Pech für David Maier

 

Der SRCV-Akteur musste beim Italian Junior Open in Reccione das Halbfinale verletzungsbedingt abbrechen.

Nachdem David Maier das international ausgeschriebene Squash Junior Open in Vaduz souverän gewann, ging es für den jungen Liechtensteiner direkt weiter nach Italien. Dort wurde in Riccione das Italian Junior Open 2019 ausgetragen. Maier war dabei in der U-19-Kategorie als Nummer 1 gesetzt und startete auch erfolgreich ins Turnier. Nach einem Freilos in der 1. Runde setzte er sich danach gegen den Schweizer Shamir Chaudhary und den Tschechen Petr Nohel jeweils klar mit 3:0 durch und zog ins Halbfinale ein.

Dort stand er am Samstag dem Schweden Fritiof Jacobsson gegenüber. Nach zwei hart umkämpften Sätzen (1:1) musste Maier die Partie abbrechen. Grund: Beschwerden im linken Knie. «David wollte weiterspielen, aber vorsichtshalber habe ich ihm davon abgeraten», so Peter Maier, der in Riccione als Betreuer vor Ort war. Am Tag danach gab es leichte Entwarnung. «Das Knie ist nicht mehr geschwollen und David geht es schon viel besser», sagte Peter Maier gestern und fügte an: «David hat bis zur Verletztung ein starkes Turnier gespielt.» Das gibt im Hinblick Weltmeisterschaft, die Ende Juni in Kuala Lumpur (Malaysia) steigt, viel Selbstvertrauen. «Bis dahin sollte auch mit dem Knie wieder alles in Ordnung sein.»

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. Juni 2019)

Legionäre würden gerne bleiben

Der SRC Vaduz schloss die Saison kürzlich an den Playoffs in Uster auf dem vierten Rang ab. Ob die neue Saison im Herbst wieder mit Jens Schoor und Davide Bianchetti gestartet wird, ist noch nicht entschieden.

Für die Nummer eins der Vaduzer, Jens Schoor, war die zu Ende gegangene Saison bereits die fünfte in Diensten der Liechtensteiner. Er zeigte gegen Uster eine Topleistung, brachte die aktuelle Nr. 14 derWelt, Raphael Kandra, zünftig ins Schwitzen.

«Früher habe ich jeweils gegen ihn gewonnen. Das hat sich jetzt aber geändert. Kandra hat sich enorm entwickelt. Zuletzt hat er immer gewonnen», lobt Schoor den drei Jahre jüngeren Kandra. Auch bei Schoor hat sich einiges getan, seit er erstmals für Vaduz antrat. Damals ersetzte er auf Liechtensteiner Seite den spanischen Topspieler Borja Golan.

Zu Beginn seiner Tätigkeit in Vaduz spielte Jens Schoor PSA-Weltturniere. Er lebte komplett vom Squashspielen. 2015, als er bereits für Vaduz spielte, war er auf dem Höhepunkt seiner Karriere mit seinemhöchsten Ranking. Er durfte sich damals Nummer 60 der Welt nennen,stand in 16 PSA World Tour Finals und gewann 11 davon. Im

Dezember 2017 trat er als Profispieler zurück. «Ich ar- beite jetzt wie jeder andere auch», erklärt Schoor. Dabei kann er Beruf und Sport perfekt verbinden. «Ich habe wirklich grosses Glück. Neben Vaduz spiele ich auch für Wormsin der deutschen Bundesliga. Ich bin in dem Fitnessstudio, in das auch die Squasherintegriert sind, für den kaufmännischen Bereichverantwortlich», erklärt Schoor. 80 Angestelltegehören dem Sportzenter an. «Für mich ist es wirklich ideal. Ich kann so nach meinem Karrierenende als Profi Sport und Beruf super verbinden. Wann immer ich Lust habe, kannich trainieren», meint Schoor. Er würde im kommenden Jahr gerne wieder für Vaduz auflaufen, doch bisher wurde darüber nochnicht gesprochen. «Ich habe in Vaduz gute Kollegen und Freunde gefunden.

