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Liech­tens­tein setzt sich gegen Litauen durch

An der Team-Europameisterschaft der Division 3 im lettischen Riga standen nach den Gruppenspielen (Liechtenstein belegte in Pool B den vierten Platz) die ersten Klassierungsspiele auf dem Programm. Zum Auftakt ging es für das FL-Quartett gegen Griechenland um die Plätze 9 bis 16. Dabei resultierte ein 2:2-Remis. Wobei Patrick Maier (3:2) und David Maier (3:0) auf den Positionen 1 und 2 für die Punktgewinne sorgten. Da Peter Maier und Gerhard Schober aber jeweils mit 0:3 verloren, reichte es nicht für den Sieg. Griechenland gewann dank der mehr gewonnenen Sätze (8:6).

Damit ging es gegen Litauen um die Plätze 13 bis 16 weiter. Dabei konnten sich die Liechtensteiner mit 3:1 durchsetzen. Wieder sorgten Patrick und David Maier für Punktgewinne. Den dritten Zähler konnte Peter Maier auf der Position 3 einfahren. «Patrick und David haben beide super gespielt und uns den Sieg ermöglicht», so Peter Maier. Heute spielen die heimischen Squasher in Riga noch gegen Rumänien um die Plätze 13 und 14. «Wir wollen nochmals alles aus uns herausholen und uns mit einem Sieg von der Team-Europameisterschaft verabschieden», berichtet Peter Maier.

Griechenland – Liechtenstein

  • Position 1: Menelaos Mazarakis – Patrick Maier 2:3 (11:9, 4:11, 9:11, 11:9, 9:11)
  • Position 2: Petros Tzamaloukas – David Maier 0:3 (18:20, 11:13, 8:11)
  • Position 3: George Adamis – Peter Maier 3:0 (11:8, 11:8, 13:11
  • Position 4: Dimitrios Karaoglanidis – Gerhard Schober 3:0 (11:4, 11:3, 11:4)

Bemerkung: Griechenland gewinnt die Partie dank der mehr gewonnenen Sätze (8:6)

Liechtenstein – Litauen

  • Position 1: Patrick Maier – Martynas Pempe 3:0 (11:8, 11:6, 11:8)
  • Position 2: David Maier – Mantas Kociunas 3:0 (11:2, 11:4, 11:3)
  • Position 3: Peter Maier – Andrius Voisnis 2:1 (2:11, 11:6, 11:7)
  • Position 4: Gerhard Schober – Jonas Narbutas 0:3 (6:11, 3:11, 8:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 28. April 2018)

Ost­eu­ro­päer waren zu stark

An der Team-EM der Division 3 im lettischen Riga gab es zum Abschluss der Gruppenspiele im Pool B für Liechtenstein zwei Niederlagen. Die Ukraine und Russland setzten sich jeweils klar mit 4:0 durch. Das FL-Team belegte damit Rang vier.

Nach dem erfreulichen Auftakt an der Team-Europameisterschaft der Division 3 in Lettlands Hauptstadt Riga, die Liechtensteiner konnten sich gegen Island und Estland jeweils über ein 2:2-Remis freuen, gab es in den gestrigen Partien nichts zu holen. In der Gruppe B setzte es gegen die Ukraine und Russland 0:4-Niederlagen.

Gegen Gruppensieger Ukraine konnte lediglich Patrick Maier auf der Position 1 einen Satz gewinnen, die 1:3-Niederlage gegen Valerii Fedoruk konnte er aber nicht abwenden. Auf den weiteren Positionen verloren David Maier, Peter Maier und Gerhard Schober jeweils 0:3. Auch gegen Russland konnte das FL-Quartett insgesamt lediglich zwei Satzgewinne verbuchen. Für die waren Patrick und David Maier auf den Positionen 1 und 2 verantwortlich. Peter Maier und Gerhard Schober gingen bei ihren jeweiligen 0:3-Niederlagen leer aus. Damit beendeten die Liechtensteiner die Gruppe B vor Estland auf dem vierten Rang.

