Der SRC Vaduz holt zum Jahresabschluss ein Remis

Ein Sieg ist es für die Vaduzer Squasher beimTabellenvorletzten Grasshoppers Zürich zwar nicht geworden, dennoch zeigte sich Spielertrainer Davide Bianchetti mit dem Remis zufrieden. Die Vaduzer traten die Reise nach Zürich nämlich ersatzgeschwächt an. Sowohl Jens Schoor, als auch Roger Baumann taten nicht mit. Gleichzeitig traten die Grasshoppers mit ihrer stärksten Aufstellung an. Auf Position eins stand daher Davide Bianchetti im Einsatz. Er traf auf den Finnen Olli Tuominen. Obwohl Bianchetti eine solide Partie zeigte, musste der Spielertrainer der Vaduzer sich mit 1:3geschlagen geben. An zweiter Position legte David Maier einen starken Auftritt hin. «Wir wussten nicht, wie der Holländer (Anm. d. Red.: Marc ter Sluis) einzuschätzen ist. David hat aber erneut einen starken Auftritt gezeigt und wieder souverän mit 3:0 gewonnen», lobte Bianchetti den Jüngsten im Team. Davids Bruder Patrick verlor auf Position drei aber ebenso deutlich gegen Mark Woodliffe. «Patrick war von den Landesmeisterschaften noch leicht angeschlagen und tat sich daher schwer. Nicht sein bestes Spiel.» Auf Position vier sollte eigentlich Marcel Rothmund spielen. Da Rothmung aber krank ausfiel, musste Michel Haug ran. «Michel zeigte eine gute Partie. Es war sehr gut, dass er nach einem 1:2-Rückstand die Partie noch gedreht hat.» Der Extrapunkt ging aufgrund der mehr gewonnenen Games trotzdem an die Zürcher. Die Vaduzer bleiben mit dem Remis aber auf Playoff-Kurs im neuen Jahr.(sb)

Grasshoppers – Vaduz 2 :2

  • Pos. 1: Olli Tuominen (Fin) – Davide Bianchetti (It)3:1 (11:3, 9:11, 11:4, 12:10)
  • Pos. 2: Marc ter Sluis (Ho) – David Maier (CH 20) 0:3 (10:12, 5:11, 6:11)
  • Pos. 3: Mark Woodliffe (CH 37)– Patrick Maier (CH 31) 3:0 (11:7, 12:10, 11:9)
  • Pos. 4: Csaba Forro (CH 49) – Michel Haug2:3(11:13, 11:4, 11:7, 11:13,5:11)
(Quelle: Liechtensteiner Vaterland, 14. Dezember 2018)

SRC Vaduz ersatz­ge­schwächt gegen ver­stärkte Grasshoppers

Tabellendritter gegen Vorletzter – scheinbar ein «Spaziergang» zum nächsten Dreier. Dem ist aber nicht so. Der SRC Vaduz muss heute gegen die Grasshoppers drei Akteure vorgeben, GC tritt hingegen mit zwei starken Legionären an.

Nach acht Runden der NLA-Qualifikation steht der SRC Vaduz hinter Grabs (23) und den Panthers (19) mit 18 Punkten auf Rang drei. Den vierten und letzten Play-off-Platz nimmt derzeit Sihltal (15) ein. Dahinter folgen Uster und die Pythons mit jeweils 12 Zählern. Damit haben sich die Residenzler schon ein Sechs-Punktepolster zum Strich erkämpft. Davon kann der heutige Gegner Grass­hoppers nur träumen. Der zwölfmalige Meister, zuletzt setzte sich GC in der Saison 2014/15 die NLA-Krone auf, spielt in den letzten Jahren keine grosse Rolle mehr – so auch heuer. Die Zürcher rangieren mit lediglich drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und kämpfen mit dem punktgleichen Schlusslicht Schlieren und Bern (5 Zähler) um den Klassenerhalt. Diesen wollen die Zürcher aber anscheinend um jeden Preis vermeiden. So werden sporadisch auch ausländische Topspieler eingesetzt. Und ausgerechnet gegen Vaduz sind es deren zwei. Der Finne Olli Tuominen, der in der Weltranglis­te immerhin Position 59 einnimmt, und der Niederländer Marc ter Sluis (PSA 245) wurden für das heutige Spiel, neben Mark Woodliffe und Csaba Forro, aufgeboten. Damit stellen die Hoppers ein gutes Quartett, das ohne Zweifel konkurrenzfähig ist.