Von meiner Seite aus wäre ich gerne auch in der nächsten Saison dabei». Genau gleich tönt es beim Vaduzer Trainer Davide Bianchetti. Der Italiener hat zwar seit kurzem noch eine weitere Verpflichtung angenommen. Er gibt beim SC Royal Cham Trainingsstunden, ist aber wie Schoor interessiert, weiterhin in Vaduz zu spielen. «Wir haben bisher noch nicht geredet. Ich bin aber gerne auch die nächste Saison wieder dabei», so Bianchetti.

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 18. April 2019)

Ein Fünf­satz­krimi zum EM-Abschluss

 

David Maier musste sich an der U-19-EM in Prag dem Iren Conor Moran 2:3 geschlagen geben und belegte Rang 8.

Die U-19-Europameisterschaft in Tschechien läuft seit vergangenen Samstag. Und Liechtensteins Nachwuchs-Squasher legte gleich mächtig los und spielte sich im 64er-Tableau souverän durch die ersten drei Runden. Zum Auftakt bezwang Maier den Schotten Ruadhri Mcdougall 3:1, danach den Belgier Thimi Christiaens 3:1 und den starken Engländer Lewis Anderson ebenfalls mit 3:1. Im Viertelfinale unterlag er danach dem Iren Sam Buckley nach hartem Kampf mit 1:3, verpasste somit den Halbfinaleinzug und spielte in den Klassierungsspielen um die Plätze fünf bis acht weiter. Dort zog er zuerst gegen Ben Smith (ENG) mit 0:3 den Kürzeren und spielte gestern zum Abschluss der EM gegen den Iren Conor Moran um den siebten Schlussrang.

Diese Partie hatte es nochmals in sich. Der junge SRCV-Akteur begann stark und sicherte sich den ersten Satz mit 11:7. Moran konterte aber postwendend und holte sich Satz zwei mit 11:9. Danach war wieder David Maier am Zug und gewann den dritten Satz mit 11:6. Im vierten Satz bekundete der Liechtensteiner dann Probleme mit dem Knie. Er konnte zwar die Partie fertig spielen, um als Sieger vom Platz zu gehen, erwies sich das Handicap aber als zu gross. Conor Moran gewann die Sätze vier und fünf mit 11:6 und 11:4. Damit beendete David Maier die Europameisterschaft in Tschechien auf dem achten Schlussrang. «David hat gegen Conor Moran sehr gut begonnen und lag nach drei Sätzen verdient in Führung. Als er angeschlagen war, konnte er nicht mehr voll dagegenhalten. Auf diesem hohen inernationalen Niveau hatte er dann einfach keine Chance mehr», so Peter Maier, der als Betreuer in Prag vor Ort war.

Insgesamt spielte David Maier eine starke EM. «Ich bin mit meiner Leistungen zufrieden», so der junge FL-Squasher. Auch Peter Maier zog ein positives Fazit: «David zählt ja noch zu den jüngeren Jahrgängen, er kann nächstes Jahr nochmals in der U-19-Kategorie antreten. Von da her spielte er ein sehr gutes Turnier und kann auf den gezeigten Leistungen weiter aufbauen. Zudem war das Turnier wirklich erstklassig besetzt und auf höchstem Niveau.» Diesem passte sich auch der Veranstalter an. «Das EM-Turnier war wirklich bestens organisiert, ein grosse Kompliment an den Veranstalter», sagte Peter Maier.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 17. April 2019)

Maier spielt um Platz sieben

David Maier konnte bei der U19-EM in Prag nicht an die Leistungen der Vortage anknüpfen. Maier musste sich in den Rangierungsspielen gegen den Engländer Ben Smith mit 11:6, 11:3 und 13:11 geschlagen geben. Heute kämpft Maier gegen den Iren Conor Moran um den siebten Platz.

(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 16. April 2019)

David Maier scheiter im EM-Viertelfinale ganz knapp

 

 

Der junge Liechtensteiner verpasste an der U19-Europameisterschaft in Prag den Halbfinaleinzug. Maier musste sich dem Iren Sam Buckley nach hartem Kampf mit 1:3 geschlagen geben.