Weiter geht es in Riga nun für die FL-Squasher mit den Klassierungsspielen um die Plätze 9 bis 16. Dabei treffen sie heute um 12.30 Uhr zum Auftakt auf Griechenland, dass in der Gruppe A den dritten Platz belegte.

Ukraine – Liechtenstein

  • Position 1: Valerii Fedoruk – Patrick Maier 3:1 (7:11, 11:7, 11:4, 11:2)
  • Position 2: Kostiantyn Rybalchenko – David Maier 3:0 (11:9, 11:8, 11:3)
  • Position 3: Denys Podvornyi – Peter Maier 3:0 (11:8, 11:3, 11:2)
  • Position 4: Yaroslav Bagan – Gerhard Schober 3:0 (11:2, 11:1, 11:1)

Liechtenstein – Russland

  • Position 1: Patrick Maier – Roman Fetisov 1:3 (3:11, 12:10, 4:11, 7:11)
  • Position 2: David Maier – Alexey Severinov 1:3 (7:11, 9:11, 11:2, 6:11)
  • Position 3: Peter Maier – Vladislav Titov 0:3 (12:14, 2:11, 5:11)
  • Position 4: Gerhard Schober – Aleksandr Sadchikov 0:3 (6:11, 5:11, 2:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 27.04.2018)

Start­schuss zur FL-Truppe zur Team-EM in Riga

Heute startet Liechtenstein bei der Team-Europameisterschaft der Squasher in Riga. Liechtensteins Team bestehend aus David, Patrick und Peter Maier sowie Gerhard Schober trifft heute um 12 Uhr zum Auftakt der Division 3 auf Island. Der zweite Gegner, heute um 19 Uhr, ist Estland. Weiter geht es für die vierköpfige Mannschaft dann morgen mit den restlichen zwei Gruppenspielen gegen die Ukraine (10.30 Uhr) und Russland (15 Uhr). Es ist die erste Teilnahme einer heimischen Mannschaft an der Team-Europameisterschaft. In der Division 3 wird bei den Herrenteams in vier Pools gespielt. Insgesamt nehmen 18 Teams teil. Nach den Gruppenspielen werden alle Platzierungen ausgespielt. Die besten zwei Teams steigen am Ende in die Division 2 auf. Das Finale steigt am bevorstehenden Samstag.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 25.04.2018)

SRC Vaduz ver­liert auch Spiel um Platz drei

Nach der Halbfinal-Niederlage gegen Sihltal musste sich der SRC Vaduz bei den Play-offs in Uster auch im Spiel um Platz drei geschlagen geben. Die Residenzler unterlagen Pilatus Kriens mit 0:3.

Der SRC Vaduz nah m in der Nationalliga A den finalen Showdown mit den Play-offs in Uster als Qualifikationssieger in Angriff. Am Ende resultierte der vierte Schlussrang. «Unser vorrangiges Saisonziel war das Erreichen der Play-offs und das haben wir geschafft», sagte SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti vor den Partien in Uster und ergänzte: «Die Meisterschaft ist heuer sehr ausgeglichen, bei den Play-offs ist alles möglich. Wir gehen aber nicht als Favorit in die Entscheidungsspiele.» Und schon im Halbfinale am Freitag waren die Residenzler in der Aussenseiterrolle. Sihltal, das in Bestbesetzung antrat, war wie erwartet eine Nummer zu gross. Trotz heftiger Gegenwehr konnten Bianchetti und Co. die Niederlage nicht verhindern und spielten so am Samstag gegen Pilatus Kriens um die Bronzemedaille.

