SRC Vaduz mit wichtigem Sieg

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 10. Februar 2017)

In der 13. Runde der Nationalliga A konnte der SRC Vaduz gegen den Tabellenletzten, die Pythons Kriens, den insgesamt achten Saisonsieg einfahren. Spielertrainer Davide Bianchetti & Co. setzten sich mit 3:1 durch. Da Roger Baumann und Patrick Maier verletzungsbedingt passen mussten, rückte Michel Haug auf Position 3 vor und David Maier kam auf Position 4 zu seinem zweiten Einsatz. Neben Bianchetti und Jens Schoor, die ihre Partien (P1 und 2) gewinnen konnten, sorgte David Maier (Bild) für den dritten Erfolg, der den Vaduzern letztlich auch drei Punkte einbrachte. «Wir sind glücklich, dass es trotz der nicht ganz so einfachen Ausgangslage gereicht hat», so Bianchetti.

SRC Vaduz – Pythons Kriens 3:1

Position 1: Jens Schoor (Ger) – Roman Allinckx (CH 18) 3:1 (9:11, 11:2, 11:6, 11:3).
Position 2: Davide Bianchetti (Ita) – Remo Handl (CH 21) 3:0 (11:6, 11:6, 11:9).
Position 3: Michel Haug (CH 32) – Yannick Lindemann (CH 37) 1:3 (11:9, 4:11, 7:11, 6:11).
Position 4: David Maier (CH 63) – Mario Tschopp (CH 47) 3:2 (11:9, 5:11, 11:6, 5:11, 11:7).

Vaduzer NLA-Akteure vor einer Pflichtaufgabe

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. Februar 2017)

Jens Schoor und Co. sind heute klar in der Favoritenrolle. (Foto: Zanghellini)

In der Nationalliga A führt Grabs mit sechs Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz die Tabelle souverän an. Dahinter folgen mit Pilatus Kriens, Vitis Schlieren, Vaduz und Sihltal vier Teams, die lediglich durch drei Zähler getrennt sind. Das heisst, dieses Quartett wird wohl die restlichen drei Play-off-Teilnehmer ermitteln. Für Spannung ist in den noch ausstehenden sechs Runden also reichlich gesorgt. Klar ist auch, dass sich keine Equipe einen Ausrutscher erlauben kann. So auch der SRC Vaduz, der heute das Tabellenschlusslicht Pythons empfängt. Gegen die Krienser ist ein Sieg Pflicht. Angesichts der Mannschaftsaufstellungen ist dies auch machbar.

Auf der Position 1 sollte der deutsche Legionär Jens Schoor mit Roman Allinckx keine Probleme haben. Gleiches gilt für Spielertrainer Davide Bianchetti auf der Position 2 gegen Remo Handl. Auch Roger Baumann ist auf der Position 3 gegen Yannick Lindemann klarer Favorit. Lösbar ist die Aufgabe auch für Michel Haug auf der Postion 4 gegen Mario Tschopp.
In den restlichen fünf NLA-Runden warten auf Davide Bianchetti und Co. noch die Grasshoppers, Pilatus Kriens, Uster, Vitis Schieren und Bern. Danach steht fest, ob der SRC Vaduz die angestrebten Play-offs der besten vier Mannschaften geschafft hat.

Drei Punkte für den SRC Vaduz

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt  3. Februar 2017)

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Nach der 1:3-Niederlage zu Beginn der Woche gegen Sihltal zeigten die Vaduzer Squasher um Spielertrainer Davide Bianchetti im Duell mit den Panthers aus Kriens eine deutliche Reaktion. Im zwölften Meisterschaftsspiel der Nationalliga A setzten sich die Residenzler mit 3:1 durch. Nur einen kurzen Einsatz gab es für Jens Schoor (Foto). Sein Gegner, Cédric Kuchen, musste die Partie im ersten Satz bereits wegen einer Verletzung aufgeben. Bianchetti auf Position 2 erfüllte seine Pflicht und siegte souverän mit 3:0. Und auch Roger Baumann konnte wie bereits am Montag erneut jubeln. Er setzte sich knapp mit 3:2 durch. Die einzige Niederlage an diesem Abend musste Michel Haug auf Position 4 einstecken.

