SRC Vaduz punktet beim Leader

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 13. Januar 2017)

Die Vaduzer Squasher um Spielertrainer Davide Bianchetti starten mit einem Unentschieden ins neue Jahr. Gegen den souveränen Tabellenführer Grabs sichern sich die Residenzler ein 2:2 – und auch der Zusatzpunkt ging an die Gäste.

SRCV-Spieler Roger Baumann hatte auf Position drei zwar das Nachsehen, konnte sich am Ende aber dennoch über wichtige Punkte freuen.?(Foto: Michael Zanghellini)

Der SRC Vaduz macht auch im neuen Jahr da weiter wo er aufgehört hat: mit Siegen. Im ersten Meisterschaftsspiel in der Nationalliga A im neuen Jahr ging es für das Team von Spielertrainer Davide Bianchetti zum Leader nach Grabs. Und anders als im Hinspiel – wo sich die Residenzler klar mit 0:4 geschlagen geben mussten, gab es am gestrigen Abend ein 2:2-Unentschieden. Die Revanche ist also geglückt. Doppelt freuen konnten sich die Vaduzer zudem über den Zusatzpunkt, den sie dank dem besseren Satzverhältnis (7:6) mit nach Hause nehmen konnten.

Für die Siege am gestrigen Abend sorgten Legionär Jens Schoor auf Position eins und der Spielertrainer Davide Bianchetti. Musste sich Schoor im Hinspiel gegen Aqeel Rehman noch knapp mit 2:3 geschlagen geben, setze er sich im gestrigen Rückspiel souverän mit 3:0 durch.

Dasselbe Kunststück gelang auch Davide Bianchetti. Zum Saisonstart verlor er sein Spiel gegen Grabs. Doch auch er revanchierte sich für diese Niederlage und konnte sich gegen den Ungaren Balazs Farkas mit einem 3:0 behaupten.
Etwas anders sah die Situation auf den Positionen drei und vier aus. Patrick Maier musste für Roger Baumann, der grippebedingt ausfiel, einspringen. Doch ausgerechnet er war es, der gegen den ehemaligen SRCV-Spieler Luca Wilhelmi trotz 1:3-Niederlage den wichtigen Satzgewinn realiserte, der den Vaduzern letztlich den Zusatzpunkt einbrachte. Michel Haug musste sich auf Position vier gegen Yannick Wilhelmi derweil mit 0:3 geschlagen geben.
Spielertrainer Davide Bianchetti zeigte sich nach der Partie äussert zufrieden. «Wir sind sehr glücklich über die zwei Punkte, die wir hier in Grabs holen konnten. Wir wussten bereits im Vorfeld, dass es enorm schiwerig werden würde, den Zusatzpunkt zu holen, umso grösser ist natürlich die Freude, dass wir es nun geschafft haben. Ich glaube diese Punkte werden am Ende der Saison noch enorm wichtig sein.»
Ausruhen können sich die Vaduzer Squasher allerdings nicht lange. Bereits in zwei Wochen wartet mit Sihltahl der nächste harte Brocken.

Position 1: Aqeel Rehman (AUT) – Jens Schoor (GER) 0:3 (8:11, 6:11, 9:11).
Position 2: Balazs Farkas (HUN) – Davide Bianchetti (ITA) 0:3 (9:11, 7:11, 5:11).
Position 3: Luca Wilhelmi (SUI 8) – Patrick Maier 3:1 (9:11, 11:2, 11:6, 11:6).
Position 4: Yannick Wilhelmi (SUI 15) – Michel Haug (SUI 36) 3:0 (11:4, 11:4, 11:3).

Heisser Start in den kühlen Jahresbeginn

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 12. Januar 2017)

Vaduz startet mit einem Kracher in die NLA-Rückrunde. Im Nachbarderby gegen den aktuellen Leader Grabs gilt es auch die 0:4-Pleite aus dem Hinspiel auszumerzen.

