drei Niederlagen in Folge letztlich über die ersten zwei Zähler in diesem Kalenderjahr freuen.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 23. April 2021)

Rück­run­den­auf­takt gegen Bern wieder mit ita­lie­ni­scher Power

Nach der doch eher enttäuschenden Hinrunde – der SRCV belegt Rang sechs, neun Punkte hinter den Play-off-Plätzen – starten die Vaduzer NLA-Squasher heute in Bern in die Rückrunde. Erstmals im neuen Jahr steht dabei Davide Bianchetti wieder auf dem Court.

Die bisherige Saison verlief für den SRC Vaduz nicht wunschgemäss. Aus den sechs Hinrundenpartien resultierte nur ein Sieg. Seit dem Re-Start der Meisterschaft im März setzte es vier Niederlagen. Dementsprechend reihen sich die Residenzler mit lediglich drei Punkten auf Rang sechs ein. Ganze neun Zähler fehlen bereits auf die angestrebten Play-off-Plätze. «Natürlich haben wir uns mehr erhofft, wir haben eindeutig zu wenig Punkte auf dem Konto», sagte Patrick Maier, Spieler und Technischer Leiter beim SRCV, nach der Hinrunde. Die bisherige Spielzeit sei aber auch sehr unglücklich verlaufen. «Heuer konnten wir noch keine Legionäre einsetzen. Weiter mussten wir in den letzten Spielen auch auf den angeschlagenen Louai Hafez verzichten.»

Obwohl das Saisonziel Play-offs in weite Ferne gerückt ist, gehen die Vaduzer die Hinrunde motiviert an und wollen das Beste aus den verbleibenden sechs Partien herausholen. Und bezüglich Personal kann der SRCV heute beim Rückrundenstart auswärts bei Bern wieder auf zwei Cracks zurückgreifen. Erstmals im Jahr 2021 steht der italienische Routinier Davide Bianchetti wieder für die heimischen Squasher auf dem Court. Auch der zuletzt angeschlagenen Louai Hafez steht zur Verfügung. Die beiden werden Roger Baumann und Michel Haug, die in dieser Saison eigentlich kürzertreten wollten und in den letzten Spielen eingesprungen sind, ersetzen. Damit stellt der SRCV heute ein schlagkräftiges Quartett. Die Aufgabe in Bern wird dadurch aber nicht viel einfacher. Auch die Schweizer Hauptstädter stellen eine gute und ausgeglichene Truppe. Das bekamen die Liechtensteiner im Hinspiel zu spüren, dieses ging mit 1:3 verloren. Somit ist heute Revanche angesagt. «Ein Remis sollte es sicher werden, aber wir haben auch gute Chancen auf einen Dreier», so Patrick Maier, der auf der Position 3 gegen Ilja Stucki die wohl schwerste Aufgabe vor sich hat. «Hier liegen die Vorteile klar bei Bern. Ich werde aber voll dagegenhalten.»
Relativ ausgeglichen sind die Ausgangslagen auf den weiteren Positionen. David Maier bekommt es auf Position 1 mit Jakob Känel zu tun. Im Schweizer Ranking liegen die beiden fast gleich auf (8 und 9). Im Hinspiel musste sich David Maier hauchdünn mit 2:3 geschlagen geben. «David ist gut drauf und ich glaube, dass er sich diesmal durchsetzen wird», weiss Patrick Maier über die Stärken seines Bruders Bescheid. Comebacker Davide Bianchetti steht auf der Position 2 dem Ägypter Tarek Shehata gegenüber. Auch dieses Spiel ging in der Hinrunde mit 3:2 für Bern aus. Auch diesmal ist ein enges Spiel zu erwarten, wobei man aufseiten der Vaduzer auf das grosse Kämpferherz von Bianchetti setzt. Auf der Position 4 kann Louai Hafez gegen Kevin Brechbühl seine gute Fitness und seine jugendliche Unbekümmertheit in die Waagschale werfen.

  • Position 1: Jakob Känel (SUI 8) – David Maier (SUI 9)
  • Position 2: Tarek Shehata (EGY) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 3: Ilja Stucki (SUI 11) – Patrick Maier (SUI 23)
  • Position 4: Keven Brechbühl (SUI 33) – Louai Hafez (SUI 44)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 22. April 2021)