In der tschechischen Hauptstadt duellieren sich derzeit die bes-ten U19-Squasher Europas. Mit von der Partie ist mit David Maier auch ein Liechtensteiner. Und der Akteur des SRC Vaduz startete bestens in das topbesetzte Turnier. In der ersten Runde setzte er sich gegen den Schotten Ruadhri Mcdougall mit 3:1 durch. In Runde zwei konnte er den Belgier Thimi Christiaens ebenfalls mit 3:1 in die Schranken weisen. Danach ging es gegen Lewis Anderson um den Viertelfinal-Einzug. Der Engländer erwies sich als der erwartet starke Kontrahent und gewann den ersten Satz mit 11:5. Danach spielte aber David Maier seine grosse Klasse aus, holte sich die folgen drei Sätze mit 11:6, 11:2 und 11:7 und stand im Viertelfinale.

Dort wartete mit Sam Buckley ein ganz harter Brocken. Die letzten Partien gegen den Iren verlor Maier jeweils deutlich. Daher war bei ihm Revanche angesagt. Und es schien, als könnte es der Tag des David Maier werden. Er gewann den ersten Satz mit 11:9 und spielte auch danach ganz stark. Doch bei den entscheidenden Punkten stand ihm das Glück nicht zur Seite und Buckley konnte sich schlussendlich in den Sätzen zwei bis vier mit 11:7, 11:9, 11:8 durchsetzen. «David hat in diesem Duell auf Augenhöhe super gespielt und war eigentlich immer am Drücker. Leider hatte er, wenn es um die Satzgewinne ging, auch etwas Pech», so Peter Maier, der in Prag als Betreuer mit vor Ort ist. «Insgesamt hat er an der EM wirklich stark gespielt und die ersten drei Runden eigentlich souverän gewonnen. Leider hat es gegen Sam Buckley nicht ganz gereicht.»

Weiter geht es für FL-Squasher David Maier an der U19-Europameisterschaft in Prag mit den Klassierungsspielen um die Plätze fünf bis acht, die heute Montag und morgen Dienstag anstehen.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 15. April 2019)

Es geht Schlag auf Schlag weiter: David Maier spielt an der U-19-EM

Von Portugal nach Tschechien, von der Team-EM der Division III zur U-19-EM. David Maier ist derzeit im Dauereinsatz und dies auf höchstem Niveau. In Prag warten auf den jungen FL-Squasher an den kontinentalen Titelkämpfen ganz harte Brocken.

Nach der Team-EM der Division III in Lissabon, wo David Maier zusammen mit Patrick Maier, Marcel Rothmund, Peter Maier und Gerhard Schober Liechtensteins Farben vertrat, gilt es ab Samstag schon wieder ernst. In Tschechiens Hauptstadt Prag stehen die U-19-Euruopameis-terschaften auf dem Programm.

Also nicht viel Pause für den jungen Liechtensteiner, der sich bei den Aktiven in Portugal auf der Position 1 sehr gut verkaufte. Trotzdem verlief der Team-Event in Summe für die FL-Squasher mit dem zwölften Schlussrang enttäuschend. «Wir hatten uns in Lissabon sicher mehr vorgenommen», so Peter Maier. «Das lag aber nicht an David und Patrick auf den Positionen 1 und 2. Wir konnten auf den hinteren Positionen leider nicht reüsieren.»

Die Team-EM ist aber bereits abgehackt, denn auf David Maier wartet mit der U-19-Europameisterschaft schon das nächste Highlight. «Nach den vielen Partien in Portugal, die David in den Knochen stecken, legten wir in den letzten Tagen das Hauptaugenmerk auf Regeneration», bericht Peter Maier, der in Prag als Betreuer mit vor Ort ist und der weiss, dass bärenstarke Konkurrenz wartet. «Das wird ein heisses Turnier mit absoluter Topbesetzung.»
Los gehen die kontinentalen Titelkämpfe in Prag am kommenden Samstag und dauern bis Dienstag. Zum Auftakt bekommt es David Maier mit Ruadhri Mcdougall zu tun. «Der Schotte ist uns unbekannt. Er belegte aber beim Welch Open den achten Schlussrang, das zeugt von Klasse», sagt Peter Maier. Danach würden Luke Stauffer (NED) oder Thimi Christiaens (BEL) in Runde zwei warten. «Diese beiden Partien am Samstag kann David überstehen.» In Runde drei am Sonntag würde es dann voraussichtlich zum Duell mit Lewis Anderson kommen. «Ich habe den Engländer beim Turnier in Malmö gesehen und er hat mich beeindruckt. Das würde wohl eine ganz hohe Hürde für David.» Und falls er auch diese überspringen kann, geht es in der gleichen Tonart weiter. Wenn alles planmässig verläuft, wäre dann der Ire Sam Buckley im Viertelfinale der nächste Kontrahent. «Wie gesagt, das Turnier ist erstklassig besetzt und es gibt keine schwachen Gegner. Wir werden sehen, wie David die Strapatzen der letzten Wochen verkraftet hat und ob er sein Spiel durchziehen kann. Dann ist einiges möglich», gibt sich Peter Maier optimistisch. Die Anreise zu den Titelkämpfen erfolgt für die Liechtensteiner Delegation morgen Freitag.
An der U-19-EM in Prag ist der Tscheche Viktor Byrtus an Nummer 1 gesetzt, die Nummer 2 ist der Grabser NLA-Squasher Yannick Wilhelmi.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 12. April 2014)