Jens Schoor und Co. gastieren heute beim Leader Grabs.?(Foto: Zanghellini)

Nach einem mässigen Auftakt spielte der SRC Vaduz noch eine starke Hinrunde. Die Residenzler rangieren nach neun Runden auf dem dritten Rang, also in den angestrebten Play-off-Plätzen der besten vier Mannschaften. Um in diesen zu verbleiben, müssen die Residenzler aber noch einige schwere Brocken aus dem Weg räumen. Und gleich zum Auftakt der Rückrunde wartet diesbezüglich ein Schwergewicht. Der SRCV muss beim souveränen Tabellenführer Grabs antreten. Im Hinspiel setzte es bei diesem Kräftemessen eine bittere 0:4-Heimniederlage ab. Damit ist klar, die Liechtensteiner werden doppelt motivert ins benachbarte Grabs reisen. Zum einen gilt es im Play-off-Rennen weiter Punkte zu sammeln und natürlich will man sich für die Hinspielniederlage revanchieren.

Leicht wird die Aufgabe aber sicher nicht. Grabs verfügt über einen ausgeglichenen Kader, mit dem sie in der Hinrunde von Sieg zu Sieg eilten. Das Team um die ehemaligen SRCV-Spieler Luca und Yannick Wilhelmi musste sich lediglich Vitis Schlieren, als diese mit dem spanischen Toplegionär Borja Golan antraten, mit 1:3 geschlagen geben. Vaduz verliess den Court dreimal als Verlierer. Gegen Sihltal, Uster und eben gegen Grabs. In Sachen Aufstellung kommt es gegenüber dem Hinspiel heute bei beiden Teams zu einer Änderung. Aufseiten von Grabs ersetzt der Ungar Balazs Farkas den Deutschen Rudi Rohrmüller und bei Vaduz wird Michel Haug für Patrick Maier auflaufen.
Der SRCV hat dabei sicher seine Vorteile auf den Positionen 1 und 2. Jens Schoor (GER) will sich für die 2:3-Niederlage gegen Aqeel Rehman (AUT) revanchieren und Spielertrainer Davide Bianchetti hat gegen Farkas gute Karten. Schwer wird es auf den Positionen 3 und 4. Sowohl Roger Baumann als auch Michel Haug sind im Schweizer Ranking klar schlechter klassiert als ihre Kontrahenten Luca Wilhelmi und Yannick Wilhelmi. Für ein spannendes Derby ist also reichlich gesorgt. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr.

Grabs – SRC Vaduz

Position 1: Aqeel Rehman (AUT) – Jens Schoor (GER).

Position 2: Balazs Farkas (HUN) – Davide Bianchetti (ITA).

Position 3: Luca Wilhelmi (SUI 8) – Roger Baumann (SUI 19).

Position 4: Yannick Wilhelmi (SUI 15) – Michel Haug (SUI 36)

Davide Bianchetti: «Wir konnten uns von Spiel zu Spiel steigern»

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 22. Dezember 2016)

Der SRC Vaduz beendet die Hinrunde in der Nationalliga A auf dem dritten Platz und ist damit auf Play-off-Kurs. Im «Volksblatt»-Interview blickt der italienische Spielertrainer Davide Bianchetti auf die vergangenen neun Partien zurück und spricht darüber, wohin der Weg im kommenden Jahr gehen soll.

Der Dauerbrenner: Spielertrainer Davide Bianchetti absolvierte alle neun Spiele der Hinrunde.?(Foto: Michael Zanghellini)

«Volksblatt»: Davide Bianchetti, der SRC Vaduz beendete die Hinrunde auf dem dritten Rang. Sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?

Davide Bianchetti: Ja, wir sind wirklich sehr glücklich, dass wir nach der ersten Saisonhälfte so weit vorn platziert sind. Vor allem nach dem eher schwierigen Start, als wir zwei Spiele in Folge verloren, bin ich froh, dass wir uns von Spiel zu Spiel steigern konnten. Die Partien, in denen wir Favorit waren, haben wir für uns entschieden. Dazu kamen die zwei Begegnungen gegen Vitis Schlieren und Pilatus Kriens, wo wir trotz Aussenseiterrolle drei Punkte einfahren konnten. Alles in allem lief es wirklich sehr gut für uns.

Sie haben den schwierigen Saisonstart angesprochen. Wieso sind Sie nicht von Beginn weg auf Touren gekommen?

Ich denke, dass das mehrere Gründe hat. Erstens hatten einige Spieler immer wieder mit kleineren Blessuren zu kämpfen, dazu haben wir später als sonst mit der Vorbereitung angefangen. Ich würde sagen, wir waren einfach noch nicht bei 100 Prozent. Was man aber nicht ausser Acht lassen darf: Mit Grabs und Sihltal standen uns zu Beginn zwei Teams gegenüber, die nun nach der ersten Saisonhälfte auf den ersten beiden Plätzen stehen.

