Vaduz gewinnt in Schlieren mit 3:1

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 2. Dezember 2016)

Einen überraschenden Sieg gab es für den SRC Vaduz beim Auswärtsspiel gegen Vitis Schlieren. Während die Gastgeber im ersten Spiel der Favoritenrolle gerecht wurden – der Ex-Vaduzer Borja Golan besiegte Davide Bianchetti mit 11:5, 6:11, 11:6 und 11:5 – konnten die Liechtensteiner Squasher gleich auf Position zwei als klarer Aussenseiter ausgleichen. Der SRCV-Crack Carsten Schoor, der in der Weltrangliste knapp 200 Plätze hinter seinem Kontrahenten Sebastian Weenink liegt, konnte in fünf Sätzen (11:9, 11:4, 8:11, 7:11, 11:6) die Ausgangslage wieder auf null stellen. Auf Position drei besiegte Roger Baumann André Holderegger mit 11:8, 9:11, 11:2, 11:8. Im vierten Duell lag Michel Haug bereits mit 2:0-Sätzen in Führung, als sein Gegenüber das Spiel aufgeben musste. Damit konnten die SRCV-Akteure in der Tabelle Vitis Schlieren überholen und liegen damit in den Play-off-Plätzen.

Position 1: Borja Golan (Sp) – Davide Bianchetti (It) 3:1 (11:5, 6:11, 11:6, 11:5).

Position 2: Sebastiaan Weenink (Ned) – Carsten Schoor (De) 2:3 (9:11, 4:11, 11:8, 11:7, 6:11).

Position 3: André Holderegger (CH 43) – Roger Baumann (CH 19) 1:3 (8:11, 11:9, 2:11, 8:11).

Position 4: Dany Oeschger (CH 44) Michel Haug (CH 35) 0:2 (8:11, 2:11 – retired).

Wiedersehen mit «Torero» Borja Golan

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 1. Dezember 2016)

Der Kampf um die vier Play-off-Plätze geht in die nächste Runde. Mit Schlieren bekommt es Vaduz heute auswärts mit dem nächsten direkten Konkurrenten zu tun. Brisant: Vitis tritt mit dem ehemaligen SRCV-Toplegionär Borja Golan an.

Roger Baumann und Co. müssen auswärts bei Schlieren ran.?(Foto: MZ)

Die Play-off-Tickets sind in dieser NLA-Saison so heiss umkämpft wie schon lange nicht mehr. Hinter dem souveränen Leader Grabs (21 Punkte) liegen inklusive dem SRC Vaduz fünf Teams innerhalb von zwei Punkten. Das heisst im Klartext: Jeder Zähler kann in der Endabrechnung entscheidend sein. Und die 8. Runde hat es in sich. Die ersten sechs Equipen spielen gegeneinander. Grabs muss beim Tabellensechsten Uster antreten, Pilatus Kriens (4.) empfängt Sihltal (2.) und der SRC Vaduz (5.) bekommt es auswärts mit Vitis Schlieren (3.) zu tun. Die Residenzler treten gegen den Vorjahresmeister ohne ihren Toplegionär Jens Schoor und Patrick Maier an. Damit rückt Davide Bianchetti auf die Position 1 vor und steht einem altbekannten Gesicht gegenüber. Schlieren setzt erstmals in dieser Saison Borja Golan ein. Der Spanier, der in der PSA-Weltrangliste auf Position 15 geführt wird, spielte auch schon höchst erfolgreich für den SRC Vaduz. Für Bianchetti wird es in diesem Duell wohl nichts zu holen geben. Auch auf der Position 2 verfügt Schlieren mit Sebastiaan Weenink (PSA 165) über einen starken Legionär. Der Holländer ist gegen Carsten Schoor (PSA 364), der für seinen Bruder Jens auf dem Court steht, klarer Favorit.
Will der SRCV in Schlieren punkten, müssen also auf den Postionen 3 und 4 Siege her. Diese sollen Roger Baumann und Michel Haug realisieren. Das Duo trifft auf die Routiniers André Holderegger und Dany Oesch­ger. Sowohl Baumann als auch Haug sind im Schweizer Ranking besser klassiert als ihre Kontrahenten, müssen aber sicher eine gute Leistung abrufen, wenn sie reüssieren wollen.