Konnte sich der SRCV im Vorjahr diese noch mit einem Sieg gegen Sihltal sichern, ging er heuer leer aus. Pilatus gewann 3:0 und verwies die Liechtensteiner damit auf den vierten Schlussrang in der NLA-Meisterschaft. Auf der Position 1 musste sich Jens Schoor der Schweizer Nummer 2 Reiko Peter mit 1:3 geschlagen geben. Mit dem gleichen Resultat unterlag Roger Baumann auf der Position 3 Benjamin Fischer und Patrick Maier verlor seine Partie auf der Position 4 gegen Christoph Zust 0:3. Damit war der Kampf um Bronze vorzeitig entschieden und die Position 2 wurde nicht mehr ausgespielt.
Die Vaduzer spielten in der Qualifikation gut, erwiesen sich als das konstanteste Team und führten die Tabelle nach 18 Runden vor Grabs, Pilatus Kriens und Sihltal an. Bei den Play-offs blieb leider ein Exploit, der für eine bessere Platzierung erforderlich gewesen wäre, aus. Trotzdem kann der SRC Vaduz erhobenen Hauptes in die Pause gehen. Wie schon in den Jahren zuvor, konnten sich die Liechtensteiner auf höchster Schweizer Stufe vorn festsetzen.

Im Finale setzte sich der grosse Favorit Sihtal gegen Grabs durch und konnte seinen ersten NLA-Titel feiern. Nicolas Müller und Dimitri Steinmann sorgten mit ihren klaren 3:0-Siegen auf den Positionen 1 und 2 für die Entscheidung. Für Grabs blieb wie im Vorjahr, als man im Finale gegen Schlieren unterlag, der Vizemeistertitel.
Bei den Frauen holte sich Fricktal mit einem 2:1-Finalerfolg gegen Pilatus Kriens die Meisterkrone.

  • Position 1: Jens Schoor – Reiko Peter 1:3 (9:11, 9:11, 11:3, 7:11)
  • Position 2: Die Partie auf der Position 2 wurde nicht mehr gespielt.
  • Position 3: Roger Baumann – Benjamin Fischer 1:3 (4:11, 6:11, 11:9, 7:11)
  • Position 4: Patrick Maier – Christoph Zust 0:3 (4:11, 10:12, 8:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. April 2018)

Vaduz ver­passt Finaleinzug

Wie erwartet musste sich der SRC Vaduz im Halbfinale der NLA-Play-offs in Uster dem Favoriten Sihltal geschlagen geben. Im Spiel um Bronze geht es heute gegen Pilatus.

Die Vorzeichen für den Finaleinzug standen schon im Vorfeld nicht gut. Der SRC Vaduz, der die Qualifikation als Erster abschloss, bekam es im Halbfinale mit dem viertklassierten Sihltal, das in Bestbesetzung der Topkanditat auf die Meisterkrone ist, zu tun. Und Sihltal wurde seiner Favoritenrolle gestern auch gerecht. Den Auftakt machten die Partien auf den Positionen 1 und 3. Wobei die Niederlage von Jens Schoor gegen die Schweizer Nummer 1 und der aktuellen Weltnummer 18 Nicolas Müller eingeplant war. Schoor verkaufte sich zwar teuer, musste beim 0:3 die Überlegenheit von Müller aber akzeptieren. Da Sihltal auch auf der Position 4 mit Lucas Wirths einen übermächtigen Akteur in seinen Reihen hat, war das Spiel von Roger Baumann auf der Position 3 gegen Andreas Dietzsch schon vorentscheidend. Baumann wehrte sich nach Kräften, konnte einen 0:2-Satzrückstand ausgleichen, musste sich aber schlussendlich doch mit 2:3 geschlagen geben. Damit war das Halbfinale eigentlich schon gelaufen. Davide Bianchetti spielte zwar noch auf der Position 2 gegen Dimitri Steinmann, verlor sein Duell aber auch mit 0:3. Die Position 4 wurde nicht mehr ausgespielt. Damit gewann Sihltal mit 3:0 und steht im Finale.