Es waren in den letzten Monaten einige harte Kräftemessen dabei? Wie beurteilen Sie die Auftritte Ihres Teams?

Da waren zum Teil wirklich sehr gute Partien dabei. Egal wer auf welcher Position im Einsatz stand – jeder hat alles aus sich herausgeholt. Klar, waren auch einige Partien dabei, die nicht optimal liefen. Daran gilt es zu arbeiten und im nächsten Jahr dann besser zu machen.

Als zweiter Legionär stand der Bruder von Jens Schoor, Carsten, drei Mal im Einsatz. Wie wichtig war er für Sie in dieser Hinrunde?

Ich muss sagen, dass wir dank der Verpflichtung von Carsten einige Punkte mehr einfahren konnten. Wir haben aus den Fehlern der letzten Saison, als wir gegen Ende sehr viele verletzte Spieler hatten, gelernt. Es war wichtig, dass, falls Jens nicht spielen kann, jemand für ihn auf Position 1 antreten kann. Er hat alle drei Spiele, die er bestritten hat, gewonnen. Das ist schon stark und ich bin wirklich froh, dass er ein Teil unseres Teams ist.

Am 12. Januar 2017 geht es für Sie mit der Partie gegen Leader Grabs bereits weiter. Wie sieht der Fahrplan in den nächsten Wochen aus?

Jetzt sollen erst mal alle die Festtage geniessen und sich etwas erholen. Geplant ist, dass wir Anfang Januar wieder mit dem Training beginnen. Wir werden vor dem ersten Meisterschaftsspiel noch ein Vorbereitungsturnier in Trübbach (Rog Trophy) bestreiten. Ich denke, wir werden gut vorbereitet in die anstehende Rückrunde in der Nationalliga A starten können.

Das Erreichen der Play-offs der besten vier Teams war vor der Saison das grosse Ziel des SRCV. Bisher sieht es diesbezüglich sehr gut aus.

Wir wollen am Ende der Saison in den Top 4 stehen, ganz klar. Ich bin zuversichtlich und glaube auch, dass wir dieses Ziel erreichen können. Man muss zwar sagen, dass die Meisterschaft schon lange nicht mehr so ausgeglichen war, wie in dieser Saison – es sind wirklich sehr viele starke Teams dabei. Auch machen bereits einige Gerüchte die Runde, dass sich einige Mannschaften für die Rückrunde noch verstärken werden. Wir glauben aber an unsere Stärken und wollen die gute Ausgangslage, die wir uns in der Hinrunde erarbeitet haben, bestmöglich ausnutzen – die Chancen stehen nicht schlecht.

Welche Teams sehen Sie als grösste Konkurrenten im Kampf um die Play-off-Plätze?

Ich schätze, dass Grabs und Pilatus Kriens am Ende ganz vorne sein werden. Und auch Vitis Schlieren hat auf jeden Fall das Potenzial, in die Top 4 vorzustossen. Das heisst, es ist noch ein Platz frei, um den wir voraussichtlich mit Uster und Sihltal kämpfen werden. Sihltal schätze ich noch etwas stärker ein, da sie möglicherweise im nächsten Jahr Gregory Gaultier (Weltnummer 3) unter Vertrag nehmen. Das wird sicher ein harter Kampf.

Was ist im neuen Jahr nötig, damit Sie auch am Ende der Saison in den Top 4 stehen?

Entscheidend wird sein, dass wir auf den Positionen 3 und 4 mit Roger Baumann und Patrick Maier so viele Punkte wie möglich einfahren. Das könnte in einigen Begegnungen spielentscheidend sein. Daneben müssen wir einfach da weitermachen, wo wir aufgehört haben und an uns glauben und Gas geben.

3:1-Sieg: SRCV erfüllt die Pflicht

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 16. Dezember 2016)

«Wir haben heute unseren Job gut erledigt», meinte Davide Bianchetti kurz nach Beendigung des Spiels gegen Liganeuling Bern. Der Spielertrainer des SRC Vaduz war hochzufrieden ob des 3:1-Erfolgs in der letzten Partie vor der Weihnachtspause. Jens Schoor, Bianchetti selbst und Michel Haug gewannen die Duelle auf ihren Positionen klar, einzig Patrick Maier musste sich geschlagen geben. Die drei Punkte sind für den SRCV im Kampf um das NLA-Play-off-Ticket «sehr wichtig», wie Bianchetti betonte.

