SRC Vaduz liess nichts anbrennen

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 23. Februar 2017)

Vaduz bleibt in der NLA weiter voll auf Play-off-Kurs. Die Residenzler setzten sich auswärts gegen die Grasshoppers diskussionslos mit 4:0 durch. Jens Schoor und Spielertrainer Davide Bianchetti gewannen ihre Partien gegen Mark Woodliffe bzw. Marcel Straub jeweils mit 3:0. Roger Baumann und Michel Haug (Foto) mussten zwar einen Satz abgeben, ihre Siege gegen Csaba Forro und Mark Meyer standen aber nie infrage. «Das war ein guter Abend für uns. Alle wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und wir haben drei wichtige Punkte eingefahren», so Bianchetti. In der kommenden Woche steht nun das Duell mit dem direkten Konkurrenten Pilatus Kriens an.(rob/Foto: MZ)

Grasshoppers – SRC Vaduz  0:4

Position 1: Mark Woodliffe (SUI 34) – Jens Schoor (GER) 0:3 (4:11, 6:11, 4:11).
Position 2: Marcel Straub (SUI 36) – Davide Bianchetti (ITA) 0:3 (4:11, 5:11, 6:11).
Position 3: Csaba Forro (SUI 54) – Roger Baumann (SUI 15) 1:3 (9:11, 11:8, 7:11, 4:11).
Position 4: Mark Meyer (SUI 112) – Michel Haug (SUI 32) 1:3 (6:11, 11:8, 5:11, 5:11).

SRC Vaduz voll im Play-off-Kampf – Gegen Grasshoppers zählt nur Sieg

Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 23. Februar 2017)

Fünf Runden vor Schluss kämpfen in der NLA noch fünf Teams um die vier begehrten Play-off-Plätze. Mittendrin ist der SRC Vaduz, der zum Auftakt der entscheidenden Wochen heute auswärts auf die Grasshoppers trifft. Gegen die Zürcher müssen drei Punkte her.

Spielertrainer Davide Bianchetti & Co. sind gerüstet für die entscheidenen Wochen in der Nationalliga A.?(Foto: M. Zanghellini)

13 von insgesamt 18 Partien in der laufenden NLA-Saison sind absolviert. Bisher konnten die Vaduzer Squasher den Court ganze acht mal als Sieger verlassen. Geht es nach Spielertrainer Davide Bianchetti soll heute gegen den Tabellensechsten Grasshoppers der neunte Erfolg folgen. «Eigentlich sollten wir gegen die Grasshoppers keine Probleme haben und mit drei Punkten nach Hause fahren können», so Bianchetti. Gestützt wird diese Annahme mit einem Blick auf die aktuellen Rankings – der SRC Vaduz ist auf allen vier Positionen zu favorisieren. «Läuft alles normal, sollte ein 3:1, oder sogar ein 4:0-Sieg drinliegen.»
Drei Punkte wären für den SRCV in der aktuellen Situation – man liegt punktegleich mit Vitis Schlieren auf Platz vier – Gold wert. Zumal es kommenden Montag zum Direktuell zwischen dem Tabellenzweiten Pilatus Kriens und Vitis Schlieren kommt. Aber auch auf die heutige Partie zwischen Sihltal – mit nur einem Punkt Rückstand ärgster Verfolger der Vaduzer – werden Bianchetti & Co. ein Auge werfen. «Je nachdem wie diese Partien ausgehen, können wir natürlich profitieren», so Bianchetti.