Damit hat sich die Ausgangslage für den SRC Vaduz natürlich drastisch geändert. Zudem müssen die Residenzler heute auf Legionär Jens Schoor sowie Roger Baumann und Michel Haug verzichten. Damit rückt Spielertrainer Davide Bianchetti auf die Position 1 vor und bekommt es mit Tuominen zu tun – eine ganz schwierige Aufgabe. Einen schweren Stand hat auch Youngster David Maier auf der Position 2 gegen Marc ter Sluis. Auf den Positionen 3 und 4 sind die Ausgangslagen ausgeglichen. Patrick Maier misst sich mit dem «Evergreen» Mark Woodliffe und SRCV-Routinier Marcel Rothmund, der durch die Ausfälle neu ins Team rückt, steht Csaba Forro gegenüber. Nimmt man die einzelnenen Partien her, scheint ein Sieg unrealistisch. Auch für ein Remis muss der SRCV hart kämpfen.

Mit der Partie gegen die Grasshoppers wird die Hinrunde und auch das Squash-Jahr 2018 beendet. Weiter geht es für die Vaduzer dann am 10. Januar mit dem Auswärtsspiel gegen Pythons Kriens. Das Hinspiel im Squash House endete mit einem 2:2, wobei sich Bianchetti und Co. den Zusatzpunkt sicherten.

  • Position 1: Olli Tuominen (FIN) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 2: Marc ter Sluis (NED) – David Maier (SUI 20)
  • Position 3: Mark Woodliffe (SUI 37) – Patrick Maier (SUI 31)
  • Position 4: Csaba Forro (SUI 49) – Marcel Rothmund (SUI 55)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 13. Dezember 2018)

David Maier auf dem 6. Schlussrang

Der junge SRCV-Akteur kam beim stark besetzten Swiss Junior Open in Langnau am Albis auf den guten sechsten Rang.

Das internationale Starterfeld der U19-Kategorie hatte es an den Swiss Junior Open in sich. Angeführt wurde das Tableau vom Grabser NLA-Squasher Yannick Wilhelmi vor dem Tschechen Ondrej Vorlicek. David Maier war an 5/8 gesetzt. Der Youngster des SRC Vaduz startete mit einem klaren 3:0 (12:10, 11:8, 11:7) gegen den Portugiesen Santos Goncalo ins Turnier. In der zweiten Runde bekam es Maier mit Luke Stauffer zu tun. Der Niederländer wehrte sich in den ersten beiden Sätzen nach Kräften, musste schlussendlich aber die Überlegenheit des Liechtensteiners, der mit 3:1 (11:8, 9:11, 11:4, 11:6) gewann, anerkennen. Im Viertelfinale kam es zum Duell mit dem topgesetzten Yannick Wilhelmi, der seiner Favoritenrolle gerecht wurde und die Partie mit 3:0 (11:3, 11:5, 11:6) für sich entschied. Damit ging es für David Maier in den Platzierungsspielen um die Ränge 5 bis 8 weiter. Dort fegte er zuerst mit 3:0 (11:6, 11:2, 11:7) den Franzosen Valentin Alberti hinweg. Danach stand er Alasdair Prott gegenüber. Der starke Schotte ging dabei als 3:0-Sieger (11:7, 11:5, 11:6) vom Platz und belegte in der Endabrechung den fünften Rang. Für David Maier resultierte damit der sechste Schlussrung.
Den Turniersieg der U19-Kategorie beim Swiss Junior Open in Langnau am Albis sicherte sich Yannick Wilhelmi. Der ehemalige SRCV-Spieler setzte sich im Finale gegen den Tschechen Ondrej Vorlicek mit 3:0 (11:7, 11:6, 11:9) durch.
Nach diesem internationalen Auftritt wartet auf David Maier am kommenden Donnerstag wieder die regionale Bühne. Der Youngster muss mit dem SRC Vaduz in der 9. Runde der Nationalliga A auswärts gegen die Grasshoppers ran. Dabei gehen die Residenzler als klarer Favorit ins Spiel und wollen den nächsten Dreier einfahren.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 10. Dezember 2018)