Position 1: Jens Schoor (GER) – Tarek Shehata (EGY) 3:1 (7:11, 11:7, 11:1, 11:5).

2: Davide Bianchetti (ITA) – Kevin Brechbühl (SUI 23) 3:0 (11:3, 11:5, 11:3).

3: Patrick Maier (SUI 30) – Jakob Känel (SUI 28) 2:3 (3:11, 11:8, 12:10, 9:11, 7:11).

4: Michel Haug (SUI 35) – Michael Cowhie (SUI 90) 3:0 (11:0, 11:7, 11:3).

Hinrundenabschluss für SRCV – Mit Sieg gegen Bern vorn festsetzen

(Quelle. Liechtensteiner Volksblatt, 15. Dezember 2016)

Die Vaduzer NLA-Squasher wollen sich im letzten Spiel des Jahres selbst ein vorweihnachtliches Geschenk in Form von drei Punkten machen. Das mit der «Bescherung» sollte klappen, der SRCV ist im Heimspiel gegen Bern Favorit.

Letzter Akt für den SRC Vaduz in diesem Jahr: Jens Schoor und Co. wollen die Hinrunde mit einem Heimsieg gegen Bern abschliessen.?(Foto: Michael Zanghellini)

Der durchwachsene Saisonstart mit zwei Niederlagen gegen Grabs und Sihltal ist aufseiten der Vaduzer längst vergessen. Der SRCV feierte danach vier Siege in Folge und konnte nach dem 1:3 gegen Uster zuletzt auch noch Vitis Schlieren bezwingen. Die Residenzler rangieren vor der heutigen letzten Hinrundenpartie gegen Bern auf dem dritten Tabellenplatz und damit auf Play-off-Kurs. Gesichert ist der vor Saisonbeginn als Ziel ausgegebene Top-4-Rang aber noch lange nicht. Hinter dem souveränen Leader Grabs (24 Punkte) liegen mit Sihltal (16), Vaduz (15), Pilatus Kriens (13), Schlieren (13) und Uster (12) fünf Teams innerhalb von vier Punkten. Damit ist klar: Viele Ausrutscher darf sich Vaduz nicht leisten. Das gilt schon für die heutige Partie gegen den Tabellensiebten Bern.

Der Liganeuling hat sich bisher beachtlich geschlagen und hält in der Tabelle die renommierten Grasshoppers hinter sich. Trotzdem liegt die Favoritenrolle bei den Residenzlern. Auf der Position 1 bekommt es SRCV-Legionär Jens Schoor mit Tarek Shehata zu tun. Der Ägypter hat in dieser Saison sechs seiner sieben Einzelpartien gewonnen, doch Schoor ist höher einzustufen. Gleiches gilt auf der Position 2, wo Spielertrainer Davide Bianchetti auf Kevin Brechbühl trifft. Auch auf der Positionen 4 haben die Residenzler die besseren Karten. Michel Haug ist im Schweizer Ranking deutlich vor seinem Konkurrenten Michael Cowhie klassiert. Spannend wird es auf der Position 3. Patrick Maier, der für Roger Baumann ins Team rückt, und Jakob Känel spielen auf ähnlichem Niveau.
Mit den angestrebten drei Punkten gegen Bern könnte sich der SRC Vaduz weiter vorn festsetzen und den Rückrundenstart am 12. Januar gegen Grabs mit viel Selbstvertrauen in Angriff nehmen.

SRC Vaduz – Bern  Do 19.30

Position 1: Jens Schoor (GER) – Tarek Shehata (EGY).

Position 2: Davide Bianchetti (ITA) – Kevin Brechbühl (SUI 23).

Position 3: Patrick Maier (SUI 30) – Jakob Känel (SUI 28).

Position 4: Michel Haug (SUI 35) – Michael Cowhie (SUI 90).

