Auch am letzten Tag kein Vol­ler­folg: Team Liech­tens­tein am Ende der Tabelle

Nach den beiden sieglosen Partien in der Gruppenphase, blieb das Team Liechtenstein auch in den Klassierungsspielen gegen Jersey sowie gestern gegen Guernsey und Luxemburg ohne Vollerfolg und beendete die European Team Championship in Ljubljana (SLO) am Ende der Tabelle.

An der European Team Championship in Ljubljana nehmen bei den Herren 13 Nationen, die in vier Gruppen aufgeteilt wurden, teil. Das Team Liechtenstein, bestehend aus David Maier, Patrick Maier, Peter Maier, Alois Widmann und Gerhard Schober, wurde dabei zusammen mit Griechenland und Israel in den Pool A gelost. Hier setzte es gegen die hoch eingeschätzten Israelis eine 0:4-Niederlage und gegen Griechenland spielten die FL-Squasher 2:2-Remis, verloren die Partie aber wegen des schlechteren Satzverhältnisses (6:7). Damit belegten die Liechtensteiner im Pool A den dritten und letzten Platz und verpassten somit ihr angestrebtes Ziel, das Erreichen der Platzierungsspiele um die Ränge 1 bis 8.

Als Gruppendritter ging es für die FL-Equipe vorerst mit den Klassierungsspielen um die Plätze 9 und 10 weiter. Dort ging es gegen Jersey. Auch hier mussten sich die Liechtensteiner mit 1:3 geschlagen geben. Für den Punktgewinn sorgte David Maier auf der Position 1. Patrick Maier, Peter Maier und Alois Widmann verloren ihre Partien jeweils mit 0:3. «Ich konnte mein Spiel durchziehen und bin mit meiner Leistung zufrieden. Gesamthaft hat uns das aber leider nichts genutzt», bilanzierte David Maier. «Man muss auch sagen, dass wir mit Jersey auf den stärksten Gruppendritten getroffen sind.»

Durch diese Niederlage wurde das Team Liechtenstein an der European Team Championship weiter zurückgeworfen, spielte gestern zum Abschluss in den Klassierungsspielen um die Plätze 11 bis 13. Dabei ging es zuerst gegen Guernsey. Wobei David Maier sein Team mit einem klaren 3:0 gegen Janick Radford wieder in Front brachte. Auch Alois Widmann konnte seine Partie gegen Thomas Carpenter mit 3:2 für sich entscheiden. Demgegenüber standen aber die Niederlagen von Patrick Maier (2:3 gegen Martin Watts) und Peter Maier (0:3 gegen Patrick Josey). Somit endete die Partie mit 2:2 und auch in den Sätzen herrschte mit 8:8 Gleichstand. Daher mussten die erzielten Punkte über den Sieg entscheiden und hier hatte Guernsey mit 139:122 die Nase vorne. «Das ist natürlich bitter, dass wir nur wegen der Punkte verloren haben», so Patrick Maier, der in der Schlussphase seines Spiels mit einer leichten Blessur zu kämpfen hatte. «Ich konnte im Entscheidungssatz nicht mehr voll dagegenhalten.»
Auch der letzte Auftritt in Ljubljana konnte das Team Liechtenstein nicht erfolgreich gestalten. Gegen Luxemburg gab es eine 1:3-Niederlage. Für den Punktgewinn sorgte einmal mehr David Maier mit dem klaren 3:0-Sieg gegen Mark Radley auf der Position 1. «Ich konnte zum Abschluss nochmals ein gutes Spiel zeigen», berichtet David Maier. «Leider ist uns auf den Positionen 2 bis 4 kein weiterer Erfolg gelungen.» Patrick Maier, Peter Maier und Gerhard Schober, der diesmal für Alois Widmann auf der Position 4 zum Einsatz kam, mussten sich ihren Kontrahenten jeweils mit 0:3 geschlagen geben.

Mit der Partie gegen Luxemburg ging für das Team Liechtenstein die European Team Championship in Slowenien zu Ende. Und obwohl in der Klassierungsrunde um die Plätze 11 bis 13 das Spiel zwischen Luxemburg und Guernsey erst heute ausgetragen wird, ist klar, dass die FL-Squasher das Turnier in Ljubljana auf dem 13. und letzten Platz beenden. «Natürlich haben wir uns mehr erhofft. Wir hatten aber auch etwas Pech bei den knappen Niederlagen gegen Griechenland und Guernsey», so David Maier, der hinzufügt: «Das Turnier war trotzdem cool und sehr gut organisiert.»