Ein kleines Polster, oder sogar eine Verkürzung des Abstands zu den vorderen Teams, würde den SRCV vor den letzten vier Partien in eine formidable Ausgangslage um den Kampf der vier Play-off-Plätze bringen. Entscheidend für die Residenzler werden die Spiele gegen die direkten Konkurrenten Pilatus Kriens und Vitis Schlieren sein. Dessen ist sich auch Spielertrainer Davide Bianchetti bewusst, der die Möglichkeit auf weitere Punkte, zumindest gegen ein Team, relativ hoch einschätzt. «Ich glaube, gegen Pilatus liegt durchaus etwas drin, denn deren Nummer 1, Reiko Peter, ist immer noch verletzt», hält der Spielertrainer fest. Etwas schwerer ist da die Aufgabe gegen Vitis Schlieren. Im Herbst gab es für die Residenzler zwar einen 3:1-Sieg, doch sollte Vitis in Bestbesetzung antreten, dürfte es für die Liechtensteiner Squasher schwer werden, erneut zu punkten. «Vitis hat sicher eines der besten Teams in der Liga – das wird sicher keine einfache Aufgabe», so Bianchetti.

Bevor es aber so weit ist, muss der SRC Vaduz erstmal die nächste Hürde gegen die Grasshoppers nehmen. Spielertrainer Bianchetti zeigt sich allerdings zuversichtlich, was das Erreichen der vier begehrten Play-off-Plätze angeht. «Wichtig ist, dass wir die Spiele, die wir gewinnen müssen, auch gewinnen.» Dazu zählen neben der Partie gegen die Grasshoppers auch die beiden Spiele gegen Uster (13. März) und Bern (20. März). «Wenn wir dann möglicherweise noch Pilatus Punkte abnehmen, sieht es ganz gut aus für uns», so Bianchetti.
Positiv für Vaduz ist auch die Rückkehr von Roger Baumann, der im letzten Spiel gegen die Pythons aus Kriens verletzungsbedingt passen musste. «Roger ist wieder komplett fit und einsatzbereit», bestätigt Bianchetti. Weiterhin pausieren muss derweil Patrick Maier. «Patrick hat immer noch mit Rückenproblemen zu kämpfen.» Es mache deshalb nicht viel Sinn, ihn einzusetzen. Ersetzt wird er derzeit durch Michel Haug. Es spricht also vieles dafür, dass der SRC Vaduz, nachdem er letztes Jahr den Einzug in die Play-offs verpasste, dieses Jahr erfolgreicher sein wird.

Grasshoppers – SRC Vaduz    Do 19.30

Position 1: Mark Woodliffe (SUI 34) – Jens Schoor (GER)
Position 2: Marcel Straub (SUI 36) – Davide Bianchetti (ITA)
Position 3: Csaba Forro (SUI 54) – Roger Baumann (SUI 15)
Position 4: Claudio Merlo (SUI 58) – Michel Haug (SUI 32)

SRC Vaduz mit wichtigem Sieg

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 10. Februar 2017)

In der 13. Runde der Nationalliga A konnte der SRC Vaduz gegen den Tabellenletzten, die Pythons Kriens, den insgesamt achten Saisonsieg einfahren. Spielertrainer Davide Bianchetti & Co. setzten sich mit 3:1 durch. Da Roger Baumann und Patrick Maier verletzungsbedingt passen mussten, rückte Michel Haug auf Position 3 vor und David Maier kam auf Position 4 zu seinem zweiten Einsatz. Neben Bianchetti und Jens Schoor, die ihre Partien (P1 und 2) gewinnen konnten, sorgte David Maier (Bild) für den dritten Erfolg, der den Vaduzern letztlich auch drei Punkte einbrachte. «Wir sind glücklich, dass es trotz der nicht ganz so einfachen Ausgangslage gereicht hat», so Bianchetti.

SRC Vaduz – Pythons Kriens 3:1

Position 1: Jens Schoor (Ger) – Roman Allinckx (CH 18) 3:1 (9:11, 11:2, 11:6, 11:3).
Position 2: Davide Bianchetti (Ita) – Remo Handl (CH 21) 3:0 (11:6, 11:6, 11:9).
Position 3: Michel Haug (CH 32) – Yannick Lindemann (CH 37) 1:3 (11:9, 4:11, 7:11, 6:11).
Position 4: David Maier (CH 63) – Mario Tschopp (CH 47) 3:2 (11:9, 5:11, 11:6, 5:11, 11:7).