Heim­sieg für David Maier

Im Rahmen der Schweizer Nachwuchsserie «Squash !t» kam im Squash House Vaduz am Samstag ein gut besetztes Turnier zur Austragung. Dabei feierte David Maier einen Heimsieg. Der SRCV-Akteuer gewann die Kategorie Open A mit Siegen gegen Iain Keeling (3:1), Louai Hafez (3:1) und Philipp Hinsert (3:0). Die weiteren Kategoriensiege gingen an Till Oertli (Open B), Liam Poessl (Open C), Nelia Malbasic (Open D), Wadim Psiola (Open E) und Livio Giacu (Open F), wo auch der Liechtensteiner Jonathan Carballo im Einsatz stand – er wurde Vierter. In der Kategorie G standen noch zwei weitere SRCV-Youngsters auf dem Court. Anna Klara Wolf (Gruppe 1) und Manuel Villar Vieites (Gruppe 2) belegten jeweils den zweiten Rang. Im Platzierungsspiel um Rang drei setzte sich dann Anna Klara Wolf gegen Manuel Villar Vieites mit 3:0 durch.

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 3. Dezember 2018)

Titel an Bet­chem und Maier

Im Squash House Vaduz wurden gestern die Liechtensteiner Landesmeister ermittelt. Bei den Damen setzte sich Nicole Betchem vor Caroline Voigt und Lucrezia Wolf durch. Bei den Herren holte sich David Maier Gold. Silber ging an seinen Bruder Patrick Maier und Bronze an Routinier Marcel Rothmund. Unser Foto zeigt die neuen Titelträger Nicole Betchem und David Maier.
(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 3. Dezember 2018)

Wich­tiger 3:1-Sieg: SRC Vaduz kann auch die Pan­thers bändigen

Der SRC Vaduz gewann den NLA-Schlager der 8. Runde gegen die Panthers aus Kriens 3:1. Jens Schoor, Davide Bianchetti und David Maier, der Youngster zeigte eine bärenstarke Leistung, sorgten für die Punkte.

Im Squash House Vaduz empfing gestern der Tabellendritte SRCV die auf Platz zwei liegenden Panthers aus Kriens. Angesichts der Aufstellungen war eine ausgeglichene und hart umkämpfte Partie zu erwarten, die Vaduzer mit Vorteilen auf den Positionen 1 und 2, die Krienser auf 3 und 4. Und fast so lief die Partie auch ab. Jens Schoor setzte sich gegen Cédric Kuchen und Davide Bianchetti gegen Amadeo Costa durch. Die beiden favorisierten Residenzler brauchten aber eine gewisse Zeit, bis sie auf Touren kamen. Schoor gewann zwar den ersten Satz mit 11:7, musste aber den zweiten mit 9:11 abgeben. Danach machte der Deutsche aber ernst und holte sich die Sätze drei und vier jeweils mit 11:3. Bianchetti verlor den Auftaktsatz mit 11:13 und tat sich auch in den folgenden Sätzen schwer. Wobei öfters sein italienisches Temperament durchbrach und dies sein Spielgerät zu spüren bekam. Doch der SRCV-Spielertrainer kämpfte sich durch, liess auch zwischendurch sein Können aufblitzen, und brachte die Sätze zwei bis vier jeweils knapp mit 11:9, 11:8, 11:8 nach Hause. «Das war kein gutes Spiel von mir, aber es hat gereicht», so Bianchetti. Nichts zu holen gab es für Roger Baumann beim 0:3 auf der Position 4 gegen Jan Kurzmeyer. «Jan hat sicher gut gespielt, aber ich habe es ihm auch zu leicht gemacht.»
Eine erneute Talentprobe gab David Maier auf der Position 3 gegen den höher eingestuften Patrick Miescher ab. Der SRCV-Youngster gewann die Partie nach Satzrückstand mit 3:1 und bescherte Vaduz den Sieg und wichtige Punkte im Kampf um die vier Play-off-Plätze. «Ich habe mich gut vorbereitet und war bestens eingestellt. Das war ein toller Erfolg für mich», so Maier, den auch eine kurze Behandlungspause (blutendes Knie) nicht aus der Ruhe brachte.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Cédric Kuchen (SUI 4) 3:1 (11:7, 9:11, 11:3, 11:3)
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Amadeo Costa (SUI 9) 3:1 (11:13, 11:9, 11:8, 11:8)
  • Position 3: David Maier (SUI 24) – Patrick Miescher (SUI 12) 3:1 (8:11, 11:9, 11:6, 11:9)
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 27) – Jan Kurzmeyer (SUI 17) 0:3 (9:11, 7:11, 3:11)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 30.11.2018)