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 23. April 2022)

Weitere Niederlage an der Team-EM für Liechtenstein

Nach der knappen Partie gegen Griechenland (2:2, schlechteres Satzverhältnis) und der klaren Angelegenheit gegen Israel (0:4) muss sich Liechtenstein auch im dritten Spiel der Team-EM in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana (Division drei) gegen Jersey geschlagen geben (1:3). Nur David Maier konnte sein Spiel gewinnen (3:0). Peter Maier, Alois Widmann und Patrick Maier waren hingegen chancenlos gegen ihre Kontrahenten (jeweils 0:3). «Wir hatten Pech, dass wir im letzten Spiel die stärkste der drei möglichen Mannschaften erhalten haben», erklärt David Maier. «Jetzt haben wir noch zwei Spiele und das Ziel lautet natürlich, immer zu gewinnen.» Die Gegner heute in den Duellen um die hintersten Positionen (11–13) heissen Guernsey und Luxemburg.

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 22. April 2022)

FL-Squasher zurückgebunden

In Ljubljana wird derzeit die European Team Championship der Division 3 ausgetragen. Das Team Liechtenstein unterlag gestern im Pool A den favorisierten Israelis mit 0:4 und spielte gegen Griechenland 2:2, wobei der Sieg mit 7:6-Sätzen an die Südeuropäer ging. Damit ist die angestrebte Top-8-Platzierung passé, bestenfalls ist noch Rang 9 möglich.

Insgesamt nehmen an der European Team Championship in Ljubljana bei den Herren 13 Nationen, aufgeteilt in vier Gruppen, teil. Das Team Liechtenstein wurde dabei zusammen mit Griechenland und Israel in den Pool A gelost. Das FL-Team bestehend aus David Maier, Patrick Maier, Peter Maier, Alois Widmann und Gerhard Schober reiste am Dienstag nach Slowenien und musste gestern gleich beide Gruppenspiele bestreiten.

Zum Auftakt ging es gegen Griechenland, was auch die Eröffnungspartie des Turnieres war. Und dabei hatten sich die heimischen Squash-Cracks einiges ausgerechnet. «Gegen die Südeuropäer wird es sicher nicht einfach, die Aufgabe ist aber für uns machbar», sagte Patrick Maier im Vorfeld. Und die Liechtensteiner legten in Person von David Maier bestens los. Der SRCV-Crack fertigte Konstantinos Kargiotis auf der Position 1 in 16 Minuten mit 3:0 ab. Doch Kyriakos Tzanakis glich die Partie mit einem 3:0 gegen Peter Maier auf der Position 3 aus. Da auch Chris­toforos Floropoulos auf der Position 4 gegen Alois Widmann mit 3:0 gewann, musste Patrick Maier nachlegen. Der Liechtensteiner gewann sein Spiel auf der Position 2 gegen Leonidas Benovias auch mit 3:1 und stellte auf 2:2. Da Patrick Maier aber einen Satz abgeben musste, ging der Sieg (7:6-Sätze) an die Griechen.

Damit war das von den Liechtensteinern angestrebte Ziel, das Erreichen der Platzierungsspiele um die Ränge 1 bis 8, in weite Ferne gerückt. Zumal im zweiten Spiel mit Israel eine grössere Nummer als Griechenland wartete. «Gegen die Israelis sind wir klarer Aussenseite», wusste Patrick Maier vor dem Turnier in Slowenien. Und er sollte recht behalten. Das Team Liechtenstein, bei dem diesmal Gerhard Schober für Alois Widmann auf der Position 4 spielte, unterlag diskussionslos mit 0:4. Wobei den FL-Squasher in allen vier Partien kein Satzgewinn gelang. Damit ist vor dem heutigen letzten Gruppenspiel zwischen Israel und Griechenland klar, dass David Maier und Co. den Pool A auf dem dritten und letzten Platz beenden und somit die European Team Championship in Slowenien bestenfalls noch auf dem neunten Rang abschliessen können. Heute Nachmittag geht es für die FL-Equipe mit der Platzierungspartie gegen den Dritten aus Pool D weiter. Wer das sein wird, wird sich erst heute Morgen entscheiden.