Vaduzer NLA-Akteure vor einer Pflichtaufgabe

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 9. Februar 2017)

Jens Schoor und Co. sind heute klar in der Favoritenrolle. (Foto: Zanghellini)

In der Nationalliga A führt Grabs mit sechs Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz die Tabelle souverän an. Dahinter folgen mit Pilatus Kriens, Vitis Schlieren, Vaduz und Sihltal vier Teams, die lediglich durch drei Zähler getrennt sind. Das heisst, dieses Quartett wird wohl die restlichen drei Play-off-Teilnehmer ermitteln. Für Spannung ist in den noch ausstehenden sechs Runden also reichlich gesorgt. Klar ist auch, dass sich keine Equipe einen Ausrutscher erlauben kann. So auch der SRC Vaduz, der heute das Tabellenschlusslicht Pythons empfängt. Gegen die Krienser ist ein Sieg Pflicht. Angesichts der Mannschaftsaufstellungen ist dies auch machbar.

Auf der Position 1 sollte der deutsche Legionär Jens Schoor mit Roman Allinckx keine Probleme haben. Gleiches gilt für Spielertrainer Davide Bianchetti auf der Position 2 gegen Remo Handl. Auch Roger Baumann ist auf der Position 3 gegen Yannick Lindemann klarer Favorit. Lösbar ist die Aufgabe auch für Michel Haug auf der Postion 4 gegen Mario Tschopp.
In den restlichen fünf NLA-Runden warten auf Davide Bianchetti und Co. noch die Grasshoppers, Pilatus Kriens, Uster, Vitis Schieren und Bern. Danach steht fest, ob der SRC Vaduz die angestrebten Play-offs der besten vier Mannschaften geschafft hat.

Drei Punkte für den SRC Vaduz

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt  3. Februar 2017)

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Nach der 1:3-Niederlage zu Beginn der Woche gegen Sihltal zeigten die Vaduzer Squasher um Spielertrainer Davide Bianchetti im Duell mit den Panthers aus Kriens eine deutliche Reaktion. Im zwölften Meisterschaftsspiel der Nationalliga A setzten sich die Residenzler mit 3:1 durch. Nur einen kurzen Einsatz gab es für Jens Schoor (Foto). Sein Gegner, Cédric Kuchen, musste die Partie im ersten Satz bereits wegen einer Verletzung aufgeben. Bianchetti auf Position 2 erfüllte seine Pflicht und siegte souverän mit 3:0. Und auch Roger Baumann konnte wie bereits am Montag erneut jubeln. Er setzte sich knapp mit 3:2 durch. Die einzige Niederlage an diesem Abend musste Michel Haug auf Position 4 einstecken.

Panthers – SRC Vaduz 1:3

Position 1: Cédric Kuchen (SUI 12) – Jens Schoor (GER) 0:3 (Aufgabe beim Stand von 2:4 im ersten Satz).

Position 2: Amadeo Costa (SUI 18) – Davide Bianchetti (ITA) 0:3 (2:11, 6:11, 3:11).

Position 3: Jan Kurzmeyer (SUI 23) – Roger Baumann (SUI 16) 2:3 (8:11, 6:11, 11:7, 13:11, 4.11).

Position 4: Nils Rösch (SUI 31) – Michel Haug (SUI 33) 3:1 (8:11, 11:4, 11:1, 11:9).

SRC Vaduz muss Punkte abgeben

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 31. Januar 2017)

Der SRC Vaduz musste sich im wichtigen Spiel im Kampf um die Play-off-Plätze gegen den direkten Konkurrenten aus Sihltal mit 1:3 geschlagen geben. Die Schweizer wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, dennoch fehlte den Residenzlern nicht viel, um einen Punkt zu holen. Während Spielertrainer Davide Bianchetti auf Position 1 und Patrick Maier auf Position vier eine 0:3-Niederlage einstecken mussten, verlor Carsten Schoor auf Position 2 sein Spiel äus-serst knapp mit 2:3. Den einzigen Sieg aus Vaduzer Sicht holte Roger Baumann, der sich mit 3:0 durchsetzte. «Es war kein einfaches Spiel. Wir müssen jetzt nach vorn schauen, noch ist nichts verloren», so Bianchetti.