Vaduz will im Spit­zen­spiel die Pan­thers an die Leine nehmen

Auf den SRC Vaduz wartet heute im heimischen Squash House das NLA-Schlagerspiel gegen die Panthers. Die Krienser liegen nach sieben Runden überraschend vor dem SRCV auf Platz zwei. Erwartet wird ein spannendes Duell auf Augenhöhe.

Nach sieben Runden führt der Topfavorit Grabs die NLA-Meisterschaft mit 20 Punkten an. Gefolgt von den Panthers aus Kriens (19), dem Squash Rackets Club Vaduz (15) und Titelverteidiger Sihltal (12). Im Kampf um die vier begehrten Play-off-Plätze sind auch noch Pilatus Kriens (10), Uster und Pythons Kriens (je 9) im Rennen. «Die Spitzenteams sind in dieser ausgeglichenen Qualifikationsrunde alle vorn mit dabei. Dass sich die Panthers aber bisher so gut verkaufen, ist doch etwas überraschend», so SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti, der gleich eine Erklärung hinterherschickt. «Die Krienser sind auf den Positionen 3 und 4 mit Patrick Miescher und Jan Kurzmeyer sehr gut aufgestellt. Auch ihre Nummer 1, Cédric Kuchen, spielt eine starke Saison.»

Insgesamt scheint das Quartett aus Kriens bestens zu funktionieren. Dies zeigt die Tatsache, dass die Panthers noch kein Spiel verloren haben. Mit fünf Siegen und zwei Remis mit Zusatzpunkt wurden bisher 19 Punkte verbucht, vier mehr als beim SRC Vaduz. Es wartet heute also eine harte Nuss auf die Residenzler. Und wie soll diese geknackt werden? «Unsere Vorteile liegen auf den Positionen 1 und 2», weiss Bianchetti, der auf Amadeo Costa trifft. «Diese Aufgabe ist für mich machbar. Auch Jens Schoor sollte sich gegen Cédric Kuchen durchsetzen können.»
Wie bereits angesprochen, weht dem SRCV auf den Positionen 3 und 4 eine wesentlich steifere Brise entgegen. Wobei es Youngster David Maier mit Patrick Miescher zu tun bekommt. «Obwohl David super in Form ist, wird er es sehr schwer haben. Ich schätze Miescher sogar stärker ein als Costa, der auf der Position 2 spielt», sagt Bianchetti und fügt hinzu: «Für David ist es ein tolles Spiel gegen einen wirklich starken Gegner. Aus solchen Partien kann er viel für seine weitere Entwicklung lernen.» Roger Baumann steht auf der Position 4 Jan Kurzmeyer gegenüber. Der Panthers-Akteur ist zwar im Schweizer Ranking zehn Plätze vor Baumann platziert, für Davide Bianchetti stehen die Chancen aber 50:50. «Das wird ein ausgeglichenes Spiel, bei dem jeder Ausgang möglich ist. In den bisherigen Direktduellen konnten beide schon reüssieren.»

In Summe wartet heute im Squash House Vaduz ab 19.30 Uhr also ein hart umkämpftes Spitzenspiel auf die Fans. «Im Kampf um die vier Play-off-Plätze zählt jeder Punkt, vor allem gegen direkte Konkurrenten. Unser Ziel ist daher, mindestens ein Remis mit dem Zusatzpunkt zu holen. Noch schöner wäre natürlich ein voller Erfolg», ist SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti zuversichtlich, die Panthers heute an die Leine nehmen zu können.