Kein Podestplatz für SRC Vaduz

Die Vaduzer NLA-Squasher beendeten die Saison auf Rang vier. Nach der Halbfinalniederlage gegen Uster mussten sich die Residenzler an den Play-offs in Uster im Spiel um Platz drei dem Vorjahresmeister Sihltal mit 0:4 geschlagen geben.

Für den SRC Vaduz gab es beim grossen NLA-Showdown nichts zu holen. Dass nach 2004 und 2012 kein dritter Meistertitel dazukommt, war bereits am Freitag klar. Die Residenzler, die in Uster ohne David und Patrick Maier auskommen mussten – beide waren an der Team-EM im Einsatz (siehe Bericht unten) –, unterlagen im Halbfinale dem Gastgeber mit 1:3. Der SRCV, vor allem Jens Schoor, der auf der Position dem Weltklassespieler Raphael Kandra in einem Fünfsatzkrimi alles abverlangte, wehrte sich verbissen, musste schlussendlich aber die Überlegenheit von Uster anerkennen.

Damit ging es für die Vaduzer gegen Sihltal, das sein Semifinale gegen Grabs mit 1:3 verlor, im kleinen Finale um den dritten Schlussrang. «Wir wollen Dritter werden, sind aber erneut Aussenseiter. Sihltal hat auf den Positionen 1 und 2 überragende Spieler», so SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti vor der Partie.
Und Sihltal wurde seiner Favoritenrolle gerecht, der Vorjahresmeister gewann mit 4:0 und sicherte sich Bronze. Auf der Position 1 musste sich Jens Schoor, der erneut ein starkes Spiel machte, der Schweizer Nummer 1 Nicolas Müller mit 1:3 geschlagen geben. Roger Baumann und Michel Haug zogen auf den Positionen 3 und 4 gegen Andreas Dietzsch bzw. Iain Keeling jeweils mit 1:3 den Kürzeren. Die Partie auf der Position zwischen Davide Bianchetti gegen Dimitri Steinmann wurde beim Stand von 1:0 für den Schweizer nicht mehr fertig gespielt.
Alles in allem verkaufte sich der SRC Vaduz an den Play-offs in Uster sehr gut und konnte die favorisierten Teams ärgern. Aber wie befürchtet wurde es für die ersatzgeschwächten Liechtensteiner der vierte Schlussrang in der abgelaufenen NLA-Saison, bei der Bianchetti und Co. mit dem Erreichen des Finalturniers aber ihr vorrangiges Saisonziel erreicht haben.

Den Titel sicherte sich Grabs, das sich im Finale gegen Uster, das im Endspiel ohne ihren Topakteur Raphael Kandra antreten musste, mit 3:0 durchsetzte. Für Grabs, das in dieser Saison auf zahlreiche Top­legionäre zurückgriff, war es der erste Meistertitel in der höchsten Schweizer Spielklasse.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. April 2019)

Liechtenstein belegt an der Team-EM den 12. Schlussrang

Auch in der letzten Partie an der Team-Europameisterschaft der Division III in Lissabon (POR) gab es für Liechtenstein nur einen Teilerfolg. Im Spiel um Platz elf erreichten die FL-Squasher gegen Litauen ein 2:2-Remis. Beide Teams kamen dabei auf jeweils sieben Satzgewinne, daher musste die Punkteanzahl entscheiden. Und hier hatte Litauen mit 126:112 die Nase vorn und sicherte sich Rang elf. Für die Liechtensteiner resultierte damit der zwölfte Schlussrang an der EM. Gegen Litauen konnten David und Patrick Maier ihre Spiele gewinnen. Der nicht ganz fitte Marcel Rothmund und Peter Maier unterlagen ihren Kontrahenten.

