Alle Beiträge von squash_li

SRC Vaduz schlägt die Pythons mit 3:1

Erstes Spiel im neuen Jahr, erster Sieg. Der SRC Vaduz macht da weiter, wo er im alten Jahr aufgehört hat. Gegen die Pythons Kriens gab es den erwarteten 3:1-Erfolg.

Zum Saisonauftakt am 4. Oktober 2018 musste sich der SRC Vaduz zu Hause gegen die Pythons Kriens noch mit einem Unentschieden – mit Extrapunkt – begnügen. Im Rückspiel, dem ersten Kräftemessen in der Nationalliga A im neuen Jahr, machte es das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti nun besser und fuhr die nächsten drei Zähler ein. Die Aufgabe gestaltete sich dieses Mal allerdings auch einen Ticken einfacher, denn anders als im Hinspiel trat Legionär Jens Schoor auf Position 1 gegen Lukas Burkhart an und holte mit einem klaren 3:0 den ersten Sieg für die Residenzler. Etwas mehr Mühe bekundete Bianchetti, der es auf Position 2 mit Jonas Dähler zu tun bekam. Nach einer 2:0-Führung folgte im dritten Durchgang ein klares 1:11. Doch Bianchetti kehrte die Partie und holte so den zweiten Punkt für sein Team.

Einen weiteren «souveränen Auftritt», wie Bianchetti meinte, legte derweile David Maier auf Position drei hin. Er liess Remo Handl beim 3:0 keine Chance und stellte damit die Weichen entgültig auf Sieg. Auf Position vier musste sich Patrick Maier dann knapp mit 2:3 geschlagen geben – «das war aber sicher eines seiner besseren Spiele», fügte Bianchetti an. In der Tabelle rückt der SRC Vaduz mit dem sechsten Saisonsieg gar auf Platz 2 nach vorn, da die Panthers gegen Pilatus (beide Kriens) nur einen Punkt ergattern konnten. «Das war ein wichtiger Sieg und stimmt uns zuversichtlich für die nächsten Wochen», so Bianchetti.

  • Position 1: Lukas Burkhart (SUI 12) – Jens Schoor (GER) 0:3 (9:11, 7:11, 7:11).
  • Position 2: Jonas Dähler (SUI 15) – Davide Bianchetti (ITA) 1:3 (8:11, 8:11, 11:1, 8:11).
  • Position 3: Remo Handl (SUI 23) – David Maier (SUI 16) 0:3 (9:11, 9:11, 5:11).
  • Position 4: Yannick Lindemann (SUI 25) – Patrick Maier (SUI 31) 3:2 (8:11, 11:7, 4:11, 13:11, 11:7).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 11. Januar 2019)

SRC Vaduz startet in das neue Jahr

Die besinnliche Weihnachtszeit ist nun auch für die Vaduzer NLA-Squasher vorbei. Mit der Auswärtspartie gegen Pythons Kriens eröffnen die Residenzler heute das Jahr 2019. Mit einem Dreier will der SRCV den Play-off-Platz festigen.

Nach der starken Hinrunde rangiert der SRC Vaduz mit 19 Punkten hinter dem souveränen Leader Grabs (26) und den punktgleichen Panthers aus Kriens auf dem dritten Tabellenrang und ist damit voll auf Play-off-Kurs. Der Abstand auf Uster und Vorjahresmeister Sihltal, die derzeit härtesten Konkurrenten um die begehrten Top-4-Ränge, beträgt jeweils vier Punkte. Ein schönes, aber keinesfalls beruhigendes Polster. Daher heisst die Devise beim SRC Vaduz: weiter fleissig Punkte sammeln. Die erste Chance im neuen Jahr bietet sich den Liechtensteinern heute beim Auswärtsspiel gegen die Pythons. Dass die Partie aber kein Selbstläufer ist, hat sich schon im Hinspiel gezeigt. Der SRCV musste sich mit einem 2:2-Remis begnügen, sicherte sich aber immerhin den Zusatzpunkt.