Position 1: Borja Golan (ESP) – Davide Bianchetti (ITA).

Position 2: Sebastiaan Weenink (NED) – Carsten Schoor (GER).

Position 3: André Holderegger (SUI 43) – Roger Baumann (SUI 19). –

Position 4: Dany Oeschger (SUI 44) – Michel Haug (SUI 35).

Neue Landesmeister gekürt

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 28. November 2016)

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Am vergangenen Samstag fand im Squash Haus Vaduz die Landesmeisterschaft in den Kategorien Elite und Junioren statt. Bei den Juniorinnen setze sich Joanna Jelenik vor Janine Allemann und Leonie Vallarsa durch, während sich Gold bei den Junioren Yannick Wilhelmi vor David Maier und Jonathan Jelenik abholte. Bei den Damen setzte sich Nicole Betchem (Foto links) vor Conny Frick und Caroline Voigt durch. Somit konnte Nicole ihren Titel verteidigen, so wie es Luca ihr gleichtat. In einem Bruderduell setzte sich Luca Wilhelmi (Foto rechts) gegen Yannick durch. Den Medaillensatz komplementierte David Maier.

Siegesserie ist gerissen: SRC Vaduz verliert gegen Uster

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 25. November 2016)

Der SRC Vaduz musste nach dem überraschenden Sieg am Montag gegen Pilatus Kriens gestern nach vier Siegen in Folge wieder eine Niederlage einstecken. Die Truppe um Spielertrainer Davide Bianchetti verlor das siebte NLA-Meisterschaftsspiel gegen Uster mit 1:3.

Jens Schoor wehrte sich zwar gegen die Nummer acht der Welt, Simon Rössner, verlor am Ende aber mit 0:3.?(Foto: MZ)

Schon vor dem Spiel war klar, dass für die Vaduzer Squasher das Heimspiel gegen Uster kein Selbstläufer wird. Die Gäste traten gestern in Bestbesetzung an – so fand beispielsweise Simon Rösner, die derzeitige Nummer acht der Welt, den Weg ins Vaduzer Squashhaus. Doch nicht nur auf Position 1, wo Rösner auf Legionär Jens Schoor traf, ging Uster als Favorit in die Partie. Auch auf den Positionen 3 und 4 lag der Vorteil beim Auswärtsteam. Und so kam es dann auch. Den Anfang machten Roger Baumann auf Position 3 gegen Robin Gadola und Davide Bianchetti gegen Florian Pössel auf Position 3. Baumann konnte zu Beginn der Partie noch gut mithalten und hätte den ersten Satz gar für sich entscheiden können. Doch sein Kontrahent drehte die Partie und holte den ersten Satz mit 12:10. In der Folge war Baumann zwar bemüht, doch der Uster-Spieler agierte geschickter und sicherte sich am Ende einen ungefährdeten 3:0-Sieg. «Roger hat am Anfang gut mitgehalten, fand dann aber nicht mehr wirklich ins Spiel – am Ende war es eine klare Sache», so Bianchetti.

Kein Problem bekundete derweil der SRCV-Spielertrainer selbst. Er liess seinem Gegenüber keine Chance und fertigte ihn in drei Sätzen mit 11:7, 11:6 und 11:5 ab. «Ich habe meine Pflicht erfüllt.» Spannung kam auf, als sich Jens Schoor und Simon Rössner auf Position 1 gegenüberstanden. Und der SRCV-Legionär konnte gut mithalten und zwang die Weltnummer 8 immer wieder zu Fehlern. Der erste Satz ging dennoch knapp mit 13:11 an Rössner. Wer nun dachte, Schoor würde etwas zurückstecken, hatte sich mächtig geirrt. Der SRCV-Athlet lag oft zwar knapp hinten, schaffte es allerdings immer wieder sich heranzukämpfen. Trotz eines guten Auftritts gingen auch die Sätze zwei und drei mit 11:9 an Rössner.
Im letzten Spiel duellierte sich Michel Haug, der für den verletzten Patrick Maier einsprang, mit Joel Siewerdt. Nachdem sich Haug den ersten Satz sicherte, fand sein Gegner besser ins Spiel und drehte die Partie. Der vierte Satz gehörte dann allerdings wieder Haug, der sich knapp mit 12:10 durchsetzte. Die Entscheidung musste demnach im fünften Durchgang fallen. Und auch da erwischte Haug einen optimalen Start und lag kurz darauf mit 6:1 in Führung. Siewerdt, der im Schweizer Ranking klar vor Haug positioniert ist, drehte auf und setzte sich am Ende mit 11:6 durch. «Michel hat ein super Spiel gezeigt und war ganz knapp dran am Sieg. Ich glaube, es war das beste Spiel, das ich bisher von ihm gesehen habe – wirklich schade», so Bianchetti.