Gegenüber dem Vorjahr, als das FL-Team in Riga (LET) den 14. Rang belegte, gab es heuer eine rangmässige Verbesserung. Die ganz grosse Freude kam bei Peter Maier und Co. aber nicht auf. Man hatte sich wesentlich mehr erwartet, wollte um die Plätze eins bis acht mitspielen. «Die EM verlief für uns enttäuschend», so Peter Maier. Einer der Gründe war sicher auf der Position 3 zu finden. Marcel Rothmund reiste nicht ganz fit an, er hat schon länger Probleme mit der Hüfte. Maier: «Wir gingen davon aus, dass es schon geht. Aber er hatte wärend des gesamten Turniers Probleme, konnte wegen der Verletzung nicht annähernd sein ganzes Potenzial abrufen.» So konnte der SRCV-Routinier, der gegen Griechenland geschont wurde, keinen Punkt für sein Team einfahren. Gleiches galt auch auf der Position 4. Auf den Positionen 1 und 2 machten hingegen David und Patrick Maier ihre Sache gut und hielten Liechtenstein immer wieder im Spiel.
Den Turniersieg sicherte sich übrigens Polen, das im Finale Österreich nach hartem Kampf in die Knie zwang. Beide Finalisten steigen in die nächsthöhere Stärkeklasse, die Division II, auf.

Litauen – Liechtenstein 2:2
  • Position 1: Konrad Tyma – David Maier 0:3 (5:11, 6:11, 6:11)
  • Position 2: Mantas Kociunas – Patrick Maier 1:3 (11:3, 7:11, 6:11, 8:11)
  • Position 3: Martynas Pempe – Marcel Rothmund 3:1 (11:1, 11:13, 11:8, 11:4)
  • Position 4: Andrius Voisnis – Peter Maier 3:0 (11:8, 11:5, 11:4)

Bemerkung: Beide Teams gewannen je 2 Spiele und das Satzverhältnis lautete 7:7. Litauen hat aber insgesamt mehr Punkte (126:112) erzielt und sicherte sich somit den 11. Schlussrang. Liechtenstein belegte an der EM Rang 12.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 8. April 2019)

Das Aus im NLA-Halb­fi­nale: Vaduz unter­liegt Uster mit 1:3

 

Nichts wird es mit dem dritten Titel für den SRC Vaduz nach 2004 und 2012. Die Vaduzer verloren das Halbfinale beim «Final Four» gegen Gastgeber SC Uster mit 1:3. Der Ausfall der Maier-Brüder David und Patrick (siehe unten) war dann doch zu schwerwiegend.

Ein absolutes Topmatch auf Weltklasseniveau lieferte sich Jens Schoor mit seinem deutschen Landsmann Raphael Kandra, der aktuellen Nummer 14 der Welt. Schoor lag bereits 0:2 Sätze hinten, kämpfte sich aber zurück und konnte zum 2:2 ausgleichen. Im entscheidenden fünften Satz war Kandra aber einen Tick besser, konnte mit 1:6 gewinnen. «Jens hat sehr stark gespielt, es war ein hervorragendes Match zwischen den beiden», war Spielertrainer Davide Bianchetti fasziniert vom deutschen Duell.
Auf den hinteren Positionen hatte Vaduz gegen die Zürcher keine Chance. Roger Baumann verlor auf Position drei gegen Robin Gadola glatt mit 0:3, machte beim 3:11, 3:11 und 1:11 ganze sieben Punkte im Match. «Kandola hat sehr gut gespielt – von Beginn an. Zudem mag Roger seinen Stil überhaupt nicht, hatte da immer schon Schwierigkeiten. Nach dem schlechten Start kam er auch nicht mehr ins Match zurück», erklärte Bianchetti das Match.