Heute peilen die Vaduzer, auch ohne Roger Baumann, einen Dreier an. Auf den Positionen 1 und 2 stehen die Topspieler auf dem Court. Jens Schoor und Davide Bianchetti gehen gegen Lukas Burkhart und Jonas Dähler auch als Favoriten ins Spiel. Gleiches gilt auf der Position 3 für David Maier. Der Youngster, der sich im alten Jahr in sehr guter Form präsentierte, hat gegenüber Remo Handl sicher Vorteile. Ein ausgelichenes Duell dürfte es auf der Position 4 geben. Patrick Maier trifft dort auf Yannick Lindemann. In Summe sollte sich der SRC Vaduz also mit den ersten drei Punkten im neuen Jahr beschenken können. Und diese wären für den weiteren Rückrundenverlauf sicher wichtig – die Konkurrenz um die Play-off-Plätze wäre weiter unter Zugzwang.

  • Position 1: Lukas Burkhart (SUI 12) – Jens Schoor (GER)
  • Positiion 2: Jonas Dähler (SUI 15) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 3: Remo Handl (SUI 23) – David Maier (SUI 16)
  • Position 4: Yannick Lindemann (SUI 25) – Patrick Maier (SUI 31)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 10. Januar 2019)

Der SRC Vaduz holt zum Jahresabschluss ein Remis

Ein Sieg ist es für die Vaduzer Squasher beimTabellenvorletzten Grasshoppers Zürich zwar nicht geworden, dennoch zeigte sich Spielertrainer Davide Bianchetti mit dem Remis zufrieden. Die Vaduzer traten die Reise nach Zürich nämlich ersatzgeschwächt an. Sowohl Jens Schoor, als auch Roger Baumann taten nicht mit. Gleichzeitig traten die Grasshoppers mit ihrer stärksten Aufstellung an. Auf Position eins stand daher Davide Bianchetti im Einsatz. Er traf auf den Finnen Olli Tuominen. Obwohl Bianchetti eine solide Partie zeigte, musste der Spielertrainer der Vaduzer sich mit 1:3geschlagen geben. An zweiter Position legte David Maier einen starken Auftritt hin. «Wir wussten nicht, wie der Holländer (Anm. d. Red.: Marc ter Sluis) einzuschätzen ist. David hat aber erneut einen starken Auftritt gezeigt und wieder souverän mit 3:0 gewonnen», lobte Bianchetti den Jüngsten im Team. Davids Bruder Patrick verlor auf Position drei aber ebenso deutlich gegen Mark Woodliffe. «Patrick war von den Landesmeisterschaften noch leicht angeschlagen und tat sich daher schwer. Nicht sein bestes Spiel.» Auf Position vier sollte eigentlich Marcel Rothmund spielen. Da Rothmung aber krank ausfiel, musste Michel Haug ran. «Michel zeigte eine gute Partie. Es war sehr gut, dass er nach einem 1:2-Rückstand die Partie noch gedreht hat.» Der Extrapunkt ging aufgrund der mehr gewonnenen Games trotzdem an die Zürcher. Die Vaduzer bleiben mit dem Remis aber auf Playoff-Kurs im neuen Jahr.(sb)

Grasshoppers – Vaduz 2 :2

  • Pos. 1: Olli Tuominen (Fin) – Davide Bianchetti (It)3:1 (11:3, 9:11, 11:4, 12:10)
  • Pos. 2: Marc ter Sluis (Ho) – David Maier (CH 20) 0:3 (10:12, 5:11, 6:11)
  • Pos. 3: Mark Woodliffe (CH 37)– Patrick Maier (CH 31) 3:0 (11:7, 12:10, 11:9)
  • Pos. 4: Csaba Forro (CH 49) – Michel Haug2:3(11:13, 11:4, 11:7, 11:13,5:11)
(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 14. Dezember 2018)

SRC Vaduz ersatz­ge­schwächt gegen ver­stärkte Grasshoppers

Tabellendritter gegen Vorletzter – scheinbar ein «Spaziergang» zum nächsten Dreier. Dem ist aber nicht so. Der SRC Vaduz muss heute gegen die Grasshoppers drei Akteure vorgeben, GC tritt hingegen mit zwei starken Legionären an.