Das zweite Halbfinale zwischen Grabs und Pilatus Kriens verlief überaus spannend und ausgeglichen – am Ende hiess es 2:2. Das Finalticket sicherte sich Grabs dank der mehr gewonnenen Games (8:7) und spielt heute gegen Sihltal um den Meistertitel.
Vaduz kann sich heute gegen Pilatus Kriens, wie letzte Saison, noch die Bronzemedaille sichern. Auch das wird eine sehr schwere Aufgabe für den SRCV, der aber nochmals alles in die Waagschale werfen wird.
Bei den Frauen kommt es im Finale zum Duell zwischen Pilatus Kriens und Fricktal, um Platz drei spielen Uster und Winterthur.

  • Position 1: Jens Schoor – Nicolas Müller 0:3 (5:11, 13:15, 7:11
  • Position 2: Davide Bianchetti – Dimitri Steinmann 0:3 (9:11, 9:11, 11:13)
  • Position 3: Roger Baumann – Andreas Dietzsch 2:3 (9:11, 9:11, 11:8, 12:10, 3:11
  • Position 4: Die Partie auf der Position 4 wurde nicht mehr gespielt.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 7. April 2018)

SRC Vaduz: Finaler Show­down um die Meis­ter­krone in der NLA

Mit den Play-offs in Uster steht am Freitag und Samstag die finale Phase der Meisterschaft an. Qualisieger Vaduz trifft im Halbinale auf Sihltal. Eine hohe Hürde, die wohl nur mit einem Sahnetag zu überspringen ist.

Der SRC Vaduz, der seit vielen Jahren zu den absoluten Spitzenteams der Nationalliga A gehört und sich schon zweimal den Titel holen konnte (zuletzt in der Saison 2011/12), erwies sich in der Qualifikationsrunde als konstantestes Team. Mit 41 Punkten aus 18 Spielen schlossen die Residenzler diese als Sieger ab. Damit war das vorrangige Saisonziel, das Erreichen der Play-offs der besten vier Mannschaften, erreicht. Nun folgt der finale Showdown um die Titelkrone. Morgen Freitag werden in der Squash Arena in Uster die Play-offs ausgetragen. Neben Vaduz haben sich noch Grabs (2.), Pilatus Kriens (3.) und Sihltal (4.) qualifiziert. Damit ergeben sich folgen Halbfinalpaarungen: Grabs – Pilatus und Vaduz – Sihltal.

Für den SRCV hat sich der Sieg im Grunddurchgang nicht wirklich positiv ausgewirkt. Mit Sihltal, das von der Schweizer Nummer 1 und der aktuellen Weltnummer 18 Nicolas Müller angeführt wird, trifft man bereits im Semifinale auf einen ganz harten Brocken. Das weiss auch SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti: «Wenn Sihltal in Bestbesetzung antritt, das wird auch voraussichtlich so sein, sind wir in der Aus­senseiterrolle. Das gilt aber nicht nur für uns. Aus meiner Sicht ist Sihltal auch der grosse Favorit auf den Titelgewinn.» Freiwillig werden die Residenzler das Feld aber nicht räumen. «Wir werden alles versuchen und um jeden Punkt kämpfen», verspricht der topmotivierte Italiener. Ganz schwer wird es für die Vaduzer auf den Positionen 1 und 4 gegen Nicolas Müller (1) und den Deutschen Lucas Wirths (4). «Diese beiden Spieler sind auf ihren Positionen die absoluten Topakteure», weiss Bianchetti. Fordern wird Müller aufseiten des SRCV Jens Schoor. Wer gegen Wirths antreten wird, lässt Bianchetti noch offen. «Ich habe mich noch nicht entschieden, ob Michel Haug oder Patrick Maier die Position 4 einnimmt.» Egal wer spielt, es wird vermutlich eine Mission impossible. Hingegen kann Schoor mit einer starken Leistung mit eventuellen Satzgewinnen rechnen, was in der Endabrechnung vielleicht entscheidend sein kann.