  • Position 1: Jens Schoor (GER) – Cédric Kuchen (SUI 4)
  • Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Amadeo Costa (SUI 9)
  • Position 3: David Maier (SUI 24) – Patrick Miescher (SUI 12)
  • Position 4: Roger Baumann (SUI 27) – Jan Kurzmeyer (SUI 17)

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 29. November 2018)

SRC Vaduz fährt klaren Sieg ein

 

Langsam aber sicher kommt der SRC Vaduz in Fahrt. Im achten Meisterschaftsspiel in der Nationalliga A sicherte sich das Team um Spielertrainer Davide Bianchetti auswärts gegen Vitis Schlieren bereits den fünften Saisonsieg. Die als Favorit in die Partie gegangenen Vaduzer lies-sen nichts anbrennen und setzten sich verdient mit 4:0 durch. Am wenigsten Mühe bekundeten dabei Bianchetti auf Position 1 sowie Roger Baumann auf Position 3. Bianchetti bezwang seinen Kontrahenten John Williams, wie der Italiener auch ein alter Routinier im Squash-Geschäft, deutlich mit 3:0. Gleiches gelang auch Baumann gegen Dany Oeschger. «Roger hat solid gespielt und seine Pflicht erfüllt. «Ich persönlich freue mich, dass ich endlich wieder etwas besser aufgetreten bin als in den letzten Wochen», meinte Bianchetti nach der Partie. Nicht ganz so klar verliefen derweil die Kräftemessen auf den Positionen 2 und 4.

David Maier kämpfte sich, nachdem er den ersten Satz abgeben musste, gegen Sven Stettler noch zurück und sorgte mit einem 3:1 für die Vorentscheidung. Noch etwas knapper verlief das Duell auf Position 4 wo Patrick Maier (Foto) mit Alexandre Afonso ziemlich Mühe hatte. Obwohl er zwischenzeitlich mit 1:2 hinten lag, reichte es aber auch bei ihm am Ende für den Sieg. «Sie haben beide nicht ihren besten Tag erwischt, aber dennoch einen Sieg eingefahren. Das waren wieder drei wichtige Punkte im Kampf um die Play-off-Plätze. Jetzt heisst es weiter dranbleiben und dann bin ich guter Dinge, dass das mit einem Top-4-Platz auch klappt», so Bianchetti. (mm)

  • Position 1: John Williams (SUI 16) – Davide Bianchetti (ITA) 0:3 (4:11, 2:11, 9:11).
  • Position 2: Sven Stettler (SUI 32) – David Maier (SUI 24) 1:3 (12:10, 6:11, 6:11, 9:11).
  • Position 3: Dany Oeschger (SUI 46) – Roger Baumann (SUI 27) 0:3 (10:12, 5:11, 7:11).
  • Position 4: Alexandre Afonso (SUI 144) – Patrick Maier (SUI 38) 2:3 (9:11, 11:9, 12:10, 9:11, 6:11).

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt 23. November 2018)

Ein Duell mit vielen Par­al­lelen: Davide Bian­chetti trifft auf John Williams

 
In der 7. NLA-Runde ist der SRC Vaduz heute auswärts gegen Schlieren klarer Favorit. Highlight ist das Duell zwischen Davide Bianchetti und John Williams. Beide haben einiges gemeinsam: Sie verfügen über viel Routine und führten den SRCV zum Meistertitel.

Für den SRC Vaduz verläuft die bisherige NLA-Saison planmässig. Nach sechs Runden rangieren die Residenzler auf Rang drei und somit in den angestrebten Play-off-Plätzen. Zuletzt konnte man mit dem 3:1-Sieg gegen Uster einen direkten Konkurrenten auf Distanz halten. Zu den bisher erspielten zwölf Punkten sollen nun heute drei weitere dazukommen. Und dies scheint mehr als realistisch zu sein. Vitis Schlieren, das in den letzten sechs Jahren viermal den Titel holte, spielt in dieser Saison, wie schon im Vorjahr, keine grosse Rolle. Der insgesamt fünffache NLA-Meister rangiert mit drei Punkten, gemeinsam mit den Zürcher Grasshoppers, abgeschlagen am Tabellenende.