Panthers – SRC Vaduz 1:3

Position 1: Cédric Kuchen (SUI 12) – Jens Schoor (GER) 0:3 (Aufgabe beim Stand von 2:4 im ersten Satz).

Position 2: Amadeo Costa (SUI 18) – Davide Bianchetti (ITA) 0:3 (2:11, 6:11, 3:11).

Position 3: Jan Kurzmeyer (SUI 23) – Roger Baumann (SUI 16) 2:3 (8:11, 6:11, 11:7, 13:11, 4.11).

Position 4: Nils Rösch (SUI 31) – Michel Haug (SUI 33) 3:1 (8:11, 11:4, 11:1, 11:9).

SRC Vaduz muss Punkte abgeben

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 31. Januar 2017)

Der SRC Vaduz musste sich im wichtigen Spiel im Kampf um die Play-off-Plätze gegen den direkten Konkurrenten aus Sihltal mit 1:3 geschlagen geben. Die Schweizer wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, dennoch fehlte den Residenzlern nicht viel, um einen Punkt zu holen. Während Spielertrainer Davide Bianchetti auf Position 1 und Patrick Maier auf Position vier eine 0:3-Niederlage einstecken mussten, verlor Carsten Schoor auf Position 2 sein Spiel äus-serst knapp mit 2:3. Den einzigen Sieg aus Vaduzer Sicht holte Roger Baumann, der sich mit 3:0 durchsetzte. «Es war kein einfaches Spiel. Wir müssen jetzt nach vorn schauen, noch ist nichts verloren», so Bianchetti.

SRC Vaduz – Sihltal 1:3

Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Nicolas Müller (SUI 1) 0:3 (6:11, 5:11, 11:13).
Position 2: Carsten Schoor (GER) – Dimitri Steinmann (SUI 2) 2:3 (3:11, 5:11, 11:5, 11:9, 9:11).
Position 3: Roger Baumann (SUI 19) – Andreas Dietzsch (SUI 14) 3:0 (11:3, 11:9, 15:13).
Position 4: Patrick Maier (SUI 31) – Luca Zatti (SUI 27) 0:3 (5:11, 8:11, 7:11).

Direktduell um Play-off-Plätze

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 28. Januar 2017)

Die Vaduzer NLA-Squasher bekommen es am Montag mit Sihltal, einem direkten Kontrahenten um die vier Topränge, zu tun. Beide Teams trennt nur ein Punkt.

Der Fünfkampf um die vier Play-off-Plätze geht in die nächste Runde. Da die Konkurrenten Grabs (1.), Pilatus Kriens (2.) und Schlieren (3.) ihre Partien der elften Runde schon jeweils mit klaren 4:0-Siegen erfolgreich absolviert haben, heisst es für Vaduz (4.) und Sihltal (5.) im TV-Spiel am Montag in Uster, an dem derzeitigen Toptrio dranzubleiben. Der SRCV ist mit einem Punkt Vorsprung auf Sihltal über dem Strich platziert. Dieses Minimalpolster zu verteidigen, wird aber sehr schwer. Zumal die Residenzler ohne ihren Toplegionär Jens Schoor antreten. Für ihn rückt sein Bruder Carsten ins Team. Angeführt wird das SRCV-Quartett von Spielertrainer Davide Bianchetti, der es auf der Position 1 mit Nicolas Müller zu tun bekommt. Ein ganz harter Brocken für den Italiener, Müller nimmt in der Weltrangliste die Position 32 ein. Carsten Schoor steht auf der Position 2 der Schweizer Nummer 2 Dimitri Steinmann gegenüber. Auch auf den Positionen 3 und 4 werden die Aufgaben nicht einfacher. Roger Baumann und Patrick Maier müssen gegen die im Schweizer Ranking besser klassierten Andreas Dietzsch und Luca Zatti bestehen.