Dafür müssten dann aber Bianchetti auf der Position 2 gegen Dimitri Steinmann und Roger Baumann auf der Position 3 gegen Andreas Dietzsch gewinnen. Beide Spiele sind aber alles andere als Selbstläufer. Steinmann ist wie Müller Profispieler und die Nummer 3 der Schweiz. Bianchetti: «Da wartet viel Arbeit auf mich, aber ich bin überzeugt, dass ich gewinnen kann.» Bei Baumann sieht der SRCV-Spielertrainer die Chancen bei 50:50. In Summe also ein ganz schwieriges Spiel für den SRCV, der für den Finaleinzug sicher einen Sahnetag erwischen muss.

Im zweiten Halbfinale zwischen Grabs und Pilatus Kriens ist alles offen. «Es ist ganz schwierig zu sagen, wer hier gewinnt. Ich erwarte auf allen vier Positionen einen Kampf um jeden Punkt», weiss Davide Bianchett. Die Play-offs werden dann am Samstag mit dem Spiel um Platz drei und dem grossen Finale um die Meisterkrone abgeschlossen. Der Kampf um diese ist heuer sehr ausgeglichen. Nur eines ist sicher: Da Vorjahresmeister Vitis Schlieren in der Qualifikation mit Rang sieben deutlich gescheitert ist, gibt es einen neuen Titelträger.
Neben den Herren ermitteln auch die Frauen in Uster den neuen Titelträger. In den Halbfinals stehen sich Uster und Pilatus Kriens sowie Winterthur und Fricktal gegenüber.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 5. April 2018)

Erster Platz mit zwei Gesichtern

 

Mit dem 3:1-Erfolg gegen Uster sichert sich der SRC Vaduz in der Qualifikationsrunde der NLA Platz eins. In den Play-offs kommt es nun zum Duell mit Sihltal (4.) – «Der grosse Favorit auf den Meistertitel», wie Spielertrainer Davide Bianchetti sagt.

Ganz befreit konnten die Vaduzer Squasher ihre letzte Meisterschaftsrunde in Angriff nehmen, denn die Qualifikation für die Play-offs hatten sie sich schon im zweitletzten Kräftemessen mit einem 2:2 in Bern gesichert. Dass der Abschlusssieg gegen Uster – es war der zwölfte in dieser Saison – den Residenzlern dann auch noch Platz eins in der Qualifikationsrunde bescherte, ist «sehr erfreulich», wie Spielertrainer Bianchetti festhält. «Es war eine wirklich gute Saison. Im Kampf um den Meistertitel spielt es zwar keine Rolle, dennoch ist die Freude gross», so der italienische Legionär. Tatsächlich kann sich der heimische Squashclub vom ersten Rang nichts kaufen. In den Play-offs, die am 6. und 7. April in Uster über die Bühne gehen, werden die Karten noch mal neu gemischt – Vaduz selbst weiss das, denn im letzten Jahr gelang der Vorstoss in die Finalrunde als Viertplatzierter.