Der SRC Vaduz geht daher als klarer Favorit in die Partie gegen Schlieren, das auch ohne den deutschen Legionär Jens Schoor. Auf den Position 2 bis 4 sollten Youngster David Maier, der am letzten Wochenende bei den Polish Junior Open in Breslau (POL) die U19-Kategorie gewann, Roger Baumann und Patrick Maier nichts anbrennen lassen. Sie sind gegenüber ihren Kontrahenten Sven Stettler, Dany Oeschger und Alexandre Afonso im Schweizer Ranking klar besser klassiert.
Bleibt das Spiel auf der Position 1 zwischen SRCV-Spielertrainer Davide Bianchetti und John Williams. Diese Duellanten haben viel gemeinsam und daher ist es sicher das Highlight in der heutigen Partie. Erstens trifft dabei eine geballte Ladung Routine aufeinander. Bianchetti ist 41, Williams 46. Des Weiteren begannen beide ihre Profikarriere 1996 und waren auf der PSA-Tour erfolgreich. Der Italiener brachte es auf zwölf Titel, der Australier auf sechs. Willams wurde zudem mit der australischen Nationalmannschaft 2001 Weltmeister. In der Weltrangliste spielte sich Bianchetti bis auf Rang 24 (Oktober 2004) und Williams auf Platz 15 (April 2001) vor. Und beide Namen haben sich bereits in die Geschichtsbücher des Squash Rackets Club Vaduz eingetragen. Jeweils als Spielertrainer führten John Williams in der Saison 2003/04 und Davide Bianchetti 2011/12 den SRC Vaduz zum Schweizer Meistertitel in der Nationalliga A.

Beide sind auch für viel Emotionen bekannt. Da kann es im Court schon mal lauter zugehen. Ob es heute laut wird, oder ruhiger vonstatten geht, wird sich weisen. Bianchetti ist in diesem Duell der vielen Parallelen zu favorisieren.

  • Position 1: John Williams (SUI 16) – Davide Bianchetti (ITA)
  • Position 2: Sven Stettler (SUI 32) – David Maier (SUI 24)
  • Position 3: Dany Oeschger (SUI 46) – Roger Baumann (SUI 27)
  • Position 4: Alexandre Afonso (SUI 144) – Patrick Maier (SUI 38)

(Quelle: Liechternsteiner Volksblatt, 22. November 2018)

Tur­nier­sieg für Maier

Toller Erfolg für David Maier. Der Youngster des SRC Vaduz gewann das Polish Junior Open in Breslau (POL).

David Maier wurde seiner Favoritenrolle im polnischen Breslau in der U-19-Kategorie gerecht. Der an Nummer 1 gesetzte junge Liechtensteiner startete das Turnier gegen den Tschechen Dalibor Prochazka mit einem 3:0 (12:10, 11:4, 12:10). Im Viertel­fianle bekam er es mit Almog Avizov zu tun. Auch der Israeli musste die Überlegenheit von Maier anerkennen und unterlag mit 0:3. (7:11, 7:11, 10:12). Im Halbfinale stand der SRCV-Akteur Petr Nohel gegenüber. Nach dem gewonnenen ersten Satz (11:7) musste er den zweiten (7:11) abgeben. Darauf folgte ein 11:7 für Maier, ehe der Tscheche wieder ausgleichen konnte (12:10). Im fünften und entscheidenden Satz liess Maier dann aber nichts mehr anbrennen, gewann diesen sicher mit 11:5 und zog ins Finale ein. Dort wartete der polnische Lokalmatator Filip Jarota, der von den Fans lautstark unterstützt wurde. David Maier behielt aber im «Hexenkessel von Breslau» die Nerven, spielte seine Klasse aus und gewann mit 3:0 (11:3, 13:11, 11:7) – der Turniersieg in der U-19-Kategorie war perfekt.
«David zeigte in Breslau Topleistungen und hat das Turnier verdient gewonnen», so Peter Maier, der als Betreuer mit vor Ort war. «Insgesamt war es eine wirklich tolle Veranstaltung in einem beeindruckenden Squash-Center mit unglaublichen 32 Courts.»

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 19. November 2018)

SRCV Squash Rackets Club Vaduz – Liechtenstein