Nach acht Runden der NLA-Qualifikation steht der SRC Vaduz hinter Grabs (23) und den Panthers (19) mit 18 Punkten auf Rang drei. Den vierten und letzten Play-off-Platz nimmt derzeit Sihltal (15) ein. Dahinter folgen Uster und die Pythons mit jeweils 12 Zählern. Damit haben sich die Residenzler schon ein Sechs-Punktepolster zum Strich erkämpft. Davon kann der heutige Gegner Grass­hoppers nur träumen. Der zwölfmalige Meister, zuletzt setzte sich GC in der Saison 2014/15 die NLA-Krone auf, spielt in den letzten Jahren keine grosse Rolle mehr – so auch heuer. Die Zürcher rangieren mit lediglich drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und kämpfen mit dem punktgleichen Schlusslicht Schlieren und Bern (5 Zähler) um den Klassenerhalt. Diesen wollen die Zürcher aber anscheinend um jeden Preis vermeiden. So werden sporadisch auch ausländische Topspieler eingesetzt. Und ausgerechnet gegen Vaduz sind es deren zwei. Der Finne Olli Tuominen, der in der Weltranglis­te immerhin Position 59 einnimmt, und der Niederländer Marc ter Sluis (PSA 245) wurden für das heutige Spiel, neben Mark Woodliffe und Csaba Forro, aufgeboten. Damit stellen die Hoppers ein gutes Quartett, das ohne Zweifel konkurrenzfähig ist.

Damit hat sich die Ausgangslage für den SRC Vaduz natürlich drastisch geändert. Zudem müssen die Residenzler heute auf Legionär Jens Schoor sowie Roger Baumann und Michel Haug verzichten. Damit rückt Spielertrainer Davide Bianchetti auf die Position 1 vor und bekommt es mit Tuominen zu tun – eine ganz schwierige Aufgabe. Einen schweren Stand hat auch Youngster David Maier auf der Position 2 gegen Marc ter Sluis. Auf den Positionen 3 und 4 sind die Ausgangslagen ausgeglichen. Patrick Maier misst sich mit dem «Evergreen» Mark Woodliffe und SRCV-Routinier Marcel Rothmund, der durch die Ausfälle neu ins Team rückt, steht Csaba Forro gegenüber. Nimmt man die einzelnenen Partien her, scheint ein Sieg unrealistisch. Auch für ein Remis muss der SRCV hart kämpfen.

Mit der Partie gegen die Grasshoppers wird die Hinrunde und auch das Squash-Jahr 2018 beendet. Weiter geht es für die Vaduzer dann am 10. Januar mit dem Auswärtsspiel gegen Pythons Kriens. Das Hinspiel im Squash House endete mit einem 2:2, wobei sich Bianchetti und Co. den Zusatzpunkt sicherten.

  • Position 1: Olli Tuominen (FIN) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 2: Marc ter Sluis (NED) – David Maier (SUI 20)
  • Position 3: Mark Woodliffe (SUI 37) – Patrick Maier (SUI 31)
  • Position 4: Csaba Forro (SUI 49) – Marcel Rothmund (SUI 55)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 13. Dezember 2018)

David Maier auf dem 6. Schlussrang

Der junge SRCV-Akteur kam beim stark besetzten Swiss Junior Open in Langnau am Albis auf den guten sechsten Rang.

Das internationale Starterfeld der U19-Kategorie hatte es an den Swiss Junior Open in sich. Angeführt wurde das Tableau vom Grabser NLA-Squasher Yannick Wilhelmi vor dem Tschechen Ondrej Vorlicek. David Maier war an 5/8 gesetzt. Der Youngster des SRC Vaduz startete mit einem klaren 3:0 (12:10, 11:8, 11:7) gegen den Portugiesen Santos Goncalo ins Turnier. In der zweiten Runde bekam es Maier mit Luke Stauffer zu tun. Der Niederländer wehrte sich in den ersten beiden Sätzen nach Kräften, musste schlussendlich aber die Überlegenheit des Liechtensteiners, der mit 3:1 (11:8, 9:11, 11:4, 11:6) gewann, anerkennen. Im Viertelfinale kam es zum Duell mit dem topgesetzten Yannick Wilhelmi, der seiner Favoritenrolle gerecht wurde und die Partie mit 3:0 (11:3, 11:5, 11:6) für sich entschied. Damit ging es für David Maier in den Platzierungsspielen um die Ränge 5 bis 8 weiter. Dort fegte er zuerst mit 3:0 (11:6, 11:2, 11:7) den Franzosen Valentin Alberti hinweg. Danach stand er Alasdair Prott gegenüber. Der starke Schotte ging dabei als 3:0-Sieger (11:7, 11:5, 11:6) vom Platz und belegte in der Endabrechung den fünften Rang. Für David Maier resultierte damit der sechste Schlussrung.
Den Turniersieg der U19-Kategorie beim Swiss Junior Open in Langnau am Albis sicherte sich Yannick Wilhelmi. Der ehemalige SRCV-Spieler setzte sich im Finale gegen den Tschechen Ondrej Vorlicek mit 3:0 (11:7, 11:6, 11:9) durch.
Nach diesem internationalen Auftritt wartet auf David Maier am kommenden Donnerstag wieder die regionale Bühne. Der Youngster muss mit dem SRC Vaduz in der 9. Runde der Nationalliga A auswärts gegen die Grasshoppers ran. Dabei gehen die Residenzler als klarer Favorit ins Spiel und wollen den nächsten Dreier einfahren.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 10. Dezember 2018)