«Die Leistung gegen Griechenland hat bei uns gepasst. Das wir die Partie aufgrund eines Satzes verloren haben, ist natürlich schade. Gegen das starke Israel war dann schnell klar, dass es für uns nichts zu holen gibt. Dementsprechend haben wir auch schon die Kräfte für die anstehenden Platzierungsspiele etwas geschont», bilanzierte Patrick Maier die beiden gestrigen Gruppenspiele. «Dass wir den zweiten Gruppenplatz und damit die Klassierungsspiele um die Plätze 1 bis 8 so knapp verpasst haben. ist ärgerlich. Nun gilt aber unsere volle Konzentration den weiteren Partien, um noch das Bestmögliche herauszuholen.» Wer heute beim Team Liechtenstein neben David, Patrick und Peter Maier auf der Position 4 auflaufen wird, wird erst kurzfristig entschieden.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 21. April 2022)

Inter­na­tio­naler Ein­satz für den SRC Vaduz

Squash In Ljubljana kommt ab heute die European Team Championship der Division 3 zur Austragung. Der SRC Vaduz ist in Sloweniens Haupt­stadt in den Pool A gelost und bekommt es mit Griechenland und Israel zu tun.

Insgesamt nehmen an der European Team Championship in Ljubljana bei den Herren 13 Nationen, aufgeteilt in vier Gruppen, teil. Liechtenstein wurde in den Pool A gelost und misst sich dort mit Griechenland und Israel. Beide Partien kommen heute zur Austragung.
Das Liechtensteiner Team bestehend aus David Maier, Patrick Maier, Peter Maier, Alois Widmann und Gerhard Schober reiste gestern nach Slowenien und hat sich das Erreichen der Platzierungsspiele von Rang 1 bis 8 gesetzt. Dafür benötigen die Residenzler zumindest Platz zwei im Pool A. Das heisst, in den beiden Gruppenspielen muss ein Sieg her. Dieser soll gegen Griechenland gelingen. «Gegen die Griechen wird es sicher nicht einfach, die Aufgabe ist aber für uns machbar», berichtet Patrick Maier. «Gegen Israel sind wir klarer Aussenseiter.»

European Team Championship in Slowenien

Pool A: Liechtenstein, Griechenland, Israel

Pooo B: Malta, Kroatien, Guernsey

Pool C: Ukraine, Slowenien, Gibraltar

Pool D: Norwegen, Luxemburg, Rumänien, Jersey

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 20. April 2022)

David Maier in Kriens auf dem Podest

In Kriens kam an den letzten Tagen ein kleineres PSA-Turnier zur Austragung. Am Start war mit David Maier (Foto) auch ein Akteur des SRC Vaduz. Nach einem klaren 3:0-Auftaktsieg setzte sich Maier in der zweiten Runde gegen Tim Rösch mit 3:1 durch. Danach musste er sich dessen Bruder Nils Rösch mit 0:3 geschlagen geben. «Ich habe einfach nicht in die Partie gefunden.» Im Spiel um Platz drei gewann der Liechtensteiner dann gegen Jan Kurzmeyer klar mit 3:0. «Das war eine gute Leistung.» Insgesamt zeigte sich David Maier mit dem Abschneiden in Kriens zufrieden, aber «die Niederlage gegen Nils Rösch, den ich auch schon bezwingen konnte, ärgert mich schon ein wenig». Ein Podestplatz sei aber nicht schlecht und die PSA-Punkte nahm er auch gerne mit.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 4. April 2022)

SRC Vaduz unter­liegt Bern im Spiel um Platz drei mit 1:3

Nach dem 0:4 im Halbfinale gegen Topfavorit Grabs musste sich der SRC Vaduz bei den Play-offs in Uster auch im Spiel um Platz drei gegen Bern mit 1:3 ­geschlagen geben. Damit beenden die Residenzler die NLA-Saison auf Rang vier.

Nach der mässigen Hinrunde lag der SRC Vaduz bereits acht Punkte hinter dem angestrebten Play-off-Platz. Die Residenzler konnten sich aber in der Rückrunde steigern und sich auf den letzten Drücker doch noch das Finalticket für Uster sichern. Der SRCV beendete den Grunddurchgang hinter Grabs, Bern und Grass­hoppers Zürich auf dem vierten Platz. «Die Play-offs zu erreichen war unser Saisonziel, das haben wir nun schlussendlich trotz des schwachen Starts geschafft», sagte Patrick Maier vor dem Finalturnier der besten vier Teams aus dem Grunddurchgang.