In Summe also ein ganz schweres Spiel für den SRC Vaduz. Dass Bianchetti und Co. aber auch gegen gros-se Kaliber bestehen können, haben sie schon des öfteren bewiesen. Zuletzt beim Rückrundenauftakt auswärts gegen Grabs. Die Liechtensteiner rangen dem Leader ein 2:2-Remis ab, wobei sie sich auch noch den Zusatzpunkt sichern konnten. Sollte es aber für einen Punktgewinn gegen Sihltal nicht reichen, wäre dies zwar schade, aber noch kein Beinbruch im Kampf um die vier Play-off-Plätze. Es sind noch weitere sieben Runden ausständig und Vaduz bleibt auch bei einer Niederlage in Schlagdistanz mit der Konkurrenz.

SRC Vaduz – Sihltal   Mo 19.30

Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Nicolas Müller (SUI 1).

Position 2: Carsten Schoor (GER) – Dimitri Steinmann (SUI 2).

Position 3: Roger Baumann (SUI 19) – Andreas Dietzsch (SUI 14).

Position 4: Patrick Maier (SUI 31) – Luca Zatti (SUI 27).

David Maier auf achtem Schlussrang

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 23. Januar 2017)

David Maier liess einmal mehr sein grosses Potenzial aufblitzen. Der Youngster vom SRC Vaduz belegte beim Czech Junior Open 2017 in Prag in der U17-Kategorie (64er-Tableau) den guten achten Schlussrang. Nach einem Freilos feierte der Liechtensteiner in den Runden 2 und 3 gegen den Italiener Federico Morganti bzw. den Belgier Dries Verhaegen jeweils klare 3:0-Siege und zog souverän ins Viertelfinale ein. Dort musste er sich dem Ungarn Peter Devald nach hartem Kampf in einem Fünfsatzkrimi knapp mit 2:3 (11:8, 6:11, 8:11, 11:5, 7:11) geschlagen geben.

Damit ging es für Maier in den Platzierungsspielen um die Ränge fünf bis acht weiter. Zuerst musste sich der SRCV-Spieler dort dem Iren Sam Buckley mit 0:3 (9:11, 4:11, 7:11) und danach dem Ungarn Tamás Devald (UNG) hauchdünn mit 2:3 (9:11, 11:8, 11:9, 7:11, 7:11) geschlagen geben und belegte den achten Schlussrang in dem topbesetzten Turnier in Prag. Ebenfalls am Start in Tschechien war der Grabs-Spieler und ehemalige Vaduzer Yannick Wilhelmi. Er rangierte sich auf Platz sechs. Als Sieger des Czech Junior Open durfte sich Ondrej Vorlicek feiern lassen. Der an Nummer 1 gesetzte Tscheche gewann das Finale gegen den Kroaten Roko Voncina mit 3:2.(rob)

SRC Vaduz punktet beim Leader

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 13. Januar 2017)

Die Vaduzer Squasher um Spielertrainer Davide Bianchetti starten mit einem Unentschieden ins neue Jahr. Gegen den souveränen Tabellenführer Grabs sichern sich die Residenzler ein 2:2 – und auch der Zusatzpunkt ging an die Gäste.

SRCV-Spieler Roger Baumann hatte auf Position drei zwar das Nachsehen, konnte sich am Ende aber dennoch über wichtige Punkte freuen.?(Foto: Michael Zanghellini)

Der SRC Vaduz macht auch im neuen Jahr da weiter wo er aufgehört hat: mit Siegen. Im ersten Meisterschaftsspiel in der Nationalliga A im neuen Jahr ging es für das Team von Spielertrainer Davide Bianchetti zum Leader nach Grabs. Und anders als im Hinspiel – wo sich die Residenzler klar mit 0:4 geschlagen geben mussten, gab es am gestrigen Abend ein 2:2-Unentschieden. Die Revanche ist also geglückt. Doppelt freuen konnten sich die Vaduzer zudem über den Zusatzpunkt, den sie dank dem besseren Satzverhältnis (7:6) mit nach Hause nehmen konnten.