Ein Unentschieden wäre durchaus dringelegen, dennoch gab es für die Vaduzer Squasher am Ende keine Punkte. «Uster lief mit dem stärksten Team auf. Wir haben uns wirklich gut geschlagen und mit etwas mehr Glück holen wir hier einen Punkt.» Was die Play-off-Plätze angehe, sei aber noch alles offen. «Es ist eine sehr enge Angelegenheit und wir werden weiter kämpfen», so Bianchetti.

SRC Vaduz – Uster 1:3

Position 1: Jens Schoor (GER) – Simon Rösner (GER) 0:3 (11:13, 9:11, 9:11).
Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Florian Pössl (GER) 3:0 (11:7, 11:6, 11:5).
Position 3: Roger Baumann (SUI 15) – Robin Gadola (SUI 14) 0:3 (10:12, 8:11, 4:11).
Position 4: Michel Haug (SUI 36) – Joel Siewerdt (SUI 22) 2:3 (11:8, 4:11, 4:11, 12:10, 6:11).

Spannender Kampf um die Play-off-Plätze: Uster reist mit grossem Kaliber nach Vaduz

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 24. November 2016)

Nach dem 3:1-Sieg gegen Pilatus Kriens ist der SRC Vaduz wieder voll im Play-off-Rennen. Heute wollen die Residenzler gegen Uster nachlegen. Eine schwierige Aufgabe, der direkte Konkurrent reist mit der Weltnummer 8 an.

Auf Michel Haug und Co. wartet mit Uster ein harter Brocken.?(Foto: Nils Vollmar)

Nach dem Fehlstart mit zwei Niederlagen konnten die Vaduzer NLA-Squasher eine tolle Serie von vier Siegen in Folge hinlegen. Zuletzt gewann der SRCV am Montag auswärts doch überraschend gegen das favorisierte Pilatus Kriens mit 3:1. Jens Schoor, Davide Bianchetti und Youngster David Maier, der nach den Ausfällen von Roger Baumann und Patrick Maier ins Team rückte, sorgten für die Punkte. «Das waren im Kampf um die vier Play-off-Plätze ganz wichtige drei Punkte für uns», so Spielertrainer Bianchetti. Nach sechs Runden rangieren die Residenzler mit zwölf Zählern auf Rang fünf, sind aber punktgleich mit Pilatus Kriens (3.) und Schlieren (4.). Auch auf das zweitplatzierte Sihltal fehlen nur zwei Punkte. Lediglich Leader Grabs hat sich mit 18 Zählern etwas abgesetzt. Das Rennen um die Top-4-Ränge verläuft also spannend und sehr ausgeglichen. Auf Tuchfühlung ist auch noch Uster mit neun Punkten. Damit ist klar, dass für den heutigen Gegner die Partie gegen den SRCV von enormer Wichtigkeit ist. Und dementsprechend reisen die Schweizer auch mit einem ganz grossen Kaliber – namens Simon Rös-ner – an. Auf der Position 1 kommt es somit zu einem deutschen Duell zwischen Jens Schoor und Rösner. «Rösner ist die Nummr 8 der PSA-Weltrangliste und wird Jens wohl keine Chance lassen», weiss Davide Bianchetti, der es auf der Position 2 mit einem weiteren Deutschen, Florian Pössl, zu tun bekommt. «Diese Partie sollte ich für mich entscheiden können», gibt sich der Italiener optimistisch.