SRC Vaduz – Sihltal 1:3

Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Nicolas Müller (SUI 1) 0:3 (6:11, 5:11, 11:13).
Position 2: Carsten Schoor (GER) – Dimitri Steinmann (SUI 2) 2:3 (3:11, 5:11, 11:5, 11:9, 9:11).
Position 3: Roger Baumann (SUI 19) – Andreas Dietzsch (SUI 14) 3:0 (11:3, 11:9, 15:13).
Position 4: Patrick Maier (SUI 31) – Luca Zatti (SUI 27) 0:3 (5:11, 8:11, 7:11).

Direktduell um Play-off-Plätze

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 28. Januar 2017)

Die Vaduzer NLA-Squasher bekommen es am Montag mit Sihltal, einem direkten Kontrahenten um die vier Topränge, zu tun. Beide Teams trennt nur ein Punkt.

Der Fünfkampf um die vier Play-off-Plätze geht in die nächste Runde. Da die Konkurrenten Grabs (1.), Pilatus Kriens (2.) und Schlieren (3.) ihre Partien der elften Runde schon jeweils mit klaren 4:0-Siegen erfolgreich absolviert haben, heisst es für Vaduz (4.) und Sihltal (5.) im TV-Spiel am Montag in Uster, an dem derzeitigen Toptrio dranzubleiben. Der SRCV ist mit einem Punkt Vorsprung auf Sihltal über dem Strich platziert. Dieses Minimalpolster zu verteidigen, wird aber sehr schwer. Zumal die Residenzler ohne ihren Toplegionär Jens Schoor antreten. Für ihn rückt sein Bruder Carsten ins Team. Angeführt wird das SRCV-Quartett von Spielertrainer Davide Bianchetti, der es auf der Position 1 mit Nicolas Müller zu tun bekommt. Ein ganz harter Brocken für den Italiener, Müller nimmt in der Weltrangliste die Position 32 ein. Carsten Schoor steht auf der Position 2 der Schweizer Nummer 2 Dimitri Steinmann gegenüber. Auch auf den Positionen 3 und 4 werden die Aufgaben nicht einfacher. Roger Baumann und Patrick Maier müssen gegen die im Schweizer Ranking besser klassierten Andreas Dietzsch und Luca Zatti bestehen.

In Summe also ein ganz schweres Spiel für den SRC Vaduz. Dass Bianchetti und Co. aber auch gegen gros-se Kaliber bestehen können, haben sie schon des öfteren bewiesen. Zuletzt beim Rückrundenauftakt auswärts gegen Grabs. Die Liechtensteiner rangen dem Leader ein 2:2-Remis ab, wobei sie sich auch noch den Zusatzpunkt sichern konnten. Sollte es aber für einen Punktgewinn gegen Sihltal nicht reichen, wäre dies zwar schade, aber noch kein Beinbruch im Kampf um die vier Play-off-Plätze. Es sind noch weitere sieben Runden ausständig und Vaduz bleibt auch bei einer Niederlage in Schlagdistanz mit der Konkurrenz.

SRC Vaduz – Sihltal   Mo 19.30

Position 1: Davide Bianchetti (ITA) – Nicolas Müller (SUI 1).

Position 2: Carsten Schoor (GER) – Dimitri Steinmann (SUI 2).

Position 3: Roger Baumann (SUI 19) – Andreas Dietzsch (SUI 14).

Position 4: Patrick Maier (SUI 31) – Luca Zatti (SUI 27).

David Maier auf achtem Schlussrang

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 23. Januar 2017)

David Maier liess einmal mehr sein grosses Potenzial aufblitzen. Der Youngster vom SRC Vaduz belegte beim Czech Junior Open 2017 in Prag in der U17-Kategorie (64er-Tableau) den guten achten Schlussrang. Nach einem Freilos feierte der Liechtensteiner in den Runden 2 und 3 gegen den Italiener Federico Morganti bzw. den Belgier Dries Verhaegen jeweils klare 3:0-Siege und zog souverän ins Viertelfinale ein. Dort musste er sich dem Ungarn Peter Devald nach hartem Kampf in einem Fünfsatzkrimi knapp mit 2:3 (11:8, 6:11, 8:11, 11:5, 7:11) geschlagen geben.