Für die Siege am gestrigen Abend sorgten Legionär Jens Schoor auf Position eins und der Spielertrainer Davide Bianchetti. Musste sich Schoor im Hinspiel gegen Aqeel Rehman noch knapp mit 2:3 geschlagen geben, setze er sich im gestrigen Rückspiel souverän mit 3:0 durch.

Dasselbe Kunststück gelang auch Davide Bianchetti. Zum Saisonstart verlor er sein Spiel gegen Grabs. Doch auch er revanchierte sich für diese Niederlage und konnte sich gegen den Ungaren Balazs Farkas mit einem 3:0 behaupten.
Etwas anders sah die Situation auf den Positionen drei und vier aus. Patrick Maier musste für Roger Baumann, der grippebedingt ausfiel, einspringen. Doch ausgerechnet er war es, der gegen den ehemaligen SRCV-Spieler Luca Wilhelmi trotz 1:3-Niederlage den wichtigen Satzgewinn realiserte, der den Vaduzern letztlich den Zusatzpunkt einbrachte. Michel Haug musste sich auf Position vier gegen Yannick Wilhelmi derweil mit 0:3 geschlagen geben.
Spielertrainer Davide Bianchetti zeigte sich nach der Partie äussert zufrieden. «Wir sind sehr glücklich über die zwei Punkte, die wir hier in Grabs holen konnten. Wir wussten bereits im Vorfeld, dass es enorm schiwerig werden würde, den Zusatzpunkt zu holen, umso grösser ist natürlich die Freude, dass wir es nun geschafft haben. Ich glaube diese Punkte werden am Ende der Saison noch enorm wichtig sein.»
Ausruhen können sich die Vaduzer Squasher allerdings nicht lange. Bereits in zwei Wochen wartet mit Sihltahl der nächste harte Brocken.

Position 1: Aqeel Rehman (AUT) – Jens Schoor (GER) 0:3 (8:11, 6:11, 9:11).
Position 2: Balazs Farkas (HUN) – Davide Bianchetti (ITA) 0:3 (9:11, 7:11, 5:11).
Position 3: Luca Wilhelmi (SUI 8) – Patrick Maier 3:1 (9:11, 11:2, 11:6, 11:6).
Position 4: Yannick Wilhelmi (SUI 15) – Michel Haug (SUI 36) 3:0 (11:4, 11:4, 11:3).

Heisser Start in den kühlen Jahresbeginn

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 12. Januar 2017)

Vaduz startet mit einem Kracher in die NLA-Rückrunde. Im Nachbarderby gegen den aktuellen Leader Grabs gilt es auch die 0:4-Pleite aus dem Hinspiel auszumerzen.

Jens Schoor und Co. gastieren heute beim Leader Grabs.?(Foto: Zanghellini)

Nach einem mässigen Auftakt spielte der SRC Vaduz noch eine starke Hinrunde. Die Residenzler rangieren nach neun Runden auf dem dritten Rang, also in den angestrebten Play-off-Plätzen der besten vier Mannschaften. Um in diesen zu verbleiben, müssen die Residenzler aber noch einige schwere Brocken aus dem Weg räumen. Und gleich zum Auftakt der Rückrunde wartet diesbezüglich ein Schwergewicht. Der SRCV muss beim souveränen Tabellenführer Grabs antreten. Im Hinspiel setzte es bei diesem Kräftemessen eine bittere 0:4-Heimniederlage ab. Damit ist klar, die Liechtensteiner werden doppelt motivert ins benachbarte Grabs reisen. Zum einen gilt es im Play-off-Rennen weiter Punkte zu sammeln und natürlich will man sich für die Hinspielniederlage revanchieren.