Genau mit diesem bekommen es Bianchetti und Co. in der diesjährigen Entscheidungsrunde zu tun. Sihltal heisst der Gegner des SRCV, der sich dank einem 4:0 gegen Bern am letzten Spieltag das Play-off-Ticket noch schnappte. Es ist nicht der «Wunschgegner», wie Bianchetti sagt. «Klar ist es gegen keines der vier qualifizierten Teams einfach. Shiltal ist, wenn sie in Bestbesetzung antreten, allerdings der grosse Favorit auf den Meistertitel.» Neben dem lachenden Auge nach Platz eins gesellt sich al­-so auch ein nicht ganz so fröhliches Auge hinzu. Im zweiten Halbfinalspiel trifft der Tabellenzweite Grabs auf Pilatus Kriens (3.). Ein Duell mit den Kriensern, das wie Bianchetti sagt, vermutlich «die machbarste Aufgabe» gewesen wäre, verspielten sich die SRCV-Akteure mit dem Sieg in Uster. Bei einer Niederlage nämlich, hätte man Rang zwei belegt. «Wir haben bewusst nicht herumkal­kulliert – gebracht hätte das vermutlich sowieso nicht viel. Jetzt heisst der Gegner Sihltal und wir werden unser Bestes geben», so Bianchetti.
Sollte das Team aus dem Kanton Schwyz Anfang April in Uster in Bestbesetzung antreten – was anzunehmen ist – wartet auf die Vaduzer, die neben Bianchetti voraussichtlich Jens Schoor, Roger Baumann und Michel Haug ins Rennen schicken, eine ganz harte Knacknuss. Denn nicht nur, dass Sihltal mit den Profispielern Nicolas Müller und Dimitri Steinmann die Schweizer Nummern 1 respektive 3 in den eigenen Reihen hat, mit ­Lucas Wirths haben sie «vermutlich auch den besten Spieler auf Position 4», erklärt Bianchetti.
Um die Truppe mit Müller, Steinmann, Wirths und Andreas Diezsch ins Wanken zu bringen, brauche es schon einen «sehr guten Abend», wie Bianchetti festhält. «Auf Position 1 und 4 dürfte Sihltal die Nase vorn haben – entscheidend wird mein Spiel auf Position 2 und die Partie von Roger Baumann auf Position 3 sein. Wenn es gut läuft, haben wir da vielleicht eine Chance. Auf jeden Fall werden wir alles versuchen, um möglicherweise ins Finale einziehen zu können.»

Im zweiten Halbfinalspiel sieht der SRCV-Spielertrainer Pilatus Kriens mit leichten Vorteilen – «da kann aber alles passieren.» Für Spannung ist also gesorgt und die Marschrichtung beim Heimteam ist klar: «Erstes Ziel ist das Finale, sollte das nicht gelingen, streben wir den dritten Platz an.» Diesen gab es für die SRCV-Truppe bereits im letzten Jahr – und da schlug man im Spiel um Platz 3 ausgerechnet Sihltal.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 21. März 2018)

SRC Vaduz trifft zum Abschluss auf Uster

Im letzten Spiel der Qualifikationsrunde empfangen die Vaduzer NLA-Squa­sher am Montag um 19.30 Uhr den Tabellensechsten Uster.

Das vorrangige Saisonziel haben die Residenzler, die von der Tabellenspitze grüssen, schon erreicht. Die Play-off-Teilnahme ist bereits gesichert. Gleiches gilt auch für Grabs (2.). Nur noch eine Formsache dürfte es bei Pilatus Kriens sein, das in der letzten Runde gegen Schlusslicht Schaffhausen wohl nichts anbrennen lässt. Um das vierte Play-off-Ticket duellieren sich am Montag Sihltal (4.) und Bern (5.) im direkten Vergleich.
Aus Sicht des SRC Vaduz ist noch offen, wer der Kontrahent in den Play-off-Halbfinals (Erster gegen Vierten und Zweiter gegen Dritten) ist. Derzeit wäre es Sihltal. Das ist sicher kein Wunschgegner für die Liechtensteiner. Wenn Sihltal in Bestbesetzung antritt, ist es ein ganz heis­ser Titelanwärter. In der letzten Runde der Qualifikation sind bezüglich der Halbfinalpaarungen noch einige Varianten möglich.

  • Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Robin Gadola (SUI 4)
  • Position 2: Roger Baumann (SUI 22) – Joel Siewerdt (SUI 28)
  • Position 3: Michel Haug (SUI 32) – Oliver Horak (SUI 35)
  • Position 4: Patrick Maier (SUI 36) – Jürgen Martin (SUI 44)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. März 2018)