Damit ging es für Maier in den Platzierungsspielen um die Ränge fünf bis acht weiter. Zuerst musste sich der SRCV-Spieler dort dem Iren Sam Buckley mit 0:3 (9:11, 4:11, 7:11) und danach dem Ungarn Tamás Devald (UNG) hauchdünn mit 2:3 (9:11, 11:8, 11:9, 7:11, 7:11) geschlagen geben und belegte den achten Schlussrang in dem topbesetzten Turnier in Prag. Ebenfalls am Start in Tschechien war der Grabs-Spieler und ehemalige Vaduzer Yannick Wilhelmi. Er rangierte sich auf Platz sechs. Als Sieger des Czech Junior Open durfte sich Ondrej Vorlicek feiern lassen. Der an Nummer 1 gesetzte Tscheche gewann das Finale gegen den Kroaten Roko Voncina mit 3:2.(rob)

SRC Vaduz punktet beim Leader

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 13. Januar 2017)

Die Vaduzer Squasher um Spielertrainer Davide Bianchetti starten mit einem Unentschieden ins neue Jahr. Gegen den souveränen Tabellenführer Grabs sichern sich die Residenzler ein 2:2 – und auch der Zusatzpunkt ging an die Gäste.

SRCV-Spieler Roger Baumann hatte auf Position drei zwar das Nachsehen, konnte sich am Ende aber dennoch über wichtige Punkte freuen.?(Foto: Michael Zanghellini)

Der SRC Vaduz macht auch im neuen Jahr da weiter wo er aufgehört hat: mit Siegen. Im ersten Meisterschaftsspiel in der Nationalliga A im neuen Jahr ging es für das Team von Spielertrainer Davide Bianchetti zum Leader nach Grabs. Und anders als im Hinspiel – wo sich die Residenzler klar mit 0:4 geschlagen geben mussten, gab es am gestrigen Abend ein 2:2-Unentschieden. Die Revanche ist also geglückt. Doppelt freuen konnten sich die Vaduzer zudem über den Zusatzpunkt, den sie dank dem besseren Satzverhältnis (7:6) mit nach Hause nehmen konnten.

Für die Siege am gestrigen Abend sorgten Legionär Jens Schoor auf Position eins und der Spielertrainer Davide Bianchetti. Musste sich Schoor im Hinspiel gegen Aqeel Rehman noch knapp mit 2:3 geschlagen geben, setze er sich im gestrigen Rückspiel souverän mit 3:0 durch.

Dasselbe Kunststück gelang auch Davide Bianchetti. Zum Saisonstart verlor er sein Spiel gegen Grabs. Doch auch er revanchierte sich für diese Niederlage und konnte sich gegen den Ungaren Balazs Farkas mit einem 3:0 behaupten.
Etwas anders sah die Situation auf den Positionen drei und vier aus. Patrick Maier musste für Roger Baumann, der grippebedingt ausfiel, einspringen. Doch ausgerechnet er war es, der gegen den ehemaligen SRCV-Spieler Luca Wilhelmi trotz 1:3-Niederlage den wichtigen Satzgewinn realiserte, der den Vaduzern letztlich den Zusatzpunkt einbrachte. Michel Haug musste sich auf Position vier gegen Yannick Wilhelmi derweil mit 0:3 geschlagen geben.
Spielertrainer Davide Bianchetti zeigte sich nach der Partie äussert zufrieden. «Wir sind sehr glücklich über die zwei Punkte, die wir hier in Grabs holen konnten. Wir wussten bereits im Vorfeld, dass es enorm schiwerig werden würde, den Zusatzpunkt zu holen, umso grösser ist natürlich die Freude, dass wir es nun geschafft haben. Ich glaube diese Punkte werden am Ende der Saison noch enorm wichtig sein.»
Ausruhen können sich die Vaduzer Squasher allerdings nicht lange. Bereits in zwei Wochen wartet mit Sihltahl der nächste harte Brocken.