Heim­sieg für David Maier

Im Rahmen der Schweizer Nachwuchsserie «Squash !t» kam im Squash House Vaduz am Samstag ein gut besetztes Turnier zur Austragung. Dabei feierte David Maier einen Heimsieg. Der SRCV-Akteuer gewann die Kategorie Open A mit Siegen gegen Iain Keeling (3:1), Louai Hafez (3:1) und Philipp Hinsert (3:0). Die weiteren Kategoriensiege gingen an Till Oertli (Open B), Liam Poessl (Open C), Nelia Malbasic (Open D), Wadim Psiola (Open E) und Livio Giacu (Open F), wo auch der Liechtensteiner Jonathan Carballo im Einsatz stand – er wurde Vierter. In der Kategorie G standen noch zwei weitere SRCV-Youngsters auf dem Court. Anna Klara Wolf (Gruppe 1) und Manuel Villar Vieites (Gruppe 2) belegten jeweils den zweiten Rang. Im Platzierungsspiel um Rang drei setzte sich dann Anna Klara Wolf gegen Manuel Villar Vieites mit 3:0 durch.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 3. Dezember 2018)

Titel an Bet­chem und Maier

Im Squash House Vaduz wurden gestern die Liechtensteiner Landesmeister ermittelt. Bei den Damen setzte sich Nicole Betchem vor Caroline Voigt und Lucrezia Wolf durch. Bei den Herren holte sich David Maier Gold. Silber ging an seinen Bruder Patrick Maier und Bronze an Routinier Marcel Rothmund. Unser Foto zeigt die neuen Titelträger Nicole Betchem und David Maier.
(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 3. Dezember 2018)

Wich­tiger 3:1-Sieg: SRC Vaduz kann auch die Pan­thers bändigen

Der SRC Vaduz gewann den NLA-Schlager der 8. Runde gegen die Panthers aus Kriens 3:1. Jens Schoor, Davide Bianchetti und David Maier, der Youngster zeigte eine bärenstarke Leistung, sorgten für die Punkte.

Im Squash House Vaduz empfing gestern der Tabellendritte SRCV die auf Platz zwei liegenden Panthers aus Kriens. Angesichts der Aufstellungen war eine ausgeglichene und hart umkämpfte Partie zu erwarten, die Vaduzer mit Vorteilen auf den Positionen 1 und 2, die Krienser auf 3 und 4. Und fast so lief die Partie auch ab. Jens Schoor setzte sich gegen Cédric Kuchen und Davide Bianchetti gegen Amadeo Costa durch. Die beiden favorisierten Residenzler brauchten aber eine gewisse Zeit, bis sie auf Touren kamen. Schoor gewann zwar den ersten Satz mit 11:7, musste aber den zweiten mit 9:11 abgeben. Danach machte der Deutsche aber ernst und holte sich die Sätze drei und vier jeweils mit 11:3. Bianchetti verlor den Auftaktsatz mit 11:13 und tat sich auch in den folgenden Sätzen schwer. Wobei öfters sein italienisches Temperament durchbrach und dies sein Spielgerät zu spüren bekam. Doch der SRCV-Spielertrainer kämpfte sich durch, liess auch zwischendurch sein Können aufblitzen, und brachte die Sätze zwei bis vier jeweils knapp mit 11:9, 11:8, 11:8 nach Hause. «Das war kein gutes Spiel von mir, aber es hat gereicht», so Bianchetti. Nichts zu holen gab es für Roger Baumann beim 0:3 auf der Position 4 gegen Jan Kurzmeyer. «Jan hat sicher gut gespielt, aber ich habe es ihm auch zu leicht gemacht.»
Eine erneute Talentprobe gab David Maier auf der Position 3 gegen den höher eingestuften Patrick Miescher ab. Der SRCV-Youngster gewann die Partie nach Satzrückstand mit 3:1 und bescherte Vaduz den Sieg und wichtige Punkte im Kampf um die vier Play-off-Plätze. «Ich habe mich gut vorbereitet und war bestens eingestellt. Das war ein toller Erfolg für mich», so Maier, den auch eine kurze Behandlungspause (blutendes Knie) nicht aus der Ruhe brachte.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Cédric Kuchen (SUI 4) 3:1 (11:7, 9:11, 11:3, 11:3)
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Amadeo Costa (SUI 9) 3:1 (11:13, 11:9, 11:8, 11:8)
  • Position 3: David Maier (SUI 24) – Patrick Miescher (SUI 12) 3:1 (8:11, 11:9, 11:6, 11:9)
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 27) – Jan Kurzmeyer (SUI 17) 0:3 (9:11, 7:11, 3:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 30.11.2018)