Auf den Positionen 3 und 4 kommt es zu den Duellen Roger Baumann, der gegen Kriens noch passen musste, gegen Robin Gadola sowie Michel Haug gegen Joel Siewerdt. «Das sind zwei schwierige Aufgaben für Roger und Michel, wobei beide durchaus ihre Chancen haben», so Bianchetti, der den Kräftevergleich mit Uster gesamthaft als schwieriger einschätzt als jenen gegen Kriens. «Vom Ergebnis her ist vieles möglich, ein 3:1, 2:2 oder 1:3. Wir werden auf jeden Fall alles versuchen, um zu punkten. Angesichts der starken Aufstellung von Uster könnten wir mit einem Remis gut leben.»

SRC Vaduz – Uster Do 19.30

Position 1: Jens Schoor (GER) – Simon Rösner (GER).

Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Florian Pössl (GER).

Position 3: Roger Baumann (SUI 15) – Robin Gadola (SUI 14).

Position 4: Michel Haug (SUI 36) – Joel Siewerdt (SUI 22).

Vierter Sieg in Folge: Vaduz besiegt Kriens

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 22. November 2016)

Der SRC Vaduz feierte zum Auftakt in die neue Woche einen knappen 3:1-Sieg gegen Pilatus Kriens. Die Mannschaft um Spielertrainer Davide Bianchetti musste dabei auf Roger Baumann und Patrick Maier verzichten. Dafür spielten gestern Michel Haug und David Maier. Bis auf Michel Haug, der seine Partie nach einem Satzsieg zu Beginn mit 1:3 verlor, konnten die drei anderen Teammitglieder Siege einfahren – David Maier feierte seinen ersten Sieg in der NLA überhaupt. Und sein Spiel war auch das knappste am gestrigen Abend. Mit 15:13 konnte er sich im fünften Satz gegen Livio Catenazzi durchsetzen. «Wir wussten, dass wir die Positionen eins und zwei gewinnen können. Aber auch David Maier hat eine sehr gute Partie gezeigt und uns zum Sieg verholfen», fasste es Bianchetti zusammen. Am Donnerstag trifft Vaduz zu Hause auf Uster.

Pilatus Kriens – SRC Vaduz 1:3

Position 1: Patrick Miescher (SUI 3) – Jens Schoor (GER) 1:3 (11:9, 3:11, 5:11, 8:11)
Position 2: Benjamin Fischer (SUI 5) – Davide Bianchetti (ITA) 0:3 (7:11, 2:11, 6:11)
Position 3: Lukas Burkhart (SUI 12) – Michel Haug (SUI 36) 3:1 (5:11, 11:7, 11:4, 11:5)
Position 4: Livio Catenazzi (SUI 53) – David Maier (SUI 82) 2:3 (11:8, 11:5, 7:11, 7:11, 13:15)

David Maier beim Heimturnier auf Rang zwei

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 22. November 2016)

Im Squash House Vaduz ging ein weiteres Turnier der Schweizer Nachwuchsserie «Squash!t» über die Bühne. Dabei spielten 60 Teilnehmer/-innen in sieben Kategorien (5 Knaben und 2 Mädchen) um die Turniersiege. Auf dem Court standen mit David Maier und Anna-Klara Wolf auch zwei Nachwuchs-Cracks vom veranstaltenden SRC Vaduz. In der Kategorie Knaben A spielte sich David Maier mit zwei Siegen ins Finale. Dort unterlag er gegen den bei Grabs spielenden Yannick Wilhelmi mit 6:11, 4:11, 6:11. Für Anna-Klara Wolf schaute in der Kategorie Mädchen B der siebte Platz heraus. Der Sieg ging hier an Ellinor Thelander. Die weiteren Sieger heissen Louai Hafez (Knaben B), David Bernet (Knaben C), Raphael Bachmann (Knaben D), Roman Lehmann (Knaben E) und Debora Ulmi (Mädchen A).

SRCV Squash Rackets Club Vaduz – Liechtenstein