Leicht wird die Aufgabe aber sicher nicht. Grabs verfügt über einen ausgeglichenen Kader, mit dem sie in der Hinrunde von Sieg zu Sieg eilten. Das Team um die ehemaligen SRCV-Spieler Luca und Yannick Wilhelmi musste sich lediglich Vitis Schlieren, als diese mit dem spanischen Toplegionär Borja Golan antraten, mit 1:3 geschlagen geben. Vaduz verliess den Court dreimal als Verlierer. Gegen Sihltal, Uster und eben gegen Grabs. In Sachen Aufstellung kommt es gegenüber dem Hinspiel heute bei beiden Teams zu einer Änderung. Aufseiten von Grabs ersetzt der Ungar Balazs Farkas den Deutschen Rudi Rohrmüller und bei Vaduz wird Michel Haug für Patrick Maier auflaufen.
Der SRCV hat dabei sicher seine Vorteile auf den Positionen 1 und 2. Jens Schoor (GER) will sich für die 2:3-Niederlage gegen Aqeel Rehman (AUT) revanchieren und Spielertrainer Davide Bianchetti hat gegen Farkas gute Karten. Schwer wird es auf den Positionen 3 und 4. Sowohl Roger Baumann als auch Michel Haug sind im Schweizer Ranking klar schlechter klassiert als ihre Kontrahenten Luca Wilhelmi und Yannick Wilhelmi. Für ein spannendes Derby ist also reichlich gesorgt. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr.

Grabs – SRC Vaduz

Position 1: Aqeel Rehman (AUT) – Jens Schoor (GER).

Position 2: Balazs Farkas (HUN) – Davide Bianchetti (ITA).

Position 3: Luca Wilhelmi (SUI 8) – Roger Baumann (SUI 19).

Position 4: Yannick Wilhelmi (SUI 15) – Michel Haug (SUI 36)

Davide Bianchetti: «Wir konnten uns von Spiel zu Spiel steigern»

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 22. Dezember 2016)

Der SRC Vaduz beendet die Hinrunde in der Nationalliga A auf dem dritten Platz und ist damit auf Play-off-Kurs. Im «Volksblatt»-Interview blickt der italienische Spielertrainer Davide Bianchetti auf die vergangenen neun Partien zurück und spricht darüber, wohin der Weg im kommenden Jahr gehen soll.

Der Dauerbrenner: Spielertrainer Davide Bianchetti absolvierte alle neun Spiele der Hinrunde.?(Foto: Michael Zanghellini)

«Volksblatt»: Davide Bianchetti, der SRC Vaduz beendete die Hinrunde auf dem dritten Rang. Sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?

Davide Bianchetti: Ja, wir sind wirklich sehr glücklich, dass wir nach der ersten Saisonhälfte so weit vorn platziert sind. Vor allem nach dem eher schwierigen Start, als wir zwei Spiele in Folge verloren, bin ich froh, dass wir uns von Spiel zu Spiel steigern konnten. Die Partien, in denen wir Favorit waren, haben wir für uns entschieden. Dazu kamen die zwei Begegnungen gegen Vitis Schlieren und Pilatus Kriens, wo wir trotz Aussenseiterrolle drei Punkte einfahren konnten. Alles in allem lief es wirklich sehr gut für uns.

Sie haben den schwierigen Saisonstart angesprochen. Wieso sind Sie nicht von Beginn weg auf Touren gekommen?

Ich denke, dass das mehrere Gründe hat. Erstens hatten einige Spieler immer wieder mit kleineren Blessuren zu kämpfen, dazu haben wir später als sonst mit der Vorbereitung angefangen. Ich würde sagen, wir waren einfach noch nicht bei 100 Prozent. Was man aber nicht ausser Acht lassen darf: Mit Grabs und Sihltal standen uns zu Beginn zwei Teams gegenüber, die nun nach der ersten Saisonhälfte auf den ersten beiden Plätzen stehen.