Vaduz will im Spit­zen­spiel die Pan­thers an die Leine nehmen

Auf den SRC Vaduz wartet heute im heimischen Squash House das NLA-Schlagerspiel gegen die Panthers. Die Krienser liegen nach sieben Runden überraschend vor dem SRCV auf Platz zwei. Erwartet wird ein spannendes Duell auf Augenhöhe.

Nach sieben Runden führt der Topfavorit Grabs die NLA-Meisterschaft mit 20 Punkten an. Gefolgt von den Panthers aus Kriens (19), dem Squash Rackets Club Vaduz (15) und Titelverteidiger Sihltal (12). Im Kampf um die vier begehrten Play-off-Plätze sind auch noch Pilatus Kriens (10), Uster und Pythons Kriens (je 9) im Rennen. «Die Spitzenteams sind in dieser ausgeglichenen Qualifikationsrunde alle vorn mit dabei. Dass sich die Panthers aber bisher so gut verkaufen, ist doch etwas überraschend», so SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti, der gleich eine Erklärung hinterherschickt. «Die Krienser sind auf den Positionen 3 und 4 mit Patrick Miescher und Jan Kurzmeyer sehr gut aufgestellt. Auch ihre Nummer 1, Cédric Kuchen, spielt eine starke Saison.»

Insgesamt scheint das Quartett aus Kriens bestens zu funktionieren. Dies zeigt die Tatsache, dass die Panthers noch kein Spiel verloren haben. Mit fünf Siegen und zwei Remis mit Zusatzpunkt wurden bisher 19 Punkte verbucht, vier mehr als beim SRC Vaduz. Es wartet heute also eine harte Nuss auf die Residenzler. Und wie soll diese geknackt werden? «Unsere Vorteile liegen auf den Positionen 1 und 2», weiss Bianchetti, der auf Amadeo Costa trifft. «Diese Aufgabe ist für mich machbar. Auch Jens Schoor sollte sich gegen Cédric Kuchen durchsetzen können.»
Wie bereits angesprochen, weht dem SRCV auf den Positionen 3 und 4 eine wesentlich steifere Brise entgegen. Wobei es Youngster David Maier mit Patrick Miescher zu tun bekommt. «Obwohl David super in Form ist, wird er es sehr schwer haben. Ich schätze Miescher sogar stärker ein als Costa, der auf der Position 2 spielt», sagt Bianchetti und fügt hinzu: «Für David ist es ein tolles Spiel gegen einen wirklich starken Gegner. Aus solchen Partien kann er viel für seine weitere Entwicklung lernen.» Roger Baumann steht auf der Position 4 Jan Kurzmeyer gegenüber. Der Panthers-Akteur ist zwar im Schweizer Ranking zehn Plätze vor Baumann platziert, für Davide Bianchetti stehen die Chancen aber 50:50. «Das wird ein ausgeglichenes Spiel, bei dem jeder Ausgang möglich ist. In den bisherigen Direktduellen konnten beide schon reüssieren.»

In Summe wartet heute im Squash House Vaduz ab 19.30 Uhr also ein hart umkämpftes Spitzenspiel auf die Fans. «Im Kampf um die vier Play-off-Plätze zählt jeder Punkt, vor allem gegen direkte Konkurrenten. Unser Ziel ist daher, mindestens ein Remis mit dem Zusatzpunkt zu holen. Noch schöner wäre natürlich ein voller Erfolg», ist SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti zuversichtlich, die Panthers heute an die Leine nehmen zu können.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Cédric Kuchen (SUI 4)
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Amadeo Costa (SUI 9)
  • Position 3: David Maier (SUI 24) – Patrick Miescher (SUI 12)
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 27) – Jan Kurzmeyer (SUI 17)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 29. November 2018)