Vaduz gewinnt in Schlieren mit 3:1

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 2. Dezember 2016)

Einen überraschenden Sieg gab es für den SRC Vaduz beim Auswärtsspiel gegen Vitis Schlieren. Während die Gastgeber im ersten Spiel der Favoritenrolle gerecht wurden – der Ex-Vaduzer Borja Golan besiegte Davide Bianchetti mit 11:5, 6:11, 11:6 und 11:5 – konnten die Liechtensteiner Squasher gleich auf Position zwei als klarer Aussenseiter ausgleichen. Der SRCV-Crack Carsten Schoor, der in der Weltrangliste knapp 200 Plätze hinter seinem Kontrahenten Sebastian Weenink liegt, konnte in fünf Sätzen (11:9, 11:4, 8:11, 7:11, 11:6) die Ausgangslage wieder auf null stellen. Auf Position drei besiegte Roger Baumann André Holderegger mit 11:8, 9:11, 11:2, 11:8. Im vierten Duell lag Michel Haug bereits mit 2:0-Sätzen in Führung, als sein Gegenüber das Spiel aufgeben musste. Damit konnten die SRCV-Akteure in der Tabelle Vitis Schlieren überholen und liegen damit in den Play-off-Plätzen.

Position 1: Borja Golan (Sp) – Davide Bianchetti (It) 3:1 (11:5, 6:11, 11:6, 11:5).

Position 2: Sebastiaan Weenink (Ned) – Carsten Schoor (De) 2:3 (9:11, 4:11, 11:8, 11:7, 6:11).

Position 3: André Holderegger (CH 43) – Roger Baumann (CH 19) 1:3 (8:11, 11:9, 2:11, 8:11).

Position 4: Dany Oeschger (CH 44) Michel Haug (CH 35) 0:2 (8:11, 2:11 – retired).

Wiedersehen mit «Torero» Borja Golan

(Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, 1. Dezember 2016)

Der Kampf um die vier Play-off-Plätze geht in die nächste Runde. Mit Schlieren bekommt es Vaduz heute auswärts mit dem nächsten direkten Konkurrenten zu tun. Brisant: Vitis tritt mit dem ehemaligen SRCV-Toplegionär Borja Golan an.

Roger Baumann und Co. müssen auswärts bei Schlieren ran.?(Foto: MZ)

Die Play-off-Tickets sind in dieser NLA-Saison so heiss umkämpft wie schon lange nicht mehr. Hinter dem souveränen Leader Grabs (21 Punkte) liegen inklusive dem SRC Vaduz fünf Teams innerhalb von zwei Punkten. Das heisst im Klartext: Jeder Zähler kann in der Endabrechnung entscheidend sein. Und die 8. Runde hat es in sich. Die ersten sechs Equipen spielen gegeneinander. Grabs muss beim Tabellensechsten Uster antreten, Pilatus Kriens (4.) empfängt Sihltal (2.) und der SRC Vaduz (5.) bekommt es auswärts mit Vitis Schlieren (3.) zu tun. Die Residenzler treten gegen den Vorjahresmeister ohne ihren Toplegionär Jens Schoor und Patrick Maier an. Damit rückt Davide Bianchetti auf die Position 1 vor und steht einem altbekannten Gesicht gegenüber. Schlieren setzt erstmals in dieser Saison Borja Golan ein. Der Spanier, der in der PSA-Weltrangliste auf Position 15 geführt wird, spielte auch schon höchst erfolgreich für den SRC Vaduz. Für Bianchetti wird es in diesem Duell wohl nichts zu holen geben. Auch auf der Position 2 verfügt Schlieren mit Sebastiaan Weenink (PSA 165) über einen starken Legionär. Der Holländer ist gegen Carsten Schoor (PSA 364), der für seinen Bruder Jens auf dem Court steht, klarer Favorit.
Will der SRCV in Schlieren punkten, müssen also auf den Postionen 3 und 4 Siege her. Diese sollen Roger Baumann und Michel Haug realisieren. Das Duo trifft auf die Routiniers André Holderegger und Dany Oesch­ger. Sowohl Baumann als auch Haug sind im Schweizer Ranking besser klassiert als ihre Kontrahenten, müssen aber sicher eine gute Leistung abrufen, wenn sie reüssieren wollen.

Position 1: Borja Golan (ESP) – Davide Bianchetti (ITA).

Position 2: Sebastiaan Weenink (NED) – Carsten Schoor (GER).

Position 3: André Holderegger (SUI 43) – Roger Baumann (SUI 19). –

Position 4: Dany Oeschger (SUI 44) – Michel Haug (SUI 35).

SRCV Squash Rackets Club Vaduz – Liechtenstein