Es waren in den letzten Monaten einige harte Kräftemessen dabei? Wie beurteilen Sie die Auftritte Ihres Teams?

Da waren zum Teil wirklich sehr gute Partien dabei. Egal wer auf welcher Position im Einsatz stand – jeder hat alles aus sich herausgeholt. Klar, waren auch einige Partien dabei, die nicht optimal liefen. Daran gilt es zu arbeiten und im nächsten Jahr dann besser zu machen.

Als zweiter Legionär stand der Bruder von Jens Schoor, Carsten, drei Mal im Einsatz. Wie wichtig war er für Sie in dieser Hinrunde?

Ich muss sagen, dass wir dank der Verpflichtung von Carsten einige Punkte mehr einfahren konnten. Wir haben aus den Fehlern der letzten Saison, als wir gegen Ende sehr viele verletzte Spieler hatten, gelernt. Es war wichtig, dass, falls Jens nicht spielen kann, jemand für ihn auf Position 1 antreten kann. Er hat alle drei Spiele, die er bestritten hat, gewonnen. Das ist schon stark und ich bin wirklich froh, dass er ein Teil unseres Teams ist.

Am 12. Januar 2017 geht es für Sie mit der Partie gegen Leader Grabs bereits weiter. Wie sieht der Fahrplan in den nächsten Wochen aus?

Jetzt sollen erst mal alle die Festtage geniessen und sich etwas erholen. Geplant ist, dass wir Anfang Januar wieder mit dem Training beginnen. Wir werden vor dem ersten Meisterschaftsspiel noch ein Vorbereitungsturnier in Trübbach (Rog Trophy) bestreiten. Ich denke, wir werden gut vorbereitet in die anstehende Rückrunde in der Nationalliga A starten können.

Das Erreichen der Play-offs der besten vier Teams war vor der Saison das grosse Ziel des SRCV. Bisher sieht es diesbezüglich sehr gut aus.

Wir wollen am Ende der Saison in den Top 4 stehen, ganz klar. Ich bin zuversichtlich und glaube auch, dass wir dieses Ziel erreichen können. Man muss zwar sagen, dass die Meisterschaft schon lange nicht mehr so ausgeglichen war, wie in dieser Saison – es sind wirklich sehr viele starke Teams dabei. Auch machen bereits einige Gerüchte die Runde, dass sich einige Mannschaften für die Rückrunde noch verstärken werden. Wir glauben aber an unsere Stärken und wollen die gute Ausgangslage, die wir uns in der Hinrunde erarbeitet haben, bestmöglich ausnutzen – die Chancen stehen nicht schlecht.

Welche Teams sehen Sie als grösste Konkurrenten im Kampf um die Play-off-Plätze?

Ich schätze, dass Grabs und Pilatus Kriens am Ende ganz vorne sein werden. Und auch Vitis Schlieren hat auf jeden Fall das Potenzial, in die Top 4 vorzustossen. Das heisst, es ist noch ein Platz frei, um den wir voraussichtlich mit Uster und Sihltal kämpfen werden. Sihltal schätze ich noch etwas stärker ein, da sie möglicherweise im nächsten Jahr Gregory Gaultier (Weltnummer 3) unter Vertrag nehmen. Das wird sicher ein harter Kampf.

Was ist im neuen Jahr nötig, damit Sie auch am Ende der Saison in den Top 4 stehen?

Entscheidend wird sein, dass wir auf den Positionen 3 und 4 mit Roger Baumann und Patrick Maier so viele Punkte wie möglich einfahren. Das könnte in einigen Begegnungen spielentscheidend sein. Daneben müssen wir einfach da weitermachen, wo wir aufgehört haben und an uns glauben und Gas geben.

SRCV Squash Rackets Club Vaduz – Liechtenstein