Etwas besser schlug sich Georg Blaimauer, der zwar auch in drei Sätzen verlor, im dritten Durchgang aber immerhin an einem Satzgewinn schnupperte. Letztlich hatte der Ersatzmann des Ersatzmanns, er spielte für Michel Haug (Erkältung), aber auch keine realistische Chance auf den Sieg. dennoch war Bianchetti mit seinem Teamkollegen zufrieden. «Er hat sich tapfer geschlagen. Am Anfang kam er mit Pössls Spielweise überhaupt nicht zurecht, steigerte sich dann aber immer mehr.»
Den einzigen Punkt für Vaduz holte dann Bianchetti selber. Der Italiener gewann den ersten Satz gegen Rui Soares mit 11:8, danach gab der Spieler aus Uster auf. Auch wenn Bianchetti zuerst dachte, dass er selber das Match beendet hatte. «Nachdem Georg verloren hatte, hatten wir keine Chance mehr auf den Finaleinzug. Deswegen bin ich zu Rui hin, hab ihm die Hand gegeben. Aber er wollte wohl auch aufhören», musste Biancheti über das Ende des Spiels lachen. «Letztlich ist es auch egal – wir haben ja sowieso verloren.»
Im Spiel um Platz 3 geht es nun gegen Sihltal (11 Uhr). Der Titelverteidiger verlor das 2. Halbfinale gegen den SC Grabs mit 1:3. Biancheti: «Wir wollen Dritter werden, sind aber erneut Aussenseiter. Sihltal hat überragende Spieler auf den Positionen 1 und 2.»

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 6. April 2019)

Remis beschert Liech­tens­tein nur Teilerfolg

Das FL-Quintett an der Team-EM in Lissabon: Peter Maier, Patrick Maier, David Maier, Marcel Rothmund und Gerhard Schober (von links).

Liechtenstein spielte an der Team-EM der Division III in Lissabon (POR) in der Klassierungsrunde um die Plätze 9 bis 12 gegen Griechenland 2:2. Da die Griechen aber mehr Sätze gewannen, durften sie sich als Sieger feiern lassen.

Liechtensteins Squasher hatten sich in Portugal mit dem Erreichen der Klassierungsspiele um die Plätze 1 bis 8 einiges vorgenommen. Dazu wäre in der Gruppenphase Platz 1 oder 2 nötig gewesen. Es kam aber anders. In der Gruppe C gab es gegen die Ukraine und Luxemburg Niederlagen und gegen Gibraltar ein Remis. Damit belegte das FL-Team den 3. Rang und wurde dadurch in die Klassierungsrunde um die Plätze 9 bis 12 verbannt.
Auch dort gab es gestern nur einen Teilerfolg. Ohne Marcel Rothmund, der wegen seiner schon in den Gruppenspielen wieder akut gewordenen Hüftprobleme geschont wurde, spielten die heimischen Squasher gegen Griechenland 2:2, mussten aber den Südeuropäern, die mehr Sätze gewannen (8:6), den Sieg lassen. Für die Punkte sorgten David Maier mit einem klaren 3:0 gegen Konstantinos Kargiotis und Patrick Maier, der sich gegen Menelaos Mazarakis 3:2 durchsetzte. Peter Maier und der für Rothmund ins Team gerückte Gerhard Schober unterlagen jeweils klar mit 0:3. «Wir wussten, dass es ohne Marcel schwer wird», so Patrick Maier. «Viel mehr war nicht möglich.»
Heute steht für Liechtenstein die letzte Partie auf dem Programm. Gegen Litauen geht es um den 11. Schlussrang. Die Griechen spielen gegen Estland um Platz 9. Patrick Maier: «Marcel wird es noch mal versuchen und mit ihm streben wir zum Abschluss einen Sieg an.»

Liechtenstein – Griechenland 2:2
  • Position 1: David Maier – Konstantinos Kargiotis 3:0 (12:10, 11:9, 11:5)
  • Position 2: Patrick Maier – Menelaos Mazarakis 3:2 (5:11, 11:8, 11:8, 4:11, 11:7)
  • Position 3: Peter Maier – Charalampos Leontarakis 0:3 (4:11, 3:11, 3:11)
  • Position 4: Gerhard Schober – Panagiotis Anastasiadis 0:3 (4:11, 7:11, 8:11

Bemerkung: Griechenland gewinnt das Spiel mit dem besseren Satzverhältnis (8:6)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 6. April 2019)

SRCV Squash Rackets Club Vaduz – Liechtenstein