An den Play-offs in Uster standen am Freitag die Halbfinalpartien auf dem Programm. Dabei mussten die Residenzler auf ihre beiden Legionäre Yannik Omlor und Jens Schoor verzichten. Damit wurde die ohnehin schwere Aufgabe gegen Grabs zu einer «Mission Impossible». David Maier, Roger Baumann, Patrick Maier und Michel Haug standen dann gegen das Grabser Quartett Raphael Kandra (GER), Aqeel Rehman (AUT), Luca Wilhelmi und Rudi Rohrmüller (GER) auch auf verlorenem Posten. Alle vier Partien gingen mit 0:3 verloren. Somit wurde Vaduz in das Spiel um Platz drei gegen Bern, das sein Halbfinale gegen die Grasshoppers knapp verlor, verbannt. «Ohne Legionäre hatten wir gegen Grabs keine Chance. Mit dieser Niederlage mussten wir rechnen», so Patrick Maier.

Gegen Bern konnte der SRCV immerhin auf Jens Schoor zurückgreifen und präsentierte sich auch viel stärker als noch gegen Grabs. Auf der Position 1 hielt David Maier gegen Edgar Zayas gut mit, musste sich aber schlussendlich doch mit 0:3 (9:11, 12:14, 7:11) geschlagen geben. «David hat sehr gut gespielt und gegen den starken Edgar Zayas eine starke Leistung gezeigt», berichtet sein Bruder Patrick Maier. Chancenlos war hingegen Roger Baumann auf der Position 3 gegen Jakob Känel, der SRCV-Routinier unterlag 0:3. Patrick Maier gewann auf der Position 4 gegen Ilja Stucki den ersten Satz, musste den zweiten aber abgeben. Da damit das Spiel gesamthaft bereits für Bern entschieden war, wurden die weiteren Sätze an Bern abgegeben. Für den einzigen Punktgewinn gegen Bern sorgte Jens Schoor auf der Position 2. Der Deutsche setzte sich gegen Tarek Shehata mit 3:1 durch. In Summe stellte Bern das bessere Team, gewann mit 3:1 und sicherte sich die Bronzemedaille. Für Vaduz, den Meister von 2004 und 2012, blieb der vierte NLA-Schlussrang. Patrick Maier: «Die Leistung gegen Bern hat gepasst. Wir haben alles probiert, leider hat es nicht ganz gereicht. Mit Yannik Omlor fehlte uns ja auch ein wichtiger Spieler auf der Position 1.»

Den Schweizer Meistertitel sicherte sich Grabs, das im Finale gegen die Grasshoppers aus Zürich aber viel Mühe bekundete. Nach den vier Partien stand es 2:2-Remis, so mussten die gewonnenen Sätze entscheiden. Und hier hatte Grabs mit 9:6 die Nase vorne. Für den Schweizer Nachbar ist es der dritte Titelgewinn in den letzten vier Jahren. Im Vorjahr mussten sich die Grabser im Finale überraschend Sihltal geschlagen geben. Apropos Sihltal: Der Titelverteidiger spielte in der abgelaufenen Saison keine Rolle, beendete den Grunddurchgang auf dem achten und letzten Platz.
Bei den Frauen setzte sich Uster mit einem 2:1-Finalsieg gegen Fricktal die NLA-Krone auf.

Nach den Play-offs in Uster wirft der SRC Vaduz nun den Blick Richtung nächster Saison. «Wir planen eigentlich mit demselben Team wie heuer. Natürlich kann es aber auf den Legionärs-Positionen noch zu Änderungen kommen», lies Patrick Maier schon vor den Play-offs in Uster verlauten. Mit der abgelaufenen Saison zeigten sich die Vaduzer insgesamt zufrieden, konnte doch nach einer zweijährigen «Wartezeit» wieder das Finalturnier erreicht werden.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 28. März 2022)