Position 1: Aqeel Rehman (AUT) – Jens Schoor (GER) 0:3 (8:11, 6:11, 9:11).
Position 2: Balazs Farkas (HUN) – Davide Bianchetti (ITA) 0:3 (9:11, 7:11, 5:11).
Position 3: Luca Wilhelmi (SUI 8) – Patrick Maier 3:1 (9:11, 11:2, 11:6, 11:6).
Position 4: Yannick Wilhelmi (SUI 15) – Michel Haug (SUI 36) 3:0 (11:4, 11:4, 11:3).

Heisser Start in den kühlen Jahresbeginn

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 12. Januar 2017)

Vaduz startet mit einem Kracher in die NLA-Rückrunde. Im Nachbarderby gegen den aktuellen Leader Grabs gilt es auch die 0:4-Pleite aus dem Hinspiel auszumerzen.

Jens Schoor und Co. gastieren heute beim Leader Grabs.?(Foto: Zanghellini)

Nach einem mässigen Auftakt spielte der SRC Vaduz noch eine starke Hinrunde. Die Residenzler rangieren nach neun Runden auf dem dritten Rang, also in den angestrebten Play-off-Plätzen der besten vier Mannschaften. Um in diesen zu verbleiben, müssen die Residenzler aber noch einige schwere Brocken aus dem Weg räumen. Und gleich zum Auftakt der Rückrunde wartet diesbezüglich ein Schwergewicht. Der SRCV muss beim souveränen Tabellenführer Grabs antreten. Im Hinspiel setzte es bei diesem Kräftemessen eine bittere 0:4-Heimniederlage ab. Damit ist klar, die Liechtensteiner werden doppelt motivert ins benachbarte Grabs reisen. Zum einen gilt es im Play-off-Rennen weiter Punkte zu sammeln und natürlich will man sich für die Hinspielniederlage revanchieren.

Leicht wird die Aufgabe aber sicher nicht. Grabs verfügt über einen ausgeglichenen Kader, mit dem sie in der Hinrunde von Sieg zu Sieg eilten. Das Team um die ehemaligen SRCV-Spieler Luca und Yannick Wilhelmi musste sich lediglich Vitis Schlieren, als diese mit dem spanischen Toplegionär Borja Golan antraten, mit 1:3 geschlagen geben. Vaduz verliess den Court dreimal als Verlierer. Gegen Sihltal, Uster und eben gegen Grabs. In Sachen Aufstellung kommt es gegenüber dem Hinspiel heute bei beiden Teams zu einer Änderung. Aufseiten von Grabs ersetzt der Ungar Balazs Farkas den Deutschen Rudi Rohrmüller und bei Vaduz wird Michel Haug für Patrick Maier auflaufen.
Der SRCV hat dabei sicher seine Vorteile auf den Positionen 1 und 2. Jens Schoor (GER) will sich für die 2:3-Niederlage gegen Aqeel Rehman (AUT) revanchieren und Spielertrainer Davide Bianchetti hat gegen Farkas gute Karten. Schwer wird es auf den Positionen 3 und 4. Sowohl Roger Baumann als auch Michel Haug sind im Schweizer Ranking klar schlechter klassiert als ihre Kontrahenten Luca Wilhelmi und Yannick Wilhelmi. Für ein spannendes Derby ist also reichlich gesorgt. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr.

Grabs – SRC Vaduz

Position 1: Aqeel Rehman (AUT) – Jens Schoor (GER).

Position 2: Balazs Farkas (HUN) – Davide Bianchetti (ITA).

Position 3: Luca Wilhelmi (SUI 8) – Roger Baumann (SUI 19).

Position 4: Yannick Wilhelmi (SUI 15) – Michel Haug (SUI 36)

SRCV Squash Rackets Club Vaduz – Liechtenstein