Vaduz geht gegen Grabs unter

In Uster kommen derzeit die Play-offs der Nationalliga A zur Austragung. Für das Finalturnier der besten vier Teams nach dem Grunddurchgang haben sich Grabs (1.), Bern (2.), Grasshoppers Zürich (3.) und der SRC Vaduz (4.) qualifiziert. Gestern standen die Halbfinals an. Die Vaduzer bekamen es mit Grabs zu tun. Dabei war unklar, ob die Residenzler auf ihre beiden Legionäre Yannik Omlor und Jens Schoor zurückgreifen können. Und leider musste der SRCV auf die beiden Deutschen verzichten, so wurde die ohnehin schon schwere Aufgabe zu einer «Mission Impossible». David Maier, Roger Baumann, Patrick Maier (Foto) und Michel Haug standen dann gegen das Grabser Quartett Raphael Kandra (GER), Aqeel Rehman (AUT), Luca Wilhelmi und Rudi Rohrmüller (GER) auch auf verlorenem Posten. Alle vier Partien gingen mit 0:3 verloren. Damit spielt Vaduz heute gegen Bern, das sein Halbfinale gegen die Grasshoppers knapp verlor, um den dritten Rang. Im Finale stehen sich Grabs und GC gegenüber.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 26. März 2022)

Vaduz ist im Halb­final-Derby gegen Grabs der Underdog

In der Nationalliga A wird bei den Play-offs in Uster der Schweizer Meis­ter gesucht. Im Halbfinale bekommt es der SRC Vaduz heute (20 Uhr) mit Topfavorit Grabs zu tun. Um das zweite Finalticket kämpfen Bern und die Grasshoppers (18 Uhr).

Nach der doch enttäuschenden NLA-Hinrunde lag der SRC Vaduz bereits acht Punkte hinter dem angestrebten Play-off-Platz. Das Saisonziel war in weiter Ferne. Die Residenzler konnten sich aber in der Rückrunde steigern und sich auf den letzten Drücker doch noch das Finalticket sichern. Bewerkstelligt haben das die Residenzler im letzten Spiel des Grunddurchganges mit einem 3:1-Sieg beim Nachbarschafts-Derby gegen Grabs, das angesichts der bereits feststehenden Quali aber nicht in Bestbesetzung antrat. Die Schweizer verzichteten damals unter anderem auf die Legionäre Raphael Kandra (GER), Aqeel Rehman (AUT) und Valentin Rapp (GER). Der SRCV beendete damit den Grunddurchgang hinter Grabs, Bern und Grasshoppers Zürich auf dem vierten Platz. «Die Play-offs zu erreichen war unser Saisonziel, das haben wir schlussendlich trotz des schwachen Starts geschafft», so Patrick Maier.

Beim Finalturnier in Uster, wo die vier besten Mannschaften um den NLA-Meistertitel spielen, stehen heute die Halbfinals auf dem Programm. Dort kommt es für Vaduz zum «Wiedersehen» mit Grabs, die in den Play-offs wohl ein anderes Gesicht zeigen werden. «Das wird sicher ein ganz anderes Spiel als zuletzt. Ich gehe davon aus, dass Grabs mit allen ihnen zu Verfügung stehenden Legionären antritt», weiss Maier, der hinzufügt: «Damit ist Grabs klarer Favorit und wir der Underdog.» Aber: «Jede Partie muss zuerst gespielt werden und wir werden uns so teuer wie möglich verkaufen.» Dabei ist aber noch unklar, ob die Vaduzer heute auf ihre beiden Legionäre zurückgreifen können. Yannik Omlor spielt noch an einem internationalen Turnier und Jens Schoor ist im Ligabetrieb in Deutschland. «Diesbezüglich haben wir erst heute Klarheit», so Patrick Maier, der bei einem Ausfall ins Team nachrücken würde. Sicher spielen werden für Vaduz David Maier und Roger Baumann, Michel Haug ist ebenfalls für die Play-offs gemeldet. Es gibt also noch einige offene Fragen, die aber auch Grabs betreffen. Auch beim Grunddurchgangs-Sieger kann nicht hundertprozentig gesagt werden, welche Legionäre heute in Uster auflaufen.
Im zweiten Halbfinale spielen Bern und die Grasshoppers um den Einzug ins Finale. «Das dürfte eine ausgeglichene Partie werden», weiss Maier. Nach den heutigen Semifinals kommen morgen das Spiel um Platz drei sowie das grosse Finale um den Schweizer Meistertitel zur Austragung. Klar ist, es wird einen neuen Titelträger geben. Sihltal, das im Vorjahr im Finale sensationell Grabs bezwang, spielte heuer keine Rolle und landete mit sieben Punkten auf dem achten und letzten Platz.

Freitag, Halbfinals

Bern – Grasshopper 18.00
Grabs – Vaduz 20.00

Samstag, Finalspiele

Spiel um Platz drei 11.00
Finale 15.00

